Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ameland:
Die volle Bandbreite der Emotionen
Wir treffen uns im nächsten Kapitel von Tessa Bickers
Erins beste Freundin ist jung an Krebs verstorben und sie hat diesen Verlust noch nicht verarbeitet. Noch ist sie auf der Suche nach ihren wahren Träumen. Versehentlich stellt sie ihr Lieblingsbuch in einen Bücherschrank und als sie es zurückholt, stellt sie fest, dass jemand ihre Kommentare zusätzlich kommentiert hat.
Daraus entwickelt sich über weitere Bücher ein Austausch mit James. Beide ahnen nicht, dass sie eine gemeinsame Vergangenheit haben.
Mit Erin habe ich so meine Probleme gehabt. Ja, sie hat ein Päckchen zu tragen, aber sie kommt mir für ihr Alter manchmal etwas unreif vor. Ihr Benehmen ist teilweise egoistisch und sie benimmt sich manchmal wie ein bockiger Teenager.
Ganz anders ging es mir mit James, der es ebenfalls nicht einfach in seinem bisherigen Leben hatte. Er lebt inzwischen aus Angst vor dem Scheitern nicht seinen großen Traum die Schriftstellerei, sondern ist in einem Beruf, der ihn nicht glücklich macht, aber eine Menge Geld einbringt.
Der Austausch über diverse Bücher hilft beiden Protagonisten, sich nicht nur zu öffnen, sondern auch teilweise zur Selbsterkenntnis. Können nun private Gräben, nicht nur zwischen den beiden, zugeschüttet und alte Wunden geheilt werden?
Mir gefielen der lockere und empathische Schreibstil sowie die realistischen Dialoge. Ich hätte nicht gedacht, dass mir in diesem Roman so viele auch ernste Themen begegnen. Es geht um Verlust, Krankheit, Trauer, Mobbing, Schuldgefühle, psychische Erkrankungen, aber natürlich auch um Liebe, Freundschaft und Vertrauen. Ich habe diese ganze Bandbreite der Emotionen mit durchlebt und hin und wieder ist auch eine Träne geflossen.
Ein unterhaltsamer Roman, der mir gut gefiel und von mir vier Sterne bekommt.
Rezensionen von tonton:
Wissen, Kultur und Vielfalt
Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen von Eldon Yellowhorn; Kathy Lowinger
"Indigene Menschen aus Nordamerika erzählen" ist ein Sachbuch über die Kulturen und Wissen unterschiedlicher indigener Volksgruppen. Das Buch befindet sich in der Kinderabteilung, doch es ist für Erwachsene auch sehr lehrreich.
Auf 144 Seiten wird indigenes Wissen über verschiedene Aspekte vorgestellt: Wasser, Feuer, Ernährung, Heilung, usw.
Indigene Kulturen werden in den Medien oft noch ziemlich stereotypisch dargestellt. In diesem Buch werden die Themen mit viel Rücksicht und Nuancen behandelt.
Die vielen Bilder zeigen zwar oft Menschen in bunter traditioneller Kleidung, doch es ist auch deutlich, dass sie Teil der modernen Gesellschaft sind. Am Anfang jedes Kapitels gibt es auch eine Landkarte, wo die erwähnten Orte angezeigt sind. Die Karten haben mir gut gefallen, da die Vielfalt der indigenen Stämme gut rüberkommt.
Rezensionen von Streiflicht:
Gemütlich und angenehm wie Samt
Velvet Winter von Theresa Baumgärtner
Auf dieses Buch habe ich mich schon sehr gefreut, weil ich unter anderem bereits Tweet Time gelesen habe und sehr mochte. Diese Bücher sorgen einfach für gute Laune und gemütliche Stimmung! Jetzt ging es also nach Oxford und in die Cotswolds - perfekt, um winterlich-weihnachtliche Stimmung zu präsentieren.
Die gemütlichen Häuschen, ein prasselndes Feuer, leckeres Essen in trauter Runde, stilvolle Einrichtung und vieles mehr! Wer sich in Tagträume flüchten möchte, ist hier genau richtig. Neben vielen Geschichten, von denen ich gerne noch mehr haben hätte können, begeistert das Buch auch mit tollen Rezepten, die meiner Meinung nach gut nachzumachen sind. Sie sind übersichtlich auf einer Seite beschrieben, die Auflistung der Zutaten ist überschaubar und nicht zu exotisch, die dazu passenden Bilder machen Lust auf mehr. Mir hätte es besser gefallen, wenn die jeweiligen Fotos und das Rezept auf einer Doppelseite präsentiert worden wären.
Gerne hätte ich auch mehr Fotos von vor Ort gehabt statt der Autorin. Sie ist ziemlich oft auf Fotos zu sehen, das war mir etwas viel. Genauso wie die Werbung am Ende des Buchs. Zumal im Buch selbst ja auch schon immer wieder erwähnt wird, wo sie wohnt und was sie macht ... das ist auch ok und ich verstehe auch, dass man am Ende nochmal Werbung schaltet, aber mehrere Doppelseiten müssen es auch nicht sein.
Insgesamt ein schönes Buch, das das Thema Velvet, also Samt, in den Mittelpunkt stellt und sehr gelungen konzipiert ist. Die viele Rezepte und Bastelideen haben mir gut gefallen und ich habe schon einige Einmerker gesetzt von Dingen, die ich selbst ausprobieren möchte.
Rezensionen von MarcoL:
Eine herrliche Sozialstudie, eingepackt in einen liebevollen, einfühlsamen Roman.
Wohnverwandtschaften von Isabel Bogdan
Hamburg. Constanze, Zahnärztin, ca. 40-jährig, benötigt dringend eine neue Bleibe. Sie kommt in einer WG unter, geführt und vermietet von Jörg. Neben Jörg wohnen dort noch Anke und Murat. Das Zusammenleben ist harmonisch, Constanze wird sofort in der Gemeinschaft aufgenommen. Wie es unter Menschen so ist, hat jede:r so seine Macken und Eigenheiten, Probleme, Sorgen und Freuden.
Alle vier WG-BewohnerInnen sind anders, unterscheiden sich in vielen Dingen, und passen dennoch gut zusammen.
Jörg, 68, plant eine Reise mit seinem Bully nach Georgien. Er war mit dem Fahrzeug schon viel unterwegs, schwärmt der Vergangenheit nach. Seine Gedanken kehren immer wieder zu seiner Frau Brigitte zurück, die viel zu früh verstorben ist. Die Trauer hat Jörg nie mehr los gelassen.
Anke ist eine Schauspielerin, 53 Jahre alt. Sie bekommt auf Grund ihres Alters kein Engagement mehr. Sie leidet sehr darunter, seelisch wie finanziell.
Murat ist der Sunny-Boy der WG, perfekt darin, Probleme zu ignorieren. Er ist immer gut drauf, schert sich nicht darum im Adamskostüm vom Bad zu seinem Zimmer zu gehen, ist leidenschaftlicher Koch und kümmert sich meistens um das leibliche Wohlergehen seiner MitbewohnerInnen.
Und Constanze: die WG ist nur als Übergangslösung gedacht, bis sie was Eigenes findet. Aber ihre Bestrebungen, eine Wohnung zu suchen, werden immer weniger.
Dann muss Jörg ins Krankenhaus, Blinddarmdurchbruch. Und das Dilemma beginnt. Die Demenz klopft nicht an, sondern tritt ungefragt in Jörgs Leben und macht sich breit. Alle sind sich vorerst der Meinung, das sei nur eine kurze Phase.
Das Leben passt sich an. Die Menschen passen sich an, wie: bitte selber lesen.
Die Autorin, deren Romane ich sehr schätze und liebe, hat auch hier wieder ein literarisches Kleinod geschaffen. Unspektakulär, ohne großes Brimborium bringt sie uns die vier handelnden Personen näher, lässt uns teilhaben an deren Leben. Einfühlsam, mit wenigen Sätzen lernen wir sie kennen und lieben. Alle. Es gibt keine Antipathieperson. Der Roman benötigt auch keine. Es ist ein fein abgestimmtes Konzert.
Die einzelnen Sorgen verschwimmen wie ein paar Tropfen Tinte im Wasser und formen sich um zu einem neuen, beherrschenden Auftrag. Die Individualität der Personen geht dennoch nicht verloren.
Abwechselnd in den Kapiteln kommen die WG-BewohnerInnen zu Wort, berichten, erzählen. Als wunderbares Stilmittel werden in Zwischensequenzen Dialoge, einem Theaterstück ähnlich, eingebaut.
Die einzelnen Individuen sind Träger für die Alltagsprobleme unserer Gesellschaft. Wohnungsnot und überteuerte Mieten, Leben und Einsamkeit im Alter. Mit einem zwinkernden Auge geht es auch um familiäre Traditionen (Weihnachten, etc.) sowie der Erfüllung von Klischees (Ehe, Kinder). Die Selbstbestimmung der Frauen und deren harter Kampf in der Arbeitswelt sind weitere Themen.
Ich habe den Roman von Isabel Bogdan sehr gerne gelesen. Er fesselt einen auf eine ganz besondere Art, schafft eine Bindung durch die ruhige Erzählweise. Die Lesenden werden zu Mitbewohnern der WG. Eine Wohngemeinschaft, die sich aus einer Zweckgemeinschaft heraus zu einem familiären Cluster entwickelt.
Für mich ist das ganz große Erzählkunst und somit gebe ich sehr gerne eine große Leseempfehlung
Rezensionen von Bibibabby:
Wunderbares Kinder-Sachbuch
Steine und Gebeine von Rob Wilshaw
"Steine und Gebeine" ist ein tolles Bilder-Sachbuch über Paleontologie. Das Buch ist Kinderfreundlich illustriert und erklärt alles über Fossilien in klaren, gut verständlichen Texten.
Eine kurze Einleitung erzählt die Geschichte der Paleontologie. Da das Buch von einem englischen Autor geschrieben wurde, ist die Geschichte leider etwas England-zentriert.
Mir gefällt es aber, dass eine ganze Doppelseite der Mary Anning gewidmet ist. Es ist immer schön, wenn die Beiträge der Frauen in der Wissenschaft anerkannt werden.
Nach der Einleitung gib es eine Übersicht der geologischen Schichten der Erde, mit den relevanten dazugehörigen Fossilien. Jede geologische Periode wird dann benannt und beschrieben, und die wichtigen Entwicklungen der Lebewesen durch Fossilien erklärt. Ich finde die Darstellung im Buch sehr gelungen. Die Geschichte der Erde ist anschaulich illustriert und verständlich erklärt. Kleine Dino-Fans können wirklich viel lernen.
Rezensionen von DoraLupin:
Wunderschönes Märchen mit nordischer Mythologie
Die Winterschwestern von Jolan C. Bertrand
Die Aufmachung des Buches ist wirklich wunderschön winterlich und sehr gelungen mit dem schönen Cover, der glitzernden Versilberung auf dem Cover und der wunderschönen Karte auf der Innenseite. Dadurch eignet sich das Buch zum Beispiel auch perfekt als Weihnachtsgeschenk für jeden, der Märchen und nordische Mythologie mag.
Inhaltlich geht es um die Sage, dass vor langer Zeit zwei Winterschwestern lebten, die eng zusammen gearbeitet haben. Die eine brachte Kälte und Schneestürme, die andere liebte Schneeballschlachten und das Julfest. Doch eines Tages verschwandt die jüngere Schwester spurlos und die ältere ist seither auf der Suche nach ihr und bringt überall Kälte und Frost wo sie auftaucht. Alfred ist ein tapferer Wikingerjunge und liebt seinen Onkel über alles. Eines Tages verschwindet dieser in einem Schneesturm und Alfred muss sich unbedingt auf die Suche nach ihm mache, vielleicht schafft er es dabei sogar die Schwestern wieder zu vereinen.
Der Schreibstil ist von Anfang an wirklich wunderschön und sehr märchenhaft. Ausserdem bringt er ganz wundervoll die kalte und winterliche Atmosphäre rüber und man fühlt sich fast ein wenig an das Land der Schneekönigin erinnert. Die Kälte und der Sturm und Frost sind beim lesen immer präsent gewesen.
Alfred ist ein Junge der es liebt Streiche zu spielen und Chaos zu stiften, aber er ist dem Leser auch schnell sehr sympathisch und so fällt es nicht schwer mit ihm mitzufiebern. Aber auch die anderen Charaktere des Dorfes, in dem Alfred lebt werden sehr liebevoll und besonders beschrieben, egal ob es die stotternde Kriegerin ist oder Alfreds Onkel, der früher einmal eine Frau war.
Die Geschichte ist sehr märchenhaft und mit viel Magie und Fantasie geschrieben worden und könnte für ältere Kinder fast ein wenig langweilig und zu fantasievoll sein, daher empfehle ich das Buch eher zum lesen und vorlesen ab 7 Jahren. In der Geschichte vereinen sich Zauber und mystische Wesen aber auch nordische Götter finden in der Geschichte ihren Platz.
Fazit: Wer Märchen und nordische Mythologie mag und ein sehr schön Aufgemachtes Buch sucht, der ist hier genau richtig! Ältere Kinder die Abenteuer und Action suchen sollten besser zu einer anderen Geschichte greifen. das Buch eignet sich für die passenden Kinder, die Märchen lieben auch hervorragend als Geschenk.
Rezensionen von begine:
Die Trauer bewältigen
Was wir nicht kommen sahen von Katharina Seck
Katharina Seck beschreibt in ihrem Roman, Was wir nicht kommen sahen, ein aufrüttelndes Thema, der digitalen Gewalt.
Die 18jährige Ada wird im Internet gemobbt. Ihre Seite wird auf ihm Namen neu angemeldet. Sie wird schlecht gemacht und ist verzweifelt.
Als sie das nicht mehr aushalten kann, springt sie von einer Brücke in den Tod.
Die Autorin hat das glaubhaft dargestellt.
Adas Eltern sind geschockt.
Ihre Mutter meldet sich bei mehreren Foren an und muss sehen, wie Ada beschimpft und gedemütigt wurde.
Der Kampf um die Wahrheit über Adas Tod wird auch perfekt gestaltet.
Die Autorin hat alles so beschrieben, das man alles richtig miterlebt.
Es ist ein lesenswertes Buch.
Rezensionen von beigeandberries :
Inspirierend und ästhetisch
Die Wunder des Kosmos von Phi Weber
„Die Wunder des Kosmos“ überzeugt sofort durch das ansprechende Cover und den schönen Löwen am Buchrücken. Das Buch liegt gut in der Hand und fühlt sich hochwertig an, was das Lesen umso angenehmer macht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass man mühelos durch die Kapitel kommt.
Der Aufbau ist gut strukturiert, und die schönen, übersichtlichen Zeichnungen ergänzen die Texte perfekt. Sie machen das Gelesene anschaulicher und laden dazu ein, immer wieder durchzublättern.
Inhaltlich bietet das Buch spannende Einblicke und regt mit seiner besonderen Herangehensweise zum Nachdenken an – mal ein ganz anderer Blick auf den Kosmos. Mit einigen Ansichten konnte ich mich zwar nicht ganz identifizieren, dennoch fand ich es insgesamt inspirierend.
Fazit: Ein wunderbares Buch, das durch Stil und eine besondere Gestaltung besticht. Auch wenn ich nicht allem zustimme, ist „Die Wunder des Kosmos“ definitiv lesenswert.
Rezensionen von DoraLupin:
Witzig, aber auch mit Tiefgang
Die Schule der Mitternachtswelt 1 von Maëlle Desard
Das Buch handelt vom Halbvampir Simeon, der bisher in der Welt der Menschen gelebt hat und nun ganz neu an die Schule der Mitternachtswelt kommt. Sein Leben ist nicht einfach, denn er hat von der menschlichen- und der Vampirseite nur die schlechten Eigenschaften erhalten und plagt sich nun mit Sonnenallergie und schlechten Augen rum.
Am ersten Schultag stellt Simeon fest, dass ausgerechnet in seiner Klasse eine Werwölfin studiert und diese sind die Erzfeinde von Vampiren. Zum Glück findet Simeon aber gute Freunde und ausserdem hilft ihm seine gutaussehende und überall beliebte Schwester in der Schule Fuß zu fassen. Doch dann häufen sich rätselhafte Ereignisse und immer mehr Schüler spurlos verschwinden, unter ihnen auch ein Freund von Simeon. Nun muss er genau überlegen wem er trauen kann und muss sich vielleicht sogar seinen Vorurteilen stellen.
Der Schreibstil ist sehr leicht und einfach zu lesen, deshalb sind die Seiten auch nur so dahin gelogen und ich wollte in jeder Minute wissen wie es weiter geht. Ausserdem findet sich im Schreibstil eine große Portion Humor und da das Buch aus Sicht von Simeon geschrieben ist, ist mir der junge Vampir auch schnell sympathisch gewesen und ans Herz gewachsen! Zu Beginn der Handlung tauchen sehr viele Personen auf und ich hatte schon die Befürchtung den Überblick zu verlieren aber nach und nach lernt man alle kennen und dann ist es auch überhaupt kein Problem mehr diese in der folgenden Story auseinander zu halten. Die Charaktere fand ich gut gezeichnet und alle haben ihre Stärken und Schwächen, was sie aber sehr sympahisch und authentisch macht!
Ich hatte zunächst etwas die Befüchtung dass es sich bei diesem Buch auch wieder um einer derer handelt, die Harry Potter ähnelt, denn Internate auf denen sich verschiedene Wesen tummeln gibt es mittlerweise zu Hauf, aber dieses Buch hat mich positiv überracht, denn es ist nicht nur Witzig, sondern hat auch sehr viel Tiefgang. Es geht um das Thema Freundschaft und Familie, die Liebe zwischen Geschwistern und um das Thema Vorurteile und Schubladendenken. Sehr wichtige Themen, die die Geschichte super ergänzen und wunderbar in die Handlung integriert werden. Dazu gibt es natürlich jede Menge Magie, Fantasie, Action und sehr warmherzige Situationen. Ich finde die Geschichte wirklich rundum gelungen und gebe daher gerne eine Leseempfehlung ab!
Fazit: Eine besondere fantasievolle Internatsgeschichte die mir wirklich gefallen hat.
Rezensionen von Harakiri:
Die Magie der Worte
Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Sebastian Henn
Emily entdeckt in der Bibliothek einen magischen Raum. Hier gibt es alle Bücher, die jemals geschrieben wurden. Und eine goldene Schreibmaschine. Emily kann damit die Welt verändern. Doch ist das so erstrebenswert. Man kann damit auch viel falsch machen – und das merkt Emily erst als es fast zu spät ist.
Emily muss lernen, dass nicht alles gut ist, was sie möchte und dass sich nicht alles um sie dreht. Das lernt sie auf die spannende Art. Denn nicht nur sie ist hinter der Schreibmaschine her. Auch ihr fieser Lehrer Dr. Dresskau. (ein Schelm, wer den Namen falsch liest). Emily ist eine Außenseiterin in der Klasse und will dies ändern. Das gelingt ihr auch zunächst, aber bald erkennt sie, dass wahre Freundschaft nicht nur aus (falschen) Worten besteht.
Mal ein Jugendroman von Carsten Henn, der durch „Die Buchspazierer“ berühmt wurde. Zu Anfang fand ich die Handlung noch etwas gemächlich, auch wenn der fiese Lehrer alles tat, um den Leser zu fesseln. Ich fand ihn ein wenig überzogen. Doch mit der Zeit entwickelt das Buch einen Sog, dem man sich nicht mehr entziehen kann. Auch nicht als Erwachsener.
Fazit: Henn hat mit „Die goldene Schreibmaschine“ eine wunderschöne Geschichte geschrieben, in die man gerne eintaucht.











