Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Ein weiterer spannender & amüsanter Fall für Mrs Potts
Mrs Potts' Mordclub und der tote Bürgermeister von Robert Thorogood
„Mrs Potts' Mordclub und der tote Bürgermeister“ ist bereits der dritte Fall für den Mordclub von dem britischen Roman- und Drehbuchautor Robert Thorogood. Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden sind nicht unbedingt notwendig, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.
Während einer Stadtratssitzung – bei der auch Suzie als Besucherin anwesend ist - stirbt zum Entsetzen aller Anwesenden der Bürgermeister Geoffrey Lushington .
Schnell wird klar, dass er ermordet wurde und da lassen es sich Mrs Potts und ihre beiden Freundinnen Suzie und Becks natürlich nicht nehmen, Ermittlungen anzustellen. Dieses Mal dürfen sie sogar ganz offiziell recherchieren, da sie von der Polizei zu zivilen Beraterinnen ernannt wurden.
Mir hat es wieder großen Spaß gemacht den unkonventionellen Ermittlungen des Mordclubs zu folgen. Ihr Vorgehen ist ein wenig frech, aber durchaus charmant. Judith, Suzie und Becks sind ein tolles und sehr unterschiedliches Trio, wodurch sie sich gut ergänzen. Während die schrullige Judith voller Energie steckt, ist Becks eher zurückhaltend und Suzie sehr bodenständig.
Der Schreibstil von Robert Thorogood ist angenehm zu lesen und enthält neben Spannung eine Menge britischen Humor. Besonders die lebendigen Dialoge gefielen mir gut.
Rezensionen von Tara:
Eine unglaubliche Kindheit
Wavewalker von Suzanne Heywood
In ihrem Buch „Wavewalker“ berichtet die Autorin Suzanne Heywood über ihre Kindheit.
Suzanne ist sieben Jahre als ihre Eltern beschließen mit dem Segelschiff Wavewalker die Welt zu umrunden.
Das Ganze klingt zunächst wie ein großes und aufregendes Abenteuer, sicherlich war es dieses auch, aber es hatte auch seinen Preis.
Für Sues Vater ist es die Erfüllung eines Traums, ihre Mutter macht nur ihm zuliebe mit, Wasser war noch nie ihr Element.
Zehn Jahre ist Sue mit ihrem Bruder Jon und ihren Eltern unterwegs und hier schildert sie ihre Erfahrungen.
Die Autorin beginnt an dem Tag, als ihr Vater Gordon der Familie mitteilt, dass er gemeinsam mit einer Crew von sechs Leuten auf Captain Cooks Spuren wandeln will. Dabei ist ihr Schreibstil so lebendig, dass ich direkt das Gefühl hatte bei dieser Nachricht dabei zu sein.
Die darauf folgenden Ereignisse sind einfach unglaublich. Sues Kindheit, die zunächst nach einem unglaublichen Abenteuer mit einzigartigen Erlebnissen klang, entwickelt sich zum Albtraum. Niemand fragt nach ihren Wünschen und Bedürfnissen. Sie ist auf dem Schiff regelrecht gefangen und muss sich unterordnen. Gordons Traum steht über allem, mit ihren Ängsten und der Einsamkeit, die sie dabei durchlebt, bleibt sie allein.
Im vorderen Innencover befindet sich eine Abbildung des Inneren der Wavewalker. Dadurch konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.
Zur Veranschaulichung der Reise fand ich jeweils den Beginn der Kapitel, mit einer kleinen Karte auf der die Route abgebildet ist und die dazugehörigen Zeit- und Ortsangaben zur besseren Einordnung, sehr hilfreich.
Das Buch ist erschütternd und gleichzeitig spannend zu lesen.
Für mich war es eine ganz einzigartige Leseerfahrung, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde.
Rezensionen von Natalie:
Nicht ganz so meins
Love Letters to a Serial Killer von Tasha Coryell
Hannahs Leben bietet ihr aktuell nicht viel Aufregendes. Als sie auf ein True Crime Forum stößt, dass sich mit den derzeitigen Morden an Frauen beschäftigt, ist sie Feuer und Flamme. Als der verdächtige Serienmörder William, ein angesehener Anwalt, verhaftet wird und sich die Beweise verdichten, schreibt Hannah im zuerst aus Wut einen Brief.
Doch dabei sollte es nicht bleiben, sie ist zunehmend fasziniert von ihm und ein reger Austausch beginnt…
Die Idee zum Buch hat mich sehr angesprochen und ich war entsprechend gespannt darauf. Die Umsetzung konnte mich schlussendlich nur halb überzeugen. Grundsätzlich finde ich die Geschichte, welche erzählt wird, durchaus nachvollziehbar, allerdings war ich von Hannah, der Hauptprotagonistin aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist, genervt. Klar, damit jemand so von einem Serienkiller fasziniert ist und mit ihm in Kontakt tritt, muss schon ein ganz spezieller Charakter vorliegen. Allerdings fand ich Hannah in ihren Handlungen absolut naiv und anstrengend. Die restlichen Charaktere blieben darüber hinaus etwas blass. Das Ende war ok, hat die Geschichte zumindest soweit gut aufgelöst. Ich kann das Buch somit leider nur bedingt empfehlen, wenn man sich nicht an speziellen Hauptcharakteren und ihren Handlungen stört.
Rezensionen von Claudia R.:
verändernd
Tante Lias Lavendelgarten von Nicole Rohleder
Klappentext/ Inhalt:
"Brave Mädchen kommen in den Himmel. Mutige überall hin."
Mutig. Unabhängig. Selbstbewusst. All das ist Antonia nicht - bis es an der Tür klingelt und ein Weckruf aus der Vergangenheit sie erreicht. Plötzlich stehen nicht nur Arbeitsplatz und Beziehung auf dem Spiel, sondern ihr ganzes Leben, als sie sich im Mittelpunkt der hinterhältigen Intrige wiederfindet, die schon ihrer Tante das Herz gebrochen hat.
Die unterhaltsame Geschichte einer Frau, die entdeckt, wie viel Kraft sie in sich trägt - und was man damit alles erreichen kann.
Cover:
Ein wunderschönes und ansprechendes Cover verspricht Harmonie, Veränderung und Wohlbefinden. Lavendel strahlt einfach eine besondere Atmosphäre aus und ist hier auch optisch und farblich sehr schön und toll umgesetzt.
Meinung:
Eine belebende und verändernde Geschichte mit emotionalen und packenden Wendungen, die sehr authentisch und aus dem Leben gegriffen wirken. Man findet sich in Antonia und auch die anderen Charaktere sehr gut hinein und besonders die Entwicklung ist beeindruckend.
Getreu dem Motto "Liebe Mädchen kommen in den Himmel, mutige überall hin" entscheidet man sich doch wohl besser für den weiteren Weg. Dies war auch schon immer mein Leitspruch, auch wenn es nicht immer so leicht ist, dies umzusetzen und mutig zu sein, so fahre ich damit doch meist am Besten.
Inhaltlich möchte ich hier eigentlich nicht allzu vil verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in die Geschichte und Atmosphäre hinein. Der Prolog bringt das Feeling wundervoll herüber und dann kommt in den ersten Kapiteln der alltägliche Trott und verändernde Wendungen. Jeder hat dies eventuelle schon erlebt und ich habe mich dabei an eigene Situationen erinnert. Daher konnte ich mich sehr gut in die Handlungen und auch in die Protagonistin hinein versetzen. Ich ist mitreißend, emotionsreich und interessant geschrieben und schnell ist man hier im Lesefluss.
Wundervoll sind die kleinen Verzierungen zu Beginn. der Kapitel. Daher sind diese auch sehr gut erkennbar. Die Überschriften sind passend gewählt und auch die Kapitellänge ist sehr angenehm.
Man findet sich in die Geschichte und auch den Verlauf sehr gut hinein und wird von diesem mitgenommen. Es wirkt authentisch und gut nachvollziehbar. Ein wundervolles Buch über mutige Entscheidungen, Veränderungen und Selbstwert. Mir hat dies mal wieder einen Anstoß gegeben und mich mitgenommen. Ein wundervolles Frauenbuch mit Tiefe und Atmosphäre. Wunderschön umgesetzt.
Die Charaktere sind facettenreich und wzigelich sehr authentisch und stimmig beschrieben. In Emotionen und Gefühle findet man sich gut hinein und auch die Umsetzung ist interessant und gut gelungen.
Fazit:
Eine mutige, emotionsreiche und bewegende Geschichte mit Tiefe und Atmosphäre.
Rezensionen von peppi:
High Society
Pineapple Street von Jenny Jackson
In ihrem Roman " Pineapple Street" lässt uns die Autorin Jenny Jackson das Leben der Familie Stockton, die in einem New Yorker Nobelviertel leben, durch die Augen ihrer zwei Töchter Georgiana und Darley und der Schwiegertochter Sasha erleben.
Georgiana, die jüngste Tochter, verliebt sich in einen verheirateten Mann und versucht herauszufinden, wer sie im Leben sein will.
Darley , die zweite Tochter, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Sie sucht nach der Erfüllung im Leben.
Sasha, die mit dem einzigen Sohn der Familie Stockton verheiratet ist, fühlt sich als Fremdkörper in der Familie.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen macht, obwohl hier Spannung und emotionale Höhepunkte fehlten.
Den Vergleich mit Jane Austen, mit dem der Roman beworben wurde, hält es aber aus meiner Sicht nicht stand.
Rezensionen von Lulu24:
Etwas blass
Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton
Der Krimi-Klassiker 'Mord in der Charing Cross Road' von Henrietta Hamilton wurde - fast 70 Jahre nach seinem ersten Erscheinen - bei Klett-Cotta übersetzt und neu aufgelegt. Meine Neugier war gleich geweckt, denn ich liebe die Romane von Agatha Christie mit ihrem ganz eigenen Charme, etwas kauzigen Charakteren und einer viel subtileren Art des Spannungs-Aufbaus als in den modernen, primär von Action geprägten Krimis.
Doch leider wurde ich bei der Lektüre enttäuscht: Die Protagonistin Sally und ihr Chef Johnny mühen sich redlich um die Aufklärung des Verbrechens und arbeiten in ihren Dialogen bei einer guten Tasse Tee gewissenhaft alle Beobachtungen und Zeitabläufe ab, dabei bleibt aber leider die Spannung auf der Strecke. Allein die Rekonstruktion der zahlreichen Gänge der verschiedenen Mitarbeiter durch das mehrgeschossige Haus zieht sich über mehrere Kapitel und viele Seiten, so dass ich geneigt war, in der Hoffnung auf neue Impulse einige Seiten zu überspringen. Das Amateurdetektiv-Duo Sally und Johnny bleibt trotz erwachender Liebesbeziehung blass und leidenschaftslos und die ermittelnden Beamten ebenso erfolg- wie gesichtslos.
Ich habe meine Zweifel, ob die angekündigte Übersetzung und Neuauflage der nächsten Bände dieser Reihe ein lohnendes Projekt für den Verlag wird.
Rezensionen von Lulu24:
Weder Fisch noch Fleisch
Der Ire von Peter Mann
https://www.jpc.de/jpcng/books/detail/-/art/henrietta-hamilton-mord-in-der-charing-cross-road/hnum/11821268
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lulu24Rezensionen von Kathie:
Sensibilisiert und fasziniert
Von Angesicht zu Angesicht von Dominik Eulberg; Thomas Hörren; Thorben Danke
Die Intention der Autoren war es, Porträts von heimischen Insekten auf Augenhöhe abzulichten, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Insekten sind und wie wir mit ihnen umgehen. Aus dieser Perspektive wirken sie beeindruckend; so detailliert und genau habe ich die Farben und Formen, z.
B. die Flügel und Härchen, mit bloßem Auge noch nie wahrgenommen. Meine Enkelinnen haben gestaunt und finden die Fotos faszinierend. Bei mir haben die Autoren ihr Ziel erreicht, ich werde Insekten und der erstaunlichen Artenvielfalt in Zukunft mit mehr Achtsamkeit und Wertschätzung begegnen. Makrofotograf Thorben Danke hat großartige Bilder geschaffen, die man sich immer wieder genau anschauen kann. Insektenforscher Thomas Hörren hat die interessanten und informativen Sachtexte dazu verfasst. Der Künstler, Autor und Wissensvermittler Dominik Eulberg hat aus den wissenschaftlichen Fakten und den Fotos ein künstlerisches Gesamtwerk geschaffen. Das Werk ist somit nicht nur ein beeindruckendes Kunstwerk, sondern sensibilisiert auch für den Artenschutz und begeistert alle Altersstufen.
Rezensionen von Kathie:
Liebevolles und kreatives Kinderbuch
Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks von Emily Kenny
"Die außergewöhnlichen Abenteuer der Alice Tonks" ist ein liebevolles Kinderbuch mit einem besonders gestalteten nostalgischen Cover. Im Buchinneren ist auch eine schöne Karte des Schulanwesens zu finden. Die Erzählweise ist einfühlsam und kreativ. Alice, eine 11-jährige neurodiverse Protagonistin, kämpft damit, sich in ihrem neuen Internat zurechtzufinden und Freunde zu finden, während sie gleichzeitig entdeckt, dass sie die Sprache der Tiere versteht.
Die Autorin stellt Alices Schwierigkeiten, sich anzupassen, sehr sensibel dar. Kinder in ähnlichen Situationen können sich sicher gut mit ihr identifizieren. Es lässt sich flüssig lesen, der Satzbau ist recht einfach. Die Geschichte um die Rettung der verschwundenen Tiere und ihr Zurechtkommen in der neuen Umgebung ist spannend und warmherzig erzählt. Ich werde es meiner 11-jährigen Enkelin schenken und kann es auch wärmstens weiterempfehlen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Eine starke innere Stimme
Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O'Mahony
Honora ist ein einsames Mädchen, eine einsame Frau, die sich eine Schutzmauer aus Schweigsamkeit aufgebaut hat. Umso eindrucksvoller sind ihre inneren Monologe über Hunger und Not in Irland, die sie schließlich, wie so viele andere damals um 1849, zur Auswanderung nach Amerika zwingen.
Dort wartet keineswegs die goldene Freiheit, sondern Unterdrückung und Ausbeutung.
Da hat der Roman seine Längen, etliche Klischees erfüllen sich: ein ehrlicher Freier befreit sie aus dem Bordell, sie ist keine gute Hausfrau, kann aber besser schießen als ihr Mann, und findet schließlich einen Seelenfreund, einen indigenen Amerikaner. Mit ihm zieht sie davon – in ein besseres Leben? Es wird an ihr liegen.











