Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Netti:
Toller Sylt Krimi
Mord unterm Reetdach von Eric Weißmann
Dieser Sylt Krimi besticht mit einem wunderschönem Cover und viel Liebe zum Detail . Vorne im Buch befindet sich eine Sylt Karte mit allen Orten darauf und daneben ein Scann Punkt, womit man Videos zu jedem Ort anschauen kann. Das fand ich schon mal super.
Das Buch beginnt gleich spannend. Der Immobilienmakler Kristan Dennermann soll ein Haus auf Sylt verkaufen.
Bei seiner ersten Besichtigung, nach dem der Putztrupp fertig ist, fallen ihm einige komischen Sachen auf. Und danach hört er das der Besitzer plötzlich vermisst wird. Dieser wird dann Tod in seinem Garten aufgefunden. Der Immobilienmakler beginnt selbst zu recherchieren....
Das Buch behält die Spannung bis zum Schluss. Es passieren viele Dinge, die ich alle nicht vorausgesehen oder erahnt habe.
Kristan Dennermann und sein Hund sind einem sofort symphytisch. Auch alle anderen Darsteller kann man sich wunderbar vorstellen.
Das Buch hat einen tollen Schreibstil, man kann sich alles genau vorstellen. Auch wenn ich noch nie auf Sylt war, aber schon oft an der Nordsee, kommt das Nordseefeeling absolut rüber und auf alle Fälle möchte ich mal nach Sylt reisen.
Ein total tolles Buch, wovon ich absolut begeistert bin. Nordseefeeling gepaart mit einem tollen, spannenden Krimi. Ich war fast traurig, als es zu Ende war. Ich habe es ziemlich schnell durchgelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Eine absolute Weiterempfehlung für diesen gelungenen Sylt Krimi.
Rezensionen von Lerchie:
Schöne Romanbiographie
Mademoiselle Marthe und die Küche der Freiheit von Ulrike Renk
Marthe wächst nach dem Tod ihres Vaters auf dem kleinen Hof ihrer Großmutter in den Vogesen auf. Von ihr lernt sie das Brotbacken und Rezepte regionaler Küche. Als Julie, ihre Mutter, in Paris eine Stelle bekommt, nimmt sie Marthe zu sich. In Paris steht die Weltausstellung kurz bevor und der Eiffelturm wird gerade gebaut.
Mit der Tochter von Julies Arbeitgeber freundet sich Marthe an. Sie und Florence gehen zusammen zur Schule. Diese ermutigt sie, ihre Leidenschaft, das Schreiben, weiter zu verfolgen. Dann gibt es da noch Vincent. Die beiden trennen Welten, doch Marthes Herz schlägt höher.
Meine Meinung
Ich habe von dieser Autorin schon ein paar Bücher gelesen. Sie handeln meistens von realen Personen, um die eine mehr oder weniger fiktive Geschichte gewoben wurde. In diesem Buch geht es um Marthe Distel, die über Frankreichs Grenzen hinaus bekannt wurde. Ihre Mutter war eine exzellente Köchin und stand als Mansell dem Haushalt einer bekannten Familie vor. Sie verdiente gut und konnte so ihrer Tochter eine gute Bildung ermöglichen, die sie anders nicht bekommen hätte. Und Marthe wusste, was sie werden wollte. Ob sie ihr Ziel erreicht hat und wenn ja, wie, das steht in diesem Buch. Es ist spannend geschrieben und zwar vom Anfang bis zum Ende, hat mir gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten. Gerne empfehle ich es weiter und vergebe fünf Sterne. Hinzufügen möchte ich noch, dass es am Ende des Buches ein Nachwort gibt, das praktisch ein Glossar oder Personenverzeichnis ersetzt. Dies sollte eigentlich, überhaupt bei solchen Büchern, selbstverständlich sein. ist es aber leider nicht. Ich habe es jedenfalls als sehr gut empfunden und mich darüber gefreut.
Rezensionen von Daggy:
Lesen und hören mit viel Spaß
tiptoi® Bildergeschichten über den Umgang mit Gefühlen - Lenny Lamm und die Sache mit der Wut von Anja Kiel
Das kleine quadratische Pappbilderbuch mit Spiralbildung zeigt das wütende Lamm Lenny auf dem Cover. Er und seine Familie wollen in den Urlaub fahren und wir sehen sie bei der Vorbereitung. Mama Schaf packt mit Hilfe einer Liste ein, während Papa zunächst die Zeitung liest. Baby Lulu versucht unterdessen einen riesigen Bär in ihren kleinen Koffer zu packen.
Da sehen wir zunächst Mama schimpfen „Muss ich denn immer an alles denken?“ Doch dann steht sie da etwas entspannter mit einer Tasse in der Hand.
Auf der nächsten sitzt die Familie endlich im Auto. Nachdem Mama erst ihr Sonnenbrille vergessen hat und wieder umkehren muss, bekommt Baby Lulu Hunger und schreit laut, bis sie von Papa einen Brezel bekommt.
In den nächsten Kapiteln geht es um das Einrichten auf dem Campingplatz, um das Essen in einem Restaurant, einen Spielplatzbesuch, einen Tag am Strand und eine Wandertour, bis alle sich am Lagerfeuer treffen und finden „Das ist der beste Urlaub aller Zeiten!“
Jedes Kapitel handelt von einer anderen Form der Wut, alles Situationen, die wir leider zu genüge kennen und in denen wir uns wiederfinden.
Im Buch findet man nur kurze Textanfänge, dann kommt der tiptoi-Stift zum Einsatz. Er erzählt uns dann die ausführliche Geschichte, die dann schon etwas länger ist.
Meine Enkel kennen die Technik und für sie ist es schön hier mal ein Buch wie ein Hörspiel nutzen zu können. Natürlich ersetzt die Technik das Vorlesen nicht, hier gibt es aber anders als zum Beispiel beim Tonie, ein Buch, dass man während des Vorlesens anschauen kann.
Ein schönes bebildertes Buch und eine facettenreiche Geschichte zum Thema Wut.
Rezensionen von Daggy:
Dinos im wilden Westen
tiptoi® Lese-Lausch-Abenteuer - Dino-Stadt von Annette Neubauer
Maja und Ben sind zusammen mit ihrem Hund Oskar im „unheimlichen Haus“, hier gibt es Türen, die in anders Welten führen. Diesmal entscheidet Oskar soll es durch die orange Tür mit dem „großen Fuß mit den spitzen Krallen“ gehen. So gelangen die Drei in eine ausgestorbene Westernstadt. Doch wenn man genau hinsieht, kann man eigenartige Dinge entdecken und so taucht schon band Hörnchen, der Sheriff, ein Triceratops, auf.
Er versorgt die Kinder zunächst mit der richtigen Kleidung, denn hier ist es sehr heiß. Ein Langhalssaurier mit einem Planwagen auf dem Rücken bringt ihnen das Richtige. Im Saloon sitzen eine Menge Dinos und spielen Poker. Als andere Dinosaurier, die Ramba Zambas, versuchen alle aufzumischen, spricht Ben ein Machtwort und so kommt es von Seiten der wilden Truppe zu Aufforderung einem Duell. Das allerdings ganz anders, als wir es kennen. Da geht es um Wettbewerbe, wie wer kann den Eimer zuerst austrinken oder wer wirft die meisten Dosen um. Später gehen unsere Drei mit dem Sheriff auf Goldsuche, eine abenteuerliche Aktion.
Neben vielen anschaulichen Bildern gibt es auch einen fortlaufenden Text, den zu lesen die Kinder freundlich aufgefordert werden. Doch dann wird die Geschichte immer wieder durch den tiptoi-Stift weitererzählt. Es gibt auch eine Spielfunktion, die das Lesen nochmals auflockert.
Eine abenteuerliche und fantasievolle Geschichte, die nicht nur Dino-Fans gefallen wird.
Rezensionen von Daggy:
Spannend und voller Fantasie
tiptoi® Lese-Lausch-Abenteuer - Zauberwald von Annette Neubauer
Auf dem Cover fliegen unsere drei Abenteurer auf einem Elch in den Zauberwald. In fünf Kapiteln wird ihre spannende Geschichte erzählt und Maja, Benn und der Hund Oskar begegnen vielen wundersamen Tieren.
Neben Omas Haus steht ein heruntergekommenes altes Haus in das Oskar durch das Kellerfenster einsteigt.
Zum Glück finden die Geschwister einen Schlüssel und so kommen sie in die Eingangshalle mit den verschiedenen Türen. Als Oskar durch die mit dem Blatt geht, folgen ihm die Kinder und kommen so in einen ungewöhnlichen Wald. Hier lernen sie Glucks kennen, der sie durch den Zauberwald führt. In Glucks Fell lebt Fünkchen, ein leuchtend gelber Glückskäfer. So gelangen sie an den See der 1000 Wünsche.
Das Buch hat eine Spiralbindung und man kann es lesen, dazu wird man auch immer wieder aufgefordert, aber man kann sich den weiteren Verlauf der Handlung vom tiptoi-Stift erzählen lassen. Zusätzliche wir auch eine Spielfunktion angeboten, so wird das Lesen der groß gedruckten Buchstaben nochmal interessanter. Die vielen Bilder helfen zum besseren Verstehen der Geschichte.
Mittels der Technik des tiptoi-Stifts werden Kinder, die nicht so gerne selbst lesen, angeregt doch mal ein Buch zu lesen. Und ich kann nur sagen, um bei Kindern die Freude am Lesen zu erwecken, ist mir jedes Mittel recht. Um so besser, wenn diese spannende Geschichte ihre Fantasie anregt.
Rezensionen von Daggy:
Oskar lebt in seiner Welt
Hat irgendjemand Oscar gesehen? von Leslie Connor
Aurora lebt mit ihren Eltern im ländlichen Main, sie ist vorlaut und impulsive und immer in Bewegung. Als Gracia mit ihrem autistische, stummen Sohn Oskar ins Nachbarhaus einzieht, findet Aurora sofort einen Draht zu dem Jungen. So gehen die beiden drei Jahre zusammen in eine Klasse, als ein amtlicher Brief mitteilt, dass beide nach den Ferien in unterschiedliche Klassen gehen müssen.
Dadurch bekommt Oskar einen Helfer, der sich um ihn in der Schule kümmern soll. Da Aurora immer genau weiß, was Oskar will, obwohl er lediglich eine Art Zwitschern von sich gibt, hat sie Bedenken, dass diese Neuerung Oskar gefallen wird. Aber er nimmt alles so hin, ohne, dass er seinen Blick verändert. Sein Blick geht nämlich immer noch oben, denn er liebt Vögel. Er beobachtet sie und hat eine Sammlung von Vogelbildern.
Da Aurora zwei Mädchen kennen lernt, die auch in ihre neue Klasse gehen, achte sie nicht auf Oskar, als sie die Schule betreten. So kommt es, dass Oskar nicht in seine Klasse geht, sondern sich in den Wald aufmacht. Er ist zwar ein guter Wanderer und er kann sich gut orientieren, aber zunächst bleibt er verschwunden und eine große angelegte Suche nach ihm wird gestartet.
Der Umgang mit einem autistischen, stummen Jungen wird hier sehr genau geschildert und Aurora Möglichkeiten mit ihm in Kontakt zu treten. Die Geschichte wird von Aurora erzählt, aber einige Kapitel sind auch mit anderen Namen überschrieben und dann gibt es eine erzählende Person. Wir erfahren viel über die Natur, Main, das Softballspiel, das Aurora langweilt und den Miteinander der Menschen in dieser Urlaubsregion. Mir war das manchmal etwas langatmig und zu genau.
Rezensionen von Daggy:
Kreativ und schön erzählt
Ist doch Isy!, Band 2 - Von Lampenfieber, leckeren Rezepten und meinem Lieblingssong von Annette Neubauer
Isy wohnt geht seit einiger Zeit auf die neue Schule und heute ist sie, wie so häufig in der letzten Zeit, mal wieder zu spät. Dadurch hat sie verpasst, dass AG zusammengestellt wurden, die Aktionen für das Sommerfest planen sollen. Wenn genügend Geld eingenommen wird, wird die Schule einen schönen neuen Schulgarten bekommen und darauf freuen sich alle schon.
So wird Isy von ihrer Lehrerin der Gruppe der Power Girlies zugeteilt. Sissi, der Kopf der Gruppe hat sie im letzten Band der Reihe gemobbt und die beiden haben kein gutes Verhältnis. Sissi spiel einen Song vor und möchte darauf eine Choreografie tanzen, Yasim, der auch neu in dieser Gruppe ist, tanzt sofort mit und so steht fest, dass diese AG beim Sommerfest tanzen wird.
Zu Hause muss Isy auf ihren kleinen Bruder aufpassen, da die Eltern auf der Arbeit viel Stress haben, ihre große Schwester soll sie dabei unterstützen.
Die 14 kurzen Kapitel sind durch kleine Bilder oder Muster aufgelockert und meist zu Ende gibt es noch Basteltipps und Rezepte. So beginnt der Morgen mit einem Brotaufstrich aus getrockneten Tomaten, weiter hinten schreibt Isy eine Gute-Besserungs-Karte und dazwischen gibt es noch viele schöne Ideen zum Nachmachen.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, die Autorin nutzt die Sprache der Jugendlichen und die Handlung passt in unsere Zeit. Probleme werden nicht vertieft oder lösen sich einfach auf.
Rezensionen von Daggy:
Voller wunderbarer Fantasie
Die Lolli-Gäng zähmt einen Drachen von Charlotte Inden
Die Lolli-Gäng, das sind die Geschwister Theo (7), Tom (6) und die kleine Lotti. Schon auf dem Cover sind sie im Wald unterwegs, auch das erste Kapitel erzählt von einem Ausflug der Familie in den Wald. Hier klettern die Kinder auf Gesteinsbrocken herum und stellen sich vor, dass sie einen Drachen reiten.
Lotti hat immer ihr Einhorn dabei und wünscht sich nichts sehnlicher, als auf ein echtes zu treffen. Dann mussten die Jungs wieder in die Schule und das frühe Aufstehen machte der ganzen Familie Probleme. Während Mama und Lotti aus dem Fenster winken, machen sich die beiden Brüder mit den Roller auf den Weg zur Schule. Auf dem Schulhof empfängt sie schon Nils aus der vierten Klasse, der, Tom wegen seines roten Fahrradhelms „Tom Tomatenkopf!“ hinterherruft. In der Fantasie der Jungen ist Tom der weiße Ritter, der immer gewinnt und Nils der schwarze Ritter. Nach der Schule holen Mama und Lotti die beiden Jungen ab und sie gehen gemeinsam ins Schwimmbad. Mit Mama gibt es eine wilde Pantscherei, natürlich sind dann alle Piraten.
In ihrer Fantasie können die Kinder alles sein und die Bilder im Buch zeigen sie auch immer wieder als Ritter oder Piraten. Dadurch kann man sich so richtig in die Geschichten hineinversetzten. Die Kinder erleben aber auch in ihrem Alltag einiges, Nils, der sie moppt und der nachher zum Freund wird, unheimliche Geräusche vom Spielplatz, die ihnen Angst machen und Eltern, die ihnen die Sterne erklären. Am besten gefiel mir der Satz der alten Nachbarin „Wer braucht schon ein Einhorn, wenn er einen Bruder hat?“ Ich will mehr von dieser fröhlichen Lolli-Gäng.
Rezensionen von Daggy:
Die kleine Elster benimmt sich ungewöhnlich
Der Flunkerfunkelstein oder die Elster, die nicht stehlen wollte von Kai Oppermann
Auf dem Cover kann man ihn schon sehen, den roten Funkelstein und auch die kleine Elster. Meisterdiebe sind sie, alle Mitglieder der Elsternfamilie, nur die kleine Elster. Sie flog nie auf Raubzüge, die besuchte ihre Freunde. Die Elster liebte ihre Familie und sie wusste „Eine Elster ohne Funkelstein kann keine wahre Elster sein!“ Während ihre Familie sich mit den gestohlenen Schmuckstücken behängt, überlegt sich die kleine Elster einen Plan.
Mutig machte sie sich auf und konnte am nächsten Tag einen „Fabelhaft funkelnden Stein“ präsentieren. Alle, die ihr begegneten gratulierten ihr und nannten sie „Meisterdiebin“ und sie meinten „Deine Familie muss stolz auf dich sein!“ Da wurde der kleinen Elster ganz unbehaglich zu Mute, doch mehr will ich nicht verraten.
Die Texte sind nicht all zu lang und voller Poesie. Die Bilder sind beeindruckend und voller farbenfreude.
Rezensionen von Daggy:
Wunderschönes Mitmachbuch
Halt dich an mir fest von Sophie Schoenwald
Der schlafende kleine Otter treibt allein auf den Wellen, er hat die Hand seiner Mama losgelassen und muss von uns geweckt werden, dazu kitzeln wir ihn an den Füssen. Der Otter weiß nicht, wo er ist, und wir müssen ihn trösten. Jetzt müssen wir ihm zeigen, wie man taucht, also Luft anhalten und ins Wasser hüpfen.
Der Otter taucht unter und wir zeigen ihm die Muschel, dazu müssen wir das Buch hochkant halten. Als der Otter mit der Muschel auftaucht, helfen wir ihm, indem wir auf die Muschel klopfen, sie zu öffnen. In der Muschel war auch eine große Perle, die will sie Möwe holen, doch wir schütteln das Buch und können sie so vertreiben. In Seegras gekuschelt ruht sich der Otter aus und wir geben ihm eine Küsschen auf die Nase. Natürlich helfen wir dem Otter auch zurück zu seiner Mama zu finden.
Ein Mitmachbuch, dass seinen Namen verdient hat, alle Aufgaben sind verständlich und die Kleinen können sie gut erledigen. Es macht doch immer Spaß zu interagieren. Die kurzen Texte sind leicht zu verstehen und die niedlichen Bilder sind einfach mit so viel Liebe gezeichnet, dass ich sie mir gerne anschaue.











