Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Buster:
Düstere Spannung
Allein gegen die Lüge von Alex Finlay
Der Student Matt Pine wird nach einer durchzechten Nacht vom FBI aufgesucht mit der Mitteilung das seine Eltern und 2 kleinere Geschwister von ihm im Urlaub in Mexico ums Lebens kamen. Angeblich ein Unfall, defekte Gasleitung, laut Polizei. Das FBI glaubt nicht daran und Matt wird nach einiger Zeit auch Misstrauisch.
Hinzu kommt das sein großer Bruder seit 7 Jahren "unschuldig" das behauptet er wenigstens, im Gefängnis sitzt. Wegen Mordes. Hängen die beiden Fälle gar zusammen?!?! Denn seine kleinere Schwester und sein Vater haben das auch geglaubt und alles unternommen um den Bruder frei zu bekommen....
Das Buch ist von Anfang an Recht spannend und die Charaktere bildhaft beschrieben. Der Autor wechselt bei seiner Erzählung immer wieder den Erzähler (Matt, FBI Agentin, Schwester, Vater, Mutter) und auch die Zeit. Indem er die Eltern und Schwester erzählen lässt, vor den Todesfällen. Das war sehr interessant, brachte meinen Lesefluss aber etwas ins Stocken.
Es gibt viele Wendungen und es wird erst sehr spät klar wer denn Verantwortlich ist. Das hat mir gut gefallen. Ich kann das Buch nur empfehlen.
Rezensionen von Rinoa:
Habe mir mehr erwartet
Wohnverwandtschaften von Isabel Bogdan
Spätestens seit dem Buch „Laufen“, das mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat, ist Isabel Bogdan eine meiner Lieblingsautorinnen. Entsprechend groß war die Vorfreude auf ihr neuestes Buch und - ich gebe es zu - auch die Erwartungshaltung.
Und ich war dann auch gleich mittendrin in der WG, vor allem dank des einzigartigen Schreibstils der Autorin, der sehr direkt ist und fast ungefiltert die Gedanken und Gefühle weitergibt.
Es gibt kaum Beschreibungen der Umgebung, zumindest nicht im herkömmlichen Sinn, dafür hat man das Gefühl, als säße man direkt im Hirn des jeweiligen Erzählers.
Dies geschieht abwechselnd aus Sicht der vier Mitbewohner Constanze, Murat, Anke und Jörg, immer mit einem gewissen zeitlichen Abstand zwischen den Kapiteln und gelegentlichen fast drehbuchartigen Gesprächen in unterschiedlicher Konstellation.
Doch leider konnte sich der für mich sehr vielversprechende Beginn nicht fortsetzen und meine Erwartungen daher nicht ganz erfüllen. Außer, dass Jörg immer vergesslicher wird, passiert nicht wirklich viel und die Geschichte plätscherte eher so vor sich hin.
Auch blieben die vier Mitbewohner für mich etwas oberflächlich und schwer greifbar, obwohl der Schreibstil eigentlich bestens dazu geeignet wäre, eine gewisse Nähe zu den Figuren herstellen. Das hat bei mir leider nicht geklappt.
Ich habe das Buch gerne gelesen, der letzte Funke wollte aber am Ende nicht überspringen.
Rezensionen von froschman:
Mord am Campingplatz
Mord im Himmelreich von Andreas Winkelmann
Björn Kupernikus, ein pensionierter Filmschauspieler, der Krimis liebte, aber nie eine wichtige Rolle darin spielen durfte, hat sich auf dem Campingplatz Himmelreich am Schwielowsee in seinem alten Wohnmobil gemütlich eingerichtet. Während er sich für das Frühstück vorbereitet, wird er von der Malerin Anabelle Schäfer gedrängt, einen an einem Paddleboard sitzenden Hund, der mitten im See treibt, zu retten.
Er holt das Board mit dem Hund ans Ufer, allerdings war an der Unterseite des Boards eine Leiche angeschnallt. Nun beginnt der Möchtegernkommissar gemeinsam mit Anabelle zu ermitteln.
Winkelmann schreibt diesen Wohlfühlkrimi meistens aus der Sicht von Björn, der viele seiner Gedanken einfließen lässt. Er beweist damit, dass er nicht nur Thriller schreiben kann. Der mit viel Wortwitz angereicherte Schreibstil kann gefallen.
Rezensionen von MarcoL:
Wurde Ötzi ermordet? Ein sehr spannendes Sachbuch über den Mann aus dem Eis.
Cold Case Ötzi von Josef Rohrer
Alexander Horn - Profiler, Oliver Peschel - Rechtsmediziner, Andreas Putzer – Archäologe, und der Autor schließen sich für drei Tage in einer abgeschiedenen, hochalpinen Hütte ein um den Mordfall Ötzi zu beleuchten.
Ich kann mich noch gut an die Bilder erinnern, als die mumifizierte Leiche 1991 am Gletscher auf über 3000 Meter Seehöhe gefunden wurde.
Die ersten Mutmaßungen und dann die große Sensation – über 5000 Jahre alt. Muss die Geschichte neu geschrieben werden? Und wer war der Unbekannte? Die Leiche und all die Fundstücke wurden auf das genaueste untersucht, um Antworten auf die vielen Fragen zu finden, hauptsächlich aus archäologischer Sicht. Erst zehn Jahre später, 2001, wurde eine Pfeilspitze in Ötzis Schulter entdeckt, die zweifelsfrei als Teil einer Tatwaffe, die seinen Tod verursachte, identifiziert werden konnte. Das warf ein neues Licht auf den Mann aus dem Eis.
Die drei Wissenschaftler setzten sich nun akribisch mit dem Fall auseinander. Mit dem Mordfall, denn davon wird mittlerweile ausgegangen. Oder war es doch ein Jagdunfall.
Nach 5200 Jahren kann das natürlich nicht mehr vollständig geklärt werden. Und dennoch, was Forensik und Archäologie mittlerweile alles zu Tage fördern, ist mehr als erstaunlich. Unter anderem anhand von wenigen Pollen, die im Magen, an Kleidung, etc. gefunden wurden, ließ sich ein recht gutes Bild von Ötzi und der ganzen Gegend zeichnen. So konnte mit ziemlicher Sicherheit sein soziales Umfeld beschrieben werden, seine ursprüngliche Herkunft aus einem anderen Tal, usw.
Das Buch liest sich weg wie nichts, ist spannend wie ein Krimi. Erstaunliche Erkenntnisse werden uns präsentiert, nach und nach aufgearbeitet. Und vor allem: sehr flüssig geschrieben. Viele Skizzen und Fotos ergänzen alles perfekt. Das Buch gibt sehr interessante Einblicke auf die Arbeit der Forensik und Rechtsmedizin, und auch darauf, wie verzwickte Kriminalfälle in der Praxis aufgerollt werden.
Ein Sachbuch, das, ich wiederhole mich, spannender ist als so mancher Krimi, den ich gelesen habe.
Sehr gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses informative Buch.
Rezensionen von brauneye29:
Aufbruch ins Ungewisse
Zwei vernünftige Erwachsene, die sich mal nackt gesehen haben von Anika Decker
Zum Inhalt:
Nina wird bald fünfzig, ist geschieden und Mutter von zwei Kindern, Ihr derzeitiger Zustand ist eher so semi mit leichter Aggression, mehr und mehr zynisch und mit spannender Brust. Zudem ist ihr Ex auch noch mit einer jungen Influencerin verheiratet mit Zwillingen. Als sie sich selbst in den zwanzig Jahre jüngeren David verliebt, bringt das ihr Lebensbild noch mehr ins Wanken.
Meine Meinung:
Was mir besonders an dem Buch gefallen hat, ist das eben nichts so sein muss, wie man im "Normalfall" erwartet. In Ninas Fall die Liebe zu dem zwanzig Jahren jüngeren Mann. Zunächst fällt es ihr schwer damit umzugehen, aber wer sagt denn eigentlich das man sich immer an Konventionen halten muss? Der Schreibstil war sehr angenehm und das Buch liest sich einfach flott weg. Den Titel des Buches findet ich im Nachhinein betrachtet sehr gut gewählt.
Fazit:
Aufbruch ins Ungewisse
Rezensionen von Normanfips:
Spannend, humorvoll und emotional
Hunting Souls (Romantasy-Dilogie, Bd. 2) von Tina Köpke
Katrina und Tate sind weiterhin durch den missglückten Zauber miteinander verbunden. Tate würde gerne mehr wagen in ihrer Beziehung, aber Katrina zögert. Es gibt zu viele Fragezeichen für eine Beziehung zwischen einer Untoten und einem menschlichen Jäger. Zudem sind da immer mehr Menschen, die verschwinden und als Zombies wieder auftauchen.
Wer steckt dahinter? Und kann Katrina die Aufgabe von Tod erfüllen? Die Zeit drängt und Unterstützung ist gefragt.
Der zweite und abschließende Band hat mich gut unterhalten. Fast alle Figuren sind sympathisch und ich hätte tatsächlich gerne noch mehr von Katrinas Geschwistern erfahren und auch über Tod. Das Buch liest sich flüssig, hat Spannungselemente, Humor und auch eine zarte Liebesgeschichte zu bieten. Allerdings wäre für meinen Geschmack noch mehr drin gewesen. Wer hinter all dem steckt kommt für mich zu früh und es gibt auch keine großen Überraschungen bzw. Wendungen. Alles in allem ist es ein schönes Buch mit einem tollen Cover und einem ebenso tollen Buchschnitt. Da aber das letzte i-Tüpfelchen fehlt, um auch für länger im Gedächtnis zu bleiben, gebe ich dem Roman 4 Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Einzelne Szenen von Verwandtschaftsbesuchen im Libanon
Barfuß in Tetas Garten von Aline Abboud; Nana Heymann
Aline Abboud bezeichnet sich als "Halblibanesin mit ostdeutschem Migrationshintergrund", sie ist die Tochter eines in die DDR ausgewanderten Libanesen und einer ostdeutschen Mutter. Selbst ist sie im Jahr 1988, also kurz vor der Wende, geboren, und kennt die DDR nur aus Erzählungen ihrer Verwandten.
In diesem Buch geht es hauptsächlich um ihre Liebe zum Libanon, den sie in vielen Sommern ihrer Kindheit und Jugend und auch danach mit ihren Eltern besucht hat und wo sie unbeschwerte Wochen im Garten und am Meer gemeinsam mit ihren unzähligen Cousins, Cousinen, ihren Tanten und Onkeln und ihrer Oma und ihrem Opa verbringen konnte. Es ist ein sehr persönliches und liebevolles Buch, das die starke Bindung, die die Autorin zum Libanon und insbesondere zur dort lebenden Verwandtschaft väterlicherseits empfindet, spürbar und nachvollziehbar vermittelt. In vielen kleinen Szenen geht es um Begegnung, Familienausflüge, gemeinsame Zeit am Meer, Späße, Gastfreundschaft, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten und Verbundenheit.
Aus dieser Perspektive habe ich das Buch gerne gelesen. Man darf sich nur nichts Falsches davon erwarten. Die Autorin schreibt, dass sie immer gerne einen Reiseführer über den Libanon schreiben wollte, ein solcher ist dieses Buch aber definitiv nicht. Punktuell habe ich immer wieder ein bisschen etwas über den Libanon gelernt, aber weit weniger, als es möglich gewesen wäre. Auf kulturelle und historische Hintergründe und auch auf die aktuellen politischen Konflikte oder die wirtschaftliche Lage wird nur ganz am Rande und in Verbindung mit der Autorin selbst und ihrer Verwandtschaft eingegangen, sodass mir das Buch darüber keinen tiefgreifenderen Einblick vermittelt hat.
Es ist auch kein Memoir im eigentlichen Sinne, in dem es um die Persönlichkeitsentwicklung der Autorin anhand ausgewählter Kapitel des eigenen Lebens, die in einen erzählerischen Bogen eingebunden werden, ginge... Charakter- und Persönlichkeitsentwicklung der Autorin selbst oder auch anderer Charaktere findet in dem Buch kaum statt, auch gibt es nicht wirklich einen roten Faden, sondern es ist einfach eine Aneinanderreihung vieler kleiner Familienszenen, nett geschrieben, aber ohne tieferen psychologischen Hintergrund. Besonders interessant wird es wohl für alle Menschen sein, die sich der Autorin und ihrer Familie persönlich verbunden fühlen und sich damit besonders für diese eine Familie interessieren, wie zum Beispiel ihre 2024 geborenen Tochter, der das Buch unter anderem auch gewidmet ist.
So ist es insgesamt ein Buch, das für mich als Außenstehende ganz nett und unterhaltsam zu lesen war, aber vermutlich bei mir keinen tiefgreifenderen, langfristigen Eindruck hinterlassen wird, dafür hätte es entweder auf der Bildungs- und Sachebene oder auf der Ebene der psychologischen Charakterentwicklung mehr gebraucht.
Rezensionen von Lili-Marie:
Ein Feuerwerk der Gefühle
Fake Dates and Fireworks von Kyra Groh
"Fake Dates and Fireworks" ist mein erstes Buch der Autorin und hat mich direkt begeistert. Das Buch ist fesselnd und herzerwärmend, un hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen. Die Geschichte rund um die Protagonistin Becca und ihre turbulente Suche nach Liebe und Wahrheit ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch authentisch.
Kyra Groh versteht es meisterhaft, lebendige Charaktere zu erschaffen, die mit ihren Schwächen und Stärken real wirken. Die Dialoge sind witzig und schlagfertig, und die Dynamik zwischen den Figuren ist einfach amüsant. Besonders bemerkenswert ist die Art und Weise, wie die Autorin das Thema "Fake Dating" aufgreift und es in eine tiefgründige und zugleich humorvolle Erzählung verwandelt. Die Rückblenden in die vergangenen Silvesterfeiern in denen sich Becca und Nils kennenlernen, haben mir sehr gut gefallen und haben immer mehr über Nils und seine Beziehung zu Becca verraten
Becca ist eine sympathische und charmante Frau, deren Liebeslebens ein einziger Wirrwarr darstellt. Sie ist klug, humorvoll und hat eine gewisse Verletzlichkeit, die sie sehr menschlich und nachvollziehbar macht. Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mir gut gefallen
Raphael der gutaussehende aber fiese Onkel von Henry, ein Kindergartenkind von Becca. Er hat mir sehr gut gefallen und auch er trägt eine Geschichte mit sich herum. Anfangs scheint er nur ein Mittel zum Zweck zu sein, doch je mehr man über ihn erfährt, desto mehr schließt man ihn ins Herz.
Nils war mir zunächst sympathisch, doch je mehr man als Leser über ihn erfährt, desto mehr sieht man seine Unsicherheit und sein toxisches Verhalten für Becca.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten und mir viel Spaß gemacht. Es wird nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein.
Rezensionen von Dorsay:
Eiskalter Thriller
Minus 22 Grad von Quentin Peck
Das Cover vermittelt mit dem gefrorenen See und der Winterlandschaft einen eiskalten Thriller und der Klappentext lässt einem schaudern. Atemberaubender Anfang. Die Studentin Laura Gehler ist wie so oft auf ihrer gewohnten Trekkingstrecke mitten in einer einsamen winterlichen Schneelandschaft unterwegs, da passiert das unfassbare, sie wird entführt und wacht in einem Plexiglasgefängnis auf.
Ihre Mutter erhält ein Päckchen mit einer Barbiepuppe, darauf ist das Todesdatum ihrer Tochter vermerkt. Kommissar Lukas Johannsen erkennt Parallelen zu einem Fall, der nie geklärt wurde und er beginnt. fieberhaft mit den Ermittlungen.
Stellenweise eine etwas wirr geratene Geschichte, deren lose Enden sich langsam zusammenfügen. Insgesamt aber spannend aufbereitet. Gegen Ende hin die große Wende, die noch einige schockierende Details enthält. Fazit: Ein Thriller für kuschelige Winterabende zu Hause.
Rezensionen von DoraLupin:
Auch die dritte Geschichte über die Bücherstadt kann wieder absolut überzeugen
Das Haus der Bücher und Schatten,2 Audio-CD, 2 MP3 von Kai Meyer
Ich kenne bereits die beiden Vorgänger dieser Geschichte und fande sie großartig und nun kann ich voller Überzeugung sagen, dass auch die dritte Geschichte rund um die Bücherstadt Leipzip den Vorgängern in nichts nachsteht. Man kann alle drei Geschichten unabhängig voneinander lesen oder hören, in allen drei dreht es sich um die Stadt Leipiz, um Bücher und um eine sehr besondere historische Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielt.
Diesmal handelt die Geschichte um folgendes: Baltikum, kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs. Tiefer Schnee und endlose Wälder schneiden ein Herrenhaus von der Welt ab. Hierher reist die junge Lektorin Paula Engel aus Leipzig, um das Manuskript des Schriftstellers Aschenbrand einzusehen. Paula und ihr Verlobter Jonathan begegnen einem faszinierenden Exzentriker, der ein dunkles Mysterium wahrt.
Leipzig, 1933. Im legendären Graphischen Viertel rettet der von den Nazis entlassene Kommissar Cornelius Frey einem Mädchen das Leben. Bei ihrem Abschied flüstert sie »Sie weinen alle im Keller ohne Treppe«. In der nächsten Nacht liegt sie ermordet neben einem toten Polizisten. Auf der Spur des Mörders kämpft Cornelius sich zurück in seinen alten Beruf und stößt auf ein Netz aus Okkultisten und Verschwörern, Freimaurern und Fanatikern. In welcher Verbindung standen sie zu Paula und Jonathan, die vor zwanzig Jahren spurlos im Baltikum verschwanden?
Der Schreibstil des Autors ist so dicht und so wunderbar, dass ich mich jedes mal wieder sofort in die vergangenen Zeiten zurückversetzt fühle und gebannt der Geschichte lauschen möchte. Auch diesmal wieder habe ich das Hörbuch verschlungen und hatte es innderhalb weniger Tage zu Ende gehört, da es mich so in den Bann gezogen hat. Ganz wunderbar verbindet der Autor die verschiedenen Zeitstränge und macht das Hörbuch deshalb noch abwechslungreicher und spannender. Ausserdem kann ich jedes Mal etwas dazulernen, ich wusste zum Beispiel nicht, dass die Polizei damals auch mal mit Okkultisten zusammen gearbeitet hat.
Die Charaktere sind wieder sehr besonders und ich habe sie sofort sympathisch gefunden, Cornelius setzt sich sehr für Freiheit und Gerechtigkeit ein, Paula ist für eine Frau sehr emanzipiert und steht "ihren Mann". Es hat so viel Spaß gemacht beide in ihrer unterschiedlichen Zeit zu begleiten und vorallem den Kriminalfall von Cornelius fand ich unglaublich spannend und interessant.
Ich finde die Geschichten von Kai Meyer rund um die Bücherstadt Leipzig sind die perfekte Mischung aus Bücherliebe, historischem Roman, bei dem man noch etwas lernen kann, und einer spannenden, geheimnisvollen Geschichte! Ich kann sie, und vorallem auch diesen aktuellen Teil, nur weiterempfehlen!
Das Hörbuch konnte mich sehr begeistern, da es zwei Sprecher gibt, einen für jede Zeitebene. Es ist mir deshalb überhaupt nicht schwer gefallen mich in beiden Zeiten zurechtzufinden. Beide Sprecher hatten eine sehr angenehme Stimme und haben ganz fantastisch gesprochen und das Hörbuch wirklich lebendig werden lassen, ganz großes Kino!
Fazit: Wunderbare Geschichte, unglaublich gut gesprochen!











