Kunden em pfehlungen
Rezensionen von tonton:
Lustig, aktionsreich und cool
Nothing but Spies 1: Nothing but Spies von Mario Fesler
"Nothing but Spies" ist ein actionreicher Jugendroman, empfohlen für Kinder ab 11 Jahren. Das Coverdesign finde ich interessant, mit dem visuellen "Wortspiel" zwischen Spies und Lies.
Die Geschichte hat zwei Hauptfiguren: Celia und Vincent. Celia ist eine ganz normale Teenagerin.
Sie lebt in der langweiligsten Kleinstadt des Universums und träumt von Abenteuern. Eines Tages erscheint Vincent, ein neuer Mitschüler, der absolut perfekt ist. Celia entdeckt, dass er ein Undercover-Agent ist und erlebt das größte Abenteuer ihrer Lebens.
Die Handlung finde ich interessant und lustig. Es wird viel mit Klischees und Erwartungen gespielt. Es gibt also viele Wendungen und Überraschungen. Ich finde es lustig, wie Celia immer wieder versucht, in Vincents Einsatz einzudringen. Normalerweise werden diese Art von Figuren eher gezwungen, bei der Mission zu helfen.
Der Schreibstil kommt mir aber ein bisschen zu "cool" vor. Der Autor verwendet viele englische Wörter, welche aber vielleicht für die Zielgruppe gut geeignet ist.
Rezensionen von Anno:
Prägende Kindheit
Kleine Monster von Jessica Lind
Wie kann man von diesem Buch berichten, von ihm schwärmen, ohne nicht dabei zu spoilern? Es geht nicht nur um einen kleinen Jungen und einen Vorfall in der Schule, sondern vielmehr um die Kindheitserlebnisse der Mutter und wie diese sie prägten und nun triggern. Gerechnet habe ich insgeheim mit kleingeistigem Elternstreit und Erziehungsthemen der heutigen Zeit, welche sich in Sinnlosigkeit verlieren.
Doch diese, meine Vorurteile bewahrheiteten sich nicht.
Tatsächlich liest sich dieses Buch sehr spannend und flüssig ohne zu polarisieren. Anfangs wirkt das Konstrukt noch lückenhaft, der Leser fragt sich was es mit der überzogenen Reaktion der Mutter auf sich hat, doch nach und nach schließen sich diese Lücken, die Erzählung wird engmaschiger, tiefer und man beginnt zu verstehen. Schön finde ich auch wie die Mutter ihr Verhalten und ihre Erinnerungen reflektiert und letztendlich aus dieser Sackgasse findet.
Für mich als Mutter kleiner Kinder war dieses Buch eine äußerst interessante Lektüre, die mich immer wieder Rätsel lies worauf die Handlung hinaus wollte. Titel und Handlung unterstellten Kindern eine gewisse Boshaftigkeit. Dieser Unterton schwang während des Lesens immer mit - sowohl in der Gegenwart als auch Vergangenheit- und kollidierte dadurch mit dem Wissensstand heutiger Erziehungsmethoden.
Rezensionen von tonton:
Unterhaltsamer Roman mit Manga-Elementen
CAT GIRLS Band 1 - Nice to miez you von Claudia Scharf
"Cat Girls" ist der erste Band einer neuen Reihe für junge Leser ab ca. elf Jahren. Die Handlung folgt dem relativ gewöhnlichen "Kind entdeckt Superkräfte"-Muster. In dieser Geschichte geht es um Minou. Sie ist 13 und ist gerade mit ihrer Familie in eine neue Stadt gezogen. Der Anfang in einer neuen Schule ist etwas schwierig, bis sie entdeckt, dass sie katzenartige Fähigkeiten hat.
Durch Mitschülerin Feline erfährt Minou, dass sie ein Cat Girl ist und lernt, ihre Fähigkeiten zu kennen.
Das Buch ist eine Mischung aus Roman und Graphic Novel, mit Bildern im Manga-Stil. Der Schreibstil ist lebendig und abwechslungsreich und die Manga-Teile sorgen weiter für Auflockerung. Die Geschichte ist unterhaltsam und bespricht Themen wie Freundschaft, Liebe, Familienbeziehungen und das Schulleben, die Mädchen in dem Zielalter ansprechen. Die Handlung entfaltet sich aber relativ langsam und es hätte mehr Action geben können.
Rezensionen von brauneye29:
Psychogramm einer Mutter
Kleine Monster von Jessica Lind
Zum Inhalt:
Es hat einen Vorfall mit Sohn Luca gegeben, deshalb sitzen Pia und Jakob nun im Klassenzimmer. Der Vater Jakob hat keine Zweifel an seinem Sohn. Pia fällt es zunächst schwer, die Vorwürfe zu glauben, schließlich ist er erst sieben, doch dann erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit und ist nicht mehr so sicher und lässt ihren Sohn nicht mehr aus den Augen.
Meine Meinung:
Das Buch hat es ganz schön in sich, denn das Buch wird immer mehr zu einer Art Psychogramm der Mutter, die durch ihre eigene Kindheit weiß, dass nicht jedes Kinderleben einfach ist. Mal in der Gegenwart, mal in der Vergangenheit erfahren wir vorallem viel über Pia, ihre Geschwister und die Eltern, aber auch über ihr Hin- und Hergerissen sein, alles richtig machen zu wollen und oft vor Wände zu rennt, denn auch jedes Kind ist ein Individium, dass nicht immer so funktioniert, wie man es erwartet. Das Buch hatte eine enorme Themendichte ohne überfrachtet zu sein. Ich fand es interessant.
Fazit:
Psychogramm einer Mutter
Rezensionen von brauneye29:
Hat mich nicht überzeugt
Eve von Amor Towles
Zum Inhalt:
Eve reist nach der Trennung vom Freund Richtung Chicago, beschließt kurzfristig weiter nach Los Angeles zu reisen. Im Zug lernt sie einen pensionierten Polizisten kennen, der später noch von Nutzen sein wird. In L.A. angekommen lernt sie verschiedene Menschen aus der Filmbranche kennen, darunter auch Olivia de Havilland, der sie aus einer prekären Situation hilft.
Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch des Autoren und wie beim ersten Buch habe ich mich enorm schwer mit dem Buch getan. So viele Personen, die man zunächst überhaupt nicht in einen Zusammenhang bekommt, haben es mir schwer gemacht, einen roten Faden im Buch zu finden. Besonders auch der häufige Perspektivwechsel hat es mir schwer gemacht. Zwar hat man so viel über die Sichtweise der einzelnen Menschen erfahren, aber für mich die Geschichte erschwert. Irgendwie fehlte mir Tiefe im Buch. Protagonisten und Geschichte fand ich eher blass. Ein Buch, dass ich schnell wieder vergessen haben werde.
Fazit:
Hat mich nicht überzeugt
Rezensionen von Buchchecker :
Nicht ganz so brilliant wie Band 1, hat mich aber trotzdem gefesselt und in den Bann gezogen!
Eine Maske aus Frost und Flüchen von Arianne L. Silbers
"Eine Maske aus Frost und Flüchen" ist Band 2 der "Silber und Scherben-Saga" von Arianne L. Silbers und entführt erneut in eine düstere und magische Welt voller Flüche und Gefahren, in der Will und Maren erneut vor Herausforderungen gestellt werden, die sie an ihre Grenzen bringen.
Der Schreibstil der Autorin ist, wie bereits aus dem ersten Teil gewohnt, unverblümt und bildhaft, sodass man sich schnell wieder in Beli wiederfindet und die düstere Atmosphäre förmlich spüren kann.
Die Charaktere werden facettenreich und authentisch dargestellt, was es leicht macht, mit ihnen zu fühlen und zu leiden.
Auch wenn der zweite Band nicht ganz an die Brillanz des ersten Teils herankommt, schaffte es die Geschichte dennoch, mich zu fesseln und in den Bann zu ziehen.
Alles in allem ist "Eine Maske aus Frost und Flüchen" eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf mehr macht. Ich freue mich schon jetzt auf Band 3 und kann die Silber und Scherben-Saga allen Fans von Dark Fantasy und magischen Abenteuern wärmstens empfehlen.
Rezensionen von Bibibabby:
Wunderschönes Pappbuch um die Welt zu entdecken
So bist du - Wähle das, was zu dir passt von Marisa Hart
Ich finde dieses Buches absolut gelungen. Erstens ist die Idee wirklich gut: auf 15 Doppelseiten werden Kleinkinder eingeladen, ihre eigenen Meinungen und Vorlieben zu äußern. Jede Doppelseite stellt eine Alltagsszene dar, wo eine süß illustrierte Figur (Stinktier, Nilpferd, Schildkröte, Fledermaus, Katzenbär und "Fantasietier") etwas wählen soll.
Dabei wird das Kind gefragt, was seine eigene Präferenz ist.
Die Aufmachung ist wunderbar. Die Bilder sind so schön gemalt und super detailliert. Für die jüngeren Kinder kann man das Buch einfach als Wimmelbuch benutzen, da es so viel zu entdecken gibt. Auf dem ersten Blick hatte ich das Gefühl, dass es zu viel Text gibt. Nach dem Lesen finde ich den Text genau richtig. Er bezieht sich konkret auf die Illustrationen und läd die Kinder zum entdecken und mitmachen ein. Der Text zeigt auch vorbildlich, wie man Bilderbücher mit Kleinkindern lesen sollte: beobachten, beschreiben und Fragen stellen. So ein Buch hätte ich gerne früher gehabt!
Rezensionen von Ele:
Verwirrende Erbschaft
Das Pfauengemälde von Maria Bidian
Das Pfauengemälde, Gesellschaftsroman von Maria Bidian, Ebook , Paul Zolnay Verlag
Ein Familienroman voller „schillernder, stolzer und traurig-schöner Figuren.“
Ana hat den Tod ihres Vaters zwei Jahre zuvor, noch nicht ganz überwunden. Eines Tages fährt sie mit dem Zug nach Bukarest, die Familie soll enteigneten Besitz endlich zurückbekommen.
Die Großfamilie interessiert sich hauptsächlich um das große Haus, das Rumänienhaus genannt. Das ist für Ana nicht wichtig, sie will nur, das, ihr von ihrem Vater versprochene, legendäre Pfauengemälde haben.
Der Debütroman von Maria Bidian konnte mich nicht überzeugen. Schon ziemlich am Anfang merkt der Leser, dass mit Ana so einiges nicht in Ordnung ist, sie hat seltsame Empfindungen, Ängste und daraus resultierende Störungen. Besonders neugierig bin ich auf das, von ihrem Vater angepriesene Pfauengemälde gewesen. Ein Bild welches ihn, in seiner Jugend begeistert, begleitet und fasziniert hat. Es sollte Anas Erbe sein. Ihr Anteil am Rumänienhaus, auf das die riesige Familie so fixiert ist, ist ihr nicht wichtig. Seit dem Tod ihres Vaters leidet sie unter Angststörungen, u. a. Flugangst also hat sie sich für eine Bahnreise entschieden. Von da ab, tun sich immer neue Probleme und bürokratische Schwierigkeiten auf, hier wird es sehr politisch, man merkt dass Rumänien noch lange nicht in Europa „angekommen“ ist. Nebenbei wird die ganze Familiengeschichte erzählt, vor allem die ihres Vaters. Das war interessant. Die einzelnen Tanten, Cousinen, Cousins und sonstige Nachbarn und Anverwandte haben mich verwirrt. Es waren einfach zu viele um noch durchzublicken, ein Personenregister wäre hilfreich gewesen, über Rumänien und seine Politik an sich habe ich mich auch noch nie richtig informiert, nähere Hintergründe, Revolution, Krieg, Kommunismus, das Wissen darum wäre hier von Vorteil gewesen. Dazu der Schreibstil, mit Szenenwechseln, Zeitsprüngen hat mich einfach nicht in Lesefluss kommen lassen. Den Faden habe ich nicht verloren, ich habe ich einfach überhaupt nicht gefunden. Es hat schon das halbe Buch gedauert bis ich einordnen konnte wer Nicu, Marius oder Kiki war Einzig interessant für mich war das legendäre Bild, doch selbst das hat mich am Ende nur enttäuscht. Die Nebengeschichte um die Freundin und ihren Mann, die sie dort kennenlernte hat mich nur noch mehr verwirrt und war für mich nicht befriedigend zu Ende erzählt.
Die einzelnen Kapitel sind mit einer Überschrift versehen die das Kapitel inhaltlich zusammenfassen. Erzählt wird aus der Sicht der Protagonistin in der Ich-Form. Fremdsprachliche Ausdrücke sind kursiv gedruckt, die rumänischen Phrasen habe ich nicht verstanden, da wäre eine Übersetzung notwendig gewesen.
Die psychischen Probleme der Protagonistin sind wohl auf den Tod des Vaters zurückzuführen, sicher bin ich mir nicht.
Insgesamt habe ich mich mit dem Buch gequält, ein anderer Schluss, etwas mehr Erklärungen, dann hätte was draus werden können, denn die zugrunde liegende Idee fand ich ganz interessant. Auch die Bräuche, Speisen und Familienfeste in Rumänien, haben mich neugierig gemacht.
Eine Empfehlung für Leser rumänischer Abstammung oder Rumänienfans. Von mir 3 Sterne.
Rezensionen von Bibibabby:
Ein phantasievolles Buch für Erstleser!
Nikki King: Verfuchst noch mal! von Mascha Matysiak
Niki King ist ein ganz normales Mädchen, bis sie eines Tages mitten im Schulunterricht merkt, dass ihre Ohren flauschig und orange geworden sind und sie plötzlich lust hat ihren Hamster mit Ketchup zu essen... Nach und nach verwandelt sie in einen Fuchs! Mit dem Nachbarkind Jaro, der sich in eine Elster verwandeln kann, versucht Niki herauszufinden, was diese Verwandlung auf sich hat.
Ein tolles Phantasie-Buch für Erstleser! Die Geschichte ist spannend und in einfacher Sprache erzählt. Die Sätze sind sehr kurz gehalten und die Satzstruktur ist richtig simpel. Dadurch eignet sich das Buch meiner Meinung nach eher fürs Selberlesen, da es beim Vorlesen gefühlt an Gliederung fehlt.
Das Buch ist wunderschön illustriert. Große, bunte Bilder auf jeder Seite lockern den Text auf und haben viele lustige Details, die man beim genaueren Betrachten bemerkt.
Ein sehr tolles Buch für Erstleser!
Rezensionen von Sago:
Klein und Groß
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Tiere und ihre Kinder von Susanne Gernhäuser
Es macht Kindern ab zwei Jahren immer wieder Spaß, in den beliebten Wimmelbüchern dem Auftrag "Sachen suchen" nachzukommen. Diesmal geht es um Tiere und ihre Nachkommen. Diese sind zum einen wunderbar vielfältig gestaltet. Neben den klassischen Bauernhof-Tieren auf dem Cover lernt man beispielsweise auch Tiere vom Nordpol, aus der Steppe, aus dem Dschungel und Wasserbewohner kennen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass es auch eher unbekannte Tiere zu entdecken gibt. Außerdem weiß die Gestaltung wieder mal zu punkten. Die Darstellung der Tiere ist gleichzeitig realistisch, aber auch, vor allem was die Tierkinder angeht, absolut süß. Ein Merkmal der Reihe sind ja die Klappen, hinter denen man Zusätzliches entdecken kann. Diese finden sich natürlich auch hier. Die robuste Gestaltung ist auch für die ganz Kleinen bestens geeignet.











