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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Under the sea

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager

Ich gebe zu, bei diesem Jugendroman war es zunächst die Kombination aus traumhaft schöner Buchgestaltung (Seht euch nur mal diesen Farbschnitt an! -) und mystischer Nixenthematik gewesen, die mich enorm gereizt hatte - und zum Glück konnte der Eyecatcher mich auch inhaltlich größtenteils überzeugen.

Was mir prima gefallen hat:

❏ ausgefallenes, kreativ gestaltetes Setting (- gerne hätte ich noch etwas detailliertere Infos zu den verschiedenen Wesen gelesen)

❏ willensstarke, schlagfertige weibliche Hauptfigur (- nur zu Beginn erschien Devin mir, insbesondere in Gefahrensituationen, etwas zu kess/übermäßig selbstbewusst; zudem arrangiert sie sich überraschend schnell mit den Neuigkeiten, die ihr gesamtes bisheriges Leben auf den Kopf stellen)

❏ interessante Nebenfiguren, welche die ohnehin unterhaltsame Story definitiv zusätzlich aufwerten (speziell Lilou mochte ich gerne, und die Geschichte um Caleb und seinen kleinen Bruder hat mich sehr gerührt - außerdem gibt es auch die klassische Mean-Girls-Clique, in Form von hinreißender, aber gemeiner Nixen)

Den Romance-Aspekt habe ich als okay empfunden, was allerdings nicht an den Charakteren bzw. an ihrem Verhalten lag, sondern daran, dass der moderne, doch recht auf Jugendsprache ausgerichtete Schreibstil mir einfach nicht die Tiefe vermitteln konnte, die ich von Romanen anderer Genres gewohnt bin. Nicht tragisch, ich hatte ja schließlich auch keinen klassischen Liebesroman erwartet.


Fazit:
Ein vielversprechender Auftakt … mit fiesem Cliffhanger! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung - "School of Myth & Magic: Der Fluch der Meere" erscheint im Juli 2024.

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Rezensionen von begine:

Tod der Mutter

Das Waldhaus von Liz Webb



Der Thriller, Das Waldhaus, vom der britischen Schriftstellerin Liz Webb, ist ein spannendes Werk.
Ich konnte in die Geschichte eintauchen.

Die 37jährige Hannah wird zur Hilfe ihres an Demenz erkrankten Vaters gerufen. Für sie ein Glück, bis sie ganz abdriiftet, sie ist alkoholsüchtig und kann so alle Brücken in London kappen.

Sie sieht ihrer Mutter ähnlich, vor langer Zeit ermordet wurde. Der Vater, denkt sie wäre seine Frau und bittet sie um Entschuldigung. Um vielleicht mehr zu erfahren zieht sie dann auch noch die Kleider ihrer Mutter an.
Sie erfährt, das der Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und ihre Mutter es mit der Treue nicht so genau nahm.
Vater und Sohn haben wenig Kontakt, der Bruder denkt, das der Vater am Tod der Mutter Schuld war. Der Vater befürchtet das der Sohn Schuld auf sich geladen hat.
Dann ist da noch die über hilfsbereite Nachbarin,mit ihrem Mann und dem Sohn.
Hannah meint immer mehr Beweise für die Schuld des Vaters zu haben.Wenn es wirklich so gewesen wäre, ist es wegen der Krankheit ihres Vaters, für eine Verurteilung.
Mir hat der Roman von Anfang bis Ende gefesselt.

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Rezensionen von Lesemama:

Es ist toll anders zu sein

Willkommen bei den Grauses 1: Wer ist schon normal? von Sabine Bohlmann

Zum Buch:

Gegenüber von Ottilie zieht in ein altes, leerstehendes Haus eine Familie ein. Eine Familie mit drei Kindern und einem Opa. Aber als Ottilie diese Familie bzw. die Kinder kennenlernt, muss sie feststellen, sie sind schon seltsam und schräg. Die Familie Grause ist einfach anders und das merkt Ottilie ziemlich schnell.

Meine Meinung:

Alleine schon das Cover ist so vielversprechend. Im Buchsatz sieht man dann auch gleich Bilder der wunderbaren Familie Grause und ihrem Wischmopp, ups. meinte natürlich ihrem Hund Mopp. Und eines muss man der Autorin lassen, sie schafft ganz wunderbare Charaktere. Sie sind alle so schräg und sonderbar und absolut liebenswert. Als großer Fan ihrer Frau Honig war ich sehr gespannt auf das Buch und habe es von der ersten Seite an so gerne gelesen. Eine unterhaltsame, humorvolle Geschichte, kurze Kapitel, tolle Charaktere, die zwar teilweise etwas sonderbar zu sein scheinen, aber am Ende so wunderbar zusammenhalten. Mit hat vor allem Ottilie gefallen, die ja von ihren Klassenkameradinnen etwas gemobbt wird, und die mit den Grause Kindern über sich hinaus wächst. Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen, wobei mir persönlich gemeinsames Lesen am meisten Spaß macht. Ich fand es großartig und kann es nur empfehlen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener Reihen-Auftakt

Elvis und die Tote im Amischlitten von Ursula Neeb

Mit diesem ersten Fall für Elfriede Kunz entführt uns Autorin Ursula Neeb in die BRD von 1958, genauer gesagt nach Bad Nauheim. In der alten Kurstadt sind seit 1945 Truppen der US-Army stationiert, die Arbeitgeber für so manche Kriegswitwe sind, aber auch, nach der Aufhebung des Fraternisierungsverbotes, zahlreiche Liebschaften hervorbringen.

Die Soldaten kaufen zwar (fast) alles in ihren PX-Läden ein, daneben sorgen sie aber in kleineren deutschen Geschäften für Umsatz. Eines davon ist das „Rheingold, ein Wirtshaus mit angeschlossener Fremdenpension, das von Elfriede „Elfi“ Kunz geführt wird. Elfi, zweifache attraktive Witwe und Geliebte des GI Brian O’Shaugnessy, hat ein großes Herz. Das beweist sie, als ausgerechnet im rosafarbenen Ami-Schlitten von Brian, der vor ihrer Haustüre parkt, die ehemalige Rosenkönigin Rita ermordet aufgefunden wird. Gleichzeitig ist Brian spurlos verschwunden. Ist er der Täter?

Kriminalkommissar Freddy Graf und Max Caspers, sein amerikanischer Kollege von der Military Police, ermitteln, sehr zum Missfallen von Elfi, im Umfeld der „Villa Rheingold“. So geraten de Pensionsgäste Asta und Renato ins Visier von Freddy Graf, den man auch „Pistolen-Freddy“ nennt, weil er Gerüchten zufolge ein ehemaliger Scharfschütze ist. Das kann Elfi nicht auf sich sitzen lassen, genauso wenig, wie den Verdacht gegen Karl-Otto, dem Sohn ihrer besten Freundin Lottie, der die Ermordete erfolglos angehimmelt hat. Wutschnaubend beginnt Elfie auf eigene Faust zu ermitteln.

Und dann gibt es auch noch Helga, deren Traum vom Neuanfang in den USA recht schnell ausgeträumt ist.

Meine Meinung:

Dieser Krimi beleuchtet das Zusammenleben der Soldaten der US Army mit der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Es gibt einige, die dem verlorenen Krieg nachtrauern und andere, die mehr oder weniger mutig in die neuen Zeiten gehen. Froh ist man allerdings, dass man hier in Bad Nauheim die Amerikaner und nicht die Russen als Siegermacht stationiert hat.

Natürlich ist nicht alles „Liebe-Wonne-Waschtrog“ und die jungen deutschen Männer sind auf die oft gutaussehenden und scheinbar vermögenden GI eifersüchtig. Die Spannungen entladen sich häufig in wilden Prügeleien. Eine davon beschert Brian einige Prellungen, einen Besuch im Krankenhaus sowie eine Nacht im Gefängnis, die ihm allerdings für den Mord an Rita ein bombensicheres Alibi gibt.

Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Freddy Graf ist ein vielschichtiger Charakter. Zum einen, ein gewissenhafter Polizist, und zum anderen trägt er sicherlich auch das eine oder andere Geheimnis mit sich herum.

Elfie steht mit beiden Beinen im Leben, hat aber vor allem den Verlust ihre kleinen Tochter an die Diphterie sowie den Tod ihrer Ehemänner noch nicht wirklich verwunden. Daher stürzt sie sich in das Abenteuer mit dem schnuckeligen GI Brian, der allerdings nicht ganz so treu ist. Geschickt ist Elfies Vergangenheit durch die Aufzeichnung ihrer Lebenserinnerungen, in die wir Einblick nehmen dürfen in das aktuelle Krimigeschehen eingebunden.

Stellvertretend für die vielen ledigen Mütter und Kinder, die aus Verbindungen mit den GIs hervorgegangen sind, steht Helga. Ihr ist nichts im Leben geschenkt worden. Sie ist eine der zahllosen verlorenen Seelen dieses Krieges. Mittellos und ohne Familie aus Ostpreußen in der BRD gestrandet, nicht einmal wirklich geduldet, sondern immer auf die Gnade der Bevölkerung angewiesen. Sie glaubt nun mit einem der GIs in Amerkia ein neues Leben anfangen zu können. Weit gefehlt! Sie wird schwanger sitzengelassen und gerät in die Mühlen des Gesetzes, das von Menschen, die der NS-Zeit nachtrauern vollzogen wird. Mit schwerwiegenden Folgen für die junge Mutter.

Der Krimi lässt sich sehr gut lesen. Er spiegelt ein wenig die unstete Zeit zwischen 1945 und 1960 wieder. Ein Highlight ist das Auftreten von GI Elvis Presley, der einige Monate in Bad Nauheim Dienst schiebt. Allerdings wohnt er nicht in den Ray Barracks sondern ziemlich feudal mit seiner Entourage in einer Villa. Er erfreut sich gemeinsam mit seinen Bodygards an den „Best german Snitzel“.

Eine tolle Idee von Autorin Ursula Neeb, dass jede Kapitelüberschrift den Titel eines damals gerne gehörten Songs trägt. Dadurch wirkt das Lokalkolorit authentisch.

Fazit:

Ein Krimi aus der deutschen Nachkriegszeit, einer Zeit, in der das Alte noch längst nicht weg und das Neue noch nicht so ganz Fuß gefasst hat. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Rezensionen von mybookiverse:

gelungener Auftakt in eine vielversprechende Reihe - 4.5 Sterne

Trial of the Sun Queen von Nisha J. Tuli

Trial of the Sun Queen hat vor allem mein Interesse geweckt da es Vibes von Throne of Glass und Selection versprach und ich diese beiden Reihen geliebt habe! Insgesamt konnte mich Trial of the Sun Queen begeistern und ich werde definitiv an dieser Reihe dran bleiben.
Das Worldbuliding ist recht begrenzt, das liegt aber auch daran, dass die Protagonistin Lor die letzten Jahre im Gefängnis verbracht hat und selber sehr wenig über die Welt weiß - man lernt dies sicher in den Folgebänden noch mit ihr zusammen.

Ich würde auch gerne mehr über Lor erfahren, aber das geschieht sicher im weiteren Verlauf der Geschichte.
Im Verlauf des Buches gab es einige spannende Wendungen und Theorien von denen ich mir noch Aufklärung erhoffe - aber so bleibt es wirklich spannend! Die Wettkämpfe sind brutal und hart und generell schreitet die Story in einem hohen Tempo voran. Die Charaktere haben mir gut gefallen, es fehlt zwar an einigen Stellen an Tiefe (aber es ist ja auch erst der Reihenauftakt), aber sie sind so gut geschrieben, dass man direkt weiß wen man mögen soll und wen nicht. Die Entwicklung der Lovestory ist noch rätselhaft und lässt verschiedene Möglichkeiten offen - ich bin gespannt!

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Rezensionen von mybookiverse:

humorvolles Academy-Setting

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe von Jennifer Alice Jager

School of Myth and Magic ist eine humorvoll geschriebene Geschichte die man schnell zwischendurch lesen kann. Ich hatte in die Leseprobe reingeschaut und fand den Schreibstil sehr nahbar und witzig sodass ich es dann gekauft und gelesen habe. Im Allgemeinen bedient sich School of Myth and Magic vieler klassischer Tropes, setzt diese zum Teil aber in einem innovativen Setting um.

Dabei wird das Rad zwar nicht neu erfunden, es gibt aber dennoch ein paar unerwartete Umsetzungen.
Am Anfang hätte ich mir mehr Aufklärung über die Zwischenwelt und Wesen gewünscht. Vieles erfährt man am Rande als Infodropping und es wird gar nicht weiter ausgeführt. Auch bis Devin an der Schule ist passiert alles ziemlich plötzlich und so richtig weiß man nicht wie es gelöst wird, dass sie nun ihre gewohnte Umgebung verlässt.
An der Schule angekommen erwarten einen erstmal ein paar klassische Handlungen, Devin ist die Neue, die nichts von dieser Welt wusste und muss sich zunächst zurechtfinden. Ab etwa der Hälfte des Buches wird es nochmal spannender und es gibt ein paar unerwartete Wendungen.
Insgesamt würde ich das Buch als gut für zwischendurch einschätzen, es hat mich amüsiert und lies sich flüssig und schnell lesen, obwohl vieles im Setting und bei den Charakteren eher oberflächlich blieb.

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Rezensionen von KimVi:

Ein spannender Fall für Pia Korittki

Ostseefinsternis von Eva Almstädt

Kommissarin Pia Korittki freut sich auf ihren Urlaub, den sie mit Sohn Felix in Martens neuem Haus an der Ostsee verbringen möchte. Doch es kommt anders als gedacht, da Pia von ihrem Chef gebeten wird, die Ermittlungen in einem Mordfall zu übernehmen, der sich in der Nähe ihres Feriendomizils zugetragen hat.

Nach Abstimmung mit Marten, der sich sehr darüber freut, Zeit mit Felix zu verbringen, übernimmt Pia den Fall. Schon bald stellt sich heraus, dass es vor dem Mord bereits eine weitere Straftat in dem kleinen Ort an der Ostsee gegeben hat: Eine junge Frau wurde auf dem Heimweg von der Arbeit brutal überfallen. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Taten und wenn ja, welche? Und hat die alte Fehde, die zwei Familien in verfeindete Lager spaltet, etwas damit zu tun? 

"Ostseefinsternis" ist bereits der neunzehnte Fall für die Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch ohne Vorkenntnisse folgen. Allerdings gibt es berufliche und private Weiterentwicklungen, die sich durch die Reihe ziehen und die Hauptcharaktere besonders lebendig wirken lassen. Diese kann man besser nachvollziehen, wenn man die Reihenfolge einhält. 

Die Autorin versteht es wieder hervorragend, sofort das Interesse an der Handlung zu wecken, da diese mit einem Prolog startet, in dem man beobachtet, wie die junge Frau überfallen wird. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Man beobachtet die polizeilichen Nachforschungen und erhält Einblicke in das Leben einiger Protagonisten, die Pia im Zuge der Ermittlungen kennenlernt. Das Privatleben der Ermittler kommt ebenfalls nicht zu kurz, wobei sich diese Szenen nicht zu sehr in den Vordergrund drängen. Im Zentrum dieses Krimis steht ganz klar die Aufklärung des Mordes. 

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ganz auf den verworrenen Fall einlassen. Denn der hat es wirklich in sich. Es gilt einigen Spuren zu folgen und etliche Zeugen zu befragen. Gerade anfangs sollte man hier konzentriert lesen, da einige Charaktere eingeführt werden, die obendrein noch miteinander verwandt sind. Hier alles richtig ins Verhältnis zu setzen, fällt nicht immer leicht. Das Buch enthält jedoch einen Stammbaum, in dem man bei Bedarf nachsehen kann. 

Da der Fall sehr rätselhaft ist und man das Gefühl hat, dass einige Zeugen wichtige Informationen verschweigen, wird man dazu angeregt, eigene Überlegungen anzustellen. Dabei rücken einige Protagonisten in den Fokus der eigenen Ermittlungen. Es kommt allerdings immer wieder zu überraschenden Wendungen, wodurch man die Puzzleteilchen, die man zusammenträgt, neu sortieren muss. Dadurch kommt keine Langeweile auf, denn die Spannung, was genau passiert ist und wer dahinter steckt, ist durchgehend spürbar. Zum Ende hin steuert das Ganze auf ein spannendes Finale zu, das man geradezu atemlos verfolgt. 

Ein spannender Fall, der dazu einlädt, eigene Überlegungen anzustellen.

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Rezensionen von Anno:

Lesenswert, jedoch nicht sehr praxisorientiert

REMIND Dein Gehirn kann viel mehr, als du glaubst von Yvonne Diewald

In diesem Buch nimmt die Autorin uns mit auf ihre Erfahrungsreise. Sie erzählt von der eigenen Vergangenheit, von Schicksalsschlägen und Erlebnissen. Und von ihren Schlussfolgerungen und medizinischen Erkenntnissen zum Thema Gehirnforschung. Dabei nutzt sie einen äußerst interessanten und gut verständlichen Schreibstil, dem sich gut folgen lässt und sehr nahbar und authentisch wirkt.

Mithilfe zahlreicher Anekdoten wird das Thema zudem vertieft und sehr gut umschrieben.
Eine wirkliche Anleitung zur Änderung negativer Verhaltensmuster fehlte mir jedoch, denn die enthaltenen Übungen zielen vielmehr darauf ab die eigene Situation zu reflektieren. Hiermit lässt sich war der IST-Zustand sehr gut festhalten, doch folgt die Autorin auch dem im Buch niedergeschriebenen Rat ihres Vaters und lässt den Leser seinen Weg selbst finden und wählen. Ob dies jedoch in einem Ratgeber, der ja darauf abzielt Informationen zu geben und Hilfestellung zu leisten, die meiste Methode ist, sei dahingestellt.
Ich jedenfalls hätte mir hier mehr Unterstützung gewünscht.

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Rezensionen von Anno:

Spannend, wirkt aber konstruiert

Die Dämmerung von Marc Raabe

Dieses Buch kommt mit sehr wenigen Protagonisten aus, die dem Leser auch schon aus „der Borgen“ bekannt sind. Auch die Handlung baut, wenn auch beide Bücher angeschlossene Fälle enthalten aufeinander auf, so dass ich dennoch das Lesen in chronologischer Reihenfolge empfehlen würde.
Im zweiten Fall von Art Mayer und Nele Tschaikowski wird eine Frau ermordet und seltsam arrangiert im Wald aufgefunden.

Schnell fällt der Verdacht auf deren Tochter. Doch obwohl vieles für deren Schuld spricht recherchiert und ermittelt Art weiter und deckt dabei erstaunliches auf.
Neben dem Hauptstrang, der sich der Aufklärung des Falles widmet existiert ein weiterer in Form von Audioaufzeichnungen, deren Zusammenhang mit der Gegenwart erst nach und nach enthält werden.
Ganz so begeistert wie vom Band 1 bin ich von diesem Nachfolgeband jedoch nicht. Während ich im Buch zuvor Arts Vergangenheit noch als interessant und spannend empfand, wirkte sie nun auf mich mehr und mehr konstruiert und unglaubwürdig. Kann es so viel Zufall denn geben? Mich konnte dies leider nicht überzeugen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Auftakt einer neuen fesselnden Krimi-Reihe

Die Flut von Volker Dützer

Dieser Krimi ist nichts für schwache Nerven, denn er fesselt von der ersten bis zur letzten Seite!

Worum geht’s also?

Bei einem missglückten Einsatz kommt eine Person ums Leben und der Ermittler Thomas McCallum wird schwer verletzt. Die Tote ist ausgerechnet die Freundin von Viktor Sorokin, Boss eines mächtigen russischen Syndikats.

Als er Tom ewige Rache schwört, betrifft das nicht nur Tom selbst, sondern auch seine große Liebe Abby und deren Tochter. Während Abby und Tochter in einem Zeugenschutzprogramm unterkommen, muss der Ermittler Thomas McCallum offiziell sterben, um weiterleben zu können.

Ausgestattet mit einer neuen Identität tritt er als Chief Steve Cole die Stelle des Polizeichefs auf der Insel Alderney an. Statt wie vorgesehen eine ruhige Kugel zu schieben, wird er mit eine Serie von Frauenmorden konfrontiert, die zwanzig Jahre zuvor die Insel in Angst und Schrecken versetzt hat. Der Mörder, Albert Evans, ist beim Brand des damaligen Pfarrhauses ums Leben gekommen.

Als man dann die junge Claire tot am Strand findet, scheint der Alptraum von Neuem zu beginnen. Claire ist auf ähnliche Weise ermordet worden, wie die Frauen in der Vergangenheit. Ist hier ein Nachahmungstäter am Werk oder war Albert Evans gar nicht der Täter?

Und was hat Emily Gray damit zu tun? Die junge Frau hat als Kind sichtlich ein Trauma erlitten und erhofft sich auf Alderney Antworten auf ihre Fragen.

Meine Meinung:

Ich kenne zahlreiche historische Krimis aus der Feder von Volker Dützer, die von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Dieser hier steht den Krimis, die im und unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg spielen um nichts nach.

Keineswegs überrascht war ich, als sich herausstellt, dass Emiliy an dem Phänomen einer dissoziativen Persönlichkeit leidet. Darüber habe ich in anderen Büchern bereits gelesen. Es ist erstaunlich, was der menschliche Geist für Mechanismen entwickelt, sein Innerstes zu schützen.

Steve/Tom ist ein ernsthafter Ermittler, der sich zum Ziel gesetzt hat, Sorokin unschädlich zu machen und zwar im Rahmen des Gesetztes. Kein unnötiges Herumgeballere oder Attentatsversuche seitens der Behörde. Der Start auf der Kanalinsel ist nicht ganz einfach, denn eigentlich hat einer seiner Mitarbeiter auf den Chefposten geschielt. Doch Steve ist ein sehr guter Menschenkenner und eine Führungspersönlichkeit. Als Chief von Alderney hat er natürlich nicht nur Freunde. Sein Widersacher ist John Baxter, der die Wahl zum Präsidenten von Alderney unbedingt gewinnen will. Dazu ist ihm jedes Mittel recht, ob Bestechung oder Drohung, offen oder versteckt - an Baxter kommt fast niemand vorbei. Da kann es auch schon einmal passieren, dass er sich von seiner jovialen und hilfreichen Seite zeigt.

Dass Baxter sein eigene Süppchen kocht, zeigt der fiese Cliffhanger am Ende dieses Krimis. Eine Fortsetzung ist also geplant und wird auch bald erwartet.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem fesselnden Krimi, der Auftakt einer neuen Reihe ist, 5 Sterne.

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