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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von LeserinLu :

Moderne Romcom

Das Projekt von Annie Lord

In „Das Projekt“ fasst Daisy nach einem katastrophalen One-Night-Stand mit James einen Entschluss: James soll lernen, ein besserer Mann zu werden. Doch je erfolgreicher das Projekt wird, desto komplizierter werden Daisys eigene Gefühle. Klingt nach einem interessanten Plot und ich habe tatsächlich hier auch genau das bekommen, was ich von einer modernen Romcom erwarte - gerade, weil Männlichkeitsbilder und Beziehungen hinterfragt werden!

Besonders gefallen hat mir Daisy als Protagonistin.

Sie ist sympathisch, selbstironisch und herrlich unperfekt mit einem modernen Blick auf Feminismus, Dating und Rollenbilder. Auch James hat mich positiv überrascht. Anfangs wirkt er wie der Inbegriff einer red flag, um die man lieber einen großen Bogen machen würde. Gerade deshalb macht es Spaß, seine Entwicklung zu verfolgen. Die Dynamik zwischen ihm und Daisy ist glaubwürdig, sodass ich den beiden sehr gerne beim Annähern zugesehen habe.

Das London-Setting, das an Chicklit wie Bridget Jones oder die Shopaholic-Romane erinnert, trägt zusätzlich zum Charme des Romans bei. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Dialoge sind witzig und die Nebenfiguren sind, gerade weil sie teilweise klischeehaft sind, zusätzlich unterhaltsam. Für mich war das eine der originellsten Liebesgeschichten der letzten Zeit. Das war gute Unterhaltung!

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Rezensionen von Emmmbeee:

Alles ganz normal

Tschikago von Alexandra Stahl

Was Alexandra Stahl in zwei Teilen beschreibt, sind lauter alltägliche Dinge: das Leben ihrer Großeltern und damit ihre eigene Kindheit bei ihnen, und die Begegnung mit Senioren im Heim, deren Biografie Gruppe sie leitet. Liebevoll lenkt sie unseren Blick auf verschiedene charakteristische Episoden, und in beiden Teilen bestätigt sich: „Was sich neckt, das liebt sich“, zumindest im Geheimen.

Und doch ist jede kleine Geschichte für sich einzigartig, so wie jeder Mensch seinen ganz persönlichen Hintergrund hat, seinen eigenen Charakter. Es ist halt so, Dinge passieren, wie es schon als Motto vorangestellt wird.
Die Autorin erzählt nicht nur, wie sie es gesehen und erlebt hat, sondern auch noch mit einem Schreibstil voller Leben, Zuneigung, Spannung. Durchwegs findet der Leser seine eigene Umgebung, Familienmitglieder, ja sich selbst in den geschilderten Figuren. Und genau das ist mir so nahegegangen.
Es hat mich jedoch etwas Mühe gekostet, die Mundarteinschübe (fränkisch und berlinerisch) zu verstehen, die waren eine Lesebremse. Doch wie Farbkleckse tauchen immer wieder humorvolle Stellen auf.
Altern ist als Lesestoff-Thema eigentlich nicht so beliebt, genauso wenig wie der Tod. Jeder will alt WERDEN, aber niemand alt SEIN. Dennoch gehört beides zum Leben, und es hat keinen Sinn, davor die Augen zu verschließen. Alexandra Stahl greift Alter und Sterben beherzt auf und behandelt sie unsentimental, aber keineswegs nüchtern.
Ich bin zuallererst aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Im Lauf eines Leserlebens kann man von der Umschlaggestaltung darauf schließen, ob einem der Lesestoff gefallen wird oder nicht. Und dieser orange Hintergrund mit dem Schwarzweißbild zweier Senioren hat sein Versprechen (zumindest bei mir) gehalten.
Ich empfehle das Buch allen, die pragmatisch den letzten Teil ihres Lebens angehen.

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Rezensionen von Rinoa:

Überraschend anders

Summer Heat von Solveig-Marie Kastner

Ich kam erst einmal nicht so gut rein in die Geschichte, obwohl der Schreibstil gut zu lesen war. Irgendetwas hat mir allerdings gefehlt.
Doch das hat sich mit der Zeit fast unmerklich verändert, es kommen weitere Perspektiven dazu und erweitern den Blick auf die Geschehnisse. Überhaupt fand ich den Aufbau wirklich sehr gut gelungen und die Autorin konnte mich mit einigen Wendungen wirklich überraschen, wenn auch manche Entwicklungen etwas konstruiert wirkten.

Ich hatte aber nie das Gefühl, dass ich ganz bewusst und offensichtlich auf eine falsche Spur geschickt werde, das hat mir wirklich gefallen.

Es hat mich nicht in atemlose Spannung versetzt, aber doch gefesselt auf eine eher ruhige, durchaus intensive Weise. Alles baut sich recht langsam auf und ich bin den Ereignissen gespannt gefolgt, vor allem im Hinblick auf das was noch kommt.

So richtig sympathisch war mir keine der Figuren (was aber natürlich auch nicht sein muss), trotzdem habe ich am Ende insbesondere mit Mia mitgefiebert und mir ein gutes Ende für sie gewünscht.

Mir hat "Summer Heat" gut gefallen, es war anders als gedacht und konnte mich sowohl unterhalten als auch überraschen.

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Rezensionen von Normanfips:

Ein gelungener Abschluss

Curseborn von Celine Leonora

Nach den erschütternden Vorkommnissen rund um den Hollows Lake und die Wyndhouse Academy, muss sich Eden erst wieder zurechtfinden. An ihrer Seite Ace Holmesworth, der wortkarge Bruder von Wolf. Beide schließen einen Deal miteinander, um an ihre Ziele zu gelangen. Für Eden bricht eine schwierige Zeit an, denn wem kann sie eigentlich noch vertrauen und vor allem kann sie sich selbst und ihren scheinbar unkontrollierbaren Kräften vertrauen? Der Schreibstil von Celine Leonora gefällt mir nach wie vor gut.

Sie schafft es, eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre zu erzeugen. Zudem vermittelt sie auch die Gefühle von Eden sehr gut. Die Geschichte hält immer wieder neue Wendungen bereit. Ich habe sie gerne gelesen, allerdings konnte mich der Roman nicht ganz so fesseln wie Band 1. Obwohl wirklich viel passiert, hat es sich manchmal ein bisschen gezogen. Dennoch ist es für mich insgesamt eine klare Leseempfehlung. Das tolle Cover und der schöne Buchschnitt müssen selbstverständlich noch positiv erwähnt werden.

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Rezensionen von begine:

Tauchen

Ins tiefe Blau von Sarah Diehl



Ins tiefe Blau, ist ein Buch der Sarah Diehl. Sie ist vom Tauchen begeistert und Wasser ist ihr Element.
Darüber schreibt sie perfekt, der Ton ist richtig gut.

Nur ich habe mich mit dem Buch vergriffen. Ich bin Wasserscheu.
Ich weiß gar nicht wie mir das passieren konnte, ich lese eigentlich nur Romane.

Trotzdem ist das Buch gut gestaltet.

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Rezensionen von brauneye29:

Schöne Geschichte

Sonnenberg von Brigitte Glaser

Zum Inhalt:
Johanna darf als erste ihrer Familie studieren. Gemeinsam mit Freundin Luzie bezieht sie eine WG und sie genießt die Freiheit. Als der Vater jedoch stirbt, muss sie zurück nach Hause und den Winzerbetrieb der Familie übernehmen. Gemeinsam mit Mutter und Großmutter bewirtschaftet sie den Winzerbetrieb und eigentlich ist die Welt noch nicht bereit für einen von Frauen geführten Betrieb.

Und dann bekommt sie auch noch Kind und erzieht es allein.
Meine Meinung:
Es ist immer wieder interessant zu lesen, wie schwer es Frauen doch in früheren Zeiten hatten. Nicht nur, dass sie als quasi minderwertig angesehen wurden, sie wurden auch nicht ernst genommen. Aber dann gibt es eben auch die Frauen wie Johanna, die nach und nach die Anerkennung gewinnen. Hier spätestens als sie sich gemeinsam mit anderen gegen das geplante Kernkraftwerk einsetzt. Mir hat das Hörbuch sehr gut gefallen. Es wurden geschickt historische Fakten in eine interessante Geschichte verpackt. Johanna hat mir als Figur sehr gut gefallen. Eine sehr mutige Frau, die sich durchzusetzen vermag.
Fazit:
Schöne Geschichte

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Rezensionen von brauneye29:

Nicht so ganz meins

Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger

Zum Inhalt:
DC Smith ist das, was man einen überaus akribischer, aber auch menschlichen Polizisten bezeichnet, aber er eckt auch gerne bei Vorgesetzten an. Aus dem Grund bekommt er bei Rückkehr in den Dienst einen scheinbar klaren Fall, einen Unfalltod eines Siebzehnjährigen. Aber so klar ist der Fall dann eben doch nicht.

Meine Meinung:
Ich nie so richtig in das Buch reingekommen. Ich fand zwar Den Protagonisten Smith nicht uninteressant und auch dass es jemanden gibt, der nicht nachlässt, wirklich herauszufinden, was passiert ist, aber mich hat die Story irgendwie nicht abgeholt. Vielleicht war meine Vorstellung von der Geschichte auch falsch und konnte mich deshalb nicht abholen. Ich hatte den Eindruck, dass es eher zu langsam voran ging, mir fehlte insgesamt eine wenig die Spannung, die ich irgendwie doch erwartet hatte. Der Schreibstil ist gut lesbar.
Fazit:
War nicht so ganz meins

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Rezensionen von Bellis-Perennis:

Eine Leseempfehlung

Tod in heller Sommernacht von Lisa Sarah Brandstäter

Nachdem ich im Juni eine Woche in Helskini Urlaub gemacht habe, musste ich natürlich zu diesem Krimi, der in Finnland spielt und der 2. Fall für Leena Victor und Sebastian Nyberg ist, greifen.

Worum geht’s?

Die junge Studentin Lina verbringt ihre Sommerferien in Porvoo, um im Hotel ihres Vaters und der Stiefmutter zu arbeiten.

Wenig später kommt sie, nach einem feuchtfröhlichen Fest bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Die Spuren an der Unfallstelle lassen darauf schließen, dass Lina vorsätzlich mehrmals vom einem SUV überfahren worden ist.

Leena Victor und ihr Kollege Sebastian Nyberg von der Mordkommission Helsinki übernehmen den Fall und stoßen auf eine Mauer des Schweigens. Gleichzeitig ist eine Einbrecherbande am Werk. Da hatte ich bald eine Ahnung, die mich nicht getrogen hat. Doch wie passt da der Mord an Lina dazu. Hat die Studentin was gesehen, was sie nicht sehen sollte?

Wenig später gibt es einen weiteren Toten mit dem der Mord an der Studentin gelöst zu sein scheint. Doch Leena zweifelt. Wird sie Recht behalten?

Meine Meinung:

"Tod in heller Sommernacht" ist nach "Mord in eiskalter Nacht" der zweite Band um die finnische Kriminaloberkommissarin Leena Victor. Es ist ein klassischer Kriminalroman mit einem abgeschlossenen Fall. Vorwissen aus Band 1 ist nicht zwingend notwendig, jedoch im Hinblick auf Leenas private Situation vorteilhaft.

Während eifrig im Mordfall Lina ermittelt wird, fühlt sich Leena beobachtet. Ich hatte recht schnell eine Idee, wer dafür verantwortlich sein könnte und bin richtig gelegen.

In zahlreichen kurzen Kapiteln wird der Mord an Lina aus mehreren Perspektiven geschildert. So können wir, anders als die Ermittler, dem Täter über die Schulter schauen, ohne seinen Namen oder das Motiv zu kennen.

Das eigenartige Verhalten von Vater, Stiefmutter und der Freunde, sowie der Rezeptionisten im Hotel, hält die Spannung aufrecht und sorgt für eigenen Spekulationen.

Sehr gut gefallen hat mir das beschriebene Lokalkolorit mit seinen bunter Häusern, dem finnischen Meerbusen und der für uns Mitteleuropäer ungewohnten hellen Sommernächten. Die haben auch mich und meine Familie ein wenig irritiert, wenn nur zwischen 3 Uhr nachts und 6 Uhr so richtig finster ist.

Die Charaktere sind sehr gut und glaubwürdig herausgearbeitet. Die Autorin versteht es, das übergriffige Verhalten von Männern sowie häusliche Gewalt und Gaslighting bedrohlich darzustellen.

Für mich ist Lisa Sara Brandstäter eine erfreuliche Neuentdeckung am skandinavischen Krimiautorenhimmel, von der ich gerne mehr lesen möchte. Daher werde ich mir, bis der nächste Band („Tod im kalten Abendlicht“) im Herbst 2027 erscheinen wird, den ersten Band besorgen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem komplexen Krimi, bei dem wenig so ist, wie es scheint, 5 Sterne.

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Rezensionen von S.:

Die Älteren, die Alten

Tschikago von Alexandra Stahl

Die Älteren, die Alten
Alexandra Stahl vermittelt den Lesern in kurzen Texten, tagebucheintragsmäßig, das Leben ihrer Großeltern. Kleine Anekdoten, gern im Dialekt wiedergegeben, lassen sie lebendig werden. Liebevolles, teils wehmütiges Gedenken.
Im zweiten Teil gibt die Autorin Einblicke in ihre ehrenamtliche Arbeit in einem Seniorenheim.

Gedankensplitter der Bewohner werden notiert, zeigen die vielfältigen Erinnerungen, Eindrücke und Charaktere. Alles achtsam notiert. Auch wenn die Frauen mitunter aneinander vorbeireden. Manche werden genauer beschrieben, gut vorstellbar gezeigt. Ebenso hört man Originalsprech der Pfleger. Diesmal berlinerisch. Die Themen sind breit gestreut, Erinnerungen berühren viele Bereiche. Smalltalk, tiefschürfend eher weniger. Gelebtes Leben eben. Alexandra Stahl bietet Gedächtnistraining mit Wissensquiz oder biografischen Angaben. Und viel mehr, sie lässt erzählen. Könnten Gespräche in der Bahn, im Café oder im Strickzirkel sein. Manches wiederholt sich. Von der Autorin authentisch, lebendig gewertet, gut geschrieben. Und auf jeden Fall: toll, dass sie mit ihren Besuchen Abwechslung und Anregung bietet. Dann eigene Erinnerungen.
Alexandra Stahl schreibt die die Älteren und Alten nicht ab, hört zu und kümmert sich.
Anregend zu lesen.

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Rezensionen von Kwinsu:

Knutbert rules!

Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Dass Katzen ihre ganz eigenen Charakterzüge haben, ist wohlbekannt. Sei es die Tatsache, dass sie fest davon überzeugt sind, Menschen seien ihr Personal, dass sie Vögel zum Fressen gern haben oder dass sie für die Verteidigung ihres Reviers durchaus pfotengreiflich werden können. Diese und viele andere Eigenschaften, die es an Katzen zu lieben gibt, fasst die Autorin und Illustratorin Franziska Höllbacher in "Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack!" in geeigneter Manier für präpubertierender (und durchaus auch erwachsene) Leser*innen in Form des Portraits vom eigenwilligen Kater Knutbert vortrefflich zusammen.

Man merkt, dass die Autorin selbst tagtäglich Charakterstudien an Katzen betreibt, ihre knuffige Arroganz mit altersgerechten Witz in passenden Worten wiedergibt und das ganze noch mit wirklich entzückenden Illustrationen untermauert. Die Geschichten um den charakterstarken Kater sind in einzelne Kapitel - nämlich in Katastrophenberichte - unterteilt. Geschildert werden Knutberts Widrigkeiten mit seinen menschlichen Mitbewohnern, seine sich auf Wort- und Gedankenkämpfe beschränkenden Auseinandersetzungen mit anderen Tierarten, wie dem frechen Rotkehlchen Ralf oder die lahme Schildkröte Ingrid und schließlich seine beginnende, freundschaftliche Beziehung mit einem Tier, dass von vielen so gar nicht geliebt wird: einer Ratte. Aber eine mögliche Zuneigung würde Knutbert natürlich nie zugeben!

Es macht richtig Spaß, sich durch die Katastrophenberichte zu lesen, Knutbert bei seinen Malheuren und Abenteuern zu begleiten und die großartigen Illustrationen dazu zu genießen. Ja, der Kater ist von sich selbst überzeugt, ziemlich frech (nicht so sehr wie Ralf, versteht sich) und mag nicht sonderlich viele Lebewesen (zurecht), aber im Grunde hat er ein gutes Herz und ist irrsinnig liebenswürdig. Als einzigen Kritikpunkt möchte ich den Titel des Buches anführen - ein so großartiger Name wie Knutbert hätte es redlich verdient auch darin vorzukommen. Aber wie wir im Buch lernen: mit der passenden Namensgebung ist es nicht so leicht!

Eine Klare Leseempfehlung für alle Kinder und kindgebliebenen Erwachsenen, die Katzen lieben oder lieben lernen möchten und humorige und eigenwillige Geschichten köstlich illustriert genießen können.

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