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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

hexenstarkes Abenteuer

Henriette Huckepack - Hokus Pokus Fidibus, was ist da im Museum los? von Andrea Lienesch

Klappentext / Inhalt:

Hilfe, Großtante Martha ist plötzlich versteinert!
Junghexe Henriette Huckepack freut sich auf einen spannenden Tag im Museum. Doch als Großtante Martha dort eine geheimnisvolle Steintafel entdeckt und die Inschrift laut vorliest, passiert etwas Ungeheuerliches: ZACK! steht Martha als steinerne Statue da! Bei dem Versuch, sie zu retten, befreit Henriette aber versehentlich Barbara Ranunkel, die seit 500 Jahren versteinert war.

Was für ein Durcheinander! Doch Henriette wäre nicht Henriette, wenn sie das Problem nicht mit einer cleveren Mischung aus Köpfchen, Technik und einer Prise Hokuspokus lösen könnte ...
- Perfekt für geübte Erstleser*innen: kurze Kapitel, große Erstleseschrift
- Lustige, einfach lesbare Geschichte für die zweite und dritte Klasse mit vielen farbenfrohen Bildern von Sabine Sauter
- Eine sympathische Junghexe, die lieber ihren Werkzeugkasten benutzt als Zaubersprüche
- Extra Bastelanleitung : Henriettes magisches Periskop zum Selberbauen
- Mit allen Bänden Lesepunkte bei Antolin sammeln

Cover:

Das Cover ist sehr liebevoll und farbenfroh umgesetzt und man erkennt hier zwei junge Hexen und ein verblüfft dreinschauende Hexenstatue, sowie Dinosaurier, Rüstungen und ein Sarkophag im Hintergrund. Man befindet sich hier in einem Museum und Magie scheint hier im Spiel zu sein. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt und es verspricht auf jeden Fall gute Unterhaltung und macht neugierig auf das Buch.

Meinung:

Es handelt sich hierbei bereits um den fünften Band der Reihe. Die Bücher können aber sehr gut unabhängig gelesen werden, da jedes Buch ein eigenes selbstständiges Abenteuer beinhaltet. So kann man diese also sich gut getrennt lesen. Mir war die Reihe aber bereits gut bekannt und ich habe mich daher schon wieder sehr auf Henriette Huckepack gefreut und war sehr gespannt, was diesmal passiert und was sie wieder alles erlebt.

Manchmal sollte man besser vorsichtig sein und als ihre Tante im Museum beim Lesen einer Inschrift plötzlich versteinert wird, ist es an Henriette ihr zu helfen. Ob sie es schafft und was sie alles erlebt, sei hier noch nicht verraten.

Wer mehr erfahren möchte, nimmt am Besten das Buch selbst in die Hand. Weitere inhaltlich Details werden hier nicht verraten, mit Informationen dazu halte ich mich zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker. Es lässt sich sehr gut und kurzweilig lesen. Die Schriftgrösse ist gut und passend für die Zielgruppe gewählt. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend gewählt, ohne zu viel dabei zu verraten.

Die bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder und lockern zudem gut das Schriftbild auf. Die Geschichte wird locker und humorvoll erzählt und man kann sich zudem alles sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist verständlich und bildlich gut umgesetzt.

Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte steckt voller Spannung, Humor und guter Unterhaltung. Die Charaktere sind liebeswert und in die kleine Henriette kann man sich gut hineinversetzen und hineindenken.

Eine tolle und unterhaltsame Geschichte, die sehr viel Freude macht.

Fazit:

Hexenstarkes Abenteuer mit Spannung, Humor und Unterhaltung.

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Rezensionen von Gundi57:

Sommerfeeling

Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter

In dem Buch geht es um Lena , eine starke Frau und immer zuverlässig.
Eines Tages wird ihr alles zuviel und sie muss in ihrem Leben etwas ändern.
Deshalb lässt sie sich von ihrer Freundin überreden mit deren altem Bulli mit Namen Berta nach Italien zu reisen.
Ihre Tochter lässt sie schweren Herzens bei ihrem Ex - Mann.

Alles läuft soweit ganz gut bis Berta komische Geräusche macht und eine Werkstatt braucht.
So landet sie in einem verschlafenen italienischem Dorf und muss sich ein Zimmer suchen.
Das Ersatzteil wird einige Tage dauern bis es ankommen wird und so muss sie sich leider die Zeit dort vertreiben.
Es wird aber nicht langweilig weil sie deutsche Mädels trifft mit denen sie sich anfreundet.
Den besitzer von der Werkstatt findet sie auch ganz okay und die Pensionswirtin ist bald ihre Freundin.
Ein Buch mit Herz und zum abschalten geeignet.

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Rezensionen von Philiene :

Sehr schönes Kinderbuch

Mein Schulstart. Countdown zur Einschulung mit Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren

Ein tolles Buch für die letzten Tage vor dem Schulstart.
Das Buch ist angelehnt an ein Adventskalenderbuch, allerdings ist es nur in zehn Teile aufgeteilt. Zum jedem Teil gehört eine Geschichte aus den Pippi Langstrumpf Büchern, diese sind übrigens überarbeitet und der heutigen Zeit angepasst worden.

Dazu gibt es Rezepte und Basteltipps.

Ich finde das Buch eine sehr schöne Idee um die letzten Tage vor dem Schulstart etwas zu verkürzen. Pippis Abenteuer passen zum Schlstart und die einzelnen Kapitel haben eine schöne Länge. Dazu kommen bunte Illustrationen die zum Entdecken einladen und natürlich die vielen Anregungen zum Backen oder Basteln.

Ein sehr schönes Buch das Spaß macht.

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Rezensionen von nil_liest:

Wenn Wurzeln wandern – und dennoch bleiben

Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes

E s beginnt nicht mit einem Ort, sondern mit einem Verlust: Münster, 1933. Eine Tür schließt sich, weil ein Name plötzlich nicht mehr dazugehört. Und während Alfred Heilbronn seine Professur verliert, beginnt etwas, das sich erst viel später als Anfang begreifen lässt.
Sandra Lüpkes erzählt in Ein Ort, der bleibt keine klassische Exilgeschichte – sie pflanzt sie.

Und wie jede Pflanze wächst auch diese Geschichte nicht geradlinig, sondern verzweigt sich, schlägt unerwartete Richtungen ein, treibt neu aus. Zwischen Münster und Istanbul, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen drei Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise versuchen, sich selbst zu verorten.
Magda trägt Samen im Gepäck – nicht nur botanische, sondern auch Erinnerungen, Hoffnungen, vielleicht sogar ein Stück Trotz. Ihre Reise nach Istanbul fühlt sich nicht wie ein Neuanfang an, sondern wie ein vorsichtiges Weiteratmen. Und doch entsteht am Bosporus etwas, das größer ist als Exil: ein Ort, an dem Wissen, Sehnsucht und Überleben ineinander verwurzeln.
Besonders leuchtet für mich Mehpare. Inmitten von Pflanzen, die katalogisiert, benannt und verstanden werden, bleibt ausgerechnet das eigene Innenleben ein Rätsel. Ihre Geschichte hat eine leise Wucht – sie erzählt von Verlust, von Unsichtbarkeit, aber auch von dem Moment, in dem man gezwungen ist, sich selbst zu begegnen. Es ist diese feine psychologische Tiefe, die Lüpkes Figuren nicht nur lebendig, sondern spürbar macht.
Und dann ist da Imke, Jahrzehnte später – eine Frau, die glaubt, einen Ort analysieren zu können, ohne zu ahnen, dass dieser Ort längst begonnen hat, sie zu verändern. Hier zeigt sich die große Stärke des Romans: Zeit ist kein linearer Verlauf, sondern ein Geflecht. Entscheidungen, die einst aus Not getroffen wurden, wirken nach – in Landschaften, in Biografien, in Fragen, die nie ganz verschwinden.
Was mich besonders fasziniert hat, ist die Verbindung von Botanik und Biografie. Pflanzen werden hier nicht zur Kulisse, sondern zur Sprache: für Migration, Anpassung, Widerstand. Was bedeutet es, Wurzeln zu schlagen – wenn der Boden fremd ist? Und ist Heimat ein Ort oder ein Prozess?
Dabei schwingt stets eine leise historische Erkenntnis mit, die mich wirklich überrascht hat: die Rolle der Türkei als Zufluchtsort für verfolgte Wissenschaftler:innen. Lüpkes gelingt es, dieses Kapitel nicht trocken zu erzählen, sondern es mit Leben zu füllen – mit Gerüchen, Stimmen, Beziehungen. Istanbul wird dabei mehr als nur Schauplatz: eine vibrierende, widersprüchliche, zutiefst menschliche Stadt.
Dieser Roman ist kein reines Wohlfühlbuch – und genau das macht ihn so besonders. Er fordert, berührt und bleibt. Wie ein Garten, den man einmal betreten hat und dessen Wege man im Kopf weitergeht.
Oder anders gesagt: Ein Ort, der bleibt ist kein Ort. Es ist ein Gefühl, das Wurzeln schlägt, lange nachdem man die letzte Seite gelesen hat!

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Zwischen Wahrheit und Wahnsinn – ein Thriller, der unter die Haut geht!

Sandra Lang: Bestien von Roman Just

Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich gefesselt: Diese intensiven, fast durchdringenden blauen Augen erzeugen sofort eine unheimliche Atmosphäre und machen neugierig auf die Geschichte dahinter.
Was als klassischer Gelsenthriller beschrieben wird, entpuppt sich schnell als deutlich mehr – für mich ist es ein packender Mystery-Thriller mit einer düsteren, teilweise beklemmenden Stimmung.

Im Mittelpunkt steht Sandra Lang, die an ihrem 24. Geburtstag eine schockierende Nachricht erhält: Ihre Eltern sind tot. Doch statt Trauer bleibt vor allem eines – ein Leben voller Fragen und ein Berg Schulden.
Schon in ihrer Kindheit wurde sie von ihren Eltern als „anders“ abgestempelt. Ihre außergewöhnliche Intelligenz wurde nicht gefördert, sondern als Problem gesehen. Erst später zeigt sich, warum: Sandra besitzt eine besondere Gabe – sie kann Gedanken lesen und noch einiges mehr. Doch was zunächst faszinierend klingt, entwickelt sich schnell zu einer belastenden Fähigkeit, denn nicht alle Gedanken, die sie hört, sind harmlos.
Als sie finanziell am Abgrund steht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung und bietet ihre Hilfe dem BND an. Von da an nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Sandra wird in einen gefährlichen Auftrag verwickelt: Sie soll helfen, eine Person aufzuspüren, die dem Staat schaden könnte.
Die Spur führt sie zurück nach Gelsenkirchen – und damit direkt in ihre eigene Vergangenheit. Doch je tiefer sie gräbt, desto mehr Ungereimtheiten, Geheimnisse und erschreckende Wahrheiten kommen ans Licht. Was ist damals wirklich passiert? Wem kann sie noch trauen? Und wie weit kann sie ihre Gabe einsetzen, ohne selbst daran zu zerbrechen?
Besonders gegen Ende spitzt sich die Handlung noch einmal deutlich zu und sorgt für echte Spannung. Viele Fragen bleiben bewusst offen, was die Neugier auf die Fortsetzung nur noch steigert.
Mich hat das Buch definitiv gepackt – und ich bin jetzt schon gespannt, wie es in Band 2 weitergeht!

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Rezensionen von nil_liest:

Zwischen Businessplan und Barfußpfad

Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Einatmen Ausatmen von Maxim Leo beginnt wie eine bissige Abrechnung mit unserer Selbstoptimierungs-Gesellschaft – und endet ganz woanders: leiser, nachdenklicher, fast versöhnlich.
Im Zentrum steht Marlene Buchholz, eine Frau, die alles erreicht hat – außer Nähe zu anderen Menschen. Ihre Beförderung hängt ausgerechnet davon ab, ob sie lernt, empathischer zu sein.

Also landet sie in einem Achtsamkeitsseminar, das sie selbst eher als „Umerziehungslager“ betrachtet. Dort trifft sie auf Alex Grow, einen Coach, der anderen Orientierung geben soll – während ihm selbst gerade alles entgleitet.
Was folgt, ist weniger ein klassischer Plot als ein Aufeinandertreffen zweier Lebensentwürfe: Kontrolle versus Kontrollverlust, Karriere versus Sinnsuche.
Leo schreibt leicht, fast spielerisch – und genau darin liegt seine Stärke. Die Sprache ist zugänglich, temporeich und durchzogen von einem feinen, oft selbstironischen Humor. Genau wie in seinen anderen Romanen. Die Dialoge sitzen, wirken lebendig und tragen viel zur Dynamik zwischen den Figuren bei. Gleichzeitig schafft er es, unter dieser Oberfläche immer wieder ernstere Themen anklingen zu lassen, ohne dass der Roman je schwer wird.
Auffällig ist der Perspektivwechsel zwischen Marlene und Alex. Dadurch entsteht eine schöne Doppelbewegung: Während Marlene langsam lernt, sich selbst zu hinterfragen, kämpft Alex damit, überhaupt noch Halt zu finden. Diese Spiegelung macht den Roman interessant – auch wenn beide Figuren an manchen Stellen etwas klischeehaft wirken. Doch gerade durch ihre Brüche und Unsicherheiten gewinnen sie schnell an Sympathie.
Inhaltlich balanciert der Roman geschickt zwischen Satire und Ernst. Anfangs hatte ich das Gefühl, hier wird der ganze Coaching- und Achtsamkeitsboom ordentlich aufs Korn genommen – und ja, diese Spitzen gibt es auch. Aber im Laufe der Geschichte verschiebt sich der Ton. Die ironische Distanz wird zugunsten einer ehrlicheren Auseinandersetzung mit Themen wie Selbstbild, Erwartungen und Lebensentwürfen aufgegeben. Das wird nicht jede*r mögen, ich fand es aber durchaus spannend.
Besonders gelungen sind die Momente, in denen Marlene aus ihrer gewohnten Welt herausgerissen wird – sei es durch Naturerfahrungen, Begegnungen oder Übungen wie die Familienaufstellung. Hier zeigt sich, dass hinter der kühlen Fassade mehr steckt, als sie selbst lange wahrhaben wollte. Ihr Wandel geht stellenweise schnell – vielleicht sogar etwas zu schnell – wirkt aber emotional nachvollziehbar.
Nebenfiguren und kleinere Episoden lockern die Handlung auf, auch wenn sie nicht immer zwingend notwendig erscheinen. Dafür bringen sie Wärme und Farbe in die Geschichte. Und ganz nebenbei stellt der Roman Fragen, die hängen bleiben:
Was, wenn Erfolg nicht erfüllt? Was, wenn wir uns selbst auf dem Weg dorthin verloren haben?
Fazit: Ein unterhaltsamer, klug erzählter Roman, der mit Humor beginnt und mit Herz endet. Vielleicht nicht in jeder Hinsicht originell, aber mit einem feinen Gespür für die Widersprüche unserer Zeit. Eine Geschichte, die leicht daherkommt – und trotzdem dazu einlädt, das eigene Leben kurz anzuhalten und zu fragen: Bin ich eigentlich noch auf meinem Weg?

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Rezensionen von Ameland:

Einfach mal raus und entspannen

52 kleine & große Eskapaden in Deutschland - Für die Seele von

Seit mein Mann und ich im (Un)Ruhestand sind, gönnen wir uns immer mal wieder kleine oder größere Auszeiten, aber möglichst abseits vom Trubel. Inspirationen erhoffte ich mir von diesem Reiseführer von DUMONT. Ich wurde nicht enttäuscht, sondern ganz im Gegenteil! Ich fand nach den Regionen Norden, Mitte und Süden aufgeteilt 52 Vorschläge für Ausflüge und Miniurlaube.

Egal ob zu Fuß, per Rad oder mit dem Boot alle Orte versprechen eine besondere Auszeit, Erholung und Lebensfreude. Mal etwas Neues entdecken oder ausprobieren oder auch einfach nur entspannen in der Natur oder beim Yoga, alles ist möglich.

Jedem Vorschlag wurden vier informative Seiten gewidmet. Die Routenbeschreibung, die auch auf einem Kartenausschnitt eingezeichnet ist, beinhaltet neben Aussichtspunkten, Sehenswürdigkeiten auch Einkehrmöglichkeiten. Anhand der schönen Fotos konnte ich mich direkt von der landschaftlichen Schönheit, interessanten Bauwerken oder kulinarischen Köstlichkeiten überzeugen.

Gefallen hat mir auch das Fazit zu jedem Ausflug und der Infokasten zum Schluss. Neben der Anfahrt erfährt man wann die beste Reisezeit ist und die Länge der Touren, deren GPX -Daten übrigens kostenlos bei DUMONT zum Download zur Verfügung stehen. Ebenso gibt es Vorschläge wo man abends sein müdes, aber bestimmt glückliches Haupt betten kann. Und die Übernachtungsvorschläge sind teilweise ziemlich cool, Beispiele gefällig? Schlafen im Heu, im Baumhotel, in einem Hängezelt, im Turmzimmer eines mittelalterlichen Turms oder in einem umgebauten Schäferwagen.

Auch wenn ich einige der aufgeführten Orte bereits kenne, habe ich doch viele neue Reiseziele für uns entdeckt und wer sagt, dass wir nur ein oder zwei Tage dort verbringen dürfen? Genau, niemand und bei einer längeren Anreise lohnt sich das ja auch nicht. Wer auf der Suche nach Auszeiten für die Seele ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

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Rezensionen von Claudia R.:

Prosasammlung

Der Blick der Libelle von Heiko Flemming

Klappentext / Inhalt:

Was zeigt sich, wenn man den Blick weitet?
Der Blick der Libelle versammelt literarische Kurzgeschichten, die unterschiedliche Facetten menschlichen Lebens beleuchten. Sie erzählen von Frieden und Krieg, von Kindheit und Erinnerung, von Verlust, Hoffnung und leisen Momenten des Glücks.

Mal ruhig und poetisch, mal direkt und eindringlich richten die Texte ihre Aufmerksamkeit auf das Alltägliche ebenso wie auf das Erschütternde. Auch weihnachtliche Geschichten finden ihren Platz – nicht als bloße Idylle, sondern als Spiegel von Nähe, Sehnsucht und Menschlichkeit.
Der Blick der Libelle steht für eine besondere Perspektive: aufmerksam, vielschichtig und offen für Widersprüche. Ein Buch für LeserInnen, die literarische Kurzprosa schätzen und sich auf unterschiedliche Themen und Stimmungen einlassen möchten.

Cover:

Eine wunderschöne Libelle ziert dieses Cover und zieht zugleich die Aufmerksamkeit auf sich. Das Interesse wird geweckt und das Cover selbst wirkt besonders und interessant. Der Hintergrund ist einfach weiß gehalten und so kommt die Libelle und besonders die blaue Farbe dieser zur Geltung.

Meinung:

Eine wundervolle Sammlung und Verbindung von Kurzgeschichten, die Berühren, Bewegen und jede auf ihre eigene Art und Weise, mal laut mal leise, für sich spricht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht ins Detail gehen, schaut am Besten selbst hinein und lasst euch von den Kurzgeschichten verzaubern, berühren und mitnehmen.

Jede Geschichte steht für sich und eine große Vielzahl und Bandbreite wird hier mitgeliefert. Mit über 30 Kurzgeschichten ist dies eine recht große Sammlung und so kann man immer wieder eine neue und andere Geschichte genießen, lesen und entdecken. Die Geschichten sind toll erzählt und schön umgesetzt. So wird man von einigen emotional ergriffen, andere regen zum Schmunzeln an und für Unterhaltung wird hier gesorgt und die ein oder andere regt auch zum Nachdenken an.

Die Geschichten sind unterschiedlich lang und unterscheiden sich auf vom Erzählstil und der Art und Weise, sowie den Emotionen. Optisch sind diese gut hervorgehoben und auch gut erkennbar. Die Überschrift ist deutlich erkenntlich gemacht. Bei der ein oder anderen Geschichte rundet eine Illustration das Ganze sehr schön ab. Gliederung und Gestaltung im Gesamten haben mir gut gefallen.

Fazit:

Eine tolle Sammlung von Texten und Kurzgeschichten, die berührt, zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken anregt.

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Rezensionen von milky:

Freundinnen auf einer einsamen Insel

Bachelorette Party von Camilla Sten

Annelieses Junggesellinnenabschied verspricht ein voller Erfolg zu werden: beste Freundinnen zusammen auf einer einsamen, abgeschiedenen Insel, Yogasessions, Achtsamkeitsübungen und digital Detox – gemeinsame Zeit verbringen ohne den Alltagsstress. Die Hauptperson Tessa sowie ihre Schwester sind Teil der Gruppe und Tessa ist sowohl neugierig auf die kleine Insel als auch ehrfürchtig.

Zehn Jahre zuvor wurden vier Freundinnen, die ebenfalls auf dieser Insel waren, als vermisst gemeldet und nie wieder gefunden.
Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Der Großteil findet in der Gegenwart statt und ist in der Ich-Perspektive von Tessa geschrieben. Zudem gibt es Rückblicke, um die Geschehnisse der vier Freundinnen zehn Jahre zuvor aufzuklären. Unterschiedliche Zeitstränge empfinde ich immer als positiv, da es aufgrund der Abwechslung nicht langweilig wird und bei beiden Zeitsträngen die Spannung erhalten bleibt.
Einige Handlungen fand ich leider vorhersehbar, die Beweggründe für die Handlungen waren jedoch überraschend. An sich war das Buch schon spannend, es ist jedoch noch Luft nach oben vorhanden.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Britta Speer:

Was wäre, wenn man mit einem anderen Namen ins Leben gestartet wäre?

Die Namen von Florence Knapp

Jeder, der das Glück gehabt hat, für ein neugeborenes Kind einen Namen auszuwählen, kennt dieses Erlebnis, dass das Kind dann tatsächlich auf unerklärliche Weise diesem Namen entspricht. Florence Knapp greift diesen Moment auf und entwirft drei Lebensläufe einer Figur mit einem jeweils anderen sprechenden Namen (Bear (Bär), Julian (Himmelsvater) und Gordon (großer Hügel)).

Die Autorin nutzt dieses gelungene Strukturprinzip, bei dem die Familienmitglieder namentlich gleich, aber die prägenden Menschen und Erlebnisse unterschiedlich sind, um alle Facetten häuslicher Gewalt nachhaltig zu veranschaulichen. Kein einfaches, aber ein sehr wichtiges Thema. Wie bei einer systemischen Familienaufstellung wird so deutlich, dass vielleicht gar nicht so sehr die Namen, sondern eher die Beziehungen, die man eingeht, und der Kontext, in dem man sich befindet, ausschlaggebend dafür sind, welche Charaktereigenschaften man entwickelt. Die LeserInnen springen also zwischen drei Lebensläufen hin und her, was manchmal etwas verwirrend, aber vielleicht sogar intendiert ist, da es ja eigentlich um ein einziges Leben geht, das unterschiedlich hätte verlaufen können. Dabei psychologisiert die Autorin nicht plakativ, sondern zeigt uns alltägliche Situationen in schlichter Sprache, sodass wir uns selbst ein Bild der unterschiedlichen Charaktere machen können. Diese sind so geschickt gestaltet und der Roman liest sich so gut, dass man sich am Ende nur schwer von ihm trennt.

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