Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lilli33:
Ein sehr warmherziger Roman
Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr
Ein sehr warmherziger Roman
Inhalt:
Miss Pippa Allsbrook ist Gründerin und Präsidentin der Gemeinschaft der Rätselmacher. Zusammen mit anderen Rätselbegeisterten lebt sie in einem alten englischen Herrenhaus. Sie ist bereits 64 Jahre alt, als ihr sehnlichster Wunsch in Erfüllung geht: ein Baby.
Es liegt eines Tages in einer Hutschachtel vor der Tür, und die Gemeinschaft nimmt sich seiner liebevoll an. Als Pippa 25 Jahre später stirbt, drängt es Clayton, endlich etwas über seine eigentliche Herkunft zu erfahren. Dafür hat Pippa vor ihrem Tod vorgesorgt. Sie hat eine Spur gelegt, sodass Clayton nun in einer Art Schnitzeljagd ein Rätsel nach dem anderen lösen muss, bis er schließlich ans Ziel kommt. Dabei lernt er nicht nur viel über die Welt außerhalb seines Zuhauses, sondern auch über sich selbst.
Meine Meinung:
„Das größte Rätsel aller Zeiten“ ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Die mehr oder weniger skurrilen Personen muss man einfach mögen. Es fällt hier kaum ein harsches Wort, der Umgang miteinander ist geprägt von Respekt, Liebe und Fürsorge. Obwohl der junge Clayton in einer „Familie“ von Senioren aufwuchs, fehlte es ihm an nichts. Er hat eine tadellose Erziehung genossen, die ihm sein „Abenteuer in der richtigen Welt“ erleichtert, auch wenn er vieles nicht kennt und einiges lernen muss.
Die Handlung ist in zwei Erzählebenen aufgeteilt. Aus Pippas Perspektive erfahren wir alles über die Geschichte der Gemeinschaft der Rätselmacher und ihre Mitglieder. Es beginnt im Jahr 1979 und reicht schließlich bis in die Gegenwart. Claytons Suche nach seiner Identität spielt sich in der Gegenwart ab. Beides wechselt sich ab und greift wie Zahnräder ineinander. Das hat mir sehr gut gefallen.
Samuel Burrs Schreibstil ist sehr angenehm und passt wunderbar zu den betulichen Figuren, leicht zu lesen, aber nicht trivial. Hin und wieder entstanden kleine Längen, das ist aber auch schon meine einzige Kritik an diesem wunderbaren Roman, der mich sehr positiv überrascht hat, denn eigentlich ist das gar nicht so mein Genre. Wenn mich ein Autor dann trotzdem so fesseln kann, spricht das absolut für das Buch.
Rezensionen von PMelittaM:
Nicht der beste Band der Reihe
Verräterisches Lavandou von Remy Eyssen
In Le Lavandou wird wieder gemordet, dieses Mal geht ein Serienkiller um, der sich an einem alten Fall zu orientieren scheint, junge Frauen entführt, foltert und am Ende tötet. Rechtsmediziner Leon Ritter und Capitain Isabelle Morell müssen einmal mehr unter Zeitdruck einen brutalen Mörder finden, denn es sind Sommerferien, da kann eine Ferienregion keinen Serienmörder gebrauchen, und zudem hat sich der französische Präsident angekündigt.
Der zehnte Band der Reihe kommt wieder mit viel Atmosphäre daher, und macht, wie die anderen Bände Lust, diese schöne Gegend einmal selbst zu besuchen. In der Beziehung hat mich der Roman wieder abgeholt. Wie immer trifft man auch auf andere Bewohner:innen Le Lavandous, die man zum Teil schon aus dem Vorgängerromanen kennt, was mir gut gefällt.
Leon Ritter ist Deutscher, hat sich aber entschieden, hier zu leben und zu arbeiten, und dies nie bereut. Er liebt Land, Leute, Kultur, die Weine und die Kulinarik und freut sich über viele Sonnenstunden. Sein Beruf scheint seine Berufung, er findet immer das eine oder andere, was letztlich zum Täter führen könnte, aber der Polizei bzw. dem Polizeichef nicht immer in den Kram passt. Isabelle Morell ist nicht nur seine Partnerin bei der Verbrechensbekämpfung sondern auch im Privatleben. Deren Tochter Lilou ist mittlerweile erwachsen und Studentin, ja, man erfährt einiges auch über das Privatleben des Protagonisten.
Ich habe noch nicht alle Romane der Reihe gelesen, aber doch ein paar, die mir in der Regel gut gefallen haben. Leider ist für mich dieser Band der bisher schlechteste. So hatte ich hier öfter das Gefühl von Unlogik bzw. Unstimmigkeit. Für mich gab es auch zu viele Nebenschauplätze, wie etwa das mögliche Familienmitglied Leons, sowie die Storyline um den Präsidenten. Die Auflösung des Falls sowie vor allem die Motivation des Täters sind für mich etwas aus der Luft gegriffen. Und dann war da wieder dieses Ingefahrkommen eines wichtigen Charakters, das für mich selten spannend ist, vor allem in einer Reihe, sondern eher ein Klischee, das ich nicht mag. Zu guter Letzt haben in meinen Augen die Ermittler zu selten die richtigen Fragen gestellt, vor allem rund um den alten Fall und den damaligen Täter. Mitgeraten habe ich trotzdem, und spannend zu lesen war es, zumindest in Teilen, trotzdem.
Leider hat mir der zehnte Band der Reihe bisher am wenigsten gefallen. Insgesamt mag ich die Reihe aber, da sie mich in eine schöne Gegend entführt und mir diese sehr nahe bringt. Außerdem ist der Protagonist sympathisch, ich mag seinen einfühlsamen Umgang mit den Opfern. Sicher werde ich auch beim nächsten Band wieder zugreifen.
Rezensionen von C.P.:
Informativ und wichtig
Sorry not sorry von Anika Landsteiner
Das Hörbuch hatte mich ab der ersten Minute schon auf seiner Seite. Ich entschuldige mich auch immer viel zu häufig und das "störe ich gerade?" am Telefon ist ein ständiger, unterbewusster Einschub. Ich habe mich also in vielem widergespiegelt gefunden, habe einige interessante Denkanstöße mitbekommen und auch den ein oder anderen neuen Fakt noch gelernt.
Generell ist es ein Buch, was ich allen Leser:innen oder Hörer:innen uneingeschränkt empfehlen würde. Ich muss aber auch zugeben, dass für mich nicht viele neue Dinge dabei waren. Einige der angesprochenen Themen des Buches sind nichts neues für mich gewesen, da ich schon andere Bücher über diese Themen, wie zum Beispiel "invisibile women" von Caroline Criado-Perez, bereits gelesen habe.
Dennoch habe auch ich noch Passagen mir rausziehen können, über die ich länger nachgedacht und auch mit meinem Partner diskutiert hatte. So zum Beispiel die Farbe Pink, die bei Mädchen als süß, niedlich und "mädchenhaft" ausgelegt wird, sobald eben jenes Mädchen in die Pubertät kommt plötzlich ganz anders gelesen wird und teils assoziiert wird mit zickig oder arrogant.
Das einzige, was ich wirklich als schade empfinde, ist das Fehlen jeglicher Quellenangaben. Ja, Buchtitel werden referenziert, aber es wurden viele Studien am Rande erwähnt, die ich mir im Nachhinein gerne einmal näher angesehen hätte. Eine Quelle habe ich mehr oder weniger erfolglos dann recherchiert und fand es schade, dass ich die Originalquelle nicht finden konnte und sich somit viel auf online Quellen gestützt wurde. Kann man machen, geht aber auch wirklich besser.
Das Hörbuch, das von der Autorin selber eingesprochen wurde, ist wirklich gut vertont. Ich finde es immer toll, wenn Werke von den Autor:innen selber präsentiert werden, da auf Grund der Nähe zum eigenen Werk manchmal Nuancen hintergründig nochmals anders präsentiert werden. Und in diesem Fall bot sich ja auch durch die Erfahrung als Sprecherin durch die Podcasts von Anika Landsteiner wirklich gut an.
Rezensionen von stina23:
Mit den Augen eines Kindes
Unser Buch der seltsamen Dinge von Jennie Godfrey
Yorkshire in den 1970er Jahren: Margaret Thatcher ist Premierministerin, vielen Menschen geht es finanziell schlecht, vieles ist im Umbruch, ein Serienmörder verbreitet Angst. So viel zu geschichtlichen Tatsachen. Nun zum fiktiven Teil des Buches und Miv, einem 12jährigen Mädchen, eher unscheinbar, schüchtern und an der Schwelle zur Teenagerin.
Als ihr Vater darüber spricht aus ihrer Heimatstadt wegziehen zu wollen, nimmt sie an, dass die Angst vor dem „Yorkshire Ripper“ der Grund dafür ist. Also beschießt sie den Mörder mit Hilfe ihrer besten Freundin Sharon ausfindig zu machen. Während ihrer Nachforschungen und mit ihrer guten Beobachtungsgabe gewinnt sie auch Einblicke in das Leben einiger Menschen aus ihrer Umgebung.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wobei nur die von Miv aus der Ich-Perspektive berichtet. Die Autorin schafft es dabei hervorragend, den Blickwinkel der 12jährigen einzunehmen. Das verschafft der Geschichte eine Wärme und Leichtigkeit, trotz so vieler schwerer Themen. Jennie Godfrey lässt ihre Protagonistinnen unterschiedlichste Erfahrungen sammeln, daran wachsen, sich verändern und neue Wege beschreiten. Besonders die Freundschaft zwischen Miv und Sharon, die gegensätzlicher nicht sein könnten, lässt einem das Herz aufgehen. Der Blick in die 1970er Jahre ist ebenfalls sehr spannend. Eine Zeit, in der so vieles in Frage gestellt wurde und schließlich auch geändert wurde, besonders was das Leben und die Rolle der Frauen betrifft.
Für mich war dieses Buch ein Glücksgriff und ich kann es von ganzem Herzen weiterempfehlen. Es lässt sich leicht und angenehm lesen, ist vielschichtig und ich wurde von der Geschichte berührt.
Rezensionen von Reiseweise:
Wirbelwind
Ex-Wife von Ursula Parrott
New York City in den späteren 1920er Jahren: Patricia und ihr Mann trennen sich. Warum? Das wissen sie selbst nicht so genau, es hat mit realen und imaginierten Affären zu tun und der neuen Zeit an sich und zieht sich auch über Jahre hin. Patricia wird zur Ex-Wife, die nun einerseits selbstbestimmt und unabhängig leben kann und anderseits doch wieder von Männern bestimmt wird, die sie begehren oder die sie begehrt.
Hilfe erhält sie von einer anderen Ex-Wife und bald gibt sie die Hilfe an eine weitere weiter.
Die solidarischen Beziehungen zwischen den Frauen, das übergriffige Verhalten der Männer und auch das atemlose Springen von Vergnügung zu Vergnügung erscheinen erstaunlich modern und trotzdem aus der Zeit gefallen. Die Geschichte von Patricia ist ebenso atemlos und getrieben erzählt, einige Bonmots und Formulierungen bleiben im Gedächtnis, der Vergleich zu Great Gatsby ist aber etwas zu weit hergeholt. Lohnt sich trotzdem zu lesen.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Was geschah mit Amela
All das Böse, das wir tun von Sandrone Dazieri
All das Böse, das wir tun" ist der erste Thriller, den ich von Sandrone Dazieri gelesen habe. Obwohl ich versehentlich in eine Trilogie eingestiegen bin, die ich eigentlich vermeiden wollte, hat mich das Buch sofort durch sein ansprechendes Cover und die spannende Handlung gefesselt.
Der Thriller beginnt mit der Entführung der Schülerin Amala, die ohne Eltern aufwächst.
Ihre einzige Verwandte ist ihre Tante, die Anwältin Francesca Cavalcante. Vor 30 Jahren verteidigte Francesca den sogenannten "Perser", einen angeblichen dreifachen Mädchenmörder. Obwohl sie den Fall verlor und der Mann verurteilt wurde, stellte sich heraus, dass er unschuldig war und im Gefängnis starb.
Francesca beginnt, Nachforschungen anzustellen, und entdeckt, dass der "Perser" möglicherweise weitere Mädchen in Amalas Alter entführt hat. Aber wie kann das sein, wenn der "Perser" tot ist? Ist es ein Nachahmungstäter oder lebt er doch noch? Diese und viele andere Fragen treiben die Handlung voran.
Francesca nimmt die Suche nach ihrer Nichte selbst in die Hand und erhält unerwartete Hilfe von dem geheimnisvollen Gerry, der allerdings eigene Pläne verfolgt. Der Thriller spielt auf zwei Zeitebenen – damals und heute –, was die Spannung zusätzlich erhöht.
Besonders eindrucksvoll und erschreckend fand ich die Passagen mit den Hornissen, die bei mir Gänsehaut ausgelöst haben. Insgesamt ist "All das Böse, das wir tun" ein fesselnder Thriller, den ich gerne weiterempfehle. Schade nur, dass es sich um eine Trilogie handelt, denn normalerweise ziehe ich Einzelbände vor.
Rezensionen von fannym:
Ein Krimi der nach Fortsetzung schreit
Die Toten von Veere. Ein Zeeland-Krimi von Maarten Vermeer
Dieses Buch wolle ich lesen da ich vor kurzem in Rotterdam war und die Atmosphere vom Buchcover und die ersten 30 Seiten mich an den tollen Urlaub erinnert haben.
Es tauchen mehrere Kriminalfälle auf, im Jetzt und in der Vergangenheit, angelehnt am zweiten Weltkrieg, und natürlich ergibt das ganze am Ende einen Sinn um die Fälle auflösen zu können.
Der historische Background ist ebenso interessant als die Beschreibung der Gegebenheiten vor Ort.
Ich fand das Buch sehr spannend aber durch die vielen Geschichten auch sehr unterhaltsam und das Thema Fremdenhass ist natürlich brandaktuell.
Die Hauptfiguren sind sehr unterschiedlich und alles sehr nachvollziehbar, ich konnte mich in sämtliche Personen wiederfinden.
Ich hoffe die Fortsetzung wird bald erscheinen, die letzen Zeilen lassen mich darauf hoffen.
Ich glaube dieses Buch ist das Erste von Maarten Vermeer und es liest sich vielversprechend!
Rezensionen von Pusteblümchen:
Interessante Charaktere
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Oscar und Moni sind zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere und beide wollen an der Universität Mathematik studieren.
Oscar ist gerade mal 16 Jahre und hat durch seine autistischen Züge deutliche Defizite im sozialen Bereich.
Moni ist bereits über 50, ihre Erscheinung ist nicht unauffällig und ihr Leben ist chaotisch.
Mit dem Studium hat sie sich einen Traum erfüllt, leider mangelt es ihr an Grundkenntnissen. Allerdings hat sie Lebenserfahrung, an der es wiederum Oscar mangelt.
Oscar und Moni sind beide ausgesprochen sympathisch und sie ergänzen sich perfekt, so dass sich zwischen den beiden so etwas wie Freundschaft entwickelt.
Alina Bronsky beschreibt ihre Charaktere authentisch, bedient allerdings dabei eine Menge Klischees. Dadurch wird die Story amüsant, hat aber gleichzeitig auch Tiefgang.
Am Ende gab es eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe und die m mir weniger gut gefiel. Deswegen ziehe trotz guter Unterhaltung einen Punkt ab.
Rezensionen von Anndlich:
Atmosphärischer Roman
In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker
Patch rettet ein Mädchen vor der Entführung, doch dann ereilt ihm dieses Schicksal.Seine beste Freundin Saint kommt nicht mehr zur Ruhe und macht sich auf die Suche nach Patch. Dieser wird allein in einem dunklen Raum gefangen gehalten, bis Grace zu ihm kommt und ihm dabei hilft, diese schwere Zeit zu überstehen.
Patch gelingt die Befreiung, doch nun ist er gefangen von seinen inneren Dämonen, denn niemand glaubt ihm, dass es Grace wirklich gab. Er beginnt ein Leben auf der Suche nach Grace und Saint sucht mit.
In den Farben des Dunkels von Chris Whitaker ist ein Roman der sich mit dem Schicksal und der großen Liebe beschäftigt und dabei eine bedrückende, düstere Atmosphäre erschafft. Gerade der Beginn konnte mich sehr schnell einnehmen und war packend geschrieben. Die Charaktere waren interessant und vor allem Patch konnte meine Sympathien gewinnen, sodass sein Schicksal mir nicht egal war und manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt.
Die Geschichte selbst konnte mich auch einnehmen, vor allem gegen Ende wurde es nochmal spannend, jedoch gab es bis dahin auch einige Längen und Stillstände, die ein zähes Lesegefühl hinterließen, obwohl ich unbedingt wissen wollte, welches Schicksal Saint und Patch bereit liegt. Das fulminante Ende, war mir aufgrund einiger Wendungen schon fast zu kompakt.
Rezensionen von Romy:
Das fehlende Puzzleteil...
Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr
Clayton Stumper wird als Säugling vor der Tür einer Gemeinschaft von schrulligen Rätselmachern ausgesetzt und von deren Vorsitzenden, Pippa Allsbrook, wie ihr eigenes Kind aufgezogen. Fünfundzwanzig Jahre später, nach Pippas Tod, wird Claytons Bedürfnis, seine wahre Herkunft aufzudecken, immer größer.
Anhand der Rätsel, mit denen Pippa ihm den Weg leitet, macht er sich auf die Suche nach seinen Wurzeln und lernt dabei besondere Menschen und vor allem sich selbst kennen.
In abwechselnden Kapiteln wird die Geschichte einerseits in der Vergangenheit aus Pippa Allsbrooks Sicht und andererseits in der Gegenwart aus Clayton Stumpers Sicht erzählt, bis beide Handlungsstränge gemeinsam Stück für Stück das fehlende Puzzleteil von Claytons Herkunft offenlegen. Auch wenn das Buch aus meiner Sicht keine rasanten Wendungen oder einen großen Spannungsaufbau hat, haben mich die kurzen Kapitel aus wechselnder Sicht und die liebevoll gestalteten Charaktere davon abgehalten das Buch aus der Hand zu legen.
Während einige Charaktere der Rätselgemeinschaft eher blass bleiben, habe ich die Hauptcharaktere Pippa und Clayton sowie ein paar Nebenpersonen sehr schnell liebgewonnen. Mit seinem besonderen, kreativen und präzisen Schreibstil hat es Samuel Burr geschafft, mir stets ein plastisches Bild der Charaktere vor Augen zu zaubern.
Wie ein roter Faden ziehen sich die kleinen Rätsel durch das Buch und sind durchaus auf einem Niveau, dass man sie als Normalsterblicher (und ohne ein Rätselmacher zu sein) lösen kann. Falls man selbst nicht direkt auf die Lösung kommt, werden die Rätsel innerhalb der Geschichte aufgelöst. Sehr schön fand ich auch, dass die Kapitel aus Claytons Sicht mit einem Worträtsel aus Pippas Kreuzworträtsel beginnen und die Antwort immer mit dem aktuellen Kapitel und Claytons Erfahrungen und Erkenntnissen in Verbindung stehen.
Fazit: eine atmosphärische, cozy Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe, die meine Erwartungen nach spannungsvollen und mysteriösen Elementen jedoch nicht ganz erfüllt hat.










