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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Linelovesreading :

Wunderschön

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

Dieses Bilderbuch musste ich einfach für meine Sammlung kaufen, da das Cover so wunderschön ist. Aber auch der Inhalt konnte mich vollständig überzeugen.
Die Geschichte von dem kleinen Bären ist auf so wundervolle Art erzählt, dass es noch tief berührt hat. Die Geschichte vermittelt den Umgang mit dem Thema Angst und Mut auf sehr kindgerechte Weise und berührt damit auch Erwachsene.

Die Texte sind angenehm zu lesen und haben eine gute Länge zum Vorlesen. Die Sprache ist poetisch aber gleichzeitig auch so einfach, dass sie von Kindern ohne Probleme verstanden wird. Die Illustrationen sind auch sehr schön und voller liebevoller Details, die es nie langweilig werden lassen, die Bilder zu betrachten. Die Farbgebung hat mir auch sehr gut gefallen, da die Farben nicht zu grell sind, die Bilder aber dennoch freundlich und bunt wirken.
Die Botschaft der Geschichte ist nicht nur für Kinder toll, sondern auch für Erwachsene.
Insgesamt ein wunderschönes Bilderbuch zum Thema Mut, das ich jedem ans Herz legen kann.

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Rezensionen von Naomi Huber:

Rundum überzeugt - werde wieder mehr Sci-Fi lesen

Im Auge der Leere von Melanie Vogltanz; Stefan Cernohuby

⭐ Rezension⭐ „Im Auge der Leere“ von @stefancernohuby und @melanievogltanz

„Im Auge der Leere“ ist eine packende Space Opera, die mich abgeholt hat, obwohl ich kaum Sci-Fi lese. Stefan Cernohuby und Melanie Vogltanz haben eine fesselnde Geschichte geschaffen, die durch ihre tiefgründigen Charaktere und überraschenden Wendungen besticht.

Die Charaktere sind das Herzstück dieses Romans. Sie sind komplex, gut ausgearbeitet und überraschen immer wieder. Was anfangs als klar definierte Rollen erscheint, entwickelt sich zu facettenreichen Persönlichkeiten, die oft in unerwartete Situationen geraten. Diese Überraschungen wirken dabei nie konstruiert, sondern fügen sich organisch in die Handlung ein, was die Figuren noch glaubwürdiger macht.

Die Handlung selbst ist durchdacht und spannend. Sie folgt einem klaren, nachvollziehbaren Strang, der durch gekonnte Plottwists aufgelockert wird. Diese Wendungen sind nicht vorhersehbar, aber immer logisch und halten die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht. Die Autoren verstehen es, das Interesse der Leser*innen kontinuierlich zu fesseln, indem sie immer neue, faszinierende Aspekte der Welt enthüllen.

Das Universum, in das man in „Im Auge der Leere“ eintaucht, ist ebenso beeindruckend. Die Welt ist weitläufig und detailliert beschrieben, ohne dass die Autoren sich in ausschweifenden Erklärungen verlieren. Stattdessen bleibt das Tempo der Geschichte hoch, sodass die Spannung niemals abreißt.

„Im Auge der Leere“ überzeugt auch mich als genrefremde Leserin. Die Kombination aus tiefgründigen Charakteren, spannender Handlung und einer durchdachten Welt macht das Buch zu einem echten Pageturner, der Lust auf mehr Science-Fiction macht. Wer sich auf diese Reise begibt, wird mit einer faszinierenden Geschichte belohnt.

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Rezensionen von peedee:

Die Idylle ist dahin

Mord im Tropenhaus von Irène Mürner

Detektivin Megan Jäger, Band 1: Ein Tag wie jeder andere im Tropenhaus in Frutigen? Beileibe nicht! Eine Schulklasse entdeckt eine Leiche im Störbecken. Kurz darauf wird ein Teenager aus Reichenbach vermisst. Ida Jäger, pensionierte Konsulin und Besucherführende im Tropenhaus, sowie ihre Nichte Megan Jäger, Detektivin bei der Kantonspolizei Bern, beginnen zu ermitteln…

Erster Eindruck: Das Cover mit den beeindruckenden Stören gefällt mir sehr gut.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Lange Zeit blieb ich jedoch im Unklaren, inwiefern diese Protagonisten nun mit der Geschichte etwas zu tun haben.

Ravichandra ist die attraktive Teenager-Tochter des Kochs im Tropenhaus und hilft dort gelegentlich aus, um ihr Taschengeld aufzubessern. Am nächsten Tag wird sie tot aufgefunden. Silvan ist mit Kumpels auf Tour und trifft auf zwei Mädels, die ziemlich viel Alkohol getankt haben. Als das eine sich übergeben muss und sich in einem erbärmlichen Zustand befindet, begleitet er sie nach Hause. Tags darauf bemerkt seine Mutter, dass er nicht nach Hause gekommen ist.
Die Idylle im Berner Oberland ist also jäh gestört: ein Teenager tot, ein anderer vermisst. Können das Zufälle sein? Megan Jäger glaubt nicht daran. Für die Ermittlungen schlüpft sie ein paar Tage bei ihrer Tante Ida in Spiez unter, um näher am Tatort zu sein. Ida ist ihr zudem eine grosse Hilfe, da sie die Mitarbeiter des Tropenhauses und die Umgebung gut kennt.

Mir haben Megan und Ida sehr gut gefallen. Megan ist Halbkenianerin und merkt, dass sie im Fitnesslevel etwas nachgelassen hat: „Nach wenigen Metern keucht Megan wie ein altes Flusspferd und nimmt sich vor, unbedingt wieder mehr Sport zu treiben, zwei Kniebeugen am Morgen reichen nicht.“ Wenn das gereicht hätte, wäre das ab sofort mein Sport! Ida ist ebenfalls eine interessante Frau, die ihren Kater Tizian über alles liebt – und er kann Megan nicht leiden. Regionalkrimis sind immer interessant, vor allem, wenn man die Gegend kennt. Es macht das Ganze aber auch ein wenig unheimlich, da es diese Orte eben tatsächlich gibt und ich öfters dort bin. Der Einstieg in die Reihe ist gelungen; das Buch hat sich flüssig lesen lassen und war spannend – 4 Sterne.

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Rezensionen von Goejos:

Geister

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ein Antiquariat in London in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Sally arbeitet hier und alles geht seinen geordneten Weg. Bis plötzlich ein Mord geschieht und es erwischt gerade den nicht überall beliebten Mr. Butcher. Und nebenbei kurieren auch noch Gerüchte über das Auftauchen eines Geistes.

Und außerdem sind in letzter Zeit in verschiedenen Buchhandlungen wertvolle Bücher verschwunden. Die Polizei ermittelt natürlich in alle Richtungen. Sally, welche hier beschäftigt ist und Jonny Heldar, er Juniorchef, beginnen gemeinsam auf eigene Faust zu ermitteln. Die Ermittler haben in der Zwischenzeit Tim, einen jungen Cousin, verhaftet. Doch die Beiden sind von seiner Unschuld überzeugt. der Autorin gelingt es, diese Geschichte turbulent und glaubhaft aufzubereiten. Das Finale ist überraschend aber in jeder Weise nachvollziehbar. Ein englischer Krimi, so wie wir in wollen und lieben. Auch das Cover passt hervorragend dazu. Gelungenes Lesevergnügen.

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Rezensionen von goejos:

Geister

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ein Antiquariat in London in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Sally arbeitet hier und alles geht seinen geordneten Weg. Bis plötzlich ein Mord geschieht und es erwischt gerade den nicht überall beliebten Mr. Butcher. Und nebenbei kurieren auch noch Gerüchte über das Auftauchen eines Geistes.

Und außerdem sind in letzter Zeit in verschiedenen Buchhandlungen wertvolle Bücher verschwunden. Die Polizei ermittelt natürlich in alle Richtungen. Sally, welche hier beschäftigt ist und Jonny Heldar, er Juniorchef, beginnen gemeinsam auf eigene Faust zu ermitteln. Die Ermittler haben in der Zwischenzeit Tim, einen jungen Cousin, verhaftet. Doch die Beiden sind von seiner Unschuld überzeugt. der Autorin gelingt es, diese Geschichte turbulent und glaubhaft aufzubereiten. Das Finale ist überraschend aber in jeder Weise nachvollziehbar. Ein englischer Krimi, so wie wir in wollen und lieben. Auch das Cover passt hervorragend dazu. Gelungenes Lesevergnügen.

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Rezensionen von jam:

Lesenswertes Debüt mit vielen schweren Themen und einem sehr interessanten Plot!

Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers

Wofür haben Bücher rechts einen so breiten Rand? Natürlich, damit man dort seine Gedanken, Gefühle, Anmerkungen hinterlassen kann! So zumindest macht es Erin. Doch aus Versehen landet ihr Lieblingsbuch, behaftet mit Erinnerungen und vielen Notizen, in einem öffentlichen Bücherschrank mitten in London und gerät dort in die Hände von James.

Er ist begeistert von der Kritzel-Queen und hinterlässt ebenso seine Randnotizen, um das Buch für sie wieder in den Bücherschrank zu stellen...
So tauschen sich Erin, die Kritzel-Queen, und James, der Mystery-Man, immer persönlicher in den Büchern aus - nicht ahnend, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit verbindet und trennt.
Mich hats ab den ersten Seiten gepackt! Erin hat viele Probleme, einen Job, der sie fertig macht und den sie kurzerhand hinschmeisst. Sie weiß nicht, wie es weitergehen soll, doch glücklicherweise hat sie ja noch Bonnie, die ihr zur Seite steht - obwohl diese schon lange tot ist!
Doch auch James hat ein schweres Päckchen zu tragen und im Laufe der getauschten Bücher und Botschaften wachsen die beiden über sich hinaus und zusammen. Sie erzählen dem jeweils anderem - einem vermeintlich Fremden - Dinge, die sie ihren besten Freunden nicht anvertrauen und heilen so ein Stück weit.
Für eine romantische Komödie wirft "Wir treffen uns im nächsten Kapitel" mit ganz schön schweren Themen um sich. Deshalb hier meine Trigger (und Spoiler-)Warnung:
In diesem Buch geht es um Krebs, Trauer, Verlust, Mobbing, schwere psychische Probleme, Schuldgefühle, ... achte auf dich beim Lesen!
Obwohl dieser Roman teilweise ganz schön schwer und traurig ist, so schimmert dennoch immer ein Funke Hoffnung und Glück durch, was ihn sehr besonders zu lesen macht!
Lange lässt uns die Autorin im Dunkeln tappen über die Gründe der Entfremdung der beiden, die Auflösung kam für mich aber zum richtigen Zeitpunkt und sehr stimmig.
Mir hat Tessa Bickers Debütroman sehr gut gefallen, trotz oder wegen der großen Trauer, der schweren Themen, dem Entfremden und Wiederzusammenwachsen und manch einiger tränenschweren, aber auch vielen unterhaltsamen Szenen!
Fazit: Lesenswertes Debüt mit vielen schweren Themen und einem sehr interessanten Plot!

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Rezensionen von Pearl:

Die Gräfin von Irma Nelles

Die Gräfin ein Roman der im Jahre 1944 spielt und den Leser auf die Hallig Südwall entführt, wo nur drei Menschen leben. Gräfin Diana von Reventlow Criminil ihr alter Hausdiener Maschmann und die junge Meta die im Haus hilft. Die Gräfin ist achtzig Jahre alt lebt ganz für sich alleine mit ihrem Hund und den Gezeiten auf der kleinen Hallig.

Eines Tages auf einer Sandbank ein abgestürztes Flugzeug indem auch noch der Pilot John Philip Gunter schwer verletzt sitzt. Es ist auf einem Aufklärungsflug der Engländer, abgestürzt. Die Gräfin kümmert sich um alles damit er wieder gesund wird. Damit er nicht gefunden wird, wird sogar das Flugzeug von der Sandbank gebracht und versteckt. Nur sechs Tage bleibt John auf der Hallig, bevor er wieder nach hause kann.
Fazit:
Angeblich soll die schräge Gräfin historisch belegt sein und so manchem im Krieg geholfen haben zu fliehen. Es fehlte trotzdem etwas die Tiefe und Spannung in der Handlung. Viele Fragen bleiben offen, da alles nur sehr kurz angerissen wird. Da auch nicht jeder Plattdeutsch versteht, wäre eine Übersetzung der vielen plattdeutschen Wörter in der Handlung, angebracht gewesen.

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Rezensionen von Goejos:

Geister

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Ein Antiquariat in London in der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkrieges. Sally arbeitet hier und alles geht seinen geordneten Weg. Bis plötzlich ein Mord geschieht und es erwischt gerade den nicht überall beliebten Mr. Butcher. Und nebenbei kurieren auch noch Gerüchte über das Auftauchen eines Geistes.

Und außerdem sind in letzter Zeit in verschiedenen Buchhandlungen wertvolle Bücher verschwunden. Die Polizei ermittelt natürlich in alle Richtungen. Sally, welche hier beschäftigt ist und Jonny Heldar, er Juniorchef, beginnen gemeinsam auf eigene Faust zu ermitteln. Die Ermittler haben in der Zwischenzeit Tim, einen jungen Cousin, verhaftet. Doch die Beiden sind von seiner Unschuld überzeugt. der Autorin gelingt es, diese Geschichte turbulent und glaubhaft aufzubereiten. Das Finale ist überraschend aber in jeder Weise nachvollziehbar. Ein englischer Krimi, so wie wir in wollen und lieben. Auch das Cover passt hervorragend dazu. Gelungenes Lesevergnügen.

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Spannende Lesestunden

Über Leben und Tod von Florian Klenk

Journalist Florian Klenk und Gerichtsmediziner Dr. Christian Reiter kennen einander schon sehr lange. Gemeinsam betreiben sie seit längerer Zeit einen Podcast, den ich persönlich noch (?) nicht kenne. Das Buch macht Lust, den Podcast zu hören.

Worum geht’s?

Um nicht mehr oder weniger, als um die Arbeit eines Gerichtsmediziners, der nicht nur nach der Todesursache forscht sondern auch Gerichtsgutachten abgibt, wenn es darum geht, Gewaltopfern vor Gericht Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, was oft ander mangelnden Dokumentation durch nur unzureichend geschultes Personal in Polizeidienststellen und Notaufnahmen sehr schwierig ist.

Hier beklagt Dr. Reiter, dass aus Einsparungsgründen nur mehr wenige Autopsien vorgenommen werden, was zur Folge hat, dass der eine oder andere nicht natürliche Todesfall unentdeckt bleibt. So wie es beinahe bei einem seiner spektakulären Fällen gewesen wäre: Elfriede Blauensteiner, die ihre betagten Opfer mittels Medikamenten sediert und dann Kälte ausgesetzt hat, so dass der Eindruck eines Todes an Lungenentzündung entstanden ist.

Daneben erfahren wir einiges über historische Kriminalfälle, gestohlene Köpfe und besuchen Dr. Reiter sowohl in öffentlichen als auch in seinem privaten Museen.

Natürlich darf auch der Werdegang des Doyen der Gerichtsmedizin Österreichs nicht fehlen. Wie er selbst launig erzählt, wollte seine Mutter nicht, dass er Veterinärmedizin studiert, denn „die Landtierärzte saufen alle“. So gesehen ein Glück für die Gerichtsmedizin.

Ein traumatisches Erlebnis ist für ihn die Arbeit in Bangkok, wo Reiter bei der Identifizierung jener Menschen, die beim Absturz der LaudaAir Maschine ums Leben gekommen sind, hilft. Die Selektion in nichtasiatische und asiatische Opfer (schwarzhaarig oder nicht) führt dazu, dass zahlreiche Tote nicht identifiziert werden und ein einem Massengrab bestattet werden. Auch das Abnehmen von Zahnabdrücken bleibt nur nichtasiatischen Opfern vorbehalten.

Dr. Reiter macht hier ganz profan auf die Schwierigkeiten der Hinterbliebenen aufmerksam, die nicht sicher sein können, dass ein Angehöriger wirklich tot und identifiziert ist.

Meine Meinung:

Das Buch ist sehr gut gegliedert, wenn auch nicht unbedingt chronologisch. An manchen Stellen wirkt es wie eine zwanglose Plauderei aus dem Nähkästchen, was wohl dem Format Podcast geschuldet ist. Das hat mir gut gefallen, denn so kann der Laie die Arbeit eines Gerichtsmediziners leichter verstehen und auch annehmen. Viele Angehörige wollen ja, warum auch immer, nicht, dass ihre toten Lieben aufgeschnitten und untersucht werden. Florian Klenk versteht es, die Informationen gut verständlich und ohne Voyeurismus, der manchen seiner Journalistenkollegen zu eigen ist, darzulegen.

Zahlreiche eingestreute Anekdoten über bekannte historische Todesfälle ergänzen das Buch. So bringt Reiter den Nachweis, dass einzelne Haare, die man Beethoven zuschreibt, doch nicht dessen Kopf geziert haben.

Sehr gut hat mir der Ausflug in die Medizingeschichte gefallen. Schmunzeln musste ich über das Kapitel „Herr der Fliegen“.

Ich hätte mir ein wenig mehr über die Arbeit und technische Details zur Ursachenforschung gewünscht. Aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch, das eine gute Mischung aus Medizingeschichte, Biografie sowie der Arbeit eines Gerichtsmediziners ist, 5 Sterne.

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Rezensionen von yellowdog:

Lindas Perspektive

Mein drittes Leben von Daniela Krien

Daniela Kriens bisherige Bücher waren schon großartig, aber Mein drites Leben ist vielleicht ihr bester Roman. Er ist so intensiv, weil man so dicht an den Gedanken und Emotionen der Protagonistin ist. Lindas Perspektive beherrscht das Buch ganz. Durch ihre Distanz erhält sie einen klaren Blick.
Sie hat ihre 17jährige Tochter Sonja durch Unfall verloren und zieht sich völlig in sich selbst zurück.

Sie zieht aufs Land, wo sie sich um einen Hof kümmert. Das führt schließlich zur Trennung von ihrem Mann Richard. Völlig allein, nur mit einem alten Hund, verbringt sie die Tage mit Einnahme von Medikamenten. Sie denkt sogar an Suizid.
Dennoch ist es kein trostloses oder hoffnungsloses Buch, denn die Frage, wie mit der Trauer weiterleben, öffnet auch Hoffnung.
Es gibt auch neue Freundschaften, zum Beispiel zu einer Frau mit einer behinderten Tochter, die Hilfe braucht. Auch ist ihre Beziehung zu Richard gefühlsmäßig noch nicht abgeschlossen.
Dennoch bleibt Linda weiter distanziert zu ihrer Umwelt.
Daniela Krien ist eine kluge Autorin, die jederzeit genau weiß, wie sie den Plot entwickeln kann. Von Anfang bis Ende besitzt der Roman eine soghafte Wirkung.

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