Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Harakiri:
locked-in-Krimi
Letzte Lügen von Karin Slaughter
Es ist Saras und Wills Hochzeitsreise. Alles hätte so romantisch sein können in der abgelegenen Lodge, wenn da nicht dieser Mord passiert wäre. Die Managerin der Lodge stirbt in Wills Armen und dann verschwindet auch noch deren Sohn. Die Zahl der Verdächtigen ist übersichtlich – aber keiner sagt die Wahrheit.
Bereits das 12. Buch der Georgia-Reihe und die Autorin hat sich ihren Wunsch erfüllt und einmal einen Locked-Room-Thriller geschrieben. Die Lodge bietet Platz für eine Handvoll Gäste, die Inhaber-Familie und das Personal. Und so gibt es nicht so viele Verdächtige. Allerdings zieht sich die Handlung so auch ein bisschen, weil ja jeder lügt und die Aufklärung auf der Stelle tritt.
Sehr gut fand ich die Übersichtskarte am Anfang des Buches, da habe ich oft drauf geschaut, wenn Wege erklärt wurden.
Schräg gedruckt sind immer wieder Briefe der Toten eingefügt, was das ganze Buch noch emotionaler werden lässt.
Das Buch besteht aus vielen Wendungen und beim Lesen ertappt man sich selbst dabei, dass man immer wieder andere Personen verdächtigt, es lädt richtig zum Miträtseln ein. Und das Ende ist schon ein wenig Agatha-Christie-like.
Fazit: sehr flott zu lesen, mit einigen Längen, aber sehr empfehlenswert.
Rezensionen von Sophie H.:
Andere Sicht
Don't kiss Tommy. Eine Liebe in der Stunde Null von Theresia Graw
Bad Oeynhausen 1945: Der Krieg geht gerade zu Ende. Anne lebt zusammen mit ihrer Mutter im ehrfürchtigen Hotel Margarethenhof. Das heißt, ehrfürchtig war es einmal. Nun dient es als Unterkunft von Flüchtlingen aus den nahen Großstädten. Doch jetzt, wo der Krieg fast vorbei ist, kann es nur noch ein paar Monate dauern, bis Anne das Hotel wieder im alten Glanz eröffnen kann.
Aber aus ihren Träumen soll nichts werden. Die britischen Besatzer machen Bad Oeynhausen zu einem Sperrbezirk und richten in der Stadt ihr Hauptquartier ein. Deutsche dürfen die Stadt vorerst nicht betreten. So zieht Anne zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Iris samt Kindern in eine Baracke vor den Toren der Stadt.
Auch Rosalie, ehemals die beste Freundin von Anne, ergeht es nicht viel besser. Sie hat im Krieg ihre gesamte Familie verloren und findet Unterschlupf auf einem kleinen Bauernhof weit außerhalb von Bad Oeynhausen.
Während die ehemaligen Bad Oeynhausener im Dreck leben und kaum etwas zu essen haben, leben die britischen Besatzer im Sperrbezirk in Saus und Braus. Die ersten Deutschen finden bei ihnen einen sehr gut bezahlten Job und können sich nebenbei heiß ersehnte Dinge beschaffen. Doch darf man für den ehemaligen Feind arbeiten? Für den Feind, den man immer noch so hasst? Und was macht man, wenn das Herz ganz eigene Wege geht?
Ich habe schon einige Bücher gelesen, die um die Stunde Null spielen. Meistens spielten sie in Großstädten wie Berlin, Dresden, Hamburg oder Köln. Dieses Buch war ganz anders. Beleuchtet es doch das Verhältnis zwischen Besatzern und Deutschen. Und dass Bad Oeynhausen das Hauptquartier der Briten war und zur Sperrzone erklärt wurde, war mir auch ganz neu. Ich habe viel Neues dazugelernt. Man markt dem Buch deutlich an, dass der Inhalt sauber recherchiert wurde.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Anne und von Rosalie erzählt. Beide erleben das Geschehen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Theresia Graw schildert alles so eindrücklich, dass man meint, den Hunger und die Kälte am eigenen Leib zu erfahren. Ihr Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fazit: Eine wärmste Leseempfehlung von mir!
Rezensionen von michaela.blatt@gmx.at:
Enttäuschte Erwartung
25 letzte Sommer von Stephan Schäfer
Dem Titel und der Inhaltsangabe nach erwartete ich einen tiefgründigen Roman, der sich um den Sinn des Lebens dreht. Nach den ersten paar Seiten stellt sich aber relativ rasch heraus, dass es sich eher um einen Ratgeber handelt, klischeebehaftet und sehr an der Oberfläche bleibend.
Man hat das Gefühl, dass mit Zwang eine Geschichte drum herum erzählt werden musste, sehr an den Haaren herbeigezogen.
Mich hat das Buch leider sehr enttäuscht, hab mir einfach etwas anderes erwartet. Es ist einfach zu lesen, brachte mir aber keinerlei neue Impulse oder Erkenntnisse.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mir gefallen
Im Unterholz von Sara Strömberg
Zum Inhalt:
Die ehemalige Journalistin Vera arbeitet mittlerweile an einer Schule, auch wenn sie das nicht gerade befriedigend findet. Als auf einem Hochsitz eine tote Frau gefunden wird, soll Vera eine Story zur Tat schreiben, wozu sie erstmal Hintergründe ermitteln muss. Wird sie herausfinden, was geschehen ist?
Meine Meinung:
Insgesamt fand ich das Buch interessant, die Ermittlungen zur Toten, die eigentlich Maria hieß, zuletzt aber Isabella als Namen verwendet hat, sind sehr vielschichtig und komplex.
In kursiv geschrieben bekommen wir immer wieder Rückblicke, die zunächst aber mehr verwirren als erhellen. Es gibt viele Protagonisten, die alle richtig zuzuordnen war gar nicht mal so einfach. Das Buch hatte auch die ein oder andere Länge aber das war nicht so schlimm, da es dann auch immer wieder es spannender wurde. Den Schreibstil fand ich angenehm.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von Petra:
Buchschutzgeister
Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer
Die Buks sind kleine Geister die eine Bibliothek beschützen, leider ist diese Aufgabe mittlerweile zu groß für sie. Eine geheimnisvolle Krankheit lässt Buchstaben, Sätze ja ganze Kapitel einfach verschwinden und es bleiben leere Seiten über. Ein verrücktes Orakel kündigt Hilfe an. Kinder werden kommen und die Buks bei ihrer Aufgabe unterstützen.
Kinder woher, kleine Menschen, genau die Sorte vor der die Bücher geschützt werden müssen so haben es die Buks in Jahrhunderten gelernt. Denn für einige Menschen sind Bücher das Gefährlichste was es gibt. Sie regen die Phantasie an, sie öffnen das Tor zu anderen Welten, sie machen nachdenklich, sie geben Informationen weiter, sie fordern zum Mitreden auf, sie sind unterhaltsam kurz sie können die Welt verändern. Etwas was viele Machtmenschen nicht wollen, es könnte ja sein das dadurch ihre Position in Frage gestellt wird.
Die Kinder in diesem Buch leben in einer Zeit ohne Bücher, nur mit Tablet, Handys mit Überwachungs-App, sie haben nicht einmal von Büchern gehört. Aber sie sind trotzdem anders als ihre Kameraden, sie können noch träumen, etwas das auch schändlich ist.
Für mich eine unverständliche Welt und hoffentlich auch für viele andere junge und ältere Leser, Bücher sind was Tolles, ich liebe sie egal wie alt, welches Genre, genau so empfinden es die Buks und die Autorin. Sie vermittelt dieses Gefühl mit den entsprechenden Figuren wie Rebella Buk die gekleidet wie Robin Hood, oder Sherlokko Buk wir erinnern uns an den großartigen Detektiv. Es werden spannende Bücher erwähnt z. B.: Der goldene Kompass von Pulman, Mathilda von Roald Dahl, Kochbücher aus den die Buks herrliches Essen herbei zaubern.
Die Mischung aus Fantasy und Dystopie ist gelungen. Ich bin in ein Buch versunken aus dem ich nie mehr fort möchte. Jede Figur ist in allen Facetten detailliert gezeichnet, sie sind unterschiedlich obwohl sie einer eigenartigen Gruppe angehören. Das gemeinsame Suchen nach Lösungen, das unbedingte Vertrauen und die Unterstützung sind zwischen vielen Büchern versteckt. Wie die Kinder sofort der Faszination des Lesens erliegen, macht neugierig auf ein neues Buch. Dieses Gefühl wieder zu haben, etwas Neues, Ungeahntes, Abenteuerliches zu erleben in dem man ein Buch aufschlägt ist herrlich.
Wie die Autoren dieses Gefühl beschreiben, ist mir aus der Seele gesprochen, ich habe mich selten so verstanden gefühlt. Wenn ich mich mit Freunden über ein Buch austausche oder in einer Leserunde diskutiere, geht es immer nur um ein bestimmtes Buch, das ist schön und mach Spaß, aber hier geht es um die Empfindung an sich. Ein Buch in die Hand nehmen, die Vorfreude, das Genießen, das Versinken und am Ende das Gefühl das eigene Leben ist ein Stück wertvoller geworden weil ich genau dieses Buch gelesen habe.
Ein Jugendbuch ja, das ist zu kurz gegriffen es ist ein Buch für Alle und für mich das Jahreshighlight.
Rezensionen von Claudia R.:
spannendes Umweltabenteuer
Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer
Klappentext / Inhalt:
Meeresschildkröte Mandola bittet Bakabu, Charlie Gru und Mimi Lou um Hilfe. Der Stille Ozean, ihre Heimat, wird immer schmutziger. Und sie kennt auch den Grund: Heckmeck, der Umweltschreck, treibt sein Unwesen im Singeland.
Sofort machen sich die Freunde aus Hornhausen auf den Weg.
Dabei entdecken Sie, dass Heckmeck auch schon im Tambur-Wald und auf der Pfeifenblumen-Insel großen Schaden angerichtet hat. Viele Bewohnerinnen haben ihre Heimat verlassen. Und es wird immer heißer und heißer.
Eine schwierige Aufgabe für den kleinen Ohrwurm. Aber mit den richtigen Liedern wird es gelingen, dem Umwelt-Spuk ein Ende zu bereiten …
+ 10 neue Bakabu-Songs und Videos mit wichtigen Infos und nützlichen Tipps zu den Themen Mülltrennung/-vermeidung, Wasser, Wald, Klima und Biodiversität.
Bakabus Geschichten und Lieder machen nicht nur Spaß – sie helfen Kindern, sich grundlegende Sprachkompetenzen anzueignen. Die Bakabu-Methode wurde speziell von Expert:innen aus Sprachwissenschaft und Pädagogik für die Sprachförderung ab 3 Jahren entwickelt.
Cover:
Das Cover ist sehr farbenfroh und detailreich gestaltet. Die Gesichter der Charaktere zeigen die Aufregung, die darin steckt und wecken das Interesse auf das Buch. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Eine spannende, lehrreiche und interessante Mitmachgeschichte, mit vielen lehrreichen Impulsen und Ideen. Mandoline, die Meeresschildkröte braucht die Hilfe von Bakabu und seinen Freunden, denn die Meere werden immer schmutziger. Ob sie und du dabei helfen können? Viele tolle Ideen und eine spannende Geschichte erwarten euch hier.
Doch zu viel dazu sei jetzt noch nicht verraten, schaut doch einfach selbst mal ins Buch und helft mit.
Ein spannendes Umweltabenteuer mit Umwelttipps, Bastelanleitungen und vielem mehr. Auch tolle Songs und Video verbergen sich unter den angehängten QR Codes und sorgen für freudige Unterhaltung und noch mehr Beschäftigung mit dem Umweltthema.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Schnell kommt man in die Geschichte und Geschehnisse hinein und kann diesen gut folgen. Die Charaktere sind liebevoll umgesetzt und auch die Thematik wird kindgerecht und altersentsprechend umgesetzt. Eine tolle Geschichte, die die Umweltprobleme und Verschmutzung näher bringt und tolle Mitmachideen zum Selbstumsetzen parat hält.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehm Länge und auch die Anfänge sind gut hervorgehoben und die Überschriften passend gewählt. Zwischendurch wird es durch mehrere Basteltipps, Informationen zum Thema und spannenden Impulsen aufgelockert. Durch QR Codes wird auch auf weitere Videos und Lieder verwiesen. Die Beschäftigung zur Thematik ist hier wundervoll gegeben und toll umgesetzt.
Eine tolle Idee, den Umweltschutz bereits den Jüngsten näher zu bringen und verpackt in einer liebevollen Geschichte und vielen Mitmachaktionen drauf hinzuweisen. Ich fand es toll umgesetzt und hatte viel Freude bei dem Buch und konnte auch durch die tollen Aktionen und Impulse noch einiges Lernen und für mich selbst umsetzen.
Toll sind auch die wunderschönen bunten Illustrationen, die das Ganze sehr gut abrunden.
Fazit:
Ein spannendes Umweltabenteuer mit Umwelttipps, Impulsen, Liedern, Bastelanleitungen und vielem mehr.
Rezensionen von Claudia R.:
schaurig schöne Geschichte
Elli von Klaus Baumgart
Klappentext / Inhalt:
Elli, das kleine Gespenst, ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Seit Tagen schon ist das kleine Gespenst unterwegs, da entdeckt es einen Rummelplatz und mittendrin eine giftgrüne Geisterbahn. "Vorsicht gefährlich" steht am Eingang und das klingt perfekt, findet Elli.
Aber bevor die Geisterbahnbewohner - das Monster Martha, der Vampir Vangrufti, die Fledermaus Flapflap und Knarf - ein neues Gespenst aufnehmen, muss Elli erst mal beweisen, was sie kann und wie gruselig sie sein kann.
Das toll erzählte und gezeichnete Mutmachbuch
von Klaus Baumgart über Gespenster, Kuscheltiere und das Eingestehen von
Schwächen - endlich wieder in Neuausgabe lieferbar.
+ Eine aufregend uns spannende Gruselgeschichte, die auch mit einem Kuscheltier zu tun hat.
+ Ein Mutmachbuch vom Bestsellerautor Klaus Baumgart (Erfinder von »Lauras Stern«), das Kindern die Angst vor Geistern und Gespenstern nimmt.
»Flott geschrieben, toll und spannend illustriert, kurzweilig - kurzum: ein tolles Geister-/Gespenster-/Monster-Freundebuch.« (Lesermeinung)
Cover:
Das Cover ist total niedlich und spannend gestaltet. Schaurig süße Gestalten und Monster sind darauf zu erkennen. Niedlich und fröhlich ist dieses Cover umgesetzt.
Meinung:
Eine schaurig, schöne, flotte und wendungsreiche Geschichte. Elli sucht ein neues Zuhause, doch bestimmte Umstände machen es nicht ganz leicht. Temporeich, humorvoll und unterhaltsam geht es in dieser Geschichte voran.
Inhaltlich möchte ich daher nicht allzu viel verraten und halte mich mit Einzelheiten und Details dazu bedeckt.
Die Charaktere sind gut durchdacht und sehr liebevoll und kindgerecht umgesetzt. Elli und auch die anderen konnten mich schnell begeistern und diese hat man schnell ins Herz geschlossen. Die Geschichte ist temporeich aufgebaut und sehr niedlich und liebevoll umgesetzt. Eine wundervolle und unterhaltsame Vorlesegeschichte, für Zwischendurch oder als Abendlektüre gut geeignet.
Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt. Die kurzen Sätze und die kleinen Wiederholungen machen es gut verständlich und nachvollziehbar. Die Geschichte ist spannend, humorvoll und unterhaltsam aufgebaut.
Die bunten Illustrationen sind sehr schön umgesetzt und geben das Gelesene sehr gut wieder. Die Bilder sind sehr niedlich und liebevoll umgesetzt und machen Freude beim Betrachten.
Ein tolles Kinderbuch, mit einer sehr niedlichen, liebevollen Gespenster bzw. Monster Geschichte. Gruselig schön gemacht. Auf jeden Fall ein Buch, dass man sicherlich häufiger zur Hand nimmt.
Zur Zeit läuft der gleichnamige Film im Kino. Auch diesen Habe ich mir angeschaut. Der Film ist noch etwas umfangreicher und auch die Story noch etwas weitreichender. Die gezeichneten Charaktere haben mir jedoch etwas mehr gefallen, da diese auch noch niedlicher und sympathischer herüberkommen, aber auch der Kinofilm ist toll gemacht und empfehlenswert. Also sowohl für das Buch, wie auch für den Film eine klare Empfehlung.
Fazit:
Eine schaurig, schöne, flotte und wendungsreiche Monstergeschichte.
Rezensionen von Ryria:
Bezaubernde Mischung aus Realität und Fiktion
Eve von Amor Towles
Eve entführt den Leser nach Hollywood im Jahre 1938 - und das auf eine ganz besondere Art und Weise.
In jedem Kapitel wechselt die Perspektive zu einer anderen Person, nur verknüpft durch die Begegnung mit Eve, und so lernt man im ersten Teil erstmal eine handvoll ganz unterschiedliche Charaktere kennen, die alle ihren ganz eigenen Charme haben.
Vom ehemaligen Polizisten Charlie zum vergessenen Filmstar Prentice bis hin zur aufstrebenden Jungschauspielerin Olivia de Havilland - die mir bis dahin unbekannt war und wie ich feststellen musste, tatsächlich so in Hollywood gelebt hat.
Mein Leseerlebnis habe ich an dieser Stelle kurz unterbrochen, um meine eigene Recherche zu starten, und habe dadurch das Buch noch mehr wertzuschätzen gelernt: Die geschickte Vermischung von historischen wahren Begebenheiten und Personen mit der erfundenen spannungsgeladenen Handlung hat mir gut gefallen.
Auch der Schreibstil war voller ausführlicher, aber nicht zu langer Beschreibungen und hat die Atmosphäre passend vermitteln können.
Eve als Protagonistin ist die Art von Frau, die man selber gerne wäre und gleichzeitig gerne als Freundin hätte, raffiniert, clever, loyal und immer einen Schritt voraus. Ihre ersten Begegnungen mit den anderen Charakteren waren unterhaltsam mitzuverfolgen, jedoch liegt hierin auch mein einziger Kritikpunkt: Ich hätte am Ende gerne noch mehr von allen gelesen, man hat das Gefühl, gerade sobald man eine Person gut kennengelernt hat, hat sie auch schon wieder ihren letzten Auftritt. Dies ist vermutlich der Masse an Perspektiven und der Kürze des Buches geschuldet, aber ich fand es etwas schade, dass die Zukunft mancher Charaktere am Ende nur in einem Nebensatz angedeutet wird.
Rezensionen von Streiflicht:
Rechnen macht Spaß
Konzentration Mathe Rätsel - 150 Kreuzworträtsel zum Kopfrechnen bis 100 von Victoria Alexikova
Dieses Buch zeigt, dass Rechnen auch Spaß machen kann. Die Rätselgitter verführen dazu, dass man die Aufgaben lösen möchte und von einer Aufgabe zur anderen springt und dabei gar nicht mehr merkt, dass man übt. Das ist cool. Schade hingegen ist, dass die vielen süßen Rechenzeichen und das lustig-schaurige Monster vom Titelblatt im Heft nicht mehr vorkommen.
Das ist echt ein bisschen enttäuschend, zumal die Seiten innen alle gleich sind. Es wirkt etwas trist und eintönig, da hätte so ein lustiges Zeichen durchaus für gute Laune und ein Schmunzeln sorgen können. Sie hätten ja durchaus auch leer sein können, sodass man sie noch ausmalen kann, wenn man die Aufgaben auf der Seite auch geschafft hat.
Die Idee von Matheaufgaben in der Form von Kreuzworträtseln finde ich gut und das Übungsheft auch, aber ein bisschen mehr Gestaltung im Inneren wäre echt gut gewesen. Das hätte Kinder noch mehr motiviert.
Rezensionen von div:
Lebensmitte
Mitte des Lebens von Barbara Bleisch
Lebensmitte
In diesem Buch entführt die Autorin den Leser zu einer Reise rund um die Themen der Lebensmitte. Wichtig hierbei ist, wie es auch am Anfang geschrieben ist, dass es sich hierbei um keinen Ratgeber handelt, sondern um eine Erzählung mit philosophischen Ansätzen. Es gibt aber auch immer wieder wissenschaftliche Erläuterungen, und auch die persönliche Note der Autorin kommt nicht zu kurz.
Das hat mir beim Schreibstil sehr zugesagt.
Das Buch ist gut strukturiert und hat einen roten Faden im Aufbau. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Erfahrungen der Autorin waren sehr spannend.
Mit philosophischen Fragen möchte die Autorin die Zeit der Lebensmitte zu der besten Zeit im Leben werden zu lassen. Lebensziele sind wichtig, und ab einem gewissen Alter fragt man sich selber laufend danach. Schade eigentlich, dass man sich das überhaupt fragt.










