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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Mona:

Spannend, witzig und sicher auch wertvoll!

Madame Kunterbunt, Band 1 - Madame Kunterbunt und das Geheimnis der Mutmagie von Thilo

Ich lese das Buch aktuell mit einem achtjährigen und er ist hellauf begeistert.
Mich hatte bereits die Leseprobe überzeugt und nun lesen wir beide jeden Tag mindestens ein bis zwei Kapitel zusammen.
Er lässt sich sehr gerne vorlesen, aber der Text ist auch sehr gut lesbar für den 2-Klässler geschrieben, so dass wir uns problemlos beim lesen abwechseln können.

Die Geschichte ist sehr lustig und melodiös geschrieben.
Sie vermittelt wichtige Werte (ohne den bösen erhobenen Zeigefinger).
Es gibt viel Wortwitz, die Bilder finden wir sehr schön und das Buchcover hat sofort überzeugt.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz und jeden Abend höre ich: "Ach bitte, noch ein Kapitel".
Der junge Mann könnte die Geschichte wie gesagt auch gut alleine für sich lesen und verstehen, aber dann fehlt mir das abendliche Ritual und auch ich möchte gerne wissen, wie die Story weitergeht.
Wir möchten das Buch sehr gerne weiterempfehlen und würden es auch verschenken.

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Rezensionen von Mona:

Farbenfrohes Kinderbuch

Marie Käferchen von Kai Lüftner

Das Cover und die Seiten im Buch sind allgemein sehr farbenfroh und cool gestaltet.
Als kleines schönes Geschenk gab es mit dem Buch ein paar rockige Tattoos von Marie Käferchen, das ist eine süße Idee und die Kids waren natürlich hellauf begeistert.

Marie Käferchen macht ihn Ding, egal was die anderen Sagen oder denken und bleibt sich selbst treu.

Das ist schön mit anzusehen.
Für so viel Mut wird man letztendlich ja auch belohnt.

Im Buch gibt es einen Protagnoisten, der in meinen Augen sehr böse schaut (klar, als echter Rocker), aber dass hat die Kinder nicht im geringsten gestört.

Eine sehr dunkel gestaltete Seite im Buch hat die Kinder eher gestört, bzw. ich habe ihnen gesagt, dass es spät und daher so dunkel ist, dann war es auch in Ordnung.

Der Text ist in Reimform verfasst, damit bekommt man mich ja eh,das finde ich total cool.

Mit dem Buch bekommt man auch einen Spotify-Code und gelangt zu rockigen (zum Buch passenden) Liedern.

Außerdem ist ein QR-Code inbegriffen und man kann sich die Geschichte von Kai Lüftner vorlesen lassen. (Das habe ich noch nicht getan, finde die Idee aber sehr schön).

Ich finde das Buch auf jeden Fallempfehlenswert, es ist vielleicht nicht unser Lieblingsbuch, aber wir werden es uns sicher öfters ansehen (und evtl. anhören).

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Rezensionen von Mona:

Bilder regen zum träumen an

Marie Käferchen von Kai Lüftner

Ich habe mir die Leseprobe heruntergeladen.
Das hier war meine erste Leseprobe für die ich eine Rezension verfassen.
Das Buch hat sehr schöne (melancholische) Bilder, die zum träumen anregen.
Zum Teil sind sie auch etwas düster, was aber passend zur Stimmung bzw. Handlung der Geschichte ist.
Die Gestaltung und originelle Textanordnung gefällt mir sehr gut und nach der Leseprobe bin ich sehr gespannt, wie die Geschichte weitergeht.

Vom Titelbild war ich erst verwirrt, musste dann aber herzlich Lachen, als ich den Hund bzw. seine Schnauze entdeckt habe.
Das Buch gibt sicher einen Einblick in eine trauernde Seele bzw. zeigt einen kleinen trauernden Menschen und eine tröstende Komponente in Form der Katze und des Mädchens.
Nach der Probe kann ich noch nicht viel darüber sagen, ob mir das Buch oder die Geschichte insgesamt gefällt, es mach allerdings neugierig darauf, wie es weitergeht.

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Rezensionen von yellowdog:

Eine Serie von Giftmorden

Das Dorf der acht Gräber von Seishi Yokomizo

Der dritte Band der Kosuke Kindaichi-Reihe beginnt mit einem Prolog, der das besagte Dorf vorstellt.
In der Vergangenheit gab es hier ein Massaker durch die Dorfbewohner an 8 Samurais. Dadurch wurde das Dorf verflucht.
Ein weiteres Blutbad folgt 1920. Der Mörder Yozu, der 32 Menschen tötete, floh in die Berge.

Dann sind wir im Jahr 1946 und die eigentliche Geschichte beginnt.
Der Icherzähler Tatsuya ist ein ehemaliger Bewohner des Dorfe, der verlorene Sohn sozusagen. Er ist mit dem Detektiv Kosuke Kindaichi bekannt. Gleichzeitig ist Tatsuya auch das Bindeglied zu den Mordfällen, denn der Täter war angeblich sein Vater.
Der Großteil der Handlung zeigt die Geschehnisse während seiner Heimkehr.
Mehrere Männer starben, nachdem Tatsuya sie kennen gelernt hat, ist er beunruhigt. Sie wurden vergiftet.
Es ist ein dialoglastiger Roman, der ein Nachkriegsjapan zeigt.
Übersetzt wurde das überaus gelungene Buch durch die bewährte Übersetzerin Ursula Gräfe. Es ist meiner Meinung nach das bisher beste der Reihe.

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Rezensionen von Anna625:

Schwächer als vorherige Romane

Mein drittes Leben von Daniela Krien

Linda kann nicht mehr nach dem plötzlichen Tod ihrer 17-jährigen Tochter Sonja. Der Alltag ist trist und grau, nichts scheint mehr Sinn zu ergeben, und auch die Belastbarkeit ihrer Beziehung mit Richard kommt an ihre Grenzen. Irgendwie gelingt es allen, weiterzumachen, nur eben Linda nicht - ihre Welt ist stehengeblieben, ein Ausweg aus der Trauer nicht in Sicht.

Als sie die Möglichkeit bekommt, aufs Land zu ziehen, nimmt sie diese Chance wahr; nicht, weil sie glaubt, die Idylle des Dorflebens könne an ihrem Zustand etwas ändern, denn das große, heruntergekommene Haus mit verwildertem Garten verspricht eher Arbeit als Entspannung und liegt auch noch direkt an einer Schnellstraße. Hier ist nichts mit Hühnern und Viehweiden und malerischen Sonnenuntergängen, nichts mit Dorfgemeinschaft. Hier kommen die Leute nur abends zum Schlafen hin und brechen frühmorgens wieder auf in Richtung Stadt. Aber: Hier erinnert sie nichts und niemand an Sonja. Und das ist erstmal alles, was zählt.

Ich sage es, wie es ist: Kriens neuster Roman wird mit Sicherheit seine begeisterten Leser*innen finden - ich gehöre nicht dazu. Und das liegt nichteinmal daran, dass das Buch thematisch wirklich keine leichte Kost und Lindas Trauer über den Verlust ihrer Tochter allgegenwärtig ist; auch nicht an einer mangelnden Tiefe oder der Figurenbeschreibung. Denn all das hat der Roman, und ohne jeden Zweifel ist er einfühlsam geschrieben, zeichnet das authentische Bild einer trauernden Mutter. Dennoch konnte "Mein drittes Leben" mich nicht so abholen, wie ich gerne abgeholt worden wäre; weder in der ersten Hälfte, die sich für mein Empfinden sehr gezogen hat, noch gegen Ende, als dann doch noch eine etwas positivere Stimmung aufkommt. Berühren konnte mich das alles nicht so sehr, ich war eher froh, als sich die Geschichte dem Ende zugeneigt hat. An Kriens vorherige Romane kommt dieser hier mMn nicht heran. Ich schätze Kriens Stil jedoch und warte daher gespannt auf ihr nächstes Buch, das mich hoffentlich wieder etwas mehr überzeugen kann.

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Rezensionen von S.:

Schimmerhorns Problem

Sternenschweif, Wimmelbuch, Abenteuer im Einhornland von Linda Chapman

Wunderschöne Einhörner in zarten, pastelligen Farben begegnen uns auf der ersten Seite. Blumenelfen, schimmerndes Wasser, ein Regenbogen und … . Hier und auf den folgenden Zeichnungen gibt es viel zu entdecken. Fohlen Schimmerhorn aber hat ein Problem. Jetzt darf gerätselt werden: was könnte es sein? Kann man eine Lösung finden? Laura und ihr Pony Sternenschweif, welches in Wahrheit ein verzaubertes Einhorn ist, helfen gern.

Es wird spannend, eine Reise durch ein Zauberland beginnt. Die Behausung der Trolle ist in kräftigen Farben, man kann sich ganz toll über Wohnbedingungen unterhalten. Zauberblumen, fliegende Drachen und andere magische Dinge regen die Phantasie an, bieten Sprechanlässe. Auch eine Erweiterung des Wortschatzes ist möglich.
Laura Chapmann hat eine fantasievolle Geschichte in schönen Bildern verfasst, geeignet für Leserinnen ab vier.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Die toten Engel vom Montmartre von René Laffite

„Es war weder die Nachtigall noch die Lerche, die Commissaire Geneviève Morel an diesem frühen Sonntagmorgen im August aus dem Schlaf riss.“

Der erfahrene Krimi-Leser weiß, dass es das Diensthandy der toughen Ermittlerin ist, das zur Unzeit läutet.

Genevièvs traute Zweisamkeit mit Dr.

Henry Martel wird jäh durch einen bizarren Mord an einer jungen Frau gestört. Man findet die Leiche auf einem Flügel der bekannten La Moulin de la Galette wie gekreuzigt festgebunden, bekleidet mit einem Kostüm aus dem Varieté Moulin Rouge.

Noch während sie ihr Team organisiert, entdeckt sie, dass Olivia, ihre Großmutter etwas im Schilde führen muss, kauft sie doch am bekannten Pariser Flohmarkt getragene, hässliche Kittelschürzen. Für ein Kostümfest mit dem Motto „Vintage Pöbel“, was wie Geneviève denkt, wieder gut zu ihrer Mamie passt. Ganz nebenbei erfährt sie von Mamie noch, dass zwei französische Politiker ermordet worden sind, angeblich mit Nervengift und, dass eines der berühmten Fabergé-Eier beim renommierten Juwelier Tassos als Leihgabe des St. Petersburger Museum nur mehr wenige Tage in Paris zu sehen sein soll.

Da sich Geneviève zunächst sich mit dem Mord beschäftigen muss, misst sie diesen Informationen wenig Bedeutung bei.

Wenig später erfährt Geneviève, dass die junge Frau, Charlene Garcia, schwanger war und in einem luxuriösen Appartement in der sündteuren Metropole gelebt hat und, dass es ein zweites Opfer gibt: Ambre Denaux, eine vielversprechende junge Opernsängerin, deren Tod und die Umstände, dem Charlenes gleichen.

Doch die Ermittlungen gestalten sich schwierig, dann außer, dass die beiden toten Frauen keine Französinnen sind und keine Familie haben, ist nichts über sie herauszufinden. Selbst Lunette Lizeroux, ihre rechte Hand und Spezialistin, wenn es darum geht, geheime Informationen zu beschaffen und ihre Verbindungen fördern nichts zutage.

Als sich nun die BRI, die Brigade recherche et d’intervention, in Person ihres Leiters Olivier Guyon einmischt und ihr den Fall entziehen will, ist klar, dass hier mehr dahinter stecken muss. Die Frage ist nur WAS?

Verärgert aktiviert Geneviève die Kontakte ihrer Familie und sticht die eine oder andere Information zu einem ehrgeizigen Journalisten durch.

„Was erwarten Sie davon? Außer, dass sich die BRI grün und blau ärgern wird?“
„Wäre das nicht schon genug?“

Allerdings darf Geneviève Olivier Guyon nicht unterschätzen, denn seine Andeutung über das Business der Familie Morel Bescheid zu wissen, könnte gefährlich werden.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist eine gelungene Fortsetzung, der mich grundsätzlich begeistern konnte. Allerdings mit einer Ausnahme, nämlich der Entwicklung, die Lunette Lizeroux durchmachen muss. Die ehemalige Mitarbeiterin der BRI, die beim Terroranschlag auf Bataclan ein Bein verloren hat, wird, nachdem sie im ersten Fall als intelligente und scharfsinnige Frau vorgestellt worden ist, zu einem dümmlich kichernden, Champagner schlürfenden Mäuschen degradiert. Nein, lieber Herr Autor, das geht gar nicht!

Herzlich lachen musste ich über Mamies Auftritt beim Juwelier Tassos als exzentrische Madame Pommery. Tja, so ist das eben: Man sieht nur, was man kennt oder zu kennen glaubt.

Und der kleine Einkaufsbummel von Mamie, Geneviève und Letizia, ihrer zu Besuch weilenden Schwägerin, ist einfach zum Wiehern.

Der Schreibstil ist locker und leicht. Hinter dem Autorennamen René Laffite steckt ein österreichischer Krimiautor, der seiner Liebe zu Frankreich und dem savoir-vivre hier ausgiebig frönen darf. Geschickt nimmt er seine Leser auf eine kleine Besichtigungstour abseits der sonst üblichen touristischen Trampelpfade mit. An der Seite von Geneviève und Letizia erkunden wir den Montmartre, lassen uns bei einem formidablen Diner auf dem Eiffelturm verwöhnen und schnuppern in das Leben der Tänzerinnen des Moulin Rouge, das nicht nur aus Applaus und Glitzer, sondern vor allem aus harter Arbeit besteht.

Fazit:

Dieser gelungenen Fortsetzung gebe ich gerne 4 Sterne. Die Degradierung von Lunette Lizeroux kostet den 5. Stern.

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Rezensionen von Sheilo:

Süßes Kinderbuch

Die Hochhauskatze von Oliver Wnuk

Schnee ist ein kluges Kätzchen, welches in einem Hochhaus in der Wollmastettersteinerstraße lebt. Eigentlich ist sie die Katze von Frau Martinez, aber sie bereichert das Leben aller Bewohner des Hauses, die alle ihren ganz eigenen Namen für Schnee haben, wie beispielsweise Minou, Namaste, Snijeg oder Amadeus.

Das Buch ist ein wirklich tolles Kinderbuch, welches aufzeigt, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Tagesabläufe im Hochhaus sind. Von gestressten Schülern und Eltern bis hin zu den gemütlichen Rentnern, sind dabei viele verschiedene Personengruppen vertreten. Schnee versucht dabei, die Menschen zusammen zu bringen oder ihnen etwas Gutes zu tun. Dabei sorgt sie dafür, dass Wünsche der Kinder erfüllt werden, aber auch das die Familien sich mehr Zeit füreinander nehmen.
Durch das große Format des Buches eignet es sich sehr gut zum Vorlesen, wobei die Texte etwas umfangreicher sind, es aber auf den Doppelseiten immer noch viele kunterbunte und schöne Illustrationen passend zum Text gibt. Ich würde das Buch daher ab einem Alter von 4-5 Jahren empfehlen. Meine Kinder lieben es, auf die Suche nach Schnee zu gehen, die sich manchmal auch ganz schön versteckt hat und fanden so manchen Namen im Buch sehr amüsant.
Schnee verbindet die Menschen im Hochhaus und zeigt, dass sie trotz unterschiedlicher Interessen und Sprachen sehr gut zusammenpassen und sich ergänzen. Wir mögen "Die Hochhauskatze" sehr und können das Buch daher empfehlen.

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Rezensionen von heinoko:

Eine wunderbare Ode ans Lesen für Klein und Groß

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer

Selten hat mir das Lesen eines Kinder- bzw. Jugendbuchs so viel Freude bereit wie dieses hier. Denn es hat alles, tatsächlich alles, was ein wirklich gutes Buch ausmacht: Es liest sich spannend, es ist voll von Überraschungen, gewürzt mit ein wenig Magie, mit mutigen und ideenreichen Kindern als Hauptpersonen, und es ist lehrreich und immens klug, auf geschickt verpackte Weise.

Ich bin hingerissen von diesem wunderbaren Buch!
Wir befinden uns in einer nicht zu fernen Zukunft. Bücher gibt es nicht mehr. Kaum einer erinnert sich noch an diese längst vergangene Welt. Finn, Nola, Mira und Thommy, in Freundschaft verbundene Kinder, klettern nach einem Sturm über einen entwurzelten Baum und über eine dadurch neu sichtbare Mauer, hinter der eine alte Villa auftaucht, dunkel und geheimnisvoll. Die mutigen und neugierigen Kinder erfahren, dass diese Villa eine riesige Bibliothek aufbewahrt. Die Buks, sie sind Buchschutzgeister, für unterschiedliche Buchgattungen verantwortlich, haben die Aufgabe, diese letzte Bibliothek der Welt zu bewahren. Doch die Bücher sind von einer seltsamen Krankheit befallen, die zunehmend Buchstaben verschwinden lässt. Das verrückte Orakel prophezeit Hilfe durch 5 Menschenkinder. Doch wer ist das fünfte Kind?
Dies und noch viel mehr enthält dieser spannend-aufregende und fantastische Roman. Man kann den Reichtum dieses Buches hier gar nicht im Detail auflisten. Man muss die gesamte Geschichte unbedingt selber lesend entdecken. So gibt es zum Beispiel unzählige Verweise auf andere Kinderbücher. Wie schön wäre es, wenn dies die Neugier der Kinder (und der Erwachsenen) anstacheln würde, auch in die erwähnten Titel reinzuschauen bzw. sich überhaupt auf den eigenen Weg zu machen, neue Bücher zu entdecken. Was für eine entsetzliche Vorstellung ist doch eine Welt ganz ohne Bücher. Die Menschen wissen dann nichts mehr von der Kraft der Freundschaft, von dem Wunder der Magie, von den Möglichkeiten, zu denen Bücher ermutigen können. Lesen erweckt in Kindern die Kraft der Vorstellung, aber auch die Fähigkeit, über die Realität hinaus Utopien zu erträumen und damit die wunderbaren Möglichkeiten des Lebens weiter und größer zu erfahren, als es der buchlose Alltag je könnte. Unbedingt erwähnen muss man die vielen grandiosen Illustrationen von Hauke Kock, die den Text kongenial bereichern und auch Weniglesern die Lektüre schmackhaft machen.
Fazit: Dieses Buch ist eine großartig gelungene, spannend aufbereitete, gut lesbare wunderbare Ode ans Lesen für Klein und Groß. In diesem klugen Buch steht übrigens neben vielen anderen ein kluger Satz, den ich allen Kindern und Eltern so sehr ans Herz legen möchte: „Kinder, die lesen, wachsen über sich selbst hinaus“ (gilt für Erwachsene übrigens auch).

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Rezensionen von Katyleh:

Emotional

Unsere Jahre auf Fellowship Point von Alice Elliott Dark

Unsere Jahre auf Fellowship Point von Alice Elliot Dark ist ein Roman, der mir unter die Haut ging. Mit seinem anspruchsvollen Schreibstil ist er nicht immer ganz leicht zu lesen gewesen. Dennoch hat mich der Roman und die Geschichte um die zwei Frauen Agnes Lee und Polly Wister extremst in seinen Bann gezogen.

Agnes Lee und Polly Wister sind seit Kindertagen Freundinnen und haben ein Großteil ihres Lebens zusammen in Fellowship Point gelebt. Sie sind sehr unterschiedlich in dem, was sie mögen und tun und doch ergänzen Sie sich perfekt in ihrer Freundschaft.
Die Geschichte der beiden mittlerweile 80-jährigen Freundinnen hat mich so sehr berührt, dass ich das Buch zeitweise nicht aus der Hand legen konnte. Ihre beider Leben sind sehr interessant und auch emotional verlaufen und auch miteinander verbunden. Die Beschreibung der Landschaften sind ein Traum, hier kann man sich so richtig hineinversetzen in die Umgebung und das vermittelt noch mal ein sehr idyllisches Bild passend zum Leben der beiden Frauen.
Und auch zum Cover muss ich noch etwas loswerden, denn dieses ist wunderschön und macht sich perfekt in meinem Bücherregal. Die Farben verlaufen ganz sanft ineinander und auch hier spürt man die Emotionen, die dieses Buch mit sich bringt. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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