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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von liesmal:

Grausam und erschütternd

Die Nacht der Bärin von Kira Mohn

„Dann trifft die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter ein, und damit tun sich Abgründe auf. Warum hat Jules Mutter nie von ihr oder der eigenen Kindheit erzählt?“

Diese zwei Sätze aus der Buchbeschreibung hätten mich eigentlich schon stutzig machen müssen. Doch da gibt es ja auch das Cover mit dem wunderschönen Blumenstrauß, bei dessen Anblick ich den dazu passenden Garten am Haus der Großmutter vor Augen habe.

Aber die Geschichte ist alles andere als schön.

Erst nach dem Tod der Großmutter erfährt Jule, dass ihre Mutter Anna, deren Schwester und auch ihre Großmutter viele Jahre Opfer häuslicher Gewalt waren. Schnell wird klar, warum Anna nie aus ihrer Kindheit erzählt hat. Doch ebenso schnell kommt auch die große Frage auf, warum Annas Mutter bei ihrem Mann geblieben ist, warum sie nicht ihre Kinder geschnappt hat und fortgelaufen ist.

Die Autorin Kira Mohn teilt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Sie beschreibt die Kindheit der Schwestern Anna und Maja, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das, was die Mädchen psychisch und physisch ertragen müssen, lässt sie ebenso deutlich werden wie die Zeit, wenn die Mädchen im Wald unterwegs sind und sich dort eine eigene, eine heile Welt – mit Waldfeen und einer Bärin mit ihren Kindern – erschaffen.

Auch wenn ich bei diesem Buch nicht im Entferntesten mit einer so dramatischen und brutalen Thematik gerechnet hätte, hat die Autorin mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Mir zerreißt es fast das Herz, weil ich beim Lesen an die vielen Frauen und Kinder denken muss, die auch heute noch Opfer häuslicher Gewalt werden. Ganz schreckliche Gefühle und Übelkeit überkamen mich, wenn ich die kurzen Sätze gelesen habe, die jeweils zu Beginn eines Kapitels standen – Worte des Täters.

Zum Schluss möchte ich noch meiner Bewunderung für Kira Mohn Raum geben. Sie versteht es, mit ihrer Geschichte aufzurütteln, aber auch betroffenen Frauen und Kindern Mut zu machen, ihnen zu sagen, dass sie nicht wertlos, sondern wertvolle Menschen sind. Das geht besonders aus dem Nachwort hervor. Dort gibt es außerdem Hinweise auf Anlaufstellen, bei denen es Hilfe gibt.

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Rezensionen von mo.ni.books:

Weihnachtliche Lovestory in Südtirol's Bergen

Winterwunder mit Hindernissen von Heidi Troi

Als Oma Rosie ihre Enkelin anruft, weil sie Hilfe in ihrem Hotel Liebelei in den Südtiroler Bergen braucht, lässt Eva im fernen München alles liegen und stehen und eilt ihr zur Hilfe. Rosie hat sich den Fuß gebrochen und kann mit einem Gips ihre Gäste nicht mehr selbst versorgen, auch wenn sie das möchte.

Dort angekommen trifft Eva auf den Idioten Konstantin, der ihrer Oma schon länger unter die Arme greift, die beiden können sich nicht ausstehen, müssen aber trotz allem zusammen arbeiten. Der Großstadtzicke macht Konstantin das Leben nicht leichter und die beiden streiten sich ständig. Ob die beiden es schaffen ihre Dickköpfe abzulegen und dann die Anziehung zueinander spüren und ob ihnen Ona Rosie's berühmt berüchtigter Wasserfall helfen kann?
Ich hab das Buch sehr gerne gelesen, ich mag den Schreibstil der Autorin und ihre charakterstarken Hauptfiguren.

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Rezensionen von _Le4_:

So cozy

Spellshop von Sarah Beth Durst

Kiela muss fliehen. Die Bibliothek, in der sie gearbeitet hat, steht in Flammen. Im Versuch, wenigstens ein paar ihrer geliebten Bücher zu retten, flieht sie auf die Heimatinsel ihrer Eltern, die vollkommen abgelegen ist. Dort trifft sie auf einige ungewöhnliche Charaktere. Und obwohl ihr eigentlicher Plan war, am liebsten mit niemandem zu interagieren, außer mit ihrer sprechenden Pflanze Caz, schleichen sich die Leute der Insel doch langsam in ihr Herz.

Dieses Buch war absolut ganz fantastisch. Es hat mich an diese Computerspiele gewöhnt, wo man ein verfallenes Haus oder eine verfallene Stadt langsam wieder aufbaut und aufhübscht, was ganz herrlich war, weil ich das in einem Buch noch nie hatte.
Der Humor der Geschichte ist ganz toll und ist herrlich eingespielt auf das Setting. Zu sehen, wie Kiela sich immer und immer mehr öffnet und mehr Motivation findet, diese Stadt und Insel auch zu ihrer zu machen, ist ganz zauberhaft. Außerdem ist Caz ein absolutes Highlight. Ich mochte ihn unfassbar gerne.
Man kann Kiela dabei folgen, wie sie ihr Cottage aufbaut, auf der Insel hilft und ihren Laden hochzieht. Außerdem findet sie Freunde und verliebt sich. Die Liebesgeschichte und auch der Beziehungsaufbau zu ihren FreundInnen war dabei so liebreizend anzusehen, dass mir das Herz aufging.
Das Buch hat eine ausgezeichnete Mischung daraus, super cozy zu sein, aber auch genug Plotpunkte zu haben, um die Geschichte voranzubringen, ohne die Coziness negativ zu beeinflussen.

Dieses Buch hat mich total abholen können und ich bin absolut verliebt. Ich kann es jeder Person empfehlen, die eine ausgezeichnete, cozy Fantasygeschichte sucht.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Provinz Krimi

Obacht, Mord! | Ein humorvoller Augschburg-Krimi von Ulrike Vögl

Helena Hansen hat sich in ihrer neuen Heimat Augsburg eingelebt. Ihre Cousine möchte gerne das sie, deren Sohn Johannes für einige Wochen aufnimmt.Dieser ist von der Schule geflogen und soll nun ein Praktikum in Augsburg machen.Auch das noch- neben ihrem vollgepackten Alltag ein rebellierenden Teenager.

Neben dem Aufpassen, kommen verschiedene Herausforderungen auf sie zu.Zudem versteht die Hamburgerin die örtliche Sprache nicht.Wenigstens hilft ihr da Ihre Kollegin Franzi und mitlerweile Freundin den Augsburger Dialekt zu verstehen….

Die Autorin Ulrikr Vögl hat einen fließenden Schreibstil.Bildhaft nimmt sie ihre Leser mit nach Augsburg.Ein Schmunzeln hatte ich immer wieder im Gesicht 4 Sterne.Ich bin gespannt auf den nächsten Fall von Helena Hansen .

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Ein gelungener hist. Roman

Die Orgelbauerin von Martin Meyer

Dieser historische Roman entführt uns in die Weimarer Republik (1918-1933), die von instabiler Regierungen, Armut, Arbeitslosigkeit und zahlreichen Männern, die an Körper und Geist versehrt aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekommen sind, gekennzeichnet ist. Die Not ist in den Städten größer, Dorfbewohner können sich mit den kümmerlichen Erträgen aus ihren Gärten und der Kleinviehhaltung gerade noch über Wasser halten.

Paula Bertram, die Tochter des Orgelbauers Theodor Bertram, will unbedingt das Handwerk des Orgelbaus erlernen, zumal ihr Bruder auf Grund einer schlecht heilenden Kriegsverletzung an der rechten Hand, den Beruf nicht wirklich ausüben kann. Doch in Theodors Gedankenwelt haben Frauen ihren Platz in der Küche, im Ehebett und Kirche.

Nach einer gescheiterten Ehe mit dem Möbeltischler Motte, der sie zudem misshandelt hat, beginnt sie eine Tischlerlehre bei Hans Meichelbeck, der einst Orgelbauer im Betrieb ihres Vater gewesen ist. Der ist für beide steinig und hart, denn die zahlreichen gesetzlichen Vorschriften stehen sowohl Paula als auch Hans im Weg.

Doch für die Orgelbauer im ganzen Land sieht es schlecht aus. Die Kirchengemeinden jammern zwar über den schlechten ZUstand ihrer Orgeln, für eine Instandsetzung oder gar eine neue Orgel fehlt schlichtweg das Geld.

Muss Paula ihren Traum vom Orgel bauen aufgeben? Oder muss der väterliche Betrieb erst vor die Hunde gehen, damit der jähzornige Patriarch ein Einsehen hat?

Meine Meinung:

Mir hat dieser historische Roman, der mich nach Weimar, in die Stadt Goethes und Schillers sowie in die Werkstätten des Bauhauses geführt hat, sehr gut gefallen. Das Bauhaus und seine revolutionären Ideen sind für die bodenständige Paula einen Hauch zu progressiv. Die will die traditionelle Handwerkskunst lernen und den väterlichen Betrieb wieder auf Vordermann bringen.

Das Cover ist einerseits an die strenge geometrische Form des Bauhauses angelehnt, andererseits sind natürlich Orgelpfeifen abgebildet.

Die fiktive Story rund um Paula ist geschickt angelegt und flüssig geschrieben. Erst im Laufe der Geschichte erfährt man einerseits, warum Theodor Bertram so verbittert ist und keine Frau in der Werkstatt duldet, und andererseits einiges über Paulas Bruder Maximilian. Die Charaktere sind sehr gut ausgestaltet.

Wir erfahren einiges über die Kunst des Orgelbaus. Ich gebe zu, bislang habe ich mich nur wenig damit befasst. Erst der Besuch des Kölner Domes, bei dem ich fasziniert die sogenannte „Schwalbennest-Orgel“ bestaunt habe. Diese Orgel ist allerdings eine moderne Orgel, die erst 1998 von Johannes Klais gebaut worden ist. Diese Erklärungen zum Orgelbau sind geschickt in die Handlung integriert.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem historischen Roman aus der Weimarer Republik 4 Sterne.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Spannender Norderney Thriller

Die Toten von Norderney von Christian Hardinghaus

Kriminalhauptkommissar Carsten Kummer kämpft mit seinen Depressionen, seit im letzten Sommer seine Tochter Merle ermordet wurde.Sein letzter Fall auf Norderney wirkt negativ nach, seine Therapie will einfach nicht anschlagen.Er wird zu dem mit dem brutal Mord an der Frau eines berühmten Fußballspielers und ihres Liebhabers konfrontiert.

Der Spieler ist spurlos verschwunden und der Stadtrat wird darauf tot in einer Hotelbadewanne gefunden.Ein Serienmörder stellt berühmte Mordfälle nach wie es aussieht, die von O.J. Simpson und Uwe Barschel.Kriminalhauptkommissar Kummer hat ein neues Medikament von seinem Psychologen bekommen, das verheerende Nebenwirkungen von Halluzinationen hervorruft.Die volle Einsatzfähigkeit sämtlicher Mitarbeiter der Inselpolizei wird benötigt.

Der Autor Christian Hardinghaus hat einen fließenden und spannenden Schreibstil.Bildhaft beschreibt er Norderney sowie den Thriller.Es war von der ersten bis letzten Seite sehr spannend-sehr gerne 5 Sterne und noch mehr so ersklassische Thriller.

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Rezensionen von Katyleh:

Lohnt sich

Kingdom of Lies von Stacia Stark

Ich hatte mich schon sehr auf das Buch gefreut und konnte es kaum erwarten es in den Händen zu halten um abzutauchen in eine andere fantastische Welt. Das Cover ist so vielversprechend und Mega schön gestaltet so das es das Gefühl vermittelt ein Geheimes zu bewahren.
Der Klappentext hat mich schon neugierig sehr neugierig gemacht.

Ab der ersten Seite habe ich mich im Buch total verloren, was an dem guten und flüssigen Schreibstil der Autorin liegt.
Die beiden Charaktere sind authentisch und auch die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und treiben die Geschichte voran.
Das Buch ist recht dick, aber das merkt man beim lesen gar nicht, denn es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Mir hat die Welt, in die wir hier entführt werden, richtig gut gefallen.
Ich mag die ganze brutale Dramatik in der Geschichte, das lässt einen erahnen wie hart die Zeit in dieser Welt ist und wie sehr die Figuren kämpfen müssen um hier zu bestehen, das macht das Buch für mich sehr interessant und spannend. Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung!

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Rezensionen von Alo:

Verrückt, interessant, anstrengend und auch etwas verwirrend

Antichristie von Mithu Sanyal

Eigentlich wollte ich „Antichristie“ von Mithu Sanyals nicht lesen, habe es dann aber über ein Buchabo bekommen und bin im Nachhinein froh, dass ich dadurch „gezwungen“ wurde. Ja, es hat es wie erwartet in sich, aber ich habe viele Denkanstöße mitgenommen und wurde gut unterhalten. Es hat sich also am Ende gelohnt.

Durga kommt aus Köln und arbeitet 2002 in London in einem Writer’s Room, dort will sie mit ihren Kolleginnen Agatha Christie politisch korrekt überarbeiten. Sie hat es gerade nicht leicht, da ihre Mutter, zu der sie keine einfache Beziehung hatte, vor kurzem verstorben ist. Und dann findet sich Durga plötzlich auch noch 1906 wieder, als Mann. Dort verschlägt es sie oder ihn :D ins India House, wo er in die indische Unabhängigkeitsbewegung verwickelt wird.

Die Geschichte ist wirklich nicht leicht zu lesen ist, was zum einen an den vielen Zeitsprüngen liegt und zudem wusste ich fast gar nichts über die indische Unabhängigkeitsbewegung und war dadurch manchmal von den Figuren und ihren Beziehungen überfordert. Zwischendurch habe ich dann im Internet ein wenig über die Hintergründe recherchiert, dann ging es wieder besser und das ausführliche Personenverzeichnis am Ende des Buches hilft auch. Wahrscheinlich muss man es mehrmals lesen, um alles zu erfassen.

Die Themen in diesem Buch sind vielfältig. Es geht um Kolonialismus und seine Folgen, die wir bis heute spüren, aber beispielsweise auch um die Suche nach der eigenen Identität und um Agatha Christie, Dr. Who und Sherlock Holmes. Sanyal bringt auf engem Raum sehr viele Informationen unter, die einen zwar manchmal überfordern, dann aber auch wieder unglaublich gute Denkanstöße bringen und einen zum Reflektieren anregen.

Ihr Schreibstil ist total humorvoll. Außerdem lotet sie die Grenzen des Schreibens aus und spielt ganz viel mit dem Text und der Erzählstruktur. Das hat mir richtig gut gefallen und hat die teilweise schwere Kost aufgelockert.

Fazit: Ein Buch, das einen herausfordert, aber auch sehr bereichernd und unterhaltsam ist.

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Rezensionen von begine:

Verzwickte Lage

Der Brieffreund aus Svealand von Frieda Lamberti



Der Brieffreund Von Svealand, ist ein interessanter Roman, der Schriftstellerin Frieda Lamberti.

Es ist ein Roman über Freundschaft und Familie
Anna, ihr Mann Ole und Tjorben lernen sich in der Schule kennen und während des Studiums wohnen sie in einer WG.
Ole wird plötzlich eigenartig. Er verlässt Anna und den gemeinsamen Sohn Daniel.

Sogar seine Eltern sind erschrocken.
Tjorben lebt in Svealand und arbeitet als Schriftsteller und Regisseur. Anna schreibt SMS an Tjorben, der ihr in allem beisteht.
Sie will ihm einen mit ihrem Besuch überraschen. Findet ihn aber nicht.
Die Autorin hat diesen Roman wunderbar spannend erzählt. Es ist ein toller Unterhaltungsroman.

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Rezensionen von brauneye29:

Alles anders als es scheint

Dem Sturm entgegen von Cecelia Ahern

Zum Inhalt:
In einer verregneten Nacht gelingt es Ärztin Enya einem Teenager, der einen Unfall hatte, das Leben zu retten. Doch für sie ist danach nichts mehr wie es vorher war. Schon lange hat sie das Gefühl, dass etwas in ihrem Leben falsch läuft und flieht kurzerhand aufs Land und übernimmt dort eine Arztpraxis.

Doch die dunklen Gedanken lassen sie nicht los. Wird es ihr irgendwann gelingen, sich von den alten Dämonen zu befreien?
Meine Meinung:
Welchen Verlauf das Buch nehmen würde habe ich so nicht kommen sehen, auch wenn zwischendurch schon mal leichte Zweifel aufkamen, denn Enyas Verhalten ließ sich eigentlich nicht wirklich nur durch das Erzählte erklären. Zwischendurch fand ich manches schon ein wenig überzogen wie die Geschichte mit Mark und auch Oscar, das war alles ein wenig zu dramatisch. Im Nachhinein erklärt sich natürlich das ein oder andere sonderbare Verhalten oder auch Ängste von Enya, aber insgesamt fand ich da vieles zu dramatisiert. Lesen ließ sich das Buch sehr gut durch den angenehmen Schreibstil.
Fazit:
Alles anders als es scheint

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