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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Reiseweise:

Wie ein Theaterstück

Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat

Hanna trauert um ihre verstorbene Familie, ist depressiv und dann ist auch Corona-Zeit und sie wohnt in der abgehängten Ruhrpott-Stadt, die sie zum Studium eigentlich verlassen hatte. Und sie sieht in den vorbeihastenden Menschen immer häufiger ihre Kindheitsfreundin Zeyna, die sie seit Jahren vermisst.

„Ganze Bücher könnte man füllen mit den unausgesprochenen Worten“. Das ist aber auch ein bisschen das Anstrengende an dem Roman, dass vieles seitenlang nur angedeutet wird und dann nebenbei erwähnt - und nicht nur als die Sache aufgeklärt wird, die zum Bruch zwischen den Freundinnen führte. Dieses große Finale ist dann doch eher etwas enttäuschend. Und die Beschreibungen des Lebens als Lehrerin während der Homeschooling-Phasen ist nicht realitätsnah… Insgesamt aber ein gut geschriebenes, literarisches Werk, das eher wegen seiner effektvollen Sprache über die Einsamkeit überzeugt als durch die Story.

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Rezensionen von Buchchecker :

Rasantes Drama à la "John Wick" oder "Kill Bill"

Yoko von Bernhard Aichner

Bernhard Aichners Roman "Yoko" ist ein intensiver, packender Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt und auf eine emotional aufwühlende Reise mitgenommen hat.

Die Geschichte folgt der Protagonistin Yoko, einer jungen Frau, deren Leben von einer Sekunde auf die andere derart erschüttert wird, dass sie komplett den Halt verliert.

Angesichts ihrer hoffnungs- und auswegslosen Situation und der nach wie vor präsenten Bedrohung wächst in ihr der Drang nach Vergeltung und es entwickelt sich ein rasantes Drama, bei dem die Grenzen zwischen Gut und Böse zunehmend verschwimmen. Yoko begibt sich auf eine gefährliche Reise, auf der sie sich auch mit ihren inneren Dämonen auseinandersetzen muss. Je mehr sie sich in dem Strudel aus Gewalt verstrickt, desto mehr muss Yoko lernen, dass Rache einen hohen Preis hat. ...

Aichner ist es meisterhaft gelungen, mich von Anfang an in Yokos Welt zu ziehen. Sein Erzählstil ist kurz, prägnant und von einem Gefühl der Dringlichkeit geprägt. Diese ergreifende Schreibweise spiegelt Yokos innere Zerrissenheit und Ohnmacht wider und ließ mich schnell mitfiebern. Die ersten Seiten sind nichts für Zartbesaitete, und ich musste einige Male innehalten, um die Intensität der Emotionen zu verarbeiten.

Das Tempo des Buches ist atemberaubend, die Ereignisse überschlagen sich förmlich. Aichner nimmt mit seinem Buch mit auf eine Achterbahnfahrt, in der Yoko von einer ausweglosen Situation in die nächste katapultiert wird, ohne dass wirklich Zeit bleibt, durchzuatmen oder nachzudenken. Die kontinuierlichen Konflikte und die ständige Bedrohung erzeugen eine spürbare Spannung, die es unmöglich macht, das Buch aus der Hand zu legen.

Obwohl Yokos Reise mit einer Vielzahl von Qualen gespickt ist, ist sie eine Protagonistin, die mehr Glück als Verstand zu haben scheint. Diese Facette macht sie umso menschlicher, während sie in ihrem Kampf um Überleben und Gerechtigkeit erbarmungslos zurückschlägt.

Das Ende des Buches lässt zwar etwas nach, doch die Geschichte als Ganzes hat mich mitgerissen und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. "Yoko" hat mich in seinen Bann gezogen und mir ein sehr kurzweiliges Leseerlebnis beschert, das ich nicht so schnell vergessen werde. Ich kann das Buch nur empfehlen und vergebe wohlverdiente 4 von 5 Sternen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Krimi aus dem Berlin im Juli 1944

Stürzende Feuer von Ben Pastor

Autorin Ben Pastor entführt ihre Leser in den Juli des Jahres 1944. Die Niederlage des NS-Regimes ist nach der Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 absehbar, auch wenn es die Machthaber nicht wahrhaben wollen.

Oberstleutnant Martin Bora, im Zivilberuf Detektiv, kehrt für eine Woche Heimaturlaub von der italienischen Front nach Berlin zurück, um am Begräbnis seines Onkels, Prof.

Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, teilzunehmen. Neben der von alliierten Bomben teilweise zerstörten und demoralisierten Stadt, entdeckt er einige Ungereimtheiten beim Tod seines Onkels, der ein Gegner der Euthanasie durch das NS-Regime war. Doch bevor er sich damit näher beschäftigen kann, erhält er vom Chef der Kriminalpolizei Arthur Nebe (1894-1945) den Auftrag bis zu seiner Rückkehr an die italienische Front, den Mord an einer schillernden Persönlichkeit, dem Magier Walter Niemeyer, den auch zahlreiche Nazi-Bonzen „konsultieren“, aufzuklären. Dazu erhält er eine Liste mit den Namen von vier Verdächtigen, ein Auto und einen erfahrenen Kriminalbeamten namens Grimm als Chauffeur und Aufpasser.

Gemeinsam arbeiten sie die Liste der Verdächtigen ab und Martin Bora (und die Leser) können sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Täter ohnehin schon feststeht, egal ob er Niemeyer tatsächlich getötet hat oder nicht.

Bora gerät in ein dichtes Netz von Lügen und Halbwahrheiten aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt, zumal sich Gerüchte eines Umsturzversuchs hartnäckig in Berlin halten, weshalb er Kontakt zu Oberst Stauffenberg aufnimmt. Man ist sich, obwohl ähnlich versehrt (Bora fehlt nach einem Partisanenangriff die linke Hand), nicht sonderlich sympathisch.

Meine Meinung:

80 Jahre nach dem Umsturzversuch durch die Gruppe rund um Graf Stauffenberg auf Hitler bringt der Unionsverlag diesen zeitgeschichtlichen Kriminalroman, der der 7. Band einer bislang 11-teiligen Krimi-Reihe von Ben Pastor ist, heraus. Ben Pastor ist das Pseudonym der italienischen Autorin Maria Verbena Volpi. Bislang sind erst drei Krimis mit Martin Bora ins Deutsche übersetzt worden. Der hier vorliegende sowie „Tod der Äbtissin“ und „Kaputt Mondi“.

Ben Pastor hat mit Martin Bora, der 1913 als Martin-Heinz Douglas Baron von Bora geboren worden ist, eine interessante und mitunter ambivalent erscheinende Figur erschaffen. Er ist Wehrmachtssoldat, Detektiv sowie Nachfahre von Martin Luthers Ehefrau Katharina von Bora. Als adeliger Gutsbesitzer in Ostpreußen sind ihm Verantwortungsbewusstsein und Umsicht in die Wiege gelegt. Daher erscheint es manchmal unverständlich, dass er im NS-Unrechtsregime, anders als Onkel Prof. Dr. Alfred Reinhardt-Thoma, bisher überlebt hat.

Während seines Aufenthaltes in Berlin residiert er standesgemäß im Hotel Adlon, auch wenn das inzwischen auf Grund der kriegsbedingten Mangelwirtschaft an Qualität eingebüßt hat, und auch von zahlreichen Nazis frequentiert wird.

Der Auftrag, den Bora von Nebe erhält, lässt vermuten, dass Bora, der aus seiner Zeit bei der Abwehr unter Admiral Wilhelm Canaris über einige Verbindungen verfügt, eine Falle gestellt werden könnte. Oder dass Nebe es mit einer möglicher Beteiligung am Umsturzversuch ernst gemeint hat. Arthur Nebe wird jedenfalls wie Wilhelm Canaris wegen Hochverrat im März bzw. April 1945 zum Tode verurteilt und gehenkt.

Geschickt werden Fakten und Fiktion miteinander verknüpft.

Ben Pastor (und ihrer Übersetzerin Hella Reese) ist es sehr gut gelungen, die eigenartige Stimmung, die in Berlin herrscht, einzufangen. Man kann niemandem mehr trauen, manchmal auch sich selbst nicht. Wir dürfen an den Gedanken von Martin Bora teilhaben. Wie immer, finde ich die Widersprüche, die sich in der Doktrin des NS-Regime auftun, sehr interessant.

Man kann diesen Krimi sehr gut ohne Kenntnis der anderen lesen. Ich werde mir jedenfalls die beiden, die auf Deutsch erhältlich sind, besorgen, da mich die Entwicklung der Protagonisten immer interessiert.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem zeitgeschichtlichen Krimi rund um Martin Bora 5 Sterne.

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Rezensionen von brauneye29:

Interessant

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

Zum Inhalt:
Am Hof des Sonnenkönigs gibt es Pomp und Verschwendungssucht. Es gibt Intrigen, Missgunst, klatsch und Tratsch. Das wissen vorallem die Frauen, die sich regelmäßig in Paris treffen und dort in Maries Kaminzimmer flirten, lachen, Champagner trinken und sich Märchen erzählen. Doch es drohen auch Gefahren durch das Geschichtenerzähler.

Meine Meinung:
Irgendwie hatte ich bei diesem Buch eine völlig andere Erwartungshaltung zum Inhalt als es denn dann war. Ich musste mich tatsächlich erstmal einlesen und einlassen auf diese doch sehr ungewöhnliche Geschichte. Nach und nach kam ich dann in die Geschichte rein und fand diese Art der Erzählung interessant. Ich musste dann auch mal zwischendurch googeln, um die wahren Personen und ihre Geschichte näher zu beleuchten. Das hatte ich auch vorher so nicht erwartet. Die Märchen waren mir teilweise bekannt, teilweise auch nicht und wurden sehr geschickt eingebaut.
Fazit:
Interessant

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Rezensionen von brauneye29:

Hat mich zum Ende hin enttäuscht

Ich komme nicht zurück von Rasha Khayat

Zum Inhalt:
In einer Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet wachsen Hanna, Cem und Zeyna zusammen auf und sie verbindet eine enge Freundschaft. Doch je älter sie werden, um so deutlicher werden ihre Unterschiede. Hanna geht irgendwann fort und als sie Jahre später wiederkommt, ist zwar Cem noch da, Zeyna aber verschwunden.

Hanna begibt sich auf die Suche nach ihr.
Meine Meinung:
Das Buch ist relativ kurz, aber dennoch sehr intensiv am Anfang, wobei für mich die erste Hälfte des Buches viel interessanter und auch emotionaler war. Im Verlauf der Geschichte fragte man sich immer mehr, was wohl dazu geführt hat, dass Zeyna nicht kontaktiert werden will und warum Hanna aber dennoch nicht aufgeben will. Die Auflösung, was passiert ist und auch das Ende fand ich irgendwie unbefriedigend und zu plötzlich zu Ende. Irgendwie hatte ich mit mehr Aufklärung gerechnet, die dann aber so nicht kam.
Fazit:
Hat mich zum Ende hin enttäuscht

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Rezensionen von Lena:

Rätselhaftes Lesevergnügen

Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr

Clayton Stumper wurde vor 25 Jahren als Baby in einer Hutschachtel vor dem Haus der Gemeinschaft der Rätselmacher abgelegt. Die Bewohner dieses Hauses erleben alle schon den Herbst ihres Lebens und ein Charakter ist sonderbarer und eigensinniger als der andere. Aber nicht minder sympathisch und liebenswert.

Die Präsidentin der Gemeinschaft und Ziehmutter von Clayton, Pippa stirbt und hinterlässt ihm das Rätsel seines Lebens und führt ihn auf die Spuren seiner Herkunft. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt.

Das Debüt von Samuel Burr ist mit so viel Liebe zu den einzelnen Charakteren beschrieben, dass ich mich in jeden einzelnen verliebt habe. Jede/r Einzelne, schon weit über der Mitte des Lebens, hat bereits schon einiges erlebt und bringt viel
Lebenserfahrung mit. Charaktere mit Ecken und Kanten. Auch die Gemeinschaft ist so liebevoll und familiär, schöner könnte es kaum sein.
Mir hat das sprachliche Geschick von dem Autor auch sehr gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, wenn ich nicht auch gerade mit gerätselt habe. Es hat richtig viel Spaß gemacht Clayton dabei zu begleiten wie er seinen Weg im Leben gesucht hat und das alles mit so viel Herz und Güte, dass ich mir gewünscht habe es gäbe einen Clayton in meinem Leben.
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, einmal die Vergangenheit mit Pippas Leben und die Anfänge der Gemeinschaft und einmal natürlich die Gegenwart mit Clayton. Das hat der ganzen Geschichte noch mehr Tiefe und Abwechslung verliehen. Ich finde auch richtig toll, dass dem Leser die Möglichkeit gegeben wird, die einzelnen Rätsel selbst auszufüllen bzw. man auch eine Vorstellung der einzelnen Rätsel bekommt.
Ich kann das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen und kann versprechen, dass es mitten ins Herz trifft. Außerdem schaut das Cover natürlich auch im Bücherregal wunderschön aus.

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Rezensionen von brauneye29:

Ganz okay

Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr

Zum Inhalt:
Pippa ist die Gründerin der Gemeinschaft der Rätselmacher und die Ziehmutter von Clayton, der als Baby in einer Hutschachtel vor der Tür lag. Nun ist Pippa gestorben und Clayton möchte endlich herausfinden, wo er wirklich her kommt. Pippa hat vor ihrem Tod eine Art Rätselspur gelegt, der er nun folgen kann, um mehr über sich zu erfahren.

Meine Meinung:
Der Titel und das Cover haben mich gleich angesprochen und auch der Klappentext war interessant, aber so richtig überzeugt hat mich die Geschichte am Ende nicht. Die Grundidee finde ich durchaus interessant und gut, fand aber insgesamt dass die Geschichte sehr viele Längen hatte. Irgendwie hatte ich auch größere Rätsel erwartet. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt. Pippas Sicht befasst sich mit der Gründung und den Mitgliedern der Gemeinschaft, Claytons Sicht mit der Suche nach seiner Identität. Die Perspektiven wechseln sich ab und werden durch die Rätsel gestützt. Der Schreibstil ist gut lesbar.
Fazit:
Ganz okay

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Rezensionen von yellowdog:

Am Ende gilt doch nur das Erzählen

Die Welt zwischen den Nachrichten von Judith Kuckart

Die 1959 geborene Judith Kuckart schreibt an den Stationen ihres Lebens entlang, gekennzeichnet durch die gesellschaftspolitischen Ereignisse der Zeit.
Natürlich auch verbunden mit dem Familiären. Die Eltern wie Freundinnen ihrer Kindheit sind prägend.
Ihr Stil dabei ist geprägt von dem, was sie ausmacht: Sprache, Theater, Tanz.

Dem Stil und dem geschilderten wird dadurch eine spielerisch wirkende Leichtigkeit verliehen.
Ein faszinierendes Buch.

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Rezensionen von S.:

Gruselig

Der Salon der kühnen Frauen von Clare Pollard

Marie d’Aulnoy lädt monatlich in ihren Salon ein. Zu Gebäck und Naschereien gibt es märchenhafte Geschichten. Klingt ungefährlich! Nein, da die Frauen ihre Märchen wie Fabeln erzählen, fühlen sich die Männer am Hof von Ludwig dem XIV. bedroht, erkennt sich doch mancher als wenig schmeichelhafter Charakter wieder.

Für die Frauen jedoch sind sie Erleichterung, fördern ihren Zusammenhalt und geben ihnen Mut. Allen bekannte Märchen wie das von der Gänsemagd, Blaubart, Rotkäppchen oder vom gläsernen Pantoffel entstanden dort.
Clare Pollard erzählt detailreich, blumig, stattet ihre Geschichten mit viel Phantasie opulent aus. Mitunter geht ihr Sarkasmus ins Ordinäre, sie beschönigt die Zustände nicht. Eindrucksvolle Beschreibungen des Schlosses von Versailles, des Lebens des Königs gehören dazu. Bekannte Namen erkennt man. Ebenso die Entstehungsgeschichte der Salons. Sehr ausführlich. Und mit vieldeutigen, nein, eindeutigen Anspielungen gespickt. Das Leben der Frauen ist stets in Gefahr. Schreckliche Zeit.

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Rezensionen von Sheilo:

Spannend und voller Emotionen

The Monet Family - Shine Bright Like a Treasure von Weronika Anna Marczak

Hailie ist gerade einmal 14 Jahre alt, als sie Vollwaise wird. Sie hat keine Familie die sie bei sich aufnehmen kann - dachte sie zumindest, bis sie von ihren 5 Halbbrüdern in der USA erfährt. Sie lässt ihr altes Leben hinter sich und startet im wahrsten Sinne des Wortes ein neues Leben, in welchem sie nun einen Reichtum erlebt, von dem sie früher nur geträumt hätte.

Aber das soll nicht alles sein, was sie erleben wird...
"The Monet Family - Shine Bright Like a Treasure" ist der wirklich gelungene erste Band der Reihe, den ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe. Das Jugendbuch ist so spannend, dass ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Immer mehr Puzzleteile fügen sich zu einer Geschichte zusammen, wobei nach diesem ersten Band noch sehr viele ungelöste Fragen in meinem Kopf herum schwirren.
Hailie ist ein Mädchen, welches sich meinen Respekt verdient hat. In ihrer aussichtslosen Lage schöpft sie neuen Mut und beginnt ein neues Leben mit ihren Brüdern. Dabei fällt es beiden Seiten schwer, sich aneinander zu gewöhnen und die Eigenheiten kennen zu lernen. Zudem geht die neu gewonnene Familie mit ihren Gefühlen ganz anders um, als Hailie es von ihrer Mutter und Großmutter kannte.
Auch meine Emotionen hat das Buch teilweise aufgewühlt, da die Szenen mir teilweise sehr ans Herz gingen und ich hätte Hailie nur all zu gerne ab und zu in die Arme genommen. Ein Buch voller Gefühle eines Teenagers auf der Suche nach Rückhalt, Freundschaft und Liebe.
Ich liebe das Buch sehr und kann gut nachvollziehen, warum die Geschichte auf Wattpad erfolgreich ist. Den Leser erwartet hier eine tolle Mischung aus Mafia Einflüssen, Coming Age und Found Family. Ich bin jetzt schon richtig gespannt auf die Fortsetzung im zweiten Band und kann "The Monet Family" sehr empfehlen.

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