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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von lesen=liebe:

Tut der Seele gut

Break the Cycle von Mariel Buqué

Mich hat schon die Leseprobe sehr interessiert und ich wurde auch vom Rest des Buches nicht enttäuscht. Seit Jahren merke ich immer wieder, dass Emotionen in mir schlummern, die ich nicht erklären kann und die sich in gewissen Situationen verstärken. Dieses Buch hat mir in vielerlei Hinsicht geholfen an und mit mir selbst zu arbeiten und hat mir definitiv die Augen geöffnet.

Wichtig war für mich, dass man nicht verzeihen muss, aber irgendwie hat es dieses Buch geschafft, dass ich mit gewissen Personen und Erlebnissen einfach Frieden geschlossen habe. Die Schreibweise ist für jedermann verständlich und man muss sich auf diesem Gebiet überhaupt nicht auskennen. Ein großartiges Buch, das der Seele richtig gut tut. Sollte man unter ernsthaften Traumata leiden, sollte man jedoch eher einen Experten bzw. Therapeuten zu Rate ziehen.

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Rezensionen von malia.readings:

„The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ – Der Beginn einer spannenden Reise ins Unbekannte

The Story of Mara - Tödliches Königreich (inklusive Farbillustrationen) von Venice M. Summer

Immer wieder wurde mir der Reihenauftakt „The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ auf Instagram empfohlen. Schließlich habe ich mir das Ebook geholt, da ich in das Bloggerteam zu Band 2 aufgenommen wurde.

Zu Beginn plätschert die Geschichte etwas dahin – typisch für den Auftakt einer komplexen Story.

Doch je mehr Fahrt Maras Abenteuer aufnimmt, desto stärker zieht einen die von Venice M. Summer geschaffene Welt in ihren Bann.

Mara lebt mit ihrer Stiefschwester Kari im Dorf Zima nahe der Grenze zu Lynjaveria. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Erion, einem talentierten Jäger, sorgt sie dafür, dass die Dorfbewohner die harten Winter überstehen.
Doch eines Tages kehrt Kari verstört und verspätet nach Hause zurück – und nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat versehentlich die Grenze zu Lynjaveria überschritten und einen Eiswolf in einem Kampf auf Leben und Tod getötet.
Das Rudel fordert daraufhin Vergeltung: ein Leben für ein Leben. Um ihre Schwester zu schützen, gibt Mara vor, die Mörderin des Eiswolfs zu sein, und wird ins Dorf der Eiswölfe entführt.

Auf der Reise dorthin begegnet Mara den verschiedensten Kreaturen. Ein missglückter Fluchtversuch endet mit einer schweren Verletzung, die sie ans Bett fesselt. Während ihrer Genesung lernt sie das Volk der Eiswölfe näher kennen und erfährt von ihrem tragischen Schicksal: Lynjaveria wird nicht nur von einem grausamen Herrscher tyrannisiert, sondern auch von einem dunklen Fluch heimgesucht.

Als Mara schließlich nach Atadon zurückkehrt, erfährt sie von Erion, dass Kari nach Lynjaveria gereist ist – und dort vom Partner des getöteten Eiswolfs gejagt wird. Gemeinsam mit Blaze und Erion macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Die Reise führt das Trio zu neuen Kreaturen, durch gefährliche Abenteuer und in scheinbar ausweglose Situationen.

Band 1 ist viel zu schnell vorbei, doch der Titel des zweiten Teils passt perfekt zum offenen Ende: „The Story of Mara – Getrennte Wege“.

Insgesamt hat mir „The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ sehr gut gefallen. Der Fokus liegt zwar oft auf Mara und Blaze, doch es wird meist das große Ganze im Blick behalten. Besonders gelungen finde ich, wie nahtlos Erklärungen in die Geschichte eingeflochten wurden. Zwar gab es hier und da ein paar Längen, doch die spannenden Abenteuer des Trios – das mir sehr ans Herz gewachsen ist – machen das schnell wieder wett.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von MariasBooks:

Acotar meets Elfenkrone meets Emily Wilde

The Courting of Bristol Keats von Mary E. Pearson

The Courting of Bristol Keats ist der Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe aus der Feder von Mary E. Pearson. Die Autorin kennt man bereits von der Kuss-der-Lüge-Reihe oder Dance of Thiefes.

Ich habe bereits die vollständige Kuss-der-Lüge-Reihe gelesen und fand diese toll, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Das Cover ist in wunderschönen Aquamarin und Goldtönen gehalten und spiegelt in meinen Augen das Verspielte und Schöne von Elfheim gut wieder.

Was mir besonders gut gefallen hat waren der ruhige und viel-beschreibende Schreibstil der Autorin.
Der Schreibstil aus der 3. Person wechselte zwischen den unterschiedlichsten Personen hin und her und ließ einen so mit mehr Wissen als der Protagonistin zurück, was beim Lesen oft für mehr Nervenkitzel sorgte.
Man merkt, dass sich die Autorin viele Gedanken zum Worldbuiding den den geschichtlichen Hergang ihrer Welt gemacht hat und das zieht sich auch zu ihren Characteren durch. Vor allem das Schrittweise Aufdecken von Fähigkeiten, Wahrheiten und Geheimnissen hat mir sehr gut gefallen.

Was mir weniger gefallen hat, waren die vielen namentlich genannten Charactere, das einem mit der Zeit den Überblick etwas erschwerte. Hier wäre ein Glossar praktisch gewesen.
Die Liebesgeschichte fing vielversprechend und romantisch an, wurde dann aber etwas zu schnell in meinen Augen intensiv. Hier hätten ein paar Momente mehr ruhig sein können.

Fazit:
Ein vielversprechender Fantasy-Auftakt, den man unbedingt im Auge behalten sollte. Mary E. Pearson versteht es Fantasywelten zu bauen, in der die Leserschaft hineintauchen und bleiben will. Das Buch beinhaltet nur wenige dramatische oder actionreiche Szenen, liefert aber das Grundgerüst dafür für die nächsten Teile.

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Rezensionen von Hanni1509:

Geheimnisse in Ferley

Almost isn't enough. Echoes of the Past von Jennifer Bright

Nachdem ich schon Band 1 vorablesen durfte, freute ich mich noch mehr auf den zweiten Band. Das Cover und der Farbschnitt ergänzen sich perfekt und nach Hazels und Damians Geschichte, betrachtet man das Gemälde mit anderen Augen.

Damian konnte schon in Band 1 mein Herz erobern und spätestens jetzt habe ich mich mich in den Charakter verliebt.

Hazel stand ich anfangs skeptisch gegenüber, da ihr Geheimnis noch recht lange gewahrt wird und man immer wieder rätselt was wohl wirklich vorgefallen ist. Das Thema Underground Boxkämpfe hatte ich vorher noch nie gelesen und gefiel mir richtig gut als Kontrast zum Kiten. Auch die Kleinstadt Ferley hatte man sofort vor Augen. Hazels Großvater Henry und seine alte Bekanntschaft Wendy lockerten die Stimmung im gesamten Buch auf und Henrys Weisheiten sollten wir uns wohl alle zu Herzen nehmen. Es war toll wieder nach Ferley reisen zu können und die gesamte Freundesgruppe erneut zu begleiten. Dieser Zusammenhalt ist einzigartig.

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Rezensionen von Hanni1509:

Geheimnisse in Ferley

Almost isn't enough. Echoes of the Past von Jennifer Bright

Nachdem ich schon Band 1 vorablesen durfte, freute ich mich noch mehr auf den zweiten Band. Das Cover und der Farbschnitt ergänzen sich perfekt und nach Hazels und Damians Geschichte, betrachtet man das Gemälde mit anderen Augen.

Damian konnte schon in Band 1 mein Herz erobern und spätestens jetzt habe ich mich mich in den Charakter verliebt.

Hazel stand ich anfangs skeptisch gegenüber, da ihr Geheimnis noch recht lange gewahrt wird und man immer wieder rätselt was wohl wirklich vorgefallen ist. Das Thema Underground Boxkämpfe hatte ich vorher noch nie gelesen und gefiel mir richtig gut als Kontrast zum Kiten. Auch die Kleinstadt Ferley hatte man sofort vor Augen. Hazels Großvater Henry und seine alte Bekanntschaft Wendy lockerten die Stimmung im gesamten Buch auf und Henrys Weisheiten sollten wir uns wohl alle zu Herzen nehmen. Es war toll wieder nach Ferley reisen zu können und die gesamte Freundesgruppe erneut zu begleiten. Dieser Zusammenhalt ist einzigartig.

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Rezensionen von Lila:

Erfrischend unterhaltsam

Only Margo von Rufi Thorpe

Ich muss sagen, Only Margo hat mich echt gefesselt! Und das schon vom ersten Blick aufs Cover. Es ist super einfach, aber irgendwie genau richtig. Ein Cover, das Lust auf mehr macht, ohne sich aufzudrängen.

Die Story selbst ist perfekt für alle, die wissen, dass das Leben nicht immer glatt läuft.

Margo ist so ein Charakter, mit dem sich viele junge Leute sicher gut identifizieren können. Es läuft nicht alles nach Plan, sie hat in ihrem Leben schon einige Tiefen durchlebt und besonders die Beziehung zu ihrer Mutter ist tragisch zu verfolgen. Aber genau das macht das Buch so real und sympathisch. Es ist ein bisschen wie ein Blick in das Leben einer Freundin, die einem erzählt, was sie so durchmacht, ohne Filter und ohne den ganzen Perfektionismus.

Was mich am meisten begeistert hat, ist der Schreibstil: schnell, locker und oft ein bisschen sprunghaft. Für die einen mag das vielleicht zu unpoetisch sein, aber für mich macht genau das das Buch so unterhaltsam. Die Sprünge im Text halten einen am Laufen und geben einem das Gefühl, dass man durch Margo’s Welt fliegt, ohne lange anzuhalten. Es ist humorvoll, direkt und irgendwie erfrischend anders.

Alles in allem: Only Margo ist ein erfrischendes Leseabenteuer, das in seiner Unkompliziertheit einfach Spaß macht.

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Rezensionen von readpassion9:

Mord in Malibu

To Die For von Lisa Gray

Schauplatz LA/Malibu: Eine Luxusimmobilie mit Meerblick soll verkauft werden, das Maklerbüro setzt seine fünf Makler an, alles zu geben, um so schnell wie möglich einen Käufer zu finden. Andi Hart wird dabei favorisiert, für sie wäre der Deal ein Neuanfang. Zumal sie sowieso plant, ein eigenes Maklerbüro zu eröffnen.

Doch die Konkurrenz ist hart, ein jeder ihre Kollegen braucht die Provision in Höhe einer Million aus persönlichen Gründen dringend. Als das Open-House-Event mit geladenen Gästen stattfindet, wird eine Leiche im Pool gefunden.

In kurzen Kapiteln aus den Sichtweisen der fünf Makler und des zuständigen Detectives gelingt der Einstieg in die Geschichte flüssig. Der Schreibstil ist leicht, die Seiten lesen sich flott weg. Man lernt die Makler nach und nach kennen. Ihre privaten Probleme und Gründe weswegen sie unbedingt die Provision brauchen. Diese sind sehr unterschiedlich. Und fast alle sind bereit, für eine Million Dollar alles zu tun. Nur wer von ihnen würde dabei über eine Leiche gehen?

Es ist lange nicht klar, um wen es sich bei dem Opfer handelt, so dass man spekulieren kann ob es sich um einen Makler, einen Gast, einen Konkurrenten oder einen völlig Unbeteiligten handelt. Insofern ist auch lange unklar, welches Motiv hinter der Tat stecken könnte und man kann miträtseln.

Mir hat die Story gut gefallen, es gibt immer wieder neue Informationen und Wendungen, so dass die Handlung bis zum Ende spannend bleibt.

Fazit: Fesselnder Krimi im Maklermilieu.

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Rezensionen von Gilasbuecherstube :

Der Zauber von Eldasien geht weiter

Das Lied der Goldenen Fee von Karola Löwenstein

Vorsicht, Spoiler zu Band 1!
Die Geschichte knüpft nahtlos an Band 1 an und es ist zu empfehlen, die Bücher nacheinander zu lesen.

Nola, kehrt, gemeinsam mit ihre Schwester Mevia und Lirion, eher nach Eldasien zurück, als ursprünglich geplant, denn der König will das Portal für immer schließen.

Sie wollen für die Zukunft der Elfen kämpfen und Nola freut sich darauf, wieder bei Tiago zu sein. Doch schnell merken sie, dass sie kaum eine Chance haben, den Fluch der goldenen Fee zu brechen. Und auch das Wiedersehen mit Tiago verläuft anders als erhofft.

Nachdem bereits Band 1 ein fesselnder und spannender Auftakt für mich war, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung der Reihe gefreut. Ich liebe es aktuell sehr, in magische Welten zu versinken und mich mit Feen, Elfen und Drachen zu umgeben.
Es fiel mir auch nicht schwer, schnell wieder in die Handlung einzutauchen und Nola erneut auf ihren Abenteuern in Eldasien zu begleiten.
Auch das Worldbuilding wurde wieder wunderbar bildreich beschrieben.

Unsere Hauptprotagonistin ist dabei sich in eine Elfe zu verwandeln. Doch schon bevor der Prozess abgeschlossen ist, muss sie zurückkehren, denn sonst ist das Portal für immer verschlossen.
Karola Lowenstein hat es erneut geschafft, für ein beeindruckendes Kopfkino bei mir zu sorgen und die Emotionen unserer Charaktere so glaubwürdig zu vermitteln, dass ich das Gefühl hatte, mich mitten im Geschehen zu befinden.
Etwas genervt war ich diesmal von Tiago und ich hoffe ehrlich gesagt, dass es für ihn und Nola kein Happyend gibt.
Besonders ins Herz geschlossen habe ich, neben Neregir, in diesem Teil der Reihe, Ateus. Ich verrate Euch jetzt nicht, um wen es sich dabei handelt, aber freut Euch auf eine ganz besondere Figur.

Fazit:
Das Lied der Fee ist eine tolle Fortsetzung der Reihe.
Spannende und actionreiche Szenen wechseln sich mit ruhigen Abschnitten ab. Es gibt Liebeskummer und viele Gefühle. Ich bin gespannt auf den finalen Teil, der hier schon auf mich wartet! Für Band 2 gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Rezensionen von Lilli33:

Schon vielfach gelesenes Szenario, aber gut umgesetzt

One Perfect Couple von Ruth Ware

Schon vielfach gelesenes Szenario, aber gut umgesetzt

Inhalt:
Lyla steckt mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit an der Uni gerade in einer Sackgasse. Deshalb lässt sie sich dazu überreden, mit ihrem Freund Nico an einer TV-Reality-Show teilzunehmen. Nico ist ein noch unbekannter Schauspieler und erhofft sich einen Karrierekick von dieser Show.

Auf einer paradiesischen Insel mitten im Indischen Ozean sollen sie gegen vier andere Paare antreten. Doch ein Sturm lässt das Paradies schnell zum Albtraum werden. Bäume fallen um, Menschen werden verletzt und sogar getötet. Die übrigen kämpfen total abgeschnitten von der Umwelt ums nackte Überleben - gegen die Natur und gegeneinander …

Meine Meinung:
Das Szenario, eine Gruppe von Leuten abgeschnitten von der Zivilisation, sei es auf einer Insel oder in den Bergen, ist nun wirklich nichts Neues. Auch die daraus resultierenden Folgen sind immer irgendwie dieselben und damit ziemlich vorhersehbar. Doch Ruth Ware versteht es, die Lesenden trotzdem zu fesseln und die Ereignisse spannend zu schildern.

Reality-Shows sind nicht gerade meine Leidenschaft, aber es war ganz interessant, mich von der Autorin mal hinter die Kulissen führen zu lassen. Auch die einzelnen Charaktere werden ausreichend tiefgründig aufgebaut und ergeben eine sehr interessante (und explosive) Mischung.

Lyla als Protagonistin fand ich sehr angenehm. Ihr analytischer Verstand und ihre Fairness helfen ihr durch manche Psychowirren. Und davon gibt es reichlich. Sie weiß zum Einen nicht, wem sie wirklich trauen kann, zum Anderen muss sie mit dem Geschehenen umgehen, Verluste verkraften, Tote begraben und dabei immer noch die Hoffnung auf Rettung erhalten.

Fazit:
Zwar kein außergewöhnliches Setting, aber trotzdem ein spannend erzählter (Psycho-) Thriller, der mir einige tolle Lesestunden beschert hat.

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Rezensionen von EvaLiest:

Für Fans von Inception oder Jacques Lacan

Wackelkontakt von Wolf Haas

Wackelkontakt von Wolf Haas fällt als allererstes durch das außergewöhnliche Cover auf. Ich konnte das Buch nicht länger anschauen, ohne dass mir schwindlig wurde und das passt ganz gut zum Inhalt der Geschichte (dazu später mehr). Wenn man den Schutzumschlag abnimmt, gibt es auch eine kleine Überraschung auf dem Cover (so etwas gefällt mir ja immer sehr gut).

Optisch also schon einmal sehr gelungen.
Und dann zum Inhalt. Das Buch hätte wirklich richtig gut sein können. Aber wann kommt es endlich bei Autoren an, dass es nicht cool ist, Frauen zu objektifizieren? Auch nicht literarisch. Und vor allem nicht, wenn die Stellen absolut nichts zur Geschichte beitragen und man sie, wenn man sie schon nicht umschreiben möchte, auch einfach weglassen könnte. Und ja, wenn die Brüste einer Frau als „ihre nicht zu übersehenden Vorzüge“ beschrieben werden, ist das objektifizierend. Und auch literarisch nicht gerade originell, ganz ehrlich.
Abgesehen davon ist es ein Buch, das man ganz wunderbar mit einem Seminar zum Thema postmoderne Literatur lesen kann. Es wirkt fast ein bisschen so, als hätte Wolf Haas eine Liste gehabt mit Aspekten, die diese Literatur ausmachen (können), und hätte sich dann ans Werk gemacht. Und das mag jetzt so klingen, als wäre das negativ, aber so meine ich das gar nicht. Ich hatte großen Spaß dabei, die verschiedenen Aspekte zu entdecken, miteinander in Verbindung zu setzen, Hypothesen aufzustellen und einfach mal wieder so richtig theoretisch in die Analyse zu gehen. Wir begegnen unter anderem Lacan, Derrida, oder de Saussure und ich freue mich ja jedes Mal über ein Wiedersehen mit diesen Franzosen.
Aber keine Sorge, der Roman funktioniert auch ganz prima ohne all das und man braucht absolut kein Vorwissen. Es geht viel um Sprache und (die Auflösung von) Bedeutung, das Infragestellen von Wahrheiten, den Wegfall von Kausalzusammenhängen, Fragmentierung, Zufall. Und eben auch um eine abgefahren absurde Geschichte, die trotz aller Unmöglichkeit doch irgendwie plausibel wirkt, wenn man sich darauf einlässt.
Die Idee, dass eine Figur einen Roman liest, in dem sie selbst vorkommt, ist so neu nicht. Ich erinnere mich an Austers Travels in the Scriptorium, bei dem das bereits in Ansätzen vorhanden ist. Und es gibt sicher viele weitere. Aber es ist hier gut gemacht. Und das bringt mich auch zum Anfang meiner Rezension zurück: wenn man versucht, die Ebenen der Geschichte genau aufzudröseln, kann es sein, dass einem schwindelig wird. Es ist ein bisschen Inception und viel willing suspension of disbelief, also die Bereitschaft der Lesenden, nicht alles zu hinterfragen, und einfach mal etwas hinzunehmen.
Ich finde es jetzt schwierig, den Roman neutral zu bewerten, da mich Misogynie einfach richtig nervt und ich es leid bin, dass es so oft einfach hingenommen und ignoriert wird und dadurch einfach kein Umdenken stattfindet. Die Story an sich hat mich schon gefesselt und ich habe das Buch innerhalb eines Tages gelesen, weil ich immer wissen wollte, wie es weiter geht. Aber ich habe mich halt auch immer wieder aufgeregt. Und das finde ich umso schlimmer bei Büchern, die ich so gerne uneingeschränkt gemocht hätte.

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