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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

Martinsgeschichte

Die Geschichte von Sankt Martin von Antoinette Lühmann

Auf dem Cover ist Sankt Martin und der Bettler zu sehen, der Titel und Teile der Kleidung sind in glänzendem Rotgold gedruckt.
Das Buch beginnt mit der biblischen Erschaffung der Welt durch Gott, der sich Menschen, die sie Natur achten. Ein solcher war Martin von Tour. Schon als Kind bestaunt Martin die Welt und bewundert, wie alles so gut zusammenpasst.

Stellt aber die Frage, war das so geschaffen hat. Ein Priester erzählt ihm von Gott und seiner Liebe. Da Martins Vater Soldat war, muss auch er Soldat, obwohl er keine Waffen tragen wollte und den Menschen lieber von Gott erzählen wollte. An einem kalten Winterabend treffen die Soldaten auf den Bettler und Martin möchte helfen, doch seine Kameraden schütteln nur die Köpfe über ihn. Aber Martin hilft, indem er seinen Mantel mit dem Bettler teilt. In seinem Traum erscheint ihm Jesus mit der verschenkten Mantelhälfte und als er dem Priester davon erzählt, rät der ihm zur Taufe. Nach seiner Militärzeit wollte Martin aufs Land ziehen und noch mehr über Gott und die Schöpfung erfahren. Doch es kamen immer mehr Menschen zu ihm und so wurde das Haus zum Kloster. Später sollte Martin Bischof werden, doch er versteckte sich zunächst und die Gänse verrieten ihn, so wurde er doch zum Bischop und die Gänse kommen noch heute in die Pfanne am Martinstag. Das letzte Bild zeigt die Kinder mit ihren Laternen.
Das Buch enthält viele christliche Elemente und berichtet über das Leben des Heiligen in Bezug auf seinen Gottesglauben.
Die Illustrationen erläutern die Geschichte sehr schön, den Text find ich für 3-jährige zu schwierig.

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Rezensionen von Ecinev:

Friesisch Herb

Leichenstarr an der Bar - Ein Nordsee-Krimi (Die Friesenbrauerin ermittelt 3) von Joost Jensen

Gesine Felber, Brauerin aus Sünnum führt einen kleinen Dorfladen und die einzige Kneipe in dem Ort wo sie ihr selbstgebrautes Tüdelbräu einschenkt. Eines Tages kommt der bekannte Umweltaktivist Enno Prester in die Kneipe und stirbt mitten in der Kneipe in ihren Armen. Seine letzten Worte: Schimmelreiter, klaut.

Was steckt dahinter?

Die Firma Friesenklima will eine klimaneutrale Feriensiedlung aufbauen, das es sich dabei nur um Abzocke handelt ahnen die Bewohner nicht die der charismatischen Mareke mit dem Versprechen einer großen Rendite ihr Erspartes anvertrauen. Als Gesine erfährt, dass Enno kurz vorher über die Friesenklima recherchiert hat, ist ihre Neugier geweckt und sie begibt sich auf gefährliche Mission.

Für mich war es das erste Buch dieser Reihe, man kann die Bücher jedoch auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gut lesen. Einen echten Krimi braucht man hier nicht zu erwarten. Wiebke Felber, die Tochter von Gesine kann über die Ermittlungen der Mutter nur den Kopf schütteln. Der Schreibstil ist locker und leicht, eine gute Lektüre für einen Urlaub in Ostfriesland. Die Personen sind teilweise übertrieben beschrieben aber allesamt sehr sympatisch.

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Rezensionen von Ecinev:

Tote Kaninchen

Finster von Ivar Leon Menger

Katzenbrunn 1986, ein 13-jähriger Junge verschwindet spurlos von einem Jahrmarkt und das ist nicht das erste Mal. Das ruft den ehemaligen Kriminalkommissar Hans J. Stahl auf den Plan dem das rätselhafte Verschwinden der Jugendlichen keine Ruhe läßt und mietet sich in einem Gasthaus ein. Immer wieder stößt er bei seinen Rundgängen über ein halb verfallenes Haus und die gegenüber gelegene psychiatrische Klinik.

Dann verschwindet wieder ein Junge, ausgerechnet der Sohn des Klinikleiters. Die diensthabenden Kollegen sind nicht gerade begeistert von Stahls Alleingängen aber die Zeit läuft ihnen davon den Jungen zu finden.

Das Buch, eingeteilt in kurzen Kapiteln aus Sicht der beteiligten Personen zieht einem unwillkürlich in seinen Bann. Am Ende werden alle Fäden verknüpft und es kommt zu einem hochdramatischen Ende. Der Spannungsbogen ist recht hoch und der Schreibstil ist lebendig, die Personen werden gut und sympatisch dargestellt.

Dennoch hat mich das Buch teilweise verwirrt was der Spannung aber nicht geschadet. Dies war mein erstes Buch von Ivar Leon Menger aber vermutlich nicht das letzte.

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Rezensionen von Daggy:

Liebevoll gestaltet und geschrieben

Wozu ist ein Papa da? von Peter Horn

Liebevoll geht der Schildkrötenpapa mit seinem kleinen Sohn Sebastian um, das sieht man schon auf dem Cover. Schon beim Aufschlagen des Buches schaut man auf einen entzückende Seite mit einer Vogelfamilie und unseren beiden Schildkröten im Hintergrund, danach ein Teich mit einer kleinen schwimmenden Maus, vielen Kleintieren und fliegenden Blättern, die ein Leichtigkeit vermitteln.

Nachdem Sebastian feststellt, dass es bei seinem Vater warm ist und der Vater antwortet „Ein Papa ist zum Wärmen da.“ Kommt die Frage auf, wozu ein Papa sonst noch da ist. Da antwortet der Papa „Zum Beispiel zwitschert er seinen Jungen zu.“ Auf dem Bild sehen wir ein Nest mit einer Vogelfamilie und Sebastian weiß sofort: „Dass ist keine Schildkrötenpapa! Das ist der Vogelpapa.“ So gehen die beiden weiter und der Papa gibt immer wieder etwas an, was ein Papa macht, so z.B. Netze spinnen, tolle Hakenschlagen, von Halm zu Halm springen und vieles mehr.
Neben der lustigen Idee des Tiere Ratens erfährt man einiges und kann dazu diese wundervollen Bilder bestaunen. Nachdem der Tag schon fast vorbei ist, sind die beiden in der Dämmerung unterwegs und treffen auf Glühwürmchen und am Ende liegen die beiden aneinander gekuschelt in den Blättern und Sebastian weiß „Dieser Papa, der bist du.“
Ein Buch voller Vaterliebe und herrlicher Illustrationen.

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Rezensionen von Daggy:

Das Recht auf Umweltschutz für unsere Kinder

Ich habe das Recht, meinen Planeten zu schützen von Alain Serres

Die Erde ist auf dem Cover zu sehen einige Tiere und viele Kinder. Das Buch beginnt mit den Worten „Hier ist alles gratis!“ und danach werden Sonne oder der Schatten der Bäume aufgezählt. Sogar die Kuhfladen sind „ein Geschenk für alle Fliegen“
Ein dicker Frosch ist auf der nächste Seite zu sehen, doch er ist eigentlich winzig und wurde neu entdeckt.

„Es lebe die Artenvielfalt!“ Aber dann wird es sehr ernst, es geht um die Palmen, die für unserer Schokolade gepflanzt werden und nicht nur den Orang-Utans den Lebensraum nehmen. Aber es sterben auch täglich Pflanzen und Tiere aus und mit deren Aussterben können auch die anderen zur Nahrungskette gehörenden nicht mehr weiterleben. „Weil ich das Leben liebe“ und „weil ich das alles weiß“ werde ich, das Kind, handeln. Die Kinder auf dem Bild halten alle eine Bild hoch und demonstrieren so ihren Einspruch. Wasser, ein wichtiges Gut für das wir „Sorge tragen.“
Es geht um die Vermüllung der Meere, um die kleinen Dinge (Plastik meiden), die wir selbst beeinflussen können, Lebensmittel ohne Kunstdünger oder biologische Landwirtschaft.
Ein aufrüttelndes Buch, das den Kindern zeigt, dass sie Rechte haben und es legitim ist, sich für diese Rechte einzusetzen. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Struktur gewünscht.

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Rezensionen von yellowdog:

Louisas Geschichte

Brennende Felder von Reinhard Kaiser-Mühlecker

Luisa stammt aus dem ländlichen Österreich, führt aber ein unstetes Lebein verschiedenen Ländern. Von ihrem Sohn Eric lebt sie getrennt.
Ihre Beziehung zu Bob, der einmal ihr Stiefvater gewesen ist, endet fatal.
In der Heimat kommt sie Ferdinand und dessen Sohn Anton näher. Aber kann die Beziehung von Dauer sein?

Schwerer fassbar  als die früheren Romane von Reinhard Kaiser Mühlecker.

Stilistisch aber wieder stark. Der Roman lebt mehr von Stimmungen als von der Handlung.

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Rezensionen von Ecinev:

Gelungene historische Fantasy

Der Vertraute von Leigh Bardugo

Dies ist mein erstes Buch von Leigh Bardugo und normalerweise ist Fantasy nicht mein bevorzugtes Genre. Doch hier hat mich schon der Klappentext neugierig gemacht. Spanien im goldenen Zeitalter, die Inquisition, das interessiert mich und hat mich nicht enttäuscht.

Das jüdisch-stämmige Dienstmädchen Luzia erleichtert sich die schwere Arbeit mit kleineren Sprüchen die sie von ihrem Vater gelernt hat bis sie dabei von ihrer Dienstherrin ertappt wird.

Die Familie des niederen Adels erhofft sich durch Luzias 'Milagritos' im gesellschaftlichen Ansehen präsenter zu werden. Und so gerät sie in den Blickpunkt des in Ungnade gefallenen Sekretär des Königs der nichts unversucht lässt um wieder in die Gunst des Königshauses zu kommen.
Gemeinsam mit ihrer Tante sowie ihrem Gönner und dessen Vertrautem nimmt sie an einem Wettbewerb teil.

Der Schreibstil ist packend, geschickt wird Fantasy mit historischen Gegebenheiten kombiniert und man fiebert mit Luzia und den anderen Teilnehmern. Das Ende ist vielleicht ein wenig überfrachtet, das Buch hat mir dennoch gut gefallen. Das Cover ist sehr schön, mit dem schwarzen Buchschnitt wirkt es sehr geheimnisvoll.

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Rezensionen von Daggy:

Eine berührende Geschichte

Post von Püppi von Bernadette

Schon oft habe ich von dieser anrührenden Geschichte gelesen und hier wird sie in wundervollen Bildern dargestellt. Das Titelbild zeigt einen Mann, der einen Mädchen im Park eine Karte reicht, die Mutter steht daneben und schaut zu.
Ein Schriftsteller sitzt an seinem Schreibtisch und hat schon vieles Blätter vollgeschrieben, die Landschaft um ihn herum besteht aus vielen Orten und Landschaften.

Franz geht an einem Kühlen Frühlingsmorgen in den Park und begegnet einem Mädchen mit Puppe. Die Menschen tragen die Kleidung der Jahrhundertwende.
Danach lernen wir Franz Zimmer kennen und erfahren, dass er eine Sammlung Postkarten hat. Als Franz wieder in den Park geht, findet er das Mädchen Saskia völlig aufgelöst, denn sie hat ihre Puppe Püppi verloren. Da erzählt Franz ihr, dass er Püppi in den Zug habe steigen sehen. Am Bildrand sehen wir sie mit ihrem Koffer. In seinem Zimmer sucht Franz eine Postkarte heraus und schreibt sie im Namen von Püppi aus Paris. Saskia ist glücklich, als sie die Karte bekommt. Das Bild zeigt typische Pariser Gebäude und jetzt ist die Kleidung passend für die 1920er Jahre. Die nächste Karte kam aus Venedig und das Bild zeigt den Markusplatz mit untergehender Sonne. Püppi ist noch lange Zeit in fernen Ländern unterwegs, aber Saskia wünscht sich ihre Püppi zurück. Aber Franz weiß nicht, was er tun soll, und ist auch betrübt. So kommt der Herbst und Franz kauft eine andere Puppe, die er dem Mädchen schenkt. Doch die bemängelt, dass diese Puppe nicht ihr Püppi sei. Aber Franz kann sie überzeugen und so freut sich die Mutter, dass ihr Kind glücklich ist.
Da auch immer von Franz berichtet wird, ist klar, dass sein Gesundheitszustand sich verschlechtert und so sagt die Mutter am Ende „Franz ist jetzt woanders.“
Ein melancholisches Buch, das ich nicht sehr geeignet für Kinder finde, aber Erwachsene, vielleicht Kafka-Fans, werden ihre Freude an der schönen Geschichte und den zarten Bildern haben.

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Rezensionen von Ecinev:

Menschliche Abgründe

Dunkler Abgrund von Ruth Lillegraven

Clara Lofthus hat es geschafft, sie wird als neue Justizministerin vereidigt. Für sie als alleinerziehende Mutter keine leichte Aufgabe, wird ihr doch eingeredet von nun an ständig in Dienstbereitschaft sein zu müssen. Doch sie brennt für ihr neues Amt und hofft darauf fällige Gesetzesentwürfe zum Thema Kindeswohl durchzusetzen.

Privat meint es das Schicksal nicht leicht mit ihr, als Mutter von Zwillingen hat sie gerade erst ihren Mann bei einem Unglück verloren, die Mutter ist seit Jahren in einem psychichen Pflegeheim. Um so größer der Schock, als eines Tages die Kinder verschwunden sind und ein kryptischer Brief auftaucht. Ist Clara doch nicht so unschuldig? Gemeinsam mit ihrem Chauffeur und Bodyguard begiebt sie sich auf eine dramatische Schnitzeljagt in der sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss.

Ein recht guter Spannungsroman mit einem kurzen knappen Ende das für mich sehr überraschend kam, kam doch endlich im 2. Drittel die nötige Spannung auf. Der Schreibstil in kurzen knappen Kapiteln aus Sicht von nur wenigen Personen ist ruhig, die Personen werden gut eingeführt. Eine Kenntnis des ersten Teils ist nicht nötig.

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Rezensionen von Kokoloreslot:

Wohlfühlstory mit Rätseln

Das größte Rätsel aller Zeiten von Samuel Burr

Clayton Stumper wächst in einer Gemeinschaft auf. Rätsel lösen ist ein unabdingbarer Teil davon, weshalb seine Ziehmutter (und Gründerin der Gemeinschaft) ihm Rätsel über seine Herkunft hinterlässt. Das Beste daran ist, das man mitmachen kann. Es folgen zwei Handlungsstränge, bei denen sich Gegenwart und Vergangenheit abwechseln.

Man erfährt etwas über die Gemeinschaft der Rätselmacher, ihre Gründung und langjährigen Mitglieder. Auf der andere Seite beginnt Clayton seine Reise. Die Rätsel waren eine willkommene Abwechslung (wenn auch keine Kopfnüsse) und gut eingebaut. Es ist eine verbindende Leidenschaft, die sich wie ein roter Faden durch das Buch und die schrulligen Charaktere zieht. Ich habe es fast in einem Zug durchgelesen und fand es unterhaltsam, schön und sehr flüssig geschrieben. Leider weckt der Klappentext und der Titel völlig falsche Erwartungen. Das hat der Roman überhaupt nicht nötig. Mich hat der tatsächliche Inhalt (Selbstfindung, Erwachsen werden, Liebesgeschichte…) positiv überraschen können.

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