Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Frechdachs:
Außen hui und innen ... magisch?
Kingdom of Lies von Stacia Stark
Die limitierte Erstausgabe von "Kingdom of Lies - Ein Hof so grausam und schön" mit dem optisch ansprechenden Farbschnitt machte mich zunächst aufmerksam auf den Auftakt der neuen Romantasy-Buchreihe "Kingdom of Lies" von Stacia Stark.
Macht die Autorin ihrem Nachnamen alle Ehre und legt hier einen fulminanten und starken Start hin?
Ich bin nach der Lektüre echt zwiegespalten zum Inhalt des Buches und mich konnte der Plot dann leider nicht gänzlich überzeugen.
Zu Beginn des Romans ist man sehr schnell mittendrin im Geschehen, ohne groß zu wissen, wo man sich genau befindet und auch die unterschiedlichen Personen machten mir etwas mehr als sonst zu schaffen. Dort hätte ich mir persönlich dann vielleicht ein Personenverzeichnis im Buch gewünscht, um hier schneller einen groben Überblick zu bekommen.
Die Storyline selbst ist sicherlich nicht wirklich neu, aber dennoch in Teilen zumindest sehr raffiniert erzählt. Die manchmal noch ziemlich unbedarfte Protagonistin Prisca besitzt magische Fähigkeiten, von denen sie zwar weiß, aber genau diese magischen Fähigkeiten noch nicht richtig lenken und einsetzen kann. Diese Fähigkeiten dürfte Prisca allerdings gar nicht mehr besitzen, da diese quasi mit der Geburt den Göttern des Königreichs vorbehalten sind. Prisca muss dann vor den Schergen des Königs urplötzlich fliehen, um sich und ihre magischen Kräfte zu schützen. Eine Flucht auf Leben und Tod beginnt.
Genau diese urplötzliche Flucht hatte dann für mich persönlich Höhen und Tiefen. Hier hätte ich mir beispielsweise als grafische Unterstützung ganz vorne im Buch eine Landkarte gewünscht, um den Weg der Hauptprotagonistin auch grafisch verfolgen zu können. Wieso diese Karte, welche übrigens auf Amazon (wahrscheinlich aus der englischen Ausgabe des Buches) im Anschnitt zu sehen ist, fehlt, wissen leider wohl nur die Götter bzw. die Verantwortlichen des Verlags selbst.
Über weite Teile des Plots hätte ich mir persönlich auch sehr viel mehr Drive und vor allem auch mehr Spannung gewünscht. Manchmal dümpelt die Geschichte einfach so dahin und ich dachte mir einfach nur "Mädel (Pricsca) mach bitte mal hinne" sonst wird das mit uns nichts.
Stacia Stark geht bei der Erzählung sehr behutsam vor und baut auch die Charakteren sehr detailliert auf, ohne gleich anfänglich zuviel zu verraten. So werden nach um nach immer wieder wichtige Details in die Geschichte eingearbeitet, welche die Handelnden dann immer besser charakterisieren.
Die äußerst bildhafte Sprache erzeugte bei mir schnell die entsprechenden Bilder im Kopf, die bis zum Schluss dann weiter liefen.
Alles in allem ein für mich solider Auftakt, der für mich dann zumindest in Teilen eher wie ein Prequel zur eigentlichen Story wirkt. Die ganze Tragweite dieser neuen Romantasy-Buchreihe wird man meiner Meinung nach erst mit den nächsten Folgebänden dann richtig wertschätzen können.
Rezensionen von Tara:
Über den Wert von Erinnerungen
Der Erinnerungshändler von Orit Gidali
„Der Erinnerungshändler“ ist ein Bilderbuch für die ganze Familie der in Israel lebenden Autorin Orit Gidali.
Der Erinnerungshändler fährt jede Woche gemeinsam mit seinem Sohn durch die Gegend, um alte Erinnerungen zu kaufen. Nachdem er einen alten Mann überredet hat, ihm seine Erinnerung an das erste Zusammentreffen mit seiner großen Liebe zu verkaufen, merkt dieser, wie sehr im diese Erinnerung fehlt.
Er setzt alles daran, um seine Erinnerung zurückzubekommen.
Jede Seite des Buches wurde von der Künstlerin Tami Bezaleli liebevoll illustriert. Durch die Bleistiftzeichnungen werden die kurzen, leicht verständlichen Sätze lebendig. Der Wert von schönen Erinnerungen wird deutlich und dabei wird spürbar welchen Verlust der alte Mann durch Verkauf erlitten hat.
Diese kurze Geschichte steckt voller Poesie und regt zum Nachdenken an. Sie eignet sich für Leser jeden Alters, da Erinnerungen das Wertvollste sind, das wir haben und dies hier wunderbar verdeutlicht wird.
Es ist ein Buch, das zu Herzen geht und ich kann es zum Vorlesen, selbst Lesen und Verschenken nur empfehlen.
Rezensionen von greenpanda:
Gut wie seit Band 1
Lückenbüßer (Kluftinger-Krimis 13) von Volker Klüpfel; Michael Kobr
Ich liebe die Geschichten rund um Klufti, den einzigartigen und knarzigen Kommissar. Seine Zwists mit Intimfeind Doktor Langhammer sind längst schon Kult und genau dieser Konflikt bekommt auch im neuesten Band einen zentralen Platz:
Klufti kandidiert nämlich als Mitglied des Gemeinderats von Altusried, erst nur als Lückenbüßer, später aber mit großem Eifer - denn Dr.
Langhammer tritt als Gegenkandidat an und scheut keine Gelegenheit, den Kommissar durch Werbeaktionen herauszufordern.
Der Mordfall in diesem Buch beschäftigt sich mit dem Tod eines Kollegen, der bei einem Diensteinsatz ums Leben kommt, den Klufti als stellvertretender Präsident koordiniert.
Wieder einmal ist das Lesen extrem kurzweilig, die Charaktere bildhaft und glaubhaft gezeichnet, die man ja schließlich schon seit Jahren kennt und liebt.
Ich habe oft herzlich gelacht und die Spannung genossen, die sich bis zum Schluss hielt - Klüpfel und Kobr haben mal wieder ihr Talent für eine gelungene Geschichte und viel Humor bewiesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band!
Rezensionen von Lilli33:
Anfangs sehr ruhig, später aufgedreht
Aschezeichen von Katrine Engberg
Anfangs sehr ruhig, später aufgedreht
Inhalt:
Als Tami Ansari mit seinen beiden Kindern auf der Naturschutzinsel Vorsø zelten geht, endet der Ausflug für ihn tödlich. Die Kinder sind spurlos verschwunden. Liv Jensen, die Ex-Polizistin, wird von ihrem Mentor Petter um Rat gebeten und mischt sich grandios in die Ermittlungen ein.
Meine Meinung:
Zwar konnte mich das Buch von Anfang an relativ gut fesseln, wirklich spannend ist es zunächst aber nicht. Die ersten dreihundert Seiten sind ziemlich ruhig und kaum spektakulär - dabei aber eben nicht uninteressant. Im Gegensatz dazu überschlagen sich dann im letzten Viertel die Ereignisse und Wendungen schier. Da wollte ich das Buch dann echt nicht mehr aus der Hand legen.
Etliche Personen sind mir bereits aus dem ersten Band der Reihe bekannt, sodass ich mich diesmal mit der Zuordnung leichter tat. Der Kriminalfall ist alles andere als geradlinig. Die Recherchen führen in alle möglichen Richtungen. Es lässt sich kaum entscheiden, welche Spur für den Fall heiß ist und welche ganz woandershin führt. Hier wird man immer wieder überrascht.
Dass Liv als Nicht-Angehörige der Polizei dermaßen viel Einblick in die Dinge bekommt, halte ich für relativ unrealistisch, aber nun ja, wir haben es ja hier mit Fiktion, nicht mit Fakten zu tun. ;-)
Die Reihe:
1. Glutspur
2. Aschezeichen
Rezensionen von Marie aus E.:
Lesenswert
Ex-Wife von Ursula Parrott
Es geht um Patricia, die als junge Frau in ihren Zwanzigern von ihrem Mann verlassen wird. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts.
Beworben wurde das Buch mit Parallelen zu "Sex and the city" - das passt vermeintlich nicht wirklich und doch wieder gut.
Den Schreibstil fand ich erstaunlich: so gar kein bisschen sperrig, gut und leicht lesbar, gar nicht antiquiert wie von mir befürchtet.
Das Vorwort zum Buch sollte keinesfalls überblättert werden, es hat mir sehr geholfen, die Autorin in Kontext der damaligen Zeit einzuordnen und auch ein stückweit wütend gemacht.
Aber zurück zum Buch.
Patricia ist eine selbständige junge Frau, die ihren Lebensunterhalt selbst verdient und im New York der 20er Jahre ins Nachtleben eintaucht und Beziehungen nach Lust und Laune pflegt. Wirklich? Ja, aber glücklich ist sie dabei nicht und sie definiert sich trotz allem über die Männer und würde - sofern möglich - das Leben als Ehefrau der Unabhängigkeit jederzeit vorziehen.
Ich fand das Buch thematisch spannend, auch nachdenklich machend und deutlich weniger feministisch, streng genommen gar nicht feministisch. Eine interessante Zeitreise in eine mir völlig unbekannte Welt. Auf jeden Fall lesenswert.
Rezensionen von C. P.:
Klasse Idee, zum Ende mir etwas zu zäh
Ich fürchte, Ihr habt Drachen von Peter S. Beagle
Eine selbstbestimmte Prinzessin, die sich einen Helden wünscht.
Ein Held, der keiner sein will.
Ein Held, der keiner ist.
Jede Menge Drachen in allen Farben und Größen, von XS bis XXL.
Aus diesen Zutaten hat der Autor seinen neuen Roman gestaltet und zunächst hatte ich auch meine helle Freude an dem Buch.
An Prinzessin Cerise, die mehr sein will als eine verhätschelte Prinzessin und der das drachenverseuchte und verdreckte Schloss ihrer Eltern oberpeinlich ist. An Kronprinz Reginald, der zwar auf den ersten Blick wie ein holder Ritter singend zu Pferde daher kommt, das aber nur macht, weil Papa unbedingt einen kühnen Helden aus ihm machen will. Und an Drachenjäger/-hüter Robert, der zwar das Handwerk der Drachenjagd erlernte und jeden Drachen an seinen Schuppen erkennen könnte, dem die süßen kleinen Drachlinge daheim allerdings auch wie Schoßhunde aufs Wort gehorchen.
„Wenn du das nächste Mal nach Sonnenuntergang vor meiner Tür stehst, lass ich meinen Bruder ausrichten, ich wäre an der Pest gestorben.“ - „Dann schick ich das nächste Mal den König, dass er sich ansteckt.“ (Zitat S. 61)
So amüsant der Anfang auch ist, davon allein füllt sich kein Buch, also kommen noch ein Konflikt zwischen den Eltern dazu, etwas Magie und natürlich weitere Drachen. Ein gewisser Humor spickt weiterhin hier und da zwischen den Zeilen hindurch, als die drei auf ihrem gefährlichen Abenteuer unterwegs sind. Den, ich nenn es mal Boss-Kampf, zum Ende fand ich persönlich etwas zäh im Vergleich zu den vorherigen Szenen, da ließ meine Begeisterung nach. Das ist auch der einzige Grund warum ich nur 4 von 5 Drachentatzen für das Buch gebe. Wer sich die Printausgabe holt, auf den warten im Einband noch einige Drachen.
Rezensionen von C. P.:
Familienbande
Das schwarze Element - Band 6 von Nicole Böhm
Mit dem sechsten Band der Reihe bleibt es weiterhin spannend. Vor allem mit Prue und Claire werden brisante Ereignisse ausgelöst. Prue, die das Wohl ihrer Tochter über alles andere stellen will und Claire, welche dies zu ihren Gunsten ausnutzen möchte, um Rache an den Mördern ihrer Familie zu nehmen.
Und auch Matt erfährt emotional Bewegendes über seine eigene Familie. Hinzu kommt eine immer stärker werdende Gegnerin, die weiterhin Lücken in die Verteidigung der Seelenwächter zu reißen droht.
Die Spannung ist hoch, die Charaktere klasse beschrieben und die Bedrohung durch Roses düsteren Zwilling scheint immer auswegloser zu werden.
Rezensionen von _Le4_:
Zuckersüß und schaurig
Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars von Ryan La Sala
Mars' Schwester Caroline stirbt unter grausamen und mysteriösen Umständen. Mars kann sich damit nicht abfinden und entschließt, Carolines Freunde aufzusuchen, in der Aspen Summer Academy. Sie sind Die Honeys. Beliebt. Schön. Begehrt. Mars wollte nie wieder zurückkehren, da er das letzte Mal, dass er da war, von anderen Teenagern angegriffen wurde.
Doch Mars rutscht immer mehr in die Geschehnisse um die Honeys hinein und muss deren Geheimnisse aufdecken, bevor es zu spät für ihn ist.
Der Einstieg in das Buch ist sehr krass. Man wird direkt in die Action geworfen und fragt sich, warum alles um Carolines Tod so seltsam gehändelt wird.
Das Camp ist sehr cisheteronormativ mit Geschlechterkämpfen und geschlechtsspezifischen Aktivitäten. Mars ist nichtbinär und passt deshalb nicht in diese klar geschlechtlich getrennte Welt und das seltsame Gefühl, dass das bei ihr auslöst, kommt auch beim Lesenden sehr gut an. Die Diskriminerung wird dabei sehr gut, erst subtil und dann immer offensichtlicher dargestellt, was sehr gut zu der gruseligen Stimmung beiträgt.
Die Differenzen, die Mars erlebt, zwischen den Jungsgruppen, in denen sie ist, und den Mädchengruppen, ist interessant anzusehen.
Die Stimmung im Camp ist sehr sonnig und sehr beklemmend. Ich fand es beeindruckend, wie gut die unheimliche Stimmung aufgebaut wurde, in diesem malerischen Sommercamp.
Die Eskalation der Story war sehr gut geschrieben. Es war erst etwas ungeheuer und wurde dann immer bedenklicher, bis es komplett surreal wurde und wir einiges an Bodyhorror bekommen haben.
Das einzige, was ich anzumerken habe, ist, dass ich mir gewünscht hätte, die Story wäre etwas eingekürzt und einfach dichter.
Das Buch ist ein gutes Horrorbuch und ich kann es klar empfehlen.
Rezensionen von cosmea:
Mord im Emsland
Vor der Stille von Anna Johannsen
Im dritten Fall der Serie werden Kommissarin Hanna Will und Kriminalpsychologe Jan de Bruyn ins Emsland geschickt, um die Polizisten vor Ort bei der Aufklärung des Mordes an der jungen Lisa Kramer zu unterstützen, da diese bei den Ermittlungen nicht weiterkommen. Lisas Leiche wurde aus dem Fluss geborgen.
Die Obduktion ergibt aber schon bald, dass das Wasser in ihrer Lunge aus ihrer eigenen Badewanne stammt. Es gibt mehrere Verdächtige, aber keine Beweise und vor allem kein Motiv. Schon bald stellt sich heraus, dass Lisa ihren Lebensunterhalt mit Online-Prostitution verdiente, indem sie Bilder und Videos ohne direkten Kontakt mit den Kunden ins Netz stellt. Ihr Freund Dennis Schlömer war zugleich ihr „Manager“ oder treffender formuliert ihr E-Zuhälter. Ihre Kunden zahlten viel Geld für Abos und Sonderwünsche. Das Motiv für den Mord könnte Erpressung sein, denn niemand will, dass solche Aktivitäten ans Licht kommen und ist bereit, viel Geld dafür zu bezahlen, damit das nicht geschieht.
Lange tappen alle beteiligten Ermittler im Dunkeln. Die Beamten vom LKA stoßen auf weitere Verdächtige und lösen schließlich den Fall. Der Leser verfolgt die konfliktreiche, schlecht funktionierende Zusammenarbeit der LKA-Ermittler mit der örtlichen Polizei und ihre sich langsam entwickelnde Beziehungsgeschichte, die sie auf eine gemeinsame Reise führen wird. Besonders spannend ist das alles nicht. Ich habe oft erlebt, dass Krimihandlung und Liebesgeschichte schlecht zusammenpassen und letztlich nur einen mittelmäßigen Roman ergeben. Neben der fehlenden Spannung stört mich auch die schlechte sprachliche Qualität des Romans. Es gibt jede Menge Fehler und ausgesprochen unübliche Formulierungen. Insgesamt bin ich etwas enttäuscht von dem Buch.
Rezensionen von liesmal:
Grausam und erschütternd
Die Nacht der Bärin von Kira Mohn
„Dann trifft die Nachricht vom Tod ihrer Großmutter ein, und damit tun sich Abgründe auf. Warum hat Jules Mutter nie von ihr oder der eigenen Kindheit erzählt?“
Diese zwei Sätze aus der Buchbeschreibung hätten mich eigentlich schon stutzig machen müssen. Doch da gibt es ja auch das Cover mit dem wunderschönen Blumenstrauß, bei dessen Anblick ich den dazu passenden Garten am Haus der Großmutter vor Augen habe.
Aber die Geschichte ist alles andere als schön.
Erst nach dem Tod der Großmutter erfährt Jule, dass ihre Mutter Anna, deren Schwester und auch ihre Großmutter viele Jahre Opfer häuslicher Gewalt waren. Schnell wird klar, warum Anna nie aus ihrer Kindheit erzählt hat. Doch ebenso schnell kommt auch die große Frage auf, warum Annas Mutter bei ihrem Mann geblieben ist, warum sie nicht ihre Kinder geschnappt hat und fortgelaufen ist.
Die Autorin Kira Mohn teilt die Geschichte in zwei Zeitebenen. Sie beschreibt die Kindheit der Schwestern Anna und Maja, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Das, was die Mädchen psychisch und physisch ertragen müssen, lässt sie ebenso deutlich werden wie die Zeit, wenn die Mädchen im Wald unterwegs sind und sich dort eine eigene, eine heile Welt – mit Waldfeen und einer Bärin mit ihren Kindern – erschaffen.
Auch wenn ich bei diesem Buch nicht im Entferntesten mit einer so dramatischen und brutalen Thematik gerechnet hätte, hat die Autorin mich so sehr in den Bann gezogen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte. Mir zerreißt es fast das Herz, weil ich beim Lesen an die vielen Frauen und Kinder denken muss, die auch heute noch Opfer häuslicher Gewalt werden. Ganz schreckliche Gefühle und Übelkeit überkamen mich, wenn ich die kurzen Sätze gelesen habe, die jeweils zu Beginn eines Kapitels standen – Worte des Täters.
Zum Schluss möchte ich noch meiner Bewunderung für Kira Mohn Raum geben. Sie versteht es, mit ihrer Geschichte aufzurütteln, aber auch betroffenen Frauen und Kindern Mut zu machen, ihnen zu sagen, dass sie nicht wertlos, sondern wertvolle Menschen sind. Das geht besonders aus dem Nachwort hervor. Dort gibt es außerdem Hinweise auf Anlaufstellen, bei denen es Hilfe gibt.











