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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Julchentim:

Spannung rund um die menschliche Psyche

Anna O.,2 Audio-CD, 2 MP3 von Matthew Blake

"Anna O" von Matthew Blake ist ein fesselnder psychologischer Thriller, der tief in die Abgründe der menschlichen Psyche eintaucht und den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält.

Die Geschichte folgt der Protagonistin Anna, die an retrograder Amnesie leidet und sich nicht an die letzten Jahre ihres Lebens erinnern kann.

Nach einem mysteriösen Unfall beginnt Anna, sich durch ihre Vergangenheit zu arbeiten, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Dabei stößt sie auf dunkle Geheimnisse und unverarbeitete Traumata, die ihre Wahrnehmung und ihr Vertrauen in die Menschen um sie herum erschüttern.

Blake gelingt es meisterhaft, vielschichtige und glaubwürdige Charaktere zu erschaffen. Anna ist eine komplexe Figur, deren innere Konflikte und emotionale Kämpfe realistisch und einfühlsam dargestellt werden. Die Nebencharaktere, insbesondere die Therapeuten und Annas engste Vertraute, sind ebenfalls gut entwickelt und tragen wesentlich zur Spannung und Tiefe der Geschichte bei.

Matthew Blake's Schreibstil ist flüssig und atmosphärisch. Er versteht es, eine düstere und beklemmende Stimmung zu erzeugen, die den Leser in den Bann zieht. Die Beschreibungen sind präzise realistisch, ohne überladen zu wirken, und die Dialoge authentisch und treffend.

"Anna O" behandelt eine Vielzahl von Themen, darunter Gedächtnisverlust, psychische Gesundheit und die Suche nach Identität. Blake setzt sich intensiv mit den Auswirkungen von Traumata auseinander und stellt die Frage, inwieweit unsere Erinnerungen uns definieren.

Der Roman ist durchgehend spannend und bietet zahlreiche Wendungen, die den Leser immer wieder überraschen. Die Struktur der Geschichte, die zwischen Annas Gegenwart und Rückblenden in ihre Vergangenheit wechselt, sorgt für einen konstanten Spannungsbogen und hält das Interesse des Lesers aufrecht.

Mein Fazit zum Hörbuch, gelesen von Oliver Siebeck:
"Anna O" von Matthew Blake ist ein beeindruckender Thriller, der sich durch seine tiefgründige Charakterzeichnung und seine packende Handlung auszeichnet, was durch Siebecks eindringliche Stimme perfekt vermittelt wird. Fans von psychologischen Romanen und Thrillern werden dieses Buch lieben. Es ist nicht nur ein spannendes Erlebnis, sondern regt auch zum Nachdenken über die Natur von Erinnerung und Identität an. Absolut empfehlenswert!

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Rezensionen von Linelovesreading :

Perfekt für kleine Patienten

Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 75 - Im Krankenhaus von Carola von Kessel

Dieses Sachbuch für Kinder ist, wie bei der Reihe üblich, sehr gut und informativ gestaltet.
Das Buch nimmt die Kinder mit ins Krankenhaus und zeigt sehr anschaulich, wie Kinder dort versorgt werden. Jeder einzelne Schritt wird sehr gut erklärt und durch die vielen Bilder und Klappen noch anschaulicher dargestellt.

Durch die detailreiche Darstellung wird den Kindern gezeigt, dass im Krankenhaus nichts schlimmes passiert, sondern geholfen wird. So kann optimal die Angst vor einem Aufenthalt im Krankenhaus genommen werden. Das Buch kann gut als Vorbereitung auf einen geplanten Aufenthalt oder auch als allgemeine Information genutzt werden. Auch im Notfall kann das Buch gut genutzt werden, um vielleicht sogar vor Ort die Angst zu nehmen.
Gut finde ich auch, dass hier mal ein Papa mit seinem Kind im Krankenhaus bleibt und man von dem typischen Klischee der sich kümmernden Mutter ein bisschen Abstand nimmt. So wird einfach die aktuelle Realität gut abgebildet.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Tolle Zeichnungen

Fest im Sattel von Faith Erin Hicks

Dieser Comic hat mir sehr gut gefallen. Das gilt sowohl für die Handlung als auch für die Zeichnungen.
Die Handlung beschäftigt sich mit der Liebe zu Pferden, aber auch mit Themen wie Freundschaft und teilweise auch den Schattenseiten des Reitsports. Diese Verknüpfung der Themen hat mir sehr gut gefallen.

Es wurde auch sehr anschaulich erzählt und die Texte waren sehr kurz und gut lesbar. Perfekt also für Kinder, die eher ungern lesen, sich aber für Pferde interessieren.
Die Zeichnungen haben mir ebenfalls sehr gut gefallen. Sie sind sehr realistisch und passen immer gut zur Handlung, die damit erzählt werden soll. Auch die Farbgebung hat mir gut gefallen, da die Farben nicht so grell sind, die Bilder aber dennoch schön bunt und somit sehr ansprechend sind.
Insgesamt ein sehr guter Comic für alle Kinder, die Pferde lieben und auch für Kinder, die eher lesefaul sind, sich aber trotzdem mal an einem Buch probieren wollen.

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Rezensionen von Peachybookdreams :

Volle Kanne mit Karacho

Die wilden Robbins (Band 1) von Nina Rosa Weger

Darum geht’s: Gerade als die Robbins an ihrem Baumhaus arbeiten kommen ihnen die Ritter auf Rädern mit ihrer blöden Radrampe in die Quere. Die beiden Banden stacheln sich gegeneinander auf, um die einzig spannende Grünfläche in Sommerrode für sich zu beanspruchen. Denn in Sommerode ist alles schrecklich perfekt und so gar nicht spannend denn alle Häuser und Gärten sind gleich und öde.

Doch schon bald ist die gegenseitige Rivalität das geringste Problem. Die Robbins und die Ritter müssen sich zusammen tun damit sie alle nicht ihren geliebten Sommerwood Forest verlieren.

Eine richtig unterhaltsame und rebellische Geschichte. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll, die Witze und die Ritter auf Rädern haben mich sehr an die wilden Kerle erinnert. Die innen Gestaltung ist auch super süß, die Zeichnungen sind passend zum Storyverlauf und haben die Geschichte schön begleitet. Die Message finde ich sehr wichtig es zeigt wie unglücklich manche Kinder mit der Situation sind, wenn man sie in den goldenen Käfig sperrt, wenn alles sicher und sauber sein muss. Auch das Auflösen von Rivalität um schlussendlich gemeinsam für das gleiche Ziel zu kämpfen wurde gut umgesetzt. Es ist wichtig, dass Kinder einen Ort haben, an dem sie wachsen und Erfahrungen sammeln können, auch wenn dieser Ort eben kleine Gefahren mit sich bringt. Dennoch gab es ein paar stellen im Buch bei denen es mir bei dem Gedanken -wenn Kinder das im echten Leben nachmachen würden- mir die Haare aufgestellt haben (ich denke hier an die Szene mit dem Bulldozer). Aber da es sich natürlich um Fiktion handelt, konnte mich das Buch natürlich trotzdem unterhalten. Kinder, die auch gerne Zeit draußen verbringen haben sicher Spaß an dem Buch.

Fazit: Eine humorvolle Geschichte über Rivalitäten, Freundschaft, Zusammenhalt und den Erhalt der Natur. Robin Hood trifft auf die wilden Kerle.

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Rezensionen von Petra:

Eine etwas andere Art Nonne

Verbrannte Gnade von Margot Douaihy

Sr. Holiday ist eine Nonne die sehr an Sisters Act erinnert. Tätowierungen die sie im Kloster unter Halstuch und Handschuhen zusätzlich zu ihrem Habit versteckt. Ihre drei Mitschwestern geben sich mehr oder weniger Mühe mit ihrer rauen Art klar zu kommen. Als ein großes Unglück geschieht ist sie sofort überzeugt das es eben kein Unfall war sondern Absicht.

Die Polizei tut ihrer Ansicht nach nicht genug. Daher ermittelt sie auf eigene Faust. Spannender Ansatz und seit Sr. Filomena aus dem alten Irland kann ich mich an keine literarische Nonne erinnern. Sie kommt mit ihren Aufgaben, den Mitschwestern und der Polizei in Konflikt als sie auf unorthodoxe Art und Weise zu suchen beginnt. Es sind ungeheuer viele Zufälle bei den Lösungen aber Gottes Wege sind unergründlich.
Mir hat dadurch die Spannung gefehlt. Es wurden sehr viele philosophische Betrachtungen aufgezeigt, aus welchen Gründen man glaubt oder nicht, ob es queere Nonnen geben darf, ob es richtig ist seinem Leben eine ganz andere Richtung zugeben. Wichtige Gedanken aber ob sie in einem Krimi am richtigen Platz sind ist für mich fraglich. Es war zu weit vom eigentlichen Thema weg.
Weil ich die ganze Zeit etwas anderes erwartet hatte, bin ich den Gründen für die Todesfälle nicht richtig folgen können.

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Rezensionen von Lena:

Ein tiefgründiger Roman der nachhallt

Ava liebt noch von Vera Zischke

Ava ist 43 Jahre alt und fühlt sich wie tiefgefroren. Sie ist Mutter von 3 Kindern, eine aufopferungsvolle Ehefrau und Hausfrau. Sie watet durch ihr Leben und hat sich selbst mehr oder weniger aus den Augen verloren. Eines Tages sieht sie beim Einkaufen den 19 Jahre jüngeren Kieran und empfindet endlich wieder etwas.

Ein Kribbeln bahnt sich den Weg durch ihren ganzen Körper. Sie kann sich kaum sattsehen an dem hübschen 24 Jährigen mit den meerblauen Augen. Nachdem Kieran einen Job als Schwimmlehrer annimmt und Ava beschließt, dass es nie zu spät ist Schwimmen zu lernen beginnen sie eine leidenschaftliche Affäre voller tiefer Gefühle. Aber ist Ava mutig genug ihr Leben für ihn aufzugeben und neu zu starten? Kann sie das ihren Kindern zumuten?

Wow, was für ein atemberaubendes Buch welches noch lange in mir nachhallen wird. Vera Zischke hat mich mit ihrem Werk tief berührt, mich nachdenklich gestimmt, zum
Lachen und zum Weinen gebracht. Ich bin selbst erst Mama geworden und habe schon festgestellt, dass von der Gesellschaft manche Dinge einfach erwartet werden. Und ich finde es toll, dass die Autorin das in ihrem Roman sehr kritisch hinterfragt und auch hinter die Fassade des Mutter seins blickt. Es ist nicht einfach neben der Rolle als Hausfrau, Partnerin und Mutter auch noch einfach Frau zu sein und das zeigt uns auch Ava. Auch Menschen ohne Kinder oder Väter können nach dem Lesen dieses Buches vielleicht ein wenig mehr Verständnis für erschöpfte Mamas aufbringen - wir leiden nicht an einem Bore-out.
Ich habe mit Ava und Kieran mitgefiebert und gehofft, dass beide ihren Weg finden und miteinander glücklich werden können. Wirklich ganz großes Kino! Mit eines der besten Bücher die ich dieses Jahr lesen durfte und eine Leseempfehlung für alle die einen gefühlvollen, gesellschaftskritischen Roman mit einer Portion Romantik lesen möchten.

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Rezensionen von peedee:

Schier unvorstellbar

Das gebrochene Gelübde von Edith Flubacher

Edith Flubacher, geb. 1922, begann nach ihrer Pensionierung, die Geschichte ihrer Familie zu erforschen. Insbesondere interessierte sie die Person ihres Grossvaters, über den nicht viel gesprochen wurde. Ihre Recherchen führten sie 150 Jahre zurück in die Vergangenheit. Sie erfuhr sodann mehr, als sie wollte – das gelüftete Geheimnis wog schwer: Ihr Grossvater war katholischer Priester und zeugte mit vier Frauen acht Kinder! Aber da war noch mehr… Die Geschichte wurde mit Unterstützung von Marc Zollinger aufgeschrieben.

Erster Eindruck: Der alte Kinderwagen auf dem Cover des Schutzumschlages gefällt mir (Schutzumschläge hingegen mag ich nicht); ein sehr hilfreicher Stammbaum der Familie.

Ach, wie konnte er nur!? Ja, hier benötigt es ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen. Aber nun der Reihe nach:

Ich interessiere mich sehr für Glaubensthemen, daher habe ich auch schon etliche Bücher gelesen, in denen katholische Priester heimlich Väter waren. Es ist für mich schwer, solche Entscheidungen nachvollziehen zu können. Der Zölibat ist aus meiner Sicht mehr als fragwürdig, aber zu den geltenden Regeln des Priestertums gehört er halt eben dazu. Dass sich Männer jedoch nicht immer daran halten – und sie auch Partnerinnen finden, die um den Zölibat wissend mitmachen –, kann ich verstehen. Aber, nun kommt das grosse Aber: Wenn dies passiert, müsste der Priester die Konsequenzen tragen – alles andere sind für mich nur Lügen. Am Sonntag in der Kirche predigen, sich aber selbst nicht an die Regeln halten? Das geht für mich nicht.

„Anton war ein Vulkan! Er hatte sich inzwischen viel Wissen angeeignet und auch gelernt, gescheit zu reden. Er konnte rhetorisch Feuer entfachen, Gewitter entladen und Steine ins Rollen bringen.“

Das Buch von Edith Flubacher gab Einblicke in das Leben ihrer Vorfahren. Ich konnte es kaum glauben, dass ihr Grossvater, mehrfach Kinder innerhalb der eigenen Familie gezeugt hat, und er sogar noch zugleich ihr Urgrossvater war! Das Schicksal der Kindsmütter bzw. der Kinder hat mich sehr betroffen gemacht.

Hut ab, dass Frau Flubacher diese Geschichte über Jahre recherchiert hat und den Mut hatte, sie sodann auch zu veröffentlichen. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Rezensionen von jam:

Herzerwärmende Geschichte über zwei ungleiche Freunde an der Uni!

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Er schaute mich wenig überzeugt an. "Was machen Sie überhaupt hier?"

"Ich warte auf Moni", stotterte ich.

"Tun wir das nicht alle?"

Aber wer ist sie, diese Moni Kosinksy, auf die Oscar an seinem ersten Unitag prallt? Er selber ist hochbegabt, adelig und hat an dieser Uni inskripirt, um seinem Helden der Mathematik Daniel Johannsen nahe zu sein.

Moni hat wenig Schulbildung, dafür ständig ein Enkelkind im Schlepptau, samt Wickeltasche, und ein dauernd läutendes Handy, weil wieder ein familiärer Notfall droht. Erst denkt Oscar, sie ist eine Sekretärin oder Kantinenfrau. Doch sie landet im Hörsaal neben ihm - und damit mitten in seinem geregelten Leben, um es ordentlich durcheinanderzuwirbeln. Oder in Ordnung zu bringen?

Oscar ist einfach faszinierend von ihr. Er lebt in seiner eigenen Welt, seine Besonderheit wird nicht genau definiert, lässt mich aber an Asperger denken. Irgendwie schafft es Moni, an ihn heranzukommen und ab da unterstützen und fördern sie sich gegenseitig. Denn obwohl Oscar überzeugt ist, dass Moni mit ihren gelben Haaren und den schrillen Kleidern, ihren Wissenslücken, kaum über die ersten Wochen kommen wird, überrascht sie mit einem mathematischen Grundverständnis und Begabung.

Ich habe ein wenig Angst, mit meiner Rezi diesem Buch nicht gerecht zu werden. Denn mich hat diese spezielle Freundschaft von der ersten Seite an gepackt! Oscar, so speziell er ist, Moni, die alle lieben, der die Herzen nur so zufliegen und die ihr Studium vor ihrer Familie geheim hält. Die Gründe dafür werden erst spät klar, haben mich aber sehr berührt. Die beiden haben mehr gemeinsam, als ihnen selbst auf den ersten Blick klar ist und Monis Vergangenheit erklärt uns, warum sie sich so gut ergänzen.

"Pi mal Daumen" zeigt, dass ein unterhaltsamer Roman auch bewegend sein kann und mit Herz und einer großen Freundschaft funktioniert, ohne vorrangiger Liebesgeschichte - ein echt besonderer Roman!

Ich freue mich auf das nächste Buch der Autorin!

Fazit: Herzerwärmende Geschichte über zwei ungleiche Freunde an der Uni!

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Rezensionen von Chrissi:

Rue & Eli

Not in Love - Die trügerische Abwesenheit von Liebe von Ali Hazelwood

Inhalt:
Als Rue ein Match, auf einer Dating App, mit Eli hat, wollen sie eine Nacht miteinander verbringen. Jedoch kommt es durch einen unglücklichen Zwischenfall nicht zu dieser Nacht, allerdings reden sie über Dinge, über die sie sonst nie mit anderen geredet haben. Sie spüren gleich, dass da etwas zwischen ihnen ist.

Jedoch will Rue an ihrer eisernen Regel, nie mehr als eine Nacht mit einem Mann zu verbringen, festhalten.
Doch wie es das Schicksal will, treffen sich die beiden schon sehr bald wieder. Nämlich an Rues Arbeitsplatz, in der Firma „Kline“, die ihre Freundin Florence gegründet hat. Jedoch will Eli „Kline“, mit seinen Freunden und ihrer eigenen Firma „Harkness“, aufkaufen. Sie haben ihre eigenen Gründe.
Doch auch wenn Rue Eli verachtet, können sie sich nicht gegen die Anziehungskraft wären. Sie kommen sich immer näher, verbringen heiße Nächte miteinander. Doch was ist, wenn schon bald viel mehr, als nur ihre Zuneigung zueinander auf dem Spiel steht.

Ich habe fast alle Bücher von Ali Hazelwood gelesen. Alle sind sie genauso grandios, wie „Not in Love - Die trügerische Abwesenheit der Liebe“. Es ist ein Buch, was gegenüber ihren anderen Bücher, einen sehr hohen Spice Anteil besitzt.
Der Schreibstil ist wieder wunderschön und auch super flüssig. Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt.
Das Setting ist ähnlich, wie bei ihren anderen Büchern. Es ist ein Setting in dem sich viel um das Thema Frauen in der Wissenschaft dreht. Ich finde hier setzt Ali Hazelwood ein tolles Statment. Leider ist es selbst heute noch nicht selbstverständlich, dass in der Wissenschaft Frauen akzeptiert werden.
Die Charaktere waren wunderbar gewählt.
Rue ist ein sehr verschlossener Mensch, sie lässt nur bestimmte Leute in ihr Herz sehen, Eli ist einer davon. Sie ist nicht besonders sozial und hat nur wenige Freunde, darunter ihre beste Freundin Trish und Florence.
Sie hatte keine einfache Vergangenheit, über die man aber Stück für Stück mehr herausfindet.
Eli ist ein sehr herzlicher und sympathischer Mensch. Er ist Mitgründer von Harkness und hat seine Freunde, seine Schwester und seinen Hund, die er sehr liebt. Auch er hat keine einfache Vergangenheit und man bekommt auch hier Stück für Stück mehr zu wissen.

Insgesamt wieder mal ein wunderbares, fesselndes Buch von Ali Hazelwood. Ich kann es guten Gewissens weiter empfehlen.

Vielen Dank an Ali Hazelwood und den Aufbau Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

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Rezensionen von Anndlich:

Gefangen in einem Fantasybuch

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan

Rae liegt im Sterben als sie plötzlich Besuch einer ominösen Frau bekommt, die ihr einen Handel vorschlägt: wenn sie weiterleben möchte, dann muss sie in die Welt eines Fantasybuches eintreten. Dort trifft sie auf Charaktere die sie kennt und sie weiß um ihr eigenes Schicksal. Nun liegt es an ihr, die Geschichte neu zu schreiben.

Long Live Evil von Sarah Rees Brennan klang nach einem skurrilen und düsterem Abenteuer, gerade die Vielleser werden sich die Frage schon einmal gestellt haben, in welchem Buch sie am liebsten selbst wären.

Doch bereits der Beginn wirkte anders als nach dem Klappentext erwartet: eine Lieblingsreihe, deren Bücher man teilweise nicht kennt? Hmm. Ja, Rae ist ganz interessant dargestellt, mit ihrer recht oberflächlichen Art, dies hat dann auch während der Geschichte ihren Einfluss genommen und dies hätte mir auch gefallen können, wenn ich nicht mit ganz anderen Erwartungen an das Buch gegangen wäre. Denn Erwartung und Umsetzung gehen durch dieses eine Wort im Klappentext deutlich auseinander, die Geschichte nimmt dadurch natürlich einen ganz anderen Lauf als man es sich in seiner Vorstellung jemals ausmalen könnte.

Dieser Punkt klärt sich aber ziemlich früh und ich hätte mich auf die andere Geschichte durchaus einlassen können, wenn mir die Umsetzung generell besser gefallen hätte. Doch die Story hat ordentliche Längen, in denen die Geschichte so vor sich hin plätschert.

Im Gegensatz zu uns kennt Rea die Welt in der sie landet dann jedoch ein bisschen besser und das merkt man, denn das Worldbuilding findet kaum statt. Für Rea ist vieles gegeben, was mir als Leserin einfach nicht klar war. Dinge existieren wie selbstverständlich und werden nicht ausreichend erläutert. Ein Punkt, der das Lesen phasenweise zäh gemacht hat.

Dieser Punkt klärt sich aber ziemlich früh und ich hätte mich auf die andere Geschichte durchaus einlassen können, wenn mir die Umsetzung generell besser gefallen hätte. Doch die Story hat ordentliche Längen, in denen die Geschichte so vor sich hin plätschert.

Nicht gepasst hat für mich außerdem die Sprache. Rae nimmt ihr Sprachwissen mit in die Fantasywelt, die aufgrund der Figuren historisch gesehen weit vor unserer Zeit sein müsste. Ihre Art zu sprechen, beißt sich phasenweise mit den anderen Figuren und wirkt nur im Umgang mit einer für mich rund. Weswegen dies meine liebsten Dialoge waren, weil sie authentischer wirkten.

Unnötig anstrengend wurde es zudem durch die Bezeichnung der Figuren, die sowohl einen herkömmlichen Namen, als auch einen Titel besaßen und deren Nutzung auf mich willkürlich wirkten, sodass ich ständig auf dem Schirm haben musste, welcher Name zu welchem Titel gehört, um diese zuordnen zu können. Für mich war ebenso der Figurenname Rahela zu dicht an Raes Namen.

Long Live Evil konnte mich leider nicht abholen, die Grundidee gefiel mir sehr gut und phasenweise wurde das auch interessant umgesetzt. Doch meistens empfand ich die Geschichte langatmig und zäh, weswegen ich die Reihe vermutlich nicht weiterverfolgen werde.

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