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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von gerlisch:

Du gehörst mir

Everything We Never Said - Liebe lässt uns böse Dinge tun von Sloan Harlow

Auf der Heimfahrt von einer Party, kommt Ella von der Straße ab. Ihre Freundin Hayley, die nicht angeschnallt war, hat durch die Wucht des Aufpralls die Windschutzscheibe durchbrochen und wurde in den Fluss geschleudert. Sie wurde nicht gefunden und gilt seitdem als tot. Ella leidet seit dem Unfall sehr unter den Schuldgefühlen und dann verliebt sie sich auch noch ausgerechnet in Hayleys Freund Sawyer.

Als Ella zufällig auf Hayleys Tagebuch stößt, erfährt sie daraus unfassbare Geheimnisse, hat ihre Liebe jetzt noch eine Chance.
Aus wechselnden Perspektiven lernen wir Ella und Sawyer kennen. Ellas Schuldgefühle werden von der Autorin sehr einfühlsam und emotional beschrieben. Sawyer ist als netter Boyfriend dargestellt, der aber auch eine dunkle Seite hat. In immer wieder eingefügten Tagebucheinträgen kommt Hayley zu Wort, die uns dort an einer erschütternden Liebesbeziehung teilhaben lässt.
Mit einem fesselnden Schreibstil wird hier die Geschichte einer toxischen Beziehung geschildert, die sehr bewegt. Gefallen hat mir das Storytelling zu den wichtigen Themen Schuld, Trauer und verbotener Liebe.
Diese Mischung aus Romance und Thriller hat mir sehr gut gefallen, leider kann ich hier aber keine 5 Sterne vergeben, da die Handlung doch eher vorhersehbar ist.

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Rezensionen von tonton:

Kurzweilig und schön gezeichnet

WAS IST WAS Comic - Dinosaurier von Zapf

"Das beste Haustier der Kreidezeit" ist der erste Band einer neuen Comicreihe. Das Buch zeigt das sofort erkennbare "Was ist was" Logo, ist aber kein pures Sachbuch, sondern enthält eine Fiktions-Geschichte. Das Sachwissen ist mit der Geschichte verwebt. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Infoboxen, die weitere Informationen übermitteln.

 

Der Comic lässt sich leicht lesen und die Menge an Sachwissen ist nicht so groß, dass der Lesefluss beeinträchtigt wird. Die Handlung ist unterhaltsam und die Bilder sind lebhaft und realistisch (soweit ich als Laie beurteilen kann) gezeichnet. Der Leser kann gut in die Kreidezeit-Welt eintauchen und sehen, was für Pflanzen und Tiere damals existierten. Dass die Hauptfiguren in der Zeit reisen und in der Kreidezeit unterwegs sind, kann der Leser besser erkennen, wie groß (oder klein) im Vergleich zu den Menschen die Dinosaurier tatsächlich waren. 

Das Buch finde ich altersgerecht, auch wenn der verrückte Professor etwas schräg und egoistisch wirkt. Für Kinder ab acht finde ich die Geschichte gut geeignet.

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Rezensionen von Frechdachs:

Der "widderwillige" Widder Willi stellt die ganze Familie auf die Probe

Widder Willi will aber! von Romy Pohl

Die Autorin Romy Pohl trifft bei uns mit ihrem aktuellen Kinderbuch "Widder Willi will aber!" ziemlich genau voll ins Schwarze. Das Buch rund um den "widderwilligen" Widder Willi trifft dabei genau unseren Geschmack bei Kinderbüchern.

Ins Auge stechen gleich, beim ersten Blick ins Buch, die tollen bunten und kindgerechten Illustrationen von Marta Balmaseda, die den kleinen Widder Willi im ganz normalen Alltag bei seiner Familie einfangen.

Schnell wird durch die Erzählung und die passende Bebilderung klar, dass Willi gerade in der eher schwierigen Trotzphase steckt, die ganze Familie auf Trab hält und dabei auch gehörig auf die Probe stellt.

Wer kennt sie nicht, die Trotzphasen der Lütten zuhause. Die Geschichte nimmt diese Entwicklungsphase dann gekonnt auf und erzählt eine tolle Geschichte, in der Widder Willi im Mittelpunkt des Geschehens steht.

Die perfekte Symbiose zwischen den eher kurzen prägnanten Texten und der zugehörigen durchweg bunten Bebilderung hat von aller Anfang an ein unglaubliche Sogwirkung für die (Vor)Lesekinder. Die Schriftgröße der Texte selbst dürfte dabei allerdings nach unserem Geschmack gerne noch einen kleinen Ticken größer ausfallen, wenn die Kinder vielleicht schon etwas größer sind und selbst lesen möchten.

Alles in allem hat der "widderwillige" Widder Willi unsere Herzen im Sturm erobert und den Lütten in ihrer Trotz- und Entwicklungsphase manchmal dann auch gekonnt den Spiegel vorgehalten.

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Rezensionen von clematis:

Bauernbub

Über dem Tal von Scott Preston

Steve ist noch ein junger Bauernbub in den nordenglischen Fells, als 2001 die Maul- und Klauenseuche um sich greift und sämtliche Schafe gekeult werden müssen. Auch der Nachbar, William Herne, verliert alle Tiere und sieht im Diebstahl einer Herde die einzige Chance auf eine Zukunft. Trotz schwierigster Bedingungen in diesem kargen Landstrich ist man nicht bereit, einfach aufzugeben.

Steve Elliman erzählt uns aus seiner Sicht diesen traurigen, ja düsteren Roman, der auch einiges an Brutalität und Gewalt bereithält. Die raue Gegend der Handlung bedingt wohl die wortkarge, in sich zurückgezogene Bevölkerung, der man kaum näherkommt, Diebstahl, Schlägereien, Mord vereinfachen dies nicht unbedingt. Der Überlebenskampf, die Liebe zum Flecken Erde, an dem man geboren wird, kann Scott Preston aber umso besser herausarbeiten, auch sein Schreibstil mit verkürzten Sätzen fügt sich bestens ins Geschehen.

Ein Buch, das durch Atmosphäre und Spracheleganz eher punktet als durch die Handlung selbst. Drei Sterne.

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Rezensionen von Bücherfreundin:

Großartiger Roman über eine kurze Lebensphase Erich Kästners

Der Goldhügel von Tobias Roller

Das Jahr 2024 war ein "Erich-Kästner-Jahr". Der große Schriftsteller wurde 125 Jahre zuvor in Dresden geboren und starb 1974 in München. Aus diesem Anlass hat der Volk Verlag "Der Goldhügel" veröffentlicht, den Debütroman des Gymnasiallehrers Tobias Roller, den die Werke Erich Kästners seit seiner Kindheit begleiten.

Der 62-jährige Erich Kästner absolviert im Oktober 1961 eine erfolgreiche Lesung in Wien, ehe er in seiner Garderobe zusammenbricht. Nach wochenlangen Untersuchungen im Krankenhaus wird ihm eröffnet, dass er an Tuberkulose leidet und sich dringend zu einem Kuraufenthalt ins Tessin begeben soll. Im Sanatorium in Agra wird er sich verschiedenen Therapien unterziehen, um wieder gesund zu werden.

Erich Kästner fühlt sich nicht sehr wohl im Sanatorium auf dem Goldhügel hoch über dem Luganer See. Sein Zimmer empfindet er als Zelle, der Professor verbietet ihm das Rauchen und Whiskytrinken. Auch sein Privatleben ist ihm keine rechte Freude, er kann sich zwischen Lotte, seiner langjährigen Lebensgefährtin, und Friedel, mit der er einen 4-jährigen Sohn hat, nicht entscheiden, möchte keine von beiden verlieren. Als wenn das nicht schon genug Probleme wären, lernt er im Sanatorium auch noch eine junge Fabrikantentochter kennen, die von seinen Werken fasziniert ist und ihm glühende Verehrung entgegenbringt ...

Die wunderbare Sprache und der schöne Erzählstil in ruhigem Tempo sind dem Stil Kästners nachempfunden und ließen mich in eine kurze Lebensphase des Schriftstellers eintauchen. Mit viel verschmitztem Humor beschreibt der Autor seinen Protagonisten, der sich den im Sanatorium herrschenden strengen Regeln nicht unterwerfen will und kann. Tobias Roller ermöglicht es dem Leser, tief in die Gedanken- und Gefühlswelt Kästners zu blicken und dabei seine Depressionen, Ängste, Halluzinationen und Träume zu erleben. Seine innere Zerrissenheit, Selbstzweifel und Schuldgefühle werden ebenso thematisiert wie seine Alkohol- und Nikotinsucht. Der Dichter hatte ein sehr enges und inniges Verhältnis zu seiner Mutter und vermag sich auch nach ihrem über 10 Jahre zurückliegenden Tod nicht von ihr zu lösen, sieht in ihr immer noch die Liebe seines Lebens.

Die Hommage an Erich Kästner ist dem Autor ganz hervorragend gelungen, ich habe das heitere und tiefsinnige Buch sehr gern gelesen und mich bestens unterhalten gefühlt. Besonders gut gefallen hat mir die junge Fabrikantentochter, die nach anfänglicher Verehrung für Erich Kästner eine selbstbestimmte Entscheidung trifft. Ein vierseitiges Nachwort mit wesentlichen Fakten aus dem Leben des Dichters rundet die Lektüre ab.

Absolute Leseempfehlung für dieses großartige und unterhaltsame Buch, das mir die bis dahin nur oberflächlich bekannte Persönlichkeit Erich Kästners nahegebracht hat.

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Rezensionen von Gavroche:

Wunderbar

We free the Stars von Hafsah Faizal

Es ist zum Glück noch nicht so lange her, dass ich den ersten Teil dieser Dilogie gelesen habe und ich habe mich gefreut, schon so bald wieder in dieses orientalische angehauchte Setting einzutauchen.

Arawiya muss gerettet werden und die Magie muss zurück gebracht werden.
Zafira, die Jägerin, hat einen anderen Kampf auszufechten als Nasir, der Prinz des Todes und ich mochte beide Protagonisten gerne.

Mir hat es auch gefallen, dass hier nicht ständig die Romanze im Vordergrund stand, sondern hier auch noch so einiges passiert, denn immerhin muss die Welt gerettet werden.
Der Schreibstil von Hafsah Faizal hat für mich eine ganz besondere, eigene Magie und ich konnte tief in diese Geschichte eintauchen und die Welt um mich herum vergessen.
Für mich lässt dieser Abschlussband keine offenen Fragen und mit leisem Bedauern verlasse ich nun diese Welt wieder.
Ein Buch, das sich positiv abhebt von der Menge.

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Rezensionen von Jazz:

Humorvolle Überraschungen

I Do Hate You von Pippa Grant

Der Roman "I do hate you" steckt voller humorvollen Überraschungen. Erstens ist da der Job des Protagonisten, der mich voll aus den Socken gehauen hat. Das habe ich in einer Lovestory noch nie erlebt. Es war eine wirklich phänomenale Überraschung, die mich zum Lachen gebracht hat. Zweitens gibt es großartige Nebencharaktere in Form von Drillingen, die sich wie 5-Jährige auf einer Hochzeit verhalten und mich durch das Buch hindurch, wann immer sie in einer Szene auftauchten, sofort die Bühne für sich beansprucht und hervorragend geliefert haben.

Daneben ist fast schon die Liebesbeziehung der beiden Protagonisten untergegangen. Laney, die sehr zurückgezogen und wohlbehütet aufgewachsen ist, hat sich ihr Leben lang von jeglichen Abenteuern ferngehalten und ist nun auf Hawaii, fern von ihren Eltern und ihrer Kontrolle, sodass sie nur allzu bereit ist, ein paar Abenteuer mit Theo, dem Bruder ihrer besten Freundin Emma, zu erleben. Sie soll zunächst seinen Babysitter mimen, da er nur für Chaos sorgt und Emma aber schon als kleines Mädchen von ihrer Traumhochzeit sinniert hat und er das bitte nicht zerstören soll. Nach anfänglichem Zanken, enemies to lovers lässt grüßen, merken sie, dass sie als gegensätzliche Pole sich eigentlich ziemlich gut ergänzen....wenn da nicht die Eltern von Laney wären, denen Theo schon immer ein Dorn im Auge war....

Insgesamt ist es eine lustige Rom-Com mit abstrusen und spektakulären Szenerien, die einen zum Lachen bringen, aber mir wird der Roman nicht lange im Kopf bleiben. Dafür sticht er aus der breiten Masse nicht wirklich heraus, aber solide geschrieben. Gerne Empfehlung an alle Young Adult Liebhaberinnen, die von einer katastrophal laufenden Hochzeit auf Hawaii träumen.

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Rezensionen von Rinoa:

Nicht ganz mein Fall

Kein Land in Sicht von Christina Pertl

Für mich war ein wirklich großes Manko der Schreibstil, mit dem ich das ganze Buch über einfach nicht richtig warm wurde. Irgendwie salopp, teilweise fast schon abgehackt und knapp, manchmal recht schnodderig, eigentlich echt passend zu Kriminalkommissarin Sarah Peters, so wie ich sie im Laufe der Lektüre kennengelernt habe, aber für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig zu lesen.

Ich bin also lange nicht in die Geschichte reingekommen, obwohl das Thema an sich bzw. das Setting ja schon sehr viel Spannung verspricht. Auch der Beginn, als bei der Erzählerin zunächst keine Erinnerungen vorhanden waren, verstärkte für mich eher den holprigen Start, als dass es mich gleich packen konnte.
Erst ungefähr ab der Hälfte wurde das besser und da wollte ich dann auch unbedingt wissen, wie es weitergeht und sich alles auflöst.

Erzählt wird hauptsächlich aus Sicht von Sarah und obwohl es am Ende eines Kapitels immer mal wieder Einschübe von anderen Personen gab, empfand ich die Beschreibungen dadurch als etwas eindimensional und die Sichtweise doch recht eingeschränkt.

Alles in allem konnte mich „Kein Land in Sicht“ leider nicht so recht überzeugen, wenn ich es auch nicht total schlecht fand.

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Rezensionen von chabli:

Als wäre man mittendrin

Say you swear von Meagan Brandy

Das Buch ist eine richtig schöne Collegeromanze, die den Trope „Love-Triangle“ voll und ganz auslebt. Es geht hier um Ari und ihre Clique, mit der sie bereits seit dem Sandkasten befreundet ist. Dazu gehören unter anderem ihr überfürsorglicher Zwillingsbruder Mason oder Chase, in den sie bereits seit dem ersten Tag unsterblich verliebt ist.

Nach einer großen Enttäuschung lernt sie jedoch den Mitstudenten Noah kennen und lieben. Nachdem Chase aber doch klar wird, dass Ari die Richtige ist, tut er alles dafür, sie zurückzugewinnen.

Den Anfang des Buches fand ich unheimlich toll. Ich habe mich in der Story verloren und wollte ständig weiterlesen. Der Schreibstil ist absolut toll und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Protagonistin Ari ist mir auch unheimlich sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihr Gefühlsleben hineinversetzen.
Leider war die Handlung direkt zu Beginn etwas unübersichtlich und ich hatte Probleme, die vielen Charaktere auseinanderzuhalten. Ich habe sogar recherchiert, ob es sich hierbei eventuell um eine Fortsetzung handeln könnte und ich deshalb keinen richtigen Anschluss finde. Das hat sich aber sehr schnell geändert und ich konnte der Story ungehindert folgen.
An einer Stelle hatte ich jedoch das Gefühl, es fehlen einige Passagen. So soll Ari Noahs Mutter kennenlernen. Erst wird davon geschrieben, dass sie zu ihr fahren und ganz plötzlich sind sie mitten im Gespräch. Es gibt keine Vorstellung, keine Charakterbeschreibungen und so weiter. Als hätte man aus Versehen ein bis zwei Seiten beim Druck übersprungen. Aber vielleicht wirkte das auch nur für mich so.
Die Wendung im letzten Drittel fand ich etwas überspitzt und ich finde, die hätte man auch gut weglassen können.
Dennoch habe ich das Buch geliebt und kann es jedem, der sich für College- oder Footballromanzen interessiert, wärmstens ans Herz legen

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Rezensionen von lesen=liebe:

Nebel hat uns verzaubert

Kleine Hexe Nebel 1: Das Erwachen des Drachen von Jérôme Pélissier

Die kleine Hexe Nebel hat uns und vor allem meinen älteren Sohn verzaubert. Dieses Buch war ein wahrer Glücksgriff. Mein Sohn liebt Comics und er mag, wenn es lustig und ein bisschen schelmisch hergeht. Wir haben ihm dieses Buch vorgelesen und es hat ihm so gut gefallen, dass er es im Anschluss gleich selbst gelesen hat.

Die kleine Hexe Nebel überzeugt mit ihrer frechen, trotzigen und selbstbewussten Art und die Geschichte ist so spannend geschrieben, dass auch ein Lesemuffel gerne zu diesem Buch greifen wird. Besonders angetan hat es uns das Assistentenschweinchen Hubert. Die Schriftart ist gut leserlich und der Comic wirkt nicht überladen. Auch die Sage zum Schluss über die echte Hexe Naia fanden wir sehr spannend. Wir freuen uns riesig, dass es noch weitere Abenteuer mit der kleinen Hexe Nebel geben wird. Mein Sohn kann es kaum erwarten.

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