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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sophie H.:

Enttäuscht

Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Sebastian Henn

Vorweg: Ich war vom „Buchspazierer“ total begeistert. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als jetzt ein Kinderbuch von Carsten Henn erschienen ist. Der Klappentext klang interessant und auch die Leseprobe klang spannend. Doch die Magie des Buches konnte mich dann nicht wirklich packen.
Emily entdeckt in der Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, in einem Buch einen magischen Füller.

Dieser Füller lässt sich in einen Schlüssel verwandeln, mit dessen Hilfe man durch ein Bild in eine geheime Bibliothek eintreten kann. In dieser Bibliothek befinden sich alle Bücher, die jemals geschrieben wurden und eine magische, goldene Schreibmaschine. Emily entdeckt schnell, dass sie mit dieser Schreibmaschine Bücher abändern kann. So ändert sie gleich bei ihrem ersten Besuch das Ende ihres Lieblingsbuches, das ihr nie gefallen hat. Doch dann muss sie feststellen, dass sie damit nicht nur das Buch, sondern auch das reale Leben abgeändert hat. In den folgenden Tagen begibt sich Emily immer wieder in die magische Bibliothek und ändert Seiten in Büchern, die dadurch auch ihr Leben verändern. Emily ist so auf der Suche nach ihrem perfekten Leben. Doch auch der skrupellose Lehrer Dr. Dresskau hat von der magischen Schreibmaschine erfahren.
Ich fand den Grundgedanken über die Macht von Geschichten und Worten klasse, aber die Umsetzung hat mir so gar nicht gefallen. Alle Figuren bleiben irgendwie blass. Anfangs war mir Emily noch sehr sympathisch, aber das änderte sich nach ein paar Kapiteln. So ganz konnte ich den Änderungen in den Büchern nicht folgen. Es wurde kaum explizit gesagt, was Emily wie abändert und so waren für mich die Änderungen im realen Leben unvorhersehbar und manchmal kam ich gar nicht mehr hinterher. Das Buch ist für Kinder ab 10 Jahren gedacht. Ich denke, dass Kinder in dem Alter vieles im Buch noch gar nicht verstehen können. Kaum ein Kind kann mit dem Begriff „Braunhemden“ etwas anfangen. Auch die Gewalt, die der Lehrer Emily gegenüber an den Tag legt – er knallt ihren Kopf mehrmals auf den Boden – hat in einem Kinderbuch für das Alter nichts verloren. Von mir daher nur 3 Sterne.

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Rezensionen von nessabo:

Süchtigmachende Romance mit fantastischem Setting und tiefgründigen Figuren

Check & Mate - Zug um Zug zur Liebe von Ali Hazelwood

Was für eine tolle Romance! Das war mein erstes Buch von Ali Hazelwood und es wird nicht mein letztes bleiben! Ich bin schlicht obsessed mit ihrem Characterbuilding und dem Talent, einer Handlung Spannung zu verleihen.

Spätestens seit "The Queen's Gambit" bin ich komplett fasziniert von Schach, auch wenn sich diese Faszination nach einem gescheiterten Versuch, irgendetwas zu verstehen, schnell wieder in Luft auflöste.

:D Aber die Basis war da und ich sofort wieder hooked beim Lesen dieser Geschichte. Mich kriegen so schlaue Charaktere, die ein mir unbegreifliches Verständnis komplexer Zusammenhänge haben, einfach immer komplett!

Ganz besonders toll fand ich natürlich, dass es hier eine überaus smarte Protagonistin gibt, die ihrem männlichen Gegenspieler schnell zeigt, wie der Hase läuft. Mallory ist aber noch viel mehr als ein Schach-Wunderkind. Sie macht sich große Vorwürfe für den Weggang ihres Vaters und fühlt sich entsprechend für ihre kranke Mutter sowie die beiden jüngeren Schwestern verantwortlich. Die ärmlichen Lebensumstände fühlen sich beim Lesen wie die Sackgasse an, die sie auch sind. Ganz nebenbei ist sie bi, woraus aber erfrischenderweise gar keine große Sache gemacht wird - ebenso wenig wie aus ihrer lesbischen besten Freundin. <3

Auch Nolan gefällt mir außerordentlich gut. Er gab mir durchweg neurodivergente Vibes, das wurde aber weder bestätigt noch dementiert. Auch wenn das Buch als Enemies-to-Lovers vermarktet wird, fand ich es gar nicht wirklich feindlich. Beide Figuren haben eine ziemlich komplexe Hintergrundgeschichte, die Hazelwood meisterinnenhaft bruchstückweise enthüllt. Und Nolan wirkt zwar introvertiert, aber immer aufrichtig. Und ich fand es wirklich toll, dass er in gewissen Bereichen unerfahren und dahingehend gar nicht fragil ist - ein sehr angenehmes Kontrastprogramm zu übermäßig selbstsicheren Männern.

Es gibt entsprechend eigentlich keine spicy Szenen, was absolut Sinn macht. Ich habe die schlauen Hauptfiguren ebenso geliebt wie die Nebencharaktere und konnte nicht aufhören zu lesen. Die Einblicke in die Schachwelt, vor allem auch in den vorherrschenden Sexismus dieses männerdominierten Sports, fand ich einfach perfekt. Ein echtes 5-Sterne-Buch für mich. <3

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Rezensionen von Amena25:

Was ist schon normal?

Das Verhalten ziemlich normaler Menschen von K. J. Reilly

Was ist schon normal, wenn man gerade seine Mutter durch einen Verkehrsunfall verloren hat? Und sich dann auch noch die Schuld daran gibt? Asher Hunter jedenfalls fühlt sich nicht wie andere, normale Menschen. Durch seinen Vater wird er mehr oder weniger gezwungen, sich psychologische Unterstützung in einer Trauergruppe zu suchen.

Völlig unerwartet findet Asher genau dort Freunde: Sloane und Will, die etwa so alt sind wie Asher, und der 80-jährige Henry. Sie alle haben jemanden verloren, der ihnen sehr wichtig war. Durch einen spontanen Einfall begeben sie sich auf eine gemeinsame Reise nach Memphis, Tennessee. Allerdings verschweigt Asher seinen Mitreisenden den wahren Grund für diese Idee. In Memphis lebt der Mann, der betrunken seine Mutter totgefahren hat und Asher will sich an ihm und seiner Familie rächen……..
Der Roadtrip verläuft chaotisch, mit Höhen und Tiefen und wird gerade dadurch berührend und menschlich beschrieben.
Ein Jugendbuch – auch für Erwachsene.

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Rezensionen von nessabo:

Wunderschöne und komplexe Welt, manchmal langatmig, aber oft mitreißend

The Hurricane Wars von Thea Guanzon

Ich bin keine erfahrene Fantasyleserin (in letzter Zeit habe ich lediglich die Empyrean-Reihe gelesen) und war angesichts einiger Rezensionen in Bezug auf das komplexe Worldbuilding unsicher, ob mir "The Hurricane Wars" zusagen würde. Ich muss sagen, dass ich die Welt gar nicht so komplex fand bzw.

im Vergleich zur Empyrean-Welt ähnlich vielschichtig. Zu Beginn sind die ganzen Begriffe aus teils neuen Sprachen natürlich herausfordernd, aber ich konnte mich schnell dran gewöhnen.

Sehr gut fand ich den Hinweis mancher Rezensionen, dass der furchtbare Krieg sich auf den ersten Teil und damit auf etwa 170 Seiten beschränkt. Den fand ich nämlich durchaus sehr zehrend und war froh, dem Ende entgegensehen zu können. Teil 2 widmet sich dann viel mehr dem Aufbau der Beziehung von Talasyn und Alaric sowie dem Erweitern von Talasyns Fähigkeiten/Macht.

Und da möchte ich schon zu einem großen Pluspunkt kommen, der mich das Buch trotz gewisser Kritikpunkte trotzdem hat genießen lassen: Die aufgebaute Welt mit allen magischen Kreaturen und der wunderschönen Natur hat mich so begeistert! Ich hatte schon den Eindruck, dass die philippinische Autorin hier ihre Heimat mit hat einfließen lassen und das führt sie im Nachwort auch wundervoll aus, ohne dabei aber desillusioniert zu sein. Diesen irgendwie realpolitischen Hintergrund kann mensch wirklich herausgelesen und das finde ich einfach stark. Außerdem mochte ich es sehr, dass es viele nicht-weiße Figuren gab.

Schade war wiederum, da schließe ich mich anderen Rezensent*innen an, dass Drachen eine vernachlässigbare Rolle spielen und auch sonst haben magische Wesen wenig Raum. Stattdessen, und das hat mich ziemlich irritiert, gibt es Einflechtungen moderner menschlicher Erfindungen, wie rudimentäre Fotoapparate. An einigen Stellen war die Grenze zwischen echter Welt und Fantasy für mich zu undeutlich, das hätte es meiner Meinung nach nicht gebraucht. Vielleicht wollte die Autorin aber auch hier eine Brücke schlagen zu unserer tatsächlichen Welt, um eine Moral übertragen zu können.

Auch nicht ganz warm wurde ich mit der Romance. Die Gedanken und Konflikte der beiden Protagonist*innen in Bezug aufeinander kamen mir repetitiv und langatmig vor. Es ist ein absoluter Slow Burn mit einer spicy Szene und für mich passte das Verhältnis nicht ganz. Wenn ich es vergleiche mit der Empyrean-Reihe: Da wurde der Slow Burn zumindest in "Fourth Wing" besser in ein Verhältnis gesetzt zu tatsächlicher Interaktion (bei Iron Flame würde ich das anders einschätzen haha). Hier dreht es sich für mich echt zu viel um die gegenseitige Abneigung und warum sie sich eigentlich hassen müssten, aber warum das irgendie nicht so ist und ob die andere Person eine*n überhaupt mag etc.
Nicht zuletzt bin ich kein Fan der Klischees (kleine zarte Frau vs. großer und extrem gut bestückter Mann ...), aber damit kann ich halbwegs leben. Es hätte für mich einfach schon mehr Beziehungsaufbau geben können, so hinterlässt es mich ein wenig unbefriedigt.

Trotzdem möchte ich der Autorin zugute halten, dass der Hintergrund um ein Zusammenarbeiten verfeindeter Reiche gegen ein noch schlimmeres Übel mich gecatcht hat. Generell konnte ich das Buch sehr schnell lesen, trotz anfänglicher Sprachbarrieren. Insgesamt also durchaus empfehlenswert mit einer wie ich finde schöneren Welt als bei Empyrean, aber mit unausgeschöpftem Potenzial auf Ebene der Figuren. Ich bin noch unschlüssig, ob ich die Reihe weiterverfolge, weil mich natürlich wohl interessiert, was jetzt an Backgroundstory und Intrigen schon angedeutet wurde. Ich werde wohl einfach spontan entscheiden, auch wenn ich die Farbgestaltung des zweiten Teils wirklich grausig finde. :D

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Rezensionen von _ich.lese_:

Sehr emotional und mutig

Stronger Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card) von Larissa Schira

Josie tritt eine Volontariatsstelle bei einer Londoner Zeitung an und ausgerechnet sie soll für Social Media zuständig sein. Josie ist sehr introvertiert und kommt schwer aus sich raus. Ganz anders als Ryan, ein True Crime Podcaster, der ihr zur Seite gestellt wird. Die zwei sind so unterschiedlich wie es nur geht und arbeiten zu Beginn nur schwer zusammen.

Ich las von der Autorin schon zwei Bücher die zur Weihnachtszeit spielen und in denen die Protagonisten eine schwere Zeit hatten, aber nicht vergleichbar mit diesem, wunderbaren, berührende und so emotionalen Buch. Natürlich fällt zuerst das Cover und der wunderschöne Farbschnitt auf, aber auch die Kurzbeschreibung hatte mich gleich in den Bann gezogen.
Josie und Ryan, wie Feuer und Wasser, aber zusammen so berührend, so wunderschön. Beide haben ihre Probleme, beide waren mir aber trotz ihrer Unterschiede sofort sympathisch und ich habe sehr mitgelitten, vor allem mit Josie.
Ein tolles Buch, das Mut macht. War eines meiner Highlights im letzten Jahr. Einfach nur empfehlenswert.

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Rezensionen von S.:

Frauen

Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben von Anika Decker

Die Hauptfigur Nina ist mir gleich auf Anhieb sympathisch. Bodenständig, realistisch und überaus treffend beschreibt sie ihre Mitmenschen. Ex- Gatten plus junge Ehefrau inclusive. Ihre Schwester Lena ist anders. Stets bemüht, mit den Grunewald- Muttis mitzuhalten und alles dafür zu geben.
Anika Decker gibt jeder der so unterschiedlichen Schwestern eine Stimme.

Sehr interessant, wie gleiche Sachverhalte aus anderer Perspektive gesehen werden.
Das Privatleben beider ist kompliziert… .
Was bei Filmproduktionen, dem Arbeitsgebiet Ninas, allerdings passiert, ist unterste Schublade. Anika Decker weiß wohl, wovon sie spricht. Entsetzlich, Thema alter weißer Mann. Dennoch hat auch Nina ein Auf- und- ab Liebesleben. Ihre Reaktionen sind stark überzogen, sie ist genial darin, Situationen falsch zu bewerten. Muss wohl so in einer Lovestory. Auch das häufige Treten in Fettnäpfchen.
Die Prota wird nicht geschont. Stark egozentrisch bringt sie einige Situationen zum Platzen, inszeniert sich als Dramaqueen.
Ob sich das alles noch zum Guten wendet? Man darf gespannt sein …
Aus dem Leben gegriffene unterhaltsame Story über interessante Frauen.

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Rezensionen von _ich.lese_:

Amüsant und ungewöhnlich

Tee auf Windsor Castle von Claire Parker

Kate macht zusammen mit ihrer Cousine eine Führung durch Windsor Castle. Dann geht sie "verloren" und irrt durch Tapetentüren und Geheimgänge und trifft auf eine nette, ältere Dame mit einem Corgi, die sich als Betty vorstellt und Kate auf eine Tasse Tee einlädt.
Erst sehr viel später wird Kate bewusst um wen es sich bei Betty handelt.

Ich fand die Geschichte sehr amüsant, wenn auch sehr unglaubwürdig, aber es ist ja auch nur ein Buch. Jedenfalls sind wir zusammen mit Betty und Kate hinter den Kulissen von Windsor Castle unterwegs und alleine schon das hat echt Spaß gemacht.
Ich fand es schon sehr humorvoll und kurzweilig, hatte meinen Spaß an dem Ausflug in den Pub und an die Nacht im Schloss.
Kate hat eigentlich sehr viel Vorbehalte über das Leben den Royals, über die Monarchie, die sie aber nach einer Unterhaltung mit Betty nochmal überdenkt. Es macht einfach Spaß, dieser verrückten, amüsanten Story zu folgen.

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Rezensionen von PMelittaM:

Bis auf den überzogenen Showdown wieder spannend zu lesen

Blinde Furcht von Linda Castillo

Rachael Schwartz wurde als Amishe geboren, konnte sich aber nur schlecht an die Regeln halten. Schließlich wurde sie von der Gemeinschaft gebannt, verließ ihre Heimat und hatte kaum noch Kontakt zu ihrer Familie. Nun wird sie brutal erschlagen in einem Motel in ihrem Heimatort Painters Mill aufgefunden.

Kate Burkholder, selbst als Amishe aufgewachsen und nun Polizeichefin in Painters Mill, kannte Rachael als Kind und muss wieder einmal bei den Amishen ermitteln. Steckt vielleicht sogar ein:e Amishe:r hinter der Tat? Jedenfalls scheint niemand mit Rachaels Erscheinen gerechnet zu haben, was wollte sie also in ihrer Heimat?

Ich mag die Reihe um Kate Burkholder, auch, weil ich die Gesellschaft der Amishen interessant finde. Heutzutage noch so zu leben erfordert sicher auch einen gut Teil Willenskraft und einen tiefen Glauben. Meines Wissens gehen nur wenige junge Amishe den Weg, den Kate gegangen ist, nämlich die Gemeinschaft zu verlassen, obwohl sie die Möglichkeit erhalten, die andere Lebensweise kennenzulernen. Rachael wäre vielleicht auch irgendwann selbst gegangen, doch sie hatte die Wahl nicht.

Die Autorin lässt Kate selbst in Ich-Form erzählen, so dass man alles aus ihrer Sicht erlebt, ich finde, dass passt ganz gut. Lediglich die unten erwähnten Rückblenden sind davon ausgenommen, denn hier war Kate schließlich meist nicht mit dabei. Gut gefallen mir auch die eingestreuten Sätze in Pennsylvaniadeutsch, der Sprache, die die Amishen sprechen, sie verleihen eine gewisse Authetizität, auch wenn sie jeweils direkt im Anschluss übersetzt werden, was die Atmosphäre wieder ein bisschen zerstört.

Neben Kates Ermittlungen gibt es immer wieder Rückblenden in Rachaels Vergangenheit, nach und nach erhalten so auch wir Leser:innen eine Vorstellung von ihrem Charakter, rebellisch und lebenslustig. Ein möglicher Täter kristallisiert sich schon relativ früh heraus, doch auch hier erfährt man erst nach und nach Hintergründe, und so ergibt sich erst am Ende die Wahrheit. Die Auflösung empfand ich als nachvollziehbar, der Showdown erscheint mir aber zu überzogen.

Der dreizehnte Band der Reihe ist wieder spannend, nur gegen Ende fand ich ihn zu überzogen. Ich mag das Setting und bin gespannt auf weitere Romane der Reihe.

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Rezensionen von Sonne89:

Wikinger mit alten Bräuchen in der heutigen Zeit

Racheritual von Ethan Cross

Wieder ein richtig gut gelungener Thriller von Ethan Cross. Bei „Racheritual“ handelt es sich um den ersten Band der Baxter-Kincaid-Reihe.
Baxter Kincaid ist Ermittler und kämpft mit seinen eigenen Dämonen, so ist er z.B. dem weißen Pulver nicht ganz abgeneigt, hat dennoch ein gutes Gespür bei der taktischen Arbeit.

Die Dialoge sind häufig mit viel Witz und Humor geschrieben, zeigen aber auch dunkle Seiten. Durch die vielschichtigen Charaktere, wird man als Leser durch den Schreibstil gepackt und kann nicht mehr aufhören zu lesen.
In dem Thriller wird versucht mehrere Serienmorde aufzuklären, die dem Ravenkiller zugeschrieben werden. Die Morde stehen alle im Zeichen der Nordischen Mythologie. Als Leser erfährt man auch so einiges darüber. Obwohl ich die Grundzüge kenne, haben mich einige Details überrascht und ich fand das ganze Buch durchgängig spannend.
Das Buch ist in zwei Teile gegliedert. Baxter Kincaid als Polizist fasst den Ravenkiller – anschließend neun Jahre später – Kincaid hat mittlerweile den Dienst quittiert, muss er den Ravenkiller erneut jagen.
Der Farbschnitt, der mich an eine Steintafel erinnert ist ebenso gut gelungen.
Eine klare Empfehlung für jeden, der gerne Thriller liest.

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Rezensionen von Lesemama:

Der Fuchs kommt

Karneval im Hühnerstall von Kerstin Hau

Zum Bilderbuch:

Fuchs Fiete hat Hunger und will sich eigentlich ein Huhn holen. Aber der Hahn Jockel hat was dagegen und schlägt Alarm. Hungrig schleicht sich Fiete davon, da entdeckt er eine Einladung zum Karneval im Hühnerstall. Als Huhn verkleidet nimmt er daran teil und hat überraschend viel Spaß.

Nur ist er am Abend immer noch hungrig, weil er vergessen hat, ein Huhn um fangen. Zum Glück ist bald beim Kaninchen die nächste Party ...


Meine Meinung:

So ein buntes Cover, es lädt schon ein zum anschauen und die einzelnen Tiere erkennen.
Die Geschichte ist humorvoll, ganz wunderbar illustriert, es gibt viel zu entdecken. Für jüngere LeserInnen ab drei oder vier eignet es sich prima zum Vorlesen, nicht zuviel Text, dafür ganz zauberhafte, bunte Bilder und viel Spaß, die die Tiere miteinander haben.
Das Buch ist großformatig und schon sehr bunt und farbenfroh,die Geschichte macht auch dem Vorleser Spaß und ist für sie kommende Karneval-/Faschingsaison sehr passend.

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