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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PMelittaM:

Ein phantastischer Wohlfühlroman

Spellshop von Sarah Beth Durst

In der Stadt Alysium wütet die Rebellion, viele Häuser gehen in Flammen auf, auch die Bibliothek, in der die Zauberbücher aufbewahrt werden. Die Bibliothekarin Kiela weiß sich nicht anders zu helfen, als mehrere Kisten mit Büchern vollzuladen und dann mit diesen zu fliehen. Gemeinsam mit Caz, einer Pflanze mit Bewusstsein versucht sie über das Meer zu entkommen und landet schließlich auf ihrer Heimatinsel Caltrey.

Dort hat sie vor unter dem Radar zu bleiben, doch die Insel braucht ihre Hilfe und die Magie der Zauberbücher.

Der Roman ist eindeutig ein Wohlfühlroman. Kiela mag eigentlich keine Menschen um sich, aber die Inselbewohner, zumindest die meisten, sind so liebenswürdig und ihr zugewandt, dass sie gar nicht anders kann, als sich ihnen ebenfalls zuzuwenden, das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Mir hat gut gefallen, wie alles ineinandergreift und im Grunde hätte es für mich bis zum Ende so weitergehen können. Ich hätte gar nicht die Gefahrenmomente gebraucht, die sich nach einiger Zeit ergeben haben, sie haben mich sogar eher gestört.

Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, und obwohl ich auf diese meist verzichten könnte, hat mir diese gut gefallen, sie passt einfach in die Wohlfühlatmosphäre. Gut gefallen haben mir auch die Charaktere, die Bewohner:innen dieser Welt sind größtenteils keine Menschen, wenn auch oft menschenähnlich, manchmal sind es nur Nuancen, die sie von Menschen unterscheiden, so hat Kiela zum Beispiel blaue Haut. Es gibt aber auch unter anderem Zentauren und Wesen mit Schuppen oder Fell und Hörnern. Im Meer schwimmen Meermenschen und Seepferde, die aber ganz anders sind als die uns bekannten Seepferdchen. Und, natürlich, gibt es auch Magie, die allerdings vom Kaiser beherrscht wurde, der nun aber gestürzt ist.

Spellshop ist ein schöner Roman, der gut in die Cosy Fantasy passt und angenehme Lesestunden verspricht. Gerne empfehle ich ihn weiter und bin nun gespannt auf andere Romane Sarah Beth Dursts.

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Rezensionen von Claudia R.:

CosyCrime

Mord im Himmelreich,2 Audio-CD, MP3 von Andreas Winkelmann

Klappentext / Inhalt:

Ein Toter auf dem See, stümperhafte Polizeiarbeit und ein Campingplatz voller eigenwilliger Originale…
So hat sich der ehemalige Schauspieler Björn Kupernikus seinen Ruhestand nicht vorgestellt – oder vielleicht doch? Kaum hat er sich auf dem idyllischen Campingplatz Himmelreich gemütlich eingerichtet, muss er einen kleinen Hund retten, der auf einem Paddleboard mitten im See treibt.

Kupernikus zieht das Tier ans Ufer – und mit ihm eine Leiche, die aufwendig unter das Board geschnallt ist. Zwar geht die Polizei von einem Unfall aus, sonderlich erfahren wirken die Beamten aber nicht. Wenn man zudem im Himmelreich etwas in Erfahrung bringen will, braucht man jemanden, der sich im Mikrokosmos Campingplatz auskennt. Ganz klar, Kupernikus muss selbst ran, das Campen liegt ihm schließlich im Blut und auf die Rolle als Tatort-Kommissar hat er sich sein Leben lang akribisch vorbereitet. Unterstützt wird er von Annabelle, einer weitgereisten Künstlerin, die die kuriosesten Dinge weiß, vor Ort lebt und daher einen guten Draht zu den Einheimischen hat. Spiegel-
Bestsellerautor Andreas Winkelmann mit dem Auftakt seiner Cosy-Crime-Reihe: voller Herz, Humor und trotzdem spannend bis zum Schluss.

Cover:

Ein Campingplatz und ein Hund im Vordergrund ist hier erkennbar und gut das Setting des Ganzen sehr gut wieder. Optisch und auch farblich ist es toll umgesetzt.

Meinung:

Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam ausgebaut. Ein wundervoller CosyCrime Reihenstart, der nicht nur Campingfans begeistern wird. Ich mochte das Hörbuch sehr gern und fand mich schnell und gut hinein.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht Azu die verraten und halte mich mit Details dazu zurück.

Der Erzählstil ist bildlich und angenehm und man kann dem Erzähler sehr gut folgen, dieser macht seine Sache sehr gut. Die Stimme des Sprechers ist angenehm und man hört dieser gern zu. Die Geschichte nimmt nach und nach mehr an Spannung zu und man bleibt sehr gern dabei und hört gebannt zu.

Das Hörbuch ist toll umgesetzt und die Geschichte sehr unterhaltsam. Die Charaktere sind gut durchdacht und man findet sich in alles sehr gut hinein und es ist verständlich umgesetzt, auch wenn so einiges überraschen und begeistern Ann und so einige Wendungen nicht hervorsehrbar sind.

Tolle CosyCrime Unterhaltung, die Freude macht.

Fazit:

Klasse Hörbuch und wundervolle CosyCrime Unterhaltung.

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Rezensionen von peedee:

Die Selbstfürsorge verbessern

Self Care - sei gut zu dir von Sabine Hubbertz-Josat; Katharina Wick

Wer fühlt sich nicht mal müde und ausgelaugt? Erschöpft vom täglichen Allerlei mit Beruf und Privatleben? Die Autorinnen zeigen auf, wie man Gesundheit und Wohlbefinden in die eigene Hand nimmt, Stress abbaut, neue Gewohnheiten einübt und so zu mehr Selbstfürsorge kommt. Sie bieten auch Tipps für Achtsamkeitsübungen wie Yoga, Meditation oder Progressive Muskelentspannung.

Erster Eindruck: Das Cover finde ich leider nur mittelmässig gelungen; das Rot ist sehr präsent, zusammen mit der sehr grossen Schriftgrösse fast aufdringlich, und warum eine Comic-Katze abgebildet ist, erschliesst sich nicht auf den ersten Blick. Der englische Begriff „Self Care“ mag wohl gut klingen, aber ich hätte ihn durch „Selbstfürsorge“ ersetzt.

Das Buch gliedert sich in 6 Kapitel: „Selbstfürsorge lohnt sich“; „Das ist Selbstfürsorge“; „Was ist eigentlich gut für mich?“; „Raum für sich selbst schaffen“; „Jetzt bin ich dran!“; „Hilfe“. Bei meinem ersten Eindruck habe ich erwähnt, dass die Comic-Katze nicht selbsterklärend ist. Auf Seite 6 wird dann erläutert, was wir alle von Katzen lernen können.

Beim „Pflichtprogramm“ für Selbstfürsorge werden folgende fünf Säulen genannt: Ernährung, Bewegung, Regeneration, Stressmanagement und soziale Kontakte. Welche dieser Säulen sollte von mir vermehrt betrachtet werden? Gesunde Ernährung? Bewegung? Ich habe das Gefühl, es dürften alle ein bisschen mehr Zuwendung meinerseits vertragen…
Interessant fand ich die Erläuterungen über das „Transtheoretische Modell der Verhaltensänderung“, das von der Macht der Gewohnheit handelt. Früher hiess es, dass sich Gewohnheiten nach 3 Wochen einstellen. Hier jedoch wird von durchschnittlich 66 Tagen (mit grossen Abweichungen nach unten und oben) gesprochen, was deutlich länger ist.

Was erwarte ich von einem solchen Sachbuch? Sicherlich nicht DIE eine Lösung im Sinne von „Befolge A, B und C, und dann ist alles perfekt“. Nein, ich erwarte Denkanstösse und ich nehme mir bewusst Zeit, über meine Fragen zu „brüten“ und sie aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Viele der hier erwähnten Dinge waren mir nicht neu, aber es tat gut, sich diese wieder in Erinnerung zu rufen. Für mich bedeutet dies, mich wieder vermehrt um meine Selbstfürsorge zu kümmern, Ballast loszuwerden und auch mal Nein zu sagen. Ich muss herausfinden, welche Art von Selbstfürsorge für mich stimmig ist, denn das, was ich z.B. als entspannend betrachte, muss für jemand anderes überhaupt nicht passen. Hier ist gesunder Egoismus nötig. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Rezensionen von Petra:

Tausend und eine Nacht

Der Sternenstaubdieb von Chelsea Abdullah

Die Händlerin Loulie al-Nazari handelt mit Relikten die mit Magie behaftet sind. Ein Kronprinz der viele Geheimnisse hat, Dschinns ohne Ende und viele Elemente die an die Märchen aus Tausend und einer Nacht erinnern. Dazu kommt noch Rache, Mord und Loyalität die missbraucht wird. Alles Elemente die sehr viel Spannung versprechen, leider wurde es hier teilweise sehr in die Länge gezogen.

In aufblitzenden Erinnerungen wurde die Vergangenheit erzählt. Das störte den Lesefluss weil sie den Zusammenhang unterbrochen haben.
Dschinns sind geschlechtlose Wesen, das wurde durch die genderneutrale Personalpronomen betont. Für jüngere Leser, denke ich kein Problem aber mich hat es gestört, weil ich mit diesen " sier und siem und andere Ausdrücke erst wenig anfangen konnte. Es brauchte einige Gewöhnungsseiten bis es mir nicht mehr unangenehm aufgefallen ist.
Der Schluss war folgerichtig und die ganze Geschichte zielte auf dieses Ende ab, nur leider blieb ein Cliffhanger gibt es ein gutes Ende oder nicht?
Der Showdown ließ aber die Vermutung nicht zu, das es einen weiteren Band geben wird. Dadurch wirkt das Buch unvollständig, denn so richtig kann ich mir nicht vorstellen was in einem zweiten Band erzählt werden soll.

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Rezensionen von nil_liest:

Tolle Wiederentdeckung

Der lange Schatten von Celia Fremlin

Ich bin immer für Neuauflagen von Romanen zu haben, die schon sehr lange bekannt sind, aber in Vergessenheit geraten, obwohl sie mächtig gut sind. Genauso ist es bei Celia Fremlins Roman Der lange Schatten (The Long Shadow, 1975), in der deutschen Übersetzung von Sabine Roth, ist ein wahres Meisterwerk der psychologischen Spannungsliteratur.

Fremlin, bekannt für ihre feinsinnigen, oft beklemmenden Erzählungen, fängt in diesem Roman die dunklen Abgründe des menschlichen Geistes auf subtile und gleichzeitig fesselnde Weise ein. Die Übersetzerin Sabine Roth hat es hervorragend geschafft, den präzisen Stil und die unterschwellige Bedrohlichkeit der Originalsprache in das Deutsche zu übertragen. Und das schöne ist, in ihrer Biografie steht, dass sie 16 Romane schrieb und wir uns auch gleich in 2025 auf die nächste Neuauflage freuen können: „Onkel Paul“ (ET 17. Juni 2025).
Jetzt aber erst einmal zu „Der langr Schatten“. Die Geschichte ist trotz ihres Erscheinungsjahres 1975 erstaunlich zeitlos. Sie beleuchtet universelle Themen wie Schuld, Reue und die Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen. Das zentrale Motiv, das Leben nach einem Verlust und die fortwährenden Schatten der Vergangenheit, bleibt auch heute hochaktuell. Fremlin zeigt eindringlich, wie tief die Spuren, die ein Trauma hinterlässt, in die Gegenwart hineinragen können.
Dort ist die Trauernde, sie verlor ihren Mann Ivor und nun ruft da diese Person an. Ungefragt dringt sie in ihre Trauer ein und bringt Anschuldigungen mit.
Der Roman beeindruckt zudem durch seine Vielschichtigkeit. Er ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern auch ein kluger Blick auf soziale Dynamiken und die Psychologie der Figuren. Die langsame, fast unmerkliche Eskalation der Handlung hat mich unaufhaltsam mitgezogen und irgendwann traut man keiner Figur mehr und steckt in einer latenten Habachtstellung beim Lesen.
Fazit: Für alle die gerne wiederentdecken und alle die psychologische Spannung einem Thriller vorziehen!

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Rezensionen von Kapitel60:

Tierische Unterstützung

Perla der Superhund 1 von Isabel Allende

Worum geht’s?
Die Hündin Perla erzählt ihre Geschichte, wie sie eines Tages von ihrer Familie aus dem Tierheim abgeholt wurde. Besonders angetan hat es ihr der Sohn der Familie, mit dem sie sich gleich angefreundet hat. Bald bekommt sie mit, dass der Junge in der Schule gemobbt wird. Klar, dass sie ihm helfen will, schließlich hat sie ja Superkräfte.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Die Illustrationen sind kindgerecht und durchaus nett anzuschauen. Mich stört es ein bisschen, dass die Köpfe oft so überdimensioniert werden. Der Schreibstil ist sehr einfach und insgesamt kommt die Geschichte mit wenig Text aus.

Fazit:
Die Geschichte greift ein wichtiges Thema auf. Nämlich Mobbing. Leider sind wir nicht richtig warm mit dem Buch geworden, hier hätte man bestimmt mehr daraus machen können. Die Rolle des Zauberers hätte näher erläutert werden können und auch die ein oder andere Szene hätte etwas mehr Tiefsinn vertragen.

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Rezensionen von Kapitel60:

Liebevolle Charaktere

Murmelschreck und der Pantoffelfresser von Frank Maria Reifenberg

Worum geht’s?
Der hübsch hässliche Troll Murmelschreck lebt gemeinsam mit seiner Frau Mimi auf dem Rummelplatz. Ein außergewöhnliches Gespann, denn Mimi ist eine Elfe. Aber sie sind nicht die einzigen extravaganten Bewohner. Auch andere schaurige Gestalten begleiten sie auf ihren Abenteuern.

Cover, Illustrationen, Schreibstil:
Das Cover und die Illustrationen sind sehr ansprechend.

Das Buch enthält insgesamt 4 Geschichten, die zwar jeweils abgeschlossen sind, aber dennoch aufeinander aufbauen. An Wortspielen wird hier nicht gespart und der Schreibstil ist insgesamt sehr lustig und kurzweilig.

Fazit:
Ein lustiges Vorlesebuch, voller Fantasie und liebevollen Charakteren. Meinen Enkelkindern hat das Buch sehr gefallen, es verstaubt jetzt aber leider im Bücherregal. Ich finde die Geschichten etwas gewöhnungsbedürftig und meine Begeisterung hält sich in Grenzen.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Selbstbehauptungsreise

The Freedom Clause von Hannah Sloane

Erwarte habe ich mir hier ja eine Art "Sex and the City-Story".
Zwar ist die Hauptdarstellerin auch Autorin, lebt in einer Stadt und hat gute Freundinnen und es geht um Sex. Aber das war es dann auch schon mit den Parallelen.

Es geht um ein junges Paar, Daphne und Dominic. Sie haben sich sehr jung kennengelernt, gleich geheiratet und sind jetzt in ihren Zwanzigern.

Glücklich, aber ihr Sexleben ist nicht sehr wild, weshalb Dominic auf die Idee kommt, dass sie jede*r einmal im Jahr eine Nacht mit einem bzw. einer Fremden verbringen dürfen. Ihre Freiheitsklausel, wie sie es nennen, hat ein paar Regeln und ist auf fünf Jahre terminiert.
Diese fünf Jahre begleiten wir die Beiden.

Die sexuelle Entwicklung und die mehr oder weniger aufregenden bzw. fürchterlichen Abenteuer sind zwar ein wichtiger Bestandteil des Buches, aber eigentlich geht es um etwas ganz anderes.

Ein Aufräumen mit den romantisierten Vorstellungen über Dating und Sex von Frauen, um Empowerment, um eine Entwicklung, in der die Definition nicht mehr über den Partner bzw. die Pärchenbeziehung erfolgt, um gesellschaftliche Erwartungen und Selbstbehauptung.

Ein überraschend in die Tiefe gehendes Buch, das zudem noch von Kochrezepten garniert wird (die ich persönlich jetzt nicht gebraucht hätte, dem Buch aber ein wenig Leichtigkeit geben).

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Rezensionen von nil_liest:

CozyCrime ohne Handy

Love Me Like It's Yesterday von Juliane Käppler


Eine CozyRomance, die nicht nur eine sich anbahnende Liebesbeziehung im Fokus hat, sondern auch ein sehr ernstes Thema: Hate im Netz, social media mobbing und vor allem im Schutz der Anonymität des Internets anderen das Leben zur Hölle machen.
Durch diese Kombination dieser beiden Themen und wie sie in die Geschichte integriert sind, macht das Lesen spannender, kurzweilig und doch ist es am Ende eine romantische Geschichte.

Da ist zum einen Juno, eine Möbelrestaurateurin, die weder Handy hat oder sonst irgendwie in den sozialen Medien präsent ist, obwohl sie mit 36 Jahren nicht zu einer Altersklasse gehört, die da raus ist. Dann gibt es da Taro, der einen YouTube-Kanal unterhält und aus psychologischer Sicht erläutert wie man mit Frauen umgeht und vor allem so flirtet, dass es nachhaltig was wird. Passt das?
Mit über 500 Seiten wirklich ein dickes Buch und hier ist auch mein einziger Kritikpunkt, nach knapp 350 Seiten gab es ein Tief, da hab ich in der Tat mal den einen und anderen Absatz überlesen. Da zog es sich ein wenig.
Davon mal abgesehen, hat es mich bestens unterhalten und zugleich auch wieder etwas mehr sensibilisiert was das Thema Social Media und seine Auswirkungen anbelangt.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Ein meisterhafter Thriller

Das Wochenende von Hannah Richell

Max und Annie Kingsley, die mit ihrem Sohn Kip aus London in die englischen Grafschaft Cornwall nach Wildernest auf eine Landzunge und die Farm Morvoren Point gezogen sind und hier demnächst einen Glampingplatz eröffnen wollen, haben ihre Freunde eingeladen. Schnell stellt sich heraus, dass von der 20-jährigen Freundschaft nicht mehr viel übrig ist.

Es wird gelästert, was das Zeug hält und die Männer, die auf die Kinder aufpassen sollen, lassen sie alleine Richtung Strand losziehen. Alle kommen zurück bis auf eines. Von der Suche nach Phoebe abgelenkt, bemerkt keiner der Anwesenden, dass sich plötzlich ein weiterer Mensch aus ihren Reihen in allerhöchster Gefahr befindet.

Schon im Prolog steigt bei mir die erste Gänsehaut hoch und ich frage mich, wer da an den Klippen steht. Das wird zum Ende der Geschichte dann aufgeklärt.
Die Geschichte handelt von 4 Familien, die sich auf einen abwechslungsreichen Kurzurlaub mit Freunden gefreut hatten. Aber schon am ersten Abend gibt es Reibereien. Als dann ein Unwetter aufzieht und ein weiteres junges Mädchen vermisst wird, beginnt die Situation zu eskalieren.
Ganz am Anfang der Geschichte bekomme ich den Ausschnitt einer Landkarte auf der ich sehen kann, wo ich mich gerade befinde. Und das Personenverzeichnis hat mir bei den vielen Menschen, die mir hier begegnen, sehr geholfen. Meine Sympathien und Antipathien habe ich schnell vergeben können. Nur, dass ich mich bei einer Person so getäuscht habe...
Zwischenzeitlich ist die Polizei mit zwei DIs und einer Familienberaterin involviert. Die einzelnen Kapitel, die eine angenehm zu lesenden Länge haben und mit dem jeweiligen Namen und dem Zeitpunkt versehen sind, springen zwischen den Vernehmungen und den rückblickenden Ereignissen auf die letzten Tage hin und her. So entsteht langsam ein immer plastischeres Bild und vor allem bekomme ich die Gedanken, Emotionen und die verschiedenen Blickwinkel der Einzelnen zum gleichen Thema sehr gut mit.
Das Setting am Ende einer Landzunge von Cornwall im Nirgendwo und die Idee eines Glampingplatzes, dazu dieser gewaltige aufziehende Sturm, haben mir sehr gut gefallen und ich konnte mich hier sehr gut hineinversetzen.
Hannah Richell schafft es mit ihrem Erzählstil mich immer wieder zu Verschiedenem im Unklaren zu lassen, was die Spannung für mich kolossal steigerte. Durch verschiedene Wendungen und neue Vorkommnisse begreife ich erst spät, worum es hier eigentlich geht. Und auch wer die Person aus dem Prolog ist, erklärt sich mir erst hier.

Eine spannende und sehr interessante Geschichte über das Verhältnisse von 4 Familien zu- und untereinander, die sich seit 20 Jahren kennen. Mit einem Ende und einer Auflösung, die mich absolut überzeugen konnten.

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