Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Murksy:
Mord in 5 Akten
Noch fünf Tage von Helena Falke
Wer seit Jahrzehnten Krimis liest oder sieht, wird auch mit dieser Grundidee vertraut sein. Jemand ist dem Tode geweiht, bevorzugt durch Gift, und hat eine gewisse verbleibende Zeit, um seinen eigenen Mord aufzuklären. Auch in diesem Buch ist dies die Geschichte. Eine herausragende Köchin arbeitet für eine Milliardärsfamilie.
Als diese nach einem Essen vergiftet wird und stirbt, überlebt nur die Köchin. Doch auch sie hat eine geringe, wenn auch tödliche Dosis des Giftes eingenommen. Laut den Ärzten bleiben ihr fünf Tage. Fünf Tage, um den Mord aufzuklären, denn sie gilt natürlich als Überlebende auch als Hauptverdächtige.
Das im Luxusbereich angesiedelte Szenario wird auch durch die in detailverliebter Ausführlichkeit beschriebenen Köstlichkeiten der Köchin verdeutlicht. Der Normalbürger wird niemals mit solchen Speisen in Kontakt kommen, geschweige denn von ihnen gehört haben. Mir geht es ähnlich und die häufige Erwähnung dieser Speisen und Zutaten zeigt entweder, dass die Autorin gerne gut und teuer isst, oder eben gut recherchiert hat. Mir was das etwas zu viel des Guten und füllt eher die Seiten, als dass es dem Krimi auf die Sprünge geholfen hätte. Spannung wird vor allem dadurch erzeugt, dass der Protagonistin die Zeit davonläuft und sie im Ausschlussverfahren versucht, den Täter samt Motiv zu finden. Erschwert wird dies durch den Umstand, dass sie ihr Sterbezimmer nicht verlassen kann. Am besten ist das Buch, wenn die Verzweiflung der Frau zu Tage tritt und sie sich Sorgen um ihre Tochter macht. Dann ähnelt das Buch eher einem Psychodrama. Verstärkt wird diese Hilflosigkeit durch die Erzählweise in der Ich-Perspektive. Allerdings ist das natürlich in Hinblick auf das feststehende Ende ein fragwürdiges Stilmittel. Somit ist ein durchaus interessanter Krimi entstanden, der allerdings einige Längen hat und nicht vollkommen überzeugen kann.
Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.
Rezensionen von Shilo:
Ungewöhnlich, jedoch gut
Bis die Bären tanzen von Michael Hugentobler
Der Roman beginnt ruhig und ohne große Worte. Nach und nach entsteht das Bild einer Familie, die zusammengehört und trotzdem auseinandergeht. Dabei bleibt von Anfang an eine gewisse Nachdenklichkeit hängen, die sich durch das ganze Buch zieht.
Im Mittelpunkt steht eine Familie in einer Zeit, in der vieles ins Wanken gerät.
Der Erste Weltkrieg verändert das Leben spürbar. Die Geschwister gehen danach eigene Wege. Einer geht nach Berlin, eine Schwester zieht bis nach Australien, eine andere nach Brasilien. Kontakt bleibt, aber eher aus der Ferne.
Die Handlung läuft langsam. Vieles wird nicht direkt erklärt, sondern einfach erzählt, ohne viel Drumherum. Manche Abschnitte ziehen sich etwas, andere springen stärker. Das ist nicht immer gleich leicht zu greifen, passt aber zur Art des Buches.
Die Erzählweise ist besonders. Es gibt viele Bilder und ungewöhnliche Gedanken. Nicht alles wirkt sofort klar. Man muss manchmal ein Stück mitgehen, ohne alles sofort einordnen zu können.
Beim Lesen bleibt eine ruhige Stimmung. Es gibt keine großen Ausschläge nach oben oder unten. Einige Szenen wirken nach, auch wenn sie nicht stark betont werden.
Insgesamt ein ruhiger Familienroman, der sich Zeit nimmt und nicht alles ausformuliert. Manche Passagen sind etwas zäh, andere bleiben im Kopf. Wer sich darauf einlässt, findet eine eigene Art von Geschichte, die nicht sofort greifbar ist. Dafür gebe ich dem Buch 4 Sterne und eine Leseempfehlung für Leser, die ruhige Familiengeschichten mögen, bei denen nicht alles direkt erklärt wird und manches offen bleibt. Wer sich gern auf eine etwas andere Erzählweise einlässt und auch mit längeren, ruhigen Passagen zurechtkommt, wird hier fündig. Für alle, die eine sehr klare und schnelle Handlung erwarten, kann es stellenweise etwas schwerer zugänglich sein.
Rezensionen von Renni:
Italienische Familiengeschichte
Die Briefträgerin von Francesca Giannone
Schon das Buchcover an sich sagt viel über die Geschichte des Buches aus. Italien im letzten Jahrhundert. Eine Frau die ihren Weg geht. Sommer 1934. Anna zieht mit ihrem Mann Carlo und Sohn Roberto in dessen Heimatort in den Süden Italiens. Sie wird immer die Fremde genannt, hat sie doch andere Vorstellungen von ihrem Leben als der große Teil des Dorfes.
In ihrem Schwager Antonio findet sie einen Seelenverwandten, der immer auf ihrer Seite zu stehen scheint. So wird Anna die erste Briefträgerin Italiens. In der Zwischenzeit baut ihr Mann erfolgreich ein Weingut auf. Das Buch wird über 18 Jahre erzählt, die Jahre rasen manchmal fast zu schnell durch. Die einzelnen beschrieben Abschnitte zum Beispiel das der Briefträgerin an sich oder wie sie ein Frauenhaus aufgebaut hat, lassen in bisschen an Tiefe vermissen, was sehr schade ist, da der Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist. Beeindruckend ist, dass es sich in diesem Buch um die Urgroßmutter der Autorin handelt. Alles in allem ein durchaus lesenswertes Buch
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Rezensionen von froschman:
Vermisst im Surferparadies
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Rezensionen von froschman:
Vermisst im Surferparadies
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Rezensionen von froschman:
Vermisst im Surferparadies
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Rezensionen von froschman:
Vermisst im Surferparadies
Heaven's Gate von Daniel Faßbender
Der ehemalige deutsche Profi-Surfer Caruso macht Auszeit auf der philippinischen Insel Surogao. Seinen Lebensunterhalt verdient er sich mit kleinen Detektivarbeiten, allerdings steht er bereits bei Vielen in der Kreide. Er trinkt zu viel, flüchtet sich immer wieder zum Surfen ins Meer und ist zu keinen Bindungen bereit.
Da kommt ihm das Angebot einer schönen Spanierin sehr gelegen, deren Sohn vermisst wird und von ihr einen großen Vorschuss erhält. Doch bald muss er erkennen, dass es sich nicht nur um einen Vermisstenfall handelt, die Insel ist ein gefährlicher Drogenumschlagplatz geworden, ein Drogenmafiakrieg bahnt sich an, Caruso begibt sich in große Gefahr.
Faßbender hat einen Krimi mit kurzen Kapiteln geschrieben, flüssig zu lesen. Caruso als ehemaliger Surfprofi entkommt oft nur mit Glück den gefährlichen Situationen. Die Charaktere sind klar nachvollziehbar gestaltet. Die Spannung steigt ständig an, der Schluss fesselt einen so richtig.
Rezensionen von ekiam:
Einfühlsame Hilfe im Umgang mit Wut für die Kleinsten
Wenn liebe Waschbären wütend sind von Sandra Grimm
Der kleine Waschbär ist sooooo wütend, weil der Elch seinen Apfel gefressen hat. Auf der Suche nach einem Weg, mit diesem starken Gefühl umzugehen, fragt er andere Tiere um Rat. Jedes Tier erzählt ihm, was ihm hilft, die Wut zu bewältigen.
Das Buch ist wunderbar auf die junge Zielgruppe abgestimmt.
Schon der Auslöser für die Wut ist für Kinder leicht nachvollziehbar – wer kennt es nicht, wenn einem etwas weggenommen oder einfach aufgegessen wird? Auch die Lösungsansätze der Tiere sind kindgerecht, leicht verständlich und für Kinder ab etwa zwei Jahren gut umsetzbar, ohne sie zu überfordern.
Die Texte sind bewusst einfach und kurz gehalten. Besonders gelungen ist die Übersichtsseite am Ende des Buches: Sie greift die vorgestellten Strategien noch einmal auf und lädt Kinder und Eltern dazu ein, gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen und eigene Wege im Umgang mit Wut zu finden.
Die Illustrationen sind zauberhaft, detailreich und mit viel Humor gestaltet – es macht großen Spaß, sie anzuschauen. Der kleine Waschbär ist ausgesprochen niedlich, und auch die anderen Tiere sind liebevoll dargestellt. Besonders hervorzuheben ist, wie klar die Emotionen erkennbar sind: Nicht nur die Wut, sondern auch Überraschung, Anstrengung und schließlich Zufriedenheit werden anschaulich vermittelt. Gerade für Kinder in diesem Alter ist das von großer Bedeutung.
Ein rundum gelungenes Buch, das uns alle begeistert.
Rezensionen von Claudia R.:
gefühlvoll, atmosphärisch
Murmeltierpfeifen von Sabine Buxbaum
Klappentext / Inhalt:
Die Berliner Autorin Hannah nimmt sich eine Auszeit in den Tiroler Bergen, doch die abgelegene Berghütte im Paznauntal wird schnell zur Herausforderung.
Entbehrungen, Gewitter und der grimmige Jagdaufseher Mark bringen sie an ihre Grenzen.
Als ein Zwischenfall sie auf unerwartete Weise zusammenführt, entwickeln sich Gefühle, mit denen keiner von beiden gerechnet hat.
Eine Beziehung kommt für beide nicht infrage, denn Hannah lebt in Berlin und Mark liebt die Berge.
Haben sie trotzdem eine Chance auf ein gemeinsames Glück oder sind ihre Wege zu verschieden?
Cover:
Das Cover ist niedlich und atmosphärisch umgesetzt und macht direkt gute Laune. Es verspricht ein tolles cozy Buch zu werden mit Unterhaltung und Atmosphäre und das Cover setzt dies direkt und sehr schön um. Ein Murmeltier vor traumhafter Aussicht ist hier erkennbar und das Ganze ist farblich und optisch sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Auszeit in den Bergen vom stressigen Berliner Großstadtflair. Dies kann ich mir selbst sehr gut vorstellen, da ich seit 2000 in Berlin lebe und eine Auszeit ab und an gut nachempfinden kann. Hannah war mir zudem gleich sympathisch und auch die Emotionen und Gefühle sind hier sehr nah und gut spürbar umgesetzt.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren und genaueren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm, bildlich und atmosphärisch umgesetzt. Man kommt gut in alles hinein und kann alles sehr gut nachempfinden. Die Atmosphäre und Stimmung kommt sehr nahbar und auch authentisch herüber. Man findet schnell in Charaktere und Situationen hinein. Eine wundervolle, kurzweilige und unterhaltsame Geschichte, die voller Glück und Hoffnung steckt. Eine wundervolle und sehr gelungene Auszeit.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut erkennbar und die Silhouette an den Anfängen ist sehr schön und passend gewählt. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und es im Gesamten sehr schön abgerundet.
Ein wundervolle und gefühlvolle Geschichte, deren Humor und Unterhaltung im Einklang ist und deren Emotionen sehr authentisch und atmosphärisch herüber gebracht werden. Mir hat es sehr gut gefallen und es ist ein tolles Buch zum Abschalten und für eine kleine Auszeit zwischendurch.
Fazit:
Gefühlvolle Geschichte voller Emotionen und Atmosphäre.
Rezensionen von ekiam:
Vorlesegeschichte mit Elterntipps rund um das Thema Urlaub
Ups, wir fahren in den Urlaub von Katharina Spangler
In ‚Ups, wir fahren in den Urlaub‘ fährt Anton mit seinen Eltern auf einen Campingplatz nach Italien. Die Geschichte beginnt beim Kofferpacken und der Anreise und begleitet Anton dabei, sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, Freundschaften zu schließen und unbekannte Orte zu entdecken. Dabei wird auch gezeigt, dass ein Urlaub nicht immer nur schöne Seiten hat – Kinder werden so auf ganz unterschiedliche Erfahrungen vorbereitet.
Die Texte sind altersgerecht aus Antons Perspektive geschrieben, sodass sich Kinder gut mit der Handlung identifizieren können. Anton äußert offen seine Meinung und spricht ehrlich darüber, wenn ihm etwas nicht gefällt oder er etwas langweilig oder toll findet. Das erleichtert es jungen Zuhörerinnen und Zuhörern, sich in die Situationen hineinzuversetzen und sich verstanden zu fühlen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und eignen sich gut zum Vorlesen. Allerdings haben sich vereinzelt Tipp- und Zeichenfehler eingeschlichen.
Ergänzend zur Geschichte gibt es zu jedem Kapitel Hinweise und Tipps für Eltern. Diese greifen die geschilderten Situationen auf und bieten Anregungen für Gespräche mit Kindern. Besonders hilfreich sind die Beispielfragen sowie die Erläuterungen zur kindlichen Perspektive. Manches wirkt dabei recht selbstverständlich, ist aber gerade in stressigen Momenten – wie sie im Urlaub durchaus vorkommen können – eine gute Erinnerung.
Weniger gelungen ist aus meiner Sicht die Struktur: Die Vorlesekapitel wechseln sich direkt mit den Elternhinweisen ab. Für Erwachsene ist das praktisch, beim Vorlesen kann es für Kinder jedoch irritierend sein, wenn Seiten übersprungen werden müssen.
Die Illustrationen sind liebevoll und kindgerecht gestaltet, dürften aber gern etwas zahlreicher sein. Besonders schön ist die Charakterkarte zu Beginn des Buches, die den Einstieg erleichtert und Anton schnell vertraut macht.
Insgesamt ein gelungenes Buch zur Vorbereitung auf einen Familienurlaub.








