Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
Themenverfehlung?
Seinetwegen von Zora Del Buono
Themenverfehlung?
Das Cover, sowie auch die Inhaltsangabe fand ich äußerst ansprechend. Auch die Leseprobe hatte mich neugierig gemacht.
Die Autorin war erst 8 Monate alt, als ihr Vater, ein berühmter Arzt, bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Über den Vater wird daraufhin nicht mehr gesprochen (Wieso nicht? Kinder haben doch Fragen? völliges Unverständnis dazu meinerseits).
Erst als die Mutter dement ist, macht sich die Autorin auf die Suche nach dem Unvallverursacher, auf die Suche nach den Geschehnissen, auf der Suche nach Antwort zu fragen.
Ich hätte mir hier viele Emotionen erhofft - ich hätte mir erhofft zu erfahren, wie der Verursacher mit der Schuld gelebt hat und dergleichen.
Aber leider wurde das Buch mit belanglosen Themen gefüllt und kommt nicht zu dem Punkt, den ich mir persönlich erwartet hatte.
Was möchte die Autorin uns mit diesem Buch mitteilen?
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Die Bauerkriege um 1525 - Ein Grund zum Feieren?
Der Bauernkrieg von Peter Blickle
Das nun in der vierten Auflage bei C.H. Beck erschienene Buch „Die Bauernkriege. Die Revolution des Gemeinen Mannes“ ist ein Überblick über die Ereignisse der Jahre 1524 bis 1526 im deutschen Raum, der auch die Aufstände in Teilen der Schweiz und Österreichs inkludiert.
Der deutsche Bauernkrieg von 1524-26 gehört zu den einschneidenden Ereignissen unserer Geschichte.
Er war, abgesehen von den Kreuzzügen, das erste großflächig ausgebreitete Massenphänomen im Römischen Reich deutscher Nation und er ist auch eines der am besten erforschten Ereignisse der frühen Neuzeit in Mitteleuropa. Daher enthält das Buch nicht allzu viel Neues.
Die Unzufriedenheit über die Abgabenlast, die auch vermögende Bauern innerhalb weniger Generationen zu unfreien Bauern bzw. mancherorts zu Sklaven macht, ist nicht mehr zu überhören. Eine sehr eigenartige Abgabe sind die „Todfall-Vorschriften“, auf Grund derer, die Erben nach dem Tod der Pächters „das beste Gewand, das beste Vieh etc.“ an den Grundherren (also auch an Klöster) abtreten müssen, ohne Rücksicht darauf, ob der Weiterbestand des Hofes dabei gefährdet ist oder, dass die Familie des Erblasser deswegen in ihr Dach über dem Kopf sowie ihre Ernährungsgrundlage verliert. Ohne Zugehörigkeit zu einem Hof verlieren die Menschen ihren Status in dem ohnehin schwachen Sozialgefüge und werden häufig als Mittellose des Dorfes verwiesen.
Tyrannei und Aufruhr
Der Gemeine Mann und der deutsche Bauernkrieg
Wir wöllen frei sein
Kein Recht, unrecht, gerecht
Die Gewalt der Gemeinde
Frankfurt oder Frankenhausen
Daher erscheinen die „Zwölf Artikel“, die in Memmingen präsentiert werden, durchaus legitim. Man beruft sich, wie Martin Luther und Ulrich Zwingli, auf die Legitimität der Bibel ohne die verschiedenen Interpretationen der Regierenden.
„Die Herrschaft verliert ihre Legitimität, wenn sie tyrannisch entartet. Die Tyrannei stellt sich dort selbst als solche vor, wo sie die Gesetze Gottes missachtet.“
Fazit:
Das anlässlich der 500. Wiederkehr der Bauernaufstände von 1525 aktualisierte Buch enthält eine, mit Originalzitaten gespickte und daher mitunter schwer verständliche, Auflistung der Ereignisse. Wer sich allerdings eingehender mit dem Thema beschäftigen will, muss zu anderen Werken greifen. Daher erhält diese Zusammenfassung 4 Sterne.
Rezensionen von SalMar:
Wunderbar verrückte Idee, perfekt umgesetzt
Ehemänner von Holly Gramazio
Lauren ist Single, aber als sie eines nachts nach Hause kommt, steht ein Typ in ihrem Apartment, der augenscheinlich ihr Ehemann ist. Erst richtig verrückt wird es aber, als jeder Besuch des Dachbodens in ihrer Wohnung den Ehemann gegen einen neuen austauscht… Bald schon testet sie sich durch die Möglichkeiten – aber ob sie so glücklich wird?
Was für eine wunderbar verrückte Idee! Ich war direkt davon begeistert – umso mehr als auch der Schreibstil von Holly Gramazio (und Übersetzung von Babette Schröder) mich von Anfang an überzeugen konnte.
Lauren hat ihre Ecken und Kanten, aber sie ist auf jeden Fall eine sympathische Protagonistin. Leicht hätte das Ganze in eine überzogene Satire abdriften können, aber das habe ich in keinem Moment so empfunden. Ich habe Lauren unheimlich gerne auf ihrer Suche, ihren Irrungen und Umwegen begleitet, und habe mit ihr gelacht und gelitten, wenn es wieder einmal nicht der Richtige war.
Insgesamt fand ich, dass die Autorin diese geniale Idee wirklich perfekt umgesetzt hat: kurzweilig, aber nie überzogen, in einem für mich durchweg perfekten Tempo. Von daher gibt es von mir auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für dieses tolle Debüt.
Rezensionen von yellowdog:
Der Moment des Misstrauens
Kleine Monster von Jessica Lind
Jessica Linds erstes Buch hatte schon einen mysteriösen, psychologischen Ansatz. In ihrem neuen Buch ist das psychologische auch stark enthalten.
Die Protagonistin ist eine junge Mutter. Als es in der Schule zu einem Vorfall um ihren Sohn und einer Mitschülerin kommt, beginnt sie, ihrem Sohn zu misstrauen und steigert sich immer mehr hinein.
Dazu gehört auch, dass ihr eigenes Kindheitsdrama um ihre Schwestern und ihrer tragischen Trennung wieder in ihr Bewusstsein kommt.
Damals starb ihre jüngste Schwester und die andere Schwester, die adoptiert war, entfernt sich von der Familie. Diese Adoptivschwester Linda ist übrigens eine großartig gemachte, lebensechte Figur, wie man sie nicht in jedem Roman findet.
Jetzt stellt sich die Frage, ob die ganzen Erinnerungen helfen, die aktuelle Situation zu bewältigen und sich auch den alten Geschehnissen zu stellen.
Das fand ich schon sehr überzeugend, daher denke ich, dass die Autorin Jessica Lind ein großes Potential für auch kommende Bücher von Bedeutung haben wird.
Rezensionen von Anndlich:
Willkommen in Baskerville Hall
Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente von Ali Standish
Arthur Doyle wächst in ärmlichen Verhältnissen auf und ist kurz davor seine Schulabschluss hinzuschmeißen, um seiner Mutter unter die Arme zu greifen. Doch dann bekommt er eine geheimnisvolle Einladen vom Internat Baskerville Hall und damit die Chance auf ein besseres Leben für sich und seine Familie.
Arthur nimmt das Angebot an und wird am nächsten Tag mit einem Luftschiff abgeholt. Nicht nur die Einladung ist geheimnisvoll, sondern das komplette Internat und so gibt es für Arthur einiges zu entdecken. Schon bald wird er auf eine mysteriöse Einbruchsserie aufmerksam, der ihm alles kosten könnte. Doch mit seinem Verstand und den neugewonnen Freunden möchte Arthur diesen Fall lösen.
Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente ist der erste Teil der Baskerville Hall Reihe von Ali Standish.
Baskerville Hall ist als Gesamtwerk grandios gelungen, bereits das außergewöhnliche Cover, das viel zu entdecken bietet, aber auch andeutet, dass es inhaltlich in die Vergangenheit geht, weiß zu überzeugen. Der Klappentext konnte uns dann komplett für sich einnehmen, denn es klingt nach einem tollen Abenteuer für Groß und Klein.
Der Schreibstil der Autorin hatte uns dann auch direkt gepackt und ich hatte das Gefühl, dass die Kinder vollkommen in die Atmosphäre des Buches eingetaucht sind. Auch für mich gab es das Gefühl, dass diese Reihe extrem einnehmend ist und man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Bereits der Beginn bringt einen sehr nah an den Protagonisten Arthur mit dem man direkt mitleiden und -fühlen kann. Seine Charaktereigenschaften sind positiv, sein Verhalten loyal, wenngleich er dadurch nicht immer nach den gesellschaftlichen Regeln handelt. Hier ist die Diskrepanz zwischen Regeln und füreinander einstehen toll aufgezeigt, denn nicht immer kann man beiden Dingen entsprechen und muss sich für eine Seite entscheiden.
Das hat in diesem Fall auch die Besonderheit der Freundschaft in Arthurs Clique aufgezeigt, denn diese ist durch Loyalität und (Mit-)Hilfe geprägt.
Die Geschichte ist durchweg spannend erzählt, doch vor allem gegen Ende zieht diese nochmal an und lädt zum Mitfiebern ein. Die Mischung aus fantastischen und historischem konnte uns überzeugen, wenngleich diese Elemente das Auflösen des Rätsels erschwert haben, das hat der Freude aber keinen Abbruch getan.
Baskerville Hall konnte uns komplett überzeugen und das gespannte Warten auf den zweiten Teil ist im Haus bereits angebrochen.
Rezensionen von Sheilo:
Baskerville Hall und seine Geheimnisse
Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente von Ali Standish
Arthur Doyle ist ein beeindruckender Junge, der alles tut um seine Familie zu unterstützen. Er zieht sogar in Betracht, die Schule zu verlassen und sich Arbeit zu suchen und somit ein zusätzliches Einkommen für die Familie zu erhalten. Doch dann erhält er plötzlich eine Einladung, er kann das Baskerville Hall Internat besuchen und seine Familie setzt viel Hoffnung auf Arthur.
Doch was wird ihn dort erwarten?
Ali Standish hat mit ihrem Buch "Baskerville Hall - Das geheimnisvolle Internat der besonderen Talente" ein wunderbares Kinderbuch ab 10 Jahren geschaffen. Für mich war es ein Sprung zurück in der Geschichte mit vielen für uns heute wichtigen Entdeckungen wie die Elektrizität gemischt mit tollen Fantasy-Anteilen.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Sprachwahl für die Zielgruppe passend. Es gelingt der Autorin wirklich gut, die verschiedenen Charakter einzuführen. Neben Arthur lernen wir so seine neuen Freunde und die teils sehr interessanten Lehrer des Internat kennen.
Die Spannung im Buch hat mir besonders gut gefallen, es warten Geheimnisse und mysteriöse Vorkommnisse auf die Leser, die Arthur versucht, zusammen mit seinen Freunden, aufzuklären.
Arthur als Protagonist der Geschichte ist ein Kind, dass aus ärmlichen Verhältnissen stammt. Er scheint das Wissen gerade zu aufzusaugen und erkennt dabei die Zusammenhänge. Arthur ist sehr hilfsbereit und durch seine liebevolle Art fand er sofort Freunde in der neuen Umgebung.
Interessant fand ich, dass es Arthur Doyle wirklich gab und wir am Ende der Geschichte noch einige Informationen über ihn erfahren.
Insgesamt ist das Buch für mich ein wunderbarer Reihenauftakt und ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird. Einen kleinen Anhaltspunkt und einen Unterstützer haben wir in der Geschichte bereits kennengelernt. Ich kann das Buch daher für Kinder ab 10 Jahren sehr empfehlen.
Rezensionen von BarbaraM:
Eine wahre Perle unter den Büchern
Der kleine Hirtenjunge von Regina Linke
„Der kleine Hirtenjunge – Eine Erzählung über Liebe, Verbundenheit und Mitgefühl“ von Regina Linke verfasst ist 2024 im Kösel Buchverlag erschienen und umfasst in der gebundenen Ausgabe 160 Seiten.
In dem Buch tauschen der kleine Hirtenjunge, ein Ochse und ein Kaninchen ihre Gedanken aus und unterhalten sich über die Nichtigkeiten und Großartigkeiten dieser Welt.
Jeder der Drei verkörpert hierbei eine der Säulen der chinesischen Philosophie: Taoismus, Buddhismus, Konfuzianismus.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Es hat mich glücklich gemacht, hat mich schmunzeln lassen, nachdenklich gestimmt und ich konnte für mich persönlich einiges reflektieren. Manches hat mich tief angesprochen, manches fein berührt. Hier kann jeder Leser eine kleine Reise zu sich selbst unternehmen.
Ein ganz besonderes und wichtiges Highlight in diesem Buch sind die vielen farbigen Illustrationen der Autorin selbst im Stil der traditionellen Gongbi-Malerei.
Eine glasklare Leseempfehlung!
Rezensionen von Sheilo:
Regt zum Nachdenken an
Cascadia von Julia Phillips
Die Schwestern Elena und Sam leben mit ihrer kranken Mutter auf einer Insel im Staat Washington. Ihr Leben besteht eigentlich nur aus der Arbeit und Pflege ihrer Mutter und durch die Kosten der Medikamente müssen sie immer genau überlegen, wofür sie ihr Geld ausgeben. Und dann taucht plötzlich ein Bär auf der Insel auf, mit dem sich alles ändern wird.
"Cascadia" ist ein sehr tiefgründiger Roman von Julia Phillips. Der Schreibstil ist flüssig und der Autorin gelingt es sehr gut, die Spannung über das Buch hinweg aufrecht zu halten. Das Ende kam dann für mich überraschend, wobei ich auch sagen muss, dass die Ausführungen im Buch für mich teilweise etwas zu ausführlich waren ohne wesentlich zur Handlung beizutragen.
Das Cover ist sehr ansprechend und passt für mich perfekt zum Roman und den landschaftlichen Beschreibungen.
Die beiden Protagonistinnen Elena und Sam haben beide ihre Ecken und Kanten und man merkt, wie die gesamte Situation sich sehr auf das Leben der Schwestern und ihre Beziehung auswirkt. Viel mehr möchte ich aber nicht ins Detail gehen, um Spoiler zu vermeiden.
Insgesamt ist die Geschichte sehr tiefgründig und hat mich zum Nachdenken angeregt. Es ist ein etwas anderer Roman, der mich eher an die Märchen aus meiner Kindheit erinnert, aber trotzdem sehr interessant ist.
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht erreicht
Cascadia von Julia Phillips
Zum Inhalt:
Sam und ihre Schwester Elena kümmern sich um ihre kranke Mutter und machen Jobs, die sie zwar mühsam über Wasser halten aber beide träumen davon an einem anderen Ort ein besseres Leben zu führen. Nach der Begegnung von Sam und einem Bär wird das Leben in einer Art und Weise auf den Kopf gestellt wie es keine von ihnen erwartet hatte.
Meine Meinung:
Das Buch hinterlässt mich persönlich einfach ratlos, weil es vermutlich eine tiefe Botschaft haben wird, diese bei mir aber so was von überhaupt nicht angekommen ist. Die Schwestern haben eigentlich eine innige Beziehung, die aber nach der Begegnung mit dem Bären einer Veränderung erfährt, die eine ist fasziniert, die andere eher ängstlich. Die Story wird im Wesentlichen aus der Sicht von Sam erzählt, deren Verhalten dadurch verständlicher wird, von Elena fehlte mir da etwas, um auch sie besser verstehen zu können. Insgesamt ein Buch, dass mich nicht richtig erreicht hat, aber der Schreibstil war nicht schlecht.
Fazit:
Hat mich nicht erreicht
Rezensionen von brauneye29:
Beeindruckend
Am Himmel die Flüsse von Elif Shafak
Zum Inhalt:
Narin ist erst neun, als ihr Dorf am Tigris ein Dammbauprojekt weichen Sol. Die Großmutter ist fest entschlossen, die Enkelin an einem ungestörten Ort taufen zu lassen und bereitet alles vor für die Reise. Kurz vor der Abreise stößt Narin auf das Grab eines gewissen Arthur und es stellt sich die Frage wer dieser Arthur, der König der Abwasserkanäle und Elendsquartiere war und was er mit ihrer eigenen Vertreibung zu tun hat.
Meine Meinung:
Eigentlich werden in diesem Buch drei Geschichten erzählt, die aber dennoch eine Verbindung zueinander haben. Wesentlicher Verbindungspunkt ist Wasser, es werden Gegenwart und Vergangenheit geschickt miteinander verknüpft. Die Themen sind aktuell und regen durchaus auch zum Nachdenken an. Mir hat es gefallen, dass ich sowohl Buch als auch Hörbuch genießen durfte, denn mir geht es so, dass ich beim Lesen und Hören unterschiedliche Wahrnehmungen habe und letztendlich mehr vom Stoff für mich mitnehmen.
Fazit:
Beeindruckend










