Kunden em pfehlungen
Rezensionen von LeserinLu :
Geschichte war nicht für mich
Das Wohlbefinden von Ulla Lenze
Ulla Lenzes Roman „Das Wohlbefinden“ bietet auf den ersten Blick ein vielversprechendes Setting: eine historische Begegnung in den Heilstätten Beelitz im Jahr 1907, eingebettet in die okkulte Szene jener Zeit, und verknüpft mit einer Rahmenhandlung in Berlin 2020. Das Potenzial, eine packende Geschichte mit Tiefgang zu entwickeln, ist also eindeutig vorhanden.
Doch trotz dieser faszinierenden Prämisse konnte mich der Roman letztlich nicht vollständig überzeugen.
Im Mittelpunkt steht die ambivalente Beziehung zwischen der angeblich hellsichtigen Fabrikarbeiterin Anna und der großbürgerlichen Schriftstellerin Johanna Schellmann. Beide Frauen scheinen voneinander zu profitieren, doch gleichzeitig bleibt unklar, welche Absichten wirklich dahinterstecken: Ist Anna ein echtes Medium oder eine geschickte Betrügerin? Nutzt Johanna sie lediglich als Inspiration für ihr neues Buch? Diese Spannung zieht sich durch den Roman, blieb jedoch für mich zu blass, um wirklich zu fesseln. Besonders Annas religiös-okkulte Äußerungen erschwerten es mir, ihre Anziehungskraft auf Johanna nachzuvollziehen. Auch die Figur von Johannas Enkelin Vanessa, die im modernen Berlin auf die Spuren ihrer Familiengeschichte stößt, bleibt für meinen Geschmack zu oberflächlich. Ihre Nachforschungen und die Entdeckungen über das wahre Ende von Johannas und Annas Geschichte fügen der Handlung zwar eine interessante Meta-Ebene hinzu, konnten mich emotional jedoch ebenfalls nicht erreichen.
Trotz dieser Kritikpunkte schätze ich Lenzes Sprache und den geschickten Aufbau des Romans. Ihre Fähigkeit, verschiedene Zeitebenen miteinander zu verknüpfen, zeugt von einer literarischen Raffinesse, die mich durchaus beeindruckt hat. Auch wenn „Das Wohlbefinden“ mich nicht vollkommen in seinen Bann ziehen konnte, würde ich dennoch weitere Romane von Ulla Lenze lesen, denn ihre stilistische Eleganz und die sorgfältige Konstruktion ihrer Geschichte sind unbestritten. Insgesamt lässt sich sagen, dass „Das Wohlbefinden“ trotz seiner gelungenen sprachlichen und erzählerischen Elemente letztlich für mich daran scheitert, die Tiefe seiner Figuren und die Dynamik ihrer Beziehungen überzeugend zu vermitteln. Wer sich jedoch für die Themen Okkultismus und historische Frauenfiguren interessiert, könnte in diesem Roman trotzdem eine lesenswerte Geschichte finden.
Rezensionen von Anjulia :
Bezauberndes Blattkind
Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming
Blattkind Mina ist das kleinste Blatt von allen und lebt mit ihren Eltern auf einer alten Eiche. Als der Herbst kommt, wird es Zeit für die Familie umzuziehen, doch Mina möchte lieber auf der Eiche bleiben. Da braucht es Mut für Veränderung.
Bereits das wunderschöne Cover konnte mich bei diesem Buch überzeugen.
Es zeigt Blattmädchen Mina verträumt an einem Ast hängend. Besonders hübsch sind die rotgoldenen Glitzerelemente.
Mina und der Trau-dich-Zauber von Lucy Fleming ist ein wirklich bezauberndes Buch über den Mut zur Veränderung für Kinder im Kindergartenalter. Mina ist lebhaft, fröhlich und zuckersüß gezeichnet. Auch ihre Blatteltern wirken sehr liebevoll und unterstützen sie. Das Thema des Wechsel der Jahreszeiten ist sehr gut in die Geschichte integriert. Auch der Winterschlaf der Tiere wird thematisiert (wobei Eichhörnchen meines Wissens nach allerdings Winterruhe halten). Mit Mina erlebt man also wie der sonnige Sommer in den Herbst und schließlich in den kalten Winter übergeht. Der Text hat dabei eine angenehme Länge zum Vorlesen. Die Zeichnungen sind sehr detailliert und vor allem liebevoll gestaltet. Es gibt viel zu entdecken und Mina ist wirklich bezaubernd. Auch die Botschaften, die dieses Buch vermittelt, finde ich sehr wertvoll.
Fazit: Ein tolles Highlight für das Kinderbuchregal.
Rezensionen von Marie aus E.:
Teatime mit Herz und Krone
Tee auf Windsor Castle von Claire Parker
Besser als die Werbung für das Buch kann man es tatsächlich nicht sagen: "Ein bezauberndes Buch über eine königliche Begegnung und die Vorzüge von Beuteltee"
Es geht um die junge Schottin Kate, die sich gerade so immer über Wasser halten kann und sich bei einer Besichtigung des Schlosses Windsor verläuft und dort Betty, eine alte Dame trifft.
Bei einem Tässchen Supermarktbeuteltee kommen sie ins Reden und obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können, entwickelt sich eine starke Sympathie.
Klingt banal, ist aber einfach nur schön! Man muss auch kein riesiger Royal-Fan sein (Kate ist das schließlich auch nicht), die Geschichte ist einfach etwas fürs Herz. Quasi ein Schmachtfetzen Royal. Zum kurz Abtauchen aus Hektik und gruseligem Weltgeschehen in die relative Beschaulichkeit des Schlosses.
Witzig, herzlich, ein wenig schräg und mit einer Überdosis "hachz" - genau das richtige für die kommenden stürmischen Herbsttage bei einem Tässchen Tee.
Rezensionen von Buchchecker :
Emotionale Achterbahnfahrt
Alles, was ich geben kann - The Last Letter von Rebecca Yarros
Rebecca Yarros entführt in ihrem berührenden Roman "Alles, was ich geben kann" in die Welt von Ella und Beckett, zwei Charakteren, deren Schicksale auf unerwartete Weise miteinander verwoben sind. Der Klappentext verspricht eine emotionale Reise, und genau das hält die Geschichte auch.
Yarros' Schreibstil ist flüssig und bildhaft, was es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen.
Die Handlung ist gut nachvollziehbar, und die Figuren sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und Tiefe, was sie authentisch und sympathisch macht. Besonders Ella und Beckett stechen hervor, da ihre Beziehung von Geheimnissen und unerwarteten Wendungen geprägt ist.
Der krasse Plottwist am Ende hat mich regelrecht umgehauen und ließ mich die Seiten nur so durchblättern. Die Tragik der Ereignisse und die emotionalen Schicksalsschläge, die Ella treffen, sind sowohl herzzerreißend als auch packend.
Obwohl es zwischendurch einige schleppende Passagen gibt, wird man letztendlich von der emotionalen Intensität und den unerwarteten Ereignissen mitgerissen.
"Alles, was ich geben kann" ist ein Roman, dessen Ende zwar unerwartet tragisch und bittersüß, aber dennoch gut gelungen ist. Yarros gelingt es, in eine Welt voller Liebe, Verlust und Hoffnung zu entführen. Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die das Herz berührt und zum Nachdenken anregt, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Es ist eine fesselnde Lektüre, die man am liebsten in einem Rutsch durchlesen möchte.
Rezensionen von Gaby 2707:
Leidenschaft kennt keine Grenzen
Feuchte Geilheit | 14 heiße erotische Geschichten von Josie Richwood
Jedenfalls nicht bei Silvie, die bei einer Autopanne auf einen sehr attraktiven Retter trifft, der zwar ihrem Auto nicht helfen kann. Dafür ihr um so mehr. Glenn, die als Lollipop ihre Fantasien auf dem Autostrich gleich mit zwei Männern wahr werden lässt. Ob ich bei der Massage, die eine Kundin hier in einem Massagesalon genießt, nein sagen würde? Cecils Chef, der ihr 10-jähriges Dienstjubiläum auf ganz besondere Weise ausklingen lässt.
Und was man bei einem Vorstellungsgespräch erleben kann, dass erfährt der junge Bewerber bei und mit Mirella.
Dies sind die ersten Geschichten, die ich von Josie Richwood gelesen habe. Und sie hat mich mit ihrem sehr freizügigen, leidenschaftlichen Erzählstil bei dem es schnell prickelt und zur Sache geht, mit Geschichten, die mich überraschen richtig gut unterhalten. Mit ihren 14 kurzen, knackigen Geschichten knipst sie sofort mein Kopfkino an und das läuft schnell richtig heiß. Meinen Geschmack hat sie mit ihren leidenschaftlichen und sehr abwechslungsreichen Geschichten echt gut getroffen.
Zum Abschluss bekomme ich als kleines Goodie noch einen Gutschein-Code, mit dem ich mir eine weitere heiße exklusive Geschichte der Autorin als E-Book aus dem Internet herunter laden kann. Und auch ein Lesezeichen passend zum Buch ist wieder mit dabei.
Rezensionen von Sago:
Wahrheit hinter Worten
Das mörderische Christmas Puzzle von Alexandra Benedict
"Es gab so viele Leichen in ihrer Vergangenheit, und nicht alle davon waren bestattet und begraben worden."
Edie O'Sullivan ist nicht nur bekannt als die Rätselrentnerin, weil sie raffinierte Kreuzworträtsel für Zeitungen entwirft. Sie ist ein herrlich griesgrämiges Original mit äußerst bewegter Vergangenheit.
Aus viele Gründen hasst sie Weihnachten. Festtagsstimmung kommt erst recht nicht auf, als sie bedrohliche Briefe mit Puzzleteilen erhält. Wenn Edie nicht schnell genug verschiedene Rätsel löst, werden bis Weihnachten vier Menschen sterben. Während ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, muss Edie sich mit den Geistern ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen...
Der Roman punktet mit dem britischen Charme einer modernen Agatha Christie, einer unverwechselbaren Protagonistin und einprägsamen Nebenfiguren, wie etwa Edies 90jähriger Nachbarin Riga, deren Fachgebiet literarische Beleidigungen sind. Neben dem spannenden Kriminalfall, der bis zum Schluss fesselt, hat die Autorin noch andere Rätsel und literarische Anspielungen im Text versteckt.
Wie schon beim vorigen Weihnachtskrimi von Alexandra Benedict werden die Protagonisten wohl nur einen einmaligen Auftritt haben. Es spricht sehr für Figuren und Handlung, wie sehr man das bedauert.
Rezensionen von Bücherfreundin:
Wallis Simpson und der Ex-König
Wallis Simpson von Michaela Lindinger
In der Reihe "Reihenweise kluge Frauen" hat der Molden Verlag bereits 8 Biografien veröffentlicht, drei davon stammen aus der Feder der österreichischen Autorin Michaela Lindinger. Im 9. Band geht es nun um die Amerikanerin Wallis Simpson, die in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts durch ihre skandalöse Verbindung mit dem englischen König Edward VIII.
berühmt wurde.
Das gebundene Buch ist sehr liebevoll und hochwertig gestaltet. Es umfasst 256 Seiten und ist in vier Kapitel gegliedert, zahlreiche größtenteils großformatige Schwarz-Weiß-Fotos ergänzen die Texte.
Im ersten Kapitel lernen wir den ehemaligen König Edward kennen, der auf Druck des Königshauses unmittelbar nach seiner Abdankung nach Österreich reist und als Gast im Schloss der Baronin Rothschild wohnt. Er wartet dort auf Wallis Simpson, deren Scheidung in Frankreich vollzogen wird. Im zweiten Kapitel geht es um Wallis' Herkunft und ihr Leben in Baltimore. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Zusammentreffen der in zweiter Ehe verheirateten Wallis mit Edward sowie dem späteren Eheleben der beiden. Die letzten Lebensjahre von Wallis werden im vierten Kapitel beschrieben.
Das unterhaltsame Buch ist in sachlicher und klarer Sprache geschrieben und gibt uns Einblicke in Wallis' Leben und ihre Persönlichkeit. Ihr Vater stirbt, als Wallis 5 Monate alt ist. Die Mutter ist nun mittellos und auf die Unterstützung ihres Schwagers angewiesen. Wallis weiß schon früh, dass sie einen reichen Mann heiraten wird, sie wird immer auf der Suche nach finanzieller Sicherheit sein. Mit viel Ehrgeiz geht sie ihren Weg, schreckt dabei auch nicht davor zurück, Freundinnen den Mann zu nehmen, und mit viel Hartnäckigkeit gelingt es ihr, dem Prinzen von Wales vorgestellt zu werden. Über diesen verrät uns das Buch viel bisher Unbekanntes. Beispielsweise liest Edward keine Bücher, und weil er schon als Kind Konzentrationsprobleme hatte, strickt er. Thematisiert wird auch seine Sympathie für die Nationalsozialisten, für die er von vielen Seiten kritisiert wird.
Die Charakterzeichnung von Wallis und Edward finde ich gelungen. Edward hat mir leidgetan, weil Wallis ihm keine aufrichtige Liebe entgegenbrachte, und Wallis, für die ich wenig Sympathie hatte, habe ich bedauert, weil sie sich aufgrund ihrer familiären Prägung zu einer harten Frau entwickelt hatte, die zwar eine besondere Ausstrahlung besaß, aber nicht in der Lage war, Gefühle zu zeigen. Ich fand die Beschreibung der Beziehung der beiden sehr interessant, war aber auch erschüttert über die einseitige Liebe des Ex-Königs und die Entwicklung zweier Menschen, die sehr verschieden waren und dennoch 35 Jahre bis zu Edwards Tod zusammen blieben. Die detaillierte Schilderung ihres Liebeslebens und ihrer Neigungen nimmt nach meiner Ansicht etwas zu viel Raum ein.
Die fesselnde und kurzweilige Biografie über Wallis Simpson, die für die Royals eine Persona non grata blieb, hat mir sehr gut gefallen - Leseempfehlung!
Rezensionen von Lilli33:
Außergewöhnliche Story
Nightbirds, Band 1 - Der Kuss der Nachtigall von Kate J. Armstrong
Außergewöhnliche Story
Inhalt:
Matilde, Sayer und Æsa wirken in Simta im Verborgenen. Die drei jungen Frauen sind sogenannte Nightbirds, Magiebegabte, die ihre Magie durch einen Kuss an andere weitergeben können. Da Magie in Simta verboten ist, geschieht dies hinter verschlossen Türen. Nach einem Anschlag auf die Nightbirds müssen sie fliehen, um ihre Haut zu retten.
Meine Meinung:
Es fiel mir nicht ganz leicht, in die Geschichte hineinzufinden. Den Anfang empfand ich beim Lesen als etwas wirr, doch dieses Gefühl verschwand schon bald, je weiter ich in die Story eindrang. Wir lernen zunächst die drei Protagonistinnen und ihre familiären Hintergründe kennen. Hier wird von einer zur anderen und wieder zurück gesprungen, was mir das Lesen anfangs schwermachte, bis ich eine einigermaßen stabile Wissensgrundlage hatte. Die Zusammenhänge wurden schließlich immer klarer, und dann packte mich die Story.
Die drei jungen Frauen könnten von ihrer Herkunft und von ihrem Wesen her kaum unterschiedlicher sein, was die Geschichte sehr tiefgründig und vielschichtig macht. Das hat mir gut gefallen. Auch dass zwar immer wieder die Liebe eine Rolle spielt, sich aber nie in den Vordergrund drängt, fand ich klasse.
Matilde, Sayer und Æsa entwickeln sich mit jedem Tag weiter und wachsen zusammen, bleiben dabei aber auch eigenständig. So trägt jede ihren Teil zum Geschehen auf ihre ganz eigene Weise bei. Sie bekommen es mit Geheimnissen und Intrigen zu tun, müssen sich ihren Widersachern und ihren eigenen Gefühlen stellen. Dabei ist nichts vorhersehbar und als Leserin wird man ständig neu überrascht. Als Vielleserin habe ich oft das Problem, dass ich das Gefühl habe, eine Geschichte oder zumindest Teile davon so oder so ähnlich schon mal gelesen zu haben. „Nightbirds“ war in dieser Hinsicht besonders: Die Handlung, die Magie, die Charaktere waren für mich einzigartig.
„Der Kuss der Nachtigall“ ist der 1. Band dieser Reihe. Er endet zwar mit einem gewissen Abschluss, lässt aber auch noch einiges offen für die Fortsetzung. Band 2, „Das Herz des Goldfinken“, ist für Mai 2025 auf Deutsch geplant.
Rezensionen von yellowdog:
Glühend heißer Boden
Juli, August, September von Olga Grjasnowa
Juli, August, September heißt der neue Roman der Schriftstellerin Olga Grjasnowa , die durch „Der Russe ist einer der Birken liebt“ so bekannt wurde. Das neue Buch hat vergleichbare sprachliche Qualitäten, unterscheidet sich aber durch die Protagonistin Lou, die Ende 30 ist, ein Kind hat und mit einem Konzertpianisten verheiratet ist.
Sie hat russisch-Aserbaidschanische Wurzeln, definiert sich aber inzwischen als Deutsche. Auch ihre jüdische Identität beschäftigt sie. Neben der Frage der Identität ist auch eine Beschreibung des Zustands, in der sie sich im Jahr 2023 befindet. Ihre Ehe ist leicht erkaltet, ihre berufliche Situation liegt auf Eis und ihr Plan, ein Buch zu schreiben stockt ebenfalls.
Das Buch hat anfangs wenig Handlung. In der zweiten Buchhälfte wird ein historischer Kontext hinzugefügt, den ich nicht ganz so zwingend fand.
Das Buch ist aber keineswegs schwach. Dazu hat es zu viele gut Passagen.
Rezensionen von Frechdachs:
Einfach mal ne Runde kuscheln
Kuscheln von Angelika Huber-Janisch
Seid ihr auch so kuschelbedürftig wie wir?
In Angelika Huber-Janischs aktuellem Sachbuch für Kinder ab 4 Jahren geht es nämlich genau um dieses Thema. Die promovierte Biologin beleuchtet dabei, wie das Cover bereits verrät, den individuellen Kuschelfaktor aus Sicht von verschiedensten wildlebenden Tieren und erzählt dabei unter anderem aus Sicht von Tierkindern der verschiedenen Spezies.
Löwen, Orang-Utans, Erdmännchen, Kaiserpinguine, Koalas, Wildbienen, Elefanten, Vögel und unsere heimischen Hausrinder sind die auserwählten Kuschelkönige im vorliegenden Kinderbuch. Neben den ganz persönlichen Kuschelritualen zum Austausch von beispielsweise Zuneigung erfahren die jungen Leser zusätzlich sehr viele wissenswerte Fakten rund um die dargestellten Tiere spielerisch mit dazu.
Das Buch wirkt erst richtig rund durch die sehr gelungenen und vor allem kindgerechten bunten Illustrationen aus der Hand von Maria Over. Diese laden förmlich ein, das Buch in die Hand zu nehmen und darin zu schwelgen.
Als Wildlife- und Naturdoku-Nerds waren für uns jetzt nicht alle Fakten, auch rund ums Kuscheln, wirklich neu gewesen. Für uns war es aber dennoch ein sehr schönes und lehrreiches Leseerlebnis, das man mit einem oder beiden Elternteilen dann auch gemeinsam zusammengekuschelt lesen kann.











