Kunden em pfehlungen
Rezensionen von SalMar:
Richtige schöne Mischung aus Cosy Crime und Romance
Cosy Secrets – Der kupferne Schlüssel von Franzi Kopka
Rae ist erfolgreiche Krimiautorin und lebt für ihren Job. Erst als ihre Grandma spurlos verschwindet, kann sie sich vom Schreiben losreißen und kehrt nach Hause, einem kleinen Ort im Norden Schottlands, zurück. Das hatte sie jahrelang vermieden, um Archer, ihre große Liebe, nicht treffen zu müssen…
Eigentlich ist diese Geschichte, die eher Richtung Romance und Cosy Crime geht, gar nicht so mein Genre, aber Franzi Kopka hatte mich mit ihren Dystopien so überzeugt, dass ich mich auch gerne an ihrem neuen Buch versuchen wollte.
Und was soll ich sagen: Sie konnte mich erneut begeistern!
Rae war nicht nur eine sympathische Protagonistin, sondern mit ihrem Hintergrund als Krimiautorin auch richtig interessant. So hatte sie noch mal eine ganz andere Perspektive auf die Geschehnisse. Aber auch der kleine schottische Ort, samt seinen Bewohnern, konnte mich bezaubern und war fast ein bisschen wie ein schottisches Stars Hollows.
Die Spannung kam außerdem definitiv auch nicht zu kurz – weder in Bezug auf Archer noch im Hinblick auf Fenella, Raes verschwundene Grandma. Dabei behält die Geschichte eine tolle Balance zwischen realistischen Entwicklungen und trotzdem „cosy“ Szenarien, das heißt man kann sie genießen, ohne dass es irgendwie unglaubwürdig wird.
Insgesamt habe ich das Buch wirklich richtig gerne gelesen und ich war richtig traurig, als es zu Ende war und ich Edderton wieder verlassen musste. Von daher freue ich mich riesig, dass es nächstes Jahr ein Wiedersehen mit den Freunden von Rae geben wird. Klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Ist Gesundheit eine Frage des Geschlechts?
Diagnose: Frau von Christina Pingel
„Ist Gesundheit eine Frage des Geschlechts?“
Christina Pingel stellt diese provokante Frage und erzählt ihre Geschichte.
Sie ist ist neun Jahre alt, als ihre Mutter durch ein nicht vollständig behandeltes Herzleiden klinisch tot aufgefunden wird. Die Reanimation ist erfolgreich, doch auf Grund des Herzstillstands ist sie schwerbehindert.
Da der Ehemann mit der Pflege daheim überfordert ist, überstellt man sie in ein Pflegeheim, in dem sie einige Jahre später stirbt.
Wie sich wenig später zeigen wird, ist die Geschichte von Christinas Mutter auch Christinas Geschichte, selbst wenn die Ärzte das Gegenteil behaupten.
Denn als Christina bei sich ähnliche Symptome feststellt, wird sie als hysterisch hingestellt. Sie sei zu jung, für eine Herzerkrankung. Die Vorgeschichte ihrer Mutter wird nicht ernst genommen. Nach rund zehn Jahren, zahlreichen Panikattacken und einem inkompetenten jungen Mediziner in der Notaufnahme, lässt sie sich freiwillig für zwölf Wochen in die Psychiatrie einweisen. Bei einem Therapiegesprächsrunde, bei dem zahlreiche Ärzte hospitieren, ist jener Mann dabei. Sie erzählt von dem Vorfall in der Notaufnahme, was unter der Kollegen für Empörung sorgt. Diesmal wird eine PTBS festgestellt.
Um es kurz zu machen, nach einer schier endlosen Odyssee durch zahlreiche Ordinationen, gerät sie endlich an eine Kardiologin, die sie und ihre Beschwerden erstens ernst nimmt, und zweitens die richtige Diagnose stellt: Eine undichte Herzklappe, was zugegeben für Frauen Mitte dreißig eher selten ist.
Warum hat man den Herzklappenfehler, der vermutlich bereits seit ihrer Geburt besteht, nicht früher erkannt?
Wie wenig man sich mit dem jungen weiblichen Körper beschäftigt, merkt man auch, dass niemand fragt, in welchen Stadium ihres Monatszyklus‘ Christina sich am Vorabend der Operation befindet. Prompt wird sie wieder nach Hause geschickt. Erst im dritten Anlauf kann die Operation stattfinden, weil zuvor noch eines der wichtige Geräte defekt ist.
Auf ihrer langen Odyssee beschäftigt sich Christina Pingel vermehrt mit Gender Medizin, bzw. viel mehr mit dem Fehlen derselben. Medikament wurden und werden fast ausschließlich an Männern getestet.
Die eingangs gestellte Frage, ob Gesundheit eine Frage des Geschlechts ist, muss leider mit JA beantwortet werden.
Gender Medizin hat nichts mit Binnen-I oder Gender*Sternchen zu tun, sondern konzentriert sich auf die geschlechtsspezifische Erforschung und Behandlung von Krankheiten. Durch zahlreiche Studien ist inzwischen belegt, dass koronare Erkrankungen bei (jungen) Frauen nicht oder zu spät erkannt werden, wie es eben bei Christina Pingel und ihrer Mutter geschehen ist. Bei Männern hingegen werden psychische Erkrankungen zu wenig in Betracht gezogen.
Wie viel Arbeit hier noch zu tun ist, dass erst seit 2003 in der Berliner Charité Gender Medizin gelehrt wird. In Österreich gibt es seit 2010 einen Lehrstuhl für Gender Medizin in an der MedUni Wien und seit 2014 einen an der MedUni Innsbruck.
Fazit:
Diesem Buch, mit Christina Pingel aufrüttelt und Betroffenen klar macht, dass entsprechende medizinische Hilfe für alle da sein muss, gebe ich gerne 5 Sterne.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Ein wunderschöner Wohlfühl-Roman
Auf Eifelwolke Nummer sieben von Carla Capellmann
Die Eifel und die Liebe ? Eher ein seltenes Thema in Büchern. Gerade deswegen war ich sehr gespannt auf das Buch und bin direkt gestartet :
Ich kenne Carla Capellmanns Schreibstil aus ihren vorherigen Büchern und mag diesen sehr gerne. Flüssig und immer auf den Punkt schreibt die Autorin ihre Bücher und macht so das Lesen zum Genuss.
Schon nach wenigen Seiten ist man mitten im Geschehen und ich persönlich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt.
Der Roman selbst ist eine schöne Wohlfühl-Geschichte, die auch etwas zum Nachdenken anregt – sollten wir nicht alle mal überdenken, ob unser Leben, so, wie wir es jetzt führen, auch für uns so ist, wie wir es wollen ?
Die Charaktere sind toll – dafür muss man Carla Capellmann wirklich Respekt zollen, sie haucht den Figuren so authentisch Leben ein, dass man sich inmitten der Figuren sehr wohl fühlt und eine Bindung zu den einzelnen Charakteren aufbaut.
Die Örtlichkeiten fand ich wirklich ganz toll beschrieben ! Die Eifel ist wunderschön und genauso hat die Autorin auch alles sehr authentisch und realistisch wieder gegeben.
Für mich ist dies ein absoluter Wohlfühl-Roman, der sich wie eine kuschelige Decke um einen legt – von mir gibt es dafür eine absolute Empfehlung !!!
Rezensionen von Buch_puttel:
Toller Einblick
Selbstversorgung im Winter von Til Genrich
Das Buch ist der Knaller! Danke für diesen kleinen Schatz!
Wie viel Infos kann man in ein Buch packen?
Das Cover gefällt mir sehr, sowie alle weiteren Bilder im Buch. Sie zeigen dem Auto und dessen Familie, ein insgesamt sehr persönliches Werk.
Ich habe das Gefühl absolut vorbereitet zu sein, auf die Selbstversorgung im Winter.
Ich bin mir vor lauter Infos gar nicht sicher, wo oder mit was ich anfangen soll. Wir erfahren vieles über verschiedene Anbaumöglichkeiten der Pflanzen und der weiteren Verarbeitung (einwecken, fermentieren, dörren, einlegen, einkochen und einfrieren). Insgesamt ist es einfach Mega informativ! Ich nehme eine Menge mit und kann das Buch absolut empfehlen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Erinnerungen an die Kindheit in den 1970er-Jahren
Wenn die Welt nach Sommer riecht von Herbert Dutzler
In diesem Roman begegnen wir Siegfried „Sigi“ und seiner Familie nach „Die Welt war eine Murmel“ und „Die Welt war voller Fragen“ ein drittes Mal. Er schließt nahtlos an die Vorgänger an. Doch lassen sich alle drei Bücher auch völlig unabhängig voneinander lesen, ohne dass man zuvor einen früheren Band gelesen haben muss.
Allerdings brächte man sich um einige köstliche Lesestunden, vor allem dann, wenn man selbst ein Kind der Sechziger-Jahre ist.
Zwar lassen sich nicht alle Erinnerungen des 13-jährigen Sigi, der auf dem Land aufwächst, auf Stadtkinder wie mich übertragen, doch teile ich zahlreiche Rückblicke, wie das ständige Rauchen der Erwachsenen. Meine Eltern haben jeweils zwei Packerl Zigaretten geraucht und ich musste meinen Lehrerinnen (reines Mädchengymnasium) immer erklären, dass ich selbst nicht rauche.
Sigi beginnt sich langsam für mehr als nur für die Apollo-Mission und Karl May zu interessieren. Mädchen rücken in seinen Fokus. Er erlebt die erste Zigarette und die erste vom Alkohol verursachte Übelkeit. Die Rivalität zwischen seiner Schwester und ihm wird stärker.
In der Schule, nunmehr vierte Klasse Gymnasium, stellt er nach wie vor neugierige Fragen, die ihm als ungebührliche Kritik ausgelegt werden. Die Erkenntnis, dass nach wie vor zahlreiche alte Nazis in den Schulen unterrichten, führt auch in seiner Schule zu Schülerprotesten, die es, in unterschiedlichen Ausprägungen, überall gegeben hat.
Auch die damaligen gesellschaftlichen Einstellungen innerhalb der Familie, ob Mütter und Ehefrauen „Nur-Hausfrauen“ zu sein haben, oder auch einer Berufstätigkeit nachgehen dürfen, wird an Hand von Sigis Familie sehr gut dargestellt. Sigis Mutter arbeitet Teilzeit in der dörflichen Apotheke, was ihr Mann äußerst argwöhnisch beobachtet. Denn er sieht seine Rolle als „Herr im Haus“ gefährdet, zumal der Apotheker ein allein stehender Mann ist. Sigis Vater greift immer häufiger zur Flasche und fürchtet um seine eigene Bequemlichkeit, wenn er sich das Bier oder die Jause selbst aus der Küche holen muss. Ja, das kenne ich auch aus meiner eigenen Familie sehr gut!
Schmunzeln musste ich an die Versuche, Zimmer zu vermieten. Hier kann Sigi erstmals seine Englisch-Kenntnisse und Kochkünste an englisch sprechenden Feriengästen ausprobieren, als die ein englisches Frühstück wollen.
Auch die Bezeichnung „Gammler“ für jene Studenten, die keinen militärisch kurzen Haarschnitt getragen haben, habe ich noch im Ohr. Darüber haben sich vor allem meine Großeltern ziemlich aufgeregt.
Fazit:
Gerne bin ich mit Sigi in die 1970er-Jahre eingetaucht, auch, wenn die eine oder andere Erinnerung für mich persönlich nicht so angenehm gewesen ist. Aber, das ist eine andere Geschichte. Für die von Sigi gibt es jedenfalls 5 Sterne.
Rezensionen von Anjulia :
Auch kleine Gespenster müssen ins Bett
Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler
Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht! von Christine Kugler ist ein bezauberndes Kinderbuch für die Kleinsten, in dem es ums Einschlafen geht. Das kleine Gespenst Theo ist auch nach der Geisterstunde noch wach, sodass er einen Ausflug in die Umgebung des Schlosses macht. Er besucht zum Beispiel Hexe Lotte, die bereits im Bett liegt, aber vor Bauchweh nicht schlafen kann.
Dem Werwolf scheint der Mond zu hell und einer kleinen Spinne fehlt ein Nachtlicht. Wie gut, dass Theo zu helfen weiß. Auch Vampiremädchen Frida will lieber spielen, statt in ihrem Sarg zu schlafen. Zum Schluss wird Theo selbst vom Papa ins Bett gebracht.
Die Zeichnungen im Buch sind liebevoll und sehr niedlich, kindgerecht. Es gibt sehr viele Details zu entdecken und auch die Entdeckerklappen sind schön gestaltet. Die kleinen Grusselwesen sind sehr süss gezeichnet und glücklicherweise nicht unheimlich. Allerdings glaube ich nicht, dass Zweijährige schon wissen was ein Werwölfe oder ein Vampire ist. Auch könnte es zu Fragen kommen, weshalb dass kleine Gespenst nachts unterwegs ist. Das angegebene Lesealter finde ich trotzdem angemessen. Besonders im Hinblick darauf, dass bald wieder Halloween ansteht, gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Liddy:
Total süß
#buch4you: Dein Mädchenbuch: Kreativ durch's ganze Jahr von Nikki Busch
Dank des Buches kann man kreativ durch das ganze Jahr gehen. Bereits der Umschlag ist wunderschön bunt gestaltet und auch die niedlichen Illustrationen finden sich im ganzen Buch wieder. Das Buch beinhaltet 167 neue Bastelideen, Tipps, Rätsel, Malaufgaben u.v.m. Die Seiten sind thematisch angeordnet was ich super finde.
Bei den Rätseln befindet sich die Lösung immer unten auf derselben Seite.
Zu Beginn werden die benötigten Materialien aufgeführt und es gibt ein kleines Klebstoff-Lexikon. Weiterhin sind die Anleitungen mit Sternen in Schwierigkeitsstufen unterteilt, welche sich an den Seiten befinden.
Besonders toll finden wir, dass es so viele verschiedene Themen gibt. Auch dass man gar nicht viel braucht, um hier seiner Kreativität seinen freien Lauf zu lassen. Das Meiste besitzt man zuhause. Dank des Stichwortregisters zum Schluss kann man auch das Gesuchte schneller wiederfinden.
Ein absolut tolles, abwechslungsreiches Buch!
Rezensionen von Liddy:
Keine Grenzen für die Kreativität
Dein Mädchen-Bastelblock von Nikki Busch
Der Mädchen-Bastelblock beinhaltet einen mega coolen Stickerbogen sowie viele Vorlagen zum sofort losbasteln! Alles was man hierfür benötigt sind Stifte, Schere, Klebstoff und Papier. Es gibt Anleitungen für verschiedene Anlässe, z.B. für Geburtstage oder Weihnachten oder man bastelt einfach Dekoartikel.
Voraussetzung ist, dass man ausmalen, ausschneiden, einschneiden, falten und kleben kann. Ganz hinten im Block gibt es buntes Bastelpapier.
Wir lieben diesen Block. Die Zeichnungen sind einfach nur super niedlich und die Ideen finden wir mehr als gelungen. Falls sich die Basteleien über mehrere Seiten erstrecken, ist es numerisch gekennzeichnet. Außerdem finden wir die süßen Sprüche zwischendurch ebenfalls klasse. Mit den Stickern haben wir das Gebastelte nochmal verschönert.
Wir finden die Bastelmotive super cool und empfehlen das Buch gerne weiter!
Rezensionen von Liddy:
Eine Achterbahn der Gefühle
Almost isn't enough. Whispers by the Sea von Jennifer Bright
Das Buch ist einfach wunderschön. Es wurden tolle Farben gewählt, ein toller Farbschnitt und mein persönliches Highlight ist die Charakterkarte mit Summer, Ares und Rain.
Es wird immer aus Summers oder Ares´ Perspektive erzählt und neben dem Namen gibt es immer eine One Line Zeichnung, was richtig schön aussieht.
Das Buch startet direkt mit der Handlung, die Summers Leben für immer verändert. Das Elternhaus von ihr steht in Flammen. Seitdem wird sie von Alpträumen heimgesucht. Das Kitesurfen hilft ihr einen freien Kopf zu bekommen, doch als Ares mit seinem Dad nach Ferley zieht und in die WG von Summer und Mila, ändert sich für sie alles.
Die Geschichte hat mich unglaublich berührt und ich muss noch ständig daran denken. Es war schön, die Entwicklung der beiden zu sehen und die Geschichte zu verfolgen. Ich habe mit Summer und Ares gelacht und geweint. Das Buch ist einfach unglaublich und es hat wahnsinnig Spaß gemacht es zu lesen, was auch dem tollen Schreibstil der Autorin zu verdanken ist.
Wer auf der Suche nach einem aufregenden und spannenden Buch ist, dem kann ich es nur ans Herz legen. Ich werde mir definitiv Band 2 davon holen.
Rezensionen von yellowdog:
Mitleiden bei Krankheit des Partners
Toni & Toni von Max Oravin
Es ist durch die Erzählweise, konsequent aus den Gedanken des männlichen Toni heraus, ein sehr dichter Text.
Nach einem Vorfall ist die weibliche Toni krank und verzweifelt. Ihre Kindheit war hart und von Armut geprägt. Jetzt kehren ihre selbstzerstörerischen Züge wieder zu Tage und sie ritzt sich wieder.
Der Österreichischer Schriftsteller Max Oravin zeigt, wie auch der Erzähler durch diese Situation beeinträchtigt ist. Das Zusammenleben ist schwierig, doch er bleibt eng an ihrer Seite.
Der starke Anteil an Zen-Buddhismus und Japanologie, die den Erzähler antreibt, ist ein ungewöhnliches Motiv. Das hilft ihm, Gelassenheit zu wahren. Manchmal ist es für den Leser aber schon anstrengend, diese Passagen zu lesen. Vor allen wegen der eingestreuten japanischen Schriftzeichen.
Literarisch ist das insgesamt gut gemacht und daher gelang das Buch auch auf die Longlist des deutschen Buchpreises.











