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Rezensionen von malia.readings:

„The North Wind – Reich aus Eis und Schatten“ – eine Geschichte voller Schmerz, Wut und Selbsthass, die ein unerwartet gutes Ende findet

The North Wind - Reich aus Eis und Schatten (The Four Winds 1) von Alexandria Warwick

Wer „Die Schöne und das Biest“ geliebt hat und mit „Das Reich der sieben Höfe“ eine Geschichte fürs Leben gefunden hat, sollte sich „The North Wind“ nicht entgehen lassen.

Wren und ihre Zwillingsschwester leben in einem Dorf, das von der Kälte des Nordwinds beherrscht wird. Alle paar Jahre kommt Boreas, der König des Nordwinds, in die Welt der Sterblichen, um sich eine junge Frau zu nehmen.

Als seine Wahl auf Wrens Schwester fällt, opfert Wren sich an ihrer Stelle. Doch statt sich ihrem Schicksal zu fügen, schmiedet sie Pläne, Boreas zu töten – bis sie merkt, dass sie ihn längst nicht mehr so sehr hasst, wie sie es sollte.

Als das Reich des Nordwinds in Gefahr gerät, überschlagen sich die Ereignisse, und die Geschichte zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, über das zu sprechen, was uns bewegt.

Alexandria Warwick hat mit „The North Wind“ eine fesselnde Slowburn-Geschichte geschaffen, die einen nicht loslässt. Der Auftakt wirkt fast in sich geschlossen, doch ich freue mich schon riesig auf Band 2: „The West Wind – Reich aus Licht und Dornen“.

Von mir gibt es für den Reihenauftakt 4 von 5 Sternen.

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„Wisteria“ – ein humorvoller Reihenabschluss

Wisteria - Die Liebe des Todes (Belladonna 3) von Adalyn Grace

Seit Ende Januar können auch deutsche Bookies „Wisteria – Die Liebe des Todes“ von Adalyn Grace in den Händen halten und lieben.

Achtung: Spoiler!

Nachdem wir in Band 1, „Belladonna“, Signa in ihr neues Leben begleitet haben und in Band 2, „Foxglove“, mehr über das Cousinen-Gespann Signa und Blythe erfahren durften, steht nun Blythes eigenes – anfangs ziemlich holpriges – Leben im Fokus.

Um ihre Cousine zu schützen, hat Blythe sich geopfert und den Prinzen Aris geheiratet. Doch Aris ist eigentlich gar kein Adliger, sondern das Schicksal höchstpersönlich – und er hat so gar keine Lust auf die Blondine. Denn er glaubt, dass Signa seine verschollene Seelenverwandte ist.
Nachdem zwischen Aris und Blythe ordentlich die Fetzen geflogen sind und einige sehr lustige sowie kreative Beleidigungen ausgetauscht wurden, nähern sich die beiden an und realisieren nach und nach, wer sie wirklich füreinander sind.

Für mich hat Adalyn einen sehr sympathischen und humorvollen Abschluss geschaffen, der mich mit einem goldenen Gefühl der Hoffnung aus der Welt hat gleiten lassen.

Von mir gibt es auch für Band 3 wieder 5 Sterne.

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„Spark of the Everflame“ – Ein Reihenauftakt mit großem Potenzial

Spark of the Everflame von Penn Cole

Nachdem DTV und Bücherbüchse einen Pop-Up-Store für „Onyx Storm” von Rebecca Yarros und „Spark of the Everflame” von Penn Cole angekündigt haben, war für mich klar, dass ich Diems Geschichte auch unbedingt lesen muss.

Leider konnte mich der Anfang des Buches nicht so wirklich abholen.

Die Geschichte kam mir irgendwie flach vor. Doch ich hatte es im Gefühl, dass es noch eine spannende Wendung geben wird – was nach dem zweiten Drittel auch der Fall war.

In den ersten beiden Dritteln dümpelte die Geschichte so vor sich hin. Meiner Meinung nach ist nicht wirklich viel passiert, auch wenn immer wieder Hinweise auf den Ausgang des ersten Bandes eingestreut wurden.
Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, lohnt es sich, dran zu bleiben.

Penn Cole hat die verschiedensten Tropes, wie Enemies-to-Lovers, Slow-Burn, Strong-Heroine und Found-Family, in einer netten, aber stellenweise auch düsteren Geschichte zusammengefasst, die – je weiter man im Buch voranschreitet – immer spannender wird und mehr Spaß macht.

Recht am Anfang gab es ein Zitat, welches ich richtig toll fand und daher mit euch teilen möchte:
„Aber was auch immer du tust oder nicht tust, Süße, tu es für dich selbst. Wähle nicht ein mittelmäßiges Leben für einen mittelmäßigen Mann. Geh und sei außergewöhnlich. Wenn er es wert ist, wird er dich nicht dafür verurteilen. Und wenn er wirklich der Richtige ist, wird er dich sogar begleiten.“

Von mir gibt es für den Reihenauftakt 4 Sterne, und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung, „Glow of the Everflame”, welche uns ab dem 15. Juli erreichen wird.

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„The Story of Mara – Getrennte Wege“ – Eine abwechslungsreiche und abenteuerliche Fortsetzung

The Story of Mara - Getrennte Wege (inklusive Farbillustrationen) von Venice M. Summer

Der zweite Band von „The Story of Mara“ setzt genau dort an, wo wir Mara, Blaze, Erion und Serena mit einem spektakulären Cliffhanger verlassen haben – an der Klippe an der dunklen See.

Mara wurde von einem Drachen auf dessen Insel entführt und kämpft mit aller Kraft darum, zu ihren Freunden zurückzukehren.

Während Blaze an der Klippe auf ihre Rückkehr wartet, machen sich Erion und Serena gemeinsam auf die Suche nach Kari, Maras Schwester.
Auf ihren jeweiligen Reisen erleben die Charaktere die unterschiedlichsten Abenteuer, und man lernt die Truppe noch besser kennen. Auch wenn die Geschichte anfangs wieder etwas braucht, um Fahrt aufzunehmen, bieten die actionreichen Kapitel später umso mehr Spannung.

Nach vielen aufregenden Seiten endet das Buch (wie auch schon der erste Band) mit einem fiesen Cliffhanger, und ich kann es kaum erwarten, Band 3 im April in den Händen zu halten.

Als Gesamtpaket hat mir „The Story of Mara – Getrennte Wege“ sehr gut gefallen. Die einzelnen Handlungsstränge und Abenteuer ergeben ein stimmiges Gesamtbild, auch wenn ich mich mit den POV-Sprüngen hin und wieder etwas schwergetan habe.
Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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„The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ – Der Beginn einer spannenden Reise ins Unbekannte

The Story of Mara - Tödliches Königreich (inklusive Farbillustrationen) von Venice M. Summer

Immer wieder wurde mir der Reihenauftakt „The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ auf Instagram empfohlen. Schließlich habe ich mir das Ebook geholt, da ich in das Bloggerteam zu Band 2 aufgenommen wurde.

Zu Beginn plätschert die Geschichte etwas dahin – typisch für den Auftakt einer komplexen Story.

Doch je mehr Fahrt Maras Abenteuer aufnimmt, desto stärker zieht einen die von Venice M. Summer geschaffene Welt in ihren Bann.

Mara lebt mit ihrer Stiefschwester Kari im Dorf Zima nahe der Grenze zu Lynjaveria. Gemeinsam mit ihrem besten Freund Erion, einem talentierten Jäger, sorgt sie dafür, dass die Dorfbewohner die harten Winter überstehen.
Doch eines Tages kehrt Kari verstört und verspätet nach Hause zurück – und nichts ist mehr wie zuvor. Sie hat versehentlich die Grenze zu Lynjaveria überschritten und einen Eiswolf in einem Kampf auf Leben und Tod getötet.
Das Rudel fordert daraufhin Vergeltung: ein Leben für ein Leben. Um ihre Schwester zu schützen, gibt Mara vor, die Mörderin des Eiswolfs zu sein, und wird ins Dorf der Eiswölfe entführt.

Auf der Reise dorthin begegnet Mara den verschiedensten Kreaturen. Ein missglückter Fluchtversuch endet mit einer schweren Verletzung, die sie ans Bett fesselt. Während ihrer Genesung lernt sie das Volk der Eiswölfe näher kennen und erfährt von ihrem tragischen Schicksal: Lynjaveria wird nicht nur von einem grausamen Herrscher tyrannisiert, sondern auch von einem dunklen Fluch heimgesucht.

Als Mara schließlich nach Atadon zurückkehrt, erfährt sie von Erion, dass Kari nach Lynjaveria gereist ist – und dort vom Partner des getöteten Eiswolfs gejagt wird. Gemeinsam mit Blaze und Erion macht sie sich auf die Suche nach ihrer Schwester. Die Reise führt das Trio zu neuen Kreaturen, durch gefährliche Abenteuer und in scheinbar ausweglose Situationen.

Band 1 ist viel zu schnell vorbei, doch der Titel des zweiten Teils passt perfekt zum offenen Ende: „The Story of Mara – Getrennte Wege“.

Insgesamt hat mir „The Story of Mara – Gefährliches Königreich“ sehr gut gefallen. Der Fokus liegt zwar oft auf Mara und Blaze, doch es wird meist das große Ganze im Blick behalten. Besonders gelungen finde ich, wie nahtlos Erklärungen in die Geschichte eingeflochten wurden. Zwar gab es hier und da ein paar Längen, doch die spannenden Abenteuer des Trios – das mir sehr ans Herz gewachsen ist – machen das schnell wieder wett.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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„House of Marionne“ – Ein Reihenauftakt der Lust auf mehr macht

House of Marionne von J. Elle

Ursprünglich fand ich das Cover des Buchs sehr ansprechend. Als ich mir dann den Klappentext durchgelesen hatte, war ich überzeugt, und wollte „House of Marionne“ unbedingt lesen.

Anfangs war die Story ein wenig wirr und ein bisschen stereotypisch. Doch je mehr ich in die Geschichte rund um Quell, Jordan, die verschiedenen Häuser und die diversen Arten der Magie eingetaucht bin, desto mehr hat der Trilogie-Auftakt einen Sog erzeugt, aus dem ich nicht entkam.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und freue mich schon auf den zweiten Teil – „House of Perl“ –, welcher am 25. April 2025 erscheint.

Quell und ihre Mutter sind auf der Flucht, denn das junge Mädchen trägt ein Geheimnis in sich: dunkle Magie, auch Toushana genannt.
Jahrelang reisten die beiden von einem Ort zum nächsten – immer auf der Hut vor sogenannten Dragunen. Als Quell eines Tages versehentlich in einen dieser Jäger hineinstolpert, flüchtet sie schutzsuchend zu ihrer Großmutter, die die Direktorin des Hauses Marionne ist.
Insgesamt gibt es fünf Häuser, die als Schulen für Magiekundige dienen. Jede:r Schüler:in muss die drei Stufen der Magie – Emergieren, Vervollkommnen und Verbinden – in einer gewissen Zeit erreichen.
Aufgrund ihrer Blutlinie ist Quell sehr stark und schafft es innerhalb kürzester Zeit, alle drei Riten abzuschließen. Doch ihre Toushana und ihr Mentor Jordan machen es ihr nicht ganz leicht. Sie versucht, ihr dunkles Geheimnis für sich zu behalten, und stößt dabei Jordan von sich – und das trotz der Gefühle, die zwischen ihnen schweben. Doch auch Jordan wahrt das ein oder andere Geheimnis.
Als die Sphäre – eine Art Verzeichnis über alle lebenden Magiekundigen – einen Riss bekommt und nach und nach von Dunkelheit verschlungen wird, treten auch die Geheimnisse der verschiedenen Häuser zutage.
Ob und wie Quell ihren weiteren Weg beschreitet, liest du am besten selbst, ich möchte nämlich nicht zu viel verraten.

Als Ganzes gesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war ein neues Magiesystem, das ich so noch nie gelesen habe. Die Geschichte hatte hier und dort ein paar kleine Durchhänger, jedoch konnten diese im Handumdrehen wieder wettgemacht werden. Die Autorin J. Elle hat hier einen sehr tollen Auftakt einer neuen und sehr ansprechenden Trilogie geschaffen, bei der ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht. Von mir gibt es vier von fünf Sternen.

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