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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

Von Tieren lernen

Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt

Dieses Bilderbuch zielt darauf ab Kindern den adäquaten Umgang mit den eigenen Gefühlen, aber besonders auch Konflikten zu lehren. Hierfür werden alltägliche Spielplatzsituationen aufgegriffen und diese mit tierischen Charakteren umgesetzt. Es wird gezeigt, welche Auslöser der jeweilige Konflikt hat, um ihn danach mit Hilfe erwachsener Tiere fragend zu lösen.

Dies regt nicht nur die Tierkinder dieser Geschichte an, sich aktiv mit der Situation auseinanderzusetzen. Viele Lösungsvorschläge werden zusammengetragen und durchgesprochen. Dies nutzte mein Kind gern um sich auch selbst Gedanken zu machen. Dadurch entstand während des Lesens ein reges Gespräch, das ich mit Freuden aufgegriffen habe. Das System funktioniert also hervorragend und macht zudem noch Spaß. Ein tolles und sehr lehrreiches Buch, das ich jeder Familie mit kleinen Kindern sehr empfehlen kann.

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Rezensionen von Lila:

Großartig

Wackelkontakt von Wolf Haas

Ein elektrisierendes Buch, das mich von der ersten Seite an gepackt hat. Nicht nur wegen der packenden Geschichte, sondern auch wegen dieses einzigartigen Covers. Es springt einem sofort ins Auge und passt perfekt zum Titel. Es ist schlicht, aber mit diesem besonderen Touch, der sofort Neugier weckt.

Ein Cover, das einfach Lust auf das Buch macht!
Die Geschichte selbst ist ein echter Spannungsgarant. Was mich besonders beeindruckt hat, ist der Schreibstil: flüssig, spannend und immer wieder überraschend. Der Autor schafft es, den Leser von Anfang an zu fesseln und immer am Ball zu halten. Die Dialoge sind schnell, knackig und genau richtig dosiert. Es wird nie langweilig, und man fühlt sich ständig mitten im Geschehen.
Ein absolutes Highlight für mich war die geniale Verwebung der beiden Erzählstränge. Es gibt zwei parallel laufende Geschichten, die sich immer mehr miteinander verbinden – und das so geschickt, dass man die ganze Zeit gespannt bleibt, wie sich alles zusammenfügt. Diese Erzählweise sorgt für unaufhörliche Spannung, und es ist richtig aufregend, zu sehen, wie alles aufeinander trifft.
Endlich ein Buch, das es geschafft hat mich komplett in seinen Bann zu ziehen. Ein toller, spannender Mix aus schnellen Wendungen, einem außergewöhnlichen Cover und einer Story, die einen einfach nicht mehr loslässt. Ein Muss für alle, die gerne mal etwas anderes lesen!

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Rezensionen von Marie aus E.:

Kein Buch für mich

Kein Land in Sicht von Christina Pertl

Ein Krimi auf einem Kreuzfahrtschiff, das klang gut und das Cover gefällt mir ausgesprochen gut.

Es geht um eine Frau mit Gedächtnisverlust, die auf einem Kreuzfahrtschiff wieder zu sich kommt. Sie hat keine Ahnung, wer sie ist und was sie hier soll. In kleinen Häppchen kommen Teile der Erinnerung zurück und es stellt sich heraus, dass sie Polizistin ist und undercover am Schiff ermitteln sollte.

Soweit, so fein.

Leider hat mich die Umsetzung der Geschichte nicht überzeugt.
Anfangs war es noch spannend, weil man nicht wusste, wie alles zusammenhängt. Dann verlor es sich aber in langweiligen Schilderungen und der Spannungsbogen nahm rapide ab. Die Rollenverteilung von Gut und Böse war relativ schnell zu durchschauen und insgesamt bin ich leider mit den Charakteren nicht warm geworden und konnte keinen Bezug zu ihnen aufbauen. Deshalb hat auch das echte mitbibbern über den weiteren Verlauf bei mir gefehlt.

Gut gefallen hat mir jedoch die realistische Schilderung der Arbeitsbedingungen an Bord, die nichts mit den Arbeitsschutzgesetzten und zumindest einigermaßen fairer Entlohnung, wie wir sie kennen, zu tun haben. Das macht schon nachdenklich, was man mit dieser Art zu reisen eigentlich unterstützt.

Insgesamt war es aber leider nicht die Art von Krimi, die ich quasi verschlinge.

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Rezensionen von xx:

Mehr Roman als Krimi

Die blaue Stunde von Paula Hawkins

Ich bin eine begeisterte Leserin von 'The Girl on the Train', geschrieben von Paula Hawkins, gewesen und habe mich entsprechend auf ihren neuen Krimi gefreut.

Das Buch steigt gleich spannend mit einem Knochenfund, der Teil eines Kunstwerkes ist, ein. Der Museumkurator Becker nimmt sich dieser Aufgabe an und tritt mit mehreren Personen in Kontakt.

So auch mit der Freundin/Lebenspartnerin der mittlerweile verstorbenen Künstlerin selbst. Ein Großteil dieses Buches spielt auf der Insel der Künstlerin sodass das beschriebene Setting sehr atmosphärisch und naturverbunden ist.

Das Buch behandelt im Detail die Lebensgeschichte der Künstlerin, die Einflussnahme ihrer Freundin auf diese, die Biographie des Museumskurators etc. sodass das Buch im Großen und Ganzen eher ein Roman mit etwas Spannungscharakter zum Anfang und Schluss ist. Wer aber ein geliebter Krimi-Liebhaber ist, sollte nicht zu diesem Buch greifen.

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Rezensionen von Lulu24:

Thriller mit Krimipotential

To Die For von Lisa Gray

In ihrem Thriller „To die for“ schildert Lisa Gray den harten Wettkampf um die millionenschwere Provision durch den Verkauf einer Luxus-Immobilie im Wert von 50 Millionen Dollar: Jeder Makler hat ein drängendes privates Problem, das ihm den erfolgreichen Abschluss wichtig genug erschienen lässt, die Grenzen des fairen Wettkampfes zu überschreiten.

Gleich im Prolog wird eine Leiche im Pool entdeckt. Und in den folgenden Kapiteln wird dann die Vorgeschichte zu diesem Verbrechen aufgerollt und alle Beweggründe und persönlichen Abgründe der Beteiligten aufgezeigt. Im Mittelpunkt steht insbesondere die Maklerin Andi Hart, die sich rätselhaften Ereignissen gegenübersieht, die sie nicht zu durchschauen vermag ….

Der Thriller liest sich trotz der Wechsel der Zeitebenen und der Blickwinkel gut und leicht verständlich. Anfangs erscheint vieles rätselhaft und diffus bedrohlich, doch die Vorkommnisse werden allmählich verständlich, und wir Leser erfahren die dahinter stehenden persönlichen Beweggründe. Und am Ende werden alle losen Enden zu einer logischen Erzählung verknüpft.

Ich war genug gefesselt, um das Buch an zwei Abenden zu verschlingen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich wirklich von einem Thriller sprechen möchte, dafür war die Bedrohungssituation für die Protagonistin doch zu schwach gezeichnet. Das Buch trägt auch deutliche Krimi-Elemente, so etwa das Zusammentragen der Beweise und Beobachtungen und das sich langsam lichtende Dunkel der Geheimnisse. Nach meinem Empfinden ist das Buch ein unterhaltsamer Mix beider Genres.

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Rezensionen von Lulu24:

Keine große Hilfe

Ordnung für immer von Gunda Borgeest; Petra Thorbrietz

Das Buch von Gunda Borgeest verspricht im Untertitel einen einfachen Weg zum aufgeräumten Leben. Mein Gedanke: Ich wäre ja schon mit einer aufgeräumten Wohnung zufrieden, aber wenn die Lektüre auch meinem ganzen Leben mehr Ordnung und Struktur geben würde, hätte ich nichts dagegen. Leider wurde ich in meinen Erwartungen enttäuscht.

Die Autorin ist bemüht, sich dem Thema auf zwei Ebenen zu nähern: Zum einen durch die Beleuchtung der psychologischen Zusammenhänge bei der Entstehung von Unordnung und der Etablierung von ordnungsschaffenden Routinen. Zum anderen durch konkrete Anregungen für eine Umsetzung der Ordnung im Alltag. Beide Ebenen werden parallel behandelt und wechseln sich ab. Dadurch empfinde ich die Anordnung in den Kapiteln etwas verwirrend.

Die theoretischen Ausführungen sind nice to have und regen dazu an, über die eigenen Verhaltensmuster ein wenig nachzudenken. Vieles ist aber nicht wirklich neu, und ich konnte keine großen Fortschritte in meiner Selbsterkenntnis machen, zumal ich auch bezweifle, ob mich das praktisch wirklich voranbringt.

Die praktischen Anteile des Buches fand ich viel zu dürftig: Im Unterschied zu anderen Büchern zum Thema gibt es keine Anleitung, wie ich mich dem herrschenden Chaos am besten näher, ohne den Überblick zu verlieren, keine Vorschläge zu Ordnungssystemen zum platzsparenden Wegräumen oder Plänen zum strukturierten Erhalten von Ordnung und Sauberkeit. Der abgedruckte leere Wochenplan mit den fünf Wochentagen z.B. hat keinerlei praktischen Wert, den kann ich mir am Rechner binnen Sekunden selbst erstellen.
Viele Anregungen rissen das Thema nur dürftig an und ihnen fehlte die nötige Vollständigkeit und Tiefe, um mich wirklich an die Hand zu nehmen. Den Aufräumkalender mit motivierenden Mini-Aufgaben fand ich einfach dämlich: Was sollen diese völlig unverknüpften Einzelaufgaben, die mich in keinem Bereich richtig voranbringen?

Insgesamt bin ich daher enttäuscht von dem Buch. Andere Bücher aus dem Haus Warentest haben mir konkret geholfen. Aber diese Mischung von psychologisierenden Motivationstipps und unzureichenden praktischen Hilfestellungen lässt mich unzufrieden zurück.

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Rezensionen von Lulu24:

Über Geld nachdenken

Money Mindset. Finanzieller Erfolg beginnt im Kopf von Simon Schöbel

Simon Schoebel gibt dem Leser in seinem Buch ‚Money Mindset‘ viele Anregungen über das Thema Geld nachzudenken, dass bei uns viel zu oft tabuisiert wird. So schreibt er als Widmung: „Für alle, die klug im Umgang mit ihrem Geld werden wollen – möchte euch dieses Buch auf eurem Weg zum finanziellen Erfolg unterstützen.

“

Er gibt einen Überblick über verschiedenste Faktoren, die unseren Umgang mit Geld und unseren finanziellen Möglichkeiten und Planungen beeinflussen. Er erzählt uns von erworbenen Glaubenssätzen und Lifestyle-Entscheidungen sowie Wahrnehmungsverzerrungen und Umsetzungsproblemen. So hält er uns einen Spiegel vor, und ermutigt uns zu erkennen, dass wir nicht so sachlich und vernünftig entscheiden, wie wir selbst vielleicht glauben. Damit setzt er eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Money Mindset in Gang, hält sich aber mit Wertungen angenehm zurück. Er stellt von Aktien über Immobilien und Kryptowährungen verschiedenste Möglichkeiten des Investierens vor. Alles wird nur kurz angerissen, müsste aber für die konkrete Umsetzung noch genauer recherchiert werden.

Als Berufs- (und Spar-) Anfängerin fehlen mir etwas die konkreten Hilfestellungen, die ich in anderen Büchern besser finden kann. Das Büchlein ist mehr eine begleitende Lektüre, die mich immer wieder zu einer ehrlichen Reflexion auffordert, um die vermeintlich optimierte Methode zum Vermögensaufbau gelegentlich auf den Prüfstand zu stellen und mit meiner Lebenssituation und meinem Mindset abzugleichen. Daher ist dieses Buch eine gute Ergänzung zu anderen Büchern zum Thema!

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Rezensionen von readpassion9:

solider Thriller

Nachtflut von Stina Westerkamp

Schauplatz Ostseeküste. Eine nahende Sturmflut bricht über die Region herein, die anliegenden Dörfer werden evakuiert. Elisa leidet an einer Angststörung und Panikattacken, weswegen sie so lange im Haus bleibt, bis es zu spät ist. Sie findet Zuflucht bei ihren Nachbarn, einem Ehepaar, doch diese scheinen etwas zu verbergen zu haben.

...

Nach dem spannenden Start lässt die Spannung leider nach, um erst gegen Ende wieder anzusteigen. Aus den verschiedenen Perspektiven rollt sich die Handlung auf, was Abwechslung bringt. Ich konnte mir die Bedrohungslage sehr gut vorstellen, die Stimmung ist sehr gut eingefangen. Der Plot ist gut, aber vorhersehbar. Auf den großen Twist oder die alles entscheidende Überraschung habe ich vergeblich gewartet. Elisa ist durch ihre Panikattacken tablettensüchtig, vermutlich ist ihr teilweise nicht nachvollziehbares Verhalten dadurch zu erklären. Ich bin trotz aller Infos mit keinem der Protagonisten so richtig warm geworden, schade.

Fazit: Solider Thriller mit einem Cliffhanger.

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Rezensionen von Natalie:

Wehe, das eigene Erbe wird gefährdet …

Die Durchtriebenen von Elyse Friedman

Wenns ums Geld geht, hört der Spaß bekanntlich ja auf, vor allem wenn es ums eigene Erbe aus steinreicher Familie geht.
Das wird schon im Klappentext zum Buch klar: Ed Shropshire, schwerreich aber krank, hat sich mit seiner Krankenschwester Kelly verlobt. Die rund 50 Jahre jünger als er ist und den beiden Söhnen ein erheblicher Dorn im Auge, fürchten sie doch um ihr Erbe.

Sie bitten daher ihre Schwester Alana um Hilfe, Kelly loszuwerden. Alana hat sich schon lange von ihrer Familie abgewandt, lebt ein bescheidenes Leben mit ihrer Tochter. Nach einigem Zögern, lässt sie sich jedoch auf die Bitte ihrer Brüder ein und dem „Familientreffen“ steht nichts mehr im Wege…

Der Spannungsroman hat mich gut unterhalten. Der Leser verfolgt die Geschichte aus Alanas Sicht, was ich total passend fand. Denkt man sich zu Beginn, man weiß wie sich das Buch entwickeln wird, der täuscht sich. Jede Menge Twists geben dem Roman eine tolle Spannung und gefühlt kann keinem der Akteure vertraut werden, jeder scheint seine geheimen (nur zum eigenen Besten versteht sich) Pläne zu verfolgen. Sehr gefallen hat mir die Mischung aus Spannung, einer Prise schwarzem Humor und den sehr düsteren Machenschaften, welche nach und nach ans Licht kommen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, für meinen Geschmack aber zum großen Teil zu sehr wandelnde Klischees… sei es zB der machtgierige Sohn mit dem naiven Dummchen an seiner Seite, um nur ein Beispiel zu nennen. Hier hätte ich mir weniger Stereotypen gewünscht, dann würde sich das Buch definitiv mehr von anderen abheben. Alles in allem aber definitiv lesenswert, es bringt eine kurzweilige Lesezeit.

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Rezensionen von Harakiri:

Pageturner

Der Seher von Elias Haller

Ein neuer Fall für den Kryptologen Arne Stiller
Wobei im neuen Buch von Elias Haller das Entschlüsseln eher im Hintergrund steht.
Ein totes Kind wird nach 17 Jahren wiedergefunden und als ein zweites verschwindet, bekommen die Ermittlungen in dem Fall weitere Brisanz.
Den Seher hätte es für mich nicht gebraucht, der nimmt keine tragende Rolle ein und gibt dem Buch nur den Titel.

Aber sonst gibt es nichts zu meckern im neuen Krimi von Elias Haller.
Viele Wendungen und ein paar Rückblicke halten die Spannung hoch und besonders das Kapitel mit der Ratte hatte es in sich. Was für eine Idee!
Hallers Schreibstil ist wie immer mitreißend und anschaulich und seine Charaktere muss man einfach mögen. Allen voran Arne Stiller, aber auch Inge oder die neue Kommissars Anwärterin – mit wenigen Worten entwirft der Autor die Charaktereigenschaften, die alles noch viel anschaulicher und interessanter machen.
Noch in keinem Krimi mit Stiller war das Entschlüsseln so schwierig.
Fazit: wieder ein Buch, das man kaum zur Seite legen kann.

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