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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von scorpio:

Lichtblicke

Gute Gründe von Nadine J. Cohen

Yael hat Nein gesagt. Nein zum Leben. Nun soll sie lernen, Ja zu sagen.

Aber das ist leichter gesagt, als getan, leidet Yael doch unter Depressionen und sieht keinen Grund, etwas zu ändern.
Allerdings sieht ihre Schwester das anders und versucht sie darin zu bestärken und zu unterstützen.

Die Autorin nimmt ihre Leser mit in den Alltag von Yael, in das Familienleben ihrer Schwester, ins Schwimmbad, das nur für Frauen geöffnet ist, und in ihre Gedanken und Gefühle.

So erfährt man viel über ihr Seelenleben, ihre Beweggründe und lernt sie besser kennen.
Es gelingt ihr, die Schwere der Erkrankung und die Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen realistisch darzustellen. Yeals Sichtweise zeigt, wie Depressionen nicht nur den Betroffenen, sondern auch deren Angehörigen zusetzen können.

Durch die Rückblenden in die Vergangenheit bekommt man ein gutes Bild von den Auslösern ihrer Krankheit. Für Außenstehende sehr informativ.
Der Roman thematisiert die Komplexität von Beziehungen und die oft unsichtbaren Kämpfe, die Menschen mit Depressionen führen.

Das Buch ist sehr interessant und auf seine Weise unterhaltsam, was auch an Yaels Humor lag. Die zeitlichen Perspektivwechsel sind aber etwas abrupt, was mir nicht so gut gefallen hat.

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Rezensionen von M.C.F.:

Zuviel des Guten

Gärten, Gift und große Liebe von Klaudia Blasl

Ich kannte Klaudia Blasls Bücher bis jetzt noch nicht und war gespannt auf ihr Buch. Mir gefällt , dass es in Österreich spielt und auch die Handelnden Figuren und die Idee finde ich fein. Ihre Sprache ist witzig und pfiffig, wenn man aber keinen Satz ohne Witz zu lesen bekommt, wird das Ganze anstrengend und ermüdend.

Weniger wäre wirklich besser gewesen. Schade. Da das aber das einzige Buch von ihr ist, das ich kenne hoffe ich doch, dass die anderen etwas weniger spaßig sind. Schau ma mal.

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Rezensionen von Gavroche:

Toller Auftakt

We hunt the Flame von Hafsah Faizal

Schon "A tempest of Tea" von Hafsah Faizal konnte mich für sich gewinnen; vor allem, weil es sich von der Menge abgehoben hat und somit war ich gespannt auf "We hunt the Flame", das auch wieder mit einem beinahe magischen, wunderbaren Cover aufwarten kann.
Die Jägerin Zafira hat mir gut gefallen, sie ist eine stark Frauenpersönlichkeit mit Charakter.

Definitiv keine, die man einfach in eine Schublade einordnen kann.
Aber auch Nasir ist gut gezeichnet und nicht so klischeehaft. Besonders der Zwiespalt, in dem er steckt, wird gut deutlich.
Erzählt wird die Geschichte aus diesen beiden Perspektiven.
Die Einordnung in die Mythologie aus 1001 Nacht hat mir gut gefallen, auch wenn diese Geschichte ihren ganz eigenen Charme entwickelt. Die vielen Beschreibungen machen die Handlung greifbarer und die Landschaften sind vor meinem inneren Auge entstanden.
Die Leser*innen erwartet eine spannende, actionreiche und emotionale Geschichte, die immer wieder mit Überraschungen aufwartet.
Auf die Fortsetzung bin ich natürlich nun sehr gespannt.

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Rezensionen von Gavroche:

Zurück ins Graphische Viertel

Das Haus der Bücher und Schatten von Kai Meyer

Und wieder begibt sich der Autor Kai Meyer mit seinem Buch ins Graphische Viertel nach Leipzig, das wieder einmal so anschaulich beschrieben wird, dass ich jedes Mal traurig bin, dass dieses einzigartige Viertel so nicht mehr besteht.
Die Hauptzeitebene spielt sich im Jahr 1933 ab, zu Beginn der Herrschaft der Nationalsozialisten.

Weil der ehemalige Polizist Cornelius Frey sich den Nazis nicht beugen wollte, arbeitet er als Nachtwächter. Als er ein Mädchen rettet, das kurze Zeit später ermordet wird, zusammen mit einem ehemaligen Kollegen von ihm, springt er über seinen Schatten und fängt wieder bei der Polizei an, um zu ermitteln, muss aber gut aufpassen, dass er dem neuen Regime nicht zu nahe kommt.
Unterbrochen wird diese Geschichte durch eine weitere, die ungefähr zwanzig Jahre früher spielt. Eine Lektorin und ihr Verlobter fahren zu einem Autor zu einem abseits gelegenen Gutshof in Lettland, es ist Winter, eiskalt und geht hier alles mit rechten Dingen zu oder gibt es hier paranormale Erscheinungen? Aschenbrand hält Paula hin, dabei ist sie extra angereist, um sein neues Buch mitzunehmen.
Die beiden Geschichten nähern sich immer mehr aneinander an und verweben sich zu einer einzigartigen Geschichte.

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Rezensionen von Gavroche:

Schwächer

Der Krimidinnermord von Colleen Cambridge

Bereits der dritte Fall für Phyllida, die patente Haushälterin von Agatha Christie. Da Agatha und ihr Mann nicht zu Hause sind, nimmt Phyllida die Einladung der neuen Nachbarn zu einem Krimidinner an. Obwohl sie dazu gar keine Lust hat, denn im Haus gibt es mal wieder sehr viel zu tun und vor allem erwartet sie die Lieferung des neuen Staubsaugers, eines ganz neuen Geräts und da möchte sie auf keinen Fall, dass der Butler ihr dazwischenfunkt, mit dem es wie immer ein gewisses Kompetenzgerangel gibt.

Also fährt Phyllida zu diesem Krimidinner, bei dem es wohl darum gehen soll, einen nachgestellten Mord aufzuklären. Das Problem ist allerdings, dass der Mord tatsächlich geschieht und nicht nur gespielt ist. Aber wer war es? Natürlich ermittelt Phyllida und der Inspektor kommt erst sehr spät.
Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren, eine interessante Geschichte wie immer. Aber: die Auflösung hat mir dieses Mal gar nicht gefallen, da sie nicht wie sonst ein Aha-Moment war. Das hat meine Freude ein wenig getrübt, aber dennoch habe ich die Reihe gerne gelesen und bin schon neugierig auf den nächsten Fall.

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Rezensionen von DoraLupin:

Herbstliches Abenteuer mit dem kleinen Drachen Spekulatius

Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius und das Abenteuer im Herbstwald Spekulatius von Tobias Goldfarb

Ich kenne Spekulatius schon von anderen Hörbüchern und die Geschichten können mich immer sehr begeistern, da sie so liebevoll und schön geschrieben sind. Auch dieses Abenteuer im Herbst hat großen Spaß gemacht und ist nur zu empfehlen!

Inhaltlich geht es diesmal um folgenes: Zum ersten Mal besucht Spekulatius Mats und Matilda im Herbst.

Er ist begeistert von den bunten Blättern, vom Drachensteigen lassen und Kastanien sammeln. Aber im Wald treibt sich auch dieser merkwürdige Freiherr von Freysinn herum. Er hat ein Waldstück gekauft und will dort eine große Jagd veranstalten. Specki und die Geschwister müssen die Waldtiere warnen und rechtzeitig in Sicherheit bringen. Aber der große, stolze Hirsch lässt sich einfach nicht überzeugen.

Der Schreibstil ist sehr einfach und leicht verständlich, deshalb können sich die Kinder ganz wunderbar auf den Inhalt der Geschichte konzentrieren. Das Hörbuch und die schöne Geschichte bietet zugleich Klein und Groß Spaß und man hat ganz fantastische und vergnügliche Stunden. Die Protagonisten sind sehr sympathisch, man merkt ihnen die Liebe zur Natur und zu Tieren an und sie sind sehr mutig und ideenreich wenn es darum geht diese Dinge zu schützen! Im Hörbuch geht es um den Wald und seine Bewohner aber auch um Zusammenhalt und Kampfgeist für eine gute Sache. Begleitet wird die Geschichte natürlich wieder von dem kleinen Drachen, der immer ein Hightlight darstellt. Da die Geschichte diesmal im Herbst spielt, eignet sich das Hörbuch natürlich besonders für die herbstliche Jahreszeit oder die Zeit vor Weihnachten. Eine Tasse Tee und Kekse machen die Geschichte perfekt, vielleicht sogar ein Spekulatius!?

Der Sprecher des Hörbuchs hat wirklich super gelesen und bringt die Eigenheit von Spekulatius, das eigentümliche sprechen, ganz wunderbar zur Geltung. Er hat eine sehr angenehme Stimme und betont die verschiedenen Personen unterschiedlich, sodass die Geschichte noch lebendiger wird. Zwischendurch wird das Hörbuch auch immer wieder von Musik untermalt.

Fazit: Ein tolles, herbstliches Abenteuer mit dem kleinen Weihnachtsdachen das nur zu empfehlen ist!

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Rezensionen von ReiShimura:

Überspitzt und klischeebeladen, aber trotzdem amüsant

Mami braucht 'nen Drink von Gill Sims

Wahrscheinlich kennen die meisten Mütter (und auch Väter) das Gefühl völlig überfordert zu sein und nicht zu wissen, wie man den Alltag mit Kindern, Haushalt und Job schaffen soll.
Gill Sims treibt das Thema in diesem Buch auf die Spitze. Ihre Protagonistin Ellen ist überfordert, ordinär und steht sich manchmal selbst im Weg.

Das Ganze ist herrlich übertrieben und überspitzt formuliert. Trotzdem findet man das eine oder andere Fünkchen Wahrheit und an manchen Stellen auch sich selbst.
Dies gilt nicht nur für die ganze Geschichte an sich, sondern insbesondere auch für die Charaktere. Ellen ist nicht gerade eine Sympathieträgerin und an manchen Stellen habe ich mich richtig über sie geärgert. Ihre Handlungen sind nicht immer nachvollziehbar und ihr Hang zum Alkohol ist manchmal ein wenig bedenklich. Daran könnte man jetzt natürlich Anstoß nehmen oder sich einfach immer vor Augen halten, dass hier eine ordentliche Portion Satire im Spiel ist.
Der Erzählstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, wenn auch nicht komplett ungewohnt. Bereits andere Autorinnen und Autoren haben ihre Werke im Tagebuchformat geschrieben. Wenn man mit diesem Stilmittel nichts anfangen kann, sollte man definitiv die Finger von diesem Buch lassen. Ich persönlich, finde es immer wieder sehr spannend und durchaus interessant zum Lesen.
Das Buch ist kein Meisterwerk und wird sicher nie einen der beliebten Preise gewinnen. Ich glaube aber nicht, dass dies die Intension der Autorin war. Viel mehr glaube ich, dass sie ein gutes Unterhaltungsbuch schreiben wollte und Müttern zeigen, dass sie nicht allein sind mit ihren Problemen und Sorgen. Dies hat sie für mich auch sehr gut umgesetzt. Auch wenn ich öfters mal den Kopf schütteln musste über die Absurdität von manchen Situationen habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Rezensionen von FogandBooks:

Eine berührende Reise durch Verlust, Verbundenheit und samische Identität

Als wir im Schnee Blumen pflückten von Tina Harnesk

Tina Harnesks Debütroman ist kein leicht verdaulicher Snack für zwischendurch, sondern ein intensives Werk, das sich wie eine leise Melodie ins Herz schleicht. Die Geschichte, die im hohen Norden Schwedens spielt, erzählt von Heimat, Verlust und der Kraft familiärer Bindungen – eingebettet in die kulturellen und historischen Wurzeln der Samen.

Im Zentrum stehen zwei Protagonisten: Máriddja, eine ältere Samin, die nach ihrer Krebsdiagnose entschlossen ist, ihren Neffen Heaika-Joná ein letztes Mal zu sehen, und Kaj, ein Arzt, der durch seine Rückkehr in den Norden mit seinen samischen Wurzeln konfrontiert wird. Beide Geschichten verweben sich meisterhaft und offenbaren nach und nach tiefe, verbindende Fäden. Máriddjas Alltag mit ihrem dementen Mann Biera ist von bittersüßer Melancholie geprägt, während Kajs Suche nach Identität und Zugehörigkeit eine zusätzliche Dimension hinzufügt.

Was Harnesk hier erschafft, ist eine stille, aber kraftvolle Erzählung, die sich wie das Schälen einer Zwiebel anfühlt: Schicht um Schicht wird freigelegt, bis die ganze emotionale Wucht der Geschichte auf den Leser trifft. Besonders Máriddjas unerwartete Verbindung zu einer virtuellen Telefonstimme, „Siré“, bringt eine charmante und gleichzeitig tiefgründige Leichtigkeit in die ansonsten ernste Handlung.

Der Schreibstil ist poetisch und bildhaft, manchmal jedoch so reich an Metaphern und samischen Begriffen, dass es einen Moment dauert, um vollständig in die Welt einzutauchen. Diese sprachliche Herausforderung mag nicht jedem liegen, doch sie verleiht der Geschichte eine authentische Tiefe, die lange nachhallt.

Das Cover und der Titel spiegeln die Atmosphäre des Romans perfekt wider – gleichzeitig verspielt und von Vergänglichkeit durchzogen. Trotz der Schwere des Themas bleibt am Ende ein Gefühl von Hoffnung und Verbundenheit.

Mit 4 von 5 Sternen bewerte ich dieses Buch als eine anspruchsvolle, aber lohnende Lektüre, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Ein literarischer Schatz, der die Stimme der Samen hörbar macht und zugleich eine universelle Botschaft über Familie und Identität erzählt.

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Rezensionen von nessabo:

Tolle Figuren und spannendes Kammerspiel, mir jedoch textlich zu experimentell

Schwindel von Hengameh Yaghoobifarah

Ich mochte Hengamehs ersten Roman „Ministerium der Träume“ richtig gern, deshalb war natürlich klar, dass ich auch deren neuen Roman lesen möchte. So ganz konnte „Schwindel“ meine Erwartungen aber leider nicht erfüllen.

Im Roman dreht sich alles um Ava sowie ihre drei Liebhaber*innen. Ava scheint mit ihren Liebschaften großzügig umzugehen und sich schnell in eine neue zu flüchten, wenn es emotional tiefer zu gehen droht.

So gibt es einige enttäuschte Erwartungen und wie es der Zufall so will, befinden sich die vier irgendwann ausgeschlossen auf dem Dach von Avas Wohnhaus. In einer Art Kammerspiel tragen jetzt nicht nur die Figuren untereinander ihre Konflikte aus, sondern die Lesenden erfahren auch so Einiges über die einzelnen Protagonist*innen - und das ist authentisch komplex.

Hier komme ich auch zu einer klaren Stärke des Romans: Wie kaum jemensch sonst schafft es Hengameh, die Komplexität menschlicher Identitäten in eine Sprache zu packen. Wo fängt Eigenverantwortung an und wo hören alte Traumata auf (looking at you, Ava)? Ist eine Lesbe noch lesbisch, wenn der Partner ein trans Mann ist? Wie kann ein sicherer Raum für nichtbinäre 6ualität aussehen?

Die Figuren sind alle wirklich vielschichtig und ich mochte es, wie Hengameh sie nach und nach entpackt. Da trifft die ältere Lesbe, die ihre Freund*innen in der Aids-Pandemie verloren hat, auf die junge nichtbinäre Person und muss ihren Platz erst neu finden. Es geht um Label, das Hinterfragen ebendieser und um Allianzen, die sich im Roman sehr dynamisch immer wieder neu formen.

Und obwohl ich die Perspektiven richtig toll fand und das Buch auch gut lesen konnte, hat es mich nicht wirklich überzeugen können. Das liegt vor allem an den verschiedenen Textformen. Delias Abschnitte sind konsequent klein geschrieben und brechen auch mal mitten im Satz ab. Manche Seiten bestehen aus nur einem Wort, andere reihen die immer gleichen Worte in einem Strudel aneinander. Das sorgt zwar auch dafür, dass der Roman schnell zu lesen ist, aber ich habe zu solch künstlerischen Aspekten einfach keinen Zugang und daher die Seiten auf Verständnisebene quasi übersprungen. Die gewählte Sprache bewegt sich auf der Grenze zwischen direkt und vulgär - für mich war es okay so, aber wer mit Vulgarität ein Problem hat, wird hier nicht glücklich werden. Nicht gut gefallen hat mir außerdem, wie stark Drogen verschiedener Art immer wieder eine Rolle spielten. Und schließlich war mir die Geschichte am Ende zu fragmentarisch und nicht so abgeschlossen wie im Vorgängerroman.

Ein Buch für alle, die Hengamehs Erzählweise mögen, Lust auf tiefe & ambivalente Figuren haben und offen sind für kunstvolle Textformen. Für mich war es eine eher durchwachsene Lektüre, ich bleibe Hengameh aber dennoch treu und gebe wegen der lehrreichen Perspektiven im Buch trotz meiner Kritik eine gute Bewertung.

3,5 Sterne

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Rezensionen von lesen=liebe:

Hat uns leider nicht verzaubert

Lina und der Schnee-Engel von Maggie O'Farrell

Die Erwartungshaltung an dieses Buch war sehr groß. Vielleicht sind wir deshalb ein bisschen enttäuscht.

Die Aufmachung des Buches ist einfach wundervoll. Die glitzernden Schneeflocken und die wunderschönen Illustrationen sind einfach magisch.

Der Inhalt hat uns leider nicht in den Bann gezogen.

Eines Nachts erscheint Linas Schnee-Engel, den sie vorigen Winter im Schnee gemacht hat. Er kommt ihr zur Hilfe, weil sie offenbar ernsthaft krank ist. Diese Krankheit lässt für uns viele Fragen offen und ist für die Kinder sehr schwer zu verstehen. Warum braucht Lina akut Hilfe vom Engel mitten in der Nacht und warum ist sie fast ein Jahr im Krankenhaus? Auch die gefährliche Situation im Wasser hat uns einfach überhaupt nicht gefallen. Lina versucht zuvor auch durch waghalsige Taten ihren Engel herbeizurufen. Ich hoffe man bringt die Kinder dadurch nicht auf unsinnige Gedanken. Alles in allem hat uns Linas Geschichte nicht überzeugt. Schade, wir hatten uns ein magisches Wintermärchen erwartet, das man speziell in der kalten Jahreszeit immer wieder gerne zur Hand nimmt.

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