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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Schlafmurmel:

Ein mutiger Held wider Willen in einer magischen Welt voller Abenteuer

Kian und das Erbe des Lichts von Caryl Lewis

Schon das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext haben sofort meine Neugier geweckt, sodass ich mich direkt auf die Geschichte gestürzt habe. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Kian gehört zur letzten Generation und lebt in einem kleinen Fischerdorf. Er weiß, dass er adoptiert wurde, doch sein Leben nimmt eine unerwartete Wendung, als ein geheimnisvoller Rabe ihm eröffnet, dass er auserwählt wurde.

Er soll sich in die Unterwelt begeben und eine wichtige Aufgabe erfüllen. Anfangs versteht Kian weder den Sinn noch den Grund dieser Prophezeiung. Erst sein Adoptivvater klärt ihn über seine wahre Herkunft auf.
Als Sohn des Sommerkönigs liegt es an Kian, den Sommer zurückzubringen und das Gleichgewicht zwischen den Welten wiederherzustellen. Doch Kian ist kein typischer Held – er ist schüchtern, unsicher und zweifelt an sich selbst. Gerade das macht ihn zu einem unglaublich sympathischen Protagonisten.
Zum Glück muss er seinen Weg nicht allein gehen. Die magischen Vogelkinder Deryn, Finn und Eos sowie das außergewöhnliche Wasserpferd Solas stehen ihm treu zur Seite. Gemeinsam stellen sie sich zahlreichen Gefahren und Hindernissen. Auch die Gefolgsleute seines Vaters unterstützen ihn auf seiner Reise. Trotz aller Zweifel wächst Kian über sich hinaus und beweist mit seinem reinen Herzen, seinem Mut und seinem Mitgefühl, dass wahre Stärke nicht immer in körperlicher Kraft liegt.
Die Geschichte bietet eine gelungene Mischung aus Spannung, Magie, Freundschaft und Vertrauen. Wasserpferde, Drachen und viele mystische Wesen sorgen für eine fantastische Atmosphäre, die mich immer wieder begeistert hat. Einige Fragen bleiben am Ende zwar noch offen, doch ich bin sicher, dass diese im nächsten Band beantwortet werden.
Meinem Neffen und mir hat dieses Fantasy-Abenteuer richtig gut gefallen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung und können „Kian und das Erbe des Lichts“ allen Fans von spannender und märchenhafter Fantasy wärmstens empfehlen.

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Rezensionen von Kwinsu:

Über Schuld, Vorurteile und Vergeltung

Sunshine Man von Emma Stonex

Nach 18 Jahren Gefängnis kommt Jimmy frei. Er wurde verurteilt, das junge Mädchen Providence brutal ermordet zu haben - auch wenn er das im kompletten Prozess immer bestritt und stets auf den - seiner Meinung nach - wahren Täter hinwies. Providence' Schwester Birdie ist nach Jimmys Freilassung fest entschlossen, Jimmy als Vergeltung zu erschießen.

Emma Stonex ist mit "Sunshine Man" ein gesellschaftskritisches Psychogramm gelungen, das über oberflächliche Spannungselemente hinausgeht. Sie verhandelt vielfältige Themen, wobei Fragen der Schuld, Klassenzugehörigkeit, psychische Krankheiten und Vorurteile im Zentrum stehen. Die Erzählperspektiven wechseln sich zwischen Jimmy und Birdie ab, es wird gesprungen zwischen der Gegenwart (1990er Jahre) und den Kindheits- und Erwachsenenwerdealter der Protagonist*innen.

Weiß man anfangs nur, dass Jimmy Providence etwas schreckliches angetan hat, wird im Laufe des Romans langsam aufgedeckt, was wirklich geschah. Die Schilderungen zeigen auf, dass Jimmy Maguire mit seiner Familie, die der Unterschicht zugeordnet werden kann, unter der Alkoholabhängigkeit der Eltern und besonders unter der Gewalttätigkeit des Vater leiden musste. Dies war für die Menschen im Dorf ausreichend Grund, auch die Kinder auszugrenzen und sie als keinen guten Umgang anzusehen. Dass alle darunter litten und somit noch tiefer in unerwünschtes Verhalten fielen, ist kaum verwunderlich. Aber auch Birdie hatte keine guten Erfahrungen mit ihren Eltern: sie weiß nicht wer ihr Vater ist, ihre Mutter ist ebenfalls suchtmittelabhängig, weshalb sie und ihre Schwester Providence bei ihrer Großmutter aufwachsen, durchaus behütet.

Eine besondere Rolle nimmt Providence ein. Sie wird von allen zutiefst geliebt, scheint alle, die mit ihr zu tun haben, eindringlich einzunehmen, sie wird fast schon als Heilige dargestellt. Diese überbordende Zuneigung ist teilweise bedenklich - einerseits ist Birdie so stark auf sie fixiert und will sie nur für sich alleine, dass dies fast krankhaft wirkt, umso ärger ist allerdings die Verbissenheit von Jimmy ihr gegenüber: er liebt das Kind so sehr, dass dies eindeutig auf eine krankhafte Zuneigung hinweist. Da wir ihre Figur lediglich aus der Sicht dieser beiden erleben, bleibt sie durch den ganzen Roman hindurch nicht greifbar.

Im Laufe des Buches werden also immer mehr Details über das komplexe Geflecht der verschiedenen Beziehungen bekannt, zudem psychische Dispositionen einzelner Charaktere. Einiges vermutet man schon länger, anderes entwickelt sich überraschend. Besonders sind sicherlich die unterschiedlichen Perspektiven, welche unterschiedliche Blickwinkel und auch das Mitfühlen mit den verschiedenen Seiten zulassen. Diese Zuspitzung der Spannung fand ich toll, leider hat mich dann die Auflösung / das Ende doch ein wenig enttäuscht - ich hatte das Gefühl: irgendwas fehlt da noch, das soll es gewesen sein? Das - und die teilweise Vorhersehbarkeit in Hinblick auf die psychischen Erkrankungen - ist auch der Grund, warum ich dem Buch, das ich grundsätzlich sehr gern gelesen habe, auch einen Bewertungsstern abziehen muss. Ansonsten kann ich es als gelungenes Psychogramm über Taten, Vorurteile, verschiedenen Perspektiven und Erkrankungen psychischer Natur nur empfehlen.

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Die Zerrissenheit einer jungen Frau zwischen Gegenwart und Vergangenheitsaufarbeitung

Heim holen von Katherina Braschel

Lina ist eine junge Frau Anfang 30, ist in Salzburg aufgewachsen und hat in Wien studiert, wo sie jetzt auch wohnt und gerne mit ihren vielfältigen Freundinnen und Freunden Partys feiert, aber auch auf Demonstrationen geht und sich generell für links-feministische Anliegen einsetzt. Außerdem hat sie schöne Familienerinnerungen an ihre Kindheit in der Gemeinschaft der nach dem 2.

Weltkrieg aus dem Balkan nach Österreich geflüchteten Donauschwaben, einer seit langem in und um Belgrad lebenden deutschsprachigen Gemeinschaft, die sich nach ihrer Vertreibung 1945 überwiegend in Salzburg und Oberösterreich ansiedelten und ihr Brauchtum weiter pflegten. Auch an die mittlerweile schon verstorbenen Großeltern, die zur NS-Zeit junge Erwachsene waren, hat Lina positive Erinnerungen, etwa an den Opa als freundlichen alten Mann, der gestorben ist, als sie ein Kind war.

Aber was war eigentlich die Rolle der Donauschwaben während der NS-Zeit? Offiziell wird in der Gemeinschaft hauptsächlich die Opferrolle kultiviert: man sei nach Kriegsende von den kommunistischen Jugoslawen böse verfolgt und vertrieben worden. Und was man selbst während dem Krieg gemacht habe? Ja, da wären die Männer halt im Krieg gewesen. Auf welcher Seite? Ja, auf deutscher natürlich, das sei ja auch verständlich, immerhin sei man davor als Minderheit unterdrückt worden.

Für Lina zerbricht ihre heile Welt, als sie erfährt, dass der Großvater nicht nur irgendeine unbedeutende Rolle im Krieg gehabt habe oder gar zwangsverpflichtet worden sei, sondern bei der SS gewesen sei. Dass die Donauschwaben als Gruppe sehr eifrige Anhänger der NS-Ideologie waren, bei der Durchführung diverser Kriegsverbrechen eine bedeutende Rolle gespielt haben und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch von dem Konzentrationslager bei Belgrad, den Massenerschießungen und dem mörderischen Gaswagen, der durch Belgrad fuhr, auf jeden Fall gewusst und so einige von ihnen auch aktiv dazu beigetragen haben.

Aber was genau war die Rolle des Großvaters dabei? Lina beginnt, den noch lebenden Verwandten, insbesondere ihrer Mutter, Fragen zu stellen, auch auf die Gefahr hin, das Verhältnis zu dieser zu gefährden. Sie sucht in der Universitätsbibliothek nach wissenschaftlichen Werken zur Rolle der Donauschwaben während der NS-Zeit und findet nur sehr wenig, ebenso bei den Brauchtumsvereinen, die eher ein positives Bild ihrer Gemeinschaft pflegen wollen. Doch gelegentlich finden sich doch Hinweise, etwa hat der Großvater der Sozialversicherung gegenüber penibel genau all seine Tätigkeiten, inklusive der zu Kriegszeiten und bei der SS, angeführt, um diese als Pensionsjahre geltend machen zu können. Auch beim deutschen Militärarchiv stellt Lina einen Nachforschungsauftrag und schließlich entscheidet sich Lina auch noch für eine Reise nach Belgrad, in die alte Heimat der Großeltern, um ihre Suche zu vervollständigen.

Das Buch liest sich sehr authentisch und interessant. Im Zentrum steht mit Lina eine junge Frau, die einerseits voll und ganz in der heutigen Zeit verwurzelt ist und deren nahe Beziehungen zu Freundinnen und Freunden spürbar sind. Gut gefallen hat mir dabei, wie Lina ihren Forschungsprozess und auch das, was das alles emotional mit ihr macht, mit ihrem sozialen Umfeld zu teilen versucht und dabei auf Unterstützung, aber auch auf Grenzen und Herausforderungen stößt.

Sehr interessant waren auch die Informationen zu Lebensweise, Brauchtum und Rolle in der NS-Zeit der Donauschwaben, hier merkt man, dass die Autorin sorgfältig recherchiert hat und man dadurch aus diesem Roman einiges Neues zu diesem spannenden Thema lernen kann.

Psychologisch sehr glaubwürdig dargestellt finde ich auch die Zerrissenheit Linas zwischen einerseits der Liebe zu ihrer Familie und den positiven Erinnerungen an ihre Kindheit und an die Gemeinschaft der Donauschwaben und andererseits ihr Entsetzen darüber, als sie immer mehr deren Rolle in der dunkelsten Zeit des 20. Jahrhunderts realisieren muss.

Besonders gut gefällt mir auch die detaillierte Beschreibung von Linas Forschungsprozess, aus dem man bei Interesse eine Anleitung ableiten könnte, um selbst Nachforschungen zur Rolle der eigenen Vorfahren in dieser dunklen Zeit anzustellen.

Insgesamt handelt es sich um ein sehr gut geschriebenes, psychologisch und dramaturgisch glaubhaft und interessant geschriebenes, historisch bildendes und autobiografisch fundiertes Werk, das für einen Debütroman eine sehr hohe Qualität hat und dem ich verdiente 5 Sterne gebe.

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Rezensionen von Claudia R.:

Fuchsleben

Kleiner Fuchs, bald bist du groß! von Anita van Saan

Klappentext / Inhalt:

In einem verborgenen Bau mitten im Wald erblickt ein kleiner Fuchs das Licht der Welt. Schon nach wenigen Wochen verlässt er die Höhle. Er liebt es, auf seiner Mama herumzuturnen und mit den Geschwistern zu balgen. Die Fuchsmutter zeigt ihren Jungen, wo Nahrung zu finden ist und wo Feinde lauern.

Bald ist der kleine Fuchs zu einem geschickten Jäger herangewachsen – immer auf der Suche nach neuen Abenteuern!
Ein erstes Sachbilderbuch über ein beliebtes heimisches Wildtier: den Rotfuchs. Stimmungsvolle Bilder untermalen die Geschichte dieses Tierkindes. Ganz nebenbei fließen Sachinformationen über den Fuchs sowie über typische Pflanzen und Tiere des Waldes mit ein.

Cover:

Das Cover zeigt eine Füchsin mit einem Welpen bei der Fellpflege. Das Cover ist sehr liebevoll und schön umgesetzt. Die authentische Zeichnung gibt die Situation sehr gut wieder und zeigt die Lebewesen in ihrem natürlichen Umfeld und bringt das Ganze sehr naturgetreu herüber. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön gezeichnet und umgesetzt.

Meinung:

Eine wundervolle Erzählung über das Leben und Aufwachsen von Füchsen. Es begleitet von der Geburt an und das erste Lebensjahr, die Entwicklungen und Erlebnisse im Fuchsbau und ist dabei interessant, aber auch informativ umgesetzt. Eine wunderschöne Mischung aus Sachbuch und Erzählung.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und erzählen. Lest gern selbst hinein.

Die Textabschnitte haben eine gute und angenehme Länge. Das Ganze wird von wunderschönen bunten Zeichnungen abgerundet, die das Ganze sehr schön veranschaulichen und gut einrahmen.

Die Geschichte beginnt mit der Geburt junger Füchse und begleitet diese bei ihren ersten Schritten und der weiteren Entwicklung. Dabei lernt man so einiges über die Füchse aber auch ihre Umgebung. Weitere Tiere und Pflanzen werden auf den Zeichnungen auch benannt, so dass man hier noch so einiges auch nebenbei lernen kann.

Die Geschichte wird liebevoll erzählt und beinhaltet zugleich eine lebendige und authentische Erzählung über das Leben der Füchse eingehüllt mit sachlichen Informationen und so einigem Wissen. Diese Mischung aus Sachbuch und Erzählung ist hier sehr schön umgesetzt und für die entsprechende Altersgruppe sehr schön verfasst.

Fazit:

Ein gelungener Mix aus Sachbuch und Erzählung über das Leben der Füchse.

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Rezensionen von Jule:

Zähe Geschichte

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

In "Home Before Dark" von Eva Björg Ægisdóttir erwartet den Leser eine Geschichte von zwei Schwestern, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Es ist eine Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt und voller Geheimnisse und Lügen zu sein scheint. Es wirkt so, als hätte jeder etwas zu verbergen und sein eigenes dunkles Geheimnis.

Der Schreibstil von Eva Björg Ægisdóttir ist leicht zu lesen, sodass man quasi durch die Seiten fliegt. Einzig die Namen und die Spitznamen der Schwestern haben mich am Anfang etwas verwirrt und aus dem Konzept gebracht. Ansonsten sind ein einfacher Satzbau und ausdrucksstarke Dialoge vorzufinden.
Besonders interessant werden dabei die Kapitel die Marsibil begleiten und bei denen bemerkbar wird, dass irgendetwas ganz und gar nicht stimmt. Sie wirkt immer verwirrter und vergesslicher. Parallel dazu nehmen auch die Kapitel aus der Sicht von Stina an Fahrt auf, denn von Mal zu mal nähert man sich ihrem Verschwinden.
Beide Schwestern lernt man so immer intensiver kennen und auch die Beziehungen innerhalb der Familie, sowie die verschiedenen Freundschaften.

Nichtsdestotrotz zieht sich die Geschichte und nach meinem Empfinden waren die ersten zwei Drittel ziemlich zäh und phasenweise wirklich langweilig, weil mir das Gefühl gegeben wurde, dass man nur auf der Stelle tritt und nicht wirklich etwas passiert, außer, dass Marsibil scheinbar immer mehr Probleme damit hat in der Realität zu bleiben. Es dreht sich viel um den Konsum von Alkohol und um die Familiären Spannungen, die immer deutlicher werden.

Erst gegen Ende nimmt die Handlung an Fahrt auf und wird besser. Allerdings war es ein langer Weg bis zu diesem Punkt. Und so ganz überzeugen konnte mich das Ende auch nicht wirklich. Insgesamt hat alles einfach etwas Wirr gewirkt und mich nicht wirklich überzeugt.

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Rezensionen von ReiShimura:

Eine schmackhafte Reise durch die Welt von Avatar

Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch von Fujikawa; Sumerak

Themenkoch- und Backbücher erfreuen sich bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun kommen auch endlich die Fans der Serie „Avatar: The last Airbender“ auf ihre Kosten. Dieses liebevoll gestaltete Backbuch bietet eine Vielzahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten und zeigt uns Aangs Reise von einer äußerst schmackhaften Seite.

Ein Muss für alle backfreudigen Avatar Fans.

Wie bei thematisch gestalteten Koch- und Backbüchern üblich, richtet sich dieses Werk vornehmlich an Fans und Liebhaber der Serie. Diese kommen hierbei dafür voll auf ihre Kosten. Wie die Serie ist auch das Buch in drei Abschnitte unterteilt und folgt so Aangs Reise.

Alle Rezepte haben natürlich einen direkten Bezug zur Serie und folgt dabei den einzelnen Etappen von Aangs Reise. Die Gerichte sind dabei entweder Speisen, welche in der Serie vorkommen oder bereits bewährte Rezepte in neuartiger Form. So kommen im ersten Abschnitt zum Beispiel Cupcakes vor. Hier könnte man anmerken, dass dies ein Standardrezept ist und man dafür nicht unbedingt ein weiteres Rezept braucht. Allerdings handelt es sich hierbei um Aang Cupcakes, hier macht die Gestaltung den entscheidenden Unterschied.

Die Mischung aus herzhaften und süßen Speisen ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen, so dass nicht nur Naschkatzen auf ihren Geschmack kommen. Veganern oder Vegetariern würde ich dieses Buch allerding nur mit Vorbehalten empfehlen. Die Rezepte sind nicht vegan und müssten angepasst werden, auch fehlt eine Kennzeichnung ob es sich um eine vegetarische Speise handelt. Auch auf Nährwertangaben wird in diesem Buch verzichtet.

Das Layout ist übersichtlich gestaltet und die Anweisungen sind verständlich formuliert. Das Buch richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Erstere Gruppe sollte sich aber zuerst die einfacheren Rezepte raussuchen, da manche doch einiges an Können benötigen.

Zu den meisten Gerichten gibt es auch ein Bild. Diese Bilder sind in sehr guter Qualität, schön zum Anschauen und lassen einen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mein persönliches Highlight sind aber die Zeichnungen und Illustrationen die im gesamten Buch verteilt sind. Diese zeigen Szenen und Figuren aus der Serie und lassen jedes Fanherz höherschlagen.

Dieses Backbuch besticht mit seiner gelungenen und vielfältigen Rezeptauswahl, ansprechenden Bildern und wunderbaren Illustrationen. Wer ein außergewöhnliches Backbuch mit völlig neuen Rezeptideen sucht, wird hier vielleicht nicht immer fündig. Wer aber Avatar liebt, bekommt ein liebevoll gestaltetes Fanbuch, bei dem die thematische Umsetzung den entscheidenden Unterschied macht.

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Rezensionen von ReiShimura:

Eine schmackhafte Reise durch die Welt von Avatar

Avatar - Der Herr der Elemente Backbuch von Fujikawa; Sumerak

Themenkoch- und Backbücher erfreuen sich bereits seit vielen Jahren großer Beliebtheit. Nun kommen auch endlich die Fans der Serie „Avatar: The last Airbender“ auf ihre Kosten. Dieses liebevoll gestaltete Backbuch bietet eine Vielzahl an süßen und herzhaften Köstlichkeiten und zeigt uns Aangs Reise von einer äußerst schmackhaften Seite.

Ein Muss für alle backfreudigen Avatar Fans.

Wie bei thematisch gestalteten Koch- und Backbüchern üblich, richtet sich dieses Werk vornehmlich an Fans und Liebhaber der Serie. Diese kommen hierbei dafür voll auf ihre Kosten. Wie die Serie ist auch das Buch in drei Abschnitte unterteilt und folgt so Aangs Reise.

Alle Rezepte haben natürlich einen direkten Bezug zur Serie und folgt dabei den einzelnen Etappen von Aangs Reise. Die Gerichte sind dabei entweder Speisen, welche in der Serie vorkommen oder bereits bewährte Rezepte in neuartiger Form. So kommen im ersten Abschnitt zum Beispiel Cupcakes vor. Hier könnte man anmerken, dass dies ein Standardrezept ist und man dafür nicht unbedingt ein weiteres Rezept braucht. Allerdings handelt es sich hierbei um Aang Cupcakes, hier macht die Gestaltung den entscheidenden Unterschied.

Die Mischung aus herzhaften und süßen Speisen ist meiner Meinung nach sehr ausgeglichen, so dass nicht nur Naschkatzen auf ihren Geschmack kommen. Veganern oder Vegetariern würde ich dieses Buch allerding nur mit Vorbehalten empfehlen. Die Rezepte sind nicht vegan und müssten angepasst werden, auch fehlt eine Kennzeichnung ob es sich um eine vegetarische Speise handelt. Auch auf Nährwertangaben wird in diesem Buch verzichtet.

Das Layout ist übersichtlich gestaltet und die Anweisungen sind verständlich formuliert. Das Buch richtet sich sowohl an Anfänger wie auch an Fortgeschrittene. Erstere Gruppe sollte sich aber zuerst die einfacheren Rezepte raussuchen, da manche doch einiges an Können benötigen.

Zu den meisten Gerichten gibt es auch ein Bild. Diese Bilder sind in sehr guter Qualität, schön zum Anschauen und lassen einen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen. Mein persönliches Highlight sind aber die Zeichnungen und Illustrationen die im gesamten Buch verteilt sind. Diese zeigen Szenen und Figuren aus der Serie und lassen jedes Fanherz höherschlagen.

Dieses Backbuch besticht mit seiner gelungenen und vielfältigen Rezeptauswahl, ansprechenden Bildern und wunderbaren Illustrationen. Wer ein außergewöhnliches Backbuch mit völlig neuen Rezeptideen sucht, wird hier vielleicht nicht immer fündig. Wer aber Avatar liebt, bekommt ein liebevoll gestaltetes Fanbuch, bei dem die thematische Umsetzung den entscheidenden Unterschied macht.

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Rezensionen von nuean:

Spannende Rückkehr an die Dunbridge Academy

Dunbridge Academy - Wherever von Sarah Sprinz

Ich habe die Reihe verschlungen und war begeistert, dass es nun weitergeht. Zwar mit einer anderen Generation, aber die anderen sind doch schon irgendwie immer dabei, was ich toll finde.
Hier geht es um Scarlett, die es nicht leicht im Leben hat und alles dafür tut, um der Dunbridge Academy gerecht zu werden und ihr Stipendium zu behalten.

Sie hat Bestnoten, befolgt die Regeln akribisch und will sich als Schulsprecherin beweisen. Dabei steht ihr immer wieder einer im Weg – George, der es sich zur Aufgabe gemacht zu haben scheint, Scarlett immer wieder herauszufordern.
Ich muss sagen, ich habe etwas gebraucht, um im Buch anzukommen. Es waren so viele Namen und Charaktere, die auf einen einprasselten, dass ich das Gefühl hatte irgendetwas nicht bekommen zu haben. Auch Scarlett war mir anfangs nicht sonderlich sympathisch. Trotzdem habe ich alles ausgeblendet und irgendwann viel es mir leichter. Gerade je mehr man Scarlett und auch George kennenlernt, ihre Geschichte erfährt, desto näher kommt man den beiden. Die Schlagabtausche der beiden sind einfach grandios. Und auch die anderen Charaktere wachsen einem so langsam ans Herz und ich freue mich auf die weiteren Bände.
Die Mischung aus Dunbridge-Feeling, Spannung und Romance ist für mich absolut gelungen. Ich wurde mehrmals überrascht, habe mitgefiebert und gelitten.
Fazit: Spannend und romantisch.

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Rezensionen von Claudia R.:

gefühlvolle Drachengeschichte

Der kleine Wutdrache von Isis Stachorra

Klappentext / Inhalt:

Ein kleiner Drache wohnt in einem Wald zusammen mit anderen Drachen und Tieren. Eines Tages ist der kleine Drache sehr traurig und ganz klein geworden. Mit Hilfe seiner Freunde, Hase, Bär und zwei Drachen findet er heraus, weshalb alle immer über ihn lachen und ihn keiner ernst nimmt.

Er lernt, seine Gefühle zu zeigen und entdeckt, was er schon immer in seinem Leben machen wollte!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich, fantasievoll und ´bunt gestaltet. Verschiedene Tiere und Wesen sind hier erkennbar und wirken fröhlich und vergnügt. Optisch ist das Ganze sehr niedlich und liebevoll umgesetzt.

Meinung:

Eine niedliche Geschichte über Gefühle, Selbstdarstellung und Entwicklung. Der kleine Drache schien nie er selbst zu sein, sondern versteckte sich hinter einer Maske und verlor sich selbst dabei. Ob es seinen Freunden gelingt ihn wieder auf den richtigen Weg zu bringen und er endlich er selbst sein kann?

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zur Geschichte zurück.

Die Idee dahinter ist toll und es macht Mut dabei, dass man an sich glauben sollte und man immer man selbst sein sollte. Es veranschaulicht Gefühle und bringt diese groß und klein näher. Die Geschichte ist niedlich und liebevoll umgesetzt, obwohl es sicherlich den jüngeren etwas schwerer fallen wird, die genauen Zusammenhänge zu verstehen, da müssen sicherlich die Erwachsenen etwas nachhelfen und erklären.

Die Umsetzung anhand der bunten Bilder ist sehr schön gemacht und diese geben die Geschichte und das Gelesene recht gut wieder. Die Bilder veranschaulichen das Gesamte sehr gut und auch hier werden die Charaktere sehr schön gezeichnet und auch die Emotionen kommen über die Illustrationen gut herüber.

Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und das Bild-Text Verhältnis ist ansprechend ausgewählt. Der Geschichte kann man gut folgen und auch der Schreibstil ist locker und verständlich. Die Schriftgröße passt auch recht gut und die Erzählung ist liebevoll verfasst. Man merkt, dass viel Herzblut darin steckt und die Idee dahinter ist auch schön von der Idee und Botschaft. Für jüngere ist die Symbolik vielleicht nicht gleich ganz verständlich, aber die etwas älteren verstehen hier schon durchaus, was den kleinen Drachen beschäftigt, wie sich dieser fühlt und können die Botschaft hinter der Geschichte erkennen. Bei Jüngeren muss man sicherlich noch ein bisschen mehr dazu erzählen und erklären.

Alles in allem fand ich die Geschichte sehr niedlich und ansprechend.

Fazit:

Gefühlvolle Drachengeschichte mit liebevoller Botschaft.

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Rezensionen von LeserinLu :

Anspruchsvoll

Mädchen allein zu zweit von Daniela Dröscher

„Mädchen allein zu zweit“ erzählt von den zwei Freundinnen Issa und Grace, die sich mit Themen auseinandersetzen müssen, mit denen Jugendliche eigentlich nicht allein gelassen werden sollten: Armut, Klassismus, gesundheitliche Ungleichheit und die Frage, wer sich in unserer Gesellschaft eigentlich ein gutes Leben leisten kann.

Daneben geht es um die ganz typischen Adoleszenz-Themen: Identität, erste Liebe, Zugehörigkeit.

Besonders gut gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Ihre Freundschaft wirkt authentisch, ihre Dialoge sind lebendig und ihre Entscheidungen nachvollziehbar. Gerade weil der Roman die Perspektive zweier Jugendlicher einnimmt, werden gesellschaftliche Ungerechtigkeiten sehr greifbar. Auch sprachlich hat mir der Roman gefallen. Der Schreibstil liest sich flüssig und authentisch und überrascht immer wieder mit originellen literarischen Einfällen.

Ein wenig zwiegespalten bin ich allerdings bei der Zielgruppe. Der Roman richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren, setzt stellenweise aber ein hohes Vorwissen voraus. Wenn ganz selbstverständlich auf philosophische Konzepte wie Rawls' „Schleier des Nichtwissens“ angespielt wird, habe ich mich gefragt, ob viele Leser:innen dieses Alters die Anspielungen überhaupt einordnen können und ob sie nicht genervt von den Belehrungen des Lehrers im Roman sein werden. Die Figur des Politiklehrers fand ich nämlich auch weniger gelungen. Über ihn werden immer wieder gesellschaftstheoretische Positionen vermittelt, allerdings auf eine Weise, die auf mich wenig glaubwürdig wirkte. Ein guter Politikunterricht lebt von kontroversen Perspektiven und eigener Urteilsbildung, ein echter Politiklehrer würde Jugendlichen seine persönliche Weltsicht nie so eindeutig vorgeben. Diese Passagen wirkten deshalb eher wie ein Sprachrohr für den Roman als wie authentische Unterrichtssituationen..

Trotz dieser Kritikpunkte hat mir „Mädchen allein zu zweit“ gut gefallen. Es ist ein kluger Jugendroman über Freundschaft, soziale Ungleichheit und die Frage, welche Chancen Menschen eigentlich haben, wenn sie nicht mit den gleichen Voraussetzungen ins Leben starten. Ich habe Roman und Hörbuch ergänzend zueinander gelesen und fand auch das Hörbuch sehr angenehm.

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