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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rainbowly:

Toller Abschluss

The Romeo & Juliet Society, Band 3: Diamantentod (SPIEGEL-Bestseller | Knisternde Romantasy) von Sabine Schoder

ACHTUNG BAND 3 - KANN SPOILER ENTHALTEN!

Inhalt
Joy konnte ihre Gefühle nicht länger verborgen halten und sie und der Fürst ihres Herzens wurden als wahres Liebespaar ausgewählt, um den Fluch zu besänftigen. Jetzt stehen ihnen die alten Rituale bevor und am Ende wartet ihr Tod.

Sprache
Was war das für ein Finale! Da gab es alles Spannung, Romantik und Überraschungen ohne Ende.

Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles aus geht - ob alle Geheimnisse gelüftet werden und natürlich was aus dem Liebespaar wird. Und ich wurde nicht enttäuscht. Alles wurde gut verknüpft und aufgeklärt. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert und die Auflösung hat mir gut gefallen.
Auch die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren hat mir wieder Spaß gemacht. Da gibt es alles Freunde, Liebschaften, Feinde - die ganze Spannbreite an Gefühlen.

Charaktere
Ich bin absolut Team Rhyme, aber auch Cut gehört ein Stückchen meines Herzens. Ich kann das jetzt natürlich nicht weiter erklären, um nicht zu spoilern, aber die beiden Jungs sind schon sehr besonders und auch meine Stars der Geschichte.

Fazit
Eine geniale Reihe! Absolute Leseempfehlung!

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Rezensionen von la_stellina:

Folgenschwere Zufallsbekanntschaft im Zug

Monoloco von Susann Blum

Von la_stellina

Maylin trifft während der Zugfahrt zur Arbeit auf einen ihr bis dato unbekannten Mann, mit eisblauen Augen, der sie darum bittet ihn kurz anzurufen, da er sein Handy im Rucksack verlegt hat. Daraufhin sendet sie irrtümlich eine anzügliche SMS an ihn und die Story nimmt ihren Lauf.

Beide finden sich sympathisch, allerdings ist Maylin verheiratet und weiß, dass sie eine Grenze überschreitet. Wie es der Zufall will, treffen sich Maylin und ihre Freundinnen wieder zum gewohnten Mädelsabend in einer Bar und der Unbekannte und seine Freunde sind ebenfalls anwesend. Die Gruppe versteht sich prächtig, lernt sich näher kennen und verbringt einen beschwingten Abend. Man erfährt Einiges über die Vergangenheit Maylins als auch Aarons Freunde. Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Allerdings lässt sich keiner von ihnen dadurch runterziehen, man hat sogar das Gefühl, dass ihre Freundschaft hierdurch sehr besonders wird. Bald darauf verschwindet der Unbekannte allerdings spurlos. Maylin trifft einen seiner Freunde, wodurch auch sie von seinem Verschwinden erfährt. Die insgesamt neun jungen Erwachsenen, machen sich große Sorgen, denn Aaron, hat ein Geheimnis, mit dem ihn sein Vater unter Druck setzt, gegen seinen Willen festhält und für ihn arbeiten lässt. Schlussendlich wird ein Plan geschmiedet wie er befreit werden kann.
Eines vorweg, während dem Lesen der ca. 200 Seiten wurde es nie langweilig. Die Autorin versteht es von Beginn an Spannung aufzubauen und ab dem letzten Drittel des Buches nahm die Story nochmal richtig Fahrt auf. Allerdings muss ich sagen, dass ich die „Fähigkeit“ des Unbekannten zwischenzeitlich als etwas absurd empfand. Schlussendlich kam durch das Nachwort der Autorin „Licht ins Dunkel“ und man erfuhr etwas mehr über die Idee hinter dem Buch.

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Rezensionen von MarcoL:

Ein Coming-of-Age Roman der besonderen Art. Sprachlich eine Genuss sondergleichen.

Am Rande das Licht von Minu Ghedina

Bin ich mir, bin ich dir genug? Bin ich überhaupt jemandem genug?
Diese Fragen treiben David durch den Roman, er hat hohe Ansprüche an sich, an denen er laufend droht zu zerbrechen. Er sucht sich seine Zukunft, immer von der Furcht begleitet, irgendetwas falsch zu machen, oder sein Umfeld zu enttäuschen, anstatt seinem Inneren zu folgen.

Dabei verschließt er sich in seine eigene aufgetürmte Mauer, ist wortkarg anstatt auszusprechen, was ihn bedrückt, oder was er möchte. Er ist sehr sensibel mit einem hohen Sinn für Gerechtigkeit, liebt dank seinem Großvater die Natur, und wächst in einem behütenden Umfeld voller familiärer Liebe auf. Er ist ein guter, feiner Kerl, aber auf seiner Reise ins Erwachsenenleben ist es eine Odyssee durch Gefühle der verschiedensten Art. Wie kann man sich auch in der Welt zurecht, und den Platz im Leben finden, der einen aufnimmt, wenn man von den Launen anderer Menschen von einem Eck ins andere geworfen wird.
Seinen Namen verdankt David der gleichnamigen Skulptur von Michelangelo. Sein Vater ist Museumsleiter und ein glühender Anhänger dieses zeitlosen Werkes. Es strahlt Stärke aus, perfekte Proportionen, den Blick in die Ferne, auf den bevorstehenden Sieg gegen Goliath gerichtet. Wir kennen die biblische Geschichte, die Inspiration zur fünf Meter hohen Statue aus Marmor war. David fühlt sich dadurch angesprochen, möchte Stärke beweisen. Er scheint sich in dieser Kunstfigur manchmal zu sehr zu verrennen. Er sucht andere Wege. Als Kind zum Beispiel mit seinem Großvater im Wald. Oder zaghafte Anfänge als Bildhauer bei Bernhard, einem Freund seines Vaters. Mit den Mädchen klappt es auch nicht so recht, zu verschlossen sei er, seltsam. Aber wie soll er sich auch artikulieren, wenn er sich selbst nicht kennt.
Wir begleiten David durch verschiedene Stationen seines jungen Lebens, versucht sich letztendlich im Jus-Studium, lernt hart. Nebenbei boxt er, damit sein Körper seinem angedachten Namenspatron gerecht wird. Nach dem Tod seines Großvaters entdeckt David Briefe, die er seiner verstorbenen Schwester geschrieben hat. Ein gut gehütetes Geheimnis offenbart sich.
Es ist ein Coming-of-Age Roman der ganz besonderen Art. Die Autorin, selbst Bildhauerin, lässt uns an ihrer Liebe zur Kunst teilhaben und stellt die Möglichkeit bereit, in diese (für mich) unbekannte Welt zwischen Marmor und Meisel einzutauchen.
Die Sprache ist eine Wucht mit derart poetischen und wunderbaren Sätzen, jeder einzelne eine Kunstform für sich, die eingerahmt werden möchten. So wie Michelangelo bereits im rohen Stein das Werk sah, so befreit Minu Ghedina die Sprache von Ballast und lässt sie in ihrer eigenen Pracht erstrahlen. Manchmal, das muss ich zugeben, war es beinahe schon eine erschlagende literarische Kraft, die mich das Buch auskosten ließ – und auch dementsprechend langsam war der Leseprozess, bei dem ich mir tatsächlich von Zeit zu Zeit im Stillen gewünscht hatte, die Geschichte möchte sich straffen. Zum Glück tat sie das aber nicht, und so konnten diese wunderbaren Zeilen knappe 400 Seiten lang dazu dienen, den David zu formen, und das Leseherz zu beglücken. Das ist pure Kunst!
Ganz große Leseempfehlung und vielen Dank an den Verlag, für die Anfrage und das Bereitstellen des Leseexemplars. Es bekommt einen ganz besonderen Platz in meiner Bibliothek.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener Überblick

111 Orte, die von deutscher Geschichte erzählen von Ralf Nestmeyer

Ralf Nestmeyer, den meisten von uns als Autor von Reiseberichten und Krimis bekannt, stellt uns in Rahmen der 111er-Reihe aus dem Verlag Emons 111 Orte vor, die deutsche Geschichte schrieben. Ein Überblick, der natürlich nicht vollständig sein kann und will.

Es ist nicht leicht, aus der langen Geschichte Deutschlands „nur“ 111 Meilensteine auszusuchen.

Die Auswahl ist natürlich subjektiv. Ich hätte ein paar andere gewählt, da ich als Österreicherin naturgemäß einen anderen Blick auf Deutschland habe.

Ralf Nestmeyer ordnet seine ausgewählten Orte chronologisch, soweit dies möglich ist.

Den Anfang macht die Schlacht im Teutoburger Wald (9 nach Christus), in der die Germanen unter Arminius den römischen Feldherrn Varus vernichtend geschlagen haben. Sein letzter, „Das Berghain“ in Berlin, der Mythos der Berliner Kultszene. Dazwischen liegen 2.000 Jahre Krieg und Frieden sowie Kultur und Subkultur. Dass Berlin mit 14 Nennungen ein Schwergewicht ist, liegt an der wechselvollen und interessanten Geschichte der ehemals geteilten Stadt

Es gibt auch fünf Orte an denen deutsche Geschichte geschrieben worden ist, die nicht in Deutschland liegen: Verdun (F/49), Auschwitz (PL/62), Bern (CH/71), Warschau (PL/91) und Prag (CZ/104).

Die meisten der vorgestellten Orte habe ich auf meinen literarischen Reisen bereits besucht. Gorleben (97) und Hoyerswerda (109) sowie Marktl (108) noch nicht. Ich denke, daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern.

Zahlreiche andere unter diesen 111 habe ich schon persönlich besucht, da ich mich als Deutschland-Reisende oute. Augsburg, Berlin, Bremen und Bremerhaven (erst vor kurzem), Hamburg (immer wieder), Lübeck, Dresden, Nürnberg, Erfurt, Weimar, Köln und Dortmund.

Sehr beeindruckt hat mich die Führung in der alten Synagoge in Erfurt (5) oder die Stadt Weimar mit ihren Sehenswürdigkeiten wie das Goethe-Haus (20).

Jedenfalls bleiben noch zahlreiche andere Orte in Deutschland übrig, die ich demnächst besuchen werde.

Meine Meinung:

Ralf Nestmeyers Schreibstil macht Lust. die Koffer zu packen und an einen der angeführten Orte zu reisen. Wer abseits der ausgetretenen Touristenpfade wandeln möchte, dem seien die zahlreichen anderen Reiseziele der 111er-Reihe empfohlen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch, das einen Überblick über ausgewählte 111 Orte, in denen deutsche Geschichte geschrieben worden ist, 5 Sterne.

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Rezensionen von Linelovesreading :

Wunderschön

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

Dieses Bilderbuch musste ich einfach für meine Sammlung kaufen, da das Cover so wunderschön ist. Aber auch der Inhalt konnte mich vollständig überzeugen.
Die Geschichte von dem kleinen Bären ist auf so wundervolle Art erzählt, dass es noch tief berührt hat. Die Geschichte vermittelt den Umgang mit dem Thema Angst und Mut auf sehr kindgerechte Weise und berührt damit auch Erwachsene.

Die Texte sind angenehm zu lesen und haben eine gute Länge zum Vorlesen. Die Sprache ist poetisch aber gleichzeitig auch so einfach, dass sie von Kindern ohne Probleme verstanden wird. Die Illustrationen sind auch sehr schön und voller liebevoller Details, die es nie langweilig werden lassen, die Bilder zu betrachten. Die Farbgebung hat mir auch sehr gut gefallen, da die Farben nicht zu grell sind, die Bilder aber dennoch freundlich und bunt wirken.
Die Botschaft der Geschichte ist nicht nur für Kinder toll, sondern auch für Erwachsene.
Insgesamt ein wunderschönes Bilderbuch zum Thema Mut, das ich jedem ans Herz legen kann.

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Rezensionen von Naomi Huber:

Rundum überzeugt - werde wieder mehr Sci-Fi lesen

Im Auge der Leere von Melanie Vogltanz; Stefan Cernohuby

⭐ Rezension⭐ „Im Auge der Leere“ von @stefancernohuby und @melanievogltanz

„Im Auge der Leere“ ist eine packende Space Opera, die mich abgeholt hat, obwohl ich kaum Sci-Fi lese. Stefan Cernohuby und Melanie Vogltanz haben eine fesselnde Geschichte geschaffen, die durch ihre tiefgründigen Charaktere und überraschenden Wendungen besticht.

Die Charaktere sind das Herzstück dieses Romans. Sie sind komplex, gut ausgearbeitet und überraschen immer wieder. Was anfangs als klar definierte Rollen erscheint, entwickelt sich zu facettenreichen Persönlichkeiten, die oft in unerwartete Situationen geraten. Diese Überraschungen wirken dabei nie konstruiert, sondern fügen sich organisch in die Handlung ein, was die Figuren noch glaubwürdiger macht.

Die Handlung selbst ist durchdacht und spannend. Sie folgt einem klaren, nachvollziehbaren Strang, der durch gekonnte Plottwists aufgelockert wird. Diese Wendungen sind nicht vorhersehbar, aber immer logisch und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Die Autoren verstehen es, das Interesse der Leser*innen kontinuierlich zu fesseln, indem sie immer neue, faszinierende Aspekte der Welt enthüllen.

Das Universum, in das man in „Im Auge der Leere“ eintaucht, ist ebenso beeindruckend. Die Welt ist weitläufig und detailliert beschrieben, ohne dass die Autoren sich in ausschweifenden Erklärungen verlieren. Stattdessen bleibt das Tempo der Geschichte hoch, sodass die Spannung niemals abreißt.

„Im Auge der Leere“ überzeugt auch mich als genrefremde Leserin. Die Kombination aus tiefgründigen Charakteren, spannender Handlung und einer durchdachten Welt macht das Buch zu einem echten Pageturner, der Lust auf mehr Science-Fiction macht. Wer sich auf diese Reise begibt, wird mit einer faszinierenden Geschichte belohnt.

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Rezensionen von peedee:

Die Idylle ist dahin

Mord im Tropenhaus von Irène Mürner

Detektivin Megan Jäger, Band 1: Ein Tag wie jeder andere im Tropenhaus in Frutigen? Beileibe nicht! Eine Schulklasse entdeckt eine Leiche im Störbecken. Kurz darauf wird ein Teenager aus Reichenbach vermisst. Ida Jäger, pensionierte Konsulin und Besucherführende im Tropenhaus, sowie ihre Nichte Megan Jäger, Detektivin bei der Kantonspolizei Bern, beginnen zu ermitteln…

Erster Eindruck: Das Cover mit den beeindruckenden Stören gefällt mir sehr gut.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Lange Zeit blieb ich jedoch im Unklaren, inwiefern diese Protagonisten nun mit der Geschichte etwas zu tun haben.

Ravichandra ist die attraktive Teenager-Tochter des Kochs im Tropenhaus und hilft dort gelegentlich aus, um ihr Taschengeld aufzubessern. Am nächsten Tag wird sie tot aufgefunden. Silvan ist mit Kumpels auf Tour und trifft auf zwei Mädels, die ziemlich viel Alkohol getankt haben. Als das eine sich übergeben muss und sich in einem erbärmlichen Zustand befindet, begleitet er sie nach Hause. Tags darauf bemerkt seine Mutter, dass er nicht nach Hause gekommen ist.
Die Idylle im Berner Oberland ist also jäh gestört: ein Teenager tot, ein anderer vermisst. Können das Zufälle sein? Megan Jäger glaubt nicht daran. Für die Ermittlungen schlüpft sie ein paar Tage bei ihrer Tante Ida in Spiez unter, um näher am Tatort zu sein. Ida ist ihr zudem eine grosse Hilfe, da sie die Mitarbeiter des Tropenhauses und die Umgebung gut kennt.

Mir haben Megan und Ida sehr gut gefallen. Megan ist Halbkenianerin und merkt, dass sie im Fitnesslevel etwas nachgelassen hat: „Nach wenigen Metern keucht Megan wie ein altes Flusspferd und nimmt sich vor, unbedingt wieder mehr Sport zu treiben, zwei Kniebeugen am Morgen reichen nicht.“ Wenn das gereicht hätte, wäre das ab sofort mein Sport! Ida ist ebenfalls eine interessante Frau, die ihren Kater Tizian über alles liebt – und er kann Megan nicht leiden. Regionalkrimis sind immer interessant, vor allem, wenn man die Gegend kennt. Es macht das Ganze aber auch ein wenig unheimlich, da es diese Orte eben tatsächlich gibt und ich öfters dort bin. Der Einstieg in die Reihe ist gelungen; das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war spannend – 4 Sterne.

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Rezensionen von Goejos:

Geister

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ein Antiquariat in London in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Sally arbeitet hier und alles geht seinen geordneten Weg. Bis plötzlich ein Mord geschieht und es erwischt gerade den nicht überall beliebten Mr. Butcher. Und nebenbei kurieren auch noch Gerüchte über das Auftauchen eines Geistes.

Und außerdem sind in letzter Zeit in verschiedenen Buchhandlungen wertvolle Bücher verschwunden. Die Polizei ermittelt natürlich in alle Richtungen. Sally, welche hier beschäftigt ist und Jonny Heldar, er Juniorchef, beginnen gemeinsam auf eigene Faust zu ermitteln. Die Ermittler haben in der Zwischenzeit Tim, einen jungen Cousin, verhaftet. Doch die Beiden sind von seiner Unschuld überzeugt. der Autorin gelingt es, diese Geschichte turbulent und glaubhaft aufzubereiten. Das Finale ist überraschend aber in jeder Weise nachvollziehbar. Ein englischer Krimi, so wie wir in wollen und lieben. Auch das Cover passt hervorragend dazu. Gelungenes Lesevergnügen.

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Rezensionen von goejos:

Geister

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ein Antiquariat in London in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Sally arbeitet hier und alles geht seinen geordneten Weg. Bis plötzlich ein Mord geschieht und es erwischt gerade den nicht überall beliebten Mr. Butcher. Und nebenbei kurieren auch noch Gerüchte über das Auftauchen eines Geistes.

Und außerdem sind in letzter Zeit in verschiedenen Buchhandlungen wertvolle Bücher verschwunden. Die Polizei ermittelt natürlich in alle Richtungen. Sally, welche hier beschäftigt ist und Jonny Heldar, er Juniorchef, beginnen gemeinsam auf eigene Faust zu ermitteln. Die Ermittler haben in der Zwischenzeit Tim, einen jungen Cousin, verhaftet. Doch die Beiden sind von seiner Unschuld überzeugt. der Autorin gelingt es, diese Geschichte turbulent und glaubhaft aufzubereiten. Das Finale ist überraschend aber in jeder Weise nachvollziehbar. Ein englischer Krimi, so wie wir in wollen und lieben. Auch das Cover passt hervorragend dazu. Gelungenes Lesevergnügen.

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Rezensionen von jam:

Lesenswertes Debüt mit vielen schweren Themen und einem sehr interessanten Plot!

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Wofür haben Bücher rechts einen so breiten Rand? Natürlich, damit man dort seine Gedanken, Gefühle, Anmerkungen hinterlassen kann! So zumindest macht es Erin. Doch aus Versehen landet ihr Lieblingsbuch, behaftet mit Erinnerungen und vielen Notizen, in einem öffentlichen Bücherschrank mitten in London und gerät dort in die Hände von James.

Er ist begeistert von der Kritzel-Queen und hinterlässt ebenso seine Randnotizen, um das Buch für sie wieder in den Bücherschrank zu stellen...
So tauschen sich Erin, die Kritzel-Queen, und James, der Mystery-Man, immer persönlicher in den Büchern aus - nicht ahnend, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und trennt.
Mich hats ab den ersten Seiten gepackt! Erin hat viele Probleme, einen Job, der sie fertig macht und den sie kurzerhand hinschmeisst. Sie weiß nicht, wie es weitergehen soll, doch glücklicherweise hat sie ja noch Bonnie, die ihr zur Seite steht - obwohl diese schon lange tot ist!
Doch auch James hat ein schweres Päckchen zu tragen und im Laufe der getauschten Bücher und Botschaften wachsen die beiden über sich hinaus und zusammen. Sie erzählen dem jeweils anderem - einem vermeintlich Fremden - Dinge, die sie ihren besten Freunden nicht anvertrauen und heilen so ein Stück weit.
Für eine romantische Komödie wirft "Wir treffen uns im nächsten Kapitel" mit ganz schön schweren Themen um sich. Deshalb hier meine Trigger (und Spoiler-)Warnung:
In diesem Buch geht es um Krebs, Trauer, Verlust, Mobbing, schwere psychische Probleme, Schuldgefühle, ... achte auf dich beim Lesen!
Obwohl dieser Roman teilweise ganz schön schwer und traurig ist, so schimmert dennoch immer ein Funke Hoffnung und Glück durch, was ihn sehr besonders zu lesen macht!
Lange lässt uns die Autorin im Dunkeln tappen über die Gründe der Entfremdung der beiden, die Auflösung kam für mich aber zum richtigen Zeitpunkt und sehr stimmig.
Mir hat Tessa Bickers Debütroman sehr gut gefallen, trotz oder wegen der großen Trauer, der schweren Themen, dem Entfremden und Wiederzusammenwachsen und manch einiger tränenschweren, aber auch vielen unterhaltsamen Szenen!
Fazit: Lesenswertes Debüt mit vielen schweren Themen und einem sehr interessanten Plot!

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