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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

so macht Mathe Spaß!

Sei ein Mathe-Magier von Anna Claybourne

Ein tolles Beschäftigungsbuch mit vielen Matherätseln hat uns durch die Ferien begleitet. Mathemagisch findet sich darin eine Anleitung für einen Zaubertrick, wo du jedem erzählen kannst. Du weißt du Lösung, egal mit welcher Zahl er gestartet hat - damit haben wir gleich den Papa riengelegt, der es sich mit einer großen Zahl besonders schwer gemacht hat.

Manche Rätsel warne noch für den 10-Jährigen richtig zum knofeln, etwa die Primzahlen. Auch viele Experimente finden sich darin und man kann ordentlich ins Tun kommen. So macht Mathe und Physik richtig Spaß! Auf diese Weise habe ich noch keine Volumen berechnet, Kurven gezeichnet und Körper begriffen. Ich glaube, es braucht mehr Bücher wie diese, um Kindern den Spaß an MINT-Fächern zu vermitteln! Wir waren sehr lange und konzentriert dabei und haben dabei viel entdeckt und ja ich denke auch lustvoll gelernt- ganz freiwillig und trotz Ferien!

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Rezensionen von Eternal-Hope:

Mutiger Lebensbericht einer spät diagnostizierten, autistischen Frau

Strong Female Character von Fern Brady

"Strong Female Character" ist der Lebensbericht der schottischen Stand-Up-Comedienne Fern Brady, betrachtet unter der Perspektive ihres erst vor kurzem, in ihren 30ern Jahren, diagnostizierten Autismus. Fern Brady wurde als eines von mehreren Kindern in eine schottische Arbeiterfamilie geboren und war schon als Baby und Kleinkind auffallend anders: sie reagierte auf zu starke Reize mit spitzen Schreien, wollte nicht gestreichelt werden, kratzte sich an den Stellen, an denen sie von anderen berührt worden war, und schleuderte ihren Kopf gegen die Stäbe ihres Gitterbettes, wenn ihr etwas zu viel war.

Außerdem war sie schon damals tollpatschig und ungeschickt.

Aber in den 80er Jahren war Autismus gesellschaftlich noch kaum ein Thema, für das die Menschen sensibilisiert waren, schon gar nicht bei einem Mädchen und in der Arbeiterklasse. Fern Brady hat die Form von Autismus, die man früher als Asperger-Syndrom bezeichnet hätte (diese Bezeichnung wird aufgrund der problematischen NS-Vergangenheit des Namensgebers nicht mehr verwendet, stattdessen wird auch diese Form nun allgemein unter den Autismus-Spektrums-Störungen subsummiert). Eine oft als "leicht" angesehene Form von Autismus (Fern selbst verwehrt sich aber gegen diese Zuschreibung und meint, leicht wäre höchstens die Außenwahrnehmung nicht Betroffener, weil diese Autisten so gut im Maskieren wären), die mit keiner sonstigen kognitiven Beeinträchtigung und oft auch speziellen Begabungen und einem sehr guten Gefühl für Sprache einhergeht. Die Sicht auf das Asperger-Syndrom war lange und ist zum Teil bis heute von den Experimenten des Namensgebers geprägt, und diese bezogen sich ausschließlich auf männliche Kinder vor der Pubertät. Auch deshalb ist es bis zum heutigen Tag für ältere autistische Menschen und ganz besonders für Frauen sehr schwierig, eine Diagnose zu bekommen.

Die sehr intelligente, Bücher und Sprachen liebende und selbständig recherchierende Fern hatte durchaus schon als Jugendliche den Verdacht, von dieser Form des Autismus betroffen zu sein, las sich in die jeweiligen Diagnosekriterien ein, erkannte sich wieder und sprach dieses Thema gegenüber Ärzten an. Leider geriet sie dabei immer wieder an solche, die in diesem Gebiet nicht kompetent genug waren, aber diese Schwäche auch nicht etwa eingestanden und sie weiterverwiesen hätten, sondern aufgrund von Falscheinschätzungen leugneten, dass Fern von dem Thema betroffen sein könnte, etwa weil sie Augenkontakt halten könne (etwas, das intelligente autistische Menschen im Laufe des Lebens lernen können) oder weil sie einen Freund hatte (auch das ist absolut kein Ausschlusskriterium). Und anfangs glaubte Fern ihnen und ihrer Autorität auch, es waren ja Ärzte.

Dabei kämpft sie ihr Leben lang damit, sich in der oft unverständlichen sozialen Umwelt zurechtzufinden, hat immer wieder psychische Krisen und Zusammenbrüche aufgrund von Reizüberflutung (sogenannte Meltdowns, im Rahmen derer sie nicht anders kann, als Möbel zu zertrümmern), missbraucht Medikamente, die sie sich vom Schwarzmarkt besorgt, wird immer wieder von den Eltern rausgeschmissen, finanziert ihr Studium aus Geldnot als Stripperin und ist immer wieder suizidal.

Es dauert Jahrzehnte, während sie auf ihrer Suche danach, zu verstehen, was mit ihr los war, immer mehr Anzeichen dafür findet, dass sie mit ihrem Verdacht recht hat (u.a. durch das großartige Buch "Aspergirls" von Rudy Simone, das sich für sie wie eine exakte Beschreibung ihres Lebens und ihrer Herausforderungen las), bis sie an eine kompetente Spezialistin für erwachsene Autistinnen gerät und eine offizielle Diagnose erhält. Mutig setzt sich Fern nun mit ihrem autobiografischen Buch dafür ein, für das Thema hochfunktionaler Autismus, insbesondere bei Frauen, zu sensibilisieren und darüber aufzuklären, und leistet damit einen wertvollen Beitrag dafür, dass andere Betroffene früher Unterstützung erhalten und nicht Jahrzehnte lang danach suchen müssen.

Beim Lesen des Memoirs empfand ich tiefes Mitgefühl und viel Respekt für diese starke und intelligente, reflektierte junge Frau, die trotz all dieser Handicaps nicht aufgegeben hat und sich sowohl eine berufliche Karriere als Stand-Up-Comedienne, die ihr Freude bereitet, als auch endlich eine Diagnose und damit eine Erklärung für ihr Anders-Sein erkämpft hat, und die damit auch noch so offen und mutig in die Welt hinausgeht. Mir persönlich, die ich mich schon viel mit dem Thema Autismus beschäftigt habe, war Fern Brady beim Lesen auch sehr sympathisch, ich mag, wie mutig und reflektiert sie ist.

Wer sich noch nicht so gut mit Autismus auskennt, der könnte einige Szenen in Ferns Leben so empfinden, als ob sie unsympathisch wäre, aber viel davon spiegelt einfach das mit ihrer Neurodivergenz einhergehende mangelnde Verständnis für nonverbale Kommunikation und für die oft unausgesprochenen, komplexen und sich subtil situativ anpassenden Regeln des sozialen Miteinanders wider. So schlägt Fern etwa beim Fortgehen einer anderen jungen Frau, von der sie beleidigt wurde, mit einer Flasche auf den Kopf, in der Annahme, das sei Selbstverteidigung, denn die andere hätte sonst sie auch körperlich angegriffen. Zum Glück kommt die andere mit einer relativ leichten Verletzung und Fern mit einer Geldstrafe davon. Hier meine Hochachtung vor Fern, dass sie solche Ereignisse, die sie in einem kritischen Licht dastehen lassen könnten, überhaupt in ihr persönliches Buch mitaufgenommen hat, das hätte sie ja nicht müssen.

Gleichzeitig ist ihr, wie vielen autistischen Menschen, Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit wichtiger als das Erzeugen eines möglichst positiven Bildes von sich selbst. Und sie möchte mit der Schilderung dieses und weiterer Ereignisse auch dafür sensibilisieren, wie viele autistische Menschen aufgrund ähnlicher Vorfälle Probleme mit dem Gesetz bekommen, im Gefängnis landen, härter als nicht-autistische Menschen verurteilt werden, z.B. weil vor Gericht für die Härte der Bestrafung ausgesprochene Reue eine große Rolle spielt, und nicht-autistische Menschen meist viel besser darin sind, diese glaubhaft vorzuspielen, auch wenn sie sie nicht empfinden, und weil allgemein Justiz- und Gesundheitsssystem noch kaum für die Bedürfnisse autistischer Menschen sensibilisiert sind.

Soziologisch betrachtet sehr interessant ist auch das Zusammenspiel mehrerer Benachteiligungen, das Fern in ihrem Buch beschreibt und analysiert: so spielt es für viele Situationen in ihrem Leben eine Rolle, dass sie nicht nur autistisch ist, sondern außerdem eine Frau und aus der Arbeiterklasse. Ein Junge wäre mit viel höherer Wahrscheinlichkeit schon als Kind diagnostiziert worden, da er viel stärker den prototypischen Bildern eines Autisten entsprechen würde. Und Eltern aus einer anderen Sozialschicht hätten vermutlich auch andere Mittel zur Verfügung gehabt, um ihr Kind besser zu fördern (auch wenn Fern einräumt, dass ihre Eltern das ihnen Bestmögliche getan haben und ihr z.B. auch bei knappen finanziellen Mitteln Klavierunterricht ermöglichten, etwas, von dem sie bis heute als Ressource profitiert) und finanziell zu unterstützen, und möglicherweise auch Zugang zu einer differenzierten Diagnostik schon früher im Leben zu bekommen.

Somit ist es auf vielen Ebenen ein sehr lesenswertes und interessant geschriebenes Buch, das ich allen, die sich für Neurodiversität, Autismus und generell für verschiedenste Lebensumstände und die Herausforderungen, die sie mit sich bringen, interessieren, nur wärmstens ans Herz legen kann. Danke, Fern, fürs mutige Teilen deiner Lebensgeschichte!

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Rezensionen von Kapitel60:

Coole Geschichte für Leseanfänger*innen

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm von S. J. King

Worum geht’s?
Hannah und Alex sind Zeit-Agenten. In diesem Band reisen sie ins Jahr 1889 und finden sich in Paris wieder. Hier müssen sie verhindern, dass ein Bösewicht die Baupläne des Eiffelturms stiehlt.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Sowohl Cover, als auch Illustrationen sind kindgerecht und passen sehr gut zur Geschichte.

Die Illustrationen sind sehr detailliert gestaltet und begleiten die Leser*innen perfekt durchs Abenteuer. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, wodurch es auch für geübtere Erstleser*innen geeignet ist.

Fazit:
Eine nette Geschichte über Paris mit ein paar historischen Fakten. Meine Enkelkinder sind generell sehr fasziniert vom Eiffelturm und deshalb waren sehr auch an der Geschichte interessiert. Ein schönes Buch für Leseanfänger*innen, weil der Text recht einfach, aber dennoch nicht langweilig ist. Schön, dass es noch weitere Bände geben wird.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

kurzweilig und inspirierend

Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg von Mahatma Gandhi

Dieses Buch enthält eine Auswahl Texten aus der Feder Gandhis, die im Laufe seines Lebens verfasst wurden und nun thematisch geordnet in Buch Einblick in Gandhis Leben, seine Ansichten und Überzeugungen geben.

Mit knapp 180 Seiten und handlichem Format passt es gut in die Handtasche, kurze Texte und Abschnitte ermutigen dazu, auch bei weniger Zeit einmal ein paar Seiten zu lesen und dann über das Gelesene nachzudenken.

Gleich zu beginnt erhielt ich als Leserin einen guten Einblick in den persönlichen Weg Gandhis, wobei ich gerade das nicht leichte Kost fand. Über die Kinderhochzeit zu lesen, war zwar interessant, aber auch herausfordernd, ebenso wie etwa seine Erlebnisse als Farbiger in der Bahn mit 1. Klasse-Ticket, mit dem ihm die Fahrt jedoch verwehrt wurde. All diese Ereignisse prägten ihn und sein Engagement für Freiheit, Gerechtigkeit und gewaltlosen Widerstand scheinen aus diesem Licht fast unausweichlich. Neben diesen persönlichen Schilderungen finden sich auch viele Ausführungen zu seinen Ansichten, die ich sehr interessant fand und mir wieder Anstoß gaben, weiterzudenken und manche Sätze zu verinnerlichen. Gewaltlosigkeit als "eine Waffe des Starken" etwa und seine Ausführungen dazu, aber auch seine Ansichten zu Weltreligionen und Toleranz sind sehr inspirierend und es wert, immer wieder gelesen zu werden!

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Rezensionen von _ich.lese_:

So berührend und emotional

Everything We Never Said – Liebe lässt uns böse Dinge tun von Sloan Harlow

Ella und Hayley sind beste Freunde. Bis Hayley bei einem Unfall stirbt und Ella sich die Schuld daran gibt.
Und da ist dann noch Saywer, Hayleys Freund, der auch zurückbleibt und trauert. Keiner versteht Ella so wie Saywer und dann merkt Ella, sie ist in ihn verliebt, in den Freund ihrer toten besten Freundin .

..


Alleine schon Cover und Klappentext zogen mich an, ich habe das Buch von der ersten Seite an regelrecht verschlungen.
Erwartet man zunächst eine Highschool-Liebesgeschichte wird man schnell eines besseren belehrt, die Story kann so viel mehr als nur eine Liebesromanze erzählen. Alleine schon Ellas Trauer, die man so spüren kann, dann findet sie Hayleys Tagebuch und fühlt sich zwar zunächst Hayley wieder nah aber dann wird eine Wahrheit ans Licht geführt, die einen ganz anderen Blick auf die Story wirft. Es gab überraschende Wendungen in der Geschichte, mit denen ich nicht gerechnet hatte, die der Story nochmal eine ganz andere Richtung gaben. Für mich eines meiner Jahreshighlight, ich habe das Buch so gerne gelesen.

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Rezensionen von Carmen19994:

Fesselnd!

Wackelkontakt von Wolf Haas

Als großer Wolf Haas Fan habe ich mich auf dieses Buch besonders gefreut und wurde nicht enttäuscht! Bereits das Cover fällt auf und mach neugierig! Und nach dem Klappentext hatte mich das Buch bereits. Ich liebe die Schreibweise von Haas- direkt und mit einem gewissen Witz und Ironie. Und obwohl jedes seiner Bücker anders ist, ist es so klassisch er.

Zwei kuriose Handlungsstränge, die unterschiedlicher nicht sein können, werden so verwoben, dass sie eine logische Handlung ergeben- diese Kunst beherrscht der Autor hervorragend. Das Wechseln zwischen den beiden Geschichten lässt einen nicht aus dem Lesefluss kommen und auch die Figuren sind so Facettenrecih gezeichnet, dass sie lebendig wirken. Am Ende fragt man sich nur, wie er geschafft hat, die Geschichte so zu zeichnen und sie so auszuarbeiten!
Wolf Haas hat sich hier wieder einmal selbst übertroffen!!

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Rezensionen von lina:

Ein Pageturner, den man nicht aus der Hand legen kann!

Fake Dates and Fireworks von Kyra Groh

Ich bin durch Zufall auf Instagram auf dieses Buch gestoßen, als jemand den Klappentext gepostet hat – und der hat mich sofort neugierig gemacht. Was soll ich sagen? Meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen! Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt, und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Innerhalb von zwei Tagen hatte ich es verschlungen. Der Schreibstil ist mitreißend, die Charaktere sind wunderbar gezeichnet, und die Handlung hält einen durchgehend in Atem. Ein absoluter Lesetipp für alle, die spannende und fesselnde Geschichten lieben!

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Rezensionen von Petra:

Vertrauen

Von hier aus weiter von Susann Pásztor

Marlene ist Witwe geworden, ihr Mann hat seinem Leben ein Ende gesetzt weil er nicht auf den Krebstod warten wollte. Verständlich, es sollte auch für sie eine Erleichterung sein, warum ist sie dann so komisch, nimmt Tabletten, trauert nicht,, sondern ist wütend? Sie lässt niemanden an sich ran, weder Familie, die Ärztin oder die beste Freundin, ist sie so tief verletzt durch die Entscheidung ihres Mannes oder gibt es noch andere schwerere Gründe?
Ich habe für die Entscheidung ihres Mannes Verständnis, kann aber ihre Reaktion, wenn es nur darum geht auch nach vollziehen.

Er hat ihr gemeinsame Zeit gestohlen, Zeit für den Abschied, Zeit für neue Erinnerungen und vielleicht auch noch für notwendige Aussprachen.
Im Laufe der Geschichte erfährt man mehr und dann ist die Wut vollkommen gerechtfertigt.
Aus diesem tiefen Loch hilft ihr ein junger Klempner für den sie einmal die Lehrerin schlechthin gewesen ist. Sie hat sein Leben verändert, nun ändert er ihres.
Die Autorin beschreibt in ihrem Buch wie ein respektvoller Umgang miteinander notwendig ist und was sich daraus entwickeln kann. Zum Beispiel eine intensive Freundschaft. Ihre Charaktere sind geprägt von Respekt, Freundlichkeit und Zurückhaltung gegenüber anderen. Darf ich fragen? klingt altmodisch aber es ist schöner, als wenn man persönliche Dinge gefragt wird die man eigentlich nicht beantworten will aber es aus Höflichkeit doch tut.
Die Entwicklung von Wut zur Trauer wird zurückhaltend beschrieben, die Distanz wie zu einem realen Menschen gewahrt, ich sehe durch die Augen der anderen, sie hat geweint aber es wird nicht kommentiert. Einfach schön.
Ein sehr leiser Humor weht ab und zu durch das Buch, wenn ein sehr großer Fan von Freddie Mercury Karaoke singt oder wenn alle von Glück reden weil der Reifen nicht auf der Autobahn geplatzt ist.
Am Ende gibt es keine Rechtfertigung von dem Toten, sondern etwas Besonderes und damit ist die beste aller Erklärungen da.

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Rezensionen von bine525:

Auf den grausamen Spuren von Odin

Racheritual von Ethan Cross

Ich bin schon seit Jahren Serien Fan von Ethan Cross und war deshalb sehr auf diesen neuen vielversprechenden Start gespannt. Anfangs war ich dann aber sehr enttäuscht. Die Vorgeschichte zog sich irgendwie langweilig hin und auch konnte ich mit dem koksenden jüngeren Baxter gar nichts anfangen. Ich wollte es schon fast zur Seite legen, als das Ganze dann doch noch lesenswert bzw.

hörbar wurde. Mir gefiel wie immer die Brutalität des Ganzen, die speziellen Charakter und Eigenheiten seiner Personen. Leider wurde ich jedoch mit der Thematik nordische Mythologie und Gottheiten nicht wirklich warm. Wobei dieser ganze Grössenwahn leider auch Ähnlichkeiten mit der momentanen Weltgeschichte hat. Einigermassen fesselnd wurde es für mich erst nach der Hälfte des Thrillers.
Baxters Kollegin Corin mit ihrem taffen Auftreten gefiel mir dabei am besten.
Ich habe übrigens total unvoreingenommen mit dem Buch bzw. Hörbuch gestartet um mir ja keine Spannung vorne weg zu nehmen, aber im Nachhinein betrachtet war das diesmal keine gute Idee. Mit dem Lesen des Klappentextes hätte ich den langatmigen Start besser verstanden.

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Rezensionen von Anno:

Die Moral dieser Geschichte sagt mir nicht zu

Widder Willi will aber! von Romy Pohl

Widder Willi will eine Geschichte hören, aber nach seinen Vorstellungen. Und die bekommt er auch. Darin hütet der Papa die Schafe, die Mama Schaf schüttelt Bäumelein und Willi, der ist unzufrieden. Bis er auf Steinböckchen Keinbock trifft und von Saschaf aufgefordert wird auch mal über den eigenen Schatten zu springen.

Ein lustiges Spiel entsteht, bei dem beide Tierkinder ausgelassen spielen und dabei ganz nebenbei lernen die eigenen Bedürfnisse zurück zu nehmen. Doch dann ist die Geschichte zu Ende und Widder Willi bockig wie eh und je. War ja auch nur ne Geschichte…

Und so ganz konform gehe ich mit dieser definitiv nicht. Von liebevoller und emphatischer Begleitung durch diese anstrengende Zeit spürte ich nur wenig. Stattdessen wird vom Kind verlangt sich zu ändern, sich anzupassen und Ruhe zugeben. Ja, Widder Willi mach zu Anfang der Geschichte einen sehr anstrengenden Eindruck, und auch mir ist bewusst, dass die Trotzphase schwierig sein kann. Kinder aber spüren zu lassen, dass sie „falsch“ und das Problem sind, finde ich problematisch. Da gibt es bessere Wege!

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