Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Skanus:
Thriller ohne Thrill
Die Villa von Jess Ryder
Eine Villa irgendwo abseits von Marbella in Spanien ist Schauplatz dieses Dramas rund um einen Junggesellinnenabschied, der mit der Braut als Leiche geendet hat.
Um die Leerstellen in ihrer Erinnerung zu füllen, lockt die ehemals beste Freundin der Toten die anderen Frauen an den Ort des Geschehens zurück.
Damit geraten die immer noch unter der Oberfläche schwelenden Ungereimtheiten in Bewegung.
Die Geschichte liest sich in einem zwar stetig ansteigenden, aber sehr verwinkelten Spannungsbogen, manchmal etwas zäh. Manches ist in seiner Ausführlichkeit der Spannung nicht förderlich und nimmt dem Thriller das Mitreißende.
Die Figuren sind am Anfang etwas farblos in ihrer Motivation, es mangelte ihnen an emotionaler Tiefe, so dass ihre Handlungsweisen flach erschienen. Erst als sich die Schleier der Vergangenheit zu lichten beginnen und sich neue Puzzlestücke in den löchrigen Rahmen fügen, nehmen die Figuren Kontur an. In den Rückblenden kann der geneigte Leser wunderbar die Diskrepanz im Verhalten der Protagonistinnen erkennen. Eine wirkliche Wandlung aber kann nur die ehemals beste Freundin der Braut vollziehen, da sie das Geschehen der Vergangenheit neu aufrollt. Alle anderen haben sich mit den Geschehnissen arrangiert und ihr Leben weitergelebt.
Als am Ende die Wahrheit ans Tageslicht kommt und jedes Puzzleteil an seinem Platz liegt, ist auch die Welt des Lesers wieder im Lot.
Auch wenn diesem Thriller an so manchen Stellen der Thrill fehlt, ist es doch eine spannende Lektüre und der Leser bleibt bei der Stange, weil er das Ende einfach erfahren muss.
Ich hätte mir die Story etwas straffer gewünscht und die Heldinnen lebensnaher. Sie sind schwer greifbar, aber der Plot ist gut gemacht und das Durchgeknallte einer solchen Alkohol lastigen Veranstaltung anschaulich geschildert. Doch so manches verbleibt im Verborgenen: Emotionen, Absichten und Unterschwelliges, was der Handlung möglicherweise das fehlende Mitreißende gegeben hätte.
Rezensionen von Micki:
Liebevoll gestaltetes Kinderbuch mit wichtiger Message
Streit! Und nun? Das artgerecht-Bilderbuch von Nicola Schmidt von Nicola Schmidt
Ich selbst bin großer Fan der Ratgeberbücher von Nicola Smith und generell des "Artgerecht"-Projektes. Umsomehr habe ich mich gefreut, dass es nun auch ein Kinderbuch von ihr gibt.
"Streit! Und nun?" thematisiert ein Thema, was wohl für alle Eltern von Kleinkindern - insbesondere, wenn noch andere Geschwister im Haushalt leben - sehr präsent im Alltag ist.
Das Buch zeigt kindgerecht, dass es zwar normal ist, das wir uns alle hin und wieder streiten, aber es auch viele Möglichkeiten gibt, einen Ausweg aus der Streitsituation zu finden, und sich wieder zu vertragen. Meinen Kindern hat die Geschichte gut gefallen und ich als Elternteil habe sie auch sehr gerne vorgelesen und empfinde sie als pädagogisch wertvoll, ohne dabei zu belehren.
Die Zeichnungen im Buch sind modern und zeichnen sich durch eine dezente Farbgebung aus. Das Verhältnis zwischen Text und Bildern hat mir auch sehr gut gefallen.
Ein sehr empfehlenswertes Kinderbuch!
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Buch des Jahres
Für Polina von Takis Würger
Was macht man, wenn man bereits in der ersten Jännerwoche das Buch des Jahres liest? Man klatscht wie Hannes, der Protagonist des Romans, „hart und so laut man kann in die Hände“, und – man darbt das restliche Jahr.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Laszlo ZoltanRezensionen von ReiShimura:
Entdecken und Lernen
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 77 - Tiere im Wald von Patricia Mennen
Wer selbst Kinder hat oder mit Kindern arbeitet kommt wahrscheinlich nicht an der "Wieso Weshalb Warum" Bücher Reihe des Ravensburger Verlages vorbei. Immerhin gibt es die Reihe schon seit 20 Jahren und sie erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Und dies meiner Meinung nach nicht zu Unrecht.
Auch das neueste Buch, immerhin schon Band 77 aus der Junior Reihe, besticht wieder einmal mit schönen Abbildungen, lehrreichen und interessanten Texten und natürlich ganz vielen Klappen die man auf und zu machen kann.
Durch die Kombination aus Spiralbindung und dicken, stabilen Seiten ist das Buch optimal auch für die kleinen Kinderhände. Die Klappen sind natürlich mit das interessanteste, wenn auch die große Schwachstelle des Buches. Hier kann es leicht mal passieren, das etwas ausreißt. Im Vergleich zu ähnlichen Klappen Büchern aus dem Discounter, finde ich aber, dass die Klappen hier leichter zu öffnen sind.
Die Abbildungen sind liebevoll gestaltet, die Seiten nicht zu überladen, so dass es zwar viel zu entdecken gibt, die Kinder aber nicht mit Bildern und Informationen überschüttet werden. Bei uns wir das Buch sowohl allein als auch gemeinsam gerne angesehen und durchgeblättert.
Die Altersempfehlung des Verlages für die Junior Reihe ist 2 4 Jahre. Ich persönlich würde sogar sagen, dass die Bücher schon für Kinder mit 18 Monaten passen, aber natürlich ist dies immer ein wenig individuell und vom Kind abhängig.
Von meiner Seite ist das Buch auf jeden Fall eine absolute Empfehlung und ich denke, dass bei uns auch noch weitere Bücher der Serie einziehen werden.
Rezensionen von SteveK:
Kindgerecht und sehr informativ
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 76 - Bohrer, Lampe, Spülmaschine von Andrea Erne
Das Buch bringt schon den Kleinsten die Welt der Elektrogeräte, Haushaltsgeräte und für Kinder bekannten Geräte näher. Dabei gibt's hinter vielen Klappen interessante Zusatzeindrücke und Informationen. Mein Kleiner war besonders fasziniert, das Innenleben einer Waschmaschine vereinfacht und kindgerecht dargestellt zu sehen.
Allgemein sind die Illustrationen sehr schön gestaltet... bunt, kindgerecht und passend für die Zielgruppe (2-4 Jahre)! Dabei sind die Illustrationen aber trotzdem nicht zu überladen.
Die Texte sind kurz, knapp und gut verständlich geschrieben. Dabei gibt's genügend erste Infos, aber es wird auch nicht zu detailliert auf die einzelnen Geräte eingegangen.
Unser Fazit: Wir lieben die Wieso Weshalb Warum Reihe und auch dieses Buch hat uns wie erwartet nicht enttäuscht! Wir verschenken auch gerne Bücher der Reihe und auch dieses hier eignet sich perfekt als Geschenk für Kleinkinder!
Rezensionen von _ich.lese_:
Worte können die Welt verändern
Die Goldene Schreibmaschine von Carsten Sebastian Henn
Emily entdeckt hinter der Bibliothek, in der ihre Großmutter arbeitet, eine zweite Bibliothek, eine geheime. In dieser Bibliothek steht jedes Buch, das jemals geschrieben wurde und eine goldene Schreibmaschine. Emily erfährt, dass man mit der Schreibmaschine die Geschichten verändern kann.
Aber nicht nur die Geschichte im Buch verändert sich, man kann auch die Realität ändern.
Wenn Geschichten die Welt verändern.
Ich war sehr neugierig auf das Buch, auf das Kinderbuchdebüt eines Autors, den ich gerne mag. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich fand das Cover schon so anziehend und auch der Klappentext klang vielversprechend. Die Story zog mich komplett in ihren Bann, die Idee, die Geschichte anhand der goldenen Schreibmaschine zu verändern, die Macht und auch die Verantwortung, die man damit hat, fand ich schon sehr gut und spannend. Ich hatte jedenfalls sehr viel Lesespaß mit dieser kurzweiligen, unterhaltsamen Stpdy.
Rezensionen von _ich.lese_:
Ich fand es spannend
Serpent Queen 1. In Power She Rises von Christina Hiemer
Vier Königreiche, ein zerbrechlicher Frieden und mittendrin Cahira, eine junge Wächterin. Cahira kann den Anschlag auf den König von Salistra nicht verhindern und wird zur Strafe in die Schlangengrube geschickt und überlebt auf seltsame Weise.
Ich war sehr neugierig auf das Buch, auf die Geschichte und mochte sie auch sehr.
Die Handlung war spannend und konnte mich gut in den Bann ziehen. Ein sehr gut zu lesender Schreibstil und sehr sympathische Charaktere, ich mochte Atlas und Cahira und ich mochte die Story, ich mag es eh gerne wenn aus Feinden Liebende werden. Cahira und Atlas waren sehr unterschiedlich, vor allem Atlas machte eine interessante Wandlung durch. Es war ein gutes Setting, man konnte sich die Welt vorstellen, auch der Hintergrund war gut beschrieben. Mir machte es großen Spaß, das Buch zu lesen und ich bin schon sehr neugierig auf den zweiten Band.
Rezensionen von Daggy:
Lesen lernen lohnt
Uhuwe liest vor von Christelle Saquet
Dieses Buch ist ein wundervolles Plädoyer Lesen zu lernen. Uhuwe, der weise Uhu sitzt auf dem Baum vor seiner Höhle und liest den Tieren vor. Einfach ein sehr gemütlich wirkendes Cover.
Auf der ersten Doppelseite sehen wir die Waldtiere, die, sobald der erste Stern zu sehen ist, sich aufmachen und zum Baum des Uhus laufen.
Denn Uhuwe liest ihnen jeden Abend, wenn er wach wird, vor. Auf seinem Baum gibt es ein beachtliches Bücherregal mit vielen bunten Büchern. Aber zuerst liest er den Tieren ihre Brief vor, dann soll es mit der Geschichte los gehen. Doch da versagt dem Uhu die Stimme und die Tier bringen ihn ins Bett, damit er schnell wieder gesund wird. Da deckt ihn der Hase sanft zu, während der Dachs das Buch ins Regal stellt. Das Bild strahlt so viel Wärme und Freundschaft aus, einfach wunderschön. Trotz der guten Versorgung seiner Freunde klappt es auch am nächsten Tag nicht mit dem Vorlesen und da sehen die anderen Tiere ein, dass es doch nicht schlecht wäre, selbst lesen zu lernen.
Ich freue mich schon sehr darauf dieses Buch vorzulesen, der Text ist nicht sehr lang und die Bilder sprechen einfach für sich.
Rezensionen von Daggy:
Alles Killer*innen
Kindergarten WARS 01 von You Chiba
Auf dem Cover bedroht uns Rita, die Killerin, die in einer Kita Kinder beschützen soll, mit einer Schusswaffe. Wie es bei klassischen japanischen Mangas üblich wird auch dieses Buch von hinten gelesen und auch die Seiten sind von recht nach links aufgebaut. So ganz einfach war das Lesen dadurch für mich nicht.
In den Kindergarten Löwenzahn gehen Kinder berühmter Eltern, sie sind deshalb ständig in Gefahr entführt oder getötet zu werden. Rita kam aus dem Gefängnis in die Kita, um die Kinder zu beschützen. Nach einem Jahr guter Arbeit käme sie frei.
Allerdings sucht Rita auch einen schönen Mann, den findet sie bei ihrem ersten Fall, doch da der Mann, die von Rita gestellte Frage in Ritas Sinne nicht richtig beantwortet, erschießt sie ihn kaltblütig. Die zweite Geschichte entspricht der ersten in Variationen, auch hier wird der Killer erschlossen.
Sieben Kapitel beinhaltet das Buch und es werden dutzende von Verbrechern erschlossen oder auf andere Art liquidiert. Eine kleine Episode spielt in der Kita und alle singen gemeinsam mit den Kleinen ein Lied. Das Buch wird mit „Vorhang auf für diese Actionkomödie…“ Ich habe vielleicht den falschen Humor, aber ich finde an so vielen Toten und so viel Blut (zum Glück ist das Buch nur schwarz-weiß gedruckt) wirklich nichts lustig.
Ich war sehr neugierig auf diese Form der Literatur und bin zumindest von diesem Buch enttäuscht, auch wenn die Autorin in Japan für diese Serie gefeiert wird.
Rezensionen von Daggy:
Verständlich erklärt!
Gibt es Pflaster für die Seele? (Starke Kinder, glückliche Eltern) von Dagmar Geisler
Ein Kind liegt traurig auf der Couch und sein Freund kommt mit dem Erste-Hilfekoffer und bringt einen Schal, neben der Couch liegt ein rotes Herz, dass verpflastert wurde.
Nach dem Vorwort der Autorin lernen wir zunächst drei Kinder kennen, sie machen Angaben zu ihrem Äußeren, Größe, Farbe der Augen.
Danach unterhalten sich ein Teddybär und ein Krokodil und finden heraus sie manche Dinge nicht sehen können, selbst dann nicht, wenn der Arzt den Körper aufschneidet. Denn unsichtbar in unserem Inneren ist die Seele und wenn sie krank wird braucht man keinen Arzt, sondern einen Psychologen. So lernen wir auf der nächsten Seite neun Kinder kennen, deren Gefühle ganz unterschiedlich sind. Die nächste Überschrift lautet „Was sind denn nun psychische Krankheiten?“ und da werden Kinder gefragt, die zum Beispiel eine Angststörung oder eine Essstörung haben. Die Posttraumatische Belastungsstörung wird ebenso erklärt, wie Autismus. Zwei Geschwister erzählen uns, reich bebildert, von der Depression ihres Vaters und warum es ihm heute wieder besser geht. Sehr beeindruckt haben mich die kleinen Bilder, die zeigen, wie der kranke Vater sich gefühlt hat. Das letzte Bild zeigt die Familie beim Spielen, das macht Hoffnung. Und noch mehr Hoffnung machen die letzten Seiten und zum Schluss gibt es Tipps, wo man Hilfe bekommt.
Von psychischen Erkrankungen sind rund ein Viertel der Erwachsenen betroffen, wird im Vorwort gesagt, es ist also wichtig, dass wir den Kindern dieser Betroffenen helfen, aber auch den Kindern, deren Seelen leiden. Dieses Sachbilderbuch ist ein guter Ratgeber und erklärt die schwierigen Gefühle sehr verständlich und geht auch darauf ein, dass niemand Schuld hat, schon gar nicht die Kinder.











