Kunden em pfehlungen
Rezensionen von v_im_wunderland:
sehr spannend
Ab ins All! von Anne-Dorette Ziems
Mit Raumfahrten habe ich normalerweise nicht viel zu tun. Aber das etwas comichafte Buchcover hat mich sehr angesprochen und ich fand das Thema dann doch gabz spannend. Denn dieses Buch befasst sich mit dem Thema ob und wie wir Menschen jemals zu anderen Planeten so ganz einfach hinreißen können und welcher Planet sich so zum darauf Leben eignen würde.
Ein extrem spannendes und natürlich auch eigentlich kompliziertes Thema, da es so vielseitig ist. Ich finde dass die Autorin diesem Thema sehr wissenschaftlich aber dennoch spannend auf den Grund gegangen ist. Denn sie erklärt für uns normalen Menschen die Themantik voller Spannung und wissen und sogar witzig. Ich kann es allen wissensdurstigen Lesern empfehlen die sich für Raumfahrt und alles um das Thema interessieren. Ein sehr gelungenes Buch mit spannenden Thema und super Illustrationen.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Toll für alle Literaturfans
Trinken wie ein Dichter von Apollo Publishers
Das Buchcover ist schon sehr hochwertig gestaltet und das Buch lädt ein darin zu schmökern. Denn es handelt von den Lieblingsdrinks der Figuren der Weltliteratur. Da wären Johann Wolfgang Goethe oder Oscar Wilde und Jane Austen. In diesem Buch werden die Drinks gezeigt und beschrieben, so dass man die Cocktails und anderen alkoholischen Drinks wunderbar nach Mixen kann.
Vor allem finde ich es super, dass man auch Drinks kennenlernt die man vorher nicht gekannt hat, da sie nicht mehr so zeitgemäß sind, aber dennoch sehr gut. Auch finde ich es toll, dass zu den Literaten noch kleine Anekdoten und Geschichten gibt und man so noch etwas lernen kann oder einfach nur etwas zum Schmunzeln hat. Ich finde es ist ein wunderbares Geschenk für alle Liebhaber von Drinks und guter Literatur. Die perfekte Mischung aus Wissen und Entertainment.
Rezensionen von Petra Sch.:
ein toter Anwalt im Hirschgrund
Der Tod braucht keinen Rettungsring von Susanne Hanika
Im mittlerweile 19. Fall ermitteln Campingplatzbesitzerin Sofia und ihre "Hirschgrundis", wie sie die Dauercamper Ihres Campingplatzes Hirschgrund nennt, im Fall eines toten Anwalts.
Der vermögende Maximilian Struckmann will unbedingt jenen Stellplatz haben, mit dem er schöne Kindheitserinnerungen verbindet, auf dem jedoch die Hetzeneggers ihren Wohnwagen stehen haben, die diesen Platz jedoch auf keinen Fall hergeben wollen.
Und der Anwalt war da, um einen Vertrag aufzusetzen.
Bis er tot im See gefunden wird. Für die Hirschgrundis ganz klar: der wurde ermordet.
Man schließt alle Hirschgrundis sofort in sein Herz, allen voran mag ich Evelyn. Selbstverständlich auch Sofia (für deren Ermitteln natürlich hilfreich ist, dass sie mit dem örtlichen Polizisten Jonas liiert ist). Aber Evelyn ist so taff, geradeheraus und auch etwas schrullig. Immerhin will sie sich mit Sexualberatung selbständig machen und das Ergebnis ist, dass die Ursula sich ihre Bluejeans abschneidet und Gummistiefel anzieht, um so ihren Mann zu verführen. ;D
Das Ermitteln der illustren Truppe ist eigentlich ein Herumstochern und ein Zusammenspiel vieler Zufälle, aber sie lösen den Fall dann doch mehr oder weniger auf.
Es ist wieder sehr humorvoll und chaotisch, man kann gut miträtseln und wird sehr gut unterhalten.
Fazit:
Bereits zum 19. Mal ermittelt die bunte Truppe der Hirschgrundis mit viel Chaos und Humor. Sehr unterhaltsam.
Rezensionen von Schlafmurmel:
packend und fesseln es zieht einen ins Buch
Das zweite Kind von Marco De Franchi
"Das zweite Kind" ist ein absolut packender Thriller, der mich regelrecht gefesselt und mehr als einmal Gänsehaut beschert hat. Schon das düstere Buchcover zieht einen in seinen Bann und passt perfekt zur Atmosphäre der Geschichte.
Der Thriller beginnt direkt mit einem schockierenden Szenario: In der Dunkelheit der toskanischen Provinz wird ein verängstigter, nackter Junge von einem Autofahrer gefunden.
Was er berichtet, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren – er konnte aus einer Gefangenschaft fliehen und erzählt, dass dort noch ein weiteres Kind gewesen sei, welches jedoch bereits tot ist. Eine unvorstellbar grausige Geschichte, und es dauert nicht lange, bis ein weiterer Junge verschwindet, der dem ersten unheimlich ähnlich sieht. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und so werden die italienische Spezialeinheit Valentina Medici und der ehemalige Top-Ermittler Fabio Costa auf den Fall angesetzt. Was sie ans Licht bringen, ist ebenso unfassbar wie erschreckend.
Die Spannung wird durchgehend hochgehalten, und die Ereignisse sind so intensiv und realistisch geschildert, dass man das Gefühl hat, direkt im Geschehen zu stehen. Dieser Thriller hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen, und das ist genau das, was ein großartiges Buch dieses Genres ausmacht.
Mehr möchte ich nicht verraten, aber eins steht fest: Ich kann "Das zweite Kind" wärmstens empfehlen. Ein echter Spitzen-Thriller!
Rezensionen von Pusteblümchen:
Dicht und spannend
Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer
Die Handlung beginnt 1933. Nachdem der 42jährige ehemaligen Polizeikommissar Cornelius Frey von den Nazis aus dem Dienst entlassen wurde, bewacht er als Nachtwächter die Bücher der Deutschen Bücherei. Bei einem seiner Rundgänge kann er verhindern, dass eine junge Frau sich vor einen Zug in den Tod stürzt.
Beim Abschied flüstert sie ihm mysteriöse Wörter zu.
Einen Abend später findet er sie neben einem Kriminalkommissar, beide wurden erschossen und es ist unklar was passiert ist.
In einem zweiten Handlungsstrang, der 20 Jahre zuvor angesiedelt ist, geht es um Paula und Jonathan.
Für mich war zunächst vollkommen unklar in welchem Zusammenhang die beiden Handlungsstränge stehen, gefesselt war ich dennoch.
Kai Meyer beschreibt die Umgebung sehr detailliert und ich konnte die düstere Atmosphäre der Zeit regelrecht spüren. Es geht um Fanatiker, Okkultisten, Freimaurer und Verschwörungen. Durch diese Mischung ist schnell eine unheimliche Spannung entstanden, die durch die historischen Ereignisse noch gefördert wird.
Das Buch ist genauso lesenswert wie die vorherigen Werke des Autors, allerdings ist es sehr düster und nichts für schwache Nerven.
Rezensionen von peedee:
Sehr guter Einstieg
Staub im Feuer von Ernst Solèr
Fred Staub, Band 1: Ein Brandanschlag auf eine Zürcher S-Bahn führt zu panischem Entsetzen. Fred Staub, Chef der Zürcher Kapo-Abteilung Besondere Verfahren, war selbst in der betroffenen Bahn. Er übernimmt mit seinem Team den Fall. Erpresser fordern sodann acht Millionen Franken, ansonsten werde es weitere Anschläge geben.
Die Geldübergabe scheitert, drei Menschen sterben. Dabei wird Staub bewusst, dass dieser Fall ihn sehr persönlich trifft…
Erster Eindruck: Ein schlichtes Cover mit der allseits bekannten Bahnhofsuhr, die den Wettlauf gegen die Zeit symbolisiert – gefällt mir.
Eine Horrorvorstellung: Brandanschlag im öffentlichen Verkehr! Eine Mammutaufgabe, die vor sämtlichen polizeilichen Stellen liegt. Ein bevorstehendes Desaster in einem Gebiet, das nicht einfach mal eben abgesperrt werden kann, fast keine Ansatzpunkte, schwindende Zeit. Kurz gesagt: eine Katastrophe!
Fred Staub und seine Kollegen – Kantonspolizei, Kriminalpolizei, Bahnpolizei, Bundespolizei – arbeiten rund um die Uhr. Frustrierend, dass sie so gar nicht weiterkommen. Der erste Versuch, das Geld zu übergeben, scheitert grandios. Die Erpresser fordern sodann, dass Staubs Tochter Anna das Geld übergeben soll. Warum ausgerechnet Anna? Hier schreitet nun das Papa-Herz ein und bringt das Polizisten-Herz in Staub zum Schweigen.
Ich hätte niemals Polizistin werden können, dafür hätte ich viel zu viel Angst. Und Angst darf einen Polizisten nicht beherrschen, denn dann ist er nicht im vollen Umfang einsetzbar. Für mich wäre zudem die Sorge um die eigene Familie lähmend. Nun ja, zum Glück gibt es genügend Menschen, die sich gut für diesen Job eignen. Fred Staub hat mir gefallen – ein Typ mit Ecken und Kanten, der jedoch mal seine Beziehung zu seiner Frau überdenken sollte. Die 219 Seiten waren im Nu ausgelesen. Die Geschichte hatte Tempo, war spannend und die Auflösung überraschend. Von mir gibt es 4 Sterne und ich freue mich auf die weiteren drei Bände.
Rezensionen von Claudia R.:
historisch spannend
Essex Dogs von Dan Jones
Klappentext / Inhalt:
Juli 1346: Zehn Söldner gehen an der Küste der Normandie an Land und sichern als Vorhut die Flotte des englischen Königs. Der Krieg um den französischen Thron beginnt. Für die Essex Dogs wird es ein Kampf ums Überleben, um Zusammenhalt, gegen die Gespenster der Vergangenheit, während das Heer mordend und brandschatzend der großen Schlacht bei Crécy entgegenzieht.
Dan Jones hat mit den Essex Dogs zehn starke Charaktere geschaffen, die uns den Hundertjährigen Krieg hautnah miterleben lassen – von ganz unten, wo Schlamm, Blut, Hunger, Angst und unstillbare Sehnsucht herrschen, wo die Mächtigen als skrupellose, lächerliche Gestalten erscheinen und an jeder Ecke Gefahr lauert.
Pismire ist klein und kann überall durchschlüpfen. Scotsman, der Größte, kann Wände einreißen. Der Steinmetz Millstone ist zu allem bereit, um die anderen zu beschützen. Für den abgedrehten Priester Father ist der Krieg zum Lebenselixier geworden. Romford, der Jüngste, kann gut mit dem Bogen schießen, wird aber zum Pagendienst beim ebenfalls erst sechzehn Jahre alten Prinzen von Wales abkommandiert. Und Loveday, der kampferprobte Anführer, der seine Dogs heil nach England zurückbringen will, begegnet einer mysteriösen Frau, die ihn nicht mehr loslässt …
Cover:
Edel, elegant wirkt der Einband, welcher von einem Wappen geziert wird, welches königlich und ehrenvoll erscheint. Auch das Karo Muster in rot und glaub macht einen besonderen Eindruck. Optisch und farblich ist es interessant und ansprechend umgesetzt. Die Wiedererkennung zur Reihe wird durch die Optik dargestellt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den ersten band der Reihe und somit den Auftakt. Man wird hinein geführt in den hundertjährigen Krieg und erlebt hier einen spannende unterhaltende Geschichte mit historischen Elemente, welche gut in Einklang gebracht wurden. Die ehrgeizige Gruppe von zehn Charakteren begleitet man hier auf ihren Wegen und wird so in die Geschehnisse der damaligen Zeit versetzt. In diese kann man sich sehr gut, aufgrund der detaillierten Beschreibungen hinein versetzen.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil und die Sprache sind anfangs nicht ganz leicht, jedoch passend und man findet sich mehr und mehr hinein. Unverblümt, schonungslos werden Aktionen geschildert und umgesetzt und auch die Spannung und Geschehnisse werden spürbar beschrieben. Historische Elemente eingefügt und die Geschichte der Vergangenheit, gut recherchiert, näher gebracht.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute Länge und auch die Anfänge sind gut und deutlich erkennbar. Toll fand ich auch die kleinen Anzüge am Begin der Kapitel. Diese waren sehr atmosphärisch und stimmungsvoll.
Die Geschichte selbst ist ein gelungener Mix aus Historie und spannender Erzählung. Die Charaktere sind gut durchdacht und herübergebracht. Historische Anlehnungen sind gut gelungen, verständlich und nachvollziehbar und auch in die Zeit und Geschehnisse findet man sich gut hinein.
Auf den weiteren Verlauf und den zweiten Band bin ich schon gespannt.
Fazit:
Die Geschichte selbst ist ein gelungener Mix aus Historie und spannender Erzählung.
Rezensionen von Claudia R.:
DDR Einblicke
Junge aus West-Berlin von Maxim Leo; Kat Menschik
Klappentext / Inhalt:
Für eine ganze Generation war es ein wild flirrender Sommer: 1989. Rebellion und Aufbruch überall. Fröhlich-bunte Anarchie im grauen Schattenland diesseits der Mauer. Endzeitstimmung – aber in gut.
Mittendrin: Der Westberliner Marc, der in Ostberlin der sein kann, der er immer gerne gewesen wäre: ein interessanter, begehrenswerter Mann.
Sobald er die Grenze übertritt, empfangen ihn seine Freunde aus der Ostberliner Szene mit offenen Armen. Natürlich auch, weil er Mangelware mitbringt, Bücher, Platten, Musikzeitungen. Die Ostler denken, er sei Tourmanager von coolen Bands in Westberlin, niemand weiß, dass er eigentlich nur als Roadie jobbt.
Bis ihm bei einer Party die rothaarige Nele über den Weg läuft, eine Träumerin wie er. Auch sie wäre gerne jemand anderes, eine Herzogin, eine Fee oder zumindest Französin. Wenn Nele und Marc über die Dächer von Prenzlauer Berg spazieren, fühlen sie sich seelenverwandt. Ein freier Ort im Nirgendwo für ihre Liebe.
Bis irgendwann die Mauer fällt …
Cover:
Das Cover hat einen historischen Touch mit der schwarz-weiß Struktur und der Bearbeitung. Sehenswürdigkeiten wie der Fernsehturm sind erkennbar. Die Struktur und die Umsetzung sind interessant gemacht. Auch haptisch ist es toll umgesetzt.
Meinung:
Eine einzigartige Erzählung aus der Vergangenheit und der Geschichte über eine Liebe zwischen Ost und West. Man lernt die damalige Zeit besser kennen und wird an diese erinnert.
Ich selbst kann mich nur noch wenig an Ost und West erinnern. Zum Fall der Mauer war ich gerade mal 7 Jahre alt. Aber dennoch kann ich mich gut an einige der Schilderungen gut erinnern und viele davon sehr gut nachvollziehen. Ich selbst bin in der DDR aufgewachsen und habe daher in meinen Anfangsjahren noch ein bisschen was davon mitbekommen.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten. Die Liebesgeschichte von Nele und Marc hat seinen ganz eigenen Stil.
Anfangs, muss ich ehrlich sagen, kam ich nicht wirklich gut in die Charaktere hinein und teils blieben mir diese auch recht fremd, obwohl man sehr viel über diese erfahren hat und auch die Ereignisse gut beschrieben wurden, aber es kam mir sehr statisch und sachlich herüber. Es fehlte mir an Gefühlen und Emotionen. Nach und Nach versuchte ich mehr von Marc zu verstehen, aber das war nicht immer leicht.
Die Hintergründe der DDR und BRD waren sehr spannend. Auch die Erfahrungen, die Marc gemacht hat und wie er sich mit diesen Erfahrungen entwickelt hat. Spannend und interessant einen Blick zurück zu werfen ist es allemal, aber es brauchte ein wenig, um war zu werden.
Die Charaktere haben auf jeden Fall ihre Ecken und Kanten und sind teils auch recht speziell.
Die wechselnden Perspektiven machen es interessant, besonders als Neles Perspektive hinzukommt. Beide Charaktere sind sehr eigen, genau das macht es spannend und interessant. Die Kapitel haben eine gute Länge und die Anfänge sind deutlich und gut ersichtlich.
Toll fand ich auch die Illustrationen und Zeichnungen. Diese sind wirklich klasse gemacht und bringen das gewisse Etwas hinein. Gestaltung war wirklich top und auch die Gliederung hat mir gut gefallen.
Besondere Liebesaffäre mit historischen Einblicken in Der und BRD. Ein Stück Vergangenheit, das interessant in Szene gesetzt wurde. Auch die unterschiedlichen Empfindungen der Charaktere kommen hier sehr gut zum Tragen. Ich fand es auf jeden Fall sehr spannend und interessant gemacht.
Fazit:
Einblicke in vergangene Zeiten, auf besondere Weise.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Fesselnd bis zur letzten Seite
Junge aus West-Berlin von Maxim Leo; Kat Menschik
Roland Zingerle schickt in diesem 7. Band seiner Wörthersee-Krimi-Reihe seinen Privatdetektiv Heinz Sablatnig auf die zunächst eher langweilige Suche nach Bruno Bauer, einem jungen Mann, der von seiner Tante Ulrike Schuster und seinem Arbeitgeber vermisst wird. Eine Kreditkartenabrechnung deutet auf eine Zugfahrt nach Genua hin.
Das will Frau Schuster nicht glauben, denn sie hält Bruno, der ein wenig eingeschränkt ist, für eine solche Aktion nicht schlau genug.
Erst als er herausfindet, dass Brunos Nachbarin ausgerechnet Vesna, Verkäuferin in jenem Gemüseladen ist, in dem zwei Tage zuvor bei einem Einbruch eine junge Polizistin mit ihrer Dienstwaffe erschossen worden ist, und in dem die Polizei unter den Steigen mit Salatköpfen Drogen gefunden hat, hat Heinz eine Hypothese, wie das zusammenpasst.
Während Sablatnig nach Bruno sucht bzw. seine Theorie der ermittelnden Chefinspektorin Sabine Oleschko unterbreitet, gerät der Bergsteiger Lukas Katolnig auf der Hochalmspitze in einen Schneesturm, stürzt ab und findet sich ziemlich derangiert in einer Kapelle wieder, die von Schwester Anna, einer Nonne bewohnt wird. Sie bewacht eine Höhle, in der einer alten Kärntner Sage nach, seit Jahrhunderten ein Scheusal, gefangen gehalten wird.
Neun Tage später kehrt Lukas in die Zivilisation zurück, wird wegen seiner Verletzungen und einer Amnesie im Krankenhaus behandelt. Bei dem Gespräch, zwischen Lukas und Heinz, das die Chefinspektorin eingefädelt hat, fällt wieder einmal ein bekannter Name: Vesna....
Meine Meinung:
Geschickt verknüpft Roland Zingerle diese alte Kärntner Sage mit dem Einbruch in das Gemüsegeschäft, das als Drogenumschlagplatz dient und dem Mord an der Polizistin. Dieser ungewöhnlicher Mix sorgt für zahlreiche Wendungen und Überraschungen.
Der Krimi ist vielschichtig und komplex. Das Motiv, dem alles zu Grunde liegt, hat schon Goethes Faust gewusst: „Nach Golde drängt, am Golde hängt, doch alles.“
Einzig die Auflösung zum Scheusal, dass im Stollen lauert, hätte ein wenig ausführlicher beschrieben werden können. Die Erklärung kann leicht überlesen werden, wenn man keine entsprechende Vorkenntnisse hat.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Kärnten-Krimi, bei dem der Wörthersee ausnahmsweise keine Rolle spielt, 5 Sterne.
Rezensionen von LeserinLu :
Die Welt der Reichen in New York
Empathie und Widerstand von Kristina Lunz
Auf Grundlage ihrer eigenen Erfahrungen und durch den Blick auf bekannte Aktivistinnen, zeigt Kristina Lunz in „Empathie und Widerstand“ praxisnah, wie man sich Empathie und Widerstand gleichzeitig bewahren kann und wie beides sich gegenseitig ergänzt. Die Autorin bezieht sich dabei immer wieder auf ihr erstes Buch, eine Einführung in feministische Außenpolitik, die ich ebenfalls sehr gerne gelesen habe.
Wer erneut ein ähnlich analytisches und politisches Werk erwartet, könnte hier jedoch enttäuscht werden: Im Vergleich zu ihrem ersten Buch ist dieses schmale Büchlein persönlicher und ratgeberhafter. Es gibt zwar auch einige weiterführende Lektüretipps, im Vergleich jedoch deutlich weniger. Doch gerade in dieser veränderten Herangehensweise liegt für mich der Wert dieses Buches: Es ist nicht nur eine intellektuelle Analyse, sondern eine praktische Ermutigung für all jene, die angesichts der aktuellen Weltlage nicht verzweifelt und trotzdem aktiv werden wollen.
Für mich kam diese Ermutigung von Aktivistin Kristina Lunz, angesichts der Weltlage weder aufzugeben noch zynisch zu werden oder abzustumpfen, genau zum richtigen Zeitpunkt. Sicherlich ist Vieles, was sie über die klare Haltung gegenüber den gesellschaftlichen Entwicklungen, die man für sich finden muss, nicht neu oder besonders überraschend. Aber ab und zu von Menschen, die sich für Ähnliches einsetzen, wie man selbst, zu hören oder zu lesen, dass es okay ist, Ambivalenz und Empathie zuzulassen, während man gleichzeitig Grenzen setzt, tut manchmal einfach gut. Ein Buch für alle, die aktiv sind, um die Hoffnung nicht zu verlieren!










