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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewareni:

Erinnerungen aus der Vergangenheit

Auf finsteren Wegen von Rieke Jost

Lodi und ihre neue Kollegin Kathrin bekommen es mit einem mysteriösen Fall zu tun wo der Jäger Helmut Fänger brutal im Wald mit einem Messer ermordet wurde. Verdächtige gibt es bald schon wie Fängers Sohn Karsten, der kein besonders gutes Verhältnis zu seinem Vater pflegte oder der verschwundene Krentz, der einer radikalen Tierorganisation angehört hat und der das Töten von Tieren strikt ablehnt.

Lodi steht nicht nur dienstlich unter Druck, sondern auch ihre Vergangenheit lässt sie nicht los und so gibt es immer wieder gefährliche Situationen, wo ihre Panikattacken sie immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen.
Dass ihr Ex Partner Thomas auch noch unter seinen schlimmen Erinnerungen leidet macht es für Lodi auch nicht leichter sich auf den Fall zu konzentrieren.
Erst ein scheinbarer Unfall vor vielen Jahren lässt die Kommissare hoffen, dass sie der Lösung des Mordfalles an Helmut Jäger näher kommen.
,, Auf finsteren Wegen“ ist der gelungene zweite Band aus der Krimi Reihe Lodi Lenke ermittelt, wo die Autorin Rieke Jost ihrer Protagonistin wieder einiges abverlangt.
Es ist schön zu sehen, wie sich Lodi weiter entwickelt hat und für mich nun noch sympathischer und authentischer rüber kommt.
Der neue Fall ist spannend erzählt und wie es zur Lösung des Falles kommt ist interessant und gut von der Autorin konstruiert worden.
Mit ihrer neuen Kollegin Kathrin hat Lodi eine taffe und sensible Partnerin an ihre Seite bekommen, wo beide wunderbar miteinander harmonieren.
Schön finde ich auch, dass Lodis Ex Partner Thomas auch noch in einigen Szenen vorkommt und man sieht, dass sich beide nach wie vor unterstützen und für einander da sind.
Die Geschichte hat mir gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es mit Lodi weitergeht.

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Rezensionen von Karo:

Emotionale Familiengeschichte

Vaterländer von Sabin Tambrea

In "Vaterländer" erzählt Sabin Tambrea die berührende Geschichte seiner rumänisch-ungarischen Familie. Besonders emotional wird die Erzählung dadurch, dass man die Geschichte der Familie Tambrea durch die Augen dreier Generationen verfolgen kann und somit intensiv in die Gedanken und Gefühle von einem Sabin im Kinderalter, seinem Vater Bela und seinem Großvater Horea eintaucht.

Auf emotional-intensive Weise verfolgt man Bela Tambrea bei seiner Entscheidung, die rumänische Heimat zu verlassen und sich mit seiner Familie in Deutschland niederzulassen. Wie es bei Migrationsgeschichten häufig der Fall ist, ist dieser Schritt mit großen Herausforderungen für alle Familienmitglieder verbunden und auch im Fall Tambrea merkt man schnell, dass der Umzug in ein neues Land nicht nur positive Facetten mit sich bringt und man sich immer wieder mit der eigenen Identität und dem Ausleben der Identität in der Ferne auseinandersetzen muss. 
Ich kenne Sabin Tambrea aus der Serie Berlin Station und war deshalb zuerst überrascht, als ich seinen Namen auf einem Buch entdeckt habe. Doch relativ schnell wurde deutlich, dass Tambrea nicht nur ein talentierter Schauspieler, sondern ein ebenso talentierter Autor ist, der die Geschichte seiner Familie auf sehr emotional-berührende Weise niedergeschrieben hat. Der Aufbau von "Vaterländer" hat mir gut gefallen und auch der Sprung zwischen den verschiedenen Generationen wurde gut gestaltet. So beginnen wir zuerst mit der Perspektive des jungen Sabin und werden so direkt emotional abgeholt und entwickeln eine besondere Bindung zu Sabin. Auch die nachfolgenden Perspektiven des Großvaters und Vaters sind schön geschrieben und bringen uns die Lebensrealitäten verschiedener Generationen näher. Man erfährt teils grausame Informationen über das Leben im Rumänien der fünfziger Jahre und ich musste an der ein oder anderen Stelle wirklich schlucken. Das Wissen, dass es sich hierbei um eine reale Lebensgeschichte handelt, macht das Leseerlebnis noch deutlich emotionaler. Ich war beim Lesen dauerhaft emotional berührt und habe an der ein oder anderen Stelle mit den Tränen kämpfen müssen, aber ich kann die Lektüre nur empfehlen und hoffe sehr, dass viele Menschen "Vaterländer" lesen und von der Geschichte der Familie Tambrea berührt werden. 

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Rezensionen von Kwinsu:

Detaillierte Familien- und Freundschaftsanalyse

Genau so, wie es immer war von Claire Lombardo

Julia hat in ihrer Kindheit nicht viel Liebe von ihrer trinkenden Mutter mitbekommen, der Vater ist irgendwann verschwunden. Nun selbst Mutter, versucht sie - wie so viele - ihren Kindern ein besserer Elternteil zu sein und sich ganz und gar auf ihre Rolle als liebendes Mutterwesen einzulassen. Doch irgendetwas fehlt ihr im Leben.

Als sie die um einiges ältere Helen kennenlernt, ändert sich ihr Leben nachhaltig...

Claire Lombardo analysiert in "Genau so, wie es immer war" die fiktionale Biographie ihrer Protagonistin Julia mit großer Hingabe und kurzweiligen Detailreichtum. Abwechselnd begleiten die Lesenden Julias Gegenwart und Vergangenheit, in knapp 720 Seiten begleiten sie die Entwicklung des Charakters durch seinen bewegten Lebenslauf. Es ist bewundernswert, wie treffsicher, rund und nachvollziehbar die Autorin die lange Geschichte strickt, ohne dass das Erzählte langweilig wird oder der rote Faden reißt. Die verschiedenen Protagonist:innen werden einfühlsam und ehrlich beschrieben, alle vielseitig mit Ecken und Kanten, allesamt neigen sie zu Fehlern und gestehen sich diese - unterschiedlich früh oder spät - ein. So wirken die Figuren aus dem Leben gegriffen und es ist ein leichtes, sich in diese hinein zu fühlen, auch wenn sie durch ihre Schrulligkeit teilweise anstrengend sind. Wie in jedem Leben müssen sie sich durch Höhen und Tiefen hanteln, verlieren sich und/oder ihre Liebsten, doch das Leben geht weiter.

Prinzipiell habe ich das Buch sehr gern gelesen, weil mir einiges auch aus meinem eigenen Leben bekannt vor kam und mich die Geschichte zur Selbstreflexion brachte. Lombardo fokussiert sich nicht nur auf die Entwicklung ihres Hauptcharakters, sondern schildert eingehend die Komplexität von Beziehungen - ob familiär oder freundschaftlich - und deren Entwicklung im Laufe eines Lebens. Wie schon erwähnt, schreibt sie sehr exakt und rund, trotzdem empfand ich das Buch an manchen (wenigen) Stellen als langatmig. Zudem fand ich Julia und auch einige andere Figuren manchmal nervig und ich musste das Buch mal ein paar Tage ruhen lassen, bevor ich die Lust am Lesen ganz verlieren würde. Doch mit Abstand bin ich sofort wieder in die Geschichte hineingekommen und hatte wieder Freude an dem Erzählten.

Mein Fazit: "Genau so, wie es immer war" ist trotz seines beachtlichen Umfangs ein größtenteils kurzweiliger Roman, der besonderen Wert auf eine umfangreiche und detaillierte Charakterbeschreibung setzt. Das Leben einer Frau mit den unterschiedlichen Herausforderungen wird treffend nachgezeichnet. Einen Stern Abzug erhält das Buch, weil es sich ruhig 200 Seiten an Detailreichtum einsparen hätte können. Trotzdem spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus!

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Rezensionen von la_stellina:

Gute Basis für Anfänger

Homefarming von Judith Rakers

Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten, vom eigenen Balkon aus dem eigenen Blumenkisterl. Für viele ist garteln nicht erst seit Corona ein Hobby geworden. Für all jene die Neulinge auf dem Gebiet sind hat Judith Rakers ein umfangreiches Nachschlagewerk mit dem Titel Homefarming herausgebracht, das sich vor allem auf die Anzucht und die Pflanzung von Gemüsepflanzen, Stauden und Obstbäumen konzentriert.

Es finden sich viele Abbildungen und Schritt für Schritt Anleitungen im Buch. Auch potenzielle Schädlinge werden natürlich und nachhaltig bekämpft.
Aber auch Hühnerhaltung wird sehr umfangreich erklärt. Wobei für mich das Gärtnern im urbanen Bereich sehr leicht umsetzbar ist, ist Hühnerhaltung in der Stadt so gut wie undurchführbar. Somit eher ein Garteneinsteigerbuch für Leute mit Garten. Empfehlung für alle, die sich erstmalig mit dem Thema auseinandersetzen und sich funktionierende und einfach umzusetzende Tipps und Tricks holen möchten.

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Rezensionen von Nele33:

Hochspannung garantiert

Das Quadrat von Elias Haller

Ein neuer Band um den Kryptologen Arne Stiller des Autors Elias Haller. Dabei handelt es sich um den 6. Band einer höchst spannenden Reihe und empfehlenswerten Reihe. Diesmal beginnt die Story im wahrsten Sinne höchst explosiv:

Bei der feierlichen Eröffnung des neuen Kriminaltechnischen Instituts geht eine Bombe hoch.

Es gibt Tote und Schwerverletzte, unter ihnen auch Martina, Arnes Lebensgefährtin. So wird dieser Fall noch persönlicher als bisher.

Schnell ist Arne klar, wer hinter dem Anschlag stecken muss: Hagen Stolpe, der sogenannte Millennium Täter und Arne wohlbekannt aus der Erpressungsgeschichte in der Frauenkirche. Dieser befindet sich während des Attentats in Dresden, wo er als gefeierter Autor Lesungen hält. Es tauchen weiterhin kryptische Rätsel auf, die explizit an Arne gerichtet sind. Mir gefällt da besonders die Herangehensweise und der abwechslungsreiche Lösungsweg. Diese sind auch in dieser Story wieder sehr abwechslungsreich und kniffelig. Doch Arne wäre nicht Arne, wenn er nicht auch hier kurz vor Schluss noch die eine richtige Lösung finden würde.

Der Einbau von Robert Caillois : agộn, alea, mimicry und ilinx ist einfach nur genial, so habe ich nach der Recherche noch einiges dazu gelernt :-)

Mir sind Arne und insbesondere seine Kollegin Inge sehr ans Herz gewachsen. Beide sind wirklich ganz eigene Charaktere, die sich in den Büchern immer entwickelt haben. Die Wendungen und die rasanten Entwicklungen in der Story ließen mich regelrecht durchs Buch fliegen ließen. Spannung auf höchstem Niveau, genauso wie ich es vom Autor, auch aus seinen anderen Reihen gewohnt bin.

(Ein Blick zu Elias Haller: Inge wird doch, aus welchem Grund auch immer, bleiben?!!!)

Klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von atlaentis:

Überraschungsmomente

Five Broken Blades von Mai Corland

Da ich das Buch bereits öfter im englischsprachigen Raum gesehen habe, freute es mich umso mehr, dass es nun ins Deutsche übersetzt wurde. Das Cover liebe ich sehr und hat mich immer wieder gerne zum Buch greifen lassen. Die ersten hundert Seiten waren ein absoluter Lesegenuss. Man erfährt allmählich mehr über die einzelnen Charaktere, über die Beziehung untereinander und ihre Motive, wobei das Worldbuilding nebenher abläuft.

Hier hätte man gerne ein wenig mehr Licht ins Dunkle bringen können, da die erschaffene Welt durchaus sehr viel Potential hat und dennoch so einige Fragen unbeantwortet blieben. Als die Reise der Verräter weiter ging, zog sich die Geschichte nun doch immer mehr und das machte den Mittelteil der Geschichte vorhersehbar. Hätte mich auch gewundert, wenn einer der Charaktere stirbt, der für das Vorhaben unersetzlich ist und somit waren die einzelnen Spannungsmomente doch nicht so spannend, wie vermutlich intendiert. Zu den Charakteren gilt zu sagen, dass hier wirklich Vielfalt geboten wird, auch wenn mir Aeri als Einzige auf die Nerven ging, da sie sich für ihre vierundzwanzig Jahre sehr unreif verhält, aber das Ende bringt dann doch noch die nötige Aufklärung hierzu. Die anderen Perspektiven haben mir jedoch alle gefallen, besonders Sora und Mikail mit ihrer individuellen Vergangenheit, sodass die verschiedenen Wechsel abwechslungsreich und interessant waren. Die ganze Zeit über versucht man als Leser dahinter zu kommen, wer von der Gruppe ein falsches Spiel spielen könnte, daher hat die Spannung gegen Ende nun doch noch zugelegt, zumal es ja wirklich drunter und drüber ging. Demnach haben die letzten Seiten definitiv nicht enttäuscht, vor allem da die Überraschungen für mich persönlich unvorhersehbar und somit gelungen waren. Die Auflösung machte größtenteils Sinn, jedoch fügt sich das vorher mühsam erschaffene Bild des grausamen Herrschers da nicht ganz hinein, sodass ich zugleich überrascht, als auch ein wenig enttäuscht war. Enttäuscht haben mich zudem auch die intimen Szenen, da das Buch eher für Erwachsene geschrieben wurde, jedoch alle Szenen unvollständig bleiben. Ich verlange ja nicht zehn vollständige Szenen, aber zumindest einen Moment hätte man genauer beschreiben können, nachdem die Personen doch vorher seitenlang umeinander herumtänzeln. Trotzdem war das Buch mit seiner Reise in eine andere, teils sehr skrupellose Welt ein interessantes Abenteuer mit dem ein oder anderen Überraschungsmoment am Ende, das durchaus Lust auf mehr macht, wobei der Mittelteil ein wenig schwächelte.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine gelungene Fortsetzung

Hinterm Horizont geht's weiter von Lars Haider

Als die Zeitung Hamburg News einen neuen Chefredakteur bekommt, brechen für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen neue und harte Zeiten an. Ein Großteil von ihnen wird per email gekündigt, auch wenn sie schon 20 oder mehr Jahre in dem Unternehmen gearbeitet haben. Einige fallen daher in ein tiefes Loch, zumal von der Eigentümerseite keinerlei Unterstützung zu erwarten ist.

Dort hat man nur die Dividende im Kopf. Auch die Ressorts werden neu zugeteilt und die Zeitung driftet vom Qualitätsjournalismus in die Richtung eines Krawallblattes.

Lukas Hammerstein, der zahlreiche Prominente der Hamburger High Society kennt, soll eine Reihe von Homestories schreiben. Freude kommt hier keine auf. Dabei geht es ihm noch besser als seiner Kollegin, der Polizeireporterin Kaja, die ab sofort nur mehr über Hauben-Köche und solche die es werden wollen berichten soll.

Sowohl Lukas als auch Kaja gehen ziemlich unwillig an ihre neuen Aufgaben heran, bis, ja bis sie erfahren, dass der eine oder andere von Lukas‘ Gastgebern einem schnöden Haushaltsunfall zum Opfer gefallen ist. Ein Millionär der selbst Glühbirnen tauscht? Oder einer, der in seiner Küche einen Topf mit siedend heißem Wasser fällt? Klingt ein wenig unwahrscheinlich. Daher beginnen Lukas und Kaja heimlich zu ermitteln.

Als der Chefredakteur vom Ableben der reichen Männer erfährt, konstruiert er daraus einen Serienmörder. Zusätzlich erhält Lukas von ihm eine Liste von Personen, die er interviewen soll. Sind das nun potentielle Opfer?

Es dauert eine geraume Weile bis Lukas und Kaja herausfinden, was die Toten, die nun auch die Hamburger Polizei in Atem halten, verbindet.

Meine Meinung:

Dieser Krimi ist der dritte aus Lars Haiders Feder, wobei mir der zweite irgendwie durch die Lappen gegangen ist.
Geschickt führt uns der Autor in die Welt des Finanzadels der Hanseaten ein.

Wie schon in den anderen Teilen dieser Reihe spielen Dackelin Finchen und Udo Lindenberg eine tragende Rolle.

Die Reihe punktet durch die Auftritte von Udo Lindenberg, diesmal ein wenig seriöser, sowie durch die Kulisse der Hansestadt. Ich bin ja ein Fan von beiden, daher vielleicht ein wenig befangen, was mein Urteil angeht.
Der Krimi liest sich leicht und locker, hat aber mit seinem Einblick in die Welt der Zeitungen einen ernsten Hintergrund. Man hört immer wieder von Zeitungen, die ihre Chefredakteure austauschen, die dann eine radikale Umstrukturierung vornehmen. Welche Dramen sich dahinter verbergen wird oft nicht bekannt.

Auch der Titel dieses nun mehr dritten Krimis stammt aus einem Song von Udo Lindenberg, diesmal „Horizont“.

Fazit:

Ein lockerer Krimi, der uns hinter die Kulissen von Hamburgs Reichen und Mächtigen blicken lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

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Rezensionen von Nele33:

gute Fortsetzung

Mit kaltem Kalkül von Michael Tsokos

"Mit kaltem Kalkül" ist der zweite Band um die Rechtsmedizinerin Sabine Yao der Abteilung Extremdelikte.

Die Geschichte beginnt mit einem gruseligen Einstieg, in dem die schlechte Absicht des Mannes in Uniform förmlich durch die Seiten kriecht.

Fast gleichzeitig müssen sich die Rechtsmediziner mit einem schrecklichen Leichenfund auseinandersetzen, in einem Wald werden zwei schwarz gekleidete und aufgehängte Leichen gefunden.

Die Hauptstory bezieht sich jedoch auf den kleinen Yassar, der sich mit seiner Mutter illegal in Deutschland aufhält. Darum kann sie nach seinem Verschwinden auch nicht die Polizei einschalten, sondern wendet sich an den Ex-Geheimdienstler Khalaf, der den Kleinen finden soll. Schnell stößt Khalaf auf Zusammenhänge aus einem alten Vermittlungsfall.

Wie auch der erste Band um Sabine Yao, habe ich auch diesen gerne gelesen und besonders die Passagen um die Rechtsmedizin konnten mich überzeugen.
Der Schreibstil ist wie von Michael Tsokos gewohnt flüssig und ausgewogen.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Rezensionen von La_Stellina:

Folgenschwere Zufallsbekanntschaft im Zug

Monoloco von Susann Blum



Maylin trifft während der Zugfahrt zur Arbeit auf einen ihr bis dato unbekannten Mann, mit eisblauen Augen, der sie darum bittet ihn kurz anzurufen, da er sein Handy im Rucksack verlegt hat. Daraufhin sendet sie irrtümlich eine anzügliche SMS an ihn und die Story nimmt ihren Lauf. Beide finden sich sympathisch, allerdings ist Maylin verheiratet und weiß, dass sie eine Grenze überschreitet.

Wie es der Zufall will, treffen sich Maylin und ihre Freundinnen wieder zum gewohnten Mädelsabend in einer Bar und der Unbekannte und seine Freunde sind ebenfalls anwesend. Die Gruppe versteht sich prächtig, lernt sich näher kennen und verbringt einen beschwingten Abend. Man erfährt Einiges über die Vergangenheit Maylins als auch Aarons Freunde. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Allerdings lässt sich keiner von ihnen dadurch runterziehen, man hat sogar das Gefühl, dass ihre Freundschaft hierdurch sehr besonders wird. Bald darauf verschwindet der Unbekannte allerdings spurlos. Maylin trifft einen seiner Freunde, wodurch auch sie von seinem Verschwinden erfährt. Die insgesamt neun jungen Erwachsenen, machen sich große Sorgen, denn Aaron, hat ein Geheimnis, mit dem ihn sein Vater unter Druck setzt, gegen seinen Willen festhält und für ihn arbeiten lässt. Schlussendlich wird ein Plan geschmiedet wie er befreit werden kann.
Eines vorweg, während dem Lesen der ca. 200 Seiten wurde es nie langweilig. Die Autorin versteht es von Beginn an Spannung aufzubauen und ab dem letzten Drittel des Buches nahm die Story nochmal richtig Fahrt auf. Allerdings muss ich sagen, dass ich die „Fähigkeit“ des Unbekannten zwischenzeitlich als etwas absurd empfand. Schlussendlich kam durch das Nachwort der Autorin „Licht ins Dunkel“ und man erfuhr etwas mehr über die Idee hinter dem Buch.

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Rezensionen von Kapitel60:

Top Preis-Leistungsverhältnis

Dein Mädchen-Bastelblock von Nikki Busch

Worum geht’s?
Dein Mädchen-Bastelblock ist eine wunderbare Sammlung an kreativen Ideen. Hier kommen sowohl Anfänger*innen als auch bastelaffinere Kinder auf ihre Kosten. Neben Windlichtern, Einladungskarten, Schutzengeln, kann man sich auch die Zeit mit Stickern und Rätseln vertreiben. Das Gummiband ist ein nettes Feature und lässt den Block noch hochwertiger und persönlicher erscheinen.

Cover, Inhalt, Schreibstil:
Die Grafiken sind anschaulich und lassen jedes Mädchenherz höher schlagen. Die Qualität des Papiers ist sehr gut und die Anleitungen sind leicht verständlich.

Fazit:
Eine tolle Beschäftigung für meine Enkelkinder. Es freuen sich sowohl die Buben, als auch die Mädchen darüber. Es wurden schon einige Projekte umgesetzt. Ich persönlich finde das Klebstoffrezept äußerst hilfreich. Das Preis-Leistungsverhältnis ist wirklich top und so kann der Bastelblock auch ein tolles Mitbringsel werden.

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