Kunden em pfehlungen
Rezensionen von t3833:
Zu hohe Erwartungen?
Die Insel des Zorns von Alex Michaelides
Ich hatte hohe Erwartungen an Alex Michaelides‘ neuen Thriller, nachdem ich "Die stumme Patientin“ so sehr geliebt habe. Vielleicht zu hohe Erwartungen? Denn leider konnte mich „Die Insel des Zorns“ nicht wirklich überzeugen…
Wir folgen zunächst Lana Farrar, eine pensionierte und einstig sehr erfolgreiche Schauspielerin, welche ihre Freunde einlädt, mit ihr und ihrer Familie einen Ausflug auf eine private griechische Insel zu machen.
Auf dieser normalerweise idyllischen und ruhigen Insel wird nach einem starken Sturm, genannt „Der Zorn“, eine Leiche aufgefunden. Aufgrund der starken Winde gelingt es der Polizei nicht sofort die Insel zu erreichen, sodass die sieben Personen auf der Insel nun selbst herausfinden müssen, wer von ihnen der Mörder sein könnte.
Es wurde Spannung, Twists und ein überraschendes Ende versprochen, jedoch konnte mich das Endprodukt ultimativ nicht überzeugen. Besonders gestört hat mich, dass viele Plot-Punkte, meiner Meinung nach, sehr leicht vorhersehbar waren. Das hat mir die Spannung und vor allem den Spaß am Lesen genommen. Außerdem hat sich so angefühlt als ob, insbesondere der mittlere Teil, sehr stark in die Länge gezogen wurde. Den Anfang und das Ende bzw. die Auflösung der Geschichte fand ich leider auch nur mittelmäßig gut gelungen. Besonders gelangweilt war ich von Eliots Erzählperspektive, da er sehr oft von der aktuellen Problematik abgewichen ist und sehr genau auf nebensächlich Hintergrundinformationen eingegangen ist. Ich kann mir vorstellen, dass ich diesem Buch keine ganz faire Chance gegeben habe und meine hohen Erwartungen mein Leseerlebnis in das Negative beeinflusst haben. Daher empfehle ich anderen Leser*innen diesem Thriller eine Chance zu geben und sich eine eigene Meinung zu bilden.
Sternebewertung: 2,5 Sterne
Rezensionen von CanYouSeeMe:
That Girl
That Girl von Gabriella Santos de Lima
"That Girl" von Autorin Gabriella Santos de Lima hatte meine Neugier mit dem interessanten Klappentext, der ein brandaktuelles Thema für viele junge Frauen aufgreift. Protagonistin ist Influencerin Tess, aus deren Sicht die Handlung geschildert wird. Tess war mir von Beginn an sympathisch, wenn auch ein wenig zu naiv und eindimensional geschildert.
Dennoch habe ich sie gern durch das Buch begleitet.
Der Schreibstil des Buches war für mein Empfinden überraschend einfach und teils schon etwas zu platt. Dennoch hat er sich sehr angenehm und flüssig lesen lassen. Die Charaktere in diesem Buch neigen jedoch von Zeit zu Zeit dazu ausufernde Monologe zu führen, was teils etwas zu viel des Guten für mich war.
Die Story an sich wurde durch regelmäßige Postings und Chats, sowie Auszügen aus den Romanen der 'Protagonistin aufgelockert, was für mich in diesem Kontext ein gelungenes Stilmittel darstellte.
Die Story insgesamt hat mir gut gefallen, sie hat viele Themen aufgegriffen, u.a. Fatshaming, Body-Positivity und natürlich überwiegend der Druck, der auf scheinbar perfekten Influencer:innen lastet, die einem bestimmten Genre zugeordnet werden. Das ist natürlich alles nicht neu, bringt jedoch dennoch eine interessante Perspektive, die für meinen Geschmack allerdings nicht ihr volles Potenzial entfalten konnte. Ich glaube, dass noch viel möglich gewesen wäre mit dieser spezifischen Thematik im Setting dieses Buches. So bleibt die Geschichte etwas fad und ähnlich blass wie die Farben des Buchcovers. Jedoch finde ich das Buch insgesamt gelungen, auch wenn etwas Luft nach oben bleibt. Ich fand den Inhalt angenehm zu verfolgen, trotz der leicht oberflächlichen Abhandlung viele relevante Aspekte eingearbeitet, die zum Nachenken angeregt haben. So sehr wird das Buch vermutlich nicht in mir nachhallen können.
Rezensionen von Frechdachs:
Lebe lieber ungewöhnlich! - Ein 12. Geburtstag, der urplötzlich komplett zu eskalieren droht
Nic Blake - Die Prophezeiung der leuchtenden Welt von Angie Thomas
Was die Autorin Angie Thomas mit ihrem aktuellen Kinderroman "Nic Blake - Die Prophezeiung der leuchtenden Welt" abliefert ist alles andere als gewöhnlich oder langweilig, wie wir beim Lesen schnell feststellen mussten.
"Herzlich willkommen in der Welt der Manifestoren!" so oder so ähnlich würde uns Nic Blake wohl begrüßen, wenn wir ihr persönlich begegnen würden.
Dreh- und Angelpunkt des Plots ist nämlich das Mädchen Nic, das zu den Ungewöhnlichen gehört, allerdings in der Welt von uns Otto-Normalos oder besser gesagt der Gewöhnlichen alleine bei ihrem Vater heranwächst.
Als ihr zwölfter Geburtstag ansteht hofft Nic darauf endlich mehr von ihrem innig geliebten Vater über ihre besondere Gabe zu erfahren und wie sie diese anwenden kann. An ihre Mutter hat sie leider keine großen Erinnerungen, da diese sie und ihren Vater sehr frühzeitig verlassen hat.
Was auf den ersten Blick vielleicht nun recht schräg von der Konstellation anmutet, ist von Angie Thomas sehr clever gewählt. Wer keine Berührungsangst vor den Ungewöhnlichen, den Manifestioren, hat wird sehr ausführlich in deren besondere Welt nach um nach eingeführt. Auch die Hintergründe zu Nics Familie werden immer wieder beleuchtet und hier wird auch das Bild immer mehr klarer, je weiter man mit dem Buch voranschreitet.
Mit dem zwölften Geburtstag steht dann allerdings leider keine richtig große Sause an, sondern vielmehr bricht fast sprichwörtlich die Welt auf Nic Blake ein. Die Ereignisse überschlagen sich und nichts ist mehr, wie es vorher war bzw. schien. Das teilweise mysteriöse, magische wie auch sehr rasante Abenteuer des Trio infernale nimmt unheimlich Fahrt auf und riss uns auf jeder einzelnen Seite dann gehörig mit.
Die rasante Hatz nach einem Relikt der Vergangenheit entspinnt nach um nach immer wieder neue Details und auch unvorhergesehene Wendungen, die das Leseerlebnis insgesamt sehr kurzweilig gestalten. Man ist auf Schritt und Tritt direkt beim Geschehen dabei und begleitet quasi die drei Freunde Nic, Alex und JP als wäre man an ihrer Seite. Mit viel Charme, Witz, Magie und Verve zieht Angie Thomas hier wirklich alle Register.
Summa summarum wird das Buch innerhalb der Zielgruppe der ab zehnjährigen Lesenden aus unserer Sicht gut ankommen, da die unterschiedlichen Charakteren und deren Handlungen sehr gut nachvollziehbar sind, die Story selbst einfach fantastisch erzählt wird und die ganzen mysteriösen Umstände die Spannung bis zum Schluss hoch halten.
Rezensionen von very_lovesreading :
Rockstar Romance vom Feinsten
Everything I Hate About You von Sarah Saxx
Auch wenn ich bisher schon einiges an Rockstar Romance gelesen habe, konnte mich dieses Buch absolut begeistern. Sarah Saxx Schreibstil ist einfach genial, man fliegt durch die Seiten und dabei kommt auch der Humor und die Gefühle nicht zu kurz. Das Setting im Buch war einfach toll, da der Tour Bus an viele verschiedenen Orten Halt machte.
Überrascht hat mich zu Beginn, dass die Geschichte bereits vor dem Klappentext beginnt und auch das Kennenlernen sowie Spicy Szenen schon stattfanden. Hab ich tatsächlich so noch nicht erlebt und da sticht die Geschichte im Vergleich zu den vielen anderen heraus. Tessa schreibt ihre Gefühle in Form von Gedichten in ihr Notizbuch, das sie immer dabeihat. Doch nach einer Nacht mit Alexander kann sie es seit zwei Jahren nicht mehr finden.
Alexander oder besser gesagt Lex hat in den letzen zwei Jahren mit seiner Band den Mighty Bastards einen Durchbruch im Genre Alternative Rock erlebt. Sie bringen einen neuen Song heraus, wo Tessa der Text schon sehr sehr bekannt vorkommt. Sie bewirbt sich bei der Band als Busfahrerin und geht mit ihnen auf Tour.
Tessa hat nur ein Ziel, dass sie Lex auf den Songtext anspricht, doch dann tritt Lex wieder in ihr Leben und es geht plötzlich nicht mehr nur um ihr Gedicht. Nach und nach erfährt man durch Rückblicke in die Vergangenheit, was sich in den letzten Jahren bei den beiden Protagonisten getan hat und wie viele unglückliche Zufälle zu dem Song geführt haben. Dabei stellt sich Lex als sehr tiefgründiger Mensch heraus, der Tessas Herz etwas höher schlagen lässt. Auch die anderen Bandmitglieder finde ich genial ausgearbeitet, alle sind am Boden geblieben und leben für die Musik.
Eine Rockstar Romance die sehr tiefgründig ist und hinter der sich mehr verbirgt als angenommen. Die Themen im Buch perfekt umgesetzt und auch die Gefühle und oft auch Gefühlsausbrüche haben den Charakteren mehr Authentizität verliehen. Besonders hervorzuheben möchte ich, wie sehr ich gefeiert habe, dass Tessa mit ihren jungen Jahren schon solch eine Verantwortung übernimmt und einen Tour Bus mehrere 1000km lenkt. Von mir gibt es für diese Rockstar Romance eine Herzens-Leseempfehlung. Ich warte bereits jetzt gespannt auf Teil zwei.
Rezensionen von Natalie:
Wohlfühlbuch
Frühling, Sommer, Herbst und du von Henriette Krohn
Worum gehts?
Wenns im Leben mal nicht läuft, dann aber so richtig. Davon kann Maya ein Lied singen. Ihr neuer Freund ein Betrüger, ihr Traum vom eigenen Brautmodengeschäft dahin und einem Shitstorm der Social Media Community ausgesetzt.
Nicht viel besser läufts bei Alex, der kurz vor der Hochzeit verlassen wird.
Die beiden kennen sich von früher und werden von ihren Freunden zu einem Urlaub ins spanische Baskenland überredet. Dort können sie ihrer gemeinsamen Vergangenheit nicht mehr entkommen…
Mein Fazit:
Hinter dem vermeintlichen Liebesroman versteckt sich vieles mehr. Klar, gehts auch um die Liebe, aber vor allem auch um Hoffnungen, Ängste und Träume. Sich selbst als wichtig zu nehmen und nicht nur nach den Vorstellungen der anderen zu leben. Mit Maya gibt es eine liebenswürdige Hauptprotagonistin, die sich schon viel zu lange hinter einer Maske aus Selbstschutz versteckt. Zu viel lastet nach wie vor ein Trauma von früher auf ihr und auch mit den weiteren Protagonisten wurden die unterschiedlichsten Charaktere geschaffen. Die Autorin schafft es dabei sehr gut, all die Gefühle sichtbar und für den Leser nachvollziehbar zu machen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Alles in allem ein Wohlfühlbuch mit ein paar kleinen Schwächen, die das Lesevergnügen im Gesamten aber nicht großartig schmälern. Leseempfehlung von mir und wieder eine für mich neue Autorin, die ich mir merken werde.
Rezensionen von yellowdog:
Schauspielerleben
Der Lärm des Lebens von Jörg Hartmann
Der Lärm des Lebens ist ein amüsantes Buch des Schauspielers Jörg Hartmann. Ich muss gestehen, ich kannte ihn nicht. Wenigstes durch dieses Buch habe ich ihn jetzt ein Stück weit kennen gelernt.
Sein Werdegang ist wohl typisch. Auch für engagierte junge Schauspieler ist der Start nicht einfach.
Man bekommt einige Eindrücke vom Theaterleben. Schließlich ergeben sich Chancen. Anfangs zieht er mit einem Freund durch die Engagements, später hat er seine Familie. Mit beiden gibt es einige witzige Passagen.
Manchmal blödelte er auch viel rum, aber das gehört wohl dazu. Aber auch ernste Eindrücke werden vermittelt, z.B. der demenzkranke Vater oder die schwere Zeit der Pandemie, die gerade Künstler in der Ausübung ihres Berufes lähmte.
Das Tempo des Buches ist gut, es funktioniert als bisherige Erinnerungen an ein Schauspielerleben.
Rezensionen von Sophie H.:
Lebenstrümmer
Schicksalsjahre. Die Frauen vom Neumarkt von Julie Heiland
Dieser Roman, der in Dresden spielt, handelt von drei mutigen und selbstbewussten Frauen: von Lotte, Marlene und Hannah, und von den Trümmern, die der Zweite Weltkrieg und die DDR in unseren Seelen hinterlassen haben. Angesiedelt ist die Geschichte auf zwei Zeitebenen: 1947 und 1993.
1993: Die junge Hannah hilft beim Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden.
Akribisch wird jedes Fundstück der Ruine untersucht, um es beim Wiederaufbau genau wieder dort zu platzieren, wo es hingehört. Dabei findet Hannah im Archivmaterial eine Fotografie von einem Liebespärchen inmitten der Trümmerlandschaft Dresdens. Doch es ist nicht irgendein Foto: Die junge Frau sieht Hannas Mutter zum Verwechseln ähnlich. Sollte es Hannahs Oma sein, die sie nie kennengelernt hat?
1947: Lotte ist eine der Trümmerfrauen, die beim Enttrümmern Dresdens hilft. Eines Abends bewahrt sie den Juden Jacob davor, sich von einer Brücke zu stürzen. Sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Sowohl Lotte als auch Jacob sind von den Geschehnissen des Zweiten Weltkrieges traumatisiert und beide tragen jeweils schwer an einem Geheimnis. Werden sie jemals wieder glücklich werden können?
Julie Heiland schafft es meisterhaft, die Geschichte dreier Frauen kunstvoll mit der Geschichte Dresdens zu verweben. Wie auch schon in ihren Romanen um das Strandbad Müggelsee habe ich wieder Einiges über die DDR und hier im Besonderen über Dresden gelernt. Die Protagonistinnen sind gut gezeichnet und man kann sich schnell in sie hineindenken. Die Geschichte scheint auf dem ersten Blick vorhersehbar, nimmt dann aber immer wieder Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Ich konnte das Buch zum Schluss nicht mehr aus der Hand legen. Von mir eine ganz deutliche Leseempfehlung!
Rezensionen von Natalie:
Wieder sehr spannend
Das Verbot: Thriller von Catherine Shepherd
Worum gehts?
Zons wird in der Gegenwart als auch 1505 von Morden heimgesucht. Im Jetzt wird ein beliebte Kinderpsychologin bizarr drapiert ermordet aufgefunden. Kriminalkommissar Oliver Bergmann erkennt schnell, dass es sich nicht um einen gewöhnlichen Mord handelt.
Im Zons 1505 wird ein ermordeter Mönch vor den Toren des Franziskanerklosters gefunden.
Stadtsoldat Bastian Mühlenberg setzt alles daran, den Mord aufzuklären.
In beiden Fällen kommt eine unheimliche Botschaft zu Tage und die Ermittlungen müssen sich mit mehr als nur einen Mord befassen …
Mein Fazit:
Die zwei Ebenen der Zons-Reihe machen es unheimlich spannend, den Thriller zu lesen. Man weiß zwar, dass die Geschehnisse über die Jahrhunderte verteilt irgendwie zusammenhängen, jedoch hat man aufgrund der vielen Wendungen und Fäden, welche die Autorin bereithält, bis zum Schluss keine Ahnung, wie es ausgehen wird und was die Gemeinsamkeiten sind. Der Schreibstil trägt darüber hinaus zum Spannungsaufbau bei und es liest sich einfach toll. Leseempfehlung.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Endlich ein sachliches Buch zur Klimadebatte
Im Namen des Klimas von Elisabeth Zehetner
Endlich ein intelligentes Buch zur Klimadebatte, das sachlich mit diesem komplexen Thema umgeht! Für mein persönliches Empfinden gibt es nämlich viel zu wenig politische Sachbücher, die von Frauen verfasst sind. Bücher, die sich sachlich mit jenen Themen, die jeden von uns betreffen, auseinandersetzen, abseits von populistischen und polemischen Geschrei und Geschwurbel.
Dieses neue Buch von Elisabeth Zehetner ist mutig, sinnvoll und notwendig zugleich. Mutig, weil es dem Trend des demonstrativen „Dagegenseins“ widerspricht, notwendig, weil es eine Menge Informationen bereithält und sinnvoll, weil es ein Thema behandelt, bei dem es um viel geht und wir alle betroffen sind. Barbara Zehetner setzt sich in ihrem Buch mit der Instrumentalisierung von Medien und Institutionen durch den Klima-Aktivismus bewusst differenziert auseinander. Die aktuelle Ausgangslage und Zukunftsszenarien werden sachlich dargestellt. Zahlreiche Abbildungen ergänzen den Text.
Barbara Zehetner ist Geschäftsführerin von „oecolution austria“ und zeigt, in welche Sackgassen einseitiger Klimaaktivismus führen kann und blendet auch die Argumente der Leugner des Klimawandels nicht aus.
In insgesamt neun Thesen zeigt sie in ihrer konstruktiven Streitschrift, wie der Fokus wieder auf die sachliche Ebene zurückgeführt werden kann. Unbestritten ist, dass weltweit Maßnahmen gesetzt werden müssen.
Zu vernünftigem Klimaschutz gibt es keine Alternative - zu Panik sehr wohl
Die Endzeitstimmung in der Klimadebatte schadet der Sache
Die extremen Positionen der Klimaaktivisten sind eine Gefahr für die Demokratie
Die Ideologisierung von Klimaschutz fördert Technologiefeindlichkeit
Die Instrumentalisierung von Gerichten und Medien durch die Klimaaktivisten ist ein Problem
Klimaschutz braucht die Mitte der Gesellschaft und alle Generationen
Wirtschaftliches Wachstum ist die Grundlage für den Klimaschutz - nicht Schrumpfung
Technologien sind unser mächtigster Hebel für eine bessere Klimazukunft
Der Klimaschutz ist EIN wichtiges Ziel für Österreichs Zukunft
Barbara Zehetner nennt sich selbst „Öko-Optimistin“ - eine Wortschöpfung, die mit gut gefällt - und erklärt, was sie darunter versteht. Sie lädt ein, dem Thema Klimaschutz mit Offenheit, Zuversicht und Vertrauen statt mit aggressiver Ignoranz und lähmender Panikmache entgegenzutreten. Beim Thema Klimaschutz gibt es kein schwarz oder weiß, kein Allheilmittel. Es ist notwendig, alle erlernten Kulturtechniken einzusetzen, um den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.
Barbara Zehetner liegt es ganz besonders am Herzen, dass sich die Politik nicht von radikalisierten Klimaaktivisten erpressen lässt, wie es in der Stadt Hannover bereits passiert ist. Einige dieser radikalen Klimaaktivisten haben autoritäres Gedankengut, das die Demokratie aushebeln könnte. Mit einem autoritären Staat ist für den Klimaschutz nicht gewonnen. Es würde nur eine kleine elitäre Gruppe oder gar ein Einzelner über Wohl oder Weh entscheiden.
Die Gestaltung der Zukunft ist ein äußerst komplexes Thema, das sich sich nicht ausschließlich auf den Klimaschutz fokussieren kann.
„Während Klimaaktivisten sich nur auf das eine Ziel ‚Klimaschutz‘ konzentrieren, müssen wir für eine gute und sichere Zukunft Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Nachhaltigkeit gemeinsam verwirklichen. Das erfordert ein Mindset in Politik und Gesellschaft, das auf Vernunft und Machbarkeit setzt“ (S. 144)
Um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft bieten zu können, bedarf es wirtschaftlicher Vernunft, intelligente neue Technologien sowie ein gemeinschaftliches Zusammenarbeiten aller Gesellschaftsschichten und aller Generationen. Extremismus, egal ob links oder rechts oder religiös motiviert, hat hier keinen Platz.
„Wir stehen Umweltproblemen nicht machtlos gegenüber. Wir können sie lösen - mit vernünftigen Maßnahmen.“
Dem ist wohl wenig hinzuzufügen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem intelligenten Buch, das sich einerseits kritisch mit dem Aktionismus, der sich in Sachen Klimaschutz breit gemacht auseinandersetzt und andererseits dafür plädiert, mit mehr Vernunft der Zukunft entgegenzugehen, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von brauneye29:
Schöne Urlaubslektüre
Sylt im Getriebe von Claudia Thesenfitz
Zum Inhalt:
Marinas Ehe ist nicht mehr das Gelbe vom Ei und sie hat Panikattacken. Ausgerechnet jetzt ereilt sie der Hilferuf ihrer Cousine, die dringend zu ihrer Tochter muss und Marina soll sie auf Sylt in ihrem Fahrradverleih vertreten. Tapfer stellt sie sich der Herausforderung und wird mehr als überrascht, denn dort vergisst sie unter anderen auch ihre Panik.
Meine Meinung:
Das ist doch ein Roman, bei dem man ganz genau weiß, dass alles gut ausgeht und es der Protagonistin am Ende gut gehen wird, aber das macht nichts, denn der Weg dahin ist gut ausgearbeitet, schön geschrieben, hat was fürs Herz und auch Humor. Genau so ein Buch, dass man mal eben zwischendurch weg liest und gut drauf ist nach der Lektüre. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, die Protagonisten interessant. Gerade auch den Schäfer fand ich gut. Aber auch die Zumbatruppe.
Fazit:
Schöne Urlaubslektüre











