Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vobabooks:
Ein Buch voller starker inspirierender Menschen, die unglaubliches gemeistert haben
Zuversicht von Katharina Afflerbach
In diesem Buch berichtet die Autorin von 17 Menschen, die schwierige Zeiten meistern/gemeistert haben und was sie daraus gelernt haben. Auch berichtet sie authentisch von ihrem eigenen Leben. Die Zuversicht wird dabei sehr greifbar, ein Buch voller starker inspirierender Menschen, die unglaubliches gemeistert haben.
Das Buch ist ansprechend gestaltet, prägnante Zitate befinden sich nach jedem Kapitel auf einer Extraseite und dienen als ermutigende Botschaften.
Ich habe das Buch „Bergsommer“ von der Autorin gelesen gehabt, was ich toll fand und war daher sehr gespannt auf dieses Buch. Auch dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ich kann mir auch vorstellen, dass es sich gut als Geschenk eignet (bitte jedoch beachten, dass die dargestellten Schicksale schon mitunter „krass“ zu lesen sind und daher sich nicht unbedingt für jeden Menschen in jeder Lebenslage eignen).
Rezensionen von Mabla59 :
Fataler Junggesellinnenabschied in Spanien
Die Villa von Jess Ryder
Mit "Die Villa" bringt Jess Ryder so etwas wie Sommer in die Kälte des Winters.
In Spanien feiern Aoife und ihre Freundinnen ihren Junggesellinnenabschied. Aber alles endet in einer Katastrophe, als Aoife ermordet aufgefunden wird und der täter nicht gefunden werden kann.
Aoifes Freundin Dani muss sich auf die Erzählungen der anderen Frauen verlassen, da sie sich an nichts, was an diesen Abend passiert ist, erinnern kann.
Drei Jahre später lädt Dani die anderen Mädchen ein, mit zurück in die Villa zu kommen, um ihr Gedächtnis wiederherzustellen und herauszufinden, was damals passiert ist. Es gibt eine Menge Spannungen innerhalb der Gruppe und im Laufe des Buches werden immer mehr Geheimnisse gelüftet. Aber jemand will verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt.
Von der ersten Seite an hat Jess Ryder mich mit ihrem Schreibstil ans Buch gefesselt. Es ist ein rasanter Thriller, voller Geheimnisse und mit vielen Wendungen. Ihre Charaktere sind glaubhaft und nachvollziehbar. Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und auf zwei Zeitebenen. Die Handlung springt von der Vergangenheit in die Gegenwart.
Rezensionen von brauneye29:
Ein eher schwacher Teil
Verlassen von Eva Björg Ægisdóttir
Zum Inhalt:
Der bekannte Snæberg-Clan trifft sich zu einem Familienfest in Westisland. Alle Familienmitglieder haben irgendwelche Sorgen oder Probleme im Gepäck obwohl nach aussen hin alles in Ordnung scheint. So macht sich zum Beispiel Petra Sorgen um ihre Tochter, die die falschen Follwer anspricht oder Tryggvi, der versucht ohne Alkohol klar zu kommen.
Angestellte Irma ist aufgeregt, dass sie die berühmte Familie betreuen darf. Dann verschwindet einer der Gäste.
Meine Meinung:
Ich habe bisher alle Bände der Serie gelesen und fand diese mal gut, mal schlecht. Dieser Band gehört für mich zu den schwächeren Bänden. Es geht im Grunde viel mehr um die persönlichen Probleme und Geheimnisse der Familienmitglieder als um das Verschwinden des Gastes und der aufgefundenen Leiche, deren Identität lange im Verborgenen bleibt. Dazu fand ich die Ermittlungen wenig spannend und die Ermittler eher blass. Es gab viele Wiederholungen und insgesamt fand ich vieles arg konstruiert und gewollt erzählt, so dass für mich das Buch eher anstrengend zu lesen war. Zudem hatte ich nicht damit gerechnet, dass dieser Band zeitlich noch vor den anderen Bänden lag. Hatte eher damit gerechnet, dass wir wieder mehr über Elma erfahren.
Fazit:
Ein eher schwacher Teil
Rezensionen von LEXI:
Eine Zerreißprobe des Herzens
Blumen im Schuh von Annette Spratte
Eine Zerreißprobe des Herzens
Ein ständiges Schwanken zwischen Verzweiflung und Erleichterung: Trauer und Hoffnung, niederschmetternde Angst und neu gewonnene Freiheit. Ein Neubeginn mit achtundvierzig ist hart, aber nicht unmöglich. Und wie oft hat man im Leben schon die Chance, alles auf null zu setzen?
Als Elisabeth Göpfert herausfindet, dass ihr Ehemann sie seit längerer Zeit betrügt, zerbricht ihre mühsam aufrechterhaltene Fassade in tausend Stücke.
Aus Angst vor Wolfgangs Jähzorn sucht sie Zuflucht bei ihrer Schwägerin Anja, wo sie mit offenen Armen empfangen wird, sich anfangs aber etwas fehl am Platz fühlt. Denn Anja ist eine unkonventionelle und schrille Persönlichkeit, ein chaotischer Wirbelwind, aber mit einem Herzen aus Gold. Sie akzeptiert jeden Menschen in ihrem Umfeld bedingungslos und steht für sie ein. Anja und ihre liebenswerten Freunde nehmen Elisabeth unter ihre Fittiche und unterstützen sie bei ihrem Kampf um ein neues, selbstbestimmtes Leben.
Ich war bislang von jedem Buch aus der Feder Annette Sprattes begeistert. Ich schätze die hervorragende Charakterzeichnung ihrer Figuren, die stets sehr gut recherchierten historischen Hintergründe, die interessanten Plots und vor allem den einnehmenden Schreibstil der Autorin. Bei „Blumen im Schuh“ handelt es sich diesmal jedoch nicht um einen historischen Roman, ich wurde vielmehr von einer äußerst tiefgründigen Geschichte mit einem sehr emotionalen Thema überrascht. Es war erschütternd zu lesen, wie Wolfgang Göpfert systematisch das Selbstbewusstsein und schließlich sogar die Persönlichkeit seiner Ehefrau vernichtet hat. Zurück blieb eine willenlose Marionette, die dem narzisstischen Zorn dieses selbstherrlichen Despoten ausgeliefert war. Wolfgangs verbale Demütigungen und sein Kontrollwahn bereiteten mir während der Lektüre spürbares Unbehagen.
Es war interessant zu beobachten, wie das Umfeld der Göpferts auf Elisabeths Flucht reagierte. Es stellte sich wie so oft heraus, dass es tatsächlich die Krisen im Leben sind, in denen man wahre Freunde erkennt. Auch für die Protagonistin dieses Buchs zeigt sich wahre Freundschaft erst im Leid. Elisabeth erkennt nach ihrem Auszug, auf wen sie sich in schweren Zeiten verlassen kann, wer unerschütterlich zu ihr steht, und wer sich in der Not abwendet. Nachdem die Autorin mir den narzisstischen Charakter des Protagonisten Wolfgang Göpfert eindringlich vor Augen geführt hatte, fand ich es umso schöner mitzuerleben, wie Elisabeth dank der Unterstützung von Anja und ihrer treuen Freunde aufblüht, immer selbstsicherer wird und allmählich ihre Selbstachtung wiedererlangt.
Das Herzstück dieser Geschichte waren die vortrefflich ausgearbeiteten handelnden Figuren, die mich in ihren Bann zogen, mich zutiefst berührten oder abstießen, zum Nachdenken, Lachen und Weinen brachten. Ich habe bislang selten derart komplexe, interessante und vor allen Dingen in hohem Maße authentische Charakterzeichnungen erlebt. Die vielschichtigen Figuren sind nicht makellos, sie weisen durchwegs auch Fehler und Schwächen auf. Vor allem in Bezug auf ihre drei Protagonisten gewährt die Autorin Einblicke in prägende Ereignisse in deren Vergangenheit, in ihre Träume und Ziele, was sie motiviert, welche Rückschläge sie zu bewältigen hatten und wie sie es allen Umständen zum Trotz schafften, weiterzumachen. Besonders anschaulich dargestellt fand ich das Konfliktverhalten der einzelnen Darsteller, das bereits viel über ihren Charakter aussagte. Zu guter Letzt hat es mir große Freude bereitet, die persönliche Entwicklung einiger Figuren – allen voran natürlich Elisabeth - mitzuverfolgen.
Das an sich heikle Thema dieses Romans und die furchtbaren Auswirkungen des emotionalen Missbrauchs in einer Ehe mit einem Narzissten wurde durch unzählige humorvolle Passagen mit meiner ganz persönlichen Lieblingsfigur Anja aufgelockert. Ich habe ihre quirlige Art, die übersprudelnde Lebensfreude sowie ihre Bemühungen, Elisabeth in ein selbstbestimmtes Leben zurückzuholen, über alle Maßen geliebt und regelrecht in mich aufgesogen. Anjas selbstloses Verhalten und das herzliche Verständnis für ihre völlig aus der Bahn geworfene Schwägerin haben mich sehr berührt. Das Spektrum an Emotionen in dieser Lektüre ist überwältigend. Als Leser geht man innerhalb eines Wimpernschlags vom Weinen zum Lachen über, wofür unter anderem Anjas schrille, unangepasste Art, kombiniert mit ihrer berufsbedingten psychologischen Ausbildung und ihrem unnachahmlichen Humor verantwortlich zeichnet.
Ein weiterer Aspekt, der mich vollständig für sich eingenommen hat, ist die Einbindung des christlichen Glaubens sowie die Beschreibung der inneren Kämpfe und Konflikte der Protagonistin. Elisabeth war stets bemüht, eine gute christliche Ehefrau zu sein, sie nahm ihr Eheversprechen trotz ihres unbeschreiblichen Martyriums ernst. Ihrem christlichen Glauben sowie den gesellschaftlichen Konventionen entsprechend zog sie eine Trennung von ihrem Mann niemals in Erwägung. Doch in einer Ehe mit einem Narzissten gelangt man irgendwann zwangsläufig an einen Punkt, an dem man sich zwischen zwei Optionen entscheiden muss: entweder man entzieht sich seinem Einflussbereich, oder man zerbricht an dieser unheilvollen und menschenunwürdigen Beziehung. Dies wurde in diesem Buch beeindruckend veranschaulicht. Die Autorin beleuchtet zudem auch das Verhalten der Mitglieder von Elisabeths Kirchengemeinde, welches alles andere als christlich ist.
Abschließend möchte ich noch das wunderschöne Coverfoto hervorheben, das mir den alten Bauernhof, der für die Protagonistin Zuflucht und Heimat wird, bildhaft vor Augen führte. Ich habe mich auf den allerersten Blick in dieses malerische, mit Efeu bewachsene, von Blumen und Naturwiesen umgebene Gebäude verliebt, welches so wundervoll zum Zitat auf Seite 145 passt: „Zuhause ist der Ort, an dem du willkommen und geborgen bist.“ Wie wundervoll es doch wäre, für eine gewisse Zeit bei Anja einzuziehen und ebenso wie Elisabeth „einfach nur sein zu dürfen“!
FAZIT: „Blumen im Schuh“ war ein atemberaubendes Lese-Highlight, das mich vollkommen überwältigte. Es war mir schlichtweg unmöglich, diese Lektüre aus der Hand zu legen, es war im wahrsten Sinne eine emotionale Achterbahn der Gefühle. Annette Spratte katapultierte sich mit diesem Roman ganz an die Spitze meiner favorisierten deutschen Autorinnen und ich hoffe voller Vorfreude und Spannung auf weitere Werke wie dieses.
Ich vergebe begeisterte und uneingeschränkte fünf Bewertungssterne für dieses fantastische Buch, das mir ein außergewöhnliches und unglaublich gefühlvolles Leseerlebnis bescherte!
Rezensionen von Tara:
Verstrickt, spannend & humorvoll
Wackelkontakt von Wolf Haas
In seinem Buch „Wackelkontakt“ hat der in Wien lebende Autor Wolf Haas zwei Geschichten gekonnt miteinander verwoben.
Die Steckdose von Franz Escher hat einen Wackelkontakt und während er auf einen Elektriker wartet, liest er ein Buch über den Mafia-Kronzeugen Elio Russo. Dieser sitzt im Gefängnis und fürchtet um sein Leben, da er sich gegen die Mafia gestellt hat.
Aus Angst kann er nicht schlafen und liest ein Buch über Franz Escher, der auf einen Elektriker wartet, da seine Steckdose einen Wackelkontakt hat.
Genauso kurios wie diese kurze Zusammenfassung ist das gesamte Buch.
Wie bei einem Wackelkontakt springt der Autor zwischen den beiden Erzählebenen hin und her und geht dabei immer mehr in die Tiefe. Dabei vergehen in der einen Story nur wenige Tage während sich die andere über Jahre erstreckt. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, das zu einem Knoten im Hirn führt – zumindest bei mir. Aber der Erzählstil von Wolf Haas macht dabei einfach Spaß, da er Spannung und Humor gekonnt miteinander verbindet.
Die Spannung steigt stetig und irgendwann scheinen sich die Ereignisse regelrecht zu überschlagen, so dass ich gar nicht mehr wusste in welchem Erzählstrang ich mich gerade befinde.
Genau wie der Künstler M.C. Escher in seinen Kunstwerken mit den Perspektiven und optischen Täuschungen spielt, macht es Wolf Hasse hier mit Worten.
Für mich war das Buch ein echtes Highlight zum Jahresbeginn.
Rezensionen von clematis:
Alte Geschichten
Tod im Piemont - Trüffel, Nougat und Barolo von Anna Merati
Im kleinen Bergdorf Corazzo, nahe dem Lago Maggiore, betreibt Sofia ein kleines, feines Café. Wer einen Blick in die Zukunft wünscht, bestellt einen Mokka. Diese „Dienstleitung“ hinter dem Holzvorhang ist aber nur Einheimischen bekannt, weshalb Sofia sehr verwundert ist, als ein Fremder danach fragt.
Wenig später findet man ihn tot an einem Baum hängen, ein sympathischer Commissario aus Verbania, Alessandro Ranieri, übernimmt die Ermittlungen und stößt auf alte Geschichten.
Begleitet von vielen kulinarischen Details aus Sofias Küche geht es durch diesen Kriminalroman, der neben einem Toten auch eine Verbindung ins Jahr 2001 liefert. Im Mittelpunkt steht die junge Cafébetreiberin mit köstlichen Haselnusstorten und hausgemachten Nudelspezialitäten. Darum herum entspinnt sich wie nebenbei ein interessanter Mordfall. Sympathische Charaktere, duftende Küchenaromen und eine malerische Landschaft werden immer wieder von einer Oktobernacht dreiundzwanzig Jahre zuvor unterbrochen, wodurch sich ein gewisses Maß an Spannung aufbaut und den Leser miträtseln lässt, wie alles zusammenhängen mag. Auch Anna Meratis flüssiger Schreibstil trägt zum Spaß beim Lesen bei, sodass man flott durch die Kapitel kommt und Sofia dabei begleitet, wie sie selbst in ihrer Nachbarschaft nachforscht und dabei noch Sympathien für den Kommissar entwickelt.
Ein schönes Buch, weniger für Krimifreunde, welche zielstrebige Ermittlungen bevorzugen, sondern eher für jene, die nach Unterhaltung und regionalem Flair suchen. Bei einem weiteren Fall bin ich gerne wieder dabei.
Rezensionen von Sina:
Lieblingstiere entdecken
Mein Schiebe-Mitmachbuch - Lieblingstiere von Bernd Penners
Das „Mein Schiebe-Mitmachbuch Lieblingstiere“ aus dem Ravensburger Verlag, geschrieben von Bernd Penners und illustriert von Federica Iossa ist ein interaktives Kinderbuch empfohlen für Kinder ab 18 Monaten.
Auf den ersten Blick überzeugt hier schon mal direkt das ansprechend bunte Cover, welches Kinderaugen direkt ein Lächeln ins Gesicht zaubern dürfte.
Auf insgesamt 5 Doppelseiten präsentiert das Buch Szenen mit verschiedenen Tieren in unterschiedlichen Umgebungen, darunter beispielsweise einen Bauernhof, eine Wiese oder einen Wald.
Neben den typischen Haustieren wie Katze und Hund gibt es hier auch noch etwas ausgefallenere Tiere, wie zum Beispiel Steinböcke, Murmeltiere, Schwäne oder Frösche zu entdecken. Die Illustrationen sind farbenfroh und liebevoll gestaltet. Die Schiebeelemente hauchen den Szenerien zudem noch etwas mehr Leben ein.
Auf jeder Doppelseite findet man außerdem einen Reim aus jeweils vier Strophen, welcher spielerisch beschreibt, was es auf dem entsprechenden Bild zu sehen gibt.
Damit die Kinder beim Erforschen lange Freude an dem Buch haben werden, wurde hier ein robuster Karton gewählt. So können die ganz Kleinen auch ruhig mal etwas gröber mit dem Buch hantieren, ohne, dass es sofort kaputtgeht. Die Schiebeelemente sind ebenso sehr stabil verbaut, dennoch lassen sie sich gut bewegen.
Ein durch und durch gelungenes Buch für die ganz jungen Kinder, mit niedlichen Illustrationen und einer einfachen Art der Interaktion.
Rezensionen von Marie aus E.:
Spicy mit Format
Dirty Diana: Das Erwachen von Jen Besser; Shana Feste
Diana ist schon länger verheiratet, Mutter einer fünfjährigen Tochter und liebt ihren Mann. Eigentlich. Aber wirklich wohl fühlt sie sich nicht mehr in ihrer Ehe und daran kann auch eine Eheberatung nichts ändern.
Auf einem Flohmarkt entdeckt sie eine Fotografie und erkennt den Künstler. Es ist Jasper, mit dem sie in ihren frühen Erwachsenenjahren zusammen war.
Damals war sie noch Künstlerin mit diversen Jobs, um sich über Wasser zu halten. Jetzt hat sie einen soliden Bürojob.
Ihr damaliges Kunstprojekt beinhaltete auch die Dokumentation erotischer Fantasien von verschiedenen Frauen und Diana beschließt, daran anzuknüpfen.
Soweit, so nüchtern.
Das Buch hat es aber in sich. Zum einen gibt es sehr viele explizite Sexszenen (die ich ansonsten immer überspringe, weil sie so fürchterlich langweilig sind; hier war das anders), zum anderen sind es auch spannende Themen darum herum.
Langzeitbeziehungen und schwindende Anziehungskraft, die Kraft von Frauenfreundschaften (ganz großartig hier) und auch Freundschaften zwischen Männern und Frauen, Mut, Verrücktheit, aber auch der Umgang mit Zurückweisungen, Alltag, Unzufriedenheit.
Super Mischung - spannend, spicy, empowernd.
Rezensionen von Sina:
Wilde Tiere entdecken
Mein Schiebe-Mitmachbuch - Wilde Tiere von Bernd Penners
Das „Mein Schiebe-Mitmachbuch Wilde Tiere“ aus dem Ravensburger Verlag, geschrieben von Bernd Penners und illustriert von Federica Iossa ist ein interaktives Kinderbuch empfohlen für Kinder ab 18 Monaten.
Auf den ersten Blick überzeugt hier schon mal direkt das ansprechend bunte Cover, welches Kinderaugen direkt zum Strahlen bringen dürfte.
Auf insgesamt 5 Doppelseiten präsentiert das Buch Szenen aus der Natur mit den zum Lebensraum passenden Tieren. Darunter beispielsweise Löwen, Affen, Giraffen, Elefanten oder Papageien.
Die Schiebeelemente hauchen den Szenerien zudem noch etwas mehr Leben ein, indem sie die Tiere springen, laufen oder sich verstecken lassen.
Auf jeder Doppelseite findet man außerdem einen Reim aus jeweils vier Strophen, welcher spielerisch beschreibt, was es auf dem entsprechenden Bild zu sehen gibt.
Damit die Kinder beim Erforschen lange Freude an dem Buch haben werden, wurde hier ein robuster Karton gewählt. So können die ganz Kleinen auch ruhig mal etwas gröber mit dem Buch hantieren, ohne, dass es sofort kaputtgeht. Die Schiebeelemente sind ebenso sehr stabil verbaut, dennoch lassen sie sich gut bewegen.
Ein durch und durch gelungenes Buch für die ganz jungen Kinder, mit niedlichen Illustrationen und einer einfachen Art der Interaktion.
Rezensionen von Marie aus E.:
Ungewöhnliche Mutter
Ein anderes Leben,1 Audio-CD, 1 MP3 von Caroline Peters
Caroline Peters mag ich als Schauspielerin sehr gerne und war gespannt auf ihren Buch-Erstling.
Wie selbstverständlich bin ich davon ausgegangen, dass Hanna, die Mutter im Buch, Carolin Peters Mutter ist. Und habe mit offenem Mund gelesen. Denn Hanna pfeift auf Konventionen. Sie hat nacheinander drei ihrer Studienkollegen geheiratet und mit jedem eine Tochter bekommen.
Dadurch wurde sie zwangsläufig in die Mutter- und Ehefrauschublade gesteckt.
Obwohl Hanna promoviert hat, berufstätig war und stark der Kunst des Osten zugewandt und schreiben wollte. Es half nichts, im bürgerlichen Umfeld der 70er war da nichts zu wollen. Hanna musste die ihr kraft Geschlechts zugewiesene Rolle ausführen.
Wie sie sich kleine Fluchtinseln schaffte - etwa die geniale Lösung zur Mittagessensproblematik - das war amüsant zu lesen, aber auch hart. Denn dass Hanna nicht glücklich war, das las man aus jeder Zeile.
Bzw. hörte man, vielmehr ich. Ich habe nämlich die Hörbuch-Variante genossen. Carolin Peters füllt auch diese Rolle sehr souverän aus, ich habe ihr gerne zugehört.
Die Autorinnen-Rolle hingegen - so richtig warm bin ich mit dem Buch nicht geworden. Vielleicht weil ich der Hauptperson so ambivalent gegenüber stand: einerseits habe ich sehr mit ihr gelitten, andererseits mit ihren Kindern. Die Armen, das dachte ich ständig. Absurderweise nicht bei den ebenfalls abwesenden Vätern, das verursacht mir bezüglich der eigenen Haltung natürlich Unbehagen.
Hanna ist übrigens nicht Petersens Mutter, es ist kein autobiografischer Roman. Es gibt zwar Parallelen, aber das war es auch schon.











