Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Wohnmobil - Geschichten
TEILWEISE KRIMINELL von Claudia Westhagen; Anja Puhane; Adam S. Preuß; Erika Kiechle-Klemt
Klappentext / Inhalt:
Schnallen Sie sich an und tauchen Sie ein in Kurzkrimis auf Rädern!
Faszinierende Geschichten erzählen von einem Mietwohnmobil und seinen Gästen.
In Venetien steht eine skurrile Witwe auf einem traumhaften Campingplatz. Im friedlichen Medoc genießt ein Ehepaar die Weinverkostung.
Voll Grauen müssen sie erleben, wie gefährlich es ist, sein Gegenüber nicht zu kennen. In Katalonien wird eine Familie dramatisch von der Vergangenheit eingeholt, während im Allgäu morbide Geheimnisse lauern. Im kulinarischen Hérault ahnt eine Alleinreisende nicht, dass ihr ein gefährlicher Krimineller auf den Fersen ist und an der Nordsee trifft Luis eine folgenschwere Entscheidung.
Eines haben die Reisenden gemeinsam. Ihr Urlaub ist geprägt von Rache, Gier oder Mord. Wie kommen Sie unbeschadet wieder nach Hause?
Während sie verzweifelt durch die atemberaubende Landschaft Europas fahren, kämpfen sie sich zurück in ihr altes Leben. Das sich für immer verändern wird.
Der 3. Band aus der Reihe „TEILWEISE KRIMINELL“
Cover:
Das Cover zeigt ein Wohnmobil mit Campingtisch und Stuhl davor, sowie einer tollen Torte und weiteren Details, die Lust aufs Reisen machen und auf diese Kurzgeschichten hinweisen. Auch der Hintergrund mit dem Leuchtturm und dem Meer ist passend und toll gewählt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den dritten Band der Teilweise Kriminell Reihe. Diese können aber ganz unabhängig voneinander gelesen werden. Jedes dieser Bücher enthält mehrere Kurzgeschichten.
In diesem Buch sind sechs Kurzgeschichten von vier verschiedenen Autoren enthalten. Jede der Geschichten greift die Thematik des Titels auf und setzt gekonnt in kleinen kriminellen Szenarien das Ganze sehr gut um. Die Geschichten sind kurzweilig und unterhaltsam aufgebaut. Auch der Schreibstil der verschiedenen Autoren ist toll und schnell kommt man in die jeweiligen Geschichten und auch Charaktere hinein.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit Details dazu zurück, denn bei Kurzgeschichten besteht immer die Gefahr zu schnell zu viel zu verraten.
Tolle Wohnmobil-Geschichten mit ihren skurrilen Reisenden und so manch unterhaltsamen Abenteuern. Urlaub mal anders und geprägt von Gier, Rache und Mord. Spannung und Unterhaltung sind hier gegeben. Ich fand es unterhaltsam, humorvoll und hatte Spaß bei diesen kleinen Kriminalgeschichten.
Fazit:
Urlaub mal anders, mit skurrilen Reisenden, einem Wohnmobil und jeder Menge Unterhaltung und Spannung.
Rezensionen von Claudia R.:
herzergreifend ...
Novembergeist - Andersjahr von Gabi Rüther
Klappentext / Inhalt:
Merle zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter und findet dort beim Renovieren das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Isadora. Fasziniert liest sie über das Leben um 1913 und Isadoras verbotene Liebe zu dem Knecht Joachim.
Gleichzeitig verliebt sich Merle in Jens. Doch die Vergangenheit wirft ihre Schatten bis in die Gegenwart.
Eine einfühlsame Geschichte über einen Geist, der keine Ruhe findet, und eine Liebe über den Tod hinaus.
Cover:
Das Cover ist wieder ein richtiger Hingucker und das Auge sticht sofort hervor. Auch ein Wiedererkennungseffekt zum ersten band ist hier vorhanden. Von der Struktur und Gestaltung und auch farblich finde ich es gut gelungen und toll umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und ich hatte mich schon sehr darauf gefreut, was diesmal passiert und auch Charaktere vom ersten Band wieder zu treffen, die ich bereits ins Herz geschlossen hatte.
Diesmal geht es um Merle, die in Das Haus ihrer verstorbenen Großmutter zieht und beim Renovieren auf das Tagebuch von Isadora, ihrer Ururgroßmutter stößt und gebannt in diesem liest.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern oder gar etwas vorweg zu nehmen.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell kommt man in Charaktere und Handlungen hinein. Gefühle und Emotionen sind spürbar und nachvollziehbar umgesetzt. Auch die Wechsel der Zeit sind gelungen und auch in die Jahre um 1913 findet man sich sehr gut in diese Zeitepoche hinein. Es wird bildlich und vorstellbar beschrieben. Die Abschnitte haben eine schöne Länge und ermöglichen einen guten Lesefluss. Man kommt gut und angenehm voran und es lässt sich zugleich locker und flüssig lesen.
Auch die Kapitelanfänge sind sehr schön verziert und dadurch auch gut erkennbar. Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen und passt zudem sehr gut zur Geschichte.
Spannung und Unterhaltung sind in einem schönen Maaß vorhanden und lässt so die Geschichte kurzweilig erscheinen und bereitet tolle Lesemomente.
Wunderschön fand ich auch die schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch, die das Ganze sehr schön abgerundet haben.
Fazit:
Wunderschöne und herzergreifende Geschichte, mit Tagebucheinträgen vergangener Zeitepochen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:
Gegen die Gleichgültigkeit!
Der Wind kennt meinen Namen von Isabel Allende
Isabel Allende erzählt in ihren Romanen nicht nur spannende Geschichten, sie thematisiert immer wieder Anliegen, die ihr wichtig sind. So auch in diesem Roman. Es geht um Flucht, um Flüchtlinge.
Laut UNHCR waren 2023 mindestens 117,3 Millionen Menschen auf der ganzen Welt gezwungen, aus ihrer Heimat zu fliehen.
Auch wenn Allende selbst nicht wirklich ein durchschnittliches Flüchtlingsschicksal erlitten hat, so hat sie doch das Gefühl des Verlassen-müssens, des Geduldet-werdens, der Entwurzelung durchaus kennengelernt. Erfahrungen, die prägend für sie waren.
In ihrem Roman erzählt sie von 3 Schicksalen, die exemplarisch für viele (zu viele) andere stehen: Samuel Adler, der 1938 in einem Kindertransport nach England gerettet wird. Leticia, die 1981 das Massaker von El Mozote nur durch Zufall überlebt, aber fast die gesamte Familie verliert und Selena, eine Aktivistin gegen die zero-tolerance-Politik von Trump (und Nachfolger), die sich um ein blindes Mädchen kümmert, das auf der Flucht von ihrer Mutter getrennt wurde.
Die Autorin zeigt auf, dass in erster Linie Kinder Opfer politischer Willkür wurden und noch immer werden. Sie erzählt schonungslos von Gewalt, elenden Lebensbedingungen, von Verlust und Traumata, die nicht verarbeitet werden können, mit denen die Opfer leben lernen müssen.
Dadurch dass sie drei individuelle Schicksale in den Mittelpunkt stellt, macht Isabel Allende deutlich, was diese amorphe und oft bedrohlich wirkende Masse „Flüchtlinge“ eigentlich ist: nämlich Menschen! Das wird ja zu oft einfach vergessen.
Insofern ist dieses Buch politisch brisant, wichtig und lesenswert!
Aber: es gelingt Allende zwar Spannung zu erzeugen, aber die Charaktere bleiben trotz unumstrittener Schreibkunst oberflächlich. Vielleicht weil viele Hintergrundinformationen auf 330 Seiten untergebracht werden müssen.
Außerdem – und das ist jetzt die Anmerkung einer hoffnungslos unromantischen Person – das Ende ist so zinnoberrotzuckerwattesüßklebrig... für mich war das wirklich zu viel! Erzwungene Happy Ends sind so gar nicht meine Sache! Glücklicherweise beschränkt sich das auf die letzten 40 Seiten. Wegen dieser Seiten nur 3 Sternchen. Frau Allende wird mir verzeihen.
Eines muss man Frau Allende allerdings lassen: nur sie kann so viel Kitsch so stilvoll präsentieren!
Trotzdem lesenswert!
Rezensionen von Claudia R.:
packend ....
TEILWEISE KRIMINELL von Claudia Westhagen
Klappentext / Inhalt:
Packend, hintergründig und überraschend.
In vier teilweise kriminellen Kurzgeschichten ringen Menschen, die auch Ihre Nachbarn sein könnten, mit den Herausforderungen des Lebens.
Jeder offenbart seine eigene Lebensstrategie und betritt häufig Neuland.
Ein verbindendes Element zieht sich durch die Erzählungen:
Die blaue Parkbank.
Wenn Sie erst einmal hinter die Fassage dieser Personen blicken, begeben Sie sich mit ihnen auf eine kriminelle, spannende Reise.
In jedem Fall gilt: Es kommt immer anders, als man denkt.
Start der neuen Kurzgeschichtenreihe: „TEILWEISE Kriminell“. Dieses Mal geschrieben von der Autorin, Verlegerin und Regisseurin Claudia Westhagen.
Cover:
Das Cover ist stilvoll und passend zum Titel umgesetzt. Eine Bank unter einem Baum ist erkennbar und auch der Hintergrund und die natürliche Atmosphäre kommt sehr gut hervor. Optisch und farblich ist es toll umgesetzt und auch die Spiegelungen sehr gut gelungen.
Meinung:
Es handelt ich hierbei um ein Büchlein mit viel Kurzgeschichten, allesamt snd toll gegliedert und spannend umgesetzt. Die vier Kurzgeschichten sind kurzweilig und unterhaltsam angelegt. Jede der Geschichten ist toll gestaltet und auch passend gegliedert. In Geschichten und Charaktere kommt man gut und schnell hinein.
Besonders bei Kurzgeschichten halte ich mich zurück, da es schnell passiert, dass man zu viel verrät, oder gar spoilert und dies möchte ich hier dringend vermeiden.
Der Schreibstil ist bildlich und angenehm und zugleich gut und kurzweilig lesbar. Schnell findet man sich hinein und auch die Ein- und Aufteilung ist gut gelungen.
Auch die Idee und der Grundgedanken in jeder Geschichte hat mir gut gefallen und zugleich in diese Kürze, Spannung und Unterhaltung hineinzulegen und es rund enden zu lassen, finde ich schon sehr beachtlich und ist meines Erachtens auch gut gelungen. Kleine kurze Krimi Geschichten, die unterhalten und einen schönen Lesefluss hergeben.
Fazit:
Vier klein kriminelle Kurzgeschichten....
Rezensionen von Claudia R.:
Grintel Abenteuer
Tanana und das Meer von Joko Schwarzstein
Klappentext / Inhalt:
Auch Grintel brauchen Urlaub …
Das Grintelmädchen Tanana wandert mit ihrem Vater und ihrem Freund Wattsche ans Meer. Sie verbringen wundervolle Tage am Strand, toben im Wasser, suchen Steine und Muscheln und beobachten die frechen Möwen. Als ein Sturm aufkommt, bauen sie einen Unterschlupf und verbringen eine unruhige Nacht.
Joko Schwarzstein erzählt eine weitere Geschichte aus der Welt der Grintel. Tanana wächst heran und schließt eine tiefe Freundschaft mit dem Waisenjungen Wattsche.
Ein Lese- und Ausmalbuch für Kinder ab 8 Jahren.
Cover:
Das Cover ist toll gestaltet und sehr ähnlich den Covern der Reihe, einzig die Hintergrundfarbe unterscheidet sich und mit diesem wunderschönen türkis Ton sticht diese hier ganz besonders hervor. Ein Wiedererkennungseffekt der Reihe ist hier auf jeden Fall vorhanden.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um eine weitere Geschichte über die Grintel und insbesondere über Tanana, einem Grintelmädchen, die ich bereits auf einige ihrer Abenteuer und Geschichten begleiten durfte.
Man kann die kleinen Hefte aber auch durchaus gut unabhängig voneinander lesen. Um aber alle Zusammenhänge zu verstehen und die Entwicklungen mit zu verfolgen ist ein Lesen in Reihenfolge natürlich von Vorteil.
Ich mag die Grintel sehr gern und war daher auf die neuste Geschichte von und mit Tanana gespannt.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht allzu viel verraten und halte ich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker und lässt sich gut und flüssig lesen. Auch die Größe Schrift macht es für Leseanfänger leicht und gut lesbar. Auch die Textlänge je Seite ist gut gewählt und der Satzbau altersansprechend gehalten. Leichte Spannung und gute Unterhaltung wird aufgebaut und die Geschichte sehr schön und niedlich erzählt. Die Charaktere sind gut durchdacht und sympathisch. Tanana habe ich bereits in den vorherigen Büchern ins Herz geschlossen.
Toll sind auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen, die das Ganze gut auflockern und sich auch gut zum Aus- und Anmalen eignen. Die Ausmalung Illustrationen sind gelungen und runden die Geschichte zusätzlich sehr schön ab.
Fazit:
Unterhaltsam, kurzweilig und auch für Leseeinsteiger gut geeignet. Grintel Abenteuer mit Ausmal-Illustrationen.
Rezensionen von Streiflicht:
Mit tollen Lerntipps
Die 300 wichtigsten englischen Sätze, die du auf jeden Fall kennen solltest von Bettina Schropp
Lerntipps, die wirklich funktionieren, ein umfangreicher Grundwortschatz und viele Tricks, wie man Englsich sprechen lernen kann. Das machte mich neugierig, da ich immer mal wieder mein Englisch aufpolieren möchte, es dann im Alltag aber leicht untergeht. Daher fand ich die Idee, dass man 300 wichtige Sätze lernt, die man dann immer wieder je nach Situation und Bedarf anpassen kann, perfekt.
Die Lerntipps haben für mich nicht soviel Neues gebracht, da ich schon mehrere Sprachen gelernt habe, aber trotzdem ist es nochmal hilfreich, es kompakt zu lesen. Bücher auf Englisch zu lesen, ist gerade das, was ich versuche. Dazu nehme ich Kinderbücher, da diese nicht gar so komplex sind. Tatsächlich helfen Hörbücher, englische Radiosender etc. wirklich gut, um ein Sprachgefühl zu entwickeln oder "drin zu bleiben". Gute Tipps für alle, die hier noch Hilfe brauchen.
Gut fand ich die Aufteilung in verschiedene Bereiche wie "Englische Sätze, um Gefühle und Emotionen auszudrücken", solche zur Begrüßung oder Verabschiedung, fürs Telefon, Restaurant, ... so kann man schnell mal was nachschlagen, was man gerade braucht oder was man lernen möchte. Ich mag die einfache, aber übersichtliche Gestaltung des Buchs, das so leicht ist, dass man es auch gut unterwegs benutzen kann.
Ein hilfreiches Büchlein voller toller Lerntipps und mit den wichtigsten Sätzen, die in der Kommunikation helfen!
Rezensionen von Streiflicht:
Authentische Einblicke ins dörfliche Leben der Oberpfalz nach dem Krieg
Kiss me, Fräulein von Christina Beer
Schon beim ersten Blick auf die Kurzbeschreibung für dieses Buch wusste ich, dass ich es lesen muss. Ich selbst komme ganz aus der Nähe von Grafenwöhr und da war ich umso neugieriger. Diese Geschichte der Oberpfalz habe ich selbst nicht erlebt, aber natürlich ist sie auch Teil meiner Vergangenheit und Familie.
Bis heute ist die Kaserne prägend in dieser Gegend, wenn natürlich lange nicht mehr so wie damals, als dieser Roman spielte.
Die drei Freundinnen Ingrid, Jule und Gerda sind so verschieden und gleichzeitig beste Freundinnen. Sie leben auf dem Land, kämpfen mit den zum Teil widrigen Bedingungen des Lebens nach dem Krieg und voller Traditionen. Zwei der Väter sind aus dem Krieg heimgekehrt und können sich nicht mehr recht in den dörflichen Alltag einleben, einer ist gefallen. Jede der drei jungen Frauen hat ihre Träume, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ich fand es total spannend, das mit zuverfolgen und zu lesen. Gerne hätte ich direkt weitergelesen, es war für mich, als würde das Buch mittendrin aufhören - nun heißt es warten auf den zweiten Band.
Etwas gestört haben mich an einigen Stellen Rechtschreibfehler (sie und Sie) oder falsche Ausdrücke wie "das Pferd reitet". Bei einem Buch, das zwei Lektorate und ein Korrektorat genossen hat, finde ich das schon überraschend. Ich bin da etwas pingelig, aber es trübt eben meinen Lesespaß.
Gut fand ich die vielen Schilderungen des Lebens in einem kleinen Dorf. Das wirkte sehr authentisch und erinnert mich an viele Erzählungen meiner Großeltern und Eltern. Das Konservative, der tiefe Glauben vieler, das Verharren in den Traditionen und dem Althergebrachten. Wie wichtig es ist, was die anderen denken, was die Nachbarn sagen, ... Gleichzeitig wird auch der Alltag mit dem bäuerlichen Leben gut dargestellt und wie die Bedingungen waren, zum Beispiel als Fernseher und Telefon aufkamen und wie besonders das war. Sehr gut gefallen haben mir auch die Kapitel in Texas, auch das wirkte auf mich sehr real. Insgesamt konnte ich mich gut in die Figuren einfühlen und mitleben und -leiden, das war richtig gut.
Ein schöner Roman, der tief in die Geschichte der Nachkriegszeit in der Oberpfalz eintaucht und sicherlich bei vielen Erinnerungen wachruft.
Rezensionen von Petra:
Der beste Freund
Haibär Hicks - Ein Kuscheltier hat Schluckauf von Nini Alaska
Haibär ist der beste Freund von Selma, gemeinsam machen sie einfach alles. Essen, spielen, spazieren gehen, Fahrstuhl fahren, Einkaufen und Blödsinn machen nur in der Waschmaschine geht Haibär allein und Selma sitzt davor und wartet auf ihn.
Alle diese Geschichten haben mich an meine Kinder erinnert als sie in Selmas Alter waren.
Ich mag keinen Spinat, das Kuscheltier war immer mit dabei. Alles mögliche das ich nicht einkaufen wollte legten sie in den Wagen und wenn das Kuscheltier gewaschen werden musste oder ein paar Tage in die Gefriertruhe haben sie ungeduldig gewartet bis es wieder in ihre Arme konnte.
Diese Geschichten erlebt jetzt mein Sohn mit seinem und ich darf dem Kleinen dieses Buch vorlesen. Er sitzt mit großen Augen, seinen Bär im Arm da und hört zu, ab und an sagt er das kann Mo auch.
Dieser Bezug zum Alltag macht die Geschichte für Kinder gut verständlich. Es ist nicht allzu viel Phantasie dabei, vor allem weil Mama auch in diesem Buch erschrocken, ärgerlich oder auch mal böse ist. Papa kümmert sich und gibt auch einen Fehler zu, auch das er mit Mama unterschiedlicher Meinung ist. Das alles wird kindgerecht formuliert und es einfach für Erwachsene zum Schmunzeln und Kinder zum Lachen. Es sind schöne Bilder dabei die den Text illustrieren und begleiten.
Ein tolles Buch zum Vorlesen, selber lesen auch da ist für mich der Gedanke das die Kinder wenn sie eine solche Menge an Text selber lesen können, für die Geschichte schon fast zu alt sind.
Rezensionen von Streiflicht:
Leider nichts für mich
Der Raum dazwischen von Catherin Seib
Ich bin mir sicher, dass es viele Menschen gibt, die mit ihren Tieren kommunizieren möchten oder das tun. Selbst lese ich schon seit meiner Kindheit mit Katzen und würde sagen, dass ich sie sehr gut lesen und verstehen kann. Gleichzeitig würde ich mir aber wünschen, dass die Kommunikation besser wird.
Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch, auch weil eine Freundin sich ein Pferd gekauft hat und ich dachte, das wäre etwas für sie.
Leider war es für mich gar nichts, es ist jenseits von meiner Realität. Das alleine hätte mich nicht so gestört, denn es gibt vieles auf dieser Welt und ich muss nicht alles verstehen oder nachvollziehen können. Leider erklärt die Autorin aber an keiner Stelle, wie sie mit den Tieren kommuniziert oder wie man sich das vorstellen kann. Daher war es für mich zu weit entfernt und überhaupt nicht verständlich. Sie schreibt immer wieder, dass sie im Bereich Tierkommunikation Weiterbildungen gemacht hat, zeigt aber nicht, wie das geht, erklärt oder benennt keine Methode oder Technik. Das fand ich echt schade, denn genau das hatte ich mir erwartet.
Ich habe irgendwo gelesen, man müsste ihre Bücher in der richtigen Reihenfolge lesen ... tja, wäre gut gewesen, wenn das auf dem Klappentext vermerkt gewesen wäre.
So war es für mich leider nichts, zu esoterisch und abgehoben (sie kann nicht nur mit Tieren gedanklich sprechen, sondern auch mit toten Tieren) auch wenn ich es interessant fand, in so eine für mich völlig fremde Sichtweise reinzuschnuppern!
Rezensionen von Petra:
Triggerwarnung
Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers
Erin vermisst auch nach drei Jahren ihre beste Freundin sehr, dass ihr Leben nur dahin dümpelt. Sie trifft keine Entscheidungen, lässt sich von ihrer Chefin schikanieren und hat nur Gelegenheitsliebhaber.
James macht seinen Job um Geld zu verdienen, ja nicht nachdenken, denn dann müsste er auch in die Zukunft schauen und nicht nur zurück.
Seine Mutter ist depressiv und sein Vater hat alles für sie aufgegeben, dafür hat er wenig Verständnis und gibt ihm die Schuld an seinem Schicksal als Mobbingopfer in der Schule."
Die beiden waren mal enge Freunde aber dann....
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich an "E-Mail für dich" und erwartete eine spritzige Geschichte mit und über Bücher. Leider wurden die Klassiker nur erwähnt und die Kommentare dazu, kann man teilweise nur verstehen wenn man das entsprechenden Bücher - Wer die Nachtigall stört - Jane Austens Werke - Charles Dickens -selber gelesen hat.
Dazu kommen die schweren Probleme wie brutales Mobbing, manische Depressionen, Queere Menschen, Krebs und Zukunftsängste.
Die Mischung hat nicht funktioniert.
Die beiden wirkten so in Selbstmitleid versunken, das ich sie am liebsten geschüttelt hätte, kommt mal in die Puschen oder bei Erin gesagt: Das hätte Bonnie nicht gewollt und bei James: Dein Vater ist toll und das ist große Liebe, schlimm das du Probleme hattest aber steh jetzt darüber und leg los.
Durch diese Nebenschauplätze ging der Teil mit den Klassikern aus dem Bücherschrank und den Kritzeleien zu den Zitaten unter. Schade.











