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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katyleh:

Lesenswert

Und dahinter das Meer von Laura Spence-Ash

Eine Geschichte mit sehr viel Tiefgang, Emotion und Gefühlen. Ich konnte mich sehr gut hineinversetzen in das Mädchen Beatrix, welches die lange Reise von England in die USA auf sich nehmen musste, um vor dem Krieg zu fliehen. Das zentrale Thema ist die Zerrissenheit zwischen zwei Familien und zwei Leben, die unterschiedlicher nicht sein können.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und die Beschreibung der einzelnen Situationen lässt einen mitfiebern.
Leider sind die Kapitel alle sehr kurz, so dass man kaum die Chance bekommt die Person um die es gerade geht, besser kennen zu lernen oder ist es einfach mal was Neues, an das man sich gewöhnen muss? Ich kann es nicht so genau sagen, aber meiner Meinung nach sind die einzelnen Situationen sehr schnell und wenig ausgearbeitet. Es kam mir fast so vor, als wenn ich ausschließlich Notizen lesen würde. Trotzdem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Bea ist mir absolut ans Herz gewachsen und sehr sympathisch rüber gekommen, ich konnte mich definitiv in sie und ihre Situation hineinversetzen, wie es ist nach Hause zu kommen und es fühlt sich nicht mehr wie zu Hause an. Mir ging die Geschichte sehr nahe, ich habe durchaus mitgefühlt. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die mich von der ersten Seite an gecatcht und nie losgelassen hat. Definitiv empfehlenswert.

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Rezensionen von Julia:

Gute Geschichte, mit Luft nach oben

A Beautiful Flaw von Ria Radtke

Vic und Sam sind eineiige Zwillinge und sich wie aus dem Gesicht geschnitten. Und da hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Denn während Sam ein gefeierter Filmstar ist, würde Vic ihr Gesicht nie vor der Kamera zeigen. Als sich ihr jedoch die Chance ergibt, als Visagistin durchzusteigen, bedeutet das, ausgerechnet eine Stelle am Filmset ihrer Schwester anzunehmen.

Dort trifft sie dann auch noch auf den gut aussehenden Hauptdarsteller Lex, der genau wie sie einige Narben vor der Öffentlichkeit verbirgt.

Der Grundgedanke der Geschichte war wirklich wundervoll, nämlich zu zeigen, dass Schönheit einerseits im Auge des Betrachters liegt und sich andererseits nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild reduziert. Dennoch gingen mir an der ein oder anderen Stelle die Selbstzweifel von Vic ein wenig auf die Nerven. Vielleicht hing es aber auch damit zusammen, dass man eigentlich bis zum Schluss nicht wusste, was genau sie an sich selbst als hässlich und nicht liebenswert erachtet. Vielleicht hätte das nicht erst auf den letzten Seiten genauer erläutert und zuvor immer nur mit nichts aussagenden Andeutungen geklärt werden sollen.

Dennoch war mir Vic sehr sympathisch. Sie ist eine empathische Person, die sehr darauf aus ist, Harmonie zu erfahren und somit auch anderen Leuten nicht nachtragend gegenübersteht. Ihre Beziehung zu Sam kam für mich aber leider ein wenig zu kurz. Zwar haben wir auch hier immer wieder Andeutungen erhalten und sicherlich wird einiges auch noch im zweiten Band aufgedeckt, der Sam in den Mittelpunkt stellt. Dennoch geschah zwischen den beiden Schwestern kaum eine Interaktion und das, obwohl sie am selben Set arbeiten. Ich hatte mir irgendwie erhofft, dass die beiden mal miteinander sprechen, anstatt aneinander vorbei zu leben.

Die Geschichte war wirklich gut zu lesen und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mich irgendwie quälen musste. Ich finde aber, dass der Klappentext eine etwas andere Story verspricht, als wir sie letztendlich erhalten haben. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen, allerdings bin ich immer wieder über Rechtschreib- oder Logikfehler gestolpert. Ein gutes Buch, um einfach mal vom Alltagsstress abzuschalten und vielleicht auch den ein oder anderen Anstupser in Sachen Schönheitsvorstellungen mitzunehmen.

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Rezensionen von Katyleh:

Humorvolle Reise

Sobald wir angekommen sind von Micha Lewinsky

So gut, wie mir dieses Buch gefällt, so wenig gefällt mir das Cover. Aber wie wichtig ist das Cover, wenn das Buch gut ist?
Natürlich wäre ein Hingucker im Bücherregal wünschenswert, aber leider ist es dieses nicht, und auch die Größe des Buches hat mich ein wenig enttäuscht. Aber die Geschichte darin fand ich sehr interessant.

Es geht um Ben. Er ist nicht unbedingt ein toller Mensch, er ist eher unsympathisch und glänzt nicht durch Heldenmut. Ganz im Gegenteil, er flüchtet vor seiner Welt, denn er hat Angst vor dem nächsten Atomkrieg, vor dem dritten Weltkrieg. Er lebt in einer unglücklichen Ehe und hat eine Geliebte. Ihn plagen Geld sorgen, Rückenschmerzen, und die Angst sitzt ihm im Nacken, weshalb er seine sieben Sachen packt, seine Familie an die Hand nimmt und nach Brasilien flieht.
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und ich habe es in kürzester Zeit durchgelesen. Der Schreibstil ist locker, leicht und direkt, was mir sehr gut gefällt. Die Geschichte war an manchen Stellen ein wenig langatmig, so dass ich ab und zu den Faden verloren habe, aber ihn schnell wieder finden konnte. Alles in allem eine interessante Geschichte über eine Flucht in ein fremdes Land.
Was die Familie in Brasilien erwartet, ist hier sehr interessant rübergekommen und wurde Detailliert in Szene gesetzt, so dass ich durchweg sehr gut unterhalten war.
Ein interessantes Buch, welches ich definitiv empfehlen kann. Ein Buch mit einer Geschichte, die perfekt in die heutige Zeit passt und zum nachdenken anregen kann. Aktuell und knallhart, allerdings nicht ohne den ein oder anderen Lacher, den ich nicht unterdrücken konnte, denn Ben ist herrlich naiv und tollpatschig.

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Rezensionen von v_im_wunderland:

sehr gut

Die Gräfin von Irma Nelles

Ich bin immer angetan von Büchern die auf ganz wenig Seiten ganz viel Geschichte haben. Und dieses Buch genau so ein Exemplar. Denn es erzählt auf unter 200 Seiten die auf einer wahren Begebenheit geschriebenen Geschichte von einer Hallig, eines englischen Fliegers und einer Gräfin. Dieser Flugpilot stürzt während es zweiten Weltkriegs auf einer Hallig ab und die Gräfin rettet diesen Piloten, obwohl er zu den "Feinden" gehört und pflegt ihn.

Während dieser sechs Tage Pflege erhält der Leser einen Einblick in das Leben der beiden, der Gräfin und des Lebens des Piloten. Ich finde diesen Roman sehr schön zu lesen, da er sehr kurz gehalten wurde und dennoch sich alles in ihm wiederfindet. Ich bin ein großer Fan dieses kleinen Buches geworden und kann es allen Lesern empfehlen, die 6 Tage auf einer Hallig während des Krieges mit einem englischen Piloten verbringen möchten.

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Rezensionen von Frechdachs:

Eine für alle, alle für eine! - Vier Gefährten kämpfen um die Freiheit und Unabhängigkeit von Mara

Skyhunter - A Silent Fall von Marie Lu

Marie Lus aktueller Roman "Skyhunter - A Silent Fall" stellte sich für mich persönlich sehr schnell als regelrechter Glücksgriff heraus.

Ich zauderte erst etwas mit mir, ob das Werk wirklich etwas für mich wäre, da es unter anderem mit einer "berührenden Slow-Burn-Romance" angekündigt wird.

Den Ausschlag gab dann allerdings das eigentliche Genre "Fantasy", das mich dann beherzt zugreifen lies.

Meine anfänglichen Bedenken lösten sich superschnell in Luft auf und Marie Lu traf mit ihrem Werk bei mir direkt voll ins Schwarze. Am ehesten ist es wohl eine dystopische Erzählung, da sich die Slow-Burn-Romance"-Szenen wirklich in Grenzen hielten, aber auch das Fantasygenre nicht wirklich komplett getroffen wird. Es sind hier sicherlich vereinzelt Fantasyaspekte eingewebt, allerdings lebt das ganze Werk hindurch, durch die dystopische Szenerie, die hier absolut im Vordergrund steht.

Die Idee dahinter, dass ein quasi fast übermächtiges Imperium ein sich anschließendes Nachbargebiet bedroht ist wohl definitiv nicht neu. Lus grandiose Umsetzung ist allerdings echt lesens- und bemerkenswert.

"Man wird sich an uns erinnern, Talin ... Dafür werde ich sorgen."

Genau dieses Buchzitat ist dann von aller Anfang wirklich Programm im ganzen Roman. Die Szenerie rund um das beschauliche Mara, das von der karensischen Föderation und dessen Schergen tagtäglich bedroht wird erwacht sehr real und vor allem schnell beim Lesen.

Die Story selbst hat unglaubliche Sogwirkung und auch die unterschiedlichen Charakteren rund um Talin und ihre Gefährten Red, Adena und Jeran wirken richtig gut ausgeklügelt. Durch die Anreicherung von immer mehr Details während des Lesens, auch aus der sehr schmerzhaften Vergangenheit jedes Einzelnen, bekommen die Protagonisten richtige Tiefe und man ist immer voll bei der Sache dabei. Die anfänglich eher losen Beziehungen vertiefen sich dann mit der Zeit immer mehr.

Die Außenseiterin Talin selbst ist vom Schicksal gleich mehrfach gezeichnet und als flüchtige Baseanerin durch viel Schmerz, Kummer und Entbehrung geprägt. Richtig angekommen und vor allem akzeptiert ist Talin auch bei den Strikern, den Elitekriegern von Mara, anfänglich in der Handlung noch nicht.

Das Werk von Marie Lu ist bereits im Jahr 2020 im Original erschienen und liest sich gerade wegen der kriegerischen Konflikte in Nahost und in der Ukraine dann wirklich hochaktuell, wenn die Story selbst auch in einer ganz anderen Zeit, weit vor unserer spielt. Genau diese Gedanken gingen mir persönlich dann immer wieder beim Lesen durch den Kopf.

Marie Lus große Kunst besteht darin eine unheimlich packende und spannende Story zu erzählen, die nie langweilig oder aufgesetzt wirkt. Sie schlägt dabei soviele unterschiedliche Töne an und präsentiert sowohl sehr feinfühlige Szenerien, die dann allerdings auch wieder von blutrünstigen und grandiosen Schlachten abgelöst werden. Insgesamt ein wahres Potpourri von Eindrücken, die einen selbst nicht mehr so schnell los lassen werden.

Die Autorin Marie Lu war mir vor diesem Buch noch unbekannt und jetzt bin ich bereits Fan von ihrer Schreibkunst. OK, einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es im Buch. Ganz zum Abschluss wartet ein sehr fieser Cliffhanger auf die Lesenden, der einem selbst dann zu denken gibt.

Wie weit würdest du selbst gehen, um die eigene Freiheit, Unabhängigkeit und das Überleben deiner Liebsten zu retten?

Bereits jetzt bin ich auf den Abschlussband der Dilogie gespannt und fiebere bereits jetzt der Veröffentlichung im nächsten Jahr entgegen.

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Rezensionen von yellowdog:

Die Länge der Primzahlen

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Alina Bronskys Romane sind immer sehr unterhaltsam, amüsant, aber stets auch mit einem kleinen, ernsten Hintergrund. Da bildet auch Pi mal Daumen keine Ausnahme.
Die Handlung spielt im Bereich der Universität und dem Studienfach Mathematik. Der junge Oscar ist sehr begabt und entsprechend von sich selbst überzeugt.

Außer Mathematik interessiert ihn nicht. Kein Wunder das er ein wenig isoliert ist. Das ändert sich als er auf eine neue Studentin trifft. Moni Kosinsky, 53 Jahre alt und mit nebenbei mit drei Jobs unterwegs. Sie ist ein Original und immer direkt und geradeheraus. Schnell bildet sie mit Oscar ein Team, indem Studieren und Privatleben miteinander verschwimmen.
Oscar ist schon sehr an Young Sheldon angelehnt, aber man kann nicht von Plagiat sprechen. Die Vorstellungen von wunderlichen Wunderkindern gab es auch schon früher.
Das Buch ist vielleicht nicht das originellste, aber routiniert geschrieben. Es funktioniert und bietet großartige Unterhaltung. Das Lesen war fast wie einen amüsanten Film sehen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Was für eine aussergewöhnliche, wunderbare Freundschaft

Mats und Mathilde 1. Eine große Freundschaft von Christian Wunderlich

Mathilde Vogelscheuch hat ihre Mama gefunden. Ein siebenjähriges Mädchen, das ihr den Namen gegeben und vor allem ihr ein Herz an ihr Latzkleid genäht hat. Sie sehen sich jeden Tag. Aber dann fährt die Kleine mit ihren Eltern nachhause, dahin wo die Sonne unter geht, und Mathilde ist wieder allein.

Bis ein kleiner Schwatz, Sohn einer Schwalbe und eines Spatzes, in ihrer Hand landet. Mats hat Höhen- und Flugangst, was für einen kleinen Vogel gar nicht passend ist. Trotzdem machen sie sich gemeinsam auf den Weg dorthin, wo die Sonne unter geht, um Mathildes Mama zu finden.
Was sie auf diesem Weg alles erleben, das lest ihr in dieser einfach zauberhaften Geschichte.

Autor Christian Wunderlich hat mich mit seinem fesselnden, flüssigen und absolut kindgerechten Erzählstil gleich gefangen. Seine Wortspielereien und sein Sprachwitz sind z.T. sehr anspruchsvoll, haben mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich sehr gut unterhalten. Allerdings können die Kleinen damit oft noch nicht so viel anfangen. Durch Erklärungen erweitern sie aber hier ihren Sprachschatz auf leichte und spielerische Weise.
Wunderlich versteht es Spannung aufzubauen, verleiht der Geschichte aber gleichzeitig eine warme, emotionale Atmosphäre, die mich begeistert hat. Die Bindung und Freundschaft, die Mathilde und Mats trotz ihrer Andersartigkeit zueinander aufbauen, ist so nachvollziehbar und glaubhaft, obwohl die beiden so unterschiedlich sind. Mats versteht es gekonnt, Mathilde, die noch nicht so viel vom Leben kennt, immer wieder aus wortwörtlich brenzligen Situationen heraus zu holen. Und Mathilde gibt Mats die Kraft und die Zuversicht, seine Ängste in den Griff zu bekommen.
Im Laufe der Geschichte erfahren die Kinder, dass Zuhause nicht nur ein beständiger Ort ist. Vor allem die Menschen, die es gut mit einem meinen, tragen dazu bei, sich bei ihnen wie Zuhause zu fühlen. Freundschaft, Anderssein, Geborgenheit und Vertrauen sind Werte, die hier eine große Rolle spielen und die spielerisch vermittelt werden.

„Mats und Mathilde – Eine große Freundschaft von Christian Wunderlich ist eine so liebevolle, herzerwärmende Geschichte, die auch durch seine fantastischen bunten Illustrationen, die Anne Hofmann beigesteuert hat, besticht und begeistert. Ich habe noch kein Kinderbuch gelesen, das auch mich als Erwachsene so beeindruckt und durch seine aussergewöhnliche Sprache so mitgenommen und immer wieder zum Lächeln gebracht hat.
Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob das angegebene Alter von ab 5 Jahren nicht etwas zu früh ist. Aber das kommt wahrscheinlich auf jedes Kind selbst an.
Ich jedenfalls kann dieses zuckersüße Abenteuer eines kleinen Vogels und einer Vogelscheuche nur empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung der Reise.

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Rezensionen von Chrissi:

Liebe & Freundschaft

Mats und Mathilde 1. Eine große Freundschaft von Christian Wunderlich

Inhalt:
Ein Jahr Pause. Ein Jahr kein Kontakt.
Rea ist bereits ein Jahr auf Hawaii, ein Jahr mit Cam. Doch ist es das richtige für sie? Ihr kommen Zweifel, sollte sie wirklich alles aufgeben, wofür sie so lange gearbeitet hat. Dann steht auch noch das Treffen mit Maja an.
Ein Jahr haben sie sich nicht gesehen.

Maja freut sich darauf ihre Freundschaft wieder aufleben zu lassen.
Doch sind ihre Gefühle für Rea wirklich Vergangenheit?

Meine Meinung:
Broken Heart Summer-Deep Blue Nights von Tonia Krüger ist der zweiten Band der Dilogie. Die Bände bauen aufeinander auf, so dass man sie nicht unabhängig voneinander lesen kann.
Das Cover ist wunderschön, mit den verschiedenen grün Schattierungen.
Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig. So hatte man gleich das Gefühl in der Geschichte drin zu sein.
Das Buch wird aus zwei Perspektiven erzählt, was ich hier besonders schön fand das es aus zwei Personen die kein Paar werden erzählt wird, so wusste man nicht den Ausgang und war um so mehr gefesselt.
Das Setting war wunderschön, Hawaii ist wunderschön und hat eine atemberaubende Natur. Hier hatte man gleich das Gefühl dort zu sein, auch wenn man das echte Erlebnis, wenn man dort schnorchelt nicht beschreiben kann - Das ist einfach unvergesslich.
Die Charaktere haben mich sehr begeistert.
Maja hat eine sehr lebensfrohe und aufgeschlossene Art. Sie ist biesexuell und war in ihre beste Freundin verliebt. Sie hat ein etwas schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter.
Cam ist ein typischer Surferboy und hat eine sehr lustige und lockere Art.
Er ist leidenschaftlicher Surfer und liebt das Gefühl im Meer. Er hat sein Hobby als Beruf gemacht und verdient sein Geld als Lifeguard und Surflehrer.
Rea ist ein etwas zurückhaltender Mensch. Sie ist sehr intelligent und zielstrebig. Sie liebt die Insel und die Natur, auch wenn ihr das Wasser nicht ganz geheuer ist.

Insgesamt ein wirklich schönes Buch, was von Freundschaft und Liebe erzählt. Es wird zwar nicht mein Lieblingsbuch, trotzdem bekommt es einen festen Platz in meinem Bücherregal.

Vielen Dank an Tonia Krüger und den Argon Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars über NetGalley. Die geäußerte Meinung ist meine eigene.

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Rezensionen von begine:

Brillantes Lesevergnügen

Pi mal Daumen von Alina Bronsky



Alina Bronsky schreibt ihre Romane spannend und witzig.

Der Roman Pi mal Daumen, ist clever gemacht. Die Autorin spielt mit zynische Balance.
In diesem Roman hat sie einen hochbegabten 16jährige Oscar, Überflieger, der auch noch adelig und reich ist, und die 53jährige Moni. Moni ist schon Großmutter und will ein Mathematikstudium absolvieren.

Diese beiden sehr unterschiedliche Charaktere lernen sich am ersten Tag des Studiums kennen.

Oscar fühlt sich sehr überlege, er ist entsetzt über Monis Unwissenheit, er glaubt sie ist dumm. Er fängt trotzdem an ihr sehr zu helfen, damit sie es doch weiter bringen kann. Aber auch Oscar hat Hilfe von Moni. Moni hat drei Nebenjobs um die Miete aufzubringen. Ihre Familie ist auch eine Last.
Aber sie meistert alles .

Dann hat sie Autorin noch einen kleinen Fantasieporträt eingefügt.
Dieser Roman ist wieder einfach Klasse.
Die Autorin hat mich bis jetzt noch nie enttäuscht.
Es war wieder ein wunderbares Lesevergnügen.

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Rezensionen von Petra Gruber:

Oscar und Moni

Pi mal Daumen von Alina Bronsky

Unterschiedlicher können zwei Menschen wohl nicht sein, die hier im Hörsaal des Mathematikinstituts aufeinandertreffen. Oscar, der auch die Erzählstimme des Romans ist, ist sehr jung, erst 17, er ist hochbegabt, hat sein ganzes Leben darauf hingearbeitet, endlich Mathematik zu studieren. Im Roman wird es nie erwähnt, aber schnell wird sichtbar, er ist wohl im autistischen Spektrum.

In der U-Bahn (die er nur benutzt, wenn es wirklich nicht anders geht) trägt er Handschuhe, er isst nur bestimmte Dinge, ist schnell irritiert, mit Gefühlen von anderen kann er nur schwer umgehen, er muss immer sagen, was er denkt und das kommt manchmal ganz schön verletzend daher. Moni gibt er keine Chance im Studium.
Sie trägt schrille Kleidung, hat blondierte Haare, ist stark geschminkt. Alle denken, sie hätte sich verirrt und wäre eigentlich die Putzfrau oder Kantinenmitarbeiterin. Aber Moni hat noch etwas offen im Leben, sie möchte wirklich Mathematik studieren. Und dabei ist sie in Oscars Augen auch noch unfassbar alt, über 50.
Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie lieben die Mathematik und können die Schönheit darin erkennen.
Dass diese zwei nach einer ersten zufälligen Begegnung so etwas wie Freunde werden könnten, würde man wohl eher ausschließen. Doch beide werden für den anderen so etwas wie ein Projekt. Moni hilft Oscar in praktischen Dingen, rettet ihn, wenn er mal wieder unterzuckert ist, vorm Verhungern. Und Oscar meint, sie durchs Studium tragen zu müssen.
Daraus wird eine wunderbare Geschichte von zwei Außenseitern, die man schnell in Schubladen stecken würde und die immer wieder überraschen. Bronsky erzählt diese Geschichte voller Herzenswärme, es wird nicht gewertet, das Buch ist mal humorvoll, mal unglaublich berührend und überrascht immer wieder. Die Mathematik wird dabei geschickt eingestreut, nimmt zwar Raum ein, ohne die Leserinnen zu überfordern.
Ich mochte das Buch von der ersten Seite an, habe den Erzählstil geliebt, wie die Figuren gezeichnet sind, wie sie sich entwickeln.
Pi mal Daumen ist einer jener Romane, bei denen ich richtig traurig war, als die letzte Seite gelesen war. Für mich ein Lieblingsbuch 2024, das ich nur wärmstens weiterempfehlen kann.

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