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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Ein spannendes Buch, das unter die Haut geht

Der Pakt der Schwestern von Lisa Deutschmann

Ich liebe die Bücher von Lisa Deutschmann und war sehr gespannt – der Klappentext verspricht ja schon mal Spannung pur !
Lisa Deutschmann hat einen sehr ansprechenden Schreibstil, der es dem Leser / der Leserin wirklich einfach macht, in die Geschichte einzutauchen. Die relativ kurz gehaltenen Kapitel tragen ihr Übriges dazu bei – schon nach den ersten Seiten ist man mitten drin.

Das Thema sexuellen Missbrauchs hat die Autorin mit sehr viel Fingerspitzengefühl in die Geschichte eingebracht und so findet man auch Bezug zu den einzelnen Figuren und ist emotional sehr in der Geschichte. Dann nimmt das ganze eine drastische Wendung und nun weiß man gar nicht mehr – wer ist hier Opfer oder Täter ?
Der Spannungsbogen des Buches hält sich über den gesamten Thriller hinweg, hier hat Lisa Deutschmann wirklich alles gegeben -ich konnte das Buch stellenweise wirklich nicht mehr aus der Hand legen.
Der Thriller ist spannend, geht unter die Haut und hallt bei mir auch im Nachhinein noch nach. Wer Nervenkitzel sucht, der ist hier absolut richtig – eine absolute Empfehlung für diesen packenden Thriller !!!!

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:

Das Ziel ist die Freiheit

Sing, wilder Vogel, sing von Jacqueline O'Mahony

Das Buch " Sing, wilder Vogel, sing" zeichnet sich durch eine wunderschöne leichte Sprache aus, die es möglich macht, ganz schnell in die Geschichte einzutauchen. Im Prolog musste ich beim Rotkehlchen, dessen Erscheinen/Ruf als schlechtes Omen gilt, sofort an unseren kürzlich gelesenen Roman "Malnata" denken.

Auch über dieser Protagonistin leuchtete kein guten Stern. Sie wurde als unheilbringende Hexe bezeichnet.
Was erwartet mich nun in dieser neuen Geschichte? Honoras Geschichte nimmt ihren Anfang im irischen Doolough um 1849. Es ist eine unglaubliche Geschichte und was Honora erlebt muss ich beim Lesen erst verdauen oder verarbeiten. Wenn ich mir bildlich vorstelle was passiert, bekomme ich Gänsehaut und empfinde tiefes Mitleid. Genau dieses Mitleid macht sich Honora - auf dem Weg nach Amerika - zunutze. Sie erfährt, durch ihre Entscheidung nicht mehr zu sprechen, von vielen Seiten Hilfsbereitschaft und Beistand. Diese Tatsache verleiht Honora, die sich fortan Nell nennt, ein gewisses Gefühl der Macht und Kraft. Sie will unbedingt auf das Schiff nach Amerika und es gelingt ihr. Ob die Hilfsbereitschaft von Mary, einer der Frauen, die sie am Schiff als blinden Passagier kennenlernt, die Reise leichter macht? Nell schließt sich mit ihr zusammen. Lest selbst - wie schnell man ausgenutzt wird, um das blanke Überleben zu sichern. Verrat, vielleicht nur geboren aus dem brennenden Wunsch nicht unterzugehen, findet statt. Reicht es einfach nur zu fliehen um frei zu sein und Gewalt und Unterdrückung hinter sich zu lassen? Nell/Honora kommt zu dem Schluss, dass das alleine nicht ausreicht. Nicht zuletzt aus dieser Gewissheit/Erkenntnis resultiert auch die permanente Unruhe und Nervosität, die sie umgibt. Doch Honora kämpft weiter um ihre Freiheit zu finden - und lässt sich nicht bändigen. Sie ist fest entschlossen ihr Ziel zu erreichen.
Ein wirklich lesenswerter, zum Nachdenken anregender, Roman mit historischem Hintergrund.

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Rezensionen von MarcoL:

Atmosphärisch dichter, spannender Roman aus der bergigen Welt des vorletzten Jahrhunderts. Ein junge Frau möchte aus dem System ausbrechen.

Die Schwarzgeherin von Regina Denk

Die Autorin macht mit uns eine Reise in die Vergangenheit, zurück in die zweite Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts in die entbehrungsreiche Welt der Bergbauern. Das Leben ist mühsam, karg, mit 40 Jahren galten Mann und Frau als alt. Die Arbeit war hart, bestimmt vom Rhythmus der Natur und vom Willen Gottes.

Denn nach seiner Devise gestaltete sich das komplette Leben. Gottesfürchtig, mit Betonung auf Furcht, wäre eine möglich Beschreibung. Seit dem haben sich ein paar Dinge geändert. Die Technik hat Einzug gehalten, Straßen und Wege wurden besser. Was sich nicht geändert hat, ist die Empathielosigkeit, das Ausbeuten von Grund und Boden, Tieren wie Menschen, die stupide Bigotterie und das jegliche Existenzen unterdrückende Patriarchat.
Irgendwo, weit hinten im Tal, hoch oben. Die Menschen, die dort lebten, kannten zeit ihres Lebens vielleicht mal fünfzig Personen. Die nächste Stadt weit weg.
Und dennoch verschlägt es hin und wieder Menschen in den Zauber der Schroffheit, bleiben hängen, finden manchmal sogar die Liebe, oder was sie dafür hielten. Frauen, die bei Männern bleiben, die die eigenen Töchter dann verschachern wie ein Stück Vieh.
Insofern kommt der Roman wie ein Stück Zeitgeschichte daher, berichtet von Praktiken unter dem Dach des Patriarchats, die sich bis heute kaum wesentlich geändert haben. Aber da gibt es den Aufschrei einer jungen Frau, Theres, die sich damit nicht mehr abfinden kann und will.
Die Autorin schafft mit ihrer Liebe zum Erzählen eine Art Heimatroman, der sich spannend liest, und deutlich seine Sympathieträger und Antipathiepersonen herausschält.
Einschneidende Erlebnisse, die ich lieber nicht gelesen hätte (S.24, aber auch heute noch gängige Praxis), prägten damals die sechsjährige Theres. Der Wunsch nach einem unabhängiges Leben, in Freiheit, weg vom Zwang der Familie, vom Gefangensein in diesem engen, von Berggipfel eingepferchtem Dasein um selbst zu tun und lassen, was sie wollte, wurde geboren. Frei sein, wie der Adler über ihrem Kopf, wollte sie sein. Doch selbst dieses erhabene Tier hatte seine Reviergrenzen.
Es gab trotz des schönen Sprachflusses und der wunderbaren Dialoge, besonders als es aus Theres so richtig herausbrach, und allen die Meinung sagte, Stellen und Passagen im Buch, durch die ich mich ein wenig zwängen musste. Das Wort „Herrgott“ und die Gefälligkeit daran wurden für meinen Geschmack dann doch ein wenig zu oft benützt und ließ den Verlauf der Geschichte ein wenig stocken (auch wenn es damals bestimmt so war). Da hatte ich, besonders im ersten Drittel des Buches, schon Angst, der Roman würde in eine kitsch- und klischeehafte Heimatschmonzette abdriften. Aber zum Glück war dem dann nicht so.
Kurzum: es gab zwei wohlhabende Bauernhöfe. Einer im Ort mit Theres als einziges Kind, der andere auf dem Plateau darüber, mit Leopold als einziges Kind. Die Väter waren miteinander befreundet, die Kinder an einander schon im Windelalter versprochen. Es gab Kindesfreundschaften, das südländische Blut in Theres (von ihrer Mutter), ein geheimnisvoller Fremder, der Argwohn herauf beschwor. Eine sehr verliebte und störrische Theres. Eine bockige Theres, die mit ihren achtzehn Jahren dem Patriarchat zu entfliehen versucht … und dann die ein oder anderen Familiengeschichten samt Tragödien, deren Fäden am Ende alle zusammenlaufen. Zwei Ungereimtheiten wären mir dann in der Handlung schon noch aufgefallen, weil ich sie mit Logik nicht zuordnen kann, aber das tat dem Leseerlebnis keinen Abbruch (und ein Benennen wäre jetzt gespoilert). Sprachlich (mit den genannten Ausnahmen) und stilistisch wunderbar in Szene gesetzt, wurde die Atmosphäre gut eingefangen.
Also in Summe ein feines, rasantes Lesevergnügen aus der Feder von Regina Denk – man darf sich auf weitere Romane freuen.

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Rezensionen von Ecinev:

Der Pumuckl ist wieder da

Pumuckl, Tiergeschichten von Uli Leistenschneider; Ellis Kaut

Nach der Neuauflage der alten Serie im Fernsehen fühlte ich mich wieder in die Kindheit versetzt mit den lustigen Abenteuern von Meister Eder und seinem Kobold.
Jetzt möchte der Pumuckl ein Haustier haben und kommt auf allerhand Ideen. Kurzerhand entführt er Enten und Gänse aus dem Stadtpark in die Werkstatt.

Meister Eder ist alles andere als begeistert. Auch im Zoo muss er aufpassen was der Pumuckl so alles anstellt.

Zum Vorlesen ist dieses Buch bestimmt gut geeignet, ansonsten müssen die Kinder schon gut selbst lesen können da gibt es viel Text und nur spärliche Illustrationen.

Ich fand das Buch als Unterhaltung ganz nett, allerdings hätte ich mir mehr Illustrationen oder hier sogar eher einen Comic gewünscht. Hin und wieder wirkt der geschriebene Text etwas sperrig was als Comic durch Bilder leichter darzustellen wäre.

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Rezensionen von sello:

Ein interessanter Mordfall

Mord in der Charing Cross Road von Henrietta Hamilton

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und es gab mehrere Stellen an denen ich Vergleiche zu Agatha Christies Büchern hergestellt habe.
Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen. Sie spielt größtenteils an einem Ort, dem Antiquitäten-Buchladen und damit gibt es natürlich eine große Menge an Charakteren die dort beschäftigt sind.

In dem ersten Kapitel bin ich doch etwas durcheinander gekommen, da es so durcheinander war und alle auf einmal vorgestellt wurden aber im Laufe des Buches ging es wieder. Die Nebencharaktere wurden auch nicht vernachlässigt sondern hatten alle Gespräche mit unseren Hauptcharakteren.
Diese sind Sally und Johnny und sie gehören aktuell zu meinen Lieblingscharakteren überhaupt. Das Duo versucht herauszufinden wer Butcher umgebracht hat und die Gespräche untereinander und ihre Ermittlungen haben mir sehr gut gefallen.
Ich kann nachvollziehen wieso einigen das Buch nicht so sehr gefallen haben könnte da es doch mehrere Stellen gibt, in denen Sachen beschrieben werden oder nacherzählt werden.
Mir persönlich hat es nichts ausgemacht.
Am Schluss gibt es noch eine Leseprobe für den nächsten Band die mir schon sehr gut gefallen hat und den ich mir auf jeden Fall holen werde.

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Rezensionen von Ecinev:

Schwierige Verhältnisse

Der Morgen nach dem Regen von Melanie Levensohn

Johanna, 60 will sich nach ihrem anstrengenden Job bei der UN wo sie als Koordinatorin von Hilfseinsätzen in vielen Krisengebieten oft wochenlang von ihrer Familie getrennt war. Wenn sie nach einem solchen Job, vom Jetlag geplagt nach Hause kommt, muss sich die Familie erst wieder aneinander gewöhnen bis es schon wieder zur nächsten Reise kommt.

Jetzt hat sie mit ihrer Tochter das Haus ihrer Tante in St. Goar am Rhein geerbt und beschließt es zu renovieren und sich dort zur Ruhe zu setzen. Die Tochter, inzwischen erfolgreiche Staatsanwältin beim internationalen Gerichtshof in Den Haag hat sich sehr von ihrer Mutter distanziert. Sie nimmt es ihr übel, bei besonderen Ereignissen ihrer Kindheit nie anwesend gewesen zu sein. Jetzt erleidet sie einen Burn Out und will in dem alten Haus am Rhein zur Ruhe kommen. Beide verbinden schöne Erinnerungen an diesen Ort.

Sehr deutlich kommt die Zerissenheit von Johanna hervor. Einerseits erfolgreich im Job auf der anderen Seite läßt sie ihre Familie im Stich. Es ist eine ruhige und sehr emotionale Erzählung über das Leben von Mutter und Tochter bis zu einer Versöhnung.

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Rezensionen von Ecinev:

spannendes Abenteuer

Klippo von Tobias Goldfarb

Klippo wird mitten in der Nacht von seinen Eltern geweckt, sie müssten sofort fliehen. Eiligst machen sie sich auf dem Weg zu einem Schiff dass sie auf eine Insel bringen soll die nicht angegriffen werden kann. Während der Überfahrt erfährt Klippo von dem sympatischen Kapitän die Wahrheit über seine Eltern was ihn total verwirrt.

Kaum auf der Insel angekommen, verschwinden seine Eltern spurlos und auch von dem Kapitän ist nichts mehr zu sehen. Zum Glück findet er Agnes, genannt Nessi die ihn über das Geheimnis der Inselbewohner aufklärt und ihm ebenfalls erzählt, er sei nicht der, der er glaubt zu sein. Klippo ist jetzt total verwirrt und beginnt dem Geheimnis um die Salpeter selbst auf die Spur zu gehen.

Eine abenteuerliche spannende Reise beginnt bei der man sehr gut miträtseln kann. Der Schreibstil ist sympatisch, für die Altersgruppe gut geeignet aber auch für erwachsene Leser spannend genug. Das Cover ist ein Hingucker mit dem angedeuteten Umriss eines Jungen

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Rezensionen von Ecinev:

Venezianische Glaskunst

Das Geheimnis der Glasmacherin von Tracy Chevalier

Murano 1468 als der Maestro der Glashütte Rosso plötzlich stirbt, steht seine Familie vor einem Scherbenhaufen. Keines seiner Kinder ist fertig ausgebildet die Glasmanufaktur zu übernehmen. Orsola, die Tochter hat eine Idee und lernt Perlen zu fertigen, das einzige Handwerk das damals auch Frauen ausüben durften.

Von ihren Brüdern belächelt hat sie bald erste Erfolge und verkauft ihre Glasperlen an einen Händler.

Die weiteren Kapitel springen in der Zeit voraus, die Welt ändert sich, die Personen auf der bei Venedig liegenden Insel Murano, sind nur unwesentlich älter. Insgesamt erzählt dieses Buch den Zeitraum von 1468 und dem kleinen Mädchen Orsola bis hin zum Jahre 2019 den wechselhaften Verlauf der Geschichte von Venedig und der Glaskunst. Von der Pest die einen Teil der Familie wegreißt bis hin zu Corona.

Der Schreibstil ist sehr lebendig, man merkt die gute Recherchearbeit der Autorin zu Venedig sowie die Beschäftigung über die Fertigung von Glasperlen. Insgesamt ein spannendes und abwechlungsreiches Buch über Venedig und die Glasmacherei.
Das Cover ist wunderschön mit seinem Farbverlauf, die eingestreuten italienischen und venezianischen Begriffe machen das ganze noch autentischer.

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Rezensionen von div:

süße Mut Geschichte

Das magische Funkeln von Sandra Dieckmann

süße Mut Geschichte

Das Cover überzeugt absolut - wunderschön, funkelnd gestaltet und illustriert, und dann das kleine süße Bärenkind in der Mitte. Toll zum Betrachten. Diese tollen Illustrationen mit vielen kleinen Details ziehen sich durch die Seiten des Buches - nach dem Lesen jeder Seite gibt es so viel zu Betrachten, absolut toll und fast das Highlight des Buches.

Der kleine Bär ist eine gelungene süße Figur für das Buch - er traut sich nichts zu und fühlt sich auch nicht wie ein Bär. Eines Nachts schenkt ihm dann ein Feuervogel eine magische Feder - genau das sieht man auch auf dem Cover. Eine sehr wichtige Botschaft wird hier vermittelt.
Der Text ist sehr kurz und einfach gehalten - super zum Vorlesen und gut passend für die Zielgruppe.
Wir waren begeistert, und von uns gibt es daher auch eine absolute Empfehlung für dieses Kinderbuch, das Mut vermitteln soll.

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Rezensionen von Ecinev:

Keine Zeit

Hast du Zeit? von Andreas Winkelmann

Mit der harmlosen Frage 'Hast du Zeit?' werden Menschen angesprochen und kurz darauf grausam ermordet. Wer tut so etwas. Wer glaubt, als Herr über der Zeit Leuten die Lebenszeit wegnehmen zu dürfen.

Die Polizei jedenfalls tappt im dunkeln, mit dabei dieses Mal ein junger unerfahrerner Polizist und ein verrenteter Polizeikommissar der von seiner Tochter engagiert wurde ihre Freundin zu überwachen die sich verfolgt fühlt.

Doch viel Zeit bleibt ihm dafür nicht bis die junge Frau tot aufgefunden wird. Auch die Tochter des Kommissars verschwindet ebenso wie eine junge Schornsteinfegerin.

Nein, Zeit hat man wirklich keine mehr wenn man einmal mit diesem Buch angefangen hat, muss man es auch fertiglesen. Im gewohnt spannenden Schreibstil von Andreas Winkelmann wird man hier gleich mitten ins Geschehen geworfen und fiebert bis zum Ende mit diesen Fall aufzuklären.

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