Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sheilo:
Wimmelbuch für kleine Einhornfans
Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman
Das Einhorn Schimmerhorn fiebert seinem 2. Geburtstag entgegen, aber es weiß leider nicht, wann sein Geburtstag ist. Laura und ihr Einhorn Sternenschweif wollen Schimmerhorn helfen, um es gemeinsam heraus zu finden.
Sternenschweif ist eine bekannte Buchserie mit einer Vielzahl von Bänden, aber dieses richtet sich an die kleinen Kinder ab ca.
3 Jahren. Das bunte und farbenfrohe Wimmelbuch lädt zum Entdecken der Einhörner, Elfen und vielen süßen Details ein. Meine Kinder waren dabei besonders begeistert von dem Innenleben der Türme in Einhornform oder aber auch von den liebevollen Bildern in einer Trollhöhle.
Wie in typischen Wimmelbüchern überwiegen auf den Doppelseiten die großflächigen Illustrationen. Zusätzlich wird eine kurze Geschichte erzählt, wobei der Text je Seite altersgerecht kurz gehalten ist. Der Umfang der Erzählung hält sich zwar in Grenzen, aber für mich persönlich ist es passend, da die Wimmelbilder für mich im Vordergrund stehen.
Meine Kinder mögen das Buch sehr, es ist eine schöne Geschichte zum Miteinander und der Freundschaft mit verschiedenen Wesen wie Drachen, Trollen, Einhörner und Elfen. Wer ein schönes Wimmelbuch für kleine Einhornfans sucht, findet hier genau das Richtige.
Rezensionen von Kwinsu:
Schön geschriebener Wohlfühlroman mit erzählerischen Schwächen
Und dahinter das Meer von Laura Spence-Ash
London 1940: die elfjährige Beatrix und ihre Eltern fürchten sich vor den immer mehr werdenden Bombenangriffen in der Stadt. Deshalb wird beschlossen, dass ihre Tochter in die USA verschickt wird, um dort in Sicherheit das Ende des Krieges abzuwarten. Das Mädchen landet bei den Gregorys, einer mittelständischen Familie mit zwei Söhnen, die sie herzlich aufnimmt.
Sie verbringt fünf Jahre bei ihnen und die Zeit prägt sie nachhaltig. Zurück in London wird der Kontakt zu und die Berührungspunkte mit ihrer amerikanischen Gastfamilie immer weniger, doch das Schicksal wird sie wieder zusammenbringen...
Der Debutroman von Laura Spence-Ash verspricht eine wohlige Familiengeschichte zwischen England und den USA. Über einen Zeitraum von 37 Jahren lernen wir die verschiedenen Protagonist:innen kennen - neben Beatrix spielen die beiden Gastfamilienbrüder William und Gerald eine wesentliche Rolle, aber auch die Eltern beider Familien sowie in späterer Folge auch die Ehefrau von William. In kurzen Erzählepisoden werden Ereignisse aus der Sicht der verschiedenen Charaktere geschildert, was angenehm und abwechslungsreich zu lesen ist. Die Sprache der Autorin gefällt mir wirklich gut, sie ist kurzweilig mit einem Hauch Melancholie und sie weiß starke Bilder zu erzeugen - besonders gelungen finde ich hier die geschaffene Atmosphäre auf der Sommerinsel in Maine, wo die Familie Gregory regelmäßig ihre Sommerferien verbringt. Ihr literarisches Talent beweist sie immer wieder durch wunderbare stilistische Kniffe, sei es sprachlich oder handwerklich gut gemachte Doppelungen und wiederkehrende Motive, wie beispielsweise das Meer.
Soviel zum Positiven. Leider hat mich der Roman aber enttäuscht. Das Thema, das Setting und der Buchtitel klangen für mich sehr interessant und ansprechend, aber bedauerlicherweise nervte mich das Erzählte über weite Strecken. Das hat vielerlei Gründe. Die Geschichte wird chronologisch erzählt, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist. Da der Roman aber nur 364 Seiten hat, können die 37 Jahre dementsprechend nur sehr peripher abgedeckt werden. Wie das die Autorin macht, hat mir so gar nicht gefallen. Die Zeitsprünge sind vollkommen willkürlich, oft werden den Leser:innen bevorstehende Ereignisse angekündigt, aber dann werden diese - häufig für den Fortgang der Geschichte wesentlichen - Vorkommnisse dann nur in ein oder zwei Sätzen im Rückblick nacherzählt. Zudem werden oft Themen angeschnitten, die dann einfach wieder fallen gelassen werden - man wartet vergebens darauf, eine Erklärung oder eine Auflösung für Geschildertes zu erhalten. Weiters sind gewisse Aussagen über den Handlungsverlauf oder die Charaktere widersprüchlich oder inkonsequent, was vermutlich mit einem akkuraterem Lektorat vermieden hätte werden können.
Schade finde ich auch, dass die Figuren für mich allesamt schwer zu greifen sind, da sie nur sehr oberflächlich beschrieben werden und es meist ausgelassen wurde, Schlüsselszenen direkt zu beschreiben (diese werden, wie oben bereits erwähnt, oft nur kurz im Nachhinein geschildert). Außerdem vollziehen die Personen des Öfteren überraschende und nicht näher erläuterte Charakterwandlungen, die größtenteils unglaubwürdig sind. Besonders zwei Charaktere, nämlich Beatrix Mutter Millie als auch Williams Frau Rose sind sehr schwarz-weiß gezeichnet, doch zum Wohle des harmonischen Ausgangs der Geschichte, vollziehen sie einen plötzlichen Sinneswandel, der aber auch nicht näher begründet wird. Oft blieb ich ratlos ob der unerklärten Handlungen einzelner Figuren zurück. Augenscheinlich ist auch, dass wirklich alle Protagonist:innen sehr in der Vergangenheit verhaftet sind und die "gute alte Zeit" (in diesem Fall wohl die fünf Jahre, die Beatrix bei den Gregorys in den USA verbrachte) zurück sehnen. Interessant wäre es vielleicht, das Buch mit dem englischen Original zu vergleichen in der Hoffnung, dass einige immer wiederkehrende und beinahe lustlos wirkende Wortwiederholungen (z.B. "schön" oder "bezaubernd") ein wenig "lost in translation" sind. Das Happy End stört mich nicht so sehr, auch wenn es durchaus vorhersehbar war.
Mein Fazit: "Und dahinter das Meer" ist ein sprachlich schön formulierter Roman, der etliche erzählerische Schwächen aufweist. Wer eine dahinplätschernde Wohlfühlgeschichte mag und sich nicht daran stört, dass die Stringenz zu wünschen übrig lässt, ist hier gut aufgehoben. Meinen Geschmack konnte das Buch leider nicht treffen.
Rezensionen von Sago:
Aus dem Leben gegriffen
Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein junior-Lexikon: Bauernhof von Andrea Erne
Mit der bewährten Reihe Wieso? Weshalb? Warum? Geht es diesmal für Kinder ab zwei Jahren auf den Bauernhof.
Fans von Landmaschinen kommen dabei ebenso auf ihre Kosten wie kleine Tierfreunde. Dabei sind die Bilder wieder einmal anschaulich, farbenfroh und kindgerecht gestaltet.
Selbst nicht alltägliche Aspekte wie ein Hühnermobil werden vorgestellt.
Das Landleben ist wirklich aus dem Leben gegriffen, was für mich als Erwachsene auch Wermutstropfen enthält. So säugt eine arme Muttersau ihre Ferkel eingepfercht in einem Kastenstand. Was leider noch der Realität entspricht, aber trotzdem nicht weniger bedauerlich ist.
Die kurzen Texte eignen sich sehr gut zum Vorlesen. Die Begriffe der Erntemaschinen dürften allerdings Kleinkinder noch überfordern.
Ansonsten punktet das Buch in bewährter Manier mit Robustheit, Spiralbindung und den beliebten Klappen, hinter denen es vieles zu entdecken gibt.
Rezensionen von Miro:
Zwei schräge Typen
Pi mal Daumen von Alina Bronsky
Oscar sitzt endlich in seiner ersten Vorlesung für sein Mathematik Studium. Er ist zwar grade mal 17 Jahre alt, hat aber schon sein Abi in der Tasche und ist regulär zugelassen. Er scheint eine Inselbegabung zu haben und die Zahlen geben ihm Sicherheit, denn der Alltag überfordert ihn manchmal ziemlich.
Er hat eine autistische Persönlichkeit, die ihn meistens zwingt die Wahrheit zu sagen, auch wenn das gerade nicht passend ist.
Da quetscht sich Moni zu ihm auf die Bank. Er ist sich ziemlich sicher, dass sie sich verlaufen hat, denn sie kann ja wohl nur die Putzfrau sein. Sie ist ziemlich bunt angezogen und sehr alt, über 50, und wohl kaum intelligent genug für diese Studium. Spätestens nach den ersten Ausleseprüfungen wird sie wohl mit dem Großteil der Studierenden wieder weg sein.
Gezwungenermaßen bildet er mit ihr eine Arbeitsgruppe für die Hausübungen und verbringt schnell auch die Mittagspausen mit ihr, denn alle anderen Kommilitonen überfordern ihn sowieso und außerdem bringt sie immer ein leckeres Pausenbrot. Seine speziellen Nahrungsrichtlinien wirft er mit Moni rasch über Bord.
Doch auch Moni birgt eine Überraschung. Schnell erkennen wir als Leser*innen, wie die Autorin mit den Klischees spielt, denn Moni ist wesentlich klüger als sie vorzugeben scheint. Ihre prekäre Situation lässt sie zwar nicht zur Höchstform auflaufen, aber sie zeigt rasch ihr Potential.
So treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten und fordern sich gegenseitig ihre Grenzen auszuweiten und über ihre Tellerränder zu blicken. Wie üblich zeichnet Alina Bronsky ihre Figuren mit ausgesprochener Liebenswürdigkeit, auch wenn klar ist, dass sie nicht immer leicht zu ertragen sind. Sie haben ihre Ecken und Kanten, werden dafür aber nie verurteilt.
Besonders gut gefallen hat mir außerdem, dass das Buch aus Oscars Sicht der Welt erzählt wird, die doch manchmal etwas anders anmutet, als Durchschnittsbürger die Welt beurteilen. Das ist meistens ganz amüsant und manchmal auch etwas anstrengend, denn seine Sicht ist häufig sehr urteilend. Gleichzeitig hat man das Gefühl alles mit einem Augenzwinkern erzählt zu bekommen.
Mir hat dieser Ausflug in die Welt der Mathematik ausgesprochen gut gefallen. Die Charaktere der zwei Protagonisten sind wirklich spannend gezeichnet! Nur leider war diese Geschichte viel zu kurz! Ich wäre gerne noch ein paar Seiten länger an Oscar's und Moni's Seite geblieben.
Rezensionen von Daggy:
Fantastisch!!
Mit Monstern ist gut Kuchen essen von Rocio Bonilla
„Du wirst dich bestimmt wundern, wie wir in diese brenzlige Situation geraten sind“ So beginn das Buch und auf dem Cover sehen wir die Zwillinge Theodora und ihre Schwester, die uns diese Geschichte erzählt. Die beiden klammern sich ängstlich aneinander und man hört förmlich, wie ihre Zähne klappern.
Zunächst stellen sich die beiden uns vor und wir erfahren einiges über sie und ihrer Leidenschaft für Kuchen backen. Samstag sieht man die beiden Hand in Hand auf dem Markt beim Einkaufen. Sie kennen die Händler und die die beiden Mädchen. Doch dann rollt Doras Ball unter einen Stand und als sie hinterherkrabbeln, sehen sie mit Entsetzten, dass unter dem Kleid der Marktfrau ein „grüner Schwanz voller Schuppen“ hervorschaute. Beide laufen panisch davon. Als sie mutig wieder zurückkamen, schauten sie sich die Marktleute genauer an und müssen feststellen, dass alle Monster sind. Schreiend laufen sie nach Hause. Dort suchen sie im Internet nach den Wesen, die sie gesehen haben. Und wir können eine Seite herausklappen, die sachbuchartige Bilder und Informationen zeigt.
Aufgrund ihrer Recherche wissen die Zwillinge, dass diese Monster Kuchen mögen, und das ist die Lösung für die beiden. Denn Kuchen backen ist ja ihr liebstes Hobby.
Neben der witzigen, aber auch gruseligen Geschichte, sind die großformatigen Illustrationen das Tollste an diesem Buch. Vielleicht sind die Mädchen ein wenig zu niedlich und klein dargestellt, aber vielleicht ist gerade dieser Gegensatz zu den Monstern, das Besondere.
Ein fantastische Geschichte und ich werde bei meinem nächsten Marktbesuch vorsichtig hinter die Stände schauen, wenn ich mich traue.
Rezensionen von Daggy:
Geschichten-Reigen
Hilfst du mir, Eichhörnchen? - 13 kleine Geschichten über Zusammenhalt und das Miteinander von Susanna Isern
13 kleine Geschichten über Zusammenhalt und das Miteinander lautet der Untertitel und auf dem Cover tanzen einige fröhliche Kinder über eine Wiese.
Marie ist im Wald unterwegs, um Pilze zu sammeln, da gerät sie mit ihrem Fuß in eine Blechdose, zum Glück können sie die kleinen Waldtiere befreien.
Mit dieser kurzen Geschichte startet das Buch. Zu sehen ist Marie, deren Fuß in der Dose steckt, viele Tiere schauen neugierig nach ihr. Da gibt es einiges zu entdecken. Weiter geht es mit Maries jüngerem Bruder Jonas, der sich gerne in Maries Zimmer aufhält, wenn sie weg ist. Am Strand zeigt Jonas einem Mädchen, dass seine Sprache nicht versteht einen Purzelbaum. Auf dem Bild sieht man ihn mit ausgebreiteten Armen auf einem Sandberg stehen, zwischen den Halmen schauen Möwen zu und ein riesige Sandburg kann man auch bewundern.
Weiter geht es mit Naim, die zwar Toni nicht versteht, aber doch erfährt, dass er traurig ist, weil seine Großeltern weggezogen sind. Viele Kinder sind auf dem Spielplatz und Toni sitz zusammengekauert auf seinem Ball. Toni hilft dem Nachbarmädchen, bei dem es einen Wasserschaden gab und versorgt es mit frischen Muffins.
So geht setzen sich die kleinen Geschichten mit den wundervollen Illustrationen fort und am Ende machen alle Kinder ein gemeinsames Picknick im Wald, auch Isabel im Rollstuhl ist dabei und Emily tanz den anderen etwas vor.
Mir gefällt es sehr gut, dass die Kinder in den Geschichten immer einen Bezug zum nächsten Kind haben, dadurch ist alles irgendwie auch ein Geschichte. Die Texte sind sehr kurz und die großformatigen Illustrationen sind bezaubernd, wie immer bei Rocio Bonilla.
Rezensionen von Daggy:
Ein süßes Murmeltier
Ab ins Bett mit dir, kleines Murmeltier! von Sophie Schoenwald
Da steht es in den Bergen und hat sein Schnuffeltuch in der Hand, das kleine Murmeltier und wir werden wieder gefordert und müssen dem süßen Kleinen helfen ins Bettchen zu kommen.
Ganz versteckt unter einem Stein schaut das Gesicht des Murmeltiers und an, wir klopfen auf den Hügel und dann kommt es auf der nächsten Seite herausgelaufen.
Aber, halt, da fliegt ihm sein Schnuffeltuch weg. Da müssen wir schnell mit der Hand draufschlagen. Dann entdeckt es uns und wir begrüßen es mit einem Kuss auf die Nase. Man muss das Buch hochkant halten, damit das Murmeltier den Berg hinunterrollen kann. Auch das Buch soll gedreht werden um die Purzelbäume nachempfunden werden können, was ich nicht so gelungen empfinde. Meine vierjährige Enkelin und ich wussten nicht so genau, wie man da drehen sollte. Leider fällt das Murmeltier dann auch noch ins Wasser, und wir müssen es durch Pusten trockenföhnen. „Pust ihn an. Um ihn zu föhnen, so kannst du dich mit ihm versöhnen.“ Dieser Satz setzt ja voraus, das wir schuld sind, dass er ins Wasser gefallen ist.
So hat das Murmeltier noch eine Menge zu erleben, bis es im Stroh liegt und wir zum Abschied seine Nase reiben.
Diesmal ist es das elfte Buch dieser Serie und die Kinder haben nach wie vor Spaß daran, die Tierjungen zu unterstützen und aufzumuntern. Man kann beim Vorlesen gut erkennen, wie fantasievoll die Kinder mit diesen gemalten Tieren umgehen. Die Illustrationen sind wieder allerliebst gestaltet. Doch leider ist es wohl nicht ganz einfach immer neue Situationen zu beschreiben bei denen unserer Hilfe Sonn macht. Ein schönes Mitmachbuch, aber die andren waren noch schöner.
Rezensionen von Daggy:
Eine Kinderfreundschaft lebt wieder auf
Und dazwischen irgendwo wir von Amani Padda
Auf dem Cover sind vier junge Menschen in Schuluniform zu sehen sie besuchen die private Hillburn Secondary in Schottland besuchen. Sie machen sich zusammen mit Vincent auf die Suche nach dem Autor einer Geschichte.
Da ist Macey, deren große Familie aus Nigeria stammt und die extrem viel lernt, um in Cambridge studieren zu können und Vincent mit dem sie als Kind befreundet war, den sie aber seit fünf Jahren nicht mehr gesprochen hat.
Vincent stammt aus Indien und sein Mutter, die sich in England ein besseres Leben erhofft hat, ist seit einiger Zeit verschwunden.
Als er Mails bekommt mit Texten, bei denen sich um ihn und Macey handeln könnte, nimmt er wieder Kontakt seiner ehemaligen Freundin auf. Zusammen mit zwei anderen Jugendlichen aus der Schule machen sie sich auf die schwierige Suche nach dem Autor dieser Geschichte. Dabei lernen sie sich immer näher kennen.
Die Kapitel des Buches sind mit den Namen der Protagonisten überschrieben und beginnen immer mit einigen Sätzen aus dem Text des Autors. Leider ist die Sprache, obwohl ja zwei unterschiedliche Menschen berichten, immer die gleiche, was ich sehr schade finde. Aber dadurch erfährt man von den Gedanken, Ängsten und Träumen der beiden. Während Macey durch ihre Familie ihre Wurzeln kennt, fühlt sich Vincent nicht mit seiner alten Heimat verbunden und empfindet sich oft verloren. Macey versucht durch ihr ständiges Lernen etwas im Leben zu erreichen, während Vincent keinen Pläne für seine Zukunft machen kann. Die Freund*innen, die bei der Suche helfen sind queer angelegt und mir kommt das ein wenig wie ein Trend vor.
Das Buch mit seinen über 400 Seiten finde ich zu lang geraten und zieht sich ein wenig. Es gibt aber gute Eindrücke in das Leben von Eingewanderten und dem echten Leben in einer schottischen Privatschule.
Rezensionen von Bibibabby:
Tolles Wimmelbuch mit Klappen
Mein Sachen suchen Wimmelbuch: Tiere und ihre Kinder von Susanne Gernhäuser
Dieses Wimmelbuch finde ich wirklich sehr schön gestaltet. Das Cover zeigt die üblichen Bauernhof-Tiere, doch im Buch werden viele unterschiedliche Ökosysteme abgebildet: Wald, Savanne, Dschungel, Meer, Nord- und Südpol. Die Vielfalt finde ich besonders gut, da Kinder viele Tiere kennen lernen können, die nicht so oft vorkommen.
Das Format entspricht den üblichen "Sachen suchen"-Büchern von Ravensburger, und zwar, mit einer Spalte auf der linken Seite wo sich ein Text und einige Suchbilder befinden. Besonders in diesem Buch sind die vielen Klappen, was meinen Kindern immer sehr gut gefällt.
Ich finde allerdings, dass das Buch sich mehr auf die Tierkinder fokussieren könnte. So wie es umgesetzt wurde, sind die Tierkinder eher zweitrangig. Die Texte sind zwar hilfreich und erzählen über einige Arten, die sich in den Doppelseiten befinden, doch viele Tierkinder sehen fast gleich aus wie die Eltern und sind dann weniger interessant für die Kinder.
Rezensionen von nessabo:
Leicht lesbar, unterhaltsam und emotional vielschichtig
Mein Herbst voller Küsse, Chaos und Graffiti von Michaela Thewes
Ich kenne den ersten Teil der Reihe nicht, das war bei der Lektüre aber gar kein Hindernis. Die Autorin hat es sehr gut geschafft, wichtige Referenzen aus dem Vorgängerroman harmonisch in die Handlung einzuschreiben, sodass die Teile problemlos getrennt voneinander gelesen werden können.
Mit Charly begleiten wir eine sympathische Protagonistin, die emotional vielschichtig und damit greifbar geschrieben ist - auch für eine erwachsene Leser*innenschaft.
Sowieso ist das gesamte Buch sprachlich sehr zugänglich und humorvoll gehalten, weshalb ich mich gut unterhalten gefühlt habe und beim Lesen meinen Kopf ausschalten konnte.
Noah ist ein liebevoller, respektvoller Junge und ich wünsche mir mehr solche Vorbilder von (jungen) Männern in Büchern. Allgemein sind die Freund*innenschaften im Buch ein sehr positives Element und auch die Eltern empfand ich als wholesome.
Manche Dinge haben mich im letzten Drittel des Buches dann aber doch gestört. Die Streits und Missverständnisse gingen mir allmählich etwas auf die Nerven und auch, dass sie dann so urplötzlich aus der Welt geschafft werden konnten, war für mich nicht ganz rund. Außerdem hätte ich persönlich auf ein paar Klischees (die dümmliche Fashionista etwa oder dass die Mädchen sich besonders schön machen müssen vor einem Date) verzichten können.
Davon abgesehen aber ein wirklich schönes Jugendbuch zum Abschalten.











