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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Immenhof:

Tolle Darstellungen

Sterne finden ganz einfach von Klaus M. Schittenhelm

Astronomie hat mich schon immer fasziniert. Bereits in der Schule gehörten astronomische Themen zu meinen Lieblingsinhalten. Trotzdem tue ich mich im Alltag oft schwer, mehr als den Orion oder den Grossen Wagen am Nachthimmel zu erkennen. Genau deshalb hat mich „Sterne finden ganz einfach“ sofort angesprochen.

Besonders gelungen finde ich die praktische Herangehensweise. Die Sternbilder sind übersichtlich nach Jahreszeiten geordnet, sodass man schnell die passenden Seiten für die aktuelle Beobachtung findet. Sehr hilfreich sind auch die Darstellungen, die mit Handabständen arbeiten und so eine einfache Orientierung am Himmel ermöglichen. Dadurch fällt es deutlich leichter, Sternbilder selbst zu finden und ein Gefühl für Entfernungen und Grössenverhältnisse zu entwickeln.

Das Buch richtet sich klar an Einsteigerinnen und Einsteiger und vermittelt die Inhalte verständlich und nachvollziehbar. Gerade für Familien bietet es viele Anregungen, gemeinsam den Nachthimmel zu entdecken. Ich freue mich jedenfalls darauf, mit meiner Familie auf die Suche nach Sternbildern zu gehen und das Gelernte direkt auszuprobieren.

Praktisch finde ich zudem die aufgeführten Sternwarten. Positiv ist dabei, dass nicht nur Orte in der Schweiz, sondern auch Sternwarten in Deutschland und Österreich berücksichtigt werden. Insgesamt ein sehr zugängliches Buch, das Lust macht, den Blick öfter in den Nachthimmel zu richten und die Welt der Sterne besser kennenzulernen.

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Rezensionen von Sassy:

Gibt es einen Schatz?

Wenn stille Wasser tödlich sind von Karen Finch

Bereits das Cover ist richtig spannend und es gibt viel zu entdecken.
Der Ort County Rutland wird sehr stimmungsvoll beschrieben. Ich bin ein bisschen bitzverliebt. Das wäre wirklich mal eine Reise wert. Der malerischen Ort steht im krassen Kontrast zu den stattfindenden Verbrechen. Sehr angenehm fand ich aber, dass auf unnötige Brutalität verzichtet wurde.

Stattdessen glänzt die Geschichte durch eine gute Prise Humor. Vor allem die teils schrulligen Dorfbewohner und ihr Dorftratsch hat mich häufig schmunzeln lassen. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Ich habe die ganze Zeit mit gerätselt und es gibt viele unerwartete Wendungen. Zu guter Letzt gibt es noch ein bisschen Romantik.
Die Geschichte liest sich sehr schnell und flüssig und ist bis zum Schluss spannend und unterhaltsam.
Ich möchte jetzt auf jeden Fall den Vorgänger lesen und freue mich dann auch auf die Fortsetzung. Die verschiedenen Personen sind mir richtig ans Herz gewachsen.
Klare Leseempfehlung für alle, die englische Krimis mögen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Macht richtig Lust aufs Wiederverwerten

Das, was da ist von Konrad Staisch

Mit "Das, was da ist" hat der Künstler und Illustrator Konrad Staisch ein wunderbares, sehr niederschwelliges, persönliches Sachbuch geschrieben, um Menschen wie mir, die nicht viel Erfahrung mit Heimwerken haben, den Einstieg ins Recycling gebrauchter, aber wertvoller Rohmaterialien zu erleichtern.

Nach einer kurzen Einführung in das Thema Nachhaltigkeit und in die Arbeit mit verschiedenen Materialien wie Holz, Metall oder Glas finden sich viele hilfreich bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen etwa zum Bauen eines Bücherregals, eines Tisches oder eines Sofas aus Materialien, die man schon zu Hause hat oder von Bekannten oder am Schrottplatz finden kann.

Alles ist so einfach erklärt und so gut illustriert, dass es tatsächlich vorstellbar scheint, mit wenig bis gar keinen Vorkenntnissen direkt ins Heimwerken und Recyclen einzusteigen. Am Ende gibt es auch noch Ideen dazu, wie wir gemeinsam unsere Gesellschaft nachhaltiger gestalten können, zum Beispiel durch das Tauschen und Gemeinsam-Nutzen von Dingen, die man nicht jeden Tag braucht.

Ein unglaublich ermutigendes Buch, das einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leistet und dafür sensibilisiert, wie wertvoll all die Dinge sind, die wir schon haben und die sonst schnell ungenützt auf dem Schrottplatz landen.

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Rezensionen von Philiene :

Was für ein besonderes Buch

Der Betrachter von Judith Fanto

Manno ist zehn Jahre alt als er von Harlem nach Wien zurück Familie seines Vaters zieht.
1948 ist er zurück in Harlem und bekommt einen Brief der ihn an seine Vergangenheit erinnert.
Damit beginnt eine Geschichte von sechs Kindern die 1916 zu Freunden werden und miteinander erwachsen werden. Doch die Zeiten ändern sich und es stellt sich die Frage, ob ein Freundeskreis in diesen Zeiten bestehen kann, der aus so unterschiedlichen Menschen besteht.

Denn zwei von ihnen sind Juden, einer der Jungs steht auf Männer und zwei verfallen Hitlers Parolen. Mittendrin Manno der alles beobachtet und uns davon berichtet.

Judith Fanto erzählt die Geschichte einer Freundschaft die in anderen Ueiten wohl Anders ausgesehen hätte, sie erzählt tiefgründig von einer tiefen Freundschaft durch die sich langsam und schleichend ein Riss zieht. Sie erzählt wie die Zeiten das Leben verändern, denn zu Beginn ihres Romanes gibt es noch das Kaiserreich.
Ich habe bei. Lesen so viele Gefühle gehabt wie selten in einem Roman. Ich habe gelacht, gewinnt, gelitten, gehofft und gezweifelt. Die Autorin hat es einfach geschafft von einer fröhlichen Kindergruppe zu einer ernsten Erwachsenen Gruppe zu schreiben, ohne dabei die Persönlichkeiten zu verlieren.
Absolute Lese Empfehlung.

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Rezensionen von Gavroche:

Toller Einstieg

The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley

Finn Erramun arbeitet als Zimmermädchen im Schloss von Valen. Sie stammt ursprünglich aus den Outlands, die in dieser Welt als rückständig gelten und hat keine Familie mehr. Umso schöner, dass sie ihre Freundin Niamh hat, die sie immer wieder zu ihrer Mutter Adele in die Stadt mitnimmt. Allerdings geht ein Killer in der Stadt um, der es auf junge Mädchen abgesehen hat.

Trotzdem begibt sich Finn alleine auf den Weg, denn immerhin ist sie eine Hexe, zwar keine geübte, aber dennoch. Auf den Angriff ist sie nicht vorbereitet, aber König Mordric rettet sie und möchte sie in seinen Rat aufnehmen. Sein Bruder Enhart soll sie trainieren.
Ein gelungener und fesselnder Einstieg mit einem interessanten Magiesystem. Vampire und Menschen und einige wenige Hexen. Die Vampire sind die Adligen und Mächtigen, ernähren sich jedoch von normaler Nahrung, Blut saugen gibt es aber auch.
Die Geschichte entwickelt sich langsam und der Weg, den sie geht, nimmt immer neue Wege.
Mir hat der erste Band gut gefallen und das Ende macht auf jeden Fall neugierig auf die Fortsetzung.

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Rezensionen von peppi:

Freundinnen

Honey und Blondie von Ubin Eoh

Ubin Eohs Debütroman erzählt die Geschichte zweier junger Frauen , die in den 90er Jahren in Berlin-Kreuzberg aufwachsen. Ihre Freundschaft beginnt bereits im Kindergarten. Seit dieser Zeit verbindet sie auch eine Superpower. Sie können ihre Körper tauschen. Diese Momente gehören zu den poetischsten und zugleich rätselhaftesten im Roman.

Es sind keine fantastischen Elemente im Sinne von Magie, sondern zeigen symbolische ihre starke Nähe.
Honey ist eher ruhig und etwas unsicher, Blondie wirkt stark, ist aber verletzlich. Ihre Freundschaft besteht über Jahre und wird von ihnen über alles gestellt.
Die Kapitel sind kurz und werden abwechselnd von Honey und Blondie erzählt. Am Buchanfang erfährt der Leser bereits, dass Blondie schwer erkrankt ist, Dann folgen wir den beiden Frauen in die verschieden Etappen ihres Lebens.
Eine feinfühlig erzählte Geschichte, die lange im Kopf bleibt.
Leseempfehlung!

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Rezensionen von Philiene :

Nordisch gut

Sturmland von Miriam Georg

Ich bin eine echte Norddeutsche und liebe die Romane von Miriam Georg. Sie schafft es einfach sowohl die norddeutsche Landschaft als auch die Eigenarten der Menschen die hier leben einzufangen.

In Sturmland nimmt sie und mit auf die Nordseeinseln Norderney. Hierhin reist Cora die eine Anstellung als Hauslehrerin angenommen hat.

Zusammen mit ihrem Schützling Emmi und deren Vater. Cora reist unter falschen Namen, denn sie läuft vor ihrer Vergangenheit davon und will auf keinem Fall das ihre wahre Identität ans Licht kommt. Auf Norderney trifft Cora auf Ommen, einem verschlossenen Insulaner, der auch seine Geheimnisse hat....

Die Geschichte hat mich sehr berührt, was vor allem daran liegt das Miriam Georg Schreibstil sehr Einfühlsam ist und sie ihren Charakteren einfach eine Persönlichkeit gibt, die sie lebensecht erscheinen lässt. Ob nun Cora die manchmal etwas naiv wirkt, dann wieder tief verletzlich und trotzdem fest entschlossen ihr Geheimniss zu hüten. Oder Onnen der zunächst wie ein typischer Insulaner wirkt und dann im Laufe der Geschichte immer mehr Tiefe bekommt. Aber auch Emmi mit ihrer Neugier ist einfach liebenswert.

Natürlich ist auch die Story wichtig, die hier sehr emotional ist, über die ich aber nicht zu viel erzählen möchte. Einfach wieder ein großartiger Roman.

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Rezensionen von Miro:

Ordnen mal anders

Hüter des Schatzes von Reiner Knizia

Hüter des Schatzes ist ein Ordnungsspiel, bei dem man auch ein Quäntchen Glück braucht. Die Spielanleitung ist super einfach und man kann direkt loslegen. Welche Strategie am Klügsten ist, muss man dann im Laufe der Runden herausfinden.
Man legt die verdeckt gezogenen Kärtchen so, dass sie möglichst viele Punkte einbringen.

Nur leider, kommen die gewünschten Kärtchen oft nicht oder man muss eins legen, dass so manches zerstört. Das macht Spaß, bietet aber immer wieder auch Grund zum Ärgern.
Das Spiel trainiert die Frustrationstoleranz. Das schadet vielen Erwachsenen nicht und Kindern meist noch weniger.
Wir haben das Spiel mit einem befreundeten Paar gespielt und waren alle begeistert, dass man sofort loslegen kann. Eine Runde geht relativ schnell und wir haben uns ein Punktelimit für den Tagessieg gesetzt.
Das Spiel wird ab 8 Jahren empfohlen. Wir waren uns alle einig, dass das etwas zu jung angesetzt ist. Ich denke, mit 10 Jahren kann man leichter eine passende Strategie entwickeln.
Ein weiterer Pluspunkt des Spieles ist, dass es auch zu Zweit Spaß macht. Mein Mann und ich werden es bestimmt noch oft zusammen spielen.

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Rezensionen von beavielleser :

Was für ein Buch

Die Wahrheit über Ruby Cooper von Liz Nugent

Rubrik Cooper ist ganz anders als Sally Diamond. Soviel schon mal zum Anfang.
Ich war hin und her gerissen zwischen gefällt mir ganz gut, Ruby nervt mich und wow, was für ein tolles Buch.
Der Schreibstil vin Liz Nugent ist besonders, sie hat es wieder geschafft eine Geschichte zu schreiben, die psychologisch und intensiv ist.

Um so weiter ich in dem Buch voran kam, um so schwieriger war es, es aus der Hand zu legen.
Ruby ist kein sympathischer Charakter. Sie ist von Egoismus geprägt. Um ihre Ziele erreichen, ist ihr jedes Mittel recht.
Fazit:
Ein Buch mit Höhen und Tiefen, das ich jedem empfehlen kann, der mit den Themen Sucht und sexuellem Missbrauch keine Problem hat.

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Rezensionen von Lilli33:

Flüssig geschrieben, aber relativ langatmig

Er lügt von Rebecca Taylor McKay

Flüssig geschrieben, aber relativ langatmig

Im August 1960 heirateten Clara und Spencer Carmichael ziemlich überstürzt. Aber dann war Clara lange krank. Daher können sie die Hochzeitsreise erst im Jahr darauf, im August 1961, antreten. Ziel ist das malerische Örtchen Positano an der italienischen Amalfiküste.

Doch von Anfang an fühlt Clara sich nicht wirklich wohl. Als dann noch ein Zettel unter der Tür des Hotelzimmers hindurchgeschoben wird, auf dem „Er lügt“ steht, wird Clara immer unsicherer. Hat ihr Mann etwas zu verbergen oder auf wen bezieht sich der Zettel?

Diese Szene, als Clara den Zettel in die Hand bekommt, ist in der ersten Hälfte des Buches die spannendste. Ansonsten gibt es viele atmosphärische Landschaftsbeschreibungen und Lamentieren über Claras seltsame Krankheit inklusive partiellem Gedächtnisverlust. Am liebsten hätte ich das Buch abgebrochen. Es war mir einfach zu wenig Handlung, zu wenig Spannung.

Ich mochte keine der beteiligten Personen. Spencer wird als „Bösewicht“ aufgebaut, obwohl er sich vordergründig nur um seine Frau sorgt. Clara ist das „Opfer“, und in dieser Rolle geht sie komplett mit Jammern und Ohnmachtsanfällen auf. Dann ist da noch ein anderes Ehepaar, Vivian und Fred, mit denen Clara sich anfreundet, während Spencer seine Frau von ihnen fernhalten möchte. Alle Charaktere bleiben für meinen Geschmack viel zu blass. Ich kam ihnen einfach nicht nahe.

Die zweite Hälfte ist dann etwas spannender geraten, aber von Thrill auch hier keine Spur. Aber jetzt passiert endlich mal etwas. Es kommt zu einigen Zwischenfällen und Wendungen, sodass man beim Lesen wenigstens den Hauch von Spannung erfährt.

Über das Ende kann man geteilter Meinung sein. Ich fand es nicht schlecht.

Insgesamt konnte mich der Debütroman von Rebecca Taylor McKay aber leider überhaupt nicht begeistern, obwohl der Schreibstil gut ist und die Atmosphäre der 1960er Jahre perfekt eingefangen wurde.

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