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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Dorsay:

Lebensnah und packend

Blutbuße von Viveca Sten

Endlich ist der Dritte Teil des Polarkreiskrimis von Viveca Sten um die taffe Ermittlerin Hanna Ahlander und ihrem impulsivem Kollegen Daniel Lindskog erschienen. Man muss die vorangegangenen Krimis nicht gelesen haben, denn die einzelnen Romane sind in sich abgeschlossen.
Ausgangspunkt ist der brutale Mord an der erfolgreichen Geschäftsfrau Charlotte Wretlind, die mit allen Mitteln ein halb zerfallenes Luxushotel neu und größer errichten will, mitten in der schönsten Landschaft.

Dies ruft Gegner dieses Projekts auf den Plan. Hat sie sich so viele Feinde durch dieses Ansinnen gemacht, dass sie dies mit ihrem Leben bezahlen musste, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Das Team ermittelt fieberhaft.
Wieder ist es der Autorin Viveca Sten gelungen, den Leser in den Bann der Geschichte zu ziehen. Kurze Kapiteln, die präzisen Beschreibungen, sympathische Figuren und schlüssige Handlung sind die Zutaten zu diesem gelungenen Krimi.

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Rezensionen von Sheilo:

Spannende und fesselnde Fortsetzung

Lake of Lies – Found von Leonie Lastella

River steckt immer noch in einer brenzligen Situation und versucht, niemanden mehr in den Strudel seiner Probleme zu ziehen. Doch dieses hübsche, neue Mädchen aus der Uni geht ihm einfach nicht aus dem Kopf, bis ihm bewusst wird, dass es seine June aus den Zeiten auf der Ranch für Pflegekinder ist.

Eigentlich möchte er sie schützen, indem er sich von ihr fernhält, aber die Anziehung scheint viel zu groß zu sein.

Nach dem beeindruckenden ersten Band der Reihe ist "Found" eine wirklich wundervolle Fortsetzung und eigentlich ist es fast schade, dass die Reihe somit schon beendet ist.
Mich hat das Buch ab der ersten Seite mit seiner Spannung und dem tollen Schreibstil gefesselt. Ich liebte es zu Rätseln, wer wohl hinter dem Charakter steht, dessen Kapitel nicht namentlich zugeordnet waren. Um so größer war die Überraschung am Ende, als sich das Geheimnis gelüftet hat.
River ist ein starker Charakter. Trotz seiner schweren Schicksalsschläge gibt er nicht auf und versucht dabei noch, seine Schwester zu retten. Ich liebe seinen Umgang mit June sehr und auch, wie wichtig ihm die Freundschaft zu Via ist, obwohl ihre eigene Beziehung ein unschönes Ende hatte.
June passt perfekt zu den anderen Charaktern, die man schon im ersten Band kennengelernt hat. Sie ist sehr auf den erfolgreichen Abschluss ihres Studiums bedacht, freut sich aber trotzdem auf das Kennenlernen neuer Leute. Auch sie hat wie River keine einfache Kindheit und Jugend hinter sich und trotzdem versucht sie, immer das Beste in allen Dingen zu sehen.
Bereits ab dem ersten Aufeinandertreffen von June und River spürt man die gegenseitige Anziehung der beiden beim Lesen. Ich liebe es, wie sich die Gefühle zwischen ihnen entwickeln und auch, wie ihre Freunde sie unterstützen.
Über das Wiedersehen der bekannten Personen von "Hidden" habe ich mich besonders gefreut und natürlich auch auf den Fortgang des Versuches, das Treiben auf der Ranch zu stoppen. Insgesamt bin ich total begeistert von diesem Reihenabschluss, wobei ich mir auch noch über einen Band für Knox gefreut hätte. Ich kann "Found", aber auch den ersten Band "Hidden", allen sehr empfehlen, die Liebesgeschichten mit einer spannenden Nebenhandlung lieben.

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Rezensionen von YvonneH:

Eine lokale Version von "Psychologie des Geldes"

Der Weg zu Glück und Wohlstand im 100-Jahre-Leben von Thomas Mathar

ich mochte das Buch "Psychologie des Geldes" von Morgan Housel. Aber es ist auch etwas amerikanisch. Dieses Buch hier ist ein europäisches Äquivalent und gefällt mir sehr gut. Es hat ebenso viele Geschichten (sowohl aus dem realen Leben als auch aus der Literatur) und ist dadurch sehr lebhaft.

Spannend ist, dass der Autor Anthropologe ist und deshalb eine wirklich einmalige Perspektive auf das Thema Finanzplanung hat. Sehr empfehlenswert.

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Rezensionen von yellowdog:

8 Leute

Nach uns der Himmel von Simone Buchholz


Nach uns der Himmel von Simone Buchholz ist kein Krimi. Das sollte man erwähnen, da die Autorin vor allen als Krimiautorin sehr bekannt geworden ist.

Es beginnt mit einem Flug mit schwierigen Landeversuch. Die Passagiere fühlen sich ein wenig wie aus der Welt gefallen. 8 Leute stehen im Mittelpunkt: Vincent, Heidi, Annike, Benedikt, Elizabeth, Claudius, Sara, Mark

Mystische Elemente kommen hinzu.

Man denkt an die Serie Lost, aber damit hat dieses Buch wenig zu tun.

Ein anfangs rätselhafter zweiter Handlungsstrang, angesiedelt in L.A., kommt hinzu.

Simone Buchholz macht viel in Sachen Figurenentwicklung und doch bleibt das Gefühl, man hätte noch mehr aus den Figuren machen können. Es fehlt die letzte Tiefe. Vielleicht sind es zu viele.

Und um mit positiven Worten abzuschließen: Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Das gilt vor allen auch für das Cover mit den erhabenen Stellen an den Positionen der Fenster.

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Rezensionen von Streiflicht:

Kompenter und umfangreicher Ratgeber

Geld für dein Kind von Leo Lührs; Leo Lührs

Da meine Schwester und ich für meinen Neffen ein bisschen Geld anlegen wollen, war ich natürlich total neugierig auf dieses Buch. Wie gut, dass ich darüber gestolpert bin, denn es ist nicht nur ein kompetenter und umfangreicher Ratgeber, sondern auch so geschrieben, dass jeder es verstehen kann. Selbst wer bisher keine oder wenig Ahnung von der Materie hat, wird sich nach der Lektüre in der Lage sehen, Geld fürs Kind anzulegen und eine finanzielle Vorsorge zu betreiben.

Egal, ob Mountainbike, Handy oder Führerschein, gar ein eigenes Auto oder der Auszug fürs Studium. Alles kostet Geld und so ist es nur sinnvoll und logisch, schon früh für ein kleines Polster zu sorgen. Je länger das Geld Zeit hat, desto mehr kann es wachsen und gedeihen. Deswegen wollen für die Zukunft des Kleinen und in einen guten Start ins Erwachsenenleben schon heute investieren, auch wenn er aktuell noch in den Kindergarten geht.

Doch wo anfangen? Dieses Buch hilft weiter und zeigt, dass man durchaus auch erstmal klein anfangen kann. Die hundert Euro von der Oma passen genauso wie Geldgeschenke zu Weihnachten, Geburtstag oder Feiertagen. Ich fand es super, dass das Buch ganz von vorne anfängt und erstmal klärt, warum will ich sparen oder investieren, was ist überhaupt ein ETF und was ist der Vorteil eines Kinderkontos. Und vieles mehr, sodass man wirklich erstmal alle wichtigen Themen in kurzen Abschnitten, einfach und übersichtlich erklärt hat. Die Gestaltung mit Grafiken, Checklisten, Arbeitshilfen und Anleitungen, die Schritt für Schritt jede Einzelheit durchgehen, ist super. Es locker den Text auf und verdeutlich das Geschriebene.

Wir sind super glücklich mit dem Buch und werden nun die nächsten Schritte in Angriff nehmen und tatsächlich investieren!

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Rezensionen von begine:

Winter 1996

Die große Sehnsucht von René Sydow



Der Autor, Schauspieler und Regisseur René Sydowhat mit dem Roman, Die große Sehnsucht, eine interessante Geschichte geschaffen. Mit flüssigem Sound lernen wir die drei jugendlichen Abiturenten kennen. Deren Sehnsüchte für ihre Zukunft ergibt eine fesselnde Geschichte in den 1990er Jahren am Bodensee.

Deren Beweggründe werden von dem Autor perfekt dargestellt.
Der Roman liest sich wunderbar und ich wurde gut unterhalten.
Empfehlenswerte Lektüre.

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Rezensionen von LeserinLu :

Übung in Empathie

White Lives Matter von Jasmina Kuhnke

Als ich das Cover und den Titel dieses Romans zuerst sah, dachte ich sofort an den Slogan der White-Power-Bewegung aus den USA und wollte mich schon aufregen - und dann sah ich, dass die großartige Jasmina Kuhnke den Roman geschrieben hat, deren ersten Roman „Schwarzes Herz“ fand ich sehr gut fand: eindringlich, intensiv und emotional mitnehmend.

Diesen Roman MUSSTE ich also auch lesen.

Kuhnke dreht hier den Spieß um: Anna ist eine der wenigen Weißen in ihrem Studiengang, als erste in ihrer Familie hat sie es an die Uni geschafft. In Annas Welt werden Weiße aufgrund ihrer Hautfarbe seit Jahrhunderten diskriminiert. Nach und nach entdeckt Anna in ihrem Geschichtsstudium und in ihrem Alltag, dass die Diskriminierung auf koloniale Verbrechen zurückgeht und sie selbst durch besonders angepasstes Verhalten nicht verhindern kann, strukturell und im Alltag diskriminiert zu werden. Als Anna gerade beginnt, selbstbewusster zu werden, wird ihr Bruder Opfer rassistischer Polizeigewalt gegen Weiße. Ihr Leben kann nicht mehr so weitergehen wie vorher.

Insgesamt greift Kuhnke mit dieser kreativen Idee das wichtige Thema der empathy gap auf: Zahlreiche Studien konnten zeigen, dass Schwarzen gegenüber weniger Empathie empfunden wird, was schmerzhafte und tödliche Folgen haben kann. Insgesamt ist der Roman dennoch relativ einfach erzählt, sodass er mir insgesamt eher wie ein Jugendbuch vorkam. Manche Stellen waren für mich sprachlich nicht ganz so eindringlich und kraftvoll wie im Debütroman: Einige Dialoge wirkten durch die Verwendung von eher pubertärer Jugendsprache auf mich unpassend für das studentische Milieu. An vielen Stellen wird, um Annas Entwicklung unmissverständlich klarzumachen, das Prinzip „Show, don‘t tell“ verletzt, wenn z.B. am Ende eines Kapitels darauf hingewiesen wird, dass Anna sich nun selbstermächtigt habe. Ich persönlich hätte es besser gefunden, die Leser:innen das aus Annas Verhalten interpretieren zu lassen, für jugendliche oder unerfahrene Leser:innen ist das aber bestimmt hilfreich. Mir haben die fiktiven historischen Rückblicke daher viel besser gefallen, die sehr eindringlich geschrieben sind und zahlreiche berührende literarische Leerstellen offen lassen.

Insgesamt würde ich den Roman daher als guten Einstieg ins Thema auch für Jugendliche sehen, dem dann aber weitere Lektüre folgen sollte. Denn auch die empathy gap wird im Roman explizit, aber sehr vereinfacht erklärt: Diese besage, dass Menschen ohne Diskriminierungserfahrungen nicht in der Lage seien Empathie für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen zu haben - das greift aber meines Wissens ein bisschen zu kurz, da es Studien gibt, die zeigen, dass auch Schwarze Menschen weniger Empathie mit Schwarzen haben und dass deshalb dieser internalisierte Rassismus aktiv von allen verlernt werden muss, um gesellschaftliche Änderungen zu bewirken. Wenn dies passiere, ist es jedoch auch für Menschen ohne Rassismuserfahrung möglich Empathie für rassifizierte Menschen zu empfinden. Kuhnke versucht mit ihrem Roman ja sogar selbst, diese anzuregen - und schafft das aus meiner Sicht auch!

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Rezensionen von SalMar:

Authentische Liebesgeschichte

Zwei in einem Leben von David Nicholls

Marnie führt ein ziemliches einsames Leben und verbringt als freiberufliche Lektorin praktisch alle ihre Tage in ihrer kleinen Londoner Wohnung. Als es einer guten Freundin endlich gelingt, Marnie nach draußen zu locken, um im Norden Englands mit einer Gruppe von Freunden zu wandern, trifft sie dabei auf Michael, der sich ebenfalls mit der Gesellschaft anderer schwertut.

Gleich vorneweg: Spektakulär ist dieser Liebesroman nicht. Aber ich habe ihn wirklich unheimlich gerne gelesen. Nicholls Bestseller, Zwei an einem Tag, ist bei mir schon eine ganze Weile her, aber tatsächlich glaube ich, dass mir sein neues Buch noch ein Stück weit besser gefallen hat.
Insbesondere die beiden Hauptcharaktere, Marnie und Michael, fand ich sehr gelungen geschrieben. Sie haben beide so ihre Probleme, aber auch wenn sie beide einsam sind, so stehen sie doch beide mit beiden Beinen fest im Leben und sind nicht auf der Suche nach einer Krücke, die ihnen durchs Leben hilft. Und entsprechend begegnen sie sich auf Augenhöhe und führen ehrliche und interessante (und lustige!) Gespräche.
Die Wanderung hat als Hintergrund bzw. Schauplatz war außerdem super gewählt und war die perfekte Untermalung für das Kennenlernen der beiden. Man konnte sich das richtig gut vorstellen, wie sie da durch die Landschaft stapfen und wie Wetter und Mitmenschen ihnen des Öfteren Hindernisse in den Weg legten.
Insgesamt hat die Geschichte auf jeden Fall meine Erwartungen noch übertroffen. Ich finde, das Buch ist praktisch die perfekte Herbstlektüre für alle, die es sich mit einer authentischen Liebesgeschichte drinnen gemütlich machen und trotzdem – zumindest im Geiste – an die frische Luft möchten.

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Rezensionen von Jenny:

Toller erster Teil

Serpent Queen 1. In Power She Rises von Christina Hiemer

Serpent Queen – In power she rises ist das erste Buch, dass ich von Christina Hiemer gelesen habe. Das Cover hatte mich sofort angesprochen, da es einfach wunderschön gestaltet ist; perfekt zum Titel passend.
Cahira ist eine junge Frau, sie ist gerade als erster Frau den königlichen Wächtern beigetreten, als das Königspaar ermordet wird und Atlas, der Sohn des Königspaares, Cahira für den Tod verantwortlich macht und zum Sterben in eine Schlangengrube werfen lässt.

Was er jedoch nicht ahnen kann: Sein Thron steht mehr als nur auf wackelnden Beinen und er muss fliehen. Wer ihn rettet? Cahira, die die Schlangengrube dank einer mystischen Schlange, die sich nun auf ihrem Körper eingenistet hat, überlebte. Zusammen machen die beiden sich auf eine Reise durch die Königreiche...
Viele Fantasy Bücher sind sich ähnlich in der Thematik. Ein Buch, in dem die Verurteilte mit ihrem Richter zusammen unterwegs ist, habe ich aber noch nie gesehen. Es passt super zusammen. Cahira, die in die Fußstapfen ihres Vaters treten und die Königsfamilie beschützen wollte, und nun ein ganz anderes Abenteuer erlebt. Atlas, der sein Leben lang auf den Thron vorbereitet wurde und nun ebenfalls einen ganz anderen Weg einschlagen muss.
Beide Charaktere, Cahira und Atlas machen eine gewaltige Verwandlung innerhalb der Geschichte durch, die sowohl sehr realistisch beschrieben als auch wunderbar nachvollziehbar ist. Die aufkeimende Liebesgeschichte der beiden wirkt wundervoll lebendig, besonders dadurch, dass immer wieder darauf verwiesen wird, wie die beiden sich kennengelernt haben. Es wird nicht versteckt, sondern immer wieder aufgegriffen, wodurch der Wandel der beiden noch besser zur Geltung kommt.
Das Buch endet leider mit einem ziemlichen Cliffhänger, daher warte ich voller Spannung auf den zweiten Teil. Ich kann das Buch allen Fantasy Fans ans Herz legen, das sollte man gelesen haben.

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Rezensionen von tonton:

Books

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel von Nina George; Jens J. Kramer

"Die magische Bibliothek der Buks" ist ein Fantasy-Abenteuer-Buch für Kinder ab 10 und der erste Band einer Dilogie. In der Geschichte werden Lesen und Phantasie großgeschrieben. 

Die Aufmachung des Buches finde ich sehr schön und passend zum Thema Lesen. Das blaue Cover fühlt sich mysteriös an und ist einfach schön gemalt.

Auch die Dicke des Buches finde ich optisch irgendwie sehr angenehm, es sieht einfach wie ein perfektes, stereotypisches Buch aus.

Die Geschichte ist original, jedoch fühlt sich bekannt an. Man erkennt Elemente aus 1984 (eine Überwachungsstaat und die Fälschung der Geschichte) und Fahrenheit 451 (Bücher sind verboten und alles wird über Bildschirme übermittelt). 

Die Handlung in diesem Buch finde ich nicht schlecht, aber sie zieht sich in die Länge, sodass erst am Ende dieses Bands der Leser den Eindruck hat, dass die Geschichte wirklich los geht.

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