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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

spannende Tiefseegeschichte

Mermaid: Erwachen von Josefine Gottwald

BEZOGEN AUF DAS HÖRBUCH

Klappentext / Inhalt:
Sie besaß einen Schild vor der Welt: Solange sie schmerz empfand, existierte sie. Als Nûri aus der Verbannung zurückkehrt, erkennt sie ihre Heimat nicht wieder: Ewige Nacht hat sich auf ihr Land gelegt, das Reich Untermeer ist kahl und tot. Zwischen den Trümmern der Festung gräbt sie in Erinnerungen und legt Stück für Stück ihre eigene Vergangenheit frei.

Auf der Suche nach Wahrheit schwimmt Nûri durch die Meerwüste und weckt eine göttliche Macht, die das Merfolk wieder einen soll - doch der Zorn ihrer Schwester Grím brodelt so finster wie die Schlote um Bránborg, die uralte Hexenfeste. In der Tiefe des Grabens sinnt sie auf Rache, und ihre Verbündeten kennen kein Gefühl.

Cover:
Ein extrem fantasievolles, märchenhaftes und mystisches Cover, welches mir sehr gut gefällt. Mit einer mysteriösen Meerjungfrauengestalt mit roten Haaren im Vordergrund und einer wundervollen Meereslandschaft im Hintergrund.

Meinung:
Ich kannte bereits die Geschichte, da ich das entsprechende Buch bereits vor einigen Jahren gelesen hatte und nach und nach kamen im Verlauf meine Erinnerungen dazu zurück.
Das Hörbuch ist toll umgesetzt und auch der Sprecher bzw. Die Sprecherin macht ihre Sache gut. Die Stimme empfand ich als sehr angenehm und auch der gelesene Rhythmus und die Intonierung fand ich sehr gut.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details dazu zurück.

Die Autorin schafft es, eine märchenhafte Welt zu erschaffen und mit ihrer fast schon poetischen Schreibweise fesselt sie den Leser und entführt ihn in eine traumhafte bzw. eher teils alptraumhafte Unterwasserwelt. Auch die Erschaffung der Meeresbewohner grenzt an eine besondere Vorstellungskraft und die Autorin entführt einen in eine ganz andere Welt, die nicht immer märchenhaft schön ist, sondern von Zorn und Rache erfüllt ist.
Gern folgt man der Geschichte und Erzählung ganz gebannt und gespannt und man wird von diesem Hörbuch gerade zu gefesselt und kann diesem gut folgen. Spannende und tolle Unterhaltung ist hier garantiert.

Fazit:
Wundervolles und fesselndes Unterwasserabenteuer mit Nûri und ihren Schwestern, sowie dessen Zorn und Rache.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Langer Atem erforderlich

Das Fenster zur Welt von Sarah Winman

Die Pressestimmen zum Buch waren so euphorisch, ich bin mit großen Erwartungen gestartet.

Es beginnt in Italien, Ulysses ist Soldat und lernt Evelyn kennen. Die Begegnung, die so ausschlaggebend für das Buch ist, fand ich so banal, dass sie so dermaßen prägend sein soll, es hat sich mir nicht erschlossen.

Nun denn, Ulysses überlebt den Krieg und kehrt zurück nach England. Dort ist ein Pub das Zentrum des Geschehens und Ulysses inmitten von Freunden. Ein kunterbunter zugewandter Haufen.

Man reist durch zeitgeschichtliche Ereignisse wie der Krönung Elizabeths und wieder nach Italien. Es passiert viel und doch wieder nicht, es ist langatmig und geschwätzig und hat mich oft ratlos gemacht, was das nun sein soll. Die Poesie und Magie des Buches hat sich mir leider nicht erschlossen, es war eine Aneinanderreihung von für mich eher uninteressanten Ereignissen im Leben der Charaktere.
Aber abbrechen ging auch nicht, irgendwie wollte ich doch wissen, was noch geschieht. Man muss sich einlassen können auf das Buch, auf das mäandern der Handlung.

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Rezensionen von Anno:

Slow Burn Romance

Lauter als das Meeresrauschen von Nina Voss

„Lauter als das Meeresrauschen“ ist der erste Roman der neuen, 3 Bänden umfassenden Serie von Nina Voss. Die Geschichte Emmis, welche inmitten schönster Natur Neuseelands und wundervollen Riesen ihr inneres Gleichgewicht wiederzuerlangen versucht, hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, sie legte sowohl wert auf die zwischenmenschlichen Vorgänge der Handlung als auch auf deren Glaubwürdigkeit und verflocht die Vergangenheit Emmis sehr geschickt mit den aktuellen Erlebnissen und ihres Heilungsweges.

Lange aber wurde nur in Andeutungen vom damaligen Geschehen berichtet und ausschließlich von „der Krankheit“ gesprochen ohne viel mehr preiszugeben, als dass Emmi psychische Ängste plagen, was mir als Leserin das Gefühl gab als einzige nicht involviert zu sein und im Dunkeln zu tappen. Zu spät für mein Empfinden wurde dies aufgelöst und die Geschichte nahm ab diesem Zeitpunkt einen recht vorhersehbaren Gang. Teilweise empfand ich Emmis Reaktion darauf überzogen, wobei hier wohl ihre Ängste aus ihr sprachen , welche ich persönlich GsD nicht nachvollziehen kann. Eine Einordnung über die Authentizität der Reaktionen überlasse ich daher lieber anderen.
Die Lovestory des Buches entwickelte sich langsam und behutsam, was mir sehr gut gefiel. Auch die Darstellung der Charaktere, selbst der Nebenpersonen empfand ich äußerst gelungen und das Setting einfach als traumhaft schön.
Wer hierbei aber spice sucht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.

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Rezensionen von LEXI:

Drachenschiffe am Horizont – die Wikinger auf den Hebriden

Die Liebenden von Islay von Constanze Wilken

Drachenschiffe am Horizont – die Wikinger auf den Hebriden

Freya MacLean ist alleinerziehende Mutter einer zwölfjährigen Tochter und besitzt ein kleines Gästehaus auf der Hebrideninsel Islay. Als sie bei einem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus muss, springt ihre Schwester Shona ein und kümmert sich um ihre Nichte Erin und das Gästehaus in dem kleinen verschlafenen Ort am Loch Indaal.

Der Fund einer sehr alten silbernen Spange aus der Zeit der Nordmänner animiert Erin und Shona dazu, mehr über die Besitzerin dieser Gewandnadel herauszufinden. Mit der Unterstützung von Gavin Ramsay, dem Inhaber einer kleinen Destillerie, begeben die beiden sich auf Spurensuche und kommen dabei gefährlichen Menschen in die Quere.

„Irgendetwas geht hier vor und das macht mir zunehmend Angst“ (Shona MacLean)

In den vierunddreißig Kapiteln dieses Buches erzählt die Autorin die Geschichte der MacLeans in der Gegenwart, sie thematisiert aber auch eine Liebesgeschichte aus längst vergangenen Zeiten. Der siegreiche Kriegsherr Fjell Halvorson galt im Jahre 1085 als bester Schwertkämpfer und erfolgreicher Heerführer, er hatte ein Auge auf eine hochgewachsene Schönheit mit ebenmäßigen Zügen, blondem Haar und blauen Augen geworfen. Mit dem Segen des Vaters, jedoch gegen den Willen ihrer christlichen Mutter, heiratete Hulda Rokadóttir den attraktiven Wikinger mit dem wilden braunen Haar und den dunklen Augen. Während Fjell und seine Männer die meiste Zeit auf ihren Drachenschiffen unterwegs waren, wartete Hulda geduldig auf die Rückkehr ihres Ehemannes. Huldas Volk glaubte an die Macht der Nornen, welche die Schicksalsfäden verweben. Sie fügten sich dem Willen ihrer Götter und brachten Opfer dar, um sie gnädig zu stimmen. Fjells Leben gehörte wie das eines jeden Wikingers seinem Schwert, er glaubte an die alten Götter und daran, dass sein Schicksal von Geburt an vorherbestimmt ist. Die gegenseitigen Machtkämpfe und Raubzüge der Nordmänner waren stets mit großen Gefahren verbunden. Nicht alle kehrten wohlbehalten wieder zurück zu ihren Frauen und nur ein Krieger, der mit seinem Schwert in Händen im Kampf starb, fand nach ihrem Glauben Einlass in Walhall.

„Solange ich ein Schwert führen kann, wird dir niemals jemand ein Leid tun.“ (Fjell zu Hulda)

In Constanze Wilkens Roman stehen zum einen die Geschichte der sympathischen und liebenswerten Familien MacLean und Ramsay im Mittelpunkt, wobei Shona und Gavin als Protagonisten fungieren. In einem zweiten Erzählstrang entführt die Autorin ihre Leser dann in das elfte Jahrhundert und gibt anhand der Lebensgeschichten von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir interessante Einblicke in den Alltag und die Kultur der Wikinger, die sich auf Islay, der Königin der Hebriden, niedergelassen hatten.

Die große Leidenschaft der Autorin für die Hebriden äußert sich nicht nur in der bildhaften Beschreibung der malerischen Landschaft und eindrucksvoller Schauplätze, auch das zauberhafte Buchcover zeigt ein märchenhaft schönes Bild dieser Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands. Eine hervorragende Recherche historischer Hintergründe trägt gemeinsam mit dem einnehmenden Schreibstil sowie interessanter Charaktere dazu bei, dass man diese Lektüre nur ungern aus der Hand legen möchte. Ich durfte einen Blick hinter die Fassade der gefürchteten Nordmänner werfen, die mit ihren Drachenschiffen zu Raubzügen und Plünderungen auszogen und dabei Angst und Schrecken verbreiteten. Anhand der Aktivitäten des Protagonisten Fjell und seiner Krieger wird die Fähigkeit zum klugen Taktieren dieser ausgezeichneten Seefahrer aufgezeigt, zugleich aber auch die menschliche Seite dieses streitbaren Volkes offenbart, dem das Reisen zwar im Blut lag, die aber dennoch immer wieder gerne zu ihren Ehefrauen und Kindern zurückkehrten.

Fazit: Ich habe es genossen, erneut ein wenig über die Geschichte einer Hebrideninsel zu erfahren und an der Seite von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir in das Jahr 1085 nach Ìl zu reisen. Aber auch die bildhaften Beschreibungen im Handlungsstrang der Gegenwart mit Shona MacLean und Gavin Ramsey als Protagonisten weckten den Wunsch in mir, diesen wunderschönen Flecken Erde einmal mit eigenen Augen zu sehen. „Die Liebenden von Islay“ war eine unterhaltsame, aber auch sehr informative Lektüre, die mir das Leben der Wikinger näherbrachte. Ein Roman zum Träumen, mit atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen, zwei Zeitebenen und überzeugenden Figuren – das perfekte Buch, um der Langeweile zu entfliehen und Abenteuer im Kopf zu erleben.

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Rezensionen von Petra Sch.:

ein intergalaktisches Abenteuer

Spaceboy von David Walliams

Ruth muss bei ihrer schrecklichen Tante aufwachsen. Sie hat keine Freuden, außer ihren gefundenen Hund, dem sie nach dem dem berühmten russischen Kosmonauten Juri genannt hat und ihr Fernglas, mit dem sie abends immer den Sternenhimmel beobachtet.
Bis sie eines Tages eine fliegende Untertasse abstürzen sieht - und sie den Außerirdischen namens Spaceboy kennenlernt.

Mir gefällt der comicartige Stil sehr gut; der eher kurze, leicht gehaltene Text wird durch einzelne Wörter, die größer und/oder in einer andere Schriftart verfasst sind, aufgepeppt. Somit werden auch Lesemuffel animiert, weiterlesen zu wollen.
Außerdem gibt es viele schwarz-weiß Illustrationen und zu Beginn ausführliche Steckbriefe aller vorkommenden Charaktere und eine einfache Landkarte von Amerika.
Leider ist das auf dem Cover angepriesene Ufo ein bisschen eine Enttäuschung.

Jetzt zu Ruth: sie ist ein tolles Mädchen, ehrlich, geradeheraus, mutig und steht für Gerechtigkeit und Akzeptanz ein. Und sie ist neugierig bzw. wissbegierig; es war soo genial, wie viele Fragen aus ihr heraussprudeln, als sie Spaceboy gegenübersteht.
Aber auch Spaceboy ist außergewöhnlich; nicht nur, weil er ein Außerirdischer ist, sondern weil auch er viel Mut bewiesen hat und technisch sehr bewandt ist.
Was es mit Spaceboy auf sich hat, war allerdings fast von Anfang an klar ;)

Die Geschichte ist humorvoll geschrieben, allerdings sind viele Dinge sehr überzogen. Der dümmliche Sheriff und Major Majors und seine Soldaten vom Militär von der Streng geheimen Geheimbasis.
Es gibt also viel Action, Bösewichte, Humor (oftmals überzogen), und zwei taffe zweibeinige- samt einem niedlichen vierbeinigen Protagonisten.


Fazit:
Ein actionreiches, chaotisches Abenteuer um ein mutiges Mädchen und einen außergewöhnlichen Außerirdischen, wundervoll verpackt in einem Comic-Stil.

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Rezensionen von Petra Sch.:

Oma Elise hat für alles eine Lösung

Oma hat die Hosen an von Regine Kölpin

3,5 Sterne

Die alleinstehende Oma Elise wohnt in ihrem Häuschen im beschaulichen Otterndorf an der Nordsee, direkt am Fluss Medem. Dort sieht sie regelmäßig einen alten Deichschrat vorbeischippern, der ihr immer zuwinkt. Das ist auch ihre ganze soziale Interaktion, denn die Verwandtschaft kommt so gut wie nie zu Besuch.

Die Geschichte selbst hat wirklich viel Wohlfühlcharakter; das Setting in dem kleinen Ort an der Nordsee, das bildhaft beschrieben ist; die beschaulichen Häuser von Elise und Merten; die Familienzwistigkeiten, die beigelegt werden.
Auch der Handlungsstrang mit den getürmten Teenagern ist total fesselnd.
Doch Elise verhält sich mMn manchmal wie ein bockiges Kleinkind; dann konnte ich einfach nicht nachvollziehen, warum sie ihrem Sohn nicht einmal die Meinung gegeigt hat bzw ihm ordentlich klargemacht, dass sie sehr gekränkt ist, dass er und ihr Enkel es nicht ein einziges Mal im Jahr schaffen, sie zu besuchen. Es muss ja nicht genau zum Erdbeertag sein, aber da ist sie wohl stur.
Unglaubwürdig fand ich auch, dass Elise ständig über Einsamkeit klagt. Doch sie lebt doch schon seit Ewigkeiten in diesem Ort, sie muss doch Leute kennen, sich mit Freunden, Bekannten treffen. Oder in Vereinen tätig sein.
Aber kaum lernt sie Marten kennen, hat sie zig Ideen, was sie alles machen kann, um der Einsamkeit zu entgehen.
Und dann noch die 3-fach Pärchenbildung war zu unglaubwürdig.


Fazit:
Ein Familienroman mit einem behaglichen Setting; jedoch gab es einige Dinge, die für mich unglaubwürdig waren.

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Rezensionen von inya:

sehr gut

Alte Eltern von Volker Kitz

Dieses Buch beinhaltet ein sehr schwieriges Thema und ich finde das Cover sehr treffend, da es sachlich und unaufgeregt ist. Der Autor erzählt in diesem Buch seine eigene Geschichte und nimmt damit ein sehr wichtiges, aber auch negativ belastetes Thema auf. Das Thema des Alterns und der Pflege der eigenen Eltern und dann auch noch die Diagnose der Krankheit Demenz.

Ich finde es sehr wichtig, dass über diese Themen öffentlich gesprochen wird und man sich als Betroffener auch Hilfe suchen kann und sich sicher ist, dass man mit dieser schwierigen Aufgabe nicht alleine ist. Ich finde dieses Buch kann ein Teil einer solchen Hilfe sein. Denn es zeigt wie es sein kann und wie es ist. Ich kann es allen Menschen ans Herz legen, die betroffen sind, oder sich über solch eine zukünftige Situation Gedanken machen und sich informieren möchten.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

tolles Kindersachbuch

Unser größter Schatz: Der Boden von Karolin Küntzel

Dieses Buch ist ein tolles Sachbuch für Kinder. Denn es handelt von etwas auf dem wir jeden Tag laufen und noch viele andere Dinge machen, aber über das man sehr wenig nachdenkt. Ich rede von dem Boden. Dieses Buch umfasst ganz viele verschiedene Blicke auf diesen Boden. Denn Es zeigt zum Beispiel ganz besonderen Bodeny wie das Wattenmeer, aber auch geht es zum Beispiel einfach darum aus was eigentlich der Boden besteht.

Aber es geht nicht nur um die Beschaffenheit und die wie der Boden in der Landwirtschaft genutzt wird, sondern auch darum wem denn eigentlich der Boden gehört. Ein sehr spannendes und sehr vielschichtiges Buch. Auch die Illsutration gefällt mir absolut gut. Die Texte sind in die Bilder eingesetzt, so dass die Doppelseiten immer aus einem kompletten Bild jeweils zum Thema bestehen. Eine absolute Kaufempfehlung für Familien

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Rezensionen von Anndlich:

Willkommen im McAlpine-Resort!

Letzte Lügen von Karin Slaughter

12 Gäste können sich in sechs abgelegenen Hütten auf der Ridgeview Lodge entspannen. Ausgerechnet Will Trent und Sara Linton verbringen ihre Flitterwochen dort, als bereits in der ersten Nacht eine schreckliche Tat vollbracht wird und Mercy McAlpine in Wills Armen stirbt.

Will und Sara ist klar, dass alles daran gesetzt werden muss, um den Täter zu finden, vor allem als ausgerechnet der Sohn der Toten spurlos verschwindet und das Wetter ein Entkommen unmöglich macht.

Letzte Lügen von Karin Slaughter ist der zwölfte Band der Georgia Serie, um den Ermittler Will Trent. Für mich war es der erste Band aus dieser Reihe und ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir Vorwissen fehlt. Selbst die Beziehungen zwischen den Ermittlern, konnte ich bereits gut erahnen, auch wenn ich mir sicher bin, dass die Vorbände dies vertiefend darstellen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einnehmend, besonders fasziniert hat mich, dass die angespannte Atmosphäre auf knapp 600 Seiten anhalten konnte, weil das Setting unglaublich gut gewählt wurde. Trotz dieser anhaltenden Atmosphäre, gab es zwischenzeitlich dennoch ein paar Längen, bei denen man sich gefühlt im Kreis gedreht hat.

Der Aufbau der Story lädt zum Miträtseln ein, vor allem weil von Beginn an der potenzielle Täterkreis klar ist. Die Auflösung kann dementsprechend natürlich nicht völlig überraschen, dennoch war sie für mich die Schwächste.

Sämtliche Charaktere fand ich super spannend und teilweise unglaublich erschreckend. Das Ermittlerteam konnte ebenso mein Interesse wecken, weswegen ich sicher bin, dass ich die Reihe bald von Beginn an lesen werde, um mehr über Will Trent, Sara Linton und Co. zu erfahren.

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Rezensionen von LeserinLu :

Süßer als erwartet

Romantic Comedy von Curtis Sittenfeld

"Romantic Comedy" von Curtis Sittenfeld ist eine charmante Romcom, die nicht zu klischeehaft ist und mich gut unterhalten hat. Ich hatte jedoch mehr Biss und mehr Feminismus erwartet - es gibt jedoch deutlich weniger Kritik am Patriarchat als gedacht.

Das Buch gliedert sich in drei deutlich unterschiedliche Teile, die jeweils ihre eigene Atmosphäre und Erzählweise mitbringen.

Der erste Teil sticht besonders hervor: Mit witzigen und kurzweiligen Dialogen hat er mich schnell in die Welt der Hauptfiguren gezogen: Man bekommt Einblicke hinter die Kulissen von Late Night Shows wie SNL (hier: TNO), wo die Protagonistin Sally als Autorin Sketche schreibt und sich während der Dreharbeiten in den Gaststar Noah verliebt. Aufgrund seiner Berühmtheit und seiner Attraktivität scheint er ihr jedoch unerreichbar zu sein. Der zweite Teil spielt dann während der Pandemie und erinnert ein wenig an den Filmklassiker "Email für dich". Die Charaktere kommunizieren über Emails, was einen intimen und persönlichen Einblick in ihre Gedanken und Gefühle ermöglicht. Der dritte Teil ist dann vielleicht sogar ein bisschen cheesy (Achtung Insider). Hier wird es definitiv konventioneller und klischeehafter.

Insgesamt ist "Romantic Comedy" eine süße, wenn auch nicht überraschende Lektüre. Wer eine leichte, unterhaltsame Liebesgeschichte sucht, die sich durchaus bemüht, den typischen Klischees zu widersprechen oder sie zumindest zu thematisieren, wird hier fündig.

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