Kunden em pfehlungen
Rezensionen von clematis:
Mister Hollywood
Brombeerliebe auf Schottisch von Karin Lindberg
Rhys Ashfort, ein bekannter Hollywoodstar, flieht aufgrund eines Skandals ins schottische Hochland, wo sein nächster Film gedreht wird. Gleich nach seiner Ankunft bringt er sich aber schon selbst in eine missliche Situation, als er mitten in der Nacht in der Brombeerhecke am Nachbargrundstück hängen bleibt und so auf höchst unkonventionelle Weise die Hebamme Caitlin kennenlernt.
Witzig und höchst unterhaltsam beginnt dieser neue Liebesroman in der schönen Kleinstadt Kiltarff am Loch Ness, wo die Uhren ganz anders ticken als am amerikanischen Filmset. Bekannte Figuren trifft man als Leser natürlich beim bereits achten Band der empfehlenswerten Reihe wieder, trotzdem gelingt es Karin Lindberg bestens, gefühlvolle und spannende Momente zum Leben zu erwecken und immer wieder Neues und Kurzweiliges aus Schottland zu erzählen. Diesmal treffen eine alleinerziehende Geburtshelferin und ein umwerfend aussehender Schauspieler aufeinander, wobei gleichsam zwei Welten aufeinanderprallen. Zauberhafte Momente und berührende Szenen entführen den Leser in einen kühlen Frühling, zwei aufgeweckte Buben im Vorschulalter samt umtriebiger Granny sorgen für ein gutes Maß Humor. Wie nebenbei thematisiert die Autorin tiefergehende Gedanken, lässt den Leser spüren, wie Caitlin nach Wertschätzung und Eigenständigkeit strebt, wie Rhys unter seiner Kindheit leidet und sich in seine Welt des „Mister Hollywood“ flüchtet, die ihm aber auch nicht das geben kann, was er sucht. Viel Wärme und Herz schwingen zwischen den Zeilen mit und so bietet die Brombeerliebe mit bestechend blauen Augen wieder beste Unterhaltung.
Charmante Figuren, eine wunderbare Kulisse am Loch Ness und Gefühl, gepaart mit Ernsthaftigkeit, sowie ein überaus angenehmer Schreibstil sind wesentliche Punkte für eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von lectrice:
Buch im Buch
Das letzte Buch von Marceau Miller von Marceau Miller
Schon die Informationen zum Autor des Buches klingen sehr geheimnisvoll, voller Mutmaßungen. Und auf dem Cover steht auch eigentlich nur der Titel und nicht explizit noch einmal der Autor. Dies hat mich neugierig gemacht und im Zusammenhang mit der Buchvorstellung hatte ich noch mehr Fragen.
Und schon ging es los mit "meinen Ermittlungen" zum Tod von Marceau Miller.
Das Tempo beginnt eher gemächlich, um sich dann immer weiter zu steigern.
War es ein Unfalltod? War es Mord? Oder gar ein Selbstmord?
Die Ehefrau von Marceau Miller beginnt eigene Recherchen anzustellen und gemeinsam mit Sarah tauchen wir tiefer in die Geschichte ein und decken Schicht für Schicht frei.
Das Manuskript zum letzten Buch ist verschwunden und im Verlauf der Geschichte werden so einige Geheimnisse gelüftet.
Ich mag solche "Buch-im-Buch-Geschichten" und diese ist überaus interessant komponiert und durchaus als eine Art Krimi zu bezeichnen - jedenfalls ein Roman, der mir gute Lesezeit beschert hat.
Rezensionen von Lesemama:
Eishockey trifft auf Eiskunstlauf
Love Me on Ice von Katy Crown
Bewertet mit 3,5 Sternen
Zum Buch:
Hailey ist Paar-Eiskunstläuferin und als sie eines späten abends die Eisarena verlässt, trifft sie in der Umkleide der Eishockey-Spieler auf Ace Coleman in einer sehr anrüchigen Pose.
Als der Trainer von Ace die Nase entgültig wegen dessen Fehlleistungen voll hat, muss Ace zur Strafe die Assistentin von Hailey ersetzen.
Was zu seltsamen Begegnungen führt.
Meine Meinung:
Eishockey trifft Eiskunstlauf, Skandal auf Disziplin. So kann man die Beziehung von Hailey und Ace in einen Satz bringen.
Aber die Geschichte hat auch einige sehr ernsten Themen, die bei manchen LeserInnen auf negative Weise aufstoßen könnten, daher kann oder sollte man die Triggerwarnung beachten, spoilert aber auch.
Haileys Eiskunstlaufpartner ist ein arroganter Ar..., auf eine ganz andere Art als Ace. Ace ist "lediglich" ein F*ckboy, der sich zumindest Hailey gegenüber fast ritterlich benimmt. Es wird relativ schnell klar, worauf es hinausläuft, aber sowohl Ace als aich Hailey haben ihre Päckchen zu tragen und vor allem bei Ace fehltr mir total das Gefühl und der Tiefgang für die schwere des Paketes, da hätte ich gerne mehr Gefühl gehabt, es hätte einfühlsamen erzählt werden können.
Ansonsten war es schön und kurzweilig zu lesen.
Rezensionen von lectrice:
Eher Roman als Thriller
Noch fünf Tage von Helena Falke
Lis arbeitet bereits seit einigen Jahren für Familie Harman; die Familie verbringt Silvester auf ihrem Anwesen in Davos und Lis hat das Silvester-Menü gekocht - und dann ist die ganze Familie tot, vergiftet. Und auch Lis ist vergiftet, allerdings hat sie keine so große Dose abbekommen und nach Aussage der Sanitäter, die sie mitgehört hat, hat sie noch 5 Tage zu leben.
Welch eine furchtbare Situation, denn in diesen Tagen wird es ihr immer schlechter gehen. Sie selbst ist nicht mehr zu retten, aber sie tut alles, um ihrer Tochter eine gute Zukunft zu bieten und das geht am besten dann, wenn sie den Mörder findet. In der Klinik erhält sie Hilfe von der Pflegerin Esme, aber ist diese wirklich so selbstlos und unparteiisch? Andererseits muss Lis Vertraute finden.
Stellenweise recht ruhig, aber immer im Hintergrund die verstreichende Zeit und diese furchtbare Situation für Lis, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.
Zum Ende hin wird es dann doch noch actionreich. Allerdings meiner Meinung nach eher ein Roman als ein Thriller.
Rezensionen von Katyleh:
„Wie ein Streichholz im Dunkeln – leise, warm und lange nachhallend“
Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber
Ich hab „Solange ein Streichholz brennt“ fast in einem Rutsch gelesen und war überrascht, wie nah es mir kommt. Christian Huber erzählt von Bohm und Alina ohne großes Pathos, aber mit so viel Wärme, dass man sich beim Lesen fast schämt, wie sehr man mit ihnen mitfühlt.
Bohm, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt, und Alina, die mit ihrer Dokumentation eigentlich nur ihre Karriere retten will – beide wirken vom ersten Moment an echt.
Ich hab mich oft dabei ertappt, dass ich an eigene Begegnungen denken musste, an Menschen, die man nur kurz trifft und die trotzdem nachhallen. Huber schafft genau diese kleinen Momente, und einer davon – das Streichholz-Bild – bleibt bei mir hängen, ganz ohne Kitsch.
Was ich besonders mag: Das Buch ist zärtlich, aber nie rührselig. Die Liebe zwischen Bohm und Alina bekommt keinen dramatischen Rahmen, sie lebt in Blicken und Pausen, und gerade das macht sie stark. Ich bin kein Profi für große Worte, aber dieses Buch hat mich still und zufrieden zurückgelassen – und das passiert selten. Klare Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von verhei:
Spannende Mordserie im deutsch-dänischen Grenzgebiet
Nordlicht - Das fremde Gesicht von Anette Hinrichs
Im nordfriesischen Süderlügum findet man den Sohn des Pferdegestüts aufgeknüpft und mit verklebtem Mund. Auch auf dänischer Seite, nicht weit entfernt, wird ein Barbesitzer tot an einem gedeckten Tisch entdeckt. Auch hier mit verklebtem Mund und auch hier wieder mit einem Foto eines fremden Gesichtes im Mundraum.
Die schon in der Vergangenheit aktive Sondereinheit Padborg für gemeinsame Zusammenarbeit im dänisch-deutschen Grenzgebiet nimmt wieder ihre Ermittlungen auf. Die Truppe um Rasmus Nyborg und Vibeke Boisen staunt nicht schlecht, als ein ähnlich gelagerter Fall auch in Kopenhagen auftaucht. Hier trieb ein Geschäftsmann mit zugeklebtem Mund nackt im Hafenbecken. Die Verbindung der Opfer scheint rätselhaft und der Druck steigt, taucht doch wieder eine Leiche auf. Zusätzlich ist Rasmus durch seine eigenen Ermittlungen in anderer Sache etwas abgelenkt.
Für mich war dies der erste Roman der Nordlichtserie, aber es wird definitiv nicht der letzte sein. Auch ohne Vorkenntnisse verlief der Einstieg problemlos, da ausreichend Background transportiert wurde. Man wird über Zusammenhänge und Hintergrund der Charaktere ausreichend informiert und bekommt rasch ein Gefühl für die Personen.
Rasch ist man auch mitten in der Geschichte, die konstant Spannung liefert. Geht man zunächst (ohne den Klappentext zu lesen) von einem einzelnen, wenn auch etwas skurrilen Mord auf deutscher Seite aus, findet man rasch heraus, dass dies wohl kein einfacher Mord sein wird. Tatorte ähneln sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit, und die Spannung wird konstant hochgehalten, ist doch die Verbindung lange unklar.
Hauptsächlich wird die Handlung durch die Ermittlungen der beiden Hauptermittler Vibeke und Nyborg sowohl in Deutschland als auch Dänemark vorangetrieben. Ab und an sind jedoch auch Kapitel aus anderen Blickwinkeln und auch Rückblenden eingestreut, deren Verbindung sich erst mit der Zeit erschließt, aber eine Ahnung geben, dass alles nicht ganz so gewöhnlich ist. Zusätzlich bekommt man auch noch Einblicke in das Privatleben der beiden Ermittler und bekommt mit den Ermittlungen von Rasmus in der Drogenszene einen weiteren doch eher aktionreichen Handlungsstrang.
Sprachlich besticht der Roman durch eine klare Sprache. Strukturiert werden Ermittlungsschritte beschrieben, ohne jedoch langweilig zu sein. Gekonnt wird auch die Landschaft und das Lebensgefühl in der Grenzregion vermittelt.
Für mich war dieser Krimi definitiv ein Highlight das mich gefesselt hat, und ich werde mich rasch an die Vorgängerbände heranwagen.
Rezensionen von melanie82:
Eine Reise nach Japan – für Augen und Seele
JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai von Edition Michael Fischer
„JAPAN – Kultur, Landschaft, Menschen & ein Leben mit Ikigai“ ist ein faszinierendes Buch für alle, die sich für die Vielfalt und Tiefe der japanischen Lebensweise interessieren. Es verbindet eindrucksvoll Einblicke in Kultur, Natur und Gesellschaft mit der inspirierenden Philosophie des Ikigai – dem, was dem Leben Sinn und Freude verleiht.
Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnlich schöne Gestaltung des Buches: Hochwertige, stimmungsvolle Fotografien, ein harmonisches Layout und liebevoll ausgewählte Details machen das Durchblättern bereits zu einem echten Erlebnis. Jede Seite wirkt durchdacht und ästhetisch, sodass man sich beim Lesen fast wie auf einer Reise durch Japan fühlt.
Inhaltlich deckt das Buch eine beeindruckende Bandbreite ab: Neben geschichtlichen und kulturellen Hintergründen werden auch kulinarische Aspekte, Landschaften und das Alltagsleben beleuchtet. Diese Vielfalt macht das Buch besonders spannend und abwechslungsreich, da es unterschiedliche Facetten Japans miteinander verbindet und so ein ganzheitliches Bild entstehen lässt.
Ein Buch, das sowohl als visuelle Inspiration als auch als Denkanstoß dient – perfekt zum Schmökern, Verschenken oder um sich selbst eine kleine Auszeit zu gönnen.
Rezensionen von vianne:
Von Stürmen und den unendlichen Tiefen der Meere
Born of Salt and Storm von Sophia Reynard
„Born of Salt and Storm“ von Sophia Reynard ist ein fesselnder, düsterer Fantasy-Roman, dem ich 3,5/5 ⭐️ gebe.
Die Geschichte startet mit einem sehr spannenden Prolog. Schon hier wird die düstere Atmosphäre aufgebaut, die sich wie ein dunkler Wolkenschleier durch die Geschichte zieht. Dieses raue, stürmische Setting hat mir sehr gefallen und verleiht der Geschichte etwas Mysteriöses.
Tavi, eine Speerfischerin, stößt eines Tages auf einen geheimnisvollen Stein, der kurz danach ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellen würde. Außerdem trifft sie auf Eero, einen Wellengeborenen, und bald schon stellen sich die beiden einem gemeinsamen Schicksal.
Unglaublich gut haben mir die Welt und die Charaktere gefallen. Die Autorin hat eine zuvor nicht da gewesene Fantasy-Welt erschaffen, in der neben Menschen, die Wellengeborenen (Nachkommen von Mensch und Mer) und Mer (habe ich mir immer ein wenig wie Meerjungfrauen vorgestellt) sowie wieder Mythen und sagenhafte Geschichten leben.
Dennoch bin ich bis zum Ende nicht wirklich in die Geschichte reingekommen. Mir waren die Kapitel leider etwas zu lang, gleichzeitig hat mich der Schreibstil nicht richtig gepackt.
Auch hat mir ein wenig Spannung in der Handlung gefehlt. Es gab ein wirklich tolles Worldbuilding, viele neue Fantasy-Figuren und Geschöpfe und auch eine tolle Beschreibung der Welt und allem drum rum, aber ich hätte mir noch ein bisschen mehr Tiefe und Spannung in der Handlung gewünscht.
Die Beziehung zwischen Tavi und Eero hat mir sehr gefallen, ein richtig toller Enemies-to-Lovers Trope. Aber leider ging es mir auch hier ein wenig zu oberflächlich in die „Lovers“-Phase rüber. Wo anfänglich wirklich ein richtig schöner, knisternder und spannungsgeladener Hass zwischen den beiden war, kam mir die Versöhnung zu abrupt.
Rezensionen von Sumsi:
Mein neues Lieblingskochbuch für Vegetarisches
Österreichische Küche. Vegetarisch von Martina Enthammer
Ich habe mich in den letzten Wochen quer durch dieses schöne Kochbuch durch gekocht und gebackt.
Mein Fazit ist, ich werde einiges in meine Kochroutine übernehmen - und das heißt etwas, wenn man Rezepte nicht nur einmal versucht sondern regelmäßig Kocht.
Die Beschreibungen sind ausführlich und gut zu befolgen.
Das Ergebnis war immer sehr delikat! Die Rezeptideen sind mal etwas anderes und was ein großer Pluspunkt für mich ist, die Zutaten sind ganz gewöhnlich, bekommt man auch beim kleinen Greißler im Dorf.
Alles in allem, sehr empfehlenswert. Ich freue mich schon auf weitere Bücher von Frau Enthammer.
Rezensionen von milky:
Spannend und überraschend
Du musst mich vergessen von Rosie Walsh
Der Roman "Du musst mich vergessen" handelt von Carrie, einer Chirurgin aus London. Sie verliebt sich sofort in Johan, die beiden führen eine intensive und leidenschaftliche Beziehung und heiraten schließlich in Thailand. Es ist alles perfekt bis Polizisten den Strand stürmen und Johan umgehend verhaften.
Zwölf Jahre später führt sie ein ruhiges Leben mit ihrem Ehemann und den Zwillingen bis Carrie durch Zufall im Internet auf Johan stößt.
Die Geschichte von Carrie wird ausgesprochen gut erzählt und ein flüssiges und angenehmes Lesen ist stets möglich. Carrie als Hauptfigur wird realistisch beschrieben und besitzt eine gewisse Tiefe. Auch in die anderen wichtigen Figuren kann man sich gut hineinversetzen.
Mir gefällt, dass die Geschichte in unterschiedlichen Zeiträngen erzählt wird und immer aus der Ich-Perspektive von Carrie. Dadurch baut sich Spannung auf und man erfährt erst nach und nach, was wirklich passiert ist.
Fazit: es handelt sich zwar um einen Liebesroman, der aber nie kitschig oder aufgesetzt wirkt. Vielmehr geht es darum, gemeinsam mit Carrie herauszufinden, was damals wirklich passiert ist und das birgt einige Überraschungen, auf die man als Leser nie gekommen wäre.











