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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Buchseelensammlerin:

Ein Reich vor der Hölle

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz von Beril Kehribar

Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt sehr gut zur Story. Der rote Farbschnitt mit den Rosen ist nicht ganz so meins. Hier sind mir die Rosen zu dominant und ich bin auch kein Fan der Farbe Rot, aber das ist natürlich Geschmackssache.

Es ist das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe und mir hat der flüssige Schreibstil sehr gut gefallen.

Die Geschichte in einem Reich vor der Hölle spielen zu lassen, finde ich sehr interessant, weshalb ich auch extrem gespannt war auf den ersten Band der Trilogie.

Was mir gut gefällt ist, dass die Protagonistin Zoé nicht die perfekte Person ist, sondern unter anderem eine Diebin und Lügnerin, die durch frühere Erlebnisse zu dem geworden ist.

Zwischendurch gab es leider ein paar Längen, durch die ich mich etwas kämpfen musste und der Schluss kam dann sehr aprupt und endet mit einem Cliffhanger, den das Buch nicht bräuchte.

Alles in allem ist es ein guter Start in die Trilogie mit einem interessanten Worldbuilding und einer tollen Protagonistin. Auf die Seiten, die sich in die Länge gezogen haben, hätte ich zwar verzichten können, aber die Grundidee und ihre bisherige Umsetzung hat es fast wieder wet gemacht.

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Rezensionen von Gavroche:

Moni und Oscar

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Zwei total unterschiedliche Charaktere treffen hier im neuen Roman von Alina Bronsky aufeinander: der sechzehnjährige Oscar, aus dessen Sicht der Roman erzählt wird, und die Anfang 50jährige Moni. Sie lernen sich im Mathematikseminar kennen und nur, weil Übungsblätter im Team abgegeben werden müssen, akzeptiert Oscar die Zusammenarbeit.

Aber er ist sich eh sicher, dass Moni das Studium nicht schaffen wird. Überheblich löst er die Aufgaben für beide.
Oscar stammt aus einer reichen Familie und hat gelernt, dass man mit Geld alles bekommen kann. Er ist Autist und fixiert darauf, sein Idol, Professor Johannsen, persönlich zu treffen. Nur deshalb hat er sich für diese Uni entschieden.
Moni hingegen kommt mit allen leicht ins Gespräch, kümmert sich um alle(s) und hat auch mal ihren jüngsten Enkel mit in der Vorlesung.
Mir hat dieses Aufeinandertreffen zweier so unterschiedlicher Leben gefallen. Alina Bronskys Schreibstil ist einfach unglaublich und auch ihr neuer Roman war ein Kunstwerk.

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Rezensionen von Gavroche:

Betrügereien

Unlock my Heart Golden-Heights-Reihe von Saskia Louis

Lexie verdient sich neben ihrem Studium an einem community college nebenbei Geld mit dem Fälschen von Ausweisen und sie beschafft auch schon mal Prüfungsklausuren. Außerdem jobbt sie - genau wie ihr Bruder Ty - in der Bar eines Freundes. Und das alles, um gerade so über die Runden zu kommen. Bei einer ihrer Aktionen auf dem Campus fällt sie allerdings dem reichen Logan Maxx auf, dessen Vater ein ganzes Konglomerat an Firmen besitzt.

Doch Logan benötigt Lexies Hilfe und diese sichert er sich mit einem Trick.
Lexie und Ty sind schon lange auf sich allein gestellt, denn ihr Vater, ein Trickbetrüger, sitzt im Gefängnis, kommt allerdings bald frei. Aber die beiden haben ihre alten Identitäten aufgegeben und möchten nicht mehr für seine Aktionen eingespannt werden.
Die beiden Perspektiven von Lexie und Logan werden von Juliana Hempel bzw. Max Rauch gut gesprochen und man kann sich so die Wortgefechte der beiden Protagonisten gut vorstellen.
Das Buch entsprach meinen Vorstellungen und war eine eher leichtere Unterhaltung. Insgesamt mag ich die Fantasy-Romane von Saskia Louis lieber.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Familie Haynes

Bevor es geschah von Céline Spierer

Bevor es geschah vom Celine Spierer ist ein Roman um eine Familie in der Krise und hat interessante Ansätze. Doch leider kann der Roman die erweckten Erwartungen dann nicht erfüllen. Die komplexen Familienbeziehungen erschließen sich nicht. Die einzelne Mitglieder der Familie Haynes (zum Beispiel Elizabeth, Rose, Winston, Sean, Jacqueline) bleiben konturlos und gewinnen eigentlich die ganze Handlung durch nicht an Substanz.

Da helfen auch die motivationslosen Zeitenwechseln nicht. Der Text erscheint mir nicht schlüssig.

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Rezensionen von PMelittaM:

Unterhaltsam und spannend

Five Broken Blades von Mai Corland

Ein Prinz, ein Schläger, eine Diebin, ein Spion, eine Mörderin und ein Fürstensohn machen sich auf, einen unsterblichen König zu töten.

Nicht oft packt mich ein Roman so schnell wie dieser, schnell mochte ich die Protagonist:innen, den Erzählstil und die spannende Handlung, und habe bis zum Ende mitgefiebert.

Erzählt wird in relativ kurzen Kapiteln aus den wechselnden Perspektiven der sechs Protagonist:innen, oft geht das regelrecht ineinander über. Alle Perspektiven sind in Ich-Form geschrieben, wodurch einem das Geschehen schnell nahe kommt. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, jede:r hat seinen eigenen Grund, jede: r hat seine eigenen Geheimnisse, und untereinander gibt es immer wieder ein gewisses Misstrauen, das auch manchmal auf mich als Leserin überging.

Zunächst sind die Protagonist:innen in Zweiergruppen unterwegs, erst etwa zur Mitte des Romans treffen alle sechs aufeinander. Die Fünf im Titel ist übrigens dennoch richtig, denn einer ist mehr oder weniger nur als Beobachter dabei, spielt aber trotzdem eine nicht unwesentliche Rolle.

Die Geschichte ist sehr spannend, immer wieder muss man bangen, ist misstrauisch, fühlt mit allen Sechs mit und lernt diese nach und nach immer besser kennen, entwickelt mehr und mehr Verständnis für sie. Es gibt auch immer wieder einmal humorvolle Szenen und auch die Romantik wird nicht vergessen. Ich hatte sehr unterhaltsame Lesestunden.

Die Welt erscheint mir noch ausbaufähig, die Autorin hat sie offenbar an koreanischen Mythen und Legenden angelehnt. Zu Beginn des Romans gibt es eine Karte der Welt.

Das Ende ist überraschend, so hatte ich es nicht erwartet, und es ist vor allem nur ein vorläufiges Ende, im Original ist auch bereits ein zweiter Band erschienen, der hoffentlich auch auf Deutsch erscheinen wird.

Der Roman ist spannend und unterhaltsam, bringt interessante Protagonist:innen mit, die man im Laufe der Zeit liebgewinnt, sowie ein paar Überraschungen. Am Ende stellt man fest, dass die Geschichte noch weitergehen wird, ich freue mich darauf.

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Rezensionen von manu63:

Gute Unterhaltung

Sturmjahre von Lia Scott

Die Melodie der Freiheit ist der dritte Band der Sturmjahre Reihe der Autorin Lia Scott.

Obwohl es der dritte Band einer Reihe ist, bin ich gut in die Geschichte rund um Isabella und Keillan hineingekommen. Keillan ist aus dem 1. Weltkrieg zurück gekehrt und sucht nun seinen Platz im Leben der neuen Zeit.

Dabei trifft er auf Isabella, die vor einer Zwangsheirat flüchtet und die ihn um Hilfe bittet welche er unbedacht verspricht.

Die Reise der beiden um Isabella vor ihren Vater, einem mächtigen Boss der Edinburgher Unterwelt, zu retten erweist sich als nicht zu einfach, da sie beide sehr verschieden sind.

Mit Isabella wurde ich erst nach und nach warm, ihre Entwicklung wird verständlich beschrieben und sie bekam immer mehr Gestalt als Charakter. Keillan war mir von Anfang an durch seine ruhige Art sympathisch.

Auch die Nebencharakter runden die Geschichte gut ab. Einige Stellen hätten für mich straffer erzählt werden können, da wurde es für mich manches Mal etwas zäh.

Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und sie macht Lust auf die weiteren Bücher der Reihe.

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Rezensionen von Nele33:

toller Start

Das Dickicht von Nikolas Kuhl; Stefan Sandrock

Mit "Das Dickicht" ist den Autoren der Start in eine neue Kriminalreihe mit sympathischen Ermittlern gelungen.

Ein 15-jähriges Mädchen wird entführt, und dieser Fall erinnert stark einen eine Entführung vor 20 Jahren, bei dem der entführte Junge nur noch tot gefunden werden konnte.

Juha Korhonen, damals gerade frisch bei der Polizei, musste dies miterleben und es nagt bis heute am ihm. Sein neuer Kollege Lucas, von ihm Lux genannt, nimmt sich die alten Akten noch einmal vor und stößt auf Ungereimtheiten. Der damalige Täter starb durch Suizid und Werner, der ehemalige Ermittler, hat auch nach Abschluss des Falls weiter recherchiert. Warum?

Sie stoßen bei ihren Ermittlungen auf ein Nest voller Abgründe.

Mich hat der Krimi ausgesprochen gut unterhalten. Dieses Ermittlerduo trifft genau meinen Geschmack, nicht zu viel Privates, dabei dennoch einander zugewandt. Der Schreibstil schafft eine spannende Atmosphäre, die sich bis zum Ende durchzieht.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von Tara:

Amüsant, warmherzig & tiefgreifend

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

„Pi mal Daumen“ ist ein unterhaltsamer Roman der Autorin Alina Bronsky.

Die fünfzigjährige Moni wird von ihrer Familie stark beansprucht und hat mehrere Nebenjobs gleichzeitig. Dennoch beschließt sie ihren Traum zu verwirklichen und beginnt Mathematik zu studieren. Auch der sechzehnjährige Oscar studiert Mathematik.

Er ist hochbegabt, hat einen Adelstitel, allerdings fehlt es ihm an Sensibilität im Umgang mit anderen Menschen.
Die beiden lernen sich in einer Vorlesung kennen und müssen in einer Zweiergruppe zusammenarbeiten. Zunächst hat Oscar Vorbehalte gegenüber Moni und traut ihr nichts zu. Moni nimmt das recht gelassen und kümmert sich liebevoll um Oscar, der gut ein wenig Hilfe im alltäglichen Leben gebrauchen kann.

Der Schreibstil von Alina Bronsky liest sich toll. Er ist sehr lebendig und ich habe eine Menge gelacht. Aber das Buch ist nicht einfach nur humorvoll, sondern besitzt auch Tiefgang.
Wir lernen hier mit Oscar und Moni zwei ganz besondere Charaktere kennen, die eine tolle Entwicklung durchlaufen. Während Oscar durch Monis Lebenserfahrung gewinnt, kann er ihr bei dem Studium helfen, die beiden ergänzen sich also perfekt.

Außer den beiden Protagonisten spielen auch ihre Familien und das Umfeld an der Uni eine wichtige Rolle. Neben guter Unterhaltung gibt es auch Kritik an unserer Gesellschaft und unserem Bildungssystem.

Vieles konnte ich nicht vorhersehen, so dass ich mich gut unterhalten gefühlt habe und beim Lesen meinen Spaß hatte. Für mich war dieser Roman eine ausgewogene Mischung aus Humor und ernsten Themen.

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Rezensionen von peppi:

Lebensgeschichte

Novität von Judith W. Taschler

Mit diesem Roman von Judith W. Taschler habe ich mich sehr schwer getan. Das lag aber nicht daran, dass ich den ersten Roman mit dem Titel " Über Carl reden wir morgen" , der sich bereits um die Familie Brugger dreht, nicht gelesen habe.
In ihrem Buch lässt die Autorin ihre Hauptfigur ihr Leben erzählen.

Anfangs dachte ich , sie spricht mich als Leser an. Das war ein Irrtum. Sie erzählt ihre Lebensgeschichte ihrer Großnichte Christina Brugger. Vielleicht hatte die Autorin auch im Sinn, dass die Großtante einen langen Brief oder ein Tagebuch schreibt.
Es hat mich auch gestört, dass es ein hin und her in den den Zeiten gab. Obwohl ich immer wieder lange Abschnitte durchaus interessant fand, konnte sich dennoch kein richtiger Lesefluss bei mir einstellen.
Alles in allem muss ich sagen, dass der Roman "Nur nachts ist es hell" nicht meinen Erwartungen entsprach.

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Rezensionen von Tara:

Fantasievoll und spannend

Im Land der Wundertiere (Bd. 1) von Norah May

„Der Schatz in der Woa-Wüste“ ist der erste Band der Reihe „Im Land der Wundertiere“ von der im Allgäu lebenden Autorin Norah May.

Da Robins Mutter von ihrer Großtanten ein renovierungsbedürftiges Haus geerbt hat, zieht die Familie aus der Großstadt in ein kleines Dorf. Zunächst ist Robin - im Gegensatz zu seiner Mutter - wenig begeistert, das ändert sich als er den riesigen verwilderten Garten entdeckt.

In diesem findet er eine Schatzkarte und damit beginnt für ihn und seinen Gecko Nick ein fantastisches Abenteuer, in dem er zu einem Forschungsteam gehört und die Sprache aller Tiere versteht.

Robin ist ein sympathischer Protagonist und wir hatten unglaublich viel Spaß dabei mit ihm und dem Forschungsteam wilde magische Tiere in Adwentor - dem Land der magischen Tiere - kennenzulernen.
Die Sätze sind kurz und leicht verständlich, so dass sich das Buch gut für Erstleser eignet.
Die Ereignisse werden lebendig geschildert, es kommt schnell Spannung auf und die magischen Tiere, die wir hier kennengelernt haben, sind interessant und machen einfach Spaß.

In dem Buch gibt es zahlreiche Zeichnungen der Illustratoren Katrin Engelking und Michaela Heitmann. Auf ihnen gibt es eine Menge zu entdecken und sie passen perfekt zur Handlung.

Uns hat das magische und fantasievolle Abenteuer gut gefallen und wir hoffen, dass Band zwei nicht zu lange auf sich warten lässt, damit wir schon bald mehr von den magischen Tieren lesen können.

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