Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Schlafmurmel:
spannender Thriller mit merkwürden Ende
Der Beißer von David Seinsche
In "Die Beißer" wird eine schockierende Mordserie in Washington entfesselt: Eine grausam zugerichtete Leiche, übersät mit Bisswunden und verstümmelten Gliedmaßen, sorgt für Entsetzen. Besonders brisant ist, dass es sich bei dem Opfer um den Sohn des einflussreichen Senators William Fitzroy handelt.
Doch diese Tat bleibt nicht die einzige – es folgen weitere entstellte Leichen, allesamt Kinder und Jugendliche aus wohlhabenden Familien und politischen Kreisen.
FBI Special Agents Frank Bernstein und Pete Hancock werden auf den Fall angesetzt, um die Hintergründe dieser unheimlichen Mordserie aufzudecken. Was verbindet die Opfer? Wer steckt hinter diesen grausamen Taten? Diese Fragen treiben die Handlung voran, während der Autor es versteht, die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.
Der Schreibstil ist flüssig, und die Protagonisten sind gut ausgearbeitet – ihre Handlungen und Emotionen sind nachvollziehbar dargestellt. Obwohl die Geschichte unvorhersehbar bleibt und den Leser in Atem hält, fehlt am Ende eine zufriedenstellende Erklärung für die Wahl der brutalen Tötungsart des Täters. Das Finale wirkt etwas abrupt und lässt Fragen offen. Insgesamt ist "Die Beißer" jedoch ein spannender Thriller, der seine Leser fesselt.
wow ein Wahnsinns spannender Thriller
Unendlicher Friede von Edward Poniewaz
Schon das Cover hat mich total fasziniert – es hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt und der Titel in Kombination mit dem Klappentext hat mich neugierig gemacht. Dieses Buch hätte ich in der Buchhandlung definitiv in die Hand genommen und hineingeschmökert.
Die Geschichte dreht sich um eine Frau, die zu einem Psychiater geht und ihm erzählt, dass sie schwanger ist.
Sie berichtet, dass ihr Mann unter dem Wahn leidet, sterben zu müssen, sobald sie ihren Sohn zur Welt bringt. Klingt das nicht schon ziemlich spannend? Und das ist erst der Anfang dieser unglaublich packenden Geschichte.
Der Schreibstil ist so flüssig und fesselnd, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind so lebendig und authentisch beschrieben, dass man sie sich problemlos vorstellen kann. Die Handlung zieht einen in ihren Bann, und das Ende hält eine große Überraschung bereit, die zwar logisch ist, aber nicht von Anfang an vorhersehbar war. Diese Geschichte hat mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt.
Insgesamt hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Was geschah mit Amela
All das Böse, das wir tun von Sandrone Dazieri
All das Böse, das wir tun" ist der erste Thriller, den ich von Sandrone Dazieri gelesen habe. Obwohl ich versehentlich in eine Trilogie eingestiegen bin, die ich eigentlich vermeiden wollte, hat mich das Buch sofort durch sein ansprechendes Cover und die spannende Handlung gefesselt.
Der Thriller beginnt mit der Entführung der Schülerin Amala, die ohne Eltern aufwächst.
Ihre einzige Verwandte ist ihre Tante, die Anwältin Francesca Cavalcante. Vor 30 Jahren verteidigte Francesca den sogenannten "Perser", einen angeblichen dreifachen Mädchenmörder. Obwohl sie den Fall verlor und der Mann verurteilt wurde, stellte sich heraus, dass er unschuldig war und im Gefängnis starb.
Francesca beginnt, Nachforschungen anzustellen, und entdeckt, dass der "Perser" möglicherweise weitere Mädchen in Amalas Alter entführt hat. Aber wie kann das sein, wenn der "Perser" tot ist? Ist es ein Nachahmungstäter oder lebt er doch noch? Diese und viele andere Fragen treiben die Handlung voran.
Francesca nimmt die Suche nach ihrer Nichte selbst in die Hand und erhält unerwartete Hilfe von dem geheimnisvollen Gerry, der allerdings eigene Pläne verfolgt. Der Thriller spielt auf zwei Zeitebenen – damals und heute –, was die Spannung zusätzlich erhöht.
Besonders eindrucksvoll und erschreckend fand ich die Passagen mit den Hornissen, die bei mir Gänsehaut ausgelöst haben. Insgesamt ist "All das Böse, das wir tun" ein fesselnder Thriller, den ich gerne weiterempfehle. Schade nur, dass es sich um eine Trilogie handelt, denn normalerweise ziehe ich Einzelbände vor.
Die verschwundenen Kinder
Finster von Ivar Leon Menger
Finster" ist eine wahnsinnig spannende Geschichte, die im malerischen, aber unheimlichen Dorf Kaltenbrunn spielt, wo sich auch eine psychiatrische Klinik befindet. Während eines Jahrmarkts verschwindet ein Kind spurlos, doch es bleibt nicht bei diesem einen Vorfall. In der Folge verschwinden immer wieder Kinder, ohne dass auch nur eine Spur von ihnen gefunden wird.
Die Dorfgemeinschaft ist in Angst und Schrecken versetzt, während die Vermisstenfälle zunehmen.
Ein früherer Polizist, der inzwischen pensioniert ist, kann den ungelösten Fall nicht loslassen. Damals war er nicht in der Lage, die mysteriösen Vorkommnisse aufzuklären, und die Tatsache, dass die Kinder spurlos verschwanden, nagt immer noch an ihm. Er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und sticht dabei in ein Wespennest aus Geheimnissen und Verdächtigungen. Denn in diesem Dorf könnte jeder der Täter sein – niemand ist frei von Verdacht.
Die Geschichte führt den Leser geschickt in die Irre. Immer wieder dachte ich, den Täter erkannt zu haben, nur um dann von neuen Wendungen überrascht zu werden. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was die Spannung immens erhöht und den Leser tiefer in die Gedanken und Gefühle der Charaktere eintauchen lässt. Diese Vielschichtigkeit machte es für mich unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen, und ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen.
Erst im letzten Drittel des Buches kam ich der Wahrheit näher. Die Auflösung des Falls war völlig überraschend und der Täter war jemand, den ich bis dahin überhaupt nicht auf dem Schirm hatte. Die Autorin hat es meisterhaft verstanden, falsche Fährten zu legen und die Spannung bis zum Schluss aufrechtzuerhalten.
Ich empfehle "Finster" definitiv weiter. Die packende Handlung, die unerwarteten Wendungen und die tiefgründigen Charaktere machen es zu einem absoluten Muss für alle, die spannende Thriller lieben. Ein fesselndes Buch, das einen bis zur letzten Seite in seinen Bann zieht.





