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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

Fake-Dating zwischen Fight und Hochzeitsfeier

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract von Stefanie Santer

Medizinstudentin Lainey braucht ein Date, um nicht allein auf der Hochzeit ihrer Stiefschwester aufzutauchen – schließlich heiratet diese ausgerechnet Laineys Ex-Freund. Parker Westfield wiederum könnte aufgrund einer verletzten Schulter dringend eine Pause vom Boxtraining gebrauchen, daher kommt ihm ein freies Wochenende gerade recht.

Obwohl Lainey zunächst Vorbehalte gegenüber Parker hat, gehen die beiden einen Fake-Dating-Vertrag ein. Natürlich lassen echte Gefühle dabei nicht lange auf sich warten.

Terms of Attraction 1: The Knockout Contract von Stefanie Santer ist ein lockerer, humorvoller Fake-Dating-Roman mit Happy-End-Garantie. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich vor allem über die Dialoge zwischen Lainey und Parker amüsiert. Besonders gut gefallen hat mir das Hochzeitswochenende und wie sehr Parker Lainey unterstützt und beschützt. Das Medizinstudium und Parkers Boxsport bleiben eher Nebenthemen, was mich persönlich aber nicht gestört hat. Insgesamt ist die Geschichte nicht zu kitschig, sondern hat genau den richtigen Wohlfühlcharakter. Persönliche Probleme der Protagonisten sind hier nicht allzu tiefgründig aufgearbeitet, aber dass müssen sie für mich auch gar nicht sein.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen – ideal zum Abschalten und um einfach gut unterhalten zu werden.

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Dieser zweite Teil ist der Hammer

Die Route - Kühn und Molinari ermitteln von Claudia Raute

Da ich den ersten Teil schon so unfassbar toll fand, war ich jetzt natürlich neugierig auf den zweiten Teil mit Sabine Kühn und Daniele Moligari und in ganz schnell in die Geschichte eingetaucht :
Der erste Fall von Sabine ist noch gar nicht lange her und um ein paar ruhige Tage zu verbringen und sich zu erholen, ist sie in die Schweiz gefahren.

Dort hofft sie auf Nähe zu Daniele Moligari, der Inspektor, zu dem sie sich hingezogen fühlt.
Ein Anruf stört die Ruhe jäh und zurück in Husum ist Sabine schneller als ihr lieb ist, mitten in Ermittlungen gelandet, die ihr einiges abverlangen werden.
Ich möchte nicht spoilern – aber der Fall hat es in sich. Packend und rasant geht es hier in diesem zweiten Teil weiter und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen, weil ich nicht innehalten konnte; dafür war es einfach zu spannend.
Die Charaktere des Buches mag ich sehr – mit viel Tiefgang kann man von Buch zu Buch die Entwicklung der Figuren beobachten und zusehen, wie sie sich näher kommen. Claudia Raute beschreibt dies sehr bildhaft und authentisch, so dass die Figuren zum Greifen nah erscheinen. Ich hatte beim Lesen permanent das Gefühl, als stiller Beobachter den Situationen beizuwohnen.
Claudia Raute´s Bücher sind für mich immer etwas Besonderes : sie versteht es mit Worten Welten zu erschaffen, Emotionen greifbar zu machen und fesselt mich mit ihrem Schreibstil so, dass ich Raum und Zeit vergesse. Ihr Schreibstil ist unverwechselbar und ihre Figuren lebendig; und genau deshalb bleiben ihre Bücher noch lange im Kopf.
Ich trage Sabine und Daniele im Herzen und hoffe, sie wiederzusehen – wer absoluten Lesegenuss sucht : hier ist er !
Eine absolute Kauf- und Leseempfehlung von mir !

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

So eine tolle, starke Frau !

Stürmische Hoffnung von Christel Netuschil

Die Bücher von Christel Netuschil haben für mich alle eine absolute Lese-Wohlfühl-Garantie; in ihrem Schreibstil verliere ich mich sehr gerne und so war ich mega gespannt auf ihre bewegende Familiensaga „Stürmische Hoffnung“.
Die Geschichte selbst hat mir so so gut gefallen : Seeglingen 1902 :Anna Hansen erbt nach dem Tod ihres Mannes ein Hotel an der Ostsee, in dem früher die Reichen und Schönen verkehrt haben, von dessen Glanz aber nicht mehr viel übrig ist.

Für Anna ein Neuanfang und zugleich die Chance, die weibliche Selbstbestimmung gegen alle Widerstände durchzusetzen.
Wie viel Mut und Kraft es als Frau damals gebraucht hat, um sich in der Männerdominierten Welt durchzusetzen und sich nicht unter bekommen zu lassen, das hat Christel Netuschil hier sehr deutlich und absolut authentisch aufgezeichnet. Ihre Charaktere, allen voran natürlich Anna, sind bildhaft und ich habe recht schnell eine Bindung zu ihnen aufbauen können.
Die Seiten sind nur so dahin geflogen – und ganz ehrlich : ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe eine Nachtschicht eingelegt; und es hat sich so was von gelohnt ! Dieses Buch entführt einen in eine andere Zeit, eine andere Welt und doch lässt die Autorin einen alles so miterleben, als wäre man Teil der Geschichte.
Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses wundervolle Buch !

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Rezensionen von Leser:

Geheimnisse

Tainted Love von Vincent Tal

Irgendwo im Nirgendwo mitten in den Achtzigern, leben Martin Ritter, Bibliothekar mit einem Faible fürs Fotografieren, und seine Freundin Christine Lehmann, eine scharfsichtige Journalistin.

Nachdem ein altes Autowrack aus einem See geborgen wird, erwacht in beiden der Detektiv.

Eine Geschichte mit dem Flair der 80er Jahre.

Egal ob Musik, Sprüche oder einfach das was damals up to date war. Es ist eine kleine sentimentale Zeitreise mit Krimiflair. Der heiße Sommer, die dörfliche Idylle (die auch mal trügt) und die Geheimnisse die hinter den Fassaden und der Vergangenheit lauern, machen das Buch so spannend und fesselnd. Mir hat es richtig gut gefallen.

Christiane und Martin sind authentische Figuren, denen ich gerne gefolgt bin. Ich bin gespannt auf weitere Fälle und ihre gemeinsame Zukunft.

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Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

Das Buch und Misslinger verlieren sich in der Strömung des Meeres

Strömung von Jakob Augstein

Misslinger macht - unterstützt vom einflussreichen Altpolitiker Walter - einen raschen Aufstieg in einer Partei in Deutschland. Er arbeitet sich unermüdlich hoch, vergisst auf sich und seine Familie, verrät seine Ideale, sucht nach Freiheit und verliert sich schließlich endgültig in der Strömung des Meeres.

Das bedrückend-tragische Ende eines Karrieristen.

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Rezensionen von marcialoup:

Mutige Selbstfindung im Nirgendwo

Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel

Was für ein erfrischender Roman der sofort Lust darauf macht, es der sympathischen Protagonistin gleich zu tun!!
Ich liebe alte Häuser und diese wieder Aufzuhübschen bzw. aus etwas Zerfallendem wieder etwas Bewohnbares zu machen mit möglichst wenig Material- und Geldaufwand ist eine besondere Herausforderung.

Diese wird hier auf amüsante Art und Weise detailliert bis in die kleinsten, auch gruseligsten, Ecken geschildert, ohne etwas zu beschönigen. Dabei begleitet man die Studentin Sophie, die aus einer Laune heraus von ihren letzten Ersparnissen ein Haus für 3 Tsd. Euro in einer abgelegenen Gegend Mecklenburg-Vorpommerns gekauft hat, ohne es je vorher gesehen zu haben. Die Trümmer des Hauses spiegeln auch andere Trümmer in ihrem Leben wider und verändern Sophie, als sie merkt, dass dies wohl nicht nur eine kurze Auszeit wird.
Tiefe Grundbedürfnisse werden geweckt und etwas Ursprüngliches erwacht.
Ihre Heimat München sowie ihr Jura-Studium rücken in weite Ferne. Stellenwerte werden gerückt, Gedanken gewälzt, einzelne Schritte führen zu neuen Entwicklungen und verändern Betrachtungsweisen.

Locker geschrieben ohne gezwungen zu wirken, mit einem ganz eigenen Erzählsog, flott und voller Leichtigkeit ... so führt die Autorin uns durch die Seiten.
Mit klugem Witz lässt die Autorin den stillen Charme verlassener Häuser in naturnahen Gegenden aufleben. Feinfühlig leuchtet sie dunkle Ecken in Sophies stromlosem Haus aus und vertreibt motiviert Geister einsamer Nächte.
Das Haus, die Gegend, die Menschen dort, all das ist lebendig beschrieben sodass man das Gefühl hat mit Sophie durch die Straßen zu laufen, den Geruch der frisch geschliffenen Holzdielen zu riechen, aber auch die Einsamkeit zwischen den Büschen zu spüren.

Es sollten viel mehr Menschen ein solches Projekt starten an dem man nur wachsen kann!

Den Namen der Autorin habe ich auf meine Lieblingsliste gesetzt und freue mich auf weitere Bücher von ihr!

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Rezensionen von marcialoup:

Pausen-Taste

Pause von Lena Kupke

Dieses Cover wirkt auf den ersten Blick durch die Farbgebung fast altbacken, aber vielleicht ist es damit auch genau richtig. Die Person sitzt im zu großen Pyjama mit einer Tasse in der Hand und einer Pflanze in der Ecke irgendwie einsam in den Himmel schauend. Sich darauf einlassen lässt PAUSE und das Cover verstehen, und nach der Lektüre noch viel mehr.

Die Protagonistin Hanna bringt sehr nahe, was Panikattacken mit einem machen. Selbst auch schon Erfahrungen damit, weiß ich, wie wichtig ein sicherer Ort ist.
Nach einer intensiven Panikattacke landet Hanna im Krankenhaus, aus dem sie persönlich abgeholt werden soll. Doch keiner ihrer Freunde findet Zeit dazu, dafür viele Ausreden...
Bei der Gelegenheit hinterfragt sie das Wort Freunde...
So bleibt Hanna nichts anderes übrig als von ihren Eltern abgeholt zu werden und weil sie nicht weiß wohin, bleibt sie zunächst in ihrem Elternhaus.

Ganz neu muss sie sich auseinandersetzen mit diesem eingespielten Leben, mit der Art ihrer Eltern und der Tatsache, dass sie mit 36 Jahren wieder in ihre Kindheit rutscht, die automatisch vordergründig wird durch Gerüche, alte Muster, Erinnerungen in den Ecken der Zimmer, Nachbarn und Dorfbewohner, die Hanna schon als Kind kannten und die Anwesenheit ihrer Eltern für die sie immer Tochter bleibt.
Doch auch in der beschützenden Sicherheit ihrer Wurzeln bleiben Panikattacken nicht aus und Hanna wühlt in Vergangenheit und aktuellem Geschehen wie in zwei Welten. Sie verliert ihren Job, ihr Lebensgefährte reagiert locker aber distanziert und man vermutet, dass diese Beziehung in den Seilen hängt...
Manchmal bekommt man das Gefühl, dass Hanna doch nicht so willkommen ist bei ihren Eltern die regelmäßig durch die Blume fragen, wann sie wieder geht.
Hanna lässt viele Tränen laufen, die einfach so kommen und findet sich selbst immer wieder in unterschiedlichen Gemütszuständen vor. Was will sie eigentlich und wo ist ihre Zukunft, wo sind ihre Ziele?

Mich überrascht der Schreibstil der Autorin positiv! Auf gelassene Art bringt sie uns die Charaktere ohne Umwege nahe, jeder entwickelt seine eigene Sympathie, die Echtheit der Szenen wirkt nach und der Umgang mit allem und jedem ist ungezwungen.
Die Geschichte ist ehrlich, hoffnungsvoll und mit einem Schmerz behaftet, der heilen soll... Auch Spiegel sind für viele enthalten.
Das Thema Panikattacken wird aufgegriffen und ergänzt durch Kindheit, Eltern, Abgrenzung sowie auch Halt und Zuhause.
Stellenweise ist es etwas langatmig oder mit Szenen besetzt, die mir zu dorftratschig erscheinen.
Dafür gefällt mir das Cover mit jedem Hingucker mehr!

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Rezensionen von Liselottchen:

Ein Vorlesebuch eher für größere Kinder

SUPERBIKES Das große Vorlesebuch von Hanna Sörensen

In diesem relativ dicken Buch sind 14 Vorlesegeschichten drin. Im Mittelpunkt stehen die Superbikes, das sind Fahrräder mit Menschenköpfen, etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber meine Enkelkinder nicht weiter gestört. Am Anfang werden alle vorgestellt, doch die Vielzahl der Bikes hat meine Enkel überfordert.

Die Handlung ist für die Jüngsten (3 Jahre alt) zu komplex, die Größeren (5 und 7 Jahre) konnten sich für einige der Geschichte begeistern. Es sind nicht alle spannend und die beiden Antagonisten Trip und Spicy handeln wirklich grenzwertig. Vor allem gibt es extrem gefährliche Situationen, wenn beispielsweise eine Brücke über der Schlucht Bretter verliert oder ein Radrennen auf einem engen Bergweg stattfindet, wo man leicht den Abhang hinunterstürzen kann.
Warum das Buch vom Fahrradclub empfohlen wird, erschloss sich mir auch nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass das richtige Verhalten im Straßenverkehr ein Thema wäre, in eine nette Geschichte verpackt, anstatt der waghalsigen Abenteuer. Meinen Enkelkindern gefiel am besten die Geburtstagsfeier.

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Rezensionen von Petra:

Eine Nonne ermittelt

Mord in der Pension Möwennest von Jess Kidd

Nora hat das Kloster verlassen um eine Freundin zu suchen. Die letzte Addresse war die Pension Möwennest, ein etwas herunter gekommenes Haus mit schlechten Essen und eigenwilligen Bewohnern. Kaum hat Nora Fragen gestellt, geschieht ein Todesfall, Mord oder Selbstmord? Beim Lesen musste ich immer wieder an Pater Brown ( die englische Version ) denken.

Auch hier wird gefragt und die Menschen im Umfeld im wahrsten Sinne des Wortes auf freundliche Art und Weise der letzte Nerv geraubt. Aber genau diese Art der Ermittlung kann zum Erfolg führen. Die örtliche Polizei hält naturgemäß Abstand zu der ehemaligen Nonne kann sich aber ihrem rustikalen Charme nicht entziehen bzw. ihren Fragen.
Mir gefällt Nora Brenn gut, sie ist irgendwie unauffällig, trotzdem sehr präsent, die Autorin lässt den anderen Figuren genau so viel Raum, es spielt keine die anderen an die Wand. Selbst unfreundliche Polizist hat einen interessanten Auftritt und nur seine bloße Erwähnung an anderer Stelle lässt ihn wieder in die Erinnerung. Es gibt keine Nebendarsteller, alle sind gleichermaßen wichtig.
Es ist kein Cosy Crime und auch kein Thriller, ich würde es als einen soliden Krimi der alten Schule beschreiben. Ich würde mich freuen wenn Nora Brenn in weiteren Fällen ermittelt.

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Rezensionen von Julchentim:

Mein neues Lieblings-Retelling mit Suchtfaktor

Beth is dead von Katie Bernet

Beth Is Dead von Katie Bernet hat mich komplett erwischt. Ich liebe Little Women schon lange, aber diese moderne Version fühlt sich trotzdem frisch an und bleibt den Figuren treu. Die vier Schwestern wirken hier echter, kantiger und viel näher dran. Man merkt ihre Dynamik in jeder Szene, inklusive der Fehler, die sie machen.

Genau das hat mich richtig reingezogen.

Und dieser Krimi-Teil? Ich hatte absolut keine Chance. Ich habe die ganze Zeit gerätselt und lag am Ende komplett daneben. Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch und lässt einen kaum los.

Dazu kommt noch das Setting in der heutigen Zeit mit Social Media und öffentlichem Druck, das passt einfach gut rein und gibt der Geschichte mehr Gewicht.

Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen und war danach noch lange gedanklich drin. Für mich ein klares Highlight. Und ja, das Cover ist genauso gut, wie alle sagen.

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