Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Porträts junger Boxerinnen
Schlaglicht von Rita Bullwinkel
Der auf der Longlist des Booker-Award stehende Roman Schlaglicht von Rita Bullwinkel ist in erster Linie ein Porträt junger Frauen in den USA. Gemeinsam haben sie nur den Boxsport, denn sie treten bei einem Turnier, dem Daughters of America-Cup gegeneinander an. Oft geht es dabei brutal und gnadenlos zu.
Ein allwissender Erzähler zeigt ihre Lebensentwürfe und was in ihren Köpfen vorgeht. Dabei werden ihre Perspektiven, Hoffnungen und Chancen abgewogen. Das ist schon gut gemacht, wenn auch Geschmackssache. Es bleiben auch gemischte Gefühle.
Das Buch ist für Freunde zeitgenössischer US-Amerikanischer Literatur zu empfehlen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Rückenschmerzen und Geldsorgen
Sobald wir angekommen sind von Micha Lewinsky
“Sobald wir angekommen sind” von Micha Lewinsky ist eines der Bücher, bei dem ich nach dem Lesen nicht so recht einordnen kann, ob es mir gefällt oder nicht. Es hat mich ambivalent zurückgelassen, insbeondere aufgrund des wahrlich interessanten Protagonisten Ben Oppenheim.
Ben ist Jude, jedoch nicht sonderlich gläubig, Stefan-Zweig-Fanboy und in meinem Augen unheimlich unsympathisch durch seine Unentschiedenheit und Selbstbezogenheit, durch seinen Wankelmut.
Er ist ein Opportunist. Eine spannende Mischung, wobei mir die im Klappentext angedeutete Änderungseinsicht im Buch nicht aufgefallen ist, vielleicht hätte mich das mit ihm versöhnt... Man muss Ben nicht mögen, um den subtilen Humor des Autors zu spüren. Das hat mir gut gefallen und ich beim Buch gehalten. Sprache und Schreibstil harominierten gut und zeichnen ein Setting, das sich auch durch ernste Töne und der Auseinandersetzung mit jüdischer Geschichte auszeichnet. Nebencharaktere blieben mir teils zu eintönig, insbesondere Marina hätte ich mir facettenreicher gewünscht - anbdererseits spiegelt dies, wie Ben sie wahrnimmt, was wiederum an Bens Charaterzeichnung teilhat.
Micha Lewinsky baut einen guten Spannungsbogen, der mich das Buch hat beenden lassen - ich wollte dann doch immer wiessen, wie es weiter geht - nicht ums Bens Willen, sondern wegen der Menschen um ihn herum.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Spannung pur
Das Quadrat von Elias Haller
Die Reihe um Arne Stiller geht weiter ! Ich habe mich sehr auf das neue Buch gefreut und bin voller Neugierde gestartet, denn : wer die Bücher von Elias Haller kennt, der weiß, hier ist Spannung vorprogrammiert.
Und so auch dieses Mal : Schon nach wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen. Ich mag Arne sehr gerne und finde seine Figur so spannend – am schönsten ist aber nach den einzelnen Büchern, dass man sieht, wie sich Arne weiterentwickelt.
Er ist unfreundlich, bockig und so eigenwillig, dass es wirklich ein Wunder ist, dass seine Kollegin Inge ihm so die Treue hält….aber : ich finde seine Ermittlungstaktik grandios und seine Ansätze, die Fälle zu lösen, geradezu genial.
Die Geschichte ist spannend und packt einen von Anfang an. Elias Haller versteht es wunderbar, den Leser mit falsch gelegten Spuren auf falsche Fährten zu locken, um dann wieder eine neue Spur zu legen. Genau das machen die Bücher des Autors aus – der Spannungsbogen, der über das komplette Buch hinweg aufrecht erhalten wird, nimmt einem manchmal den Atem.
Sehr spannend, packend und für schwache Nerven definitiv nichts – aber wer absoluten Thriller Genuss sucht, der ist bei Elias Haller absolut richtig !
Eine absolute Empfehlung von mir für diesen tollen Arne Stiller-Thriller !
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine absolute Wohlfühl-Geschichte
Inselküsse auf Sylt von Julia K. Rodeit
Tierärztin Enna Rohde fällt bei einem Besuch in der Stadt buchstäblich ein Radfahrer vor die Füße und ein Hund in die Hände. Touristin Ingrid Walcher bekommt auf der Straße einen Schlaganfall, die Leine ihrer Pudeldame Rosi verwickel sich im Rad von Surfer Paul Falkner, den Enna bei sich zuhause verarztet.
Frau Walcher verspricht sie, sich um Rosi zu kümmern bis ihre Tochter sie aus dem Krankenhaus nachhause in die Nähe von München holt.
Das ist so der Anfang einer wundervollen Liebesgeschichte mit Auf und Abs, bis endlich die Liebe siegt. Aber es ist ein langer Weg bis dorthin mit vielen kleine und großen Geheimnissen, die langsam nach und nach aufgedeckt werden. Mit ganz vielen Gesprächen, die mir sehr gut gefallen haben. Und mit Menschen, bei denen es nicht einen gibt, den ich nicht mag. Naja, vielleicht den brummigen Pferdehofbesitzer Knut Petersen. Der verkörpert für mich eher den schweigsamen Friesen. Alle anderen, seien es Ennas Bruder Jasper und seine Lene, Ennas Freundin Heike mit ihrem „Möwennest“ und Lebensgefährte Joe, Thrillerautorin Fentje, die auf ihrem Hof mit 6 Hühnern, Esel Poseidon, Hund Diego, großem Gemüsegarten und ihrem Lebensgefährten Dominik, einem ehemaligen Weltklasse Skiläufer, der sich auf Sylt niedergelassen hat, lebt, habe ich ganz schnell in mein Herz geschlossen. Genau so wie die Clique um Paul, die auf Sylt urlauben und bei jeder Gelegenheit surfen. Sie alle sind so sympathisch und stehen ihren Freunden immer und auch ungefragt zur Seite. Puh, da fällt mir ein, eine Unsympathin gibt es doch. Lisa Bergmüller, die Tochter von Ingrid Walcher, die sich keinen Deut um Rosi schert und sie einfach bei Enna lässt. Naja, hier geht es ihr bestimmt viel besser.
Ganz besonders mag ich natürlich die Beiden um die es hier hauptsächlich geht: Enna und Paul. Da habe ich gleich beim ersten Blick die Schmetterlinge fliegen sehen. Es ist so schön zu lesen, wie sie sich ganz langsam annähern, sich vor allem Enna nach dem Tod ihres Lebensgefährten ganz langsam wieder beginnt zu öffnen und ihre Ängste in den Griff zu bekommen. Genau solche bzw. andere Ängste plagen Paul. Und auch der schafft es sich zu überwinden und über seinen Schatten zu springen.
Ich kannte Autorin Julia K. Rodeit bisher nur mit ihrem Krimis und Thrillern und war etwas skeptisch, wie ihr Liebesroman auf mich wirken würde. Und ich war erstaunt, wie schnell sie mich mit ihrem einfühlsamen Erzählstil, ihren bildhaften Beschreibungen und den Menschen, die sie mir hier vorstellt, eingefangen und an ihre Geschichte gefesselt hat. Ich bin ganz begeistert und werde nun auch noch die ersten drei Bände der Inselträume-Reihe lesen um die Protagonisten noch besser kennenzulernen. Und ich freue mich jetzt schon auf den „Inselwinter auf Sylt“.
Auf 384 Seiten unterteilt in 23 Kapitel geht es natürlich um Liebe. Aber auch Themen wie alte Menschen und ihre Tiere, Freundschaft, Zusammenhalt, zu verarbeitende Erinnerungen, Ängste bewältigen und der Mut zum Neuanfang werden angesprochen. Für mich ist dieses Buch kein ausgesprochener Liebesroman. In ihm steckt so viel mehr. Genau wie im richtigen Leben, das auch nicht nur aus Höhe besteht.
Eine wundervolle emotionale Geschichte mit sympathischen Menschen auf meiner deutschen Lieblingsinsel Sylt. Ich habe mich hier für einige Lesestunden sehr wohl und aufgehoben gefühlt.
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
süße why choose Geschichte
Three Swedish Mountain Men von Lily Gold
Schwedenidylle gepaart mit unkonventioneller Beziehungsform - all das findet man in Three Swedish Mountain Men. Why Choose Geschichten sind jetzt nichts, was ich jeden Tag lese, es war dennoch nicht mein erster Band. Lily Gold schafft es nämlich herrlich, vielleicht für einige unerklärliche Anziehung zu mehreren Personen gleichzeitig glaubwürdig und treffend zu beschreiben, Wie immer ergänzen sich die drei Charaktere auf wunderbare Weise, auch wenn mir persönlich nicht alle immer gleich sympathisch sind bzw.
ich es nicht so wie die Protagonistin schaffe, sie weniger miteinander zu vergleichen. Für mich ein Punkt für die Geschichte war definitiv der Schauplatz, Geschichten in nordischen Ländern haben einfach einen ganz besonderen Charme und Reiz. Auch die Story an sich war sehr fesselnd und gut erzählt.
Die Geschichte jedenfalls enthält wieder eine ordentliche Portion spice, man sollte durchaus aufgeschlossen sein und sich auch einlassen können auf ungewöhnliche Beziehungskonzepte. Für mich sind solche Romane einfach eine Erweiterung meines persönlichen Horizonts, mit denen man aus faszinierter Distanz verschiedenste Konzepte von Liebe im Buch erfahren kann und darf :-)
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers
Ich hab dieses Buch wirklich nicht weglegen können und in einem Zug durchgelesen. Das lag einerseits am sehr anschaulichen Schreibstil der Autorin und auch an der Handlung, die so gestrickt ist, dass man unbedingt mehr wissen möchte. Es lag aber auch an der düsteren Stimmung der depressiven Phase der Beiden.
Denn Erin ist nach der Kündigung ihres Jobs und dem Tod ihrer besten Freundin vor drei Jahren auf der Sinnsuche. Einzig die Momente mit ihrem mysteriösen Buchfreund, der mit ihr über Buchränder kommuniziert hellen ihren Alltag auf. Auch James hat es nicht leicht. Dem großen Geld hinterherjagend, obwohl er seinen Job hasst, lebt er zur Hälfte in London - bis seine Familie ihn braucht und er zurück in seine Heimat geht, wo er mit vielen Vorwürfen und schlechten Erinnerungen konfrontiert wird. Ich fand den Plot der Geschichte wunderschön und gut umgesetzt. An manchen Stellen war mir die Stimmung fast zu düster und ich hätte beiden etwas mehr Mut gewünscht, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Alleine die Zeitabschnitte zwischen neuen Tatsachen und neuen Schritten empfand ich als herzzereißend. Etwas verwirrend empfand ich auch, wie mit der verstorbenen Freundin umgegangen wird durch die Gespräche der Hauptprotagonistin. Die Hauptprotagonistin wirkte für mich ebenso wie der männliche Hauptprotagonist nicht makellos. Sie hatten beide Ecken und Kanten, was das Buch umso eindrücklicher für mich machte. Sie wurden immer wieder auch mit ihren Makeln konfrontiert, an vielen Stellen empfand ich die Vorwürfe aber nicht unbedingt gerechtfertigt. Doch allein wie mich das alles beschäftigte, zeigt, dass dies kein Buch ist, über das man so schnell drüber liest. Es hinterlässt zumindest bei mir ziemlichen Eindruck und macht auch Lust, sich auf das eine oder andere literarische Werk einzulassen.
Rezensionen von Hennie :
Die Suche nach dem Sinn im Leben
Die Unvollkommenheit des Glücks von Clara Maria Bagus
Es gibt nur zwei Tage, an denen du dein Leben nicht beeinflussen kannst. Der eine ist gestern, der andere morgen.“ S. 119
Das Buch war nicht meine erste Begegnung mit der Autorin Clara Maria Bagus. Sie begeisterte mich bereits mit ihrem hervorragenden Sprachstil mit dem Buch „Der Duft des Lebens".
Nachdem mich nun auch hier schon die Leseprobe voll und ganz überzeugte, wollte ich die Geschichte unbedingt lesen und ich habe es nicht bereut.
Über 117 kurze Kapitel und 415 Textseiten begleitete ich die beiden charakterlich sehr gegensätzlichen Hauptpersonen Ana und Lew durch ihr Leben.
Es war für mich sehr spannend der Verwandlung von Ana von der unscheinbaren, unsicheren, ja fast verhuschten Person zu einem selbstbewussten Menschen zu folgen. Ebenso überzeugend gelang die Veränderung von Lew. Wie ein roter Faden folgte die Entwicklung beider Lebenswege aufeinander zu.
Clara Maria Bagus nahm mich mit in eine Welt, die mir sehr vertraut vorkam. Der Zeitraum und die Länder werden nie genannt, aber die Handlung ist äußerst gegenwärtig und deckt sich mit dem aktuellen Geschehen in der Ukraine. Die brutalen, unsäglichen Schrecken des Krieges kommen ungeschönt zur Sprache und gingen mir unter die Haut. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen. Was für ein Wahnsinn, was für menschenverachtende Aktionen da geschildert werden!
Das Buch endet in der nahen Zukunft und zeigt im Rückblick, wie Ana und Lew zusammenfanden und gemeinsam noch eine lange erfüllte Ehe führten.
Fazit:
Was für eine Bildgewalt der Sprache! Der feinfühlige, poetische Wortlaut zieht sich durch das ganze Buch, obwohl die Handlung in weiten Strecken alles andere als märchenhaft ist. Die Sprache ist voller Kraft, voller Poesie trotz der traurigen Momente.
Für mich war dieses Buch voller Weisheiten mit vielen aussagekräftigen Sätzen, die ich in meine Zitatensammlung aufnahm. Es ist ein Buch mit wundervollen Einsichten und überraschenden Wendungen sowie tiefer Menschlichkeit.
Ich vergebe meine unbedingte Kauf- und Leseempfehlung mit der Höchstbewertung!
Rezensionen von Sheilo:
Lua, die pfiffige Silberelfe
Lua Luftwurzel - Silberelfen fängt man nicht von Christoph Minnameier
Lua ist eine seltene Silberelfe und streift durch den Wald, als sie den Hilferuf eines Vogels bemerkt. Beim Versuch ihm zu helfen, schnappt die Fälle der Fabelwesen-Händlerin Malicia Warzenbuckels zu und die Hexe nimmt Lua gefangen. Malicia möchte Lua zur Putzkraft ausbilden und verkaufen, aber alles soll ganz anders kommen.
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"Lua Luftwurzel: Silberelfen fängt man nicht" ist ein schönes Kinderbuch mit sehr wichtigen Botschaften wie Freundschaft, Glück, Nächstenliebe und Vergebung, die perfekt in dieser Geschichte aufgegriffen werden. Durch ihre große Hilfsbereitschaft gerät Lua in die Fänge der Hexe und lernt bei ihr den liebenswürdigen Gnom Fubo kennen. Dieser ist im Gegensatz zu Lua sehr glücklich mit seinem Leben bei der Hexe. Lua jedoch möchte wieder zurück in den Wald und muss sich dafür etwas einfallen lassen.
Der Schreibstil des Buches ist sehr kindgerecht und locker. Die Sätze sind nicht zu lang und werden immer wieder durch schöne Illustration ergänzt, die alle in gedeckteren Farben gehalten sind. Ich habe das Buch meinen 5 Jährigen Zwillingen vorgelesen und sie möchten das Buch sehr. Ich persönlich liebe die Charakterentwicklung der Hexe besonders.
Die Geschichte hat meine Kinder zum Nachdenken angeregt und wir haben viele einzelne Themen zusammen reflektiert und besprochen. Sehr gut gefallen haben meinen Kindern die lustigen Zaubersprüche und Namen der Charakter im Buch.
Bei uns ist die Geschichte aktuell sehr beliebt und es wäre sicherlich auch schön, Lua, Fobu und Malicia für ein anderes Abenteuer wiederzutreffen.
Rezensionen von Lesemama:
Hatte mehr erwartet
Insight – Dein Leben gehört mir von Antonia Wesseling
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Valerie Sophie, von Beruf Influencerin, hat sich vor längerer Zeit von ihrem Freund getrennt und findet langsam wieder zu alten Zahlen zurück. Ein neues Produkt ist geplant, alles läuft ganz gut. Dann kommt ein Schlag nach dem anderen, eine andere Influencerin hat die Idee geklaut und bringt das Produkt eher auf den Markt und Valerie hat eine Stalker der ihr anzügliche Botschaften schickt.
Meine Meinung:
Das Cover ist ok, zur Zeit sehen alle so aus.
Ich hatte aber nach der Werbung der Autorin tatsächlich mehr erwartet. Die Idee mit der Influencerin, die bedroht und Gestalt wird, ist mir in letzter Zeit öfter untergekommen, aber nicht so spicy wie hier. Valerie trifft bei der Polizei einen früheren Mitschüler ihres Bruders, Paul, der sie ernst nimmt und ihr hilft. Was die anderen Polizisten getan haben, oder eher nicht getan haben, fand ich unterste Schublade, kommt aber sicher vor. Eigentlich ein sehr ernstes Thema, das oftmals falsch interpretiert wird, das fand ich ganz gut, aber die beginnende Lovestory zwischen Paul und Valerie kam aus dem nichts. Klar sie fanden sich anziehend, aber das im Auto fand ich total drüber, das kam mir vor, als müsste unbedingt eine Spicy Szene rein, ob es passt oder nicht. Manchmal fand ich die Story dann auch entsprechend flach. Das Ende wiederum kam ganz gut. Alles in allem war es ganz nett zu lesen.
Rezensionen von Tara:
Eine spannende Zeitreise zu den Wikingern
Yrsa. Journey of Fate von Alexandra Bröhm
„Yrsa. Journey of Fate“ ist der erste Band der Wikinger-Dilogie der Autorin, Historikerin und Journalistin Alexandra Bröhm.
Die Handlung beginnt im Jahr 843.
Seit dem Tod ihrer Mutter kümmert sich die Wikingerin Yrsa um ihren kleinen neunjährigen Bruder Sjalfi. Das Leben wird immer schwieriger und Yrsa möchte das Dorf verlassen, da sich die Bewohner eh schon von ihr abgewendet haben.
Als sie nach einer Jagd nach Hause zurückkehrt ist Sjalfi weg. Ysra befürchtet Schlimmes und macht sich auf die Suche. Dabei muss sie sich als Kämpferin beweisen und verschiedenen Gefahren und Herausforderungen stellen.
Der größte Teil der Handlung wird aus Ysra Perspektive geschildert. Sie ist eine starke Protagonistin, die ihren eigenen Kopf hat und mir von Anfang an sympathisch war. Sie verkörpert nicht das typische Frauenbild der Wikinger wodurch sie in ihrem Dorf anstößt und gemieden wird. Trotz ihrer Stärke ist sie aber auch ein wenig naiv und manchmal zu vertrauensselig. Dieser Widerspruch machte sie für mich zu einer sehr authentischen Protagonistin.
Die Natur, Landschaften und Orte werden bildhaft beschrieben, so dass ich sie direkt vor Augen hatte.
Der Schreibstil von Alexandra Bröhm liest sich angenehm. Es gelingt ihr gut die Atmosphäre der damaligen Zeit zu vermitteln. Dabei gibt sie einen faszinierenden Einblick in das Leben der Wikinger. Der Alltag im Dorf, das Leben der Bewohner und die nordischen Mythologie werden gelungen mit der Handlung verbunden. Man merkt, dass die Autorin Historikern ist und ausgiebig recherchiert haben muss.
Interessant ist auch das abschließende Nachwort zum historischen Hintergrund, mit dem Alexandra Bröhm ihre Story gut einordnet. Im vorderen Innencover gibt es zudem eine Karte, durch die ich mir Ysras Reise gut vorstellen konnte und die das Buch gelungen abrundet.
Die Geschichte ist emotional, spannend, mitreißend und voller Emotionen, so dass ich nun gespannt auf den zweiten Teil warte, der leider erst im Juni 2025 erscheinen wird.











