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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Leser:

Mord im Kleingartenverein

Blut und Blümchen - Mord hat immer Saison von Christian Humberg

Der Autor entführt seine Leser mit dieser Krimireihe in das Dörfchen Schönrath im Bergischen Land, direkt in die Kleingartensiedlung "Hortensia".

Dorthin zieht es Nele, um einen Neuanfang zu starten und das Gartenlokal "Stiefmütterchens Rast" ihrer Großeltern zu seinem Glanz zu verhelfen.

Allerdings gibt es da ein Problem, denn ein Toter liegt im Haus!

(K)ein Problem, was Nele jetzt nicht wirklich aus der Fassung bringt, eher weckt es ihren kriminalistischen Spürsinn...

Die Geschichte ist nicht sehr lang, hat aber jede Menge urige, eigenartige und neugierige Figuren zu bieten, die keinesfalls mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten. Hier kennt schließlich jeder jeden und weiß eine Menge zu berichten.

Mir gefiel dieser erste Band gut, war er doch sehr unterhaltsam und bildgewaltig. Gerne hätte ich mehr über Nele erfahren, warum es sie wirklich dorthin gezogen hat (vielleicht kommt das ja noch in den anderen Teilen zur Sprache).

Die Ermittlungen fand ich manchmal etwas eigenartig, da war mit ihr Engagement doch etwas zu viel und das des Dorfsheriffs zu wenig und zu sorglos.

Eine schöne Reihe für cosy crime Leser und Gartenfreunde!

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Rezensionen von nessabo:

Spannende Grundlage, aber recht verwirrend erzählt

Ein anderes Leben von Caroline Peters

Zum Hörbuch: Ich finde es immer sehr schön, wenn die Autor*innen selbst das Hörbuch einsprechen - das gibt dem Hörerlebnis einen persönlicheren Touch. Caroline Peters hat eine angenehme Stimme mit schöner Varianz, der ich gerne zugehört habe. Verschiedene Emotionen und Figuren hat die Sprecherin wirklich greifbar umgesetzt.

Zum Buch selbst: Ich habe eine ganze Weile gebraucht, um in die Handlung hineinzufinden und ehrlicherweise habe ich bis zum Schluss keinen guten Überblick über die ganzen Figuren gehabt. Die vielen Namen und Verbindungen haben mich sehr verwirrt. Das hat es mir auch ziemlich schwer gemacht, emotionale Verbundenheit zu ihnen aufzubauen.

An sich finde ich die Idee, die Geschichte der eigenen Mutter im Rückblick zu erkunden, wirklich spannend und habe mit der Protagonistin auf ihrer Suche nach bestimmten Wahrheiten und Erkenntnissen mitgefühlt. Gern mochte ich dabei auch den subtilen Alltagshumor, mit dem die erzählende Tochter über Vergangenes reflektiert.

Doch insgesamt konnte mich das Buch nicht erreichen. Es gab einige gute Szenen, die ich als tiefgründig empfunden und über welche ich gern noch viel mehr erfahren hätte. Die ganze Vergangenheit rund um eine Fluchtgeschichte und Dinge, über die nicht eben gesprochen wurde, aber auch um allgegenwärtigen Sexismus fand ich wirklich interessant, doch viel zu schnell waren die meisten Szenen wieder verpufft. Und vor allem emotional konnte ich mit den Figuren wenig anfangen. Manchmal tat mit Hanne in ihrer Situation leid, doch dann fand ich sie im Umgang mit ihren Kindern wieder einfach nur schrecklich.

Der Roman hat eine gute Grundlage und die potenziellen autobiografischen Züge der Geschichte sind spannend. Doch die Figurenlast und Zeitsprünge haben mich eher verwirrt, eine emotionale Tiefe fehlte mir. Deshalb wird mir das Buch nicht in Erinnerung bleiben.

2,5 Sterne

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Rezensionen von Anndlich:

Der gläserne Mann

Eisiges Glas von Anders de la Motte

Leonore Asker hat ihren ersten Fall als Leiterin der Abteilung für hoffnungslose Fälle gelöst, da nimmt ihr Vater wieder Kontakt zu ihr auf. Prepper Per setzt seine Tochter unter Druck und droht ihr, sich einer möglichen Verhaftung gewaltsam zu widersetzen. Die Drohung im Blick möchte Leo verhindern, dass ihr Vater unter Verdacht der Kollegen fällt und sucht nach dem Mörder eines jahrelang Vermissten und erst vor kurzem gefundenen Toten.

Leos Kindheitsfreund Martin Hill erhält einen ganz speziellen Auftrag. Er soll eine Biografie schreiben und dafür auf eine Privatinsel mit verlassenem Observatorium kommen. Für Hill geht ein Traum in Erfüllung, denn das verlassene Observatorium hat für den Urban Explorer schon lange einen großen Reiz. Doch auf der Insel tummeln sich noch ganz andere Geheimnisse.

Eisiges Glas von Anders de la Motte ist der zweite Teil der Reihe um die Ermittlerin Leonore Asker und den Urban Explorer Martin Hill. Nachdem mir der Auftaktband Stille Falle sehr gut gefallen hat, musste ich unbedingt den zweiten Teil lesen. Der Beginn war trotz Vorwissen etwas holprig, da ich erstmal wieder in die Geschichte reinkommen musste, denn der zweite Teil knüpft direkt an den Ersten an. Der Fall selbst ist zwar als Einzelband zu lesen, da es aber auch sehr stark um die Beziehungen der Charaktere untereinander geht, ist das Lesen des ersten Bands zu empfehlen.

Während mir Leonore Asker im ersten Band noch zu unnahbar war, habe ich hier schnell gemerkt, dass mein Vorwissen sie mir deutlich sympathischer macht bzw. mein Verständnis für sie ihr zu Gute kommt. Dennoch bleibt sie weiterhin ihrer Art treu, was mir gefällt.

Wie im ersten Teil auch, konnten mich die sehr kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven und auf verschiedenen Zeitebenen wieder einnehmen, vor allem die Perspektive des Gläsernen Mannes hat eine sehr düstere Atmosphäre geschaffen. Trotz des guten Schreibstils kam es vor allem im Mittelteil zu vielen Längen, die mich im Buch gefühlt kaum voranbrachten und ein zähes Lesegefühl erzeugten. Das lag für mich an mehreren Aspekten. Da gab es die Sci-Fi Elemente, die das Gelesene nicht nur unrealistisch machten, sondern für mich auch mit das Langweiligste sind, was ich lesen könnte. Das darf natürlich thematisiert werden, für mich hätte es aber im Klappentext einen Hinweis auf diese Elemente geben müssen, vor allem weil der Fokus darauf doch sehr stark ausgeprägt ist. Dann gab es leider auch keine großen Überraschungen, die Geschichte wirkte von Beginn an ziemlich vorhersehbar, weswegen die Spannung größtenteils ausblieb. Erst gegen Ende der Geschichte konnte das sehr hohe Tempo nochmal etwas Schwung reinbringen.

Eisiges Glas konnte meiner Vorfreude auf die Fortsetzung leider nicht gerecht werden, da ich die Ermittlerin und den Schreibstil des Autors jedoch weiterhin sehr mag, freue ich mich schon auf die Fortsetzung und hoffe, dass diese dann wieder etwas realistischer und überraschender wird. Für alle die aber auch gerne Sci-Fi-Elemente - explizit UFOs, Außerirdische und Kryo - dürfte Eisiges Glas jedoch genau das Richtige sein.

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Rezensionen von anonym011:

Nicht wie erwartet

What I eat in a day von Sarah Franssen

Leider habe ich von dem Kochbuch sehr viel mehr erwartet. Preis/Leistung entspricht hier leider nicht meinen Erwartungen. Vielleicht entspreche ich hierbei einfach nicht der gewünschten Zielgruppe. Die Zielgruppe würde ich beschreiben als junge Menschen, ohne jede Kocherfahrung, die bisher schon mit Nudeln und Tomatensauce überfordert waren aber gerne etwas gesundes selbstständig kochen möchten.

Aber zuerst das Positive. Das Buch ist wunderschön gestaltet. Tolle Fotos, sehr schöner Aufbau. Jedes Gericht wurde fotografiert. Es ist vom optischen her wirklich sehr schön durchzublättern und ich habe anch einige Snacks und Rezepte gefunden, die ich gerne mal wieder nachkoche. Auch die Unterschiedlichkeit von Frühstück, über Mittagessent bis hin zu Süssem, Smoothie, Snacks und für die Lunchbox-Ideen hat mir gut gefallen. Alle Gerichte sind schnell und einfach nachzukochen, man braucht keine speziellen Zutaten und es sind keine langen/aufwendigen Rezepte dabei. Schnelle, einfache Küche.
Und damit komme ich bereits zum Teil, der mir nicht gefallen hat. Preis/Leistung passt bei diesem Buch einfach nicht für mich. Die Rezepte sind oftmals zu einfach, dafür brauche ich als Hobby-Köchin kein Buch. Nudeln mit Tomatensauce, "Cesar-Salat" aus Tomate, Gurke, Feta, Salz, Olivenöl... Das hat bei mir in einem Kochbuch nichts verloren!
Leider sind das nicht die einzigen "einfachen" Gerichte. Von einem Kochbuch erwartet ich mir neue, kreative Gerichte und Ideen. Für Lückenfüller und Rezepte wie Nudeln mit einfacher Tomatensauche möchte ich mein Geld nicht ausgeben, dafür ist das Angebot am Kochbuch-Markt einfach zu gross.

Auch etwas schade finde ich den Mangel an Gewürzen im Buch. Ich finde man könnte in die meisten Gerichte, die ich nachgekocht habe mehr Geschmack und Gewürze bringen. Alles war mir etwas zu fade Gewürzt und geschmacklos. Ein bisschen mehr raffinesse und Geschmack hätte den Rezepten nicht geschadet.

Fazit: sehr hübsches Kochbuch, mit einfachen, schnellen Rezepten, die meiner Meinung nach vor allem für junge Köche mit null Erfahrungswert in der Küche sind. Für Hobbyköche einfach nicht das richtige Buch, da ich vom Preis/Leistungs Verhältnis hier enttäuscht bin.

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Rezensionen von Murksy:

Die große Enttäuschung

In einem Zug von Daniel Glattauer

Ein Mann trifft eine Frau im Zug. Eine zufällige Begegnung, aus der sich ein Frage-Antwort-Spiel entwickelt. Und vielleicht sogar Liebe? Das Szenario, hier in einem Zug angesiedelt, verspricht viel. Und es hätte auch viel daraus werden können. Doch nach den 200 Seiten, zum Glück nicht mehr, wünscht man dem Autor eine längere Schreibblockade, wie sie sein Protagonist hat.

Hoffnungsfroh ob einer Empfehlung aus dem Bekanntenkreis, begann ich zu lesen. Zunächst war ich sehr gespannt auf die Entwicklung und was aus den beiden Menschen werden würde. Doch dann wurde ich von der dumpfen Langeweile der ausgereizten Flachheiten eingeholt. Entweder fehlte es dem Autor an Mut oder er war von seiner Zugfahrt selbst gelangweilt. Wie dem auch sei, das Buch riss mich weder vom Hocker, noch erzählte es etwas über die Liebe, was ich nicht schon tausendfach in ähnlicher Form gelesen hatte. Jede Zugfahrt muss enden und diese endet auch noch katastrophal konstruiert, so als wollte Glattauer mit aller Gewalt sein Publikum aus der Lethargie der Erzählung reißen. Bei mir hat es nicht funktioniert, andere sehen in dem Wortgeplätscher ein neues Meisterwerk. Zumindest über eine längere Zugfahrt kann das Buch die Zeit verkürzen, es bleiben aber keine Erkenntnisse über das Wesen der Liebe haften, und man freut sich auf die Endstation.

Dies ist eine Privatrezension, ohne KI erstellt. Inhalte, auch in Auszügen, unterliegen dem Urheberrecht.

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Rezensionen von Murksy:

Im Sumpf der Lügen

Allein gegen die Lüge von Alex Finlay

Endlich erscheint der hochgelobte Thriller auch auf Deutsch und wird so auch bei uns für Aufsehen sorgen. Das durchweg spannende Buch beginnt mit einem tragischen Ereignis. Eine vierköpfige Familie stirbt in Mexiko. Zwei Söhne in den USA überleben, Danny sitzt wegen Mordes im Gefängnis und Matt der jüngere Bruder soll die Leichen identifizieren.

Daraus entwickelt der Autor ein raffiniertes Labyrinth aus Lügen, falschen Fährten und Geheimnissen, die nach und nach ans Tageslicht kommen. Die Frage, was wirklich in Mexiko passierte, wird ganz langsam und mit immer neuen Wendungen, geklärt. Dabei springt der Autor in der Erzählweise zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Das liefert dem Leser immer wieder neue Informationen und hält den Spannungsbogen aufrecht. Die Geschichte ist glaubhaft und klug aufgebaut. Es gibt keine Helden oder Einzelpersonen, die im Alleingang den Fall lösen. Der Fall wirkt authentisch, nie übertrieben, die handelnden Personen haben alle ihre Schwächen und ihre Last zu tragen. Der Sog des Buches ist enorm. Ein Krimi, der Aufmerksamkeit fordert, da man sonst Informationen übersieht oder durch die Vielschichtigkeit den Faden verliert. Wer dies beachtet, bekommt einen gelungenen Thriller, der ohne die übertriebenen Blut- und Actionorgien anderer Titel auskommt.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Der Text, auch Auszüge davon, unterliegen dem Urheberrecht des Verfassers.

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Rezensionen von Fluxx:

Eine Buchfigur ist der wahre Held!

Das Buch der verbotenen Träume von Mary E. Garner

Ich liebe alle bisherigen Bände aus der Chronik der Bücherwelt-Reihe und auch dieser hat mir wieder hervorragend gefallen. Auch wenn ich den letzten Teil schon vor einiger Zeit gelesen hatte, konnte ich problemlos wieder in die Bücherwelt eintauchen und an die vorigen Bücher anknüpfen. Es war schön, einigen bekannten Figuren wieder zu begegnen und neue kennen zu lernen.

Die Handlung hat mich von den ersten Seiten an gefesselt, denn es geht um ein geheimnisvolles Buch, das den Menschen die Träume schenkt, die sie gerade brauchen. Man begegnet der von Trauer begleiteten Dawn, die seit dem Tod ihres Freundes Henry nicht mehr gelesen hat, obwohl sie in einer Bibliothek arbeitet und Bücher früher geliebt hat. Außerdem spielen weitere interessante Charaktere eine wichtige Rolle, die am Anfang Rätsel aufgeben. Doch im weiteren Verlauf der Geschichte werden überraschende und teils traurige Details zu ihren Schicksalen aufgedeckt, so dass man am Ende versteht, warum sie so handeln und wie alles zusammenhängt.

Der Schreibstil ist wie auch in den vorherigen Büchern sehr mitreißend, bildhaft, spannend, aber auch einfühlsam und manchmal sind die Beschreibungen oder Dialoge richtig poetisch. Es wird dadurch eine warmherzige Atmosphäre geschaffen, in der man sich sofort wohlfühlt. Mich haben manche Szenen sehr berührt und ich konnte mich komplett in die Gefühle der Protagonisten hinein versetzen. Der Humor kommt aber auch nicht zu kurz und an einigen Stellen musste ich richtig lachen und habe den Ideenreichtum der Autorin gefeiert.

Natürlich dürfen auch dieses Mal die Begegnungen mit den Figuren aus verschiedenen, bekannten Büchern nicht fehlen. Genau wie die Menschen in der richtigen Welt haben sie alle ihre Eigenheiten und Probleme. Manche sind sympathisch, andere neidisch, flatterhaft oder abgrundtief böse. Sie machen für mich den Charme dieser Reihe aus und der wahre Held dabei ist für mich Bambi, der hier von einer süßen Unsicherheit, zur klugen Weisheit bis hin zum entschlossenen Wagemut eine beeindruckende Bandbreite an Charaktereigenschaften zeigt, die mich zu seinem Fan werden ließ!

Ein atemberaubender Showdown mit einigen unerwarteten Wendungen sorgte nochmal für Spannung und am Ende wurde alles schlüssig und zufriedenstellend aufgelöst. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich würde mich über weitere Fortsetzungen aus dieser faszinierenden Bücherwelt sehr freuen!

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Rezensionen von Anno:

Recht ausschweifend

Die Tochter der Drachenkrone von Sabrina Qunaj

Ein sehr ausschweifender Roman, der für mein Empfinden teilweise sich deutlich in den politischen Vorgängen verliert. Ja, diese sind durchaus für die Handlung von Bedeutung, mich aber schreckte das teilweise dann doch etwas ab, wodurch ich mich nicht mit der Handlung im gewohnten Ausmaß identifizieren konnte.

Auch vermisste ich im Audioformat, die wohl im Buch durchaus vorhandenen Stammbäume. Diese hätten mir sicherlich gute Dienste geleistet um all die Personen dieser Geschichte, mit teilweise recht ähnlich klingenden Namen auseinander zu halten und das Geschehen leichter einordnen zu können.
Gelesen aber wurde dieses Audiobook sehr gut. Die Stimme und Artikulation von Heike Warmuth empfand ich als äußerst passend und angenehm. Die Handlung jedoch ist für jemand, der sonst kaum Romane dieser Zeit liest, eher schwierig.

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Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :

Degrees of Engagement von Jennifer Hennessy

Bianca Dimitriou hat ihr selbst gestecktes Lebensziel erreicht: sie hat promoviert und nun stehen ihr die Türen offen, sich bei den großen Bibliotheken zu bewerben. Das möchte sie feiern. Sie hat viele Bekannte und Freunde, auf deren Verlobungspartys, Hochzeiten und Babyparties sie in den letzten Jahren immer war.

All diese hat sie nun eingeladen, um ihren Doktortitel zu feiern. Sogar den extra Raum hat sie zu diesem Zweck gemietet. Doch nach und nach trudeln Ausreden und Entschuldigungen ein. Nachdem sie mit ihrer Doktormutter angestoßen hat und die Unimitarbeiter wieder gegangen sind, sitzt sie alleine da und beginnt, sich zu betrinken. Die Erkenntnis des Alkohols: Ihr Lebensziel, die Promotion, ist für andere bei weitem nicht so wichtig wie eine Verlobung oder Hochzeit. Sie kommt sogar zum Schluss, würde sie eine Verlobung feiern, wären sie alle gekommen. Diese Erkenntnis teilt sie mit dem einzigen Teilnehmer an ihrer Feier, Xavier Byrne, einen Kommilitonen, der sich auf Archäologie spezialisiert hat.
Als Xavier sie nach Hause begleitet, haben beide die Idee, ihren Freunden das Fernbleiben heimzuzahlen, ihnen einen Spiegel vorzuhalten. Die Idee: Eine Fake-Verlobung. Damit diese glaubwürdig erscheint, holt Xavier den Ring seiner Mutter, steckt ihn an Biancas Hand und postet dieses Foto. Als Bianca am nächsten Tag nüchtern die Idee nicht mehr für so klug hält und alles aufklären will, kocht der Ärger wieder in ihr hoch. Denn: alle Personen, die am vorherigen Tag noch abgesagt hatten, kommen plötzlich zu der spontanen Verlobungsfeier - sogar ihre Eltern nehmen dafür eine mehrstündige Fahrt auf sich ....
Jennifer Hennessys "Dregrees of Engagement" ist das erste Buch von ihr das ich gelesen habe, wenngleich ich auch viele Bücher in dem Genre schon kenne und manche Plots natürlich ähnlich sind. Die Story ist trotzdem witzig und die Handlung schlüssig beschrieben. Biancas Betroffenheit empfand ich als sehr authentisch und nachvollziehbar beschrieben, als selbst Akademikerin kann ich das wirklich gut verstehen.

Xavier hat mir irgendwie leid getan, wie er sich selbst im Weg steht... Warum, da hätte ich gerne ein wenig mehr aus der Vergangenheit erfahren. Auch war der Schluss dann ein wenig zu schnell, da kam mir das happy End etwas aprupt. Die Schritte von Fake zu Nicht-Fake waren witzig beschrieben, das hat mir gut gefallen. Auch war das Setting gut beschrieben - mir wurden einige Nebencharaktere nicht mehr wirklich sympathisch, aber ich denke, das ist auch so angelegt. Sie legen eine gewisse Oberflächlichkeit an den Tag bzw. die Beziehung zu Bianca, das ich diese "Freundschaften" teils wirklich hinterfragen würde. Insgesamt war es jedenfalls richtig lustig zu lesen und sehr amüsant, wie sich die Geschichte entwickelte!

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Rezensionen von Anno:

Generell interessant, aber nicht meine Welt

Only Margo von Rufi Thorpe

Only Margo erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden, jungen Mutter, die ungewohnte Wege geht um sich und ihr Kind über die Runden zu bringen. Ohne adäquate Betreuung wird ihr rasch klar, dass die meisten Berufe nicht mit einem Säugling vereinbar sind. Bis sie auf eine Website aufmerksam wird, wo Frauen mit ihren Körpern Content machen können.

Und dies geht, obwohl es mehrfach in der Hsndlung bestritten wird doch schon leicht ins Sexuelle, ohne dabei jedoch schlüpfrig zu wirken. Sie bewertet Dig Pics und zeigt ihre Brüste, vermarktet sich mehr und mehr und erhält damit tatsächlich bald schon eine entsprechende Reichweite. Doch nicht alle sehen diese Einnahmequelle so gelassen wie sie, dazu kommt es zu einem Vorfall, den den Vater des Kindes auf den Plan ruft.
Lebendig erzählt und durchaus interessant, hat mich die Story jedoch dennoch nicht ganz packen können. Margos Leben war für mich in vielen Dingen nicht nachvollziehbar und außerhalb meiner eigenen Realität. Wer aber Spaß daran hat in anderer Leben zu blicken, wird hier sicher nicht enttäuscht werden. Langweilig wird es mit Margo jedenfalls nicht.

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