Kunden em pfehlungen
Rezensionen von drachenzahn:
Spannendes Wissen zu den vier Jahreszeiten
Die kleine Schnecke Monika Häuschen 5: Was machen die Tiere zu welcher Jahreszeit? von Kati Naumann
Die Bücher um Monika Häuschen haben einen ganz besonderen Charme und begeistern Groß wie Klein mit ihren amüsanten, sympathischen und wissenswerten Geschichten und Charakteren. In diesem Band dreht sich alles um die vier Jahreszeiten, aber auch das Thema Freundschaft wird immer wieder aufgegriffen und deren Wert in den Vordergrund gerückt.
Im Buch befinden sich wie bei den Vorgängern vier Geschichten, die liebevoll von zahlreichen farbigen Illustrationen untermalt wurden. Zudem gibt es mehrere informative Sachtexte auf grünem Hintergrund, Grafiken und zusätzliche Erklärungen. Man kann aber je nach Bedarf die Sachinformationen auch getrennt von den Geschichten lesen. Am Ende befindet sich außerdem ein Rezept für Meisenknödel.
Man muss übrigens nicht die Vorgängerbände gelesen haben, um sich schnell im Buch zurechtzufinden. Die bereits bekannten Hauptcharaktere und ihre Beziehung zueinander werden auf subtile Weise vorgestellt, sodass man auch als Neuling keine Probleme hat, sich sofort mit ihnen zu identifizieren und mitzufiebern. Zudem kann man tatsächlich sehr viele spannende Informationen über Tiere im Jahresverlauf erfahren. Insbesondere die Kröte, das Eichhörnchen, das Reh, der Hamster, der Igel und die Blaumeise werden intensiver besprochen.
Es gab sogar den ein oder anderen Fakt, den ich selbst noch nicht genau wusste. Allerdings hat sich ein Fehler auf Seite 8 eingeschlichen. Kröten erwachen im Frühling nicht aus der Winterruhe, sondern aus der Winterstarre. Hinten im Buch steht es dann zwar richtig da, ich finde es aber dennoch schade, das dem Lektorat dieses Versehen entgangen ist.
Insgesamt kann ich das Buch und die gesamte Reihe im Allgemeinen jedem empfehlen, der sich für die Natur interessiert. Die Charaktere sind allesamt liebenswert und die Sachinformationen werden in witzigen und entspannten Geschichten verpackt. Empfehlenswert!
Rezensionen von Buchchecker :
Bewegender Roman mit Tiefgang, der unterhält und nachhallt
Nur ein Schatten von dir von Janne Loy
Janne Loy hat mit "Nur ein Schatten von dir" einen bewegenden Roman geschaffen.
Sie erzählt die Geschichte einer ganz besondere Liebe, der Beziehung zwischen Linda und dem viele Jahre jüngeren Joe, die unerwartet und ohne ein Wort der Erklärung endete.
Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben schreibt.
Die Ereignisse sind realistisch, vielschichtig und lebendig. Die tiefen Gefühle, die unerklärliche Trennung und die daraus resultierenden Selbstzweifel und Schuldgefühle haben mich regelrecht mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Ich konnte mich gut in die Protagonistin hineinversetzen und mit ihr fühlen.
Gefallen hat mir auch Janne Loys einfühlsamer Umgang mit gesellschaftskritischen Themen wie Vorurteilen, zwanghaftem Verhalten und Unsicherheiten. Diese Themen, die subtil eingewoben sind, geben der Geschichte eine zusätzliche Tiefe und machen sie noch berührender. Sie behandelt sie sensibel und ohne Scheu. Dabei verliert sie nie den Spannungsbogen aus den Augen und schafft es, gleichermaßen zum Nachdenken anzuregen und zu unterhalten.
"Nur ein Schatten von dir" ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch berührt und nachhallt. Janne Loy hat mit diesem Roman wieder einmal ihr Talent für packende Geschichten, die das Herz erreichen, bewiesen.
Eine klare Leseempfehlung für alle, die sich nach einer bewegenden, spannenden Geschichte mit Tiefgang sehnen und gleichzeitig gesellschaftskritische Themen nicht scheuen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Wirklich erstaunlich
The April Story - Ein wirklich erstaunliches Ding von Hank Green
April verlässt spät nachts ihre Arbeitsstelle und "entdeckt" ein wirklich erstaunliches Ding. Sie ruft mitten in der Nacht ihren Studienfreund Andy an, damit er das Ding fotografiert und filmt. Der Film geht über Nacht viral und April und auch Andy erleben unglaubliches.
Das Cover finde ich persönlich nicht so ansprechend, mich sprach eher der Klappentext an.
Das Buch gab es wohl schonmal, unter einem anderen Titel, es ist aber aktuell wie eh und je.
Die Geschichte beginnt recht harmlos, April May, alleine schon der Name, erzählt von ihrer Situation, von ihrer Arbeit, von ihrer Wohnung, ihrer Freundin, ihrer Liebe, das alles irgendwie zusammenhängt. Dann entdeckt sie Carl und das Erstaunliche nimmt seinen Lauf. Ohne ihr zutun geht alles ganz schnell, ob sie will oder nicht, wird sie in den sozialen Medien berühmt.
Teilweise war es fast schon wissenschaftlich, es war gesellschaftskritisch, es zog mich in seinen Bann, konnte mich aber nicht ganz überzeugen. Aber es könnte tatsächlich täglich dasselbe passieren. Ein Roman, den man gut lesen kann.
Rezensionen von PMelittaM:
Düster, aber auch humorvoll
Todesboten - Seelenweiß (Band 1) von Mika D. Mon
Shiro ist ein Todesbote, das heißt, dass er die Seelen Verstorbener auf ihren letzten Weg schickt. Sein Leben ist ein einsames, doch auf einen anderen Todesboten ist er bereits ein paar Mal getroffen, und immer ging es zu Shiros Nachteil aus. Nun treffen sie erneut aufeinander, doch dieses Mal wohl für länger, denn sie hören, dass in ihrer Nähe ein ganzes Dorf ausgelöscht wurde.
Da sie davon unerklärlicherweise nichts mitbekommen haben, wollen sie der Sache auf den Grund gehen. Dieses Mal müssen sie sich zusammenraufen, ähnlich wie die beiden, die sich ihnen anschließen, der weibliche Engel Amariel und ihr Begleiter Vio, der dämonisches Blut in sich hat.
Der Klappentext machte mich neugierig, doch nachdem ich ein paar Seiten gelesen hatte, war ich mir nicht mehr sicher, ob der Roman wirklich etwas für mich ist. Kurz danach packte er mich doch, und am Ende fühlte ich mich gut unterhalten.
Dieses Ende ist übrigens noch nicht das Ende der Geschichte, insgesamt gibt es vier Bände. Natürlich bin ich neugierig auf die nächsten, zumal dieser Band mit einem Cliffhanger endet.
Die, zunächst zwei, schließlich vier Protagonist:innen fand ich alle sehr interessant, jeder hat so seine Eigenheiten, und eigentlich sind sie eine Gruppe, die gar nicht so recht zueinanderpasst, es letztlich aber doch tut, tun muss, denn die Gegner sind gefährlich und es ist noch lange nicht klar, was wirklich hinter allem steckt. Ich mochte alle vier, doch die beiden „Bad Boys“, Veit und Vio, sogar ein bisschen mehr.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist eine phantastische, und auch Himmel und Hölle spielen eine Rolle. Tief ausgearbeitet ist sie aber, zumindest bisher, nicht. Auch Magie gibt es, und andere Wesen, zumindest Engel und Dämonen.
Das Ganze liest sich leicht und ist, obwohl sonst recht düster, mit Humor garniert.
Der erste Band der Reihe hat mich gut unterhalten, ich mochte die Charaktere und den Humor, der die düstere Geschichte begleitet.
Rezensionen von _ich.lese_:
Es hat mich sehr berührt
Weil ich an dich glaube - Great and Precious Things von Rebecca Yarros
Campen kehrt zurück in seine Heimatstadt um seinem kranken Vater und seinem Bruder beizustehen. Er möchte vor allem bei seinem Vater gerne etwas aus der Vergangenheit wieder gut machen. Und er möchte sich von Willow, einer Kindheitsfreundin, in der er gefühlt schon immer verliebt ist, fernhalten.
Beider stellt ihn aber vor große Herausforderungen.
Es fängt schon richtig gut an, Cam wird gleich richtig in den Alltag eingeführt, der Vater, ab Demenz erkrankt, ist verschwunden und er trifft an seinem ersten Tag auch gleich auf Willow, von der er sich ja eigentlich fernhalten wollte.
Beide sind in den sechs Jahren seit Cams letztem Heimatbesuch erwachsen geworden und die Anziehung war von Beginn an spürbar.
Die Story wird abwechselnd aus Sicht von Camden und Willow erzählt, so mag ich es gerne, so hat man als LeserIn immer das Gefühl mitten drin zu sein. Und die Geschichte hat mich sehr berührt. Romantisch, unterhaltsam und sehr einfühlsam erzählt. Rebecca Yarros kann auch romantische Romane, nicht nur Fantasy. Hat mir sehr gefallen.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Erlebnisse von Müttern der ersten Nachkriegsgeneration ?
Malnata von Beatrice Salvioni
Das Buch zu lesen ist sehr empfehlenswert, führt es uns doch ein in die Welt von Mädchen am Wandel zur Frau in der Zeit des Faschismus in Italien, noch vor dem 2. Weltkrieg.
Die Welt war eindeutig geordnet in patriarchalischen Strukturen und kritikloser Verehrung des Führers (duce). Frauenrechte waren klein geschrieben, vor allem für diejenigen, die in die „schlechte“ (malus) Seite der Gesellschaft geboren (natus) waren und somit als Außenseiter primär zu Verursachern alles Bösen und Unpassenden abgestempelt wurden, weil sie eben „ungezogen“ (malnata) waren.
Der Roman erzählt aus der Sicht der Francesca, die eigentlich eine „bonnata“ ist, ihren Wandel zur jungen Frau, ihrer Bewunderung für, ihrer Freundschaft und Erlebnissen vor allem mit Maddalena, einer Malnata. Die Klarheit der Sichtweisen von Maddalena, das Unverständnis der Mutter, die Ehrlichkeit und Bedrücktheit des Vaters, die (auch sexuelle) Grenzüberschreitungen der Söhne offenbar des sehr einflussreichen Herrn Colombo und Etliches mehr verpackt die Autorin in ein wirklich beeindruckendes Erstlingswerk. Garniert wird alles durch beeindruckend knappe und präzise in die Erzählung eingearbeitete gesellschaftspolitische und psychosoziale Aspekte.
Dennoch, das Buch hat mich leider nicht „gefesselt“, irgendwie hatte ich am Beginn der Abschnitte Abschnittes klare Vorahnungen über die weitere Entwicklung , auch fehlt mir die eine oder andere Vertiefung zu anderen Personen.. Enttäuscht bin ich vom Ende, das zwar dramatisch aufgebaut wird, aber dann mitten in der emotional aufgeheizten Stimmung im Gemeindesaal vollkommen offenlässt, ob das Engagement von Francesca für Maddalena zielführend war oder nicht.
Noch ein Aspekt: Das Alter der beiden Protagonistinnen entspricht ungefähr dem damaligen Alter meiner Mutter. Was hat sie in dieser Zeit erlebt? Ist Malnata vielleicht auch ein Roman, der Aspekte der Erlebnisse von Müttern der ersten Nachkriegsgeneration widerspiegelt? Denn ich glaube, der damalige Faschismus in Italien hat sich nicht wesentlich von dem bei uns unterschieden.
Eindeutige Leseempfehlung, dennoch „nur“ 4 Sterne, weil die Geschichte mich nicht fasziniert hat und für mich zu abrupt endet, ohne die Schlussszene aufzulösen oder eine solche Auflösung klar erahnen zu lassen.
Rezensionen von rewareni:
Ein tierischer Fall
Ein tierischer Fall für den Kommissar von D.G. Ambronn
Kommissar Jörgensen hat es nicht leicht, denn kaum stirbt ein Mann bei einem mysteriösen Unfall auf Gut Ruserberg, gibt es schon den nächsten Toten. Dieses Mal einen erschossenen Parlamentsmitarbeiter. Bald merkt er, dass in den politischen Kreisen nicht immer alles so läuft wie es sein sollte und die Verdächtigen werden immer mehr.
Auch eine ominöse junge Frau namens Monique, die immer wieder seine Wege kreuzt und offensichtlich nicht so harmlos ist wie sie immer tut, tragen nicht unbedingt zu einer besseren Laune des Kommissars bei. Und so muss sich Jörgensen durch einen Dschungel aus Korruption, Lügen und Geheimnissen herum schlagen um an sein Ziel zu kommen.
,,Ein tierischer Fall für den Kommissar“ ist ein humorvoller und auch satirisch angehauchter Kriminalroman von D.G.Ambronn, wo sein sympathischer Kommissar Jörgensen verzwickte Mordfälle lösen muss.
Dass man den Roman nicht ganz ernst nehmen kann hat man schon am Glossar erkannt, wo die Protagonisten mit tierischen Namen ausgestattet sind.
Der Kommissar ist ein gemütlicher und netter Mann, wo man auch gerne die Erlebnisse mit seiner Familie gelesen hat, allen voran mit seinem entzückenden Kater, namens Salito.
Die Geschichte an sich ist leicht zu lesen, wo mir aber manchmal Handlungen zu schnell abgehackt worden sind oder mir vielleicht noch ein paar Zusatzinformationen gefehlt haben.
Dass es in der Politik nicht immer mit rechten Dingen zugeht hat man hier gemerkt und vor allem, dass hinter verschlossenen Türen um Profit welcher Art auch immer zu machen, die Hemmschwelle eines Skrupels recht niedrig wird und Moral und Anstand für viele nur ein Fremdwort ist.
Es gibt viele humorvolle Szenen wo besonders Monique eine schlagfertige und nicht zu unterschätzende Gegenspielerin ist, wo man nie weiß auf welcher Seite sie steht und vor allem, was sie nach Kiel verschlagen hat.
Da ich kein Fan von einem offenen Ende bin habe ich dadurch das Gefühl, dass für mich die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist, obwohl Jörgensen alle Mordfälle aufgeklärt hat. Ansonsten kann ich sagen, dass man gut von der Geschichte unterhalten wird und man dabei auf so manchen ,,schrägen Vogel“ trifft.
Rezensionen von Streiflicht:
Es war mir ein Fest
Bellevue von Andreas Russenberger
Ich mag Krimis und ich mag es spannend. Aber noch viel mehr mag ich Bücher, die von den üblichen Genres und Schemata abweichen, die mich ein bisschen staunen lassen, weil es einfach anders ist. Mit "Bellevue" hat Andreas Russenberger schon den fünften Band mit den beiden Ermittlern Phillipp Humboldt, der eigentlich ein Professor oder CEO oder noch vieles mehr ist, und Armand Muzaton, Leiter der Zürcher Kriminalpolizei und ehemaliger Priester vorgelegt.
Wie man schon hier merkt, sind die beiden schillernde Figuren, aber nie affig oder nervig. Es macht einfach Spaß, mit den beiden zu ermitteln und sich durch die Zürcher Geheimnisse zu arbeiten. Dieses Mal hat es uns gemeinsam an die Universität verschlagen, wo auch noch ein Krimi gedreht wird. Was für eine Kulisse in der an sich schon spannenden Stadt Zürich. Zudem nimmt uns der Autor noch mit ins Appenzellerland, die kleine Erholung zwischendurch. Oder etwa nicht?! Bitte selbst lesen, es lohnt sich! Auch für Quereinsteiger ist das Buch meiner Meinung nach gut geeignet, weil es wunderbar in sich geschlossen ist.
Ich mag nicht nur die humorvolle Schreibweise, die vielen Katzen, die vorkommen, und die skurilen und zugleich recht real wirkenden Figuren, sondern auch die kurzen Kapitel mit den launigen Überschriften. Besonders gut gefallen hat mir, dass es einen zweiten Handlungsort gab, der nach und nach immer wichtiger wurde. Sehr geschickt eingeflochten, finde ich.
Am Ende gab es noch eine ziemliche Überraschung und ein Feuerwerk an Effekten, mich hat das Buch wieder bestens unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf den sechsten Band mit Phillipp und Armand. Gerne darf Priya dann auch mal eine etwas wichtigere Rolle spielen - das würde mir gefallen! Ein Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch ganz viel Humor hat!
Rezensionen von Streiflicht:
Gute Fortsetzung
Die hellste Nacht von Helena Kubicek-Boye
Da ich bereits den ersten Band dieser schönen Thriller-Reihe aus Schweden gelesen hatte und mochte, war ich natürlich gespannt, wie es weitergeht. Ich mochte die Charaktere wieder sehr, schön, sie "wiederzusehen" und wieder mit ihnen zu ermitteln. Einige kannte ich ja schon vom ersten Band her, das hat Spaß gemacht, jetzt erneut in deren Welt in den dichten Wäldern und am See von Säter einzutauchen.
Passend zu Mittsommer ist es hier auch fast die richtige Zeit gewesen, da konnte man sich gut reinfinden. Ich fand es gut, dass die Figuren sehr real wirken und man so sehr mitfühlen kann. Anna wirkte an manchen Stellen etwas überdreht, aber vielleicht ist das in der Situation und bei der Hitze normal.
Ich mochte auch den recht schnellen Schreibstil mit den kurzen Kapiteln auch sehr. Dadurch ist das Geschehen sehr kurzweilig und das Buch fesselt einen und nimmt seine Leser gut mit.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es ziemlich gut gewesen wäre, wenn nochmal jemand das Buch Korrektur gelesen hätte. Ab manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass einfach nicht gut übersetzt wurde - das hätte man noch schleifen können. So wirken die Sätze teilweise hölzern und irgendwie seltsam. Zudem habe ich auch einige logische oder inhaltliche Fehler gefunden, das stört mich dann schon. Z. B. das Bonbonpapier, das Anna bei der Suche abgegeben hat und dann auf einmal wieder in der Hosentasche hat ... Schade, denn das hat meinen Lesegenuss etwas getrübt. Sonst hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich darauf, dass der nächste Band hoffentlich bald auch auf Deutsch erscheint!
Rezensionen von La Calavera Catrina:
Superlustige Unterhaltung für Groß und Klein
Crazy Family (Band 2) - Die Hackebarts schnappen zu! von Markus Orths
Es handelt sich zwar um einen zweiten Band, aber man muss Teil Eins nicht gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.
Die Hackebarts sind ein schräger Haufen, schlittern durch Pleiten, Pech und Pannen, aber machen stets das Beste daraus: die sechsjährige Lulu ist wieder superschlau, der achtjährige Mönkemeyer superkreativ, der elfjährige Zosch ist superschnell im Zocken, die dreizehnjährige Brooklyn supervernetzt, Opa Kuno ist diesmal superengagiert, Mama Adrijana superstark und Papa Walter superverpeilt.
Diesmal hat Walter Hackebart ein echtes Schnäppchen gemacht und eigenmächtig eine Bruchbude gekauft. Was wohl der Rest der Familie dazu sagt?
«Crazy Family - Die Hackebarts schnappen zu!» hat ganz viel kindgerechten Humor, liebenswerte Charaktere, Geheimnisse und Spannung, Ideenreichtum, Sprachwitz und eine turbulente Handlung - herrlich überspitzt und auch ein bisschen gesellschaftskritisch, philosophisch und lehrreich. Es eignet sich gut zum Vorlesen, denn kurze Sätze, ein flüssiger Schreibstil und kurze Kapitel machen es möglich. Die Illustrationen von Horst Klein setzten humorvoll noch einen oben drauf. Das gemeinsame Rätseln beim Quizzen bringt richtig Spaß. Mir hat besonders gefallen, wie die Familie miteinander umgeht und das hier jeder seiner Raum zur Verwirklichung erhält. Diese siebenköpfige Familie muss man einfach mögen. Wirklich sehr gute Unterhaltung. Große Leseempfehlung!











