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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Humor in der Literatur

Zwischen Depression und Witzelsucht von Sven Regener

Das Buch hat den Untertitel Humor in der Literatur und es ist ein Text abgeleitet von einer Poetikdozentur von Sven Regener in Kassel.
Ich denke, dass so ein Text in einer vorgetragenen Form am besten funktioniert. Aber auch so kann Regener überzeugen. Wie von seinen Büchern gewohnt, hat auch der Vortrag seinen Witz, aber auch Tiefgang.

Er nimmt seine eigenen Romane als Beispiel, trifft aber auch einige allgemeingültige Formulierungen, zum Beispiel das Fehlen von Humor in der Musik. Als Musiker kann er das beurteilen.
Das Sven Regeners Bücher Humor haben, merkt jeder Leser sofort. Aber es liegt viel unter der Oberfläche, was der Leser vielleicht nicht sofort erkennt, aber spüren kann.

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Rezensionen von nessabo:

RomCom mit innovativer Storyline, viel Tiefe und komplexen Charakteren

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Zum Hörbuch: Ich fand die beiden Sprecher*innen grundsätzlich angenehm, habe aber, was Stimmvarianz angeht, auch schon bessere Hörbücher gehört. Andere Stimmen, besonders die von Kindern, kamen mir oft ziemlich aufgesetzt vor. Ganz am Ende hat Anna-Lena Zühlke meinen eigenen Tränenfluss dank der großartigen Umsetzung einer Schlüsselszene aber ordentlich angeregt.

Mich hat leider auch ziemlich gestört, dass die beiden unterschiedlich schnell gesprochen haben. Da ich Hörbücher immer deutlich schneller höre, ist das stark aufgefallen. Die Übergänge zwischen den Kapiteln fand ich wiederum optimal lang. Alles in allem ein gutes Hörbuch.

Zum Buch selbst: Ich mochte die RomCom vor allem für ihr Anschneiden so wichtiger Themen, den sehr angenehmen Lesefluss und die tiefgehende Liebe zu Büchern.

Erin und James waren einmal befreundet bis ein Bruch durch die Beziehung geht. Viele Jahre später treffen sie sich wieder. Allerdings nicht direkt und anfangs auch unbewusst. Denn über einen Bücherschrank tauschen „Kritzelqueen“ und „Mystery Man“ Bücher aus und kommunizieren in diesen über Randnotizen. Allein diese Storyline, dieser anonyme Buddy-Read innerhalb des Buches quasi, macht die RomCom zu einer ganz besonderen. Die Autorin lässt ihre Liebe zu Büchern, hier vor allem Klassiker, in die Handlung einfließen. <3

Doch es geht um viel mehr als nur die Second-Chance-Romance. Es geht um den Verlust eines Herzensmenschen, Vergebung, den Umgang mit psychischen Erkrankungen und vor allem um loyale Freund*innenschaften. Tatsächlich finde ich sogar, dass der Romance-Aspekt recht kurz gehalten wird und der Humor hätte für mein Empfinden noch präsenter sein können. So können aber die ernsteren Themen besser wirken.

Im Verlauf der Geschichte zeigt sich, dass Erin und James sich ziemlich ähnlich sind und sie beide mit vergleichbaren Dämonen kämpfen. Das macht sie zu vielschichtigen, ambivalenten Figuren, was ich sehr gern mag. Ihre Beziehung entwickelt sich organisch, glaubwürdig und ohne Pathos. Stattdessen liefert Tessa Bickers hier auch Einiges an Impulsen und hat mich am Ende von Herzen weinen lassen. :(

Manche Elemente fand ich etwas unrealistisch, darunter auch das Ende. Aber wer damit kein Problem hat, bekommt hier einen flüssig lesbaren Roman mit vielen tollen Figuren und einem großen Herzpflaster zum Schluss.

4,5 Sterne

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TW:
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Krebserkrankung, bipolare Störung, Depression, Mobbing, Tod, Suizid

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Rezensionen von Linelovesreading :

Spannend und atmosphärisch

The House Trap von Emma Read

Dieses Buch hat mich begeistern können. Was wie ein Escape Room startet, wird schnell zu einem gruseligen Abenteuer.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, da sie extrem spannend war. Man konnte ein paar kleine Rätsel lösen und hat sich ständig gefragt, was genau hinter den Ereignissen in diesem unheimlichen Haus steckt.

Die Auflösung des Ganzen konnte mich aber nicht zu 100 Prozent überzeugen, da sie mich an andere Geschichten erinnert hat und auch irgendwie zu viel war. Eine Frage blieb auch offen, die etwas mit dem Thema Zeit zu tun hat.
Der Schreibstil war sehr gut lesbar und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Autorin beherrscht es perfekt, die Spannung mit ihren Worten einzufangen und schafft so eine sehr gruselige Atmosphäre, die sich auch im Cover widerspiegelt.
Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich. Deliah und Amity mochte ich auf Anhieb und auch Claude ist sehr sympathisch. Alle drei haben ihre Eigenheiten, die sie sehr besonders machen. Sam dagegen war mir am Anfang sehr unsympathisch, was aber im Laufe des Buches besser wurde. An einigen Stellen hätte ich mir da noch mehr Erklärungen für sein Verhalten gewünscht. Andere Charaktere, die erst später im Buch auftraten, waren auch sehr geheimnisvoll und gut konstruiert. Das Thema Freundschaft nimmt im Buch einen großen Stellenwert ein, was mir gut gefallen hat. Vor allem die Dynamik zwischen Sam, Claude und Deliah hat mir da besonders gefallen. Gut fand ich auch, dass Themen wie Mobbing erwähnt wurden, aber keinen allzu großen Raum eingenommen haben.
Insgesamt ein gutes Buch mit hohem Gruselfaktor und einer tollen Freundschaftsgeschichte, das nicht umsonst für Kinder erst ab 12 empfohlen wird.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Bin zwiegespalten

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1) von A. E. Leinkenjost

Bei diesem Buch weiß ich gar nicht so genau, was ich dazu sagen soll, da ich mir sehr unschlüssig bin, wie ich es nun wirklich fand.
Die Handlung klingt zunächst nach einem tollen Fantasyabenteuer für etwas ältere Kinder. Schnell habe ich aber gemerkt, dass dem nicht so ist. Die Handlung an sich ist sehr gut und spannend gemacht, aber definitiv eher etwas für Jugendliche.

Die Stimmung ist sehr düster und die Werwölfe spielen eine sehr große Rolle in der Handlung, die an einigen Stellen sehr heftig und gruselig war. Vor allem auch der Umgang mit dem Thema Gewalt ist definitiv nichts für Kinder, gleiches gilt für die Zusammenhänge, die hinter den Ereignissen stecken. Insgesamt hat mir die Handlung sehr gut gefallen, sie passt nur nicht zur angegebenen Zielgruppe.
Der Schreibstil war gar nicht mein Fall, da die Geschichte sehr schwierig zu lesen war. Immer wieder gab es auch plötzliche Sprünge in der Handlung, die mich verwirrt haben, weil sehr wenig erklärt wurde.
Die Charaktere dagegen habe ich richtig toll. Genial fand ich die Dynamik zwischen Scott und Scarlett und auch, wie gut die beiden in schwierigen Situationen zusammengehalten haben. Was ich von Hamish halten soll, weiß ich nicht so genau, da er ein sehr undurchsichtiger Charakter ist und scheinbar noch einige Geheimnisse hat. Zavah mochte ich auch sehr gerne und ich hoffe, dass sich für sie noch einiges zum Guten entwickelt.
Die Aufmachung des Buches hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Das Cover und der Farbschnitt sind zauberhaft. Auch die Illustrationen im Buch haben mir sehr gut gefallen, da sie die unterschiedlichen Werwölfe nochmal genauer vorstellen. Für Kinder könnten diese Bilder aber zum Teil auch zu heftig sein.
Insgesamt hat mir das Buch anhand der Handlung und der Charaktere sehr gut gefallen, der Schreibstil war aber gar nicht meins und die Vermarktung passt einfach nicht. Meiner Meinung nach müsste das Buch für Jugendliche ab 14 oder 15 empfohlen werden, da es definitiv kein Kinderbuch ist.

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Rezensionen von Lesemama:

Zweite Chance für die Liebe

Komm schon, Baby! von Ellen Berg

Zum Buch:

Juli lebt ihren Beruf als Hebamme. Mit Ende dreißig immer noch Single und immer noch keine eigenen Kinder geht sie total darin auf.
Letzteres ändert sich schneller als sie denkt. Nach einem One Night Stand ist Juli ungeplant schwanger und nicht nur das, sie weiß eigentlich nichtmal wir der Vater heißt.

Diesen trifft sie bei einem Erstbesuch einer neuen Schwangeren, die von ihr versorgt werden möchte...


Meine Meinung:

Wie immer hat auch dieses Buch ein humorvolles Cover, die Leseprobe klang vielversprechend und ich mag die Bücher von Ellen Berg, auch wenn ich schon lange keines mehr gelesen habe.
Es beginnt mit einer Geburt und der Erkenntnis, Juli ist schwanger von einem ONS. Schnell trifft sie auf den vermeintlichen Erzeuger, ihre Gefühle spielen verrückt. Und da gibt es noch Emily, die aktuelle Lebensgefährtin von Matteo, dem Doppelvater. Emily macht einen recht unsympathischen Eindruck, ist etwas nervig, aber nicht so extrem wie Superdoc Matthiesen, der Gynäkologe von dem Krankenhaus, in dem die Schwangeren von Juli bei Wunsch entbinden.
Der Schreibstil ist humorvoll und unterhaltsam, ich hatte aber schnell einen Verdacht, der sich immer mehr bestätigte. Das Ende ist nett. Alles in allem eine schöne Unterhaltung.

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Rezensionen von yellowdog:

eleganter Stil

Fast wie ein Bruder von Alain Claude Sulzer

Alain Claude Sulzer ist ein Autor, den ich wegen seinem eleganten Stil bewundere, der auch in diesem Roman zu finden ist. Er erzählt von der Freundschaft zweier Männer, die zusammen aufgewachsen sind und fast wie Brüder waren.
Mit 17 Jahren wurden sie getrennt. Frank ging in die USA. Es ist aber die Zeit von Aids, und Frank erkrankte.

Den Erzähler lässt das nicht los und er reflektiert die Situation.
Ein lesenswertes Buch!

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Rezensionen von bine525:

Über 100 Seiten Vorlesevergnügen mit Haibär Hicks

Haibär Hicks - Ein Kuscheltier hat Schluckauf von Nini Alaska

In diesem über 100 seitigem Vorlesebuch mit Haibär Hicks und vielen schönen Bildern, hatten wir oft das Gefühl " Das haben wir auch mit dem Lieblingskuscheltier unserer Tochter erlebt". Auch wenn unseres zwar keine Bauchtasche mit Versteckmöglichkeiten hatte, aber dennoch der mit Abstand beste Freund unserer Kleinen war.

Super das der ab und zu dringend nötige Waschtag in der Waschmaschine mit tagelangem Trocknen von Haibär geliebt wird, ganz im Gegensatz zur jeweiligen Chefin des Kuscheltieres. Herrlich zu lesen, wie Haibär von Selma geschimpft wird obwohl er selber etwas ausgefressen hat und Selma nun die Schuld auf ihn schieben möchte.
Das Schöne an diesem Vorlesebuch sind die vielen bunten Bilder die auf jeder Buchseite sind. So wird das Vorlesen richtig schön untermalt und dem Vorlesekind wird es sicherlich nicht langweilig dabei.
Durch die vielen Buchseiten und vielen verschiedenen Erlebnissen im Kinderalltag hat das Buch auch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis.

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Komplex

Der Ire von Peter Mann

Ich habe schon so einige historische Romane aus der Zeit um den Zweiten Weltkrieg gelesen, aber dieser war komplett anders als alles was ich bisher kenne.
Die Handlung wird in wechselnden Kapiteln von dem irischen Doppelagenten Frank Pike bzw. Finn McCool und dem deutschen Offizier Adrian de Groot erzählt.

Beide haben ihre ganz eigene Erzählstimme und obwohl sie vollkommen unterschiedliche Geschichten erzählen, sind diese eng miteinander verwoben.

Die Handlung ist komplex, erschütternd, mysteriös und unglaublich aber auch ein wenig romantisch. Es ist ein Roman, der auf Fakten basiert und den sich kein Autor so ausdenken kann, ohne dass es den Eindruck machen würde, dass alles total überzogen ist.

Auch wenn mir die Existenz von Doppelagenten durchaus bekannt war, hat mich die Story fassungslos gemacht und ich habe mich immer wieder gefragt was hier der Wahrheit entspricht.
Mit dem Wissen, dass dieser Thriller auf einer wahren Geschichte beruht und historisch belegt ist, liest sich der Roman ebenso interessant wie unterhaltsam.

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Rezensionen von nessabo:

Eine unkonventionelle Beziehung zwischen Mutterschaft und Selbstbestimmung

Ava liebt noch von Vera Zischke

Ich mochte „Ava liebt noch“ richtig gern, auch wenn die Protagonistin einen Lebensstil fern meines eigenen hat. Der Roman dreht sich vor allem um Mutterschaft, das Verschwinden einer Mutter in ihrem Kümmern um andere und die Frage, wo die Grenze verläuft zwischen eigenen Bedürfnissen und der Verantwortung für (erwachsene) Kinder.

Die Protagonistin Ava hat drei Kinder in einer eingeschlafenen Ehe und beginnt im Alter von 43 Jahren eine Affäre mit dem 19 Jahre jüngeren Kieran. Ich hatte vor der Lektüre Bedenken, dass der Altersunterschied eine Machtdynamik mit sich bringen könnte, aber Vera Zischke hat das für mein Empfinden sehr gut umgesetzt. Die Beziehung der beiden erstreckt sich über einen großen Zeitraum, sodass auch Liebe und Sexualität im Alter eine Rolle spielen, was ich großartig fand.

Es ist spürbar, dass die Autorin weiß, von was sie schreibt. Sie schafft es, Ava ihre Enttäuschung über Mutterschaft ausdrücken zu lassen ohne ihren Kindern daran die Schuld zu geben. Sie zeigt, wie leicht Mütter innerhalb heterosexueller Beziehungen wieder in eine Rollenaufteilung aus den 50ern verfallen, weil es anders so viel herausfordernder ist und von den dazugehörigen Männern auch nichts proaktiv dagegen getan wird (bei manchen Äußerungen des Ehemannes hätte ich fast ins Buch gebissen). Und sie zeichnet Ava als eine vielschichtige Figur, die in der Gratwanderung zwischen eigenen Bedürfnissen und Verantwortlichkeit unterschiedliche Entscheidungen trifft. Nicht immer konnte ich sie persönlich nachvollziehen, jedoch immer respektieren.

In manchen Kapiteln kommt auch Kieran zu Wort und das hat mich manchmal etwas aus dem Lesefluss gebracht, weil alles aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, der Wechsel der Sichtweise sich jedoch nur aus dem Kontext erschließt. Trotzdem mochte ich es, sein Leben dadurch noch etwas besser kennenzulernen und halte den Wechsel für absolut notwendig im Verlauf der Handlung.

Ich fand den Debütroman total authentisch und wichtig darin, Müttern einen Handlungsraum außerhalb von und parallel zur Mutterschaft zu geben. Er war total leicht zugänglich, emotional vielschichtig und einfach eine wirklich schöne Lektüre.

4,5 Sterne

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Rezensionen von Pusteblümchen:

Ein spannender Krimi aus Österreich

Freunderlwirtschaft von Petra Hartlieb

Durch einen persönlichen Schicksalsschlag hat sich die Protagonistin Alma Oberkofler entschlossen Polizistin zu werden. Sie ist gerade einmal ein paar Tage bei der Wiener Polizei, da bekommt sie es mit einem brisanten Mordfall zu tun. Der junge, aktive Minister Max Langwieser wird tot aufgefunden.
Alma beginnt zu ermitteln und das Privatleben des Toten wirft eine ganze Menge Fragen auf.

Der Fall ist weitaus komplexer als es zunächst aussieht.

Petra Hartlieb hat ihre Charaktere gut ausgearbeitet und berichtet im Wechsel aus der Sicht von Alma und Jessica. Jessica war die Freundin von Max Langwieser, ist aber nach seinem Tod abgetaucht.

Das Buch bietet einen Einblick in politische Interessen in denen es um Geld und Macht geht. Die Spannung wird durchgehend gehalten und ich habe das Buch gerne gelesen.

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